
Supergau Bundeswehr Leak: Sicherheitspolitische Bombe erschüttert NATO
Die eigentliche und bisher übersehene Bombe hinter dem Abhörskandal wird verschwiegen und klein geredet. Denn es wirft ein Licht darauf wie stark die IT-Sicherheitsarchitektur von NATO und Deutschland kompromittiert ist. Regierungs- und Konzernmedien versuchen derzeit die Katastrophe irgendwie zu verharmlosen.
In einem Leak von den Aufnahmen hochrangiger Mitglieder der Bundeswehr wird von Angriffen auf kritische Infrastruktur in Russland fantasiert. Der Inhalt ist schon ein hochgradiger Skandal und wurde bereits ausreichend thematisiert. Der eigentlich noch größere Skandal liegt aber nicht im Inhalt. Sondern er liegt in der Existenz so eines Mitschnittes. Dass dieser Mitschnitt überhaupt existiert, ist bald mit den Auswirkungen eines Schlages nuklearen Ausmaßes gleichzusetzen.
Denn man durfte bisher davon ausgehen, dass alle Nato- und Bundeswehr-Sicherheitsexperten genau so ein Desaster mit allen Mitteln verhindern können. Spionageabwehr ist einer der wichtigsten Tätigkeiten aller Militärbündnisse. Bis zu diesem Zeitpunkt galt die Kommunikation innerhalb der Nato bzw. Bundeswehr als sicher. Absolut sicher könnte man sagen.
Um die Situation etwas genauer zu beschreiben – ich bin selbst Sicherheitsexperte – muss man einen Blick in die Welt der IT-Security werfen.
- Schubert, Dr. Dr. Christian(Autor)
Beginnen möchte ich zunächst mit einem Fokus auf gewöhnliche Cyberkriminalität. Hier versuchen mehr oder weniger begabte hackende Kriminelle ein Unternehmen mit Software zu infiltrieren. Diese Software wird oft „Trojaner“ oder „Ransomware“ genannt. Das Ziel ist es, ein Lösegeld zu erpressen. Damit das Opfer auch wirklich zahlt, werden zusätzliche Maßnahmen ergriffen. Insbesondere soll ein Rückspielen von einem Backup sinnlos gemacht werden. Dies wird durch die Installation von mehreren Backdoors erreicht. Das sind Hintertürchen, durch welche das Opfer nach Wiederherstellung von einem Backup erneut infiltriert werden kann. Diese Hintertürchen sind so geschickt getarnt, dass sie auch ein Formatieren der Festplatten aller Rechner überleben. Zum Beispiel können diese sich in der Hardware selber tarnen (Bios), oder auf anderen unverdächtigen Geräten installiert werden. Dazu zählen Netzwerkkomponenten wie Switche, Access-Points, Router, Firewalls, VoIP-Telefonzentralen oder Drucker und sogar Zeiterfassungssysteme und Ähnliches.
Möchte man erreichen, dass trotz Erstbefall in Zukunft kein Folgebefall auftritt, sind einige sehr schmerzhafte Schritte nötig. Dazu gehört die komplette Stilllegung aller vorhandenen Netzwerkkomponenten. Denn für gewöhnlich ist es nicht möglich, die betroffenen Systeme sicher zu reinigen… Nach dieser Stilllegung erfolgt dann der schrittweise komplette Neuaufbau des Netzwerkes. Dabei muss sichergestellt sein, dass kein einziges „altes“, also potenziell kompromittiertes Gerät, erneut ans Netz geht. Das ist besonders schmerzhaft, weil man davon ausgeht, dass vielleicht 90% sinnlos getauscht wird. Da man aber an den Geräten nicht erkennen kann, ob diese manipuliert wurden, wird der Kompletttausch zur unausweichlichen Alternative.
Meine It-Security-Kollegen bei der Bundeswehr und Nato kennen diese Bedrohungen nicht nur, sondern ihnen ist auch der unvorstellbar große Schaden, der bei so einem Befall entstehen würde, bewusst. Denn wir sprechen hier um nichts weniger als den Komplett-Tausch der gesamten Hardware aller Bundeswehr- bzw. sogar aller Natonetze. Daher wird an diesen Stellen ein selbst für Experten unvorstellbarer Aufwand getrieben, um so eine Bedrohung abzuwehren. Hier nur ein kleiner unvollständiger Ausschnitt aus dem Maßnahmenkatalog:
Bei den verwendeten Netzwerkkomponenten wird ausschließlich auf militärisch zertifizierte Ausrüster zurückgegriffen. Das ist zum Beispiel ein US-Amerikanischer Hersteller (Cisco). Zentrale Server sind alle mit einer militärisch gehärteten Firewall eines israelischen Herstellers (Checkpoint) oft sogar doppelt in einer Weise gesichert, dass es keinen einzigen Mitarbeiter gibt, der beide Systeme administrieren darf. Damit werden Spionagemöglichkeiten einzelner Administratoren im Keim erstickt. Computersysteme an den Arbeitsplätzen sowie Notebooks der Mitarbeiter werden durch ein zusätzliches Sicherheitssystem geschützt. Einmal ist die Hardware dergestalt stark verschlüsselt, dass ein geklautes Notebook fremden Geheimdiensten völlig nutzlos ist. Gleichzeitig wird die Kommunikation nicht nur verschlüsselt, sondern auch so überwacht, dass kein Mitarbeiter unbefugt Webanwendungen benutzen oder Datenuploads tätigen kann. Dabei wird keinem Gerät der direkte Zugang ins Internet gewährt, sondern durchläuft die eben beschriebenen mindestens doppelt ausgeführten Firewalls.
