Neue Kälterekorde rund um die Welt

3. Februar 2024von 3,9 Minuten Lesezeit

Trotz der Behauptungen über eine „noch nie dagewesene Hitze“ im vergangenen Jahr sind die Temperaturen im laufenden Winter 2023-24 weltweit gesunken. China Xinhua News berichtete am 23. November 2023 Chinas Wetterbehörden haben am Donnerstag den gelben Alarm für Kältewellen erneuert, da in den kommenden Tagen Temperaturrückgänge und starke Winde in verschiedenen Teilen des Landes erwartet werden. Im Dezember brachen die Minusgrade in Peking 70 Jahre alte Kälterekorde.

Bis vorige Woche befanden sich große Teile Europas, die Vereinigten Staaten und Kanada inmitten einer arktischen Kälteperiode. Aufgrund eines wellenförmigen Jetstreams wurde erwartet, dass dies nur von relativ kurzer Dauer sein wird, und dass bald eine viel wärmere Wetterlage in diese Regionen eindringen wird.

Überraschend war, dass die extremen Kälteereignisse nicht nur in den gemäßigten Regionen auftraten, in denen es regelmäßig so kalt ist. Selbst in tropischen Ländern wie Indien gab es Tage mit extremer Kälte, die 80 Jahre alte Rekorde brachen.

Ein großer Unterschied zwischen den westlichen Industrieländern und einem Land wie Indien besteht darin, dass viele Bürger in letzterem Land schlecht auf Rekordkälte vorbereitet sind. Die falsche Behauptung, dass der Klimawandel die Winter milder macht, ist für die ohnehin schon prekäre Lage dieser armen Bevölkerungsgruppen nicht hilfreich.

Obwohl kälteres Wetter für indische Winter üblich ist, wurden in letzter Zeit in vielen Orten unterdurchschnittliche Temperaturen gemessen. Wegen der starken Kälte wurden die Schulen für 5 Tage geschlossen. Am 20. Januar wurde in der historischen nördlichen Stadt Lucknow der kälteste Wintertag seit 1952 gemessen. In den Städten Kanpur und Bikaner wurde die niedrigste Mindesttemperatur seit 18 Jahren gemessen.

India Today berichtet, dass „die meisten Teile Nordindiens unter einer Kältewelle leiden, die mit dichtem Nebel einhergeht, der die Sicht beeinträchtigt und den Bahn- und Flugverkehr stört. Seit dem 29. Dezember 2023 sind die Höchsttemperaturen um 5-8 Grad Celsius unter den Normalwert gesunken, was zu einer lang anhaltenden Kältewelle geführt hat.

Auch in Mumbai, an der Westküste gelegen, ist es unterdurchschnittlich kalt. Die niedrigste Januartemperatur, die jemals in Mumbai gemessen wurde, war im Jahr 2023, dem angeblich „wärmsten Jahr“. Die Nachrichten in den Konzernmedien beziehen sich immer auf kleine Regionen. Im Sommer 2023 gab es zum Beispiel in großen Teilen Sibiriens ebenfalls Kälterekorde. Klima bezieht sich aber immer auf längere Zeiträume und Mitteltemperaturen der Nord- oder Südhalbkugel.

Die diesjährige Kälte hat sogar Regionen erfasst, die in der Nähe des Äquators liegen. Interessant ist, dass die Konzernmedien, sowohl im tropischen Süden als auch im gemäßigten Norden, notorisch schweigen, wenn es um die Auswirkungen dieses kalten Wetters auf das Wohlbefinden der Menschen geht, und warum die verwirrenden Botschaften über eine sich erwärmende Welt die Situation nicht verbessern.

Obwohl Indien als tropisch gilt, werden 40 % der 1,3 Milliarden Einwohner als anfällig für Kältewellen eingestuft. Das sind 520 Millionen Menschen, die sowohl für normale als auch für unterdurchschnittliche Winter anfällig sind! Im Gegensatz dazu sind nur 15 % anfällig für Hitzewellen. Es ist allgemein bekannt, dass die Gefahr von Kälte größer ist als die von Hitze.

TKP hat über zwei große Studien berichtet, die festgestellt haben, dass es zehnmal so viel Kälte- wie Hitzetote gibt.

Die weltweit größte Studie zur klimabedingten Sterblichkeit bringt insgesamt 5 Millionen Todesfälle pro Jahr mit abnormalen Temperaturen in Verbindung. Davon entfallen 4,35 Millionen auf Kältetote und 0,45 Millionen auf Hitzetote. Dieses Verhältnis hat wie berichtet auch schon eine Studie belegt die in 854 europäischen Städten durchgeführt wurde. Die regionale Verteilung zeigt auch, dass je kälter desto mehr verschiebt sich das Ungleichgewicht.

