
Auch britische Landwirte jetzt bereit für Demonstrationen
Die Angriffe auf die Landwirtschaft erfolgen auch in Europa auf breiter Front. Sie sollen Platz machen für die industrielle Produktion von Fleisch und die sogenannte ebenfalls industrielle„vertikale“ Produktion von Pflanzen. Für die Menschen geht es um die weitere Verfügbarkeit von gesunden und natürlichen Lebensmitteln, für die Bauern aber ums Überleben. Das scheint sich nun auch bei den britischen Landwirten herumgesprochen zu haben.
Die Landwirte spielen im Vereinigten Königreich eine zentrale Rolle und leisten einen wichtigen Beitrag zur Wirtschaft des Landes, zur Ernährungssicherheit und zur ökologischen Nachhaltigkeit. Durch ihr Engagement und ihr Fachwissen sorgen sie für eine konstante Versorgung mit nahrhaften Lebensmitteln, unterstützen die lokale Wirtschaft, erhalten die natürlichen Ressourcen und pflegen die einzigartigen Landschaften, die die Identität unseres Landes ausmachen. Die Anerkennung und Unterstützung der entscheidenden Rolle der Landwirte ist eine wesentliche Voraussetzung für den Erhalt des Agrarsektors und die Förderung einer wohlhabenden und widerstandsfähigen Nation.
Dennoch sind die britischen Landwirte im ganzen Land unzufrieden und aufgeregt. Währenddessen sind ihre europäischen Kollegen von Holland über Deutschland bis Frankreich und Rumänien auf die Straße gegangen, um zu protestieren – und haben ihre Traktoren und Anhänger mitgebracht, um Straßen zu blockieren. Einige schottische Landwirte protestierten erst diese Woche.
And the Scotish protest begins .@GBNEWS @JamesMelville @BBCNews @Channel4News pic.twitter.com/AtuMYF8P76
— Gareth Wyn Jones (@1GarethWynJones) January 22, 2024
Was ist also los?
Erstens: Die Kosten steigen in die Höhe. Die Landwirte sehen sich seit der Pandemie mit einem steilen Anstieg der Kosten für alles Mögliche konfrontiert, von Düngemitteln über Löhne bis hin zu der für die Produktion benötigten Energie. Viele Landwirte haben den Sektor aufgrund des finanziellen Drucks ganz verlassen. Nach Angaben der National Farmers Union (NFU) werden im Jahr 2022 5 % der Milchviehhalter den Sektor verlassen.
Die Hälfte der Landwirte, die Obst und Gemüse anbauen, befürchten, im nächsten Jahr ihren Betrieb aufgeben zu müssen. Im zweiten Quartal 2023 waren im Vereinigten Königreich schätzungsweise 103.900 Landwirte tätig, im Vergleich zu 111.300 im vorangegangenen Quartal. Die britischen Landwirte sehen sich mit steigenden und schwankenden Betriebsmittelkosten infolge des Krieges in der Ukraine, dem Auslaufen eines aus der EU stammenden Zahlungssystems, das zur Aufrechterhaltung ihres Einkommens beiträgt, und einer Flut von Verbrechen auf dem Lande konfrontiert, die die Polizei anscheinend weder verhindern noch verfolgen kann.
Zweitens werden die Landwirte von den Supermärkten immer noch unter Druck gesetzt und kaufen nicht genug britische Produkte. Lebensmittel- und Landwirtschaftsverbände haben ihre Bestürzung über die hauchdünnen Gewinnspannen geäußert, die den Primärerzeugern verbleiben, nachdem alle anderen in der Lebensmittelkette ihren Anteil am Geld bekommen haben. Die Gewinnspannen in der gesamten Lebensmittelkette sind knapp, aber Verarbeiter und Landwirte leiden unnötig, wenn der Löwenanteil bei den boomenden Einzelhändlern bleibt.
‘The government have abdicated responsibility- to Tesco’. Guy Sigh-Watson outside parliament this morning. It’s almost time for our #GetFairAboutFarming petition to be debated. pic.twitter.com/LmX8Gb833u
— Riverford (@Riverford) January 22, 2024
Drittens hat die Regierung mit ihrer Politik alles über den Haufen geworfen und den Landwirten keine Möglichkeit gegeben, vorauszuplanen. Innerhalb eines Jahres haben drei Staatssekretäre des DEFRA (Department for Environment Food and Rural Affairs) jeweils unterschiedliche Ansätze für den britischen Agrarsektor verfolgt. Der Gedanke an eine woke von der Labour-Partei unterstützte Regierung lässt viele Landwirte die Haare zu Berge stehen. Bei den Handelsabkommen mit Australien und Neuseeland fühlten sich die Landwirte übers Ohr gehauen und waren wütend auf Boris Johnson. Die Rekrutierung von Arbeitskräften ist in diesen Tagen besonders schwierig, und junge Leute überlegen es sich nach einer gewissen Renaissance zweimal, ob sie eine landwirtschaftliche Ausbildung machen wollen, weil sie sehen, dass die britischen Landwirtschaftsbetriebe so stark unter Druck stehen.