Insbesondere wird sich niemals ein Dienstnotebook einfach so in ein Wlan eines Hotels einwählen. Und mit einem privaten Notebook würden die übrigen Teilnehmer von ihren Dienst-PCs ebenfalls keine Verbindung aufnehmen können. Es wird in so einem Fall immer eine verschlüsselte Tunnel-Kommunikation mit zentralen Servern und Firewalls der Bundeswehr hergestellt. Hierbei muss darauf hingewiesen werden, dass all diese Verschlüsselungen keine herkömmlichen Verschlüsselungen sind, sondern alle einem militärischen Standard entsprechen, die zum Beispiel unter Exportverbote fallen und für normale Unternehmen unerreichbar ist.
Zusätzlich gibt es in zweiter Reihe noch ein geheimes Zusatzsystem, welches in der kommerziellen Variante oft als IDS – Intrusion Detection System – bezeichnet wird. Dieses System analysiert jeden Datenverkehr und entdeckt verdächtige Vorgänge, zum Beispiel den Upload von Audiodateien und unterbindet diesen in Echtzeit.
Wenn jetzt eine Telefonkonferenz oder Videokonferenz gestartet wird, dann durchläuft diese eben all die besagten Sicherheitseinrichtungen und ist nur mit ganz wenigen ausgewählten Dienstleistern möglich. Zum Beispiel das bekannte WebEx, welches von dem bereits bekannten militärisch zertifizierten Ausrüster aus den USA stammt.
All diese Maßnahmen dienen einem einzigen Ziel: dem Gegner soll es völlig unmöglich gemacht werden, in irgend einer Weise brauchbare Daten zur Spionage zu erhalten. Dabei sind selbst Nachlässigkeiten einzelner Teilnehmer oder sogar Spionageabsichten mit berücksichtigt und werden zuverlässig verhindert.
Die Tatsache, dass so eine Audioaufnahme aber dennoch existiert, ist aus mehreren Gründen mit einem völligen Supergau vergleichbar. Denn es gibt dafür nur zwei mögliche Erklärungen: die Aufnahme entstand entweder mit Hilfe der US-Amerikanischen Freunde bei WebEx oder das Netzwerk der Bundeswehr (und Nato?) ist im Allerinnersten nachhaltig infiltriert worden. Die dritte Erklärung, dass die Bundeswehr keinen fähigen Experten hat, schließe ich aus.
Das Erste wäre schon heftig, schließe ich aber ebenfalls aus. Das Zweite ist eine komplette Katastrophe.
Denn jetzt weiß zum heutigen Datum niemand, wie die Russen das angestellt haben, welche anderen Aufnahmen und geheimen Pläne ihnen noch vorliegen und welche zukünftigen Aufnahmen noch möglich sind.
Denn wie oben für ein gewöhnliches Unternehmen beschrieben, müsste jetzt die Bundeswehr sowie ggf. die Nato nun ihre gesamte IT-Infrastruktur zunächst stilllegen und danach ersetzen. Jedenfalls dann, wenn sie final und 100% sicher sein möchte, dass alle Hintertürchen geschlossen werden.
Denn sicher ist der russische Geheimdienst auch nicht dumm und wird so eine Aufnahme nur dann veröffentlichen, wenn er sich sicher sein kann, eine genügend hohe Anzahl von Hintertürchen in Reserve zu haben, selbst wenn die aktuell genutzte Sicherheitslücke geschlossen werden würde. Das gesamte Netzwerk der Bundeswehr (ggf. auch Nato) darf also als kompromittiert gelten. Dabei noch in einer Weise, die selbst Sicherheitsexperten für unmöglich gehalten haben. Denn die vorhandene Spionageabwehr hätte es selbst den eigenen Netzwerkadministratoren mit höchster Berechtigung nicht ermöglicht, so einen Mitschnitt zu erstellen, geschweige denn aus dem Netzwerk herauszubringen, ohne entdeckt zu werden. Dazu hätte es in jedem Fall die Zusammenarbeit mehrerer IT-Stellen bedurft.
Man kann sich vorstellen, wie dort aktuell die Köpfe rauchen.
Denn bis zur Stilllegung und dem Neuaufbau aller Systeme muss jeder Militärangehöriger und Security-Mitarbeiter davon ausgehen, dass jeder Computer und jede Kommunikation innerhalb der Bundeswehr oder sogar Nato möglicherweise bereits kompromittiert ist. Dabei kommt es nicht auf die Anzahl an. Es kann nur ein einziger Rechner sein, von dem aus ein erneuter Angriff starten könnte. Die Krux ist, dass man nicht weiß, welcher Rechner es ist und ob es noch mehr davon gibt.
Man stelle sich vor, dass die Bundeswehr ab sofort auf alle Computer und Telefone verzichten muss, sofern nicht Rezepte und Katzenvideos übermittelt werden. Das Vertrauen in geheime Kommunikation ist nur schwer wieder herzustellen.
Das Ausschalten des Nato-Hauptquartiers durch einen entsprechenden Angriff hätte weniger Auswirkungen auf die Kommunikation als dieser Supergau, meint der Verfasser dieses Artikels.
Mit diesem Leak hat Russland die IT der Nato final besiegt, selbst wenn es diese noch nicht weiß. Bis diese sich von diesem Schlag erholt hat, dürfte einige Zeit vergehen. Die Konsequenzen für die Kriegsfähigkeit der Nato – mindestens aber Bundeswehr – sind nicht abzusehen. Nun könnte es sogar zu einem entscheidenden Wandel in der Ukraine-Strategie und zum Einlenken der Nato kommen. Einen härteren Treffer ohne Blutvergießen konnte Russland gegen die Nato nicht finden. Es ist verständlich, dass offizielle Stellen diesen Aspekt bisher völlig in der Berichterstattung ausgeblendet haben.
Die in diesem Artikel geäußerten Ansichten spiegeln nicht unbedingt die Ansichten der fixen Autoren von TKP wieder. Rechte und inhaltliche Verantwortung liegen beim Autor.
