Russland entwickelt mRNA-Krebsimpfstoff

15. Juni 2024von 2,6 Minuten Lesezeit

Der Stoff nutzt „mRNA-Technologien wie die Impfstoffe COVID-19 von Pfizer und Moderna“, erklärt man stolz. Russische Impfkritiker warnen. 

Die Blöcke der „multipolaren Weltordnung“ dürften sich in einigen Punkten nicht besonders unterscheiden: So etwa auch in biotechnologischen Fragen. Denn Russland gab bekannt, dass man einen mRNA-Impfstoff am Weg habe, der gegen alle Arten von Krebs wirken soll. Bei Tests an Mäusen seien die Ergebnisse vielversprechend.

Nützliche mRNA?

Das erklärte der Direktor des Gamaleya-Zentrums, Alexander Gintsburg, in einem Interview mit Gazeta.ru am 6. Juni. Riley Waggaman, der über den sehr ähnlichen biotechnologischen Zugang Russlands im Vergleich zum Westen berichtet, schildert den „Erfolg“ auf Englisch. Sein sarkastisches Urteil: „Die ‚multipolare Welt‘ wird fantastisch sein! Wir werden alle unsere eigene patriotische regionale Dystopie bekommen, komplett mit eigenem, hausgemachtem Giftmüll.“

Laut Ginstburg sei der mRNA-Stoff „auf der Grundlage von mRNA-Technologien wie den Impfstoffen von Pfizer und Moderna COVID-19 entwickelt“ und fügte hinzu, dass sein Institut über eine eigene mRNA-Plattform verfüge, die nicht auf westlichen Patenten beruhe. Für jeden Patienten solle die Gentherapie später maßgeschneidert werden.

Gefragt wurde er nach der Sicherheit der Behandlung. Seine Antwort eindeutig: Die Vorteile von „therapeutischen“ mRNA-Impfstoffen würden die potenziellen Risiken überwiegen. Aber – und dann kommt doch noch Kritik am westlichen Vorgehen – bei „vorbeugenden“ mRNA-Stoffen sei das nicht so:

„Vorbeugende Impfstoffe werden für gesunde Menschen benötigt, und hier funktionieren mRNA-Technologien schlechter, da sie mehr Nebenwirkungen haben. Wenn eine Person bereits krank ist und gegen Krebs kämpft, dann überwiegen die Vorteile der mRNA-Technologie diese Nebenwirkungen“, erklärte er.

Allerdings: Schon im September 2022 hatte das Institut angekündigt, , dass es einen eigenen mRNA-Impfstoff gegen Coronaviren entwickeln wolle. Der stellvertretende Direktor des Zentrums, Denis Logunow, erklärte damals, der Vorteil der mRNA-Technologie bestehe darin, dass die Medikamente monatlich oder sogar täglich verabreicht werden könnten, berichtet Waggaman. Er fügte damals hinzu, dass mRNA-Impfstoffe wie die von Pfizer oder Moderna nach drei bis vier Injektionen eine starke Immunität vermitteln.

Vor sieben Monaten wurde dann das Projekt Anti-Krebs-MRNA von höchster Regierungsebene genehmigt. Putin habe Minister angewiesen, die Finanzierung aus dem Haushalt zu übernehmen. Die mRNA-Spritze habe auch die „persönliche“ Aufmerksamkeit des russischen Gesundheitsministers Mikhail Murashko erhalten.

Aber es gibt Kritik, etwa vom Duma-Abgeordneten Michail Deljagin, der auch Mitglied der russischen Akademie für Naturwissenschaften ist:

Die Ergebnisse der Anwendung von Gintsburgs früherem Impfstoff [Sputnik V] an Menschen sind ein „Geschäftsgeheimnis“, das vom Staat strengstens geschützt wird.

Ich möchte Sie daran erinnern, dass der Einsatz westlicher Impfstoffe (und Gintsburg sprach von deren Ähnlichkeit mit russischen) nach Angaben westlicher Gerichte und Medien bereits zum vorzeitigen Tod von 3 Millionen Menschen geführt hat – und es sterben weiterhin Menschen.

Wenn unsere heimischen Impfgegner es leid sind, darauf zu warten, dass der Westen eine neue Pandemie ausruft, wollen sie eine neue Regierungsanordnung für Massenversuche an Menschen.

Es gibt also auch in Russland Leute, die mRNA nicht als große Errungenschaft der Medizin anerkennen.

Bild „A billboard advertising vaccination, Russia“ by Alexander Davronov is licensed under CC BY-SA 4.0.