Viertens ist das britische Subventionssystem, das die Gemeinsame Agrarpolitik der EU ablöst und bei dem die Landwirte Direktzahlungen auf der Grundlage der von ihnen bewirtschafteten landwirtschaftlichen Flächen erhielten, unpopulär. Mit der neuen Regelung werden Landwirte dafür bezahlt, dass sie öffentliche Güter wie den Schutz der Natur und die Verbesserung der Umwelt bereitstellen. Die Minister betonen, dass dies zu einem gerechteren System führen und dazu beitragen wird, die weitergehenden Klimaziele zu erreichen, aber die Landwirte sind skeptisch und sagen, dass das Antragsverfahren kompliziert und unpraktisch ist und nur langsam angenommen wird. In der Zwischenzeit wurden die Direktzahlungen gekürzt und im letzten Jahr eingestellt. Sie wurden durch gekoppelte Zahlungen ersetzt, die 2027 vollständig eingestellt werden.
Das britische System funktioniert etwas anders als das in den meisten EU-Ländern, aber es hat am den Schluss den gleichen Effekt der Bauernvertreibung.
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Gentechnik-Pflanzen vorgeblich gegen Klimawandel letztlich aber gegen Bauern
Frankreich: Landwirte rücken nach Paris und Lyon vor – massive Straßenblockaden
Weitere Angriffe gegen Bauern und gesunde Nahrungsmittel
Massive Bauernproteste auch in Rumänien
Kampf gegen Bauern zur Förderung von ungesunden Kunstpflanzen und Laborfleisch
Es geht nicht nur um Agrar-Diesel Rückvergütung / KFZ-Steuer: es geht um die Politik der Ampel-Regierung. Und um Regulierungen sowie um geisteskranke Verordnungen der EU-Bürokratie, die machen das Leben der Landwirte extrem schwer. Immer mehr Höfe müssen aufgeben. Bauern arbeiten 60 bis 80 Stunden die Woche, um ihren Hof zu erhalten. Das hat natürlich in grünen Gehirnen von „Taugenichtsen und schwer vermittelbaren- Wohlstands- Vernichter keinen Platz
Andere Berufsgruppen leiden ebenfalls, 10 000 de LKW-Fahrer demonstrieren gegen teure Maut-Gebühren, grüne CO2-Steuer und und die hohen Benzinpreise.
Ein paar Cents für 1Lt. Milch, 35 Euro für 100 kg Bio Kartoffeln an Grosshandel geliefert etc. die Preise kennt kein Narr auf der Regierungsbank, vor allem welche Arbeit 100 kg K. erzeugt.
Wenn 35 Ha nicht mehr zum Leben reichen auch wenn nur von 1 Pers. bewitschaftet, dann geht es um Existenzen. Die Landwirtschaft produziert unsere Lebensmittel und der Protest sollte uns nicht gleich sein.
„Und jeder, der sich breit informiert, kann erkennen. Regierungen und EU setzen immer mehr „Flächenstilllegungen“ (Naturschutz, Artenvielfalt, 30% ENTEIGNUNG für Insektenzucht!!!)) durch, daneben kämpft der Bauer mit Düngebegrenzung, Glyphosatverbot und anderen Themen. Sein schmaler Ertrag konkurriert mit den hohen Summen, die z. B. die Solarindustrie für Ackerflächen bietet.“
Grüne- ÖKO Faschisten- Regierungen, die wir dummerweise selber gewählt haben, gegen Bevölkerung und gegen die Bauern.
Langsam auf der Zunge zergehen lassen, in Ö. nicht viel anders, wie „vertrottelt eine R. sein kann:
Aber für andere Länder ist genug Geld da. Ganz aktuell: Der Bund bewilligte 39 Millionen für den Wiederaufbau in Pakistan als Fluthilfe. Ahrtal wartet immer noch. Außerdem:
200 Millionen für die nationalen Klimaziele in Kolumbien
315 Millionen für Busse und Radwege in Peru
184 Millionen für die Korruptionsbekämpfung in Serbien
100 Millionen für sozial-gerechte Energiewende im Senegal
87 Millionen für eine flächendeckende Krankenversicherung in Tansania
30 Millionen für den Ausbau von Radwegen in Peru….!
4 Milliarden (!) für grüne Energie in Afrika
11.500 (!) neue Stellen in der Verwaltung in zwei Amtsjahren
640 Mio. an Nigeria, deren Präsident seinen Abgeordneten dafür Geländewagen kauft,
…und Entwicklungshilfe für Indien – die zum Mond fliegen wollen sowie jährlich 50 Milliarden für staatlich willkommene muslimische Fachkräfte mit Familienanhang.
Wir werden von Idioten regiert! die wir hoffentlich bald in der Wüste entsorgen werden!!!
na ab sofort werden nur mehr die direktvermarkt stände die es seit einiger zeit gibt für den einkauf genutzt. billa und co ade !