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Analyse: Bundeswehr-Mitschnitt über die Bombardierung der Krim-Brücke
[…] zuletzt: Angriffspläne auf Krim-Brücke: Transkript und Audio-Aufzeichnung des Gesprächs deutscher Offiziere…) (YT/OD ….. […]
Fefe hat das Thema mehrmals aufgegriffen und Verschwörungstheorien entwickelt. So wahnsinnig sicher scheint Cisco-WebEx nicht zu sein:
https://blog.fefe.de/?ts=9b182868
https://blog.fefe.de/?ts=9b18247e
https://blog.fefe.de/?ts=9b1b11da
https://blog.fefe.de/?ts=9b1aae9d
Erstens : Wer sagt, dass der Leak von den Russen gemacht wurde ?
Zweitens : Jeder Hersteller von fast allen kaufbaren Equipments wird von der NSA gezwungen, Backdoors einzubauen. Man muss sie nur kennen, sie sind in jedem Device enthalten.
Was nützt eine sichere IT-Infrastruktur im eigenen Land, wenn einer der Beteiligten ein ungesichertes Hotel-WLAN auf den Philippinen verwendet? Es wirft eher ein schlechtes Licht auf den Bildungsstand unserer Offiziere.
@ Hannes Mitterer
Jetzt hätte ich doch gerne nachgefragt, was Sie darunter verstehen.
Zitat: Warum wundert es mich nicht dass die gesamten, alternativen Medien, inklusive deren Anhänger, darauf hereinfallen ?
Es wundert mich deshalb nicht, weil diese, naiv genug sind auf alles hereinzufallen.
Ich finde es einfach nur genial.
Auf was sind die alternativen Medien hereingefallen?
Was ist genial? Dass ein Offizier sich einfach mittels unsicherer Datenleitung in ein streng gesichertes Kommunikationssystem einwählen konnte und auch tat?
„Bis zu diesem Zeitpunkt galt die Kommunikation innerhalb der Nato bzw. Bundeswehr als sicher.“
„Hierbei muss darauf hingewiesen werden, dass all diese Verschlüsselungen keine herkömmlichen Verschlüsselungen sind, sondern alle einem militärischen Standard entsprechen, die zum Beispiel unter Exportverbote fallen und für normale Unternehmen unerreichbar ist.“
Zu Mittag im ORF ungefähr gehört: Die Netzwerkkomponenten (ist das der richtige Ausdruck? Ich bin kein Fachmann) sind absolut sicher. Es bestand nur ein Anwendungsfehler. Einer der Gesprächsteilnehmer habe sich nicht durch eine sichere Datenleitung eingewählt.
Grandios. Man kann sich also ganz leicht durch eine nicht sichere Datenleitung einwählen? Das wird nicht bemerkt? Das nennt sich „sicher“? Der Gesprächteilnehmer wird nicht zur Verantwortung gezogen? Solche Sicherheitslücken nennen sich dann „Putins Spiele“? Und dieser verantwortunglslose Offizier ist einer der besten, die Pistorius hat? Wie schaut dann die weitere Riege aus? Eine bessere Ausrede ist Pistorius nicht eingefallen?
Die beste Verteidigung ist der Angriff, auch wenn diese Verteidigung noch so fadenscheinig kommuniziert wird.
Das eigentliche Problem ist IMMER dasselbe: Staaten die ein so verblödetes Volk zur Verfügung haben, wären schön blöd, wenn sie diesen Umstand nicht ausnützen würde. Glaubt irgendjemand wir würden in einem Rechtsstaat leben, in dem solche offensichtliche Vergehen vor Gericht enden?
Jedes Volk hat die Regierung, die es verdient.
Ich kann mir so manche weitere Möglichkeit vorstellen, z.B. dass das Leak genau so geplant war.
Man muss sich nur fragen, was man damit begründen können wird.
Vielleicht, daß genau das verhindert werden sollte, was geplant ist.
Dann bekäme dieser Mann das Bundesverdienstkreuz und den Friedensnobelpreis, schlimmstenfalls endet er wie Julian Assange.
Der Telefonmitschnitt ist wirklich hörenswert! – Aber bitte mal Deutschkurs buchen. Dieses Denglisch ist nur noch albern. Danke. Ich frage mich, was haben die Ruskis noch so an veröffentlichbaren Mitschnitten in der Pipeline? Sie wissen, dass Files problemlos von aller Welt gesehen/gehört werden. Da möchte ich nicht in Kanzlers und des (Kriegs-) äähh Verteidigungs-Ministers Haut stecken.
Abgesehen davon gehören die vier Beteiligten Personen umgehend entlassen. Wegen sicherheitstechnischer und inhaltlicher Verfehlungen.
Der Mensch aus dem fernöstlichen Hotelzimmer soll sich ja mit dem normalen Telefon in die Webex eingewählt haben. Heißt es.
Weiterhin heißt es, die erste Charge der 100Stück sei bereits vor Ort.
Kiesewetter macht den Böhmermann und weiß, wie es war… ;-)
„Es verdichten sich leider Hinweise, dass offensichtlich ein russischer Teilnehmer sich in die Webex eingewählt hat und dass offensichtlich nicht auffiel, dass dort eine weitere Zuwahlnummer war.“
Und weiter:
„Unsere Partner Frankreich und Großbritannien betrachten Deutschland jetzt als unsicher, weil Russland Dinge erfährt, die es niemals erfahren dürfte.“
Und schließlich:
Putin betrachte „den gesamten Westen, auch Deutschland, als Feind und Kriegsziel…Das muss uns endlich klar sein.“ Zu finden auf X.
Klar, der Krieg muss weitergehen…
…
Aber vielleicht wars ja das berühmte russische Komiker-Duo Wowan und Lexus, das u.a. mit Ludwig telefoniert hat und sich dabei als Klitschko ausgab…?