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17 Kommentare

  1. Ulrich5411 15. Juni 2024 um 22:22 Uhr - Antworten

    wenn das nicht eine SEHR geschickte Psyop ist, um den blöden Westen in die eigene Falle zu locken. Könnte funktionieren …..

    am Ende lachen Putin und Xi am besten

  2. Andreas I. 15. Juni 2024 um 20:06 Uhr - Antworten

    Hallo,
    „Vorbeugende Impfstoffe werden für gesunde Menschen benötigt, und hier funktionieren mRNA-Technologien schlechter, da sie mehr Nebenwirkungen haben. Wenn eine Person bereits krank ist und gegen Krebs kämpft, dann überwiegen die Vorteile der mRNA-Technologie diese Nebenwirkungen“

    Zwar denke ich das nicht und halte andere Ansätze zur Heilung von Krebs für prinzipiell vielversprechender. Nur wenn man bedenkt, dass Krebspatienten bei Hochschulmedizinern sowieso sterben und dass ihnen Chemotherapie angetan wird – was ja sonst auch keinem angetan werden würde, wenn es nicht Krebs wäre – dann ist das doch relativ.

    Sarkasmus hat Realitätsbezug.
    Waggamans ,,sarkastisches Urteil“ hat aber wenig mit der Realität zu tun. Auch wenn die mRNA-Technologie ein Irrweg ist, besteht da trotzdem noch ein kleiner aber feiner Unterschied, ob mRNA-Technologie gegen Corona oder Vogelgrippe (erfundene ,,Pandemien“) oder gegen Krebs eingesetzt werden soll, wo die Leute wie gesagt leider sowieso oft sterben.
    Dieser Waggaman findet weniger Körner als ein blindes Huhn. Und warum TKP-Autor Oysmüller so auf diesen Totalausfall steht …

    • brigbrei 16. Juni 2024 um 11:30 Uhr - Antworten

      @Andreas I. 15. Juni 2024 at 20:06
      „halte andere Ansätze zur Heilung von Krebs für prinzipiell vielversprechender.“

      Zum Thema Krebs kann ich folgendes Buch von Torsten Engelbrecht empfehlen:
      „Die Zukunft der Krebsmedizin – Klassische und ganzheitliche Therapien, Impfungen und Krebsgene: Was ist Fakt und was Fiktion?“ ( SBN 978-3-935407-30-4 376 Seiten, 29,80 € [D] / 30,70 € [A] / 44,80 SFr [CH]) )
      Über den Inhalt des Buches: https://www.torstenengelbrecht.com/de/Inhalt_Krebsbuch.pdf
      Vorwort des Buches: https://www.torstenengelbrecht.com/de/download/krebsmedizin-vorwort.pdf
      Oder der Heilpraktiker René Gräber: „Die konventionelle Krebstherapie ist am Ende – Hier habe ich bereits einiges zur konventionellen Krebstherapie verfasst, u.a. zur Chemotherapie“:
      https://www.naturheilt.com/chemotherapie-ja-oder-nein/

      „Die „offizielle Krebsmedizin“ müsste eigentlich seit Jahrzehnten Insolvenz anmelden. Vor allem die Chemotherapie. Klar, es gibt Erfolge – aber die Zahlen sprechen eine GANZ andere Sprache. Hören wir Lothar Hirneise zu, den einige kennen, vielleicht auch sein (legendäres) Buch: „Chemotherapie heilt Krebs und die Erde ist eine Scheibe“.
      Interview im Rahmen eines Online-Kongresses: https://friends-better-world.de/

  3. Carmen-Rita 15. Juni 2024 um 19:27 Uhr - Antworten

    Warum veröffentlichen Sie immer wieder Artikel von diesem ominösen Riley Waggaman?

    Er hat vor einiger Zeit doch behauptet Putin wäre Teil des WEFs und es gäbe für russische Soldaten eine Covid Impfpflicht.

    Alles Quatsch.
    Was will der Typ?

  4. anamcara 15. Juni 2024 um 15:09 Uhr - Antworten

    Die Auswirkungen der Genmanipulation sind nicht eindämmbar. Sie können jeden wahllos treffen, sich grenzenlos ausbreiten und nachfolgende Generationen schädigen. Sie können nicht rückgängig gemacht werden. Doch der Drang, Gott zu spielen, war bei den ursprünglichen Förderern der Biotechnologie und das obszöne Streben nach Profit im kommerziellen Zweig der Biotechnologie so stark, dass jede Vorsicht bewusst aufgegeben wurde

    GLOBE, ein informeller Zusammenschluss von Wissenschaftlern, Ärzten, Einzelpersonen und Gruppen, die, die Bevölkerung vor den Auswirkungen biotechnologischer Experimente schützen möchten hat die „Internationale Genetische Charta “ formuliert, die als PDF angezeigt und im Artikel* ”Bahnbrechende Initiative. Die internationale genetische Charta” heruntergeladen und unterschrieben werden kann .
    Darin wird genau dargelegt, welche Rechte und Schutzmaßnahmen mindestens erforderlich sind, um die Bevölkerung vor genetischer Ausbeutung und Missbrauch im Lebensmittel- und Medizinsektor zu schützen.