Lange vor dem Hype um die globale Erwärmung drehte sich die vorherrschende Klimageschichte um die globale Abkühlung. Es folgten Sorgen über sauren Regen und eine angebliche Krise der schützenden Ozonschicht der Erde. Um die Jahrhundertwende verlagerte sich der Schwerpunkt auf die globale Erwärmung. Schon früh hieß es: „Schnee wird der Vergangenheit angehören“. Vor zwei Monaten wurden starke Schneefälle auf die vom Menschen verursachte Erwärmung zurückgeführt.

All dies wurde mit ernster Miene und in vorhersehbaren Tönen vorgetragen. Niemals wurden fehlgeschlagene Vorhersagen, fragwürdige Urteile oder wackelige wissenschaftliche Erkenntnisse eingeräumt.


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Strom reicht in kalten Wintern nicht zum Heizen

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28 Kommentare

  1. bekir 6. Februar 2024 um 15:57 Uhr - Antworten

    Die neue Studie eines Forschungsteams aus den USA und Australien zum Klimawandel fragt, ob das 1,5-Grad-Ziel vielleicht schon bereits überschritten sei. Andere Experten üben heftige Kritik,
    https://www.br.de/nachrichten/wissen/studie-zu-klimawandel-1-5-grad-ziel-bereits-ueberschritten,U3OvchI

    Der Laie wundert sich – heißt es nicht ständig „Science is settled“?
    Wissen die (angeblich zu 97 Prozent sich einigen?) Klimapaniker untereinander nicht mehr was sie wollen?

    Zum Hintergrund: Wir sind wieder beim alten Problem, ab welchem Basis-Zeitpunkt oder -raum eigentlich die Klima-Erwärmung gerechnet wird – und wie hoch die damalige Ausgangstemperatur veranschlagt wird.
    Die neue Studie (die Schwamm-Skeletten im Karibischen Meer analysiert) geht vom eigentlich ganz und gar nicht brandneuen Standpunkt aus, dass die Erderwärmung bereits in den 1860er-Jahren begonnen hat. Und entsprechend von ca. 1850 als Startjahr konnte man ja auch über viele Jahre hinweg lesen.

    Doch der BR-Bericht teilt uns mit: „Der Weltklimarat datiert den Beginn der Erderwärmung auf etwa die Mitte des 20. Jahrhunderts. Dabei geht der IPCC nämlich von einer vorindustriellen Referenzperiode aus, die er auf den Zeitraum zwischen 1850 und 1900 festsetzt.“
    Seit wann er das tut und warum, erfahren wir leider nicht.
    Die merkwürdige (Nicht-?)Unterscheidung zwischen „Referenzperiode“ (1850-1900) und Erwärmungs-Startjahr (1950) lässt aber vermuten, dass es 1950 wohl noch nicht wärmer gewesen sein kann als im Schnitt der Jahre 1850-1900.

    Laut neuer Studie liegen wir heute „schon 1,7 Grad über dem vorindustriellen Niveau – im Gegensatz zu den bisherigen Schätzungen des Weltklimarats von 1,2 Grad“ – wobei der IPCC-Bezugspunkt 1950 aber kaum als „bisherig“ (d.h. als traditionell) und schon gar nicht als „vorindustriell“ bezeichnet werden kann.

    Sollten beide „Parteien“ recht haben (1860 = 1,7 Grad wärmer als heute und 1950 = 1,2 Grad wärmer als heute) dann muss es von 1860 bis 1950 unterm Strich eine Abkühlung von 0,5 Grad gegeben haben!
    Das ist peinlich, denn 1950 lag in der ersten Hälfte einer Abkühlungsperiode (1940 – 1975), die es sogar zu einem feierlichen Wikipedia-Eintrag gebracht hat, so dass die ersten hundert Jahre der vormals Mitte des 19. Jahrhunderts beginnenden angeblichen Erwärmung in Wirklichkeit eine Abkühlung waren!
    https://de.wikipedia.org/wiki/Globale_Abkühlung

    Seit 2002 gibt es die Idee, die erdgeschichtlichen Naturzeit-Alter um ein „Menschenzeitalter“ zu ergänzen.
    Wikipedia lässt das „Anthropozän“ um 1950 beginnen, während der Hamburger Bildungsserver uns ab 1950 schon im „sehr späten“ Anthropozän sieht und das mittlere z.B. mit Kolumbus beginnen lässt,
    https://de.wikipedia.org/wiki/Anthropozän
    https://wiki.bildungsserver.de/klimawandel/index.php/Anthropozän