Also wenn jemand wie Herr Kiesewetter schon schreibt „Das muss endlich klar sein“, ist das stark in der Nähe von „Nichts darf hinterfragt werden“.
Wenn Herr Kiesewetter sich schon einbildet zu wissen, dass Putin Deutschland als „Feind und Kriegsziel (!)“ betrachtet, möge er bitte seine Insider-Informationen auf den Tisch legen.
Hätte gedacht, dass nach dem peinlichen Peak seitens der Beteiligten verbale Abrüstung das Gebot der Stunde gewesen wäre und nehme zur Kenntnis, dass leider das Gegenteil der Fall ist.
Russland benötigt Deutschland nicht als „Kriegsziel“.
Wenn ich in Russland etwas zu sagen hätte, würde ich Deutschland den 2+4-Vertrag kündigen, da ihn Deutschland eh ständig bricht.
Dann wird DE wieder in Ost und West aufgeteilt und es werden wieder russische Truppen stationiert.
Damit ist dann Ende im Gelände mit der deutschen Einheit lol.
Damit ist Ende Gelände mit der Nichtrückabwicklung der Enteignung der Juncker und der Übergabe dieser landwirtschaftlichen Flächen in Bauernhand. Denn genau das verbietet der 2+4-Vertrag. Es ist also klüger, die Einhaltung des Vertrags zu fordern, umso mehr Rußland unmöglich wieder 400.000 Soldaten in die DDR schicken kann, wie vorher dort waren – sie sind schlicht nicht verfügbar.
Anti-Spiegel: Auszüge
In Russland ist das abgehörte Telefonat der Bundeswehrführung über die Planung von Angriffen auf die Krimbrücke mit Taurus-Raketen eingeschlagen wie eine Bombe und sehr große Entrüstung ausgelöst. Der Moderator des wöchentlichen Nachrichtenrückblicks des russischen Fernsehens hat in der Rubrik der Sendung „Historische Ecke“ einen Rückblick in die Geschichte europäischer Kriege gegen Russland gemacht und am Ende die Frage gestellt, welche deutschen Brücken im Falle eines Angriffs mit deutschen Raketen auf die Krimbrücke als Vergeltung von russischen Hyperschallraketen ins Visier genommen werden sollten.
Und nun zum Kern des Treffens der Bundeswehrgeneräle, dem wir zugehört haben. Sie entwickeln bewusst eine Militäroperation zur Zerstörung der Krimbrücke auf unserem Territorium durch einem massiven Raketenangriff, der direkt aus Deutschland abgeschickt wird. Dabei verstehen sie, dass Deutschland unsichtbar bleiben sollte – auf keinen Fall sollte seine „Teilnahme“ sichtbar sein. Warum sollte sie unsichtbar sein?
Weil sie verstehen: Sie tun das, was im römischen Recht „Casus Belli“ genannt wird, Kriegsgrund. Den Generälen ist klar, dass sie einen offensichtlichen Akt der Aggression planen, aber sie entwickeln ihren finsteren Plan trotzdem. Und die sie haben ein klares Motiv, denn nicht irgendwer, sondern Deutschland führt Krieg gegen Russland.
Egal wie geschickt die Gesprächspartner sind, in ihren Köpfen tauchen keine Bilder der besten Brücken Deutschlands auf. In diesem eher beengten Land gibt es natürlich keine so langen wie die Krimbrücke, aber dennoch gibt es auch Dinge, die man durch das Zielgerät einer Rakete betrachten kann.
Zum Beispiel die Fehmarn-Sund-Brücke in der Ostsee. Sie ist knapp einen Kilometer lang und Ozeandampfer mit einer Höhe von bis zu 23 Metern können unter ihr hindurchfahren. Wäre das kein Vergeltungsziel für unseren Hyperschallrakete Zirkon?
Das Tüpfelchen auf dem i ist dann die Magdeburger Wasserbrücke. Die Länge der Hauptspanne beträgt etwa einen Kilometer, die Breite des Kanals beträgt 34 Meter, die Tiefe beträgt 4,5 Meter. Die Wasserstraße verbindet den Berliner Binnenhafen mit den Rheinhäfen. Der Bau begann vor dem Zweiten Weltkrieg und er wurde im 21. Jahrhundert abgeschlossen. Es wäre schade drum, aber was tun? Ihnen ist es um unsere Krimbrücke nicht schade.
Unsere wunderschöne Krimbrücke wurde vom ganzen Land gebaut; sie wurde zu einer Inspiration, einer Verkehrsader und einem architektonischen Meisterwerk. Und plötzlich sitzen ein paar übriggebliebene Deutsche da und zielen auf sie und planen sogar, ihre „Beteiligung“ zu verheimlichen, und rechnen deshalb mit Straflosigkeit. Nun, ist das nicht ekelhaft? Es ist schmutzig und verlogen. Schließlich sollte es nicht so sein. Und das wird es auch nicht!
Wie man so schön sagt: Die Geschichte lehrt nicht, sondern bestraft. Das wird auch dieses Mal passieren.
Verteidigungsminister Boris Pistorius hat nach der Veröffentlichung des geleakten Gesprächs deutscher Luftwaffen-Offiziere durch Russland zur Geschlossenheit aufgerufen. “Es handelt sich um einen hybriden Angriff zur Desinformation – es geht um Spaltung, es geht darum, unsere Geschlossenheit zu untergraben”, sagte der SPD-Politiker. “Wir dürfen Putin nicht auf den Leim gehen.”
Quelle: tagesschau
Anmerkung eines Lesers der Nach Denk Seiten: Wie kann etwas Desinformation sein, dessen Authentizität gleichzeitig bestätigt wird? Oder will der Minister nun Information mit Desinformation bekämpfen?