    In der Internationalen Genetischen Charta sind unsere individuellen und kollektiven genetischen Rechte festgelegt. Dazu gehören die Einstellung der Gain-of-Function-Forschung, das Recht auf vollständige Offenlegung von Ersatzbestandteilen in Lebensmitteln, die durch biotechnologische Verfahren verändert oder kopiert wurden, das Recht, jegliche Intervention abzulehnen, die unsere genetischen Funktionen verändern könnte, das Recht, keiner irreführenden Propaganda, keinen Impfvorschriften ausgesetzt zu sein und vieles mehr.

    *https://hatchardreport.com/game-changing-initiative-the-international-genetic-charter/

  5. Nurmalso 15. Juni 2024 um 13:10 Uhr - Antworten

    Lieber Herr Putin, sperre diesen Direktor des Gamaleya-Zentrums, Alexander Gintsburg, sofort in das Gefängnis. Dieser Mann ist offensichtlich ein Betrüger. mRNA-Impfstoffe in-vivo sind absolut schädlich. Diese Gen-Therapeutika bringen mehr Schaden als Nutzen, führen zu Unfruchtbarkeit der russischen Bevölkerung, führen zum exponentiellen Anstieg von Krebs und sind zudem nicht sauber herstellbar.
    Wie wir bei der westlichen Pharma-Lobby gesehen haben sind in den Bioreaktoren die Reinigungsprozesse nicht 100% sauber durchführbar, so dass es zu Kontaminationen des Impfstoffes mit DNA-Rückständen kommt. Heißt also, die russische Bevölkerung wird nicht nur unfruchtbar und schwer krank, sondern auch noch für immer genetisch verändert. Damit kommen nur noch Krüppel auf die Welt die auf Dauer nicht ohne Hilfe existenzfähig sind.
    Wenn das ihr voller Ernst sein soll, geehrter Herr Putin, das aus staatlichen Mitteln auch noch zu finanzieren, dann möchte ich nicht mehr ihr Freund sein.
    Danke !

    • Vortex 16. Juni 2024 um 17:10 Uhr - Antworten

      Ob diese Impfstoffe gegen die „Vogelgrippe“ dann auch bald nachgemacht (tinyurl.com/4ysnk4vz) wird?

  6. 4765 15. Juni 2024 um 13:01 Uhr - Antworten

    es bleibt dabei: modRNA-Injektionen sind grundsätzlich eine Zeitbombe für den Körper, es sei denn es erwischt einem gleich nach der Verabreichung, nach McCullough 50% der Impfschäden in den ersten 10 oder 14 Tagen. Beim Rest dauert’s oder der Impfling hat Glück gehabt, falsch geschüttelt, defektes Los oder sonst etwas, eine Qualitätssicherung gibt es nicht – Militäraufträge. Somit ist jeder der der Gehirnwäsche dass „Impfungen“- einschl. mRNA- etwas Gutes sind ein potentielles Opfer und bei Überleben lebenslanger Kunde der Krankheitsmafia mit staatlicher Absegnung. Bill Gates & Konsorten wird’s freuen. Jeder der hinwegstirbt nimmt auch seinen C02-Abdruck mit ins Grab bzw. die Urne.
    https://www.mwgfd.org/wp-content/uploads/2024/02/GameOver_modRNA_en.pdf
    https://www.mwgfd.org/wp-content/uploads/2023/08/mRNA-toxicity-1_0.pdf
    https://childrenshealthdefense.org/defender/john-campbell-moderna-mrna-vaccines
    TOXIC EXPOSURES – ‘I Will Not Be Accepting Any of These Vaccines’
    Medical commentator John Campbell, Ph.D., raised concerns about the onrushing “mRNA future” on his YouTube show this week, citing known safety issues of mRNA vaccines and the compromised regulatory process surrounding their development and deployment.

    und natürlich inzwischen -zig Artikel hier im Blog.

    Langfristig läuft es auf einen Bürgerkrieg hinaus. Der gewollt sein dürfte.

  7. Daisy 15. Juni 2024 um 11:39 Uhr - Antworten

    Krebsimpfung heißt, man wird mit Krebs geimpft, ned?