    Die IPCC-konformen Klimapaniker scheinen jedenfalls fest entschlossen zu sein, das „Zeitalter des menschengemachten Klimas“ statt 1850 erst hundert Jahre später, nämlich um 1950 beginnen zu lassen.
    Die Vorteile liegen auf der Hand:
    – Die oben genannte peinliche Frage nach einer Abkühlung von 1860 – 1950 wird umgangen
    – Was innerhalb der sog. „Globalen Abkühlung“ (1940-1975) begann, kann nur einen Anstieg haben, wenn der Endpunkt nach 1975 liegt.
    – Nicht zuletzt erspart man sich lästige Fragen wie: “Was dominierte eigentlich den für 1850 veranschlagten Temperatur-Anstieg: Das Ende der nicht menschengemachten Kleinen Eiszeit oder die menschengemachte, damals aber noch recht überschaubare Industrialisierung?”

    Mojib Latif, Meteorologe und Klimaforscher vom Geomar, betont an dieser Stelle laut BR, dass die Debatte um die Festlegung der vorindustriellen Zeit schon länger im Gange sei, finde sie aber „etwas akademisch. Meiner Meinung nach ist es auf der Erde bereits viel zu warm, egal, ob wir nun ‚offiziell‘ noch unter oder doch schon über 1,5 Grad Celsius stehen.“ Sowieso seien die Pariser Klimaziele nur als grobe Richtschnur zu verstehen: „Denn es gibt eine große Unsicherheit bezüglich der Temperaturschwelle, die wir nicht überschreiten sollten“, sagt Mojib Latif.

    Die Drückebergerei, sich auf eine Welt-Durchschnittstemperatur festzulegen, hatte ich ja schon mal ausführlich beleuchtet,
    https://tkp.at/2023/11/19/aenderungen-von-messmethoden-um-klimaerwaermung-vorzutaeuschen/#comment-135350

    Seit ungefähr der Jahrtausendwende will man uns klarmachen:
    Relative Temperaturen (heute x Grad höher als anno …) seien viel besser und klarer als die eindeutige Weltdurchschnittstemperatur von 15 Grad, die man über viele Jahre veranschlagt hatte – sogar schon vor Svante Arrhenius, aber auch nach seiner Zeit.
    Der hoch geschätzte Klima-Experte Mojib Latif lässt die Hosen jetzt noch ein Stück weiter runter:
    Scheißen wir doch auf den wahren Zeitpunkt der Industrialisierung und auf alle Grad-Angaben (absolute wie relative, tolerierbare wie gefährliche) – es ist uns gefühlt zu heiß und nur das zählt!
    Schließlich haben wird uns viele Jahre gegenseitig in diesem Glauben bestätigt und sogar der UN-Generalsekretär bezeugt: Das Klima erwärmt sich nicht – es kocht bereits!

    • bekir 8. Februar 2024 um 16:17 Uhr - Antworten

      Globaler Temperaturrekord – Klimaerwärmung: Erstes Jahr über der 1,5-Grad-Marke!

      Der Klimawandeldienst der EU meldet einen neuen Rekord-Januar; außerdem habe man „auch gerade eine zwölfmonatige Periode erlebt von mehr als 1,5 Grad über dem vorindustriellen Referenzzeitraum“, sagte Copernicus-Vizedirektorin Samantha Burgess,
      https://www.t-online.de/nachhaltigkeit/klima-und-umwelt/id_100339378/klimakrise-waermster-januar-den-die-erde-je-erlebt-hat-warnung.html

      Damit stellt Europa sich im oben genannten Streit gegen das IPCC (1,2 Grad) und auf die Seite der US-australischen Studie (1,7 Grad).

      Laut der Mitteilung lag die Lufttemperatur an der Erdoberfläche mit durchschnittlich 13,14 Grad Celsius um 0,7 Grad höher als im Schnitt des Referenzzeitraums von 1991 bis 2020 – damit erfahren wir so nebenbei:
      12,44 Grad muss wohl die globale Durchschnittstemperatur in diesen 3 Jahrzehnten gewesen sein.
      Das sind 2,56 Grad weniger als die 15 Grad, die zu Zeiten des Svante Arrhenius um 1900 genannt wurden – runde 100 Jahre lang, bis um die Jahrtausendwende absolute Temperaturen vorübergehend verpönt waren (aber ohne dass der „Arrhenius“-Wert ausdrücklich dementiert wurde),
      https://tkp.at/2023/11/19/aenderungen-von-messmethoden-um-klimaerwaermung-vorzutaeuschen/#comment-135350