Dass Russland das Gespräch der deutschen Offiziere abhören konnte – und dies nicht der einzige Hack sein dürfte, ist für die Bundeswehr ein großes Problem, auch im Verhältnis zu den Partnern, die ihr womöglich nicht mehr über den Weg trauen.
Das größere Problem hat allerdings Putin schon seit geraumer Zeit, nachdem eine rote Linie nach der anderen von den Nato-Staaten überschritten wurde, ohne dass Russland, abgesehen von Warnungen, wirklich darauf reagiert hat.
Quelle: Florian Rötzer in Overton Magazin
„Es handelt sich um einen hybriden Angriff zur Desinformation…“
Herr Pistorius mahnt alle Deutschen, die Klappe zu halten. Wer etwas zu diesem Thema sagt, gilt demzufolge als jemand, der Desinformation verbreitet, der versucht zu spalten und SEINE (Pistorius) herbeiphantasierte Geschlossenheit zu untergraben.
Herr Pistorius: Wir sind nicht geschlossen! Schreiben Sie sich das mal hinter die Ohren! Wir sind freie Menschen mit einer eigenen Meinung. Diese lasse ich mir auch nicht verbieten. Sie können vielleicht nicht anders – aber ich schon. Sie hängen in diesem geplanten und provozieren NATO Kriegstreiber Szenario mit drin. Die US Pläne dafür liegen seit diversen Jahren vor. Die Marschrichtung ist bekannt. Erst Russland (über die Ukraine), dann Iran, dann China. Davor waren Irak, Lybien, Afganistan, Syrien dran. Wie seit langen geplant. Wahnsinn! Und wir Deutschen bezahlen doppelt und dreifach (die USA lachen uns aus – die sind ja auch auf ihrer fernen Insel in Sicherheit). Für mich ist das alles Hochverrat und nur noch reiner (US) Kadavergehorsam. Völlig gegen unsere eigenen Interesse und zum eigenen Schaden (vom Krieg mit Russland rede ich noch garnicht).
Ich bin nur froh, dass man mit unserer aktuellen Gender/Trans was weiss ich was Jugend…keinen Krieg führen kann. Die sind zu dämlich sich die Schuhe zuzubinden und verlaufen sich sogar in ner Telefonzelle (ach gibs ja nicht mehr).
Anastasia Biefang ist so etwas wie das bunte Mäntelchen der Bundeswehr. Als erste Transgender-Kommandeurin ist sie der personifizierte Beweis für die Diversität der Truppe. In dieser Stellung genießt Biefang offenbar weitreichende Nachsicht. Da wird auch beim Soldatengesetz mal ein Auge zugedrückt.
Die Bundeswehr-Cybersicherheit wird von ihr/ihm,“Anastasia“ Biefang geleitet und sie/er ist dafür maßgeblich verantwortlich.
Er/Sie Biefang fährt z.B. schon mal auf einem LKW mit einem großen Einhorn aus Sperrholz über den Appellplatz zum Kommandowechsel in der Kurmark-Kaserne. – Das Foto ist echt (!!!):
https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2024.03/original/65e4b1d948fbef308e753db4.jpg
Biefang ist außerdem stellvertretender Vorsitzender der QueerBw (ehemals Arbeitskreis Homosexueller Angehöriger der Bundeswehr e. V., eine Interessenvertretung von LGBT-Bundeswehrangehörigen) und dort seit 2016 Ansprechpartner für „geschlechtliche Vielfalt“.
Für die Bundeswehr wäre es zur Verhinderung weiterer abgehörter Gespräche vermutlich vom Vorteil, wenn sich der Beauftragte für Cybersicherheit mehr mit Cybersicherheit und weniger mit seiner LGBTQ-Agenda beschäftigen würde.
„Denk ich an Deutschland in der Nacht werd` ich um den Verstand gebracht“ Copyright fast H. Heine.
Fakt ist, dass in der Bundeswehr die Beförderung zum General nur möglich ist mit einem PARTEIBUCH und das sagt alles !!!
Ist schon interessant. Der Blogbetreiber selbst kritisiert, dass die Medien aus dem eigentlichen Skandal, dem Inhalt des Gesprächs, einen anderen zu konstruieren versuchen, nämlich einen Sicherheitsskandal aufgrund der Abhörung an sich.
Dieser Artikel versucht genau das, verliert sich in abstrakten und irrelevanten Abhandlungen zu Abhörsicherheit und verkennt komplett, dass das Gespräch über webex geführt wurde, also außerhalb der Sicherheitsinfrastruktur. Es riecht nach Absicht.
Man kann nur hoffen, dass das Absicht war, um den Wahnsinn zu bremsen. Aber Zweifel sind angebracht.
Um es gelinde zu sagen, es ist doch völlige Dummheit so ein Gespräch über WebEx zu führen, welches dank US-Geheimdienst mehr Sicherheitslücken aufweist als ein Emmentaler an Löcher besitzt.
WebEx würde ich nicht einmal privat verwenden!
Was ich ebenfalls nicht verstehe ist, warum solche Organisationen nicht eigene, selbst entwickelte, sichere Kommunikationswege nutzen.
Eigene Kommunikationswege….:
Da gab es mal eine Schweizer Firma, genau auf das spezialisiert und auch erfolgreich, man belieferte mittlerweile viele Staaten rund um die Welt.
Dann kam eines Tages die CIA zur Tür herein und meinte „her mit den Codes oder wir stampfen euch ein“……ging damals durch die Schweizer Medien – aber gekümmert hat es keinen (oder man hat sich nicht getraut).