    Im Ernst, solange es ein Versuchsmedikament für hoffnungslose Fälle bleibt und nur dann verabreicht wird, wenn der Patient zustimmt, bin ich der Laissez-faire-Typ. Russland wird wohl nicht seine eigene gesunde Bevölkerung damit behandeln wollen, denn die ist eh sehr spärlich. Der „Wertewesen“ handelt nicht mehr mit ihnen und nunja, in Afrika wirds nicht gebraucht, weil dort noch nicht so viele den Veggi-Vegan-Industriefraß von Bill & Co essen….die Inder ernähren sich auch gut, s. Ayurveda und China hat prinzipiell die eigene Bevölkerung verschont, indem es einen Txdimpfstoff einsetzte. Der allerdings auch wirkungslos bei Atemwegsinfektionen war….

    Also, was wollns damit?

    • andi pi 15. Juni 2024 um 12:22 Uhr - Antworten

      @ Daisy
      15. Juni 2024 at 11:39

      „Im Ernst, solange es ein Versuchsmedikament für hoffnungslose Fälle bleibt und nur dann verabreicht wird, wenn der Patient zustimmt, bin ich der Laissez-faire-Typ.“

      geht mir ähnlich. für mich ist es ein riesenunterschied, ob es um eine krankheit geht, die man bereits hat und bei der die überlebenschance bei 50% oder weniger liegt, oder prophylaktisch gegen eine mögliche erkrankung an etwas mit einer überlebenschance von ca. 99,8%. das nutzen-risiko-profil ist da ein völlig unterschiedliches. bei 50% krebs-letalität ist das risiko von schweren impfschäden vergleichsweise nun mal geringer. bei corona ist es (je nach altersgruppe) erhöht bis ca. nullsummenspiel.

  8. Jan 15. Juni 2024 um 11:24 Uhr - Antworten

    mRNA und DNA kann in den Zellkern und in die Gene einspringen und damit auch in die Keimbahn. Dass die Studienlage noch nicht eindeutig sei, ist Propaganda. In vitro nachgewiesen, eine Frage der Zeit, bis es auch in vivo nachgewiesen ist. Plausibilität liegt vor.

    Nach dem Prinzip des Lochstreifens, in den man zufällig andere Abschnitte einfügt, werden die Nachkommen unsinnige Proteine bilden und schwerbehindert sein oder Krebs entwickeln, so sie nicht als lebensunfähig vorher abgehen. Das gilt für die gesamte Plattform.

    Ganze Familien zerstören gerade ihr Erbgut. Für die Tier- und Pflanzenwelt hat man ähnliches vor.

    „Kann“ heisst, sie tut es.

    Menschen entkommen der natürlichen Selektion durch intelligentes Handeln. Wenn sie intelligentes Handeln ablehnen, greift wieder die natürliche Selektion. Diesem Naturgesetz entkommt man nicht.

  9. Sabine Schönfelder 15. Juni 2024 um 11:16 Uhr - Antworten

    Jetzt warte ich noch auf die Impfung für ein EWIGES LEBEN…..verabreicht im globalen Versuchslabor, versteht sich. Der Letzte macht das Licht aus…👍😁

    • AthanasiusDerWeise 15. Juni 2024 um 16:57 Uhr - Antworten

      Ich warte auf die Impfung gegen Dummheit, Borniertheit, Wokeness, die leider nie kommen wird, und die Verseuchung ist bereits zu tiefgreifend und fast allumfassend.

  10. Gabriele 15. Juni 2024 um 10:26 Uhr - Antworten

    Und ich dachte fast, die wären in Russland einen Deut klüger…. falsch gedacht.

    • Karl Schlosser 15. Juni 2024 um 12:28 Uhr - Antworten

      Wir haben zu lernen, dass wir Global in Klassengesellschaften leben. Und nirgendwo auf Erden ist die Klasse an der Macht die als einzige imstande wäre ein friedliches Miteinander zu gewährleisten. Solange aber Mehrwert und Profit die Triebfedern einer winzigen schmarotzenden Minderheit unser aller Leben bestimmt, solange werden die Schlachtfelder mit den Leichen der Reichtum erzeugenden Sklaven übersät bleiben. Warum sprecht ihr alle immer von Bürgern und nicht von der Masse der Proletarier? Warum appelliert keiner an die Letzteren???

    • Karsten Mitka 15. Juni 2024 um 17:14 Uhr - Antworten

      Nö, die hatten ja auch schon ihren eigenen Spritzstoff gegen die Plandemie.

      • Ulrich5411 15. Juni 2024 um 22:23 Uhr

        die Zahlen werden streng als Staatsgeheimnis gehütet. PSYOP ???

        wie wirklich ist die Wirklichkeit …..

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