      Und auch hier der oben angesprochene Riesen-Widerspruch:
      Wenn es 1991 – 2020 durchschnittlich mehr als 1,5 Grad kälter war als jetzt,
      aber 1950 (IPCC) nur 1,2 Grad kälter als jetzt
      – dann muss es doch von 1950 bis zur Ära „1991-2020“ eine Abkühlung von mindestens 0,3 Grad gegeben haben!
      Hierbei ist die globale Abkühlung von 1940/50-1975 unbestritten, aber die seit 1975 offiziell veranschlagte „dramatische Erwärmung“ liegt (nach Adam Riese, auf Basis der Klimapaniker-Daten) immer noch unter dem Wert von 1950? Obwohl dieses Referenzjahr 1950 in der Phase der „Globalen Abkühlung“ lag?

      Auch hier bleibt offen, wo der „vorindustrielle Referenzzeitraum“ datiert wird (eher nicht dort, wo es das IPCC will?) und für welche Vergleiche er herangezogen wird:
      „Die von Copernicus genutzten Daten gehen zurück bis auf das Jahr 1950, teilweise sind aber auch frühere Daten verfügbar.
      Die mittlere Januar-Temperatur 2024 war zudem um 1,66 Grad höher als die geschätzte Durchschnittstemperatur im Januar der Zeit zwischen 1850 und 1900.“

  2. bekir 5. Februar 2024 um 13:14 Uhr - Antworten

    Zur Vokabel „Globale Erwärmung“ (Global warming) – suedtiroler 3.2.24 at 14:14:

    Der „Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC)“,
    zu deutsch „Zwischenstaatlicher Ausschuss für Klimaänderungen“ bzw. Weltklimarat wurde im November 1988 mit dem neutralen Namen gegründet, weil die „Eiszeit-Ängste“ der 1970er Jahre noch in vielen Köpfen geisterten und „Erwärmung“ noch nicht so richtig als Schreckensszenario zur Angst-Erregung taugte, sondern eher als Angstzügler („miss“-)verstanden werden konnte.

    Die vormals medial gepushten „Eiszeit-Ängste“ hatten einen faktischen Hintergrund, der heutzutage oft unterschlagen wird, obwohl selbst Wikipedia uns unterrichtet:
    „In den Jahren von 1940 bis 1975 wurde ein globaler Abkühlungstrend festgestellt“,
    https://de.wikipedia.org/wiki/Globale_Abkühlung

    Der (gesteuerte?) Übergang von Abkühlungs- zu Erwärmungs-Ängsten zeigt sich gut an einem SPIEGEL-Artikel vom Februar 1979 zur ersten »Welt-Klima-Konferenz« der »Weltorganisation für Meteorologie« (WMO), die in Genf stattfand, während Norddeutschland gerade zum zweitenmal innerhalb von sechs Wochen in einem Jahrhundertschnee versank.

    »Tod im Treibhaus« titelte der SPIEGEL zwar in einer uns heutzutage vertrauten Weise, aber anders als heute hatten die versammelten Wissenschaftler durchaus ganz unterschiedliche Angst-Szenarien vor Augen, wie sie aus dem Artikel darunter erschließt, so dass die Überschrift eigentlich reißerisch war und vielleicht sogar etwas spöttisch gemeint war.

    Offizieller Versammlungsgründe waren nämlich eher Kälte und Unbeständigkeit:

    »Bedrohlich erscheinende Forschungsergebnisse aus jüngster Zeit hatten die WMO veranlaßt, den Klima-Kongreß einzuberufen. So ermittelten die Wissenschaftler in den letzten Jahren, daß etwa die Durchschnittstemperaturen im Nordatlantik langsam sinken, daß sich die klimabestimmenden Windgürtel des Erdballs verschoben haben oder die Kältezonen des Nordens, Kanada und Sibirien, zunehmend frostiger werden.«

    Die Rede ist von menschlichen Eingriffen wie Abholzung (Fossilenergie-Verbrauch wird auch genannt, aber nur als eine unter mehreren „Sünden“), mit der Folge von lokalen Störungen wie »Wärmeentwicklung über industriellen Ballungsgebieten«. Vor allem: die Störungen würden sich inzwischen häufen und könnten »auf die Dauer unkalkulierbare Folgen haben«.