Ich sehe keine Zeichen von Entspannung. BK Scholz könnte z.B. den Verteidigungsminister Pistorius entlassen und sich bei den Russen und der deutschen Bevölkerung für diese Eigenmächtigkeiten entschuldigen, wenn er die Lage diplomatisch entspannen möchte. Stattdessen werden die Russen weiter beschuldigt, obwohl niemand weiß, wer das Gespräch überhaupt abgehört hat. Mit der bewährten Salamitaktik geht es zur nächsten Eskalation.
Auf den Punkt gebracht, könnte man jetzt wohl sinnbildlich sagen, dass Russland möglicherweise eine „Enigma“ in seinen Besitz gebracht hat.
Der kürzlichen Rede Putins ist leider nicht zu entnehmen, was die sonst schon alles wissen, seine Bezüge schienen sich auf die Informationen aus dem Gespräch der vier Luftwaffen-Offiziere zu beschränken.
ist ja gute, alte teutsche Tradition sich abhören zu lassen.
und ganz speziell unterbelichtete Zeitgenossen haben sogar eine Verschwörungstheorie, wonach das mit Absicht gemacht wurde bzw. dass die Teutschen selbst das Telefonat geleakt haben. sind die gleichen, die an den Erfolg der Gen-Suppe glauben oder an den Ensieg der Kokaine.
Ganz unmöglich ist ein Leak aus der Bundeswehr nicht – das wäre in der Tradition des Grafen von Stauffenberg, der genauso mit der Wehrmacht nicht einverstanden war. Nur halt werden in der Cyber-Zeit keine analogen Bomben mehr gelegt.
natürlich, auch der Erfolg der Gen-Suppe oder ein Endsieg der Kokaine sind nicht völlig unmöglich, aber seien wir mal ehrlich und ernsthaft… ;)
Hasdrubal: 👍
Ja! Möglich wäre das schon. Immerhin geht es diesmal darum, zu verhindern, dass sich die Menschheit ganz auslöscht, was so manche unterbelichteten Zeitgenossen noch nicht behirnt haben dürften… ;-)
es gibt auch unterbelichtete Zeitgenossen die dachten eine Pandemie brächte das Ende der Menschheit, und jetzt meinen dieselben Hysteriker der 3.WK mit atomaren Holocaust steht an.
Bei diesen angsterfüllten Hysterikern muß die Apokalypse wohl ständig an die Haustür klopfen, sonst hat das Leben keinen Sinn
Es gibt genau 2 Strategien, mit denen sich solche Menschen & Mächte verteidigen:
Einerseits „so blöd sind die nie, das muss Absicht sein“
Andererseits „etwas so Böses würden die nie tun“
Hier kommt gleich beides zur Anwendung, so meine Wahrnehmung. Der Hut brennt offenbar, weil solche Menschen tatsächlich so blöd sein können und so „böse“. Auch diese Möglichkeit sollten Sie also besser nie ausser Acht lassen!! Denken Sie einfach an die Verbockte, die hat auch beides drauf….!!
…. wonach das mit Absicht gemacht wurde….
So sieht das auch der Autor des ZH-Artikels, siehe Abschlussabsatz/Auszug unten. Nach und nach wird Klartext gesprochen. Ob das was nützt? 80% der USA-Bevölkerung war gegen den Eintritt der USA in den 2. WK. Und musste am Ende doch mitmachen da einfach skrupellos von Politikern Fakten geschaffen wurden die das erzwangen. Was die Bevölkerung will ist eher irrelevant. Es sei denn es wird genug massiven Druck ausgeübt – was hier mehr als angebracht wäre. Wo ist die D Friedensbewegung abgeblieben? Sind inzwischen Alle gehirntot? Bei den Gen-Injizierten erübrigt sich wohl die Frage.
Wobei das „Complete Disaster For The German Govt“ wenig überrascht, es passt einfach. In Brüssel wird die Ampel-Regierung schon länger als Totalausfall gehandelt.
„It would be wiser if Chancellor Scholz were to bring himself to negotiate with the Russians, because this is no way to win a war against Russia, but to do everything possible to provoke a world war. Sometimes I wonder whether there are actually people who are deliberately pursuing this goal.“
„Es wäre klüger, wenn Bundeskanzler Scholz sich dazu durchringen würde, mit den Russen zu verhandeln, denn so kann man keinen Krieg gegen Russland gewinnen, sondern man tut alles, um einen Weltkrieg zu provozieren. Manchmal frage ich mich, ob es tatsächlich Menschen gibt, die dieses Ziel bewusst verfolgen.“
‚A Complete Disaster For The German Govt‘ – Scholz Promises Probe Into „Very Serious“ Leaked Recording Of Plan To Destroy Crimea Bridge
https://www.zerohedge.com/geopolitical/complete-disaster-german-govt-scholz-promises-probe-very-serious-leaked-recording-plan
Und wieso erlangt dieses Geheimtreffen weniger Aufmerksamkeit als das angebliche Wannsee 2.0? Hier trafen wirklich Entscheidungsträger zusammen, die ein „Terrorattentat“ planten, das den Weltfrieden gefährdet. Es sind noch nicht einmal „Köpfe“ gerollt!
Außerdem habe ich in einer Meldung gehört, dass sich ein Teilnehmer über ein Hotelnetz eingeloggt hat?!
Wie kommt es, dass solche Gespräche über eine Internet-Plattform geführt werden? Ich dachte, wichtige Leute hätten Telefone, die verschlüsselt senden .. ..
Auch wird bei dem Aufbauschen dieser Abhöraktion ein weiterer politischer Aspekt völlig unterbelichtet:
Besipiel: ()https://www.n-tv.de/politik/Briten-sauer-Scholz-soll-Geheimnis-verraten-haben-article24774842.html
Also zentralen Fragen:
a) Warum wurde das Gespräch nicht dementiert sondern diese Blamage zugegeben und die Inhalte regelrecht offiziell bestätigt?
b) Warum setzt Scholz NAhTOd-Verbündete in ein in der Öffentlichkeit wohl eher als negativ empfundenes Licht (militärische Geheimaktionen gegen Russland, direkte Kriegsbeteiligung dieser Länder), und warum setzt sich Scholz damit auch sichtbar von den „Verbündeten“ ab?