Die UncutNews machen mit dem Artikel „Die EU löst sich auf. Großer Krieg gegen den Green Deal“ Hoffnung, dass es bald vorbei ist:
Ich hoffe, auch in Großbritannien, Deutschland und woanders wird gekämpft, bis Klimagedöns und andere Dysotopien nur noch Geschichte sind. Der USA-Statthalterei „EU“ werde ich nicht nachtrauern, auch wenn manche Dinge wie Datenroaming ohne Zusatzkosten praktisch sind.
Off Topic:
Heute am 01.02.2024 ist Victor Orban gefallen.
Der Beschluss über die 50 Millarden Ukraine Hilfe erfolgte einstimmig, ohne dass Ungarn Zugeständnisse gemacht wurden.
Orban ist eben auch nur ein Politiker.
Vielleicht fällt das Banderastan in nächster Zeit, wie es Scott Ritter prophezeit – dann kann man sich die Kohle eh sparen. Mit etwas Sinn für Humor könnte Putin 20% davon beantragen (je nach dem Frontverlauf mehr) – für den Wiederaufbau von Mariupol und anderer Städte.
Die „EU“ will übrigens auch Kriegsschiffe ins Rote Meer schicken – sollten die Huthis ein paar davon erwischen, vergeht den Ländern Westeuropas die Lust an imperialen Abenteuern.
Hasdrubal
1. Februar 2024 at 12:20Antworten
Sie sind immer noch Scott Ritter Fan ?
Fan eines Wichtigtuers dessen Prognosen nie eintreten.
Es ist bemerkenswert dass man einem Mann wie Ritter, seine Falschbehauptungen immer und immer wieder verzeiht, wogegen jede Falschbehauptung der MSM hochstilisiert wird.
Der Grund dafür wird wohl darin zu suchen sein das seine Behauptungen, den eigenen Wünschen entsprechen und daher nicht infrage gestellt werden dürfen.
Das ist zwar extrem einseitig, aber durchaus verständlich, allerdings realitätsverweigernd.
FALLS sich etwa „Durchbruch entlang gesamter Frontlinie“ bewahrheiten sollte, wie die neueste Prophezeiung lautet, würde es uns im Westen viel Kohle ersparen. Gerne würde ich es allerdings erst mal in den Frontberichten sehen.
Ob es die Sklavereien in Westeuropa ermutigen wird, sich mehr den Herrschenden:innen in den USA zu widersetzen? Noch tiefer Zungen in Woke Po-Rillen zum Leckzweck stecken, geht wohl kaum.
Die Verbraucher müssen mit auf die Straße, denn es geht auch um sie! Am Ende haben große Konzerne alles in der Hand, genauso wie die Pläne vom WEF es vorsehen. Und das bedeutet dann höhere Preise, künstliche Qualität, noch mehr Fabrikessen, noch schlechterer Geschmack und Gentechnik im Essen.
Glass Steagall Act
1. Februar 2024 at 11:49Antworten
Sie sind doch auch Verbraucher, richtig ?
Wie wäre es denn wenn Sie mit gutem Beispiel vorangehen ?
Na ja, ist halt viel bequemer vom Computer aus zu fordern, nicht wahr ?
Die Verbraucher alleine entscheiden ob sie auf die Straße wollen, danach sieht es aber nicht aus.
In Deutschland wird ähnliches mit den Landwirten passieren, denn die großen Lebensmittelketten machen Politik und richten sich nicht nach Angebot und Nachfrage. Wir kann es sein, dass z.B. am Anfang der Ernteperiode Kirschen, die aus der Türkei stammen preisgünstiger sind als die heimischen. In manchen Filialen sind zu diesem Zeitraum gar keine deutschen Kirschen erhältlich. Wir kann das sein? Ich denke wir müssen Kohlenstoffdioxid einsparen?! Außerdem bewerben Sie eine ungesunde vegane Lebensweise. Diese kommt nur mit Nahrungsergänzungsmitteln oder hoch industriell aufgearbeiteten Fleisch- und Milchersatzprodukten aus. Wir kann man eine solche ungesunde Ernährungsweise bewerben und zu dieser erziehen? Wenn es so weiter geht, ist die bäuerliche Landwirtschaft kaputt und ich bin gezwungen, mich vegan zu ernähren und mich in die Fänge der Lebensmittel-Monopolisten zu begeben, wenn ich die Proteinlücke nicht mehr mit Milchprodukten ausgleichen kann. Dafür werden mir dann Insektenproteine angeboten, die billig sind und über den gesamten Erdball transportiert werden müssen.
Fazit: Die Landwirte müssen für ihre Produkte adäquat entlohnt werden. Auf ungesunde billige Fette, die aus fernen Regionen stammen, müssen Zölle erhoben, da sie klimaschädlich sind (Abholzung der Regenwälder und überdimensionale Freisetzung von Kohlenstoffdioxid beim Transport). Unsere Regierung ist dabei unsere Kohlenstoffdioxid-Emissionen ins Ausland zu verlagern. Wir sind dann die Guten und die Lebensmittel-Industrie hat die Lizenz zum Gelddrucken.
Eher nicht, da das Klima kaum was mit CO2 zu tun hat. Man sollte nicht ständig Woke Narrative nachplappern, die sich dann verselbstständigen und festsetzen.