    Die Chaostheorie mit dem Schmetterlingseffekt („Kann ein Flügelschlag einen Tornado auslösen?“) war damals groß in Mode und prägte auch das Grübeln über angst-erregende Kipp-Punkte (wie man heute sagen würde):

    »Schon geringfügige Klimaschwankungen. so warnten die Fachleute auf dem Genfer WMO-Kongreß, dürften auf dem übervölkerten Planeten in Zukunft schwerste Katastrophen auslösen, etwa Hungersnöte oder Seuchen, die viele hundert Millionen Erdbewohner dahinraffen würden. Ein schärferer und globaler Klima-Kurswechsel könnte sogar ein Menschheitsdesaster nach sich ziehen.«

    Vorsichtig und mit einer gewissen skeptischen Distanz erwähnte der SPIEGEL eine damals wohl noch neu und ungewohnt wirkende Idee:

    »Zumindest einige Wissenschaftler glauben die mögliche Ursache für eine solche Klima-Apokalypse bereits erkannt zu haben – die steigende Sättigung der Erdatmosphäre mit Kohlendioxid (CO2), das bei der Verbrennung von Holz, Kohle, Heizöl und Benzin freigesetzt wird.«

    Der Treibhaus-Effekt wird dann zwar als »das zentrale Diskussionsthema« bezeichnet, aber die Skepsis der alten Hasen (also der Mehrheit?) schimmert durch: Dass der Treibhaus-Effekt die Erde »zumindest theoretisch, dereinst bedrohen könnte, mochte die Mehrheit der in Genf versammelten Wissenschaftler nicht mehr ausschließen. Differenzen gab es nur über das Ausmaß der Gefahr.«

    Das Wörtchen »nur« passt nicht ganz:
    Laut ungenannten »Experten« komme es »dringend darauf an, das herrschende Weltklima zu erhalten und drohende Schwankungen möglichst früh zu erkennen. Ob das aber möglich ist, bleibt fraglich.«

    »Denn Klimaschwankungen, so haben Forscher am Hamburger Max-Planck-Institut für Meteorologie unlängst anhand von Computer-Modellrechnungen dargelegt, folgen keinem Gesetz, sondern dem Zufall: Eine unvorhersagbare Zufallsaddition von bestimmten Klima-Faktoren könnte danach jederzeit eine neue Eiszeit auslösen.«

    Der Schluss-Satz des Artikels deutet an, dass es auch ganz hartnäckige Erwärmungs-Panik-Verweigerer gegeben haben muss, die über die neue Idee spotteten:
    »Dann, so sinnierte ein Genfer Kongreß-Teilnehmer, würde das CO2-Treibhaus die Rettung bringen – sofern die Menschheit bis dahin ihren fossilen Brennstoff-Vorrat nicht schon verfeuert habe.«

    Von 1970 bis ca. Jahrtausendwende geisterte noch das heute fast vergessene Schreckgespenst „Peak Oil“ durch die Gazetten …

    https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-40351025.html

  3. bekir 5. Februar 2024 um 11:38 Uhr - Antworten

    Prof. Gerd Ganteför hat in einem seiner Videos von seinem Malaysia-Aufenthalt berichtet.
    Dort liegt die Jahresdurchschnittstemperatur bei 28 Grad, hier bei 10 Grad.
    Die Menschen dort seien sehr erstaunt gewesen, dass man im kühlen Deutschland sich Sorgen macht, es könne 1 bis 3 Grad wärmer werden.

    Ihrerseits teilten sie ihm mit: Ja, es könne dort schon mal trocken-heiße 40 Grad geben und das sei dann schon anstrengend. Sonderlich besorgt kamen Ganteför die Leute angesichts einer vielleicht zu erwartenden Erwärmung um 1 bis 3 Grad aber nicht gerade vor.

    Die haben halt keine Ahnung, dass wir Europäer 2023 das wärmste Jahr seit 125.000 Jahren zu ertragen hatten und dass dies uns sensible Europäer ganz schön mitgenommen hat!
    Bei uns erwärmt sich das Klima nicht bloß, es kocht!

    ‘Era of global boiling has arrived,’ says UN chief as July set to be hottest month on record.
    https://www.theguardian.com/science/2023/jul/27/scientists-july-world-hottest-month-record-climate-temperatures

  4. HIGHTECH - AustriaInfoCenter 5. Februar 2024 um 3:16 Uhr - Antworten

    […] 04.02.2024    Riesiger Sonnenschirm im All soll Erde abkühlen (Lesen Sie dazu: “Neue Kälterekorde rund um die Welt“) […]

  5. Jurgen 4. Februar 2024 um 19:33 Uhr - Antworten

    Da von den Polikanten alles verdreht wird, wird Kälte zu Hitze, Krieg zu Frieden und sogar Schulden zu Gewinn.