Das eigentliche Abhören ist doch Kalter und Heißer Kriegs-„Alltag“. Das Veröffentlichen wenn es nützlich ist, ist völlig normale Propaganda-Tätigkeit.
Aber die Haltung des offiziellen Deutschlands ist doch das Frappante bei all dem! Warum sehe nur ich das so?
Ja, da sind Fragen offen. Man kann nur spekulieren. Es hat ja an sich so ausgesehen, als wollte Olaf nicht. Aber das hat er ja schon oft veranstaltet und dann doch nachgegeben. In jedem Fall war der Zeitpunkt gut gewählt. Hoffen wir, dass es zur Folge hat, dass es zu einer Wende kommt.
Allerdings Pistorius ist am Zurückrudern. Er deutet an, dass die Aufnahme manipuliert wurde und zu Putins „Desinformation“ zählt.
So gesehen gefällt mir eher der Gedanke, dass die Russen in die NATO-Software eingedrungen sind und schon die ganze Zeit mithören können und wenn die Nato jetzt weiß, dass sie praktisch nackert sind…:-)
Ah, der letzte Satz .. und die Nato damit weiß, dass sie praktisch nackert ist…manchmal bau ich was um, sorry :-)
Ich finde, auch hier wird der völlig falsche Fokus gesetzt.
(Wenn jemand einen Hammer hat ist für ihn jedes Problem ein Nagel, und wenn jemand IT-Experte ist …)
Meines Wissens ist das nicht der erste Skandal dieser Art. Erstaunlich für mich ist nicht, dass in der Bundeswehr solche Gespräche geführt werden, oder dass die Russen so etwas abhören können und veröffentlichen.
Das Erstaunliche für mich ist, dass man von deutscher offizieller Seite aus das Gespräch nicht abgestritten hat.
Wie viele solche Skandale sind nach Abstreiten und konzertmedialer „Einordnung“ einfach in der Versenkung verschwunden.
Warum ist es also diesmal anders?
Etwas läuft da im Hintergrund, sind es Verwerfungen – oder ist es die der Anfang, die Ankündigung von einem Strategiewechsel?
Wir werden es erleben.
Warum wundert es mich nicht dass die gesamten, alternativen Medien, inklusive deren Anhänger, darauf hereinfallen ?
Es wundert mich deshalb nicht, weil diese, naiv genug sind auf alles hereinzufallen.
Ich finde es einfach nur genial.
auf was genau hereinfallen?
Alles, worauf Hannes Mitterer nicht reinfällt, natürlich. 😁
Das weiß vermutlich Hannes Mitterer selber nicht. Er muss warten, bis jemand Argumente dafür bringt.
ein Experte bei Judge Napoletano im typischen 30min Format äusserte sich zu den Geschehnissen VOR dem legendären Lustwaffen Gespräch (moin moin Herr General) bzgl. der europäischen Führung in Frankreich, England und Berlin mit Worten wie „stupidity“ etc.
Titel – Col. Lawrence Wilkerson: Who Will Use Nukes First? lohnt sich ebenso wie das freitägliche round table Gespräch mit Larry Johnson und Ray McGovern
Das erinnert irgendwie an den legendären Film – Als ich lernte die Bombe zu lieben …
ZITATE „Mit diesem Leak hat Russland die IT der Nato final besiegt, selbst wenn es diese noch nicht weiß. Bis diese sich von diesem Schlag erholt hat, dürfte einige Zeit vergehen.
Einen härteren Treffer ohne Blutvergießen konnte Russland gegen die Nato nicht finden. Es ist verständlich, dass offizielle Stellen diesen Aspekt bisher völlig in der Berichterstattung ausgeblendet haben.“
die feministische 360grad Aussenministerin dürfte hier mit dem Rest der Hampel-Ampel in die totale kognitive Kernschmelze gleiten und das greift dann über auf die anderen WerteWesten Polit-Blöcke.
Dieser Artikel ist sicher einer der wichtigsten Beiträge zu dem Gesamtereignis und damit einen Eintrag in die Geschichtsbücher wert zusammen mit dem original Audio und Transkript.
Danke, Ulrich5411!
„…dürfte hier mit dem Rest der Hampel-Ampel in die totale kognitive Kernschmelze gleiten…“
Schön gesagt – nachhaltiger Lacher!
Schließe mich dem Résumé Deines Kommentars an.
LG Tom.
Mehr Werbung als Artikel und Text geht wohl nicht mehr. Echt abartig…
Die Welt schreibt: „Der Abhörskandal bei der Luftwaffe soll darauf zurückzuführen sein, dass für die Schaltkonferenz der betroffenen Offiziere keine geschützte Leitung genutzt wurde. Nach dpa-Informationen sprachen die Offiziere über die Kommunikationsanwendung Webex miteinander. Die Webex-Sitzung sei wiederum über eine Büro-Festnetzleitung der Bundeswehr auf die Mobiltelefone der Soldaten abgesetzt worden, schrieb die „Bild am Sonntag“ unter Berufung auf Sicherheitskreise.“
Dient das nun der Vertuschung des GAUs, dass Russland die IT der NATO infiltriert hat?
Oder ist es doch so, dass sie abgehört werden wollten?
typisches „gaslighting“ – Ablenkung so gut es geht UND die Aufmerksamkeit auf einen anderen Skandal lenken.
es ist für „mich“ nicht auszuschliessen, das die US-Webex Seite die blöden Europäer vor die nächste Wand haben laufen lassen. Schon die Zerstörung der Gasleitung war so ein strategischer Mega Gau.