  6. E. T. 4. Februar 2024 um 7:18 Uhr - Antworten

    Es gibt beides, Kälte- und Hitzerekorde. Die Amplitude des Temperaturgeschehens ist einfach größer geworden. Vielleicht ist das eine normale Erscheinung an der Spitze einer Warmzeit. An der Spitze der vorangegangenen Warmzeit (vor rund 120000 Jahren) gab es auf dem Breitengrad von England mediterranes Klima (man findet die fossilen Spuren davon). Die Menschheit der Altsteinzeit hat sowohl Warmzeit als auch Kaltzeit auf allen Kontinenten überlebt. Der Temperaturanstieg zwischen 1850 und heute (ob durch den menschlichen CO2-Ausstoß oder nicht) ist so lächerlich winzig, dass er im Rauschen völlig untergeht, selbst wenn er dreimal so hoch wäre. Woke IPCC-Klimaforscher und die Wadsaks dieser Welt sollten einfach ihren Horizont erweitern.

  7. MEDIEN - AustriaInfoCenter 4. Februar 2024 um 2:59 Uhr - Antworten

    […] 03.02.2024    Neue Kälterekorde rund um die Welt […]

  8. Henning 4. Februar 2024 um 1:07 Uhr - Antworten

    Kälte ist letztlich asymptomatische Hitze.

  9. niklant 3. Februar 2024 um 19:46 Uhr - Antworten

    Was nützt es, wenn die Temperaturen sinken, aber in manchen Köpfen keine Heizung läuft? Diese Klima-Chaoten haben keine Schulische Ahnung sondern einen Schnellkurs im Demoblock gehabt!

  10. wr 3. Februar 2024 um 18:44 Uhr - Antworten

    Frieden ist Krieg, Wahrheit ist Lüge, Wärme ist Kälte … wenn die so weiter machen, wird der größte Teil der Menschheit irgendwann völlig verblödet sein – verblödeter als im tiefsten Mittelalter …

  11. Georg Uttenthaler 3. Februar 2024 um 16:33 Uhr - Antworten

    Und jetzt sind wir genau beim WAHREN PROBLEM. >>> Fakten wie Messungen, physikalische, chemische und biologische, klar bewiesene und überprüfbare Forschungsergebnisse werden ganz einfach ignoriert oder von hoch bestochenen Wissenschaftlern gefälscht. Dasselbe wie wir bei den 70 neuen Geschlechtern sehen oder daß man gezwungen wird, einen biologischen Mann als Frau ansprechen zu müssen. Denn der „menschengemachte WAHNSINN“ hat eine Farbe: GRÜN!!!

    Eine kleine kriminelle „Elite“ kauft sich über die Einladung des WEF nach Davos „steuerbare Hampel- Politiker“ wie Baerbock, Habeck, Spahn,u.v.m., skrupellose Wissenschaftler, Medien und andere opportune Schwxxne, die uns dann willkürlich irgendwelche frei erfundene Märchen verzapfen. Und wenn der Schwachsinn dann oft und breit genug wiederholt wurde, fangen die die Menschen an, den Quatsch zu glauben. Bei der C-Operation hat es genauso funktioniert. Die Breite Masse ist offenbar wirklich so unvorstellbar dumm und sie lernt auch nichts dazu.

    „Je ungeheuerlicher die Lüge, desto mehr Menschen folgen ihr“, brachte es Adolf H. der Maler aus Braunau auf den Punkt.
    Die Leute werden bei einzelnen Maßnahmen die Nase rümpfen und sagen: „Das ist jetzt aber etwas übertrieben“. Sie werden aber nie das große Ganze, das Narrativ an sich, in Frage stellen. Das zieht sich durch die Geschichte, von „Ohne die Kirche kommt ihr nicht in den Himmel“ bis zu den aktuellen Beispielen von der „tödlichen Pandemie“ und „Die Erde brennt, und der Mensch ist Schuld“.

    Die Menschheit lernt in der Beziehung nie hinzu und will betrogen werden. Oder wie es Osho mal ausdrückte: „Früher seid Ihr Ochsenkarren gefahren, heute fahrt Ihr Autos. Das ist der einzige Unterschied.“ Der Wohlstand hat unsere Gehirne „verwässert“

  12. Hasdrubal 3. Februar 2024 um 16:26 Uhr - Antworten

    Trotz der Behauptungen über eine „noch nie dagewesene Hitze“ im vergangenen Jahr sind die Temperaturen im laufenden Winter 2023-24 weltweit gesunken.

    Kälte ist die neue Hitze, der Rest bleibt gleich. Manchen Michels kann man buchstäblich alles einreden, wenn es nur aus der Glotze kommt. Sogar im Gewissen Medium „beschwerte sich“ ein „Marxist-Leninist“ in einem Leserbrief, er möchte weiter LGBTXYZIABCDEF… und dem Klimagedöns huldigen – Marxisten-Leninisten sind wohl Typen:innen, die der Arbeiterklasse wegnehmen, um sich selbst und Milliardären zu geben?

  13. suedtiroler 3. Februar 2024 um 14:14 Uhr - Antworten

    Deswegen nennen die Zeugen Gretas es auch nicht mehr „Globale Erwärmung“ (Global warming) so wie früher, sonder „Klimakrise“ und ähnliches, weil das in alle Richtungen gehen kann.
    Jedes aussergewöhnliche Wetterereignis (das sind es nämlich) kann dann als Folge des (nie bewiesenen) „menschengemachten“ Klimawandels verkauft werden.

  14. elfenzauberin 3. Februar 2024 um 11:12 Uhr - Antworten

    Was die angebliche menschengemachte Klimaerwärmung angeht, so kann ich neben diesem Blog auch Markus Fiedler von apolut.net empfehlen. Dort werden auch kompliziertere Tatsachen auf einfache und verständliche Art präsentiert.

    • Taddaeus 3. Februar 2024 um 12:38 Uhr - Antworten

      M. Fiedler ist auch einer von denen, die meinen, nur weil sie mal etwas studiert haben und seither vor dem Computer festkleben, müssten sie jetzt den Leuten Dinge erklären, die sie selber nicht ausreichend verstehen. Und das Publikum, das i.d.R. nicht mal ansatzweise die Kompetenz hat, um die Richtigkeit der Aussagen zu beurteilen, nickt begeistert, weil das, was sie hören, genau das ist, was sie hören wollen, weil sie es eh schon glauben. Das soll dann die fehlende „Aufklärung“ sein. Leider unterscheidet sich tkp bei gewissen Themen nur unwesentlich von diesen anderen Formaten. Und noch zu Trump: Wer mit guten Englischkenntnissen die Rede von Trump in dem Kontext hört, in dem sie gesprochen wurde, d.h. im Rahmen einer Dauerbeweihräucherung seiner Amtszeit und seiner Person (wie immer), dann ist ohne Zweifel klar, was er wie gemeint hat. Die meisten der Alternativen sind bisher auch noch nicht darauf hereingefallen.

      • elfenzauberin 3. Februar 2024 um 13:09 Uhr

        @Taddaeus
        Bis jetzt haben Sie kein einziges Sachargument, sondern nur ad-personam-Attacken geliefert. Damit befinden Sie sich auf dem qualitativ niedrigem Niveau von Standard, Mimikama und Correctiv.

        Markus Fiedler geht sehr genau auf das ein, was in besser informierten Kreisen ohnehin schon bekannt ist, etwa auf die Wostok-Eisbohrkerne und viele andere Dinge, die nicht im Einklang mit dem Klimanarrativ stehen, doch anerkannte Tatsachen sind. Wenn Sie zu den Fakten etwas beitragen können, dann sind Sie gerne eingeladen, diese kundzutun. Herabwürdigungen von Personen, die sie wahrscheinlich persönlich nicht einmal kennen, sind erstens entbehrlich und zweitens letztklassig.

  15. Nurmalso 3. Februar 2024 um 10:55 Uhr - Antworten

    Lieber Herr Mayer, die Globalisten betreiben weltweiten Faschismus mit dem Deckmantel der Klimaerwärmung. Die Enteignungen schreiten mit großen Schritten voran. Die Gaskammern werden durch Impfungen ersetzt. Es hilft also nicht gegen den großen Schwindel der Globalisten zu schreien. Sie werden kommen, um jeden in die Gaskammer zu holen.

  16. Veron 3. Februar 2024 um 10:34 Uhr - Antworten

    Die Wetterstation Mumbai / Sanacrus Airport meldet lt. wetteronline.at/wetterdaten/mumbai als tiefste Nachttemperatur der letzten 4 Wochen 15 °C. Naja, wenn es sonst mindestens 17 °C hat, ist es schon kälter .. ..

    • freeshakya 3. Februar 2024 um 14:55 Uhr - Antworten

      @ veron
      Dazu kann ich aus eigener Erfahrung sagen, wenn es länger unter 20° in Indien hat, viele Inder schon mit Mütze und Schal unterwegs sind. Wenn man nur sehr warme Temperaturen gewöhnt ist, dann friert man schneller wenn es für uns auch noch nicht als Kälte empfunden wird. War ca 2 Jahre in Indien.