Europa ist der Biden Admin und den Pentagon Strategen im grossen Theater eher lässtig und lässt sich ja beliebig „bespielen“.
China ist wichtiger UND Ukraine ist verloren. Jedes Argument, um schnell da raus zu kommen, ist DENEN willkommen.
Ausserdem kann man von der Aussage – es seien in der Ukraine viele Amerikanische Dialekte – ablenken.
Bei der grassierenden Unwissenheit bzgl. IT dürfte die Panik aber erst wirklich noch kommen in der NATO.
Auf jeden Fall wird es weiter sehr spannend bleiben im Medien Zirkus, während die russische Armee den Ukrainischen Soldaten und mehr und mehr auch Soldatinnen furchtbare Verluste zufügt.
Letzteres ist einfach nur noch …….
Ja, kommt mir auch so vor…
Eine Möglichkeit hat der IT Experte ausgeschlossen, nämlich einen Maulwurf, der den Türöffner macht.
nun für die ursprüngliche Kompromittierung könnte das gelten. DANN ABER ist der Leak, solange er existiert, geheim geblieben, bis zu diesem abgehörten Gespräch. Und genau das haben die Russen nun zum „richtigen“ Zeitpunkt rausgegeben.
Ein Maulwurf wird angesichts der SicherheitsStruktur sicher nicht den einmaligen Türöffner gespielt haben. Woher sollte ER auch wissen, dass genau DIESES Gespräch strategisch so wichtig sein würde, und zu DIESEM Zeitpunkt.
Zum Tür öffnenden Maulwurf:
Dieser vermutete Sachverhalt würde folglich in der kompletten Kompromittierung des Netzwerks münden, der zweiten Variante, im Artikel als ‚Super-GAU‘ bezeichnet…
Je länger ich darüber nachdenke, desto sicherer bin ich mir darüber, dass dieses ‚Tür öffnen‘ bereits vorher stattgefunden haben wird – und das wahrscheinlich nicht nur einmal…
Und ich bin mir auch darüber ziemlich sicher, dass nicht nur die russische ‚Aufklärung‘, sondern vor allem die Amerikanische- sowie auch die Chinesische über die Möglichkeit verfügen, ALLE Online-Inhalte, egal ob als Text-, Audio-, Bild- oder Video-Datei vorliegend, in Echtzeit zu überwachen und einzusehen.
Und als Randnotiz, und (nur) für die ‚Besserwisser‘ und Spock-Fans unter uns sei nochmal betont:
Einen ‚Super-GAU‘ gibt’s nicht, den der GAU ist schon der G-größtmöglich A-anzunehmende U-Unfall.
Und auch mehrere GAUs in der Summe führen folglich immer… richtig – zu einem GAU.
;)
LG Tom.
„Einen ‚Super-GAU‘ gibt’s nicht, den der GAU ist schon der G-größtmöglich A-anzunehmende U-Unfall.“
Und als Randnotiz, und (nur) für die ‚Besserwisser‘ und Spock-Fans unter uns
In unserer Sprache, – nein, in unserem Gebrauch der Sprache – ist vieles möglich, wie zB zum allerersten oder allerletzten Mal.
I.B.
4. März 2024 at 12:07
Ja – OK. War in dem Punkt auch nicht so ernst gemeint, eher leicht ironisch.
Die ursprüngliche Steigerung von GAU auf Super-Gau, so wurde es Mitte der 1970er Jahre im Physik-Unterricht vermittelt, bezeichnete als GAU das Durchschmelzen eines Kernreaktors (KKW). Als Super-GAU wurde die Auslösung einer Kettenreaktion von der daraus resultierenden Strahlung beim nächstgelegenen Atommeiler, der dann ebenfalls unkontrollierbar würde, bezeichnet. War natürlich alles hypothetisch – wurde aber so und mit eben dieser Begrifflichkeit gelehrt.
LG Tom.
@Tom Freyher
4. März 2024 at 15:28
„Ja – OK. War in dem Punkt auch nicht so ernst gemeint, eher leicht ironisch.“
Ja, genauso habe ich es aufgefasst – und genauso war meine Reaktion gemeint.
(„Und als Randnotiz, und (nur) für die ‚Besserwisser‘ und Spock-Fans unter uns“)
Die Deutschen wissen nicht nur nicht, wieviele 100.000nde Kilometer die Kokaine entfernt ist, wieviel 360° sind oder was eine Insolvenz verursacht, sie können sich auch nicht erinnern, wie man eine sichere Telefonleitung benutzt.
Je mehr verheimlicht und gelogen wird, desto mehr gerät alles außer Kontrolle. Wegen wessen Plänen und Absichten? Warum meldet man jetzt sogar https://www.msn.com/de-de/nachrichten/other/lauterbach-bereitet-krankenh%C3%A4user-auf-krieg-vor-das-muss-ge%C3%BCbt-werden/ar-BB1jdPCq ???
Das macht Hoffnung.
Der Zeitpunkt war richtig. Denn alles hatte sich schon hysterisch zugespitzt – Macron wollte Bodentruppen schicken, im dt. Kinder-TV unterhalten sich sprechende Bomben (da dachte ich, es dauert wohl nicht mehr lang).
Jedenfalls sieht man daran auch, dass es Russland ist, das eine große Eskalation – den drohenden 3. WK – verhindern möchte. Dort hat man kapiert, dass es dabei keine Sieger geben würde. Putin warnte, dies wäre das Ende der Zivilisation. Russland ist eine Atom-Weltmacht! Und ich dachte, die dt. Offiziere – zumind. einer von ihnen – hätten das auch verstanden?
„Nun könnte es sogar zu einem entscheidenden Wandel in der Ukraine-Strategie und zum Einlenken der Nato kommen.“
Hoffentlich ist es damit gelungen. Ich drücke die Daumen.