  17. Taddaeus 3. Februar 2024 um 8:26 Uhr - Antworten

    Wenn der Mainstream Cherry-picken kann, warum nicht auch Dr. M.? Er verbreitet ja auch den Unsinn über Trump und seine angeblichen Aussagen zu 9/11 – ohne Korrektur.

    • Karl Schlosser 3. Februar 2024 um 9:03 Uhr - Antworten

      Wenn der Mainstream Kirschen pickt, hat der Freytagschulatlas aus dem Jahre 1974 sich zu korrigieren. Dort erdreistete man sich doch tatsächlich den Schülern und Lehrern vorzugaukeln, die mittlere Januartemperatur für die Niederungen (z.B. Wien, Burgenland) lägen bei -1 Grad. Und ich persönlich, bringe mit Red Bull Aluminiumdosen Eisen-Betonmauern zum Einsturz! Zum Glück klärt er, Hr. Taddaeus, nicht auf!

    • elfenzauberin 3. Februar 2024 um 10:52 Uhr - Antworten

      @Taddaeus
      Ganz so falsch war der Artikel von Dr. Peter Mayr über Trump nicht. Ich habe mir das Video von Trumps Wahlkampfrede in New Hampshire angehört und angesehen. Trump hat mehr oder weniger eingestanden, daß die ganzen Kriege im Irak etc. auf Lügen basieren. Da ist dem Volt etwas weisgemacht worden, was so einfach nicht gestimmt hat, dafür hat man tausenden und abertausenden Menschen dem Tode preisgegeben.

      Angesichts solcher Umstände spielt es überhaupt keine Rolle mehr, ob dieses oder jenes Detail ganz korrekt ist oder nicht. Dies gilt insbesondere angesichts des Umstandes, als sich der Mainstram einen feuchten Kehricht um die Wahrheit schert – siehe Berichterstattung über Corona, siehe Berichterstattung über die Ukraine, siehe (fehlende) Berichterstattung über die Bauernproteste, siehe die die Ausrutscher von Correctiv usw.

      • Michel Eyquem 4. Februar 2024 um 2:06 Uhr

        @elfenzauberin
        Man sollte sich prinzipiell sehr viel weniger um die Konsequenzen einer zweiten Präsidentschaft Trumps für die USA kümmern. Von Bedeutung für uns ist eigentlich in erster Linie, dass er keine Gelder mehr für die Ukraine zur Verfügung stellt… was hoffentlich die „dümmste Regierung die DE jemals“ hatte, dazu zwingen wird zu begreifen, dass DE den ganzen Krieg alleine nicht finanzieren kann.
        Wir dürfen sogar hoffen, dass diese erbärmliche Bande bei der US Wahl schon längst nicht mehr im Amt ist, Was aber leider ebenfalls nur eine kurze Freude sein wird. Denn dann gibt es eine Ampel plus CDU, den einzigen Weg um „falsche“ Mehrheiten zu verhindern. In einer „Demokratie“ bestimmt nun mal die Masse der Deppen wer regiert.

        DE steckt sehr tief in der K….e und es wird viele Jahre mit grossen Problemen und auch Armut dauern, bis man da wieder raus kommt…

      • I.B. 4. Februar 2024 um 15:49 Uhr

        @Michel Eyquem
        4. Februar 2024 at 2:06

        Wenn nur Deppen (um bei hrer Ausdrucksweise zu bleiben) zur Wahl stehen, können Deppen nur Deppen wählen.

    • SusannBee 3. Februar 2024 um 14:06 Uhr - Antworten

      An Taddaeus, Helmut Berger und Co, ihr macht Euch nur noch lächerlich. Glaubt ihr allen Ernstes Tkp Leser wüssten nicht wer ihr seid? Glaubt ihr wirklich ihr hättet den geringsten Einfluss, weil ihr für ein paar Cents pro Wort, meint perception management zu betreiben? Macht doch mal was anderes, etwas das Euch wirklich glücklich macht.

  18. federkiel 3. Februar 2024 um 8:07 Uhr - Antworten

    Gestern war Groundhog Day. Murmeltier Phil sagte baldigen Frühling voraus. Vielleicht sollten wir uns künftig daran halten. 😁

    • suedtiroler 3. Februar 2024 um 14:16 Uhr - Antworten

      Frühling?
      das bedeutet dann steigende Temperaturen, so hoch wie seit 125.000 Jahren nicht mehr!!!!

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