Globaler Pandemievertrag: Verhandlungen haben begonnen

1. März 2022von 3,3 Minuten Lesezeit

Die Verhandlungen zum globalen Pandemievertrag der Weltgesundheitsorganisation haben begonnen. Der Vertrag könnte im Pandemiefall die nationalen Verfassungen aushebeln. Er betrifft 194 Mitgliedsstaaten. Sowohl die EU als auch private Akteure wie die Rockefeller Foundation und Bill Gates scheinen Ideengeber zu sein.

Von Waldo Holz*

Seit dem heutigen Dienstag haben im Schweizer Genf die Verhandlungen über das „internationale Abkommen zur Prävention und Bekämpfung von Pandemien“ begonnen. Das Abkommen soll auf Artikel 19 der WHO-Satzung gebaut sein. Dieser besagt, dass die WHO-Generalversammlung mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit bindende Vereinbarungen beschließen kann. Bindend für alle Mitgliedstaaten.

Pandemievertrag

Es geht um einen globalen, rechtlich bindenden Pandemievertrag. TKP berichtete bereits über den Fahrplan: Am heutigen 1. März kommen die Vertreter der nationalen Regierungen erstmals zusammen, um Arbeitsverfahren und Fristen zu besprechen. Die zweite Sitzung folgt bis zum 1. August 2022. Verabschiedet werden soll der Vertrag bis 2024.

Mehrere EU-Länder haben schon seit Längerem Absichtserklärung, auch die großen EU-Player wie Deutschland oder Frankreich. Im Mai 2021 gab der EU-Rat bekannt, die Einleitung zum Pandemievertrag zu unterstützen.

Wie beschreibt die EU die Ziele des Vertrages? Ziele sind „bessere Überwachung von Pandemierisiken“, „bessere Warnsysteme“ und „bessere Reaktionen“. Folgende Schwerpunkte sind von Seiten der EU definiert:

  • Früherkennung und Prävention von Pandemien
  • Widerstandsfähigkeit gegenüber künftigen Pandemien
  • Reaktion auf künftige Pandemien, insbesondere durch Gewährleistung eines universellen und gleichberechtigten Zugangs zu medizinischen Lösungen wie Impfstoffen, Arzneimitteln und Diagnostika
  • ein stärkerer internationaler Rahmen für den Gesundheitsbereich mit der WHO als koordinierender Behörde für globale Gesundheitsfragen
  • das Konzept „Eine Gesundheit“, bei dem die Gesundheit von Menschen, Tieren und unserem Planeten miteinander verbunden werden

Private Akteure als Ideengeber?

Auffällig ist auch die Übereinstimmung der Ziele mit jenen der Rockefeller Foundation. Sie baut schon länger selbst an einem „Pandemic Prevention Institute“. Auch ihr geht es um die Früherkennung möglicher Erreger, die Kapazitäten für Gensequenzierungen soll ausgeweitet werden. Es ist nicht das einzige Ziel, bei dem Rockefeller und WHO übereinstimmen. Auch beim Kampf gegen „Falschinformationen“ ist man sich einig.

Auch Bill Gates, bekanntlich mit seiner Stiftung äußerst einflussreich innerhalb der WHO, fordert seit Längerem massive Investitionen in die Labor- und Testkapazitäten. Geht es nach Gates, dann sollte es möglich sein, täglich 20 Prozent der Weltbevölkerung testen zu können. Das sind etwa 2 Milliarden Menschen.

Dr. Astrid Stuckelberger, Privatdozentin der Medizin an den medizinischen Fakultäten in Genf und Lausanne als Expertin für internationale Gesundheit und Forschungswissenschaft. Immer wieder hat sie auch mit der WHO zusammengearbeitet, sie warnt:

„In der letzten Januarwoche 2022 hielt die WHO in Genf eine Dringlichkeitssitzung und Beratungen über die Ausweitung ihrer Befugnisse ab, alle Mitgliedstaaten im Falle einer Pandemie und „jeder anderen Form von Bedrohung oder Katastrophe“ zu übernehmen. Die WHO möchte, dass die Mitgliedstaaten einen neuen Vertrag über Covid-19 unterzeichnen, der den Vertrag von 2005 erweitert. Nach der Unterzeichnung durch die Gesundheitsminister hat die WHO-Verfassung (gemäß ihrem Artikel 9) bei Naturkatastrophen oder Pandemien Vorrang vor der Verfassung eines Landes (189 Länder haben den Vertrag von 2005 unterzeichnet). Seit die Definition von Pandemie vor einigen Jahren geändert wurde (Fälle auf der Grundlage des PCR-Tests), können sie in jedem Land Gehorsam durchsetzen und der Öffentlichkeit die WHO-Richtlinien aufzwingen, die obligatorisch und nicht nur empfohlen werden. Und das klingt nach Macht über das Land und die Welt“.

Anlässlich des Starts der Verhandlungen gibt es zumindest nun auch eine Internetpetition. Diese findet man hier, etwas mehr als 1200 Personen haben bisher unterzeichnet. Wohl nicht genug, um den Vertrag, der für 194 Staaten bindend sein soll, zu stoppen.

Bild wikicommons

Alle aktuellen News im TKP Telegram Channel

Unterstütze unabhängigen Journalismus mit einer Spende via PayPal


Was hat sich die Regierung beim Kauf von 8 Impfdosen pro Kopf gedacht?

Abrechnungsdaten der Krankenkassen belegen Sicherheitsdesaster der Gen-Impfstoffe

WHO vergibt Auftrag an deutsche Firma: Globale einheitliche digitale Impfzertifikate kommen

WHO will mit Pandemievertrag Verfassungen der Mitgliedsländer ausschalten

35 Kommentare

  1. Barbara Schmit 17. April 2022 at 9:38Antworten

    Raus aus der EU, aus diesem vdLVerein!

  2. Franz M 1. März 2022 at 20:22Antworten

    Und wie ist der Austritt eines Landes aus dem WHO-Regime geregelt?

    • Eva-Maria 2. März 2022 at 9:29Antworten

      Die Organisation selbst ist nur eine Quatschbude,

      entscheidend ist WELCHE IDEOLOGIE den Fiesling nährt.

      Die Wortwahl Putins war wirklich sehr treffend.

      Er hat sich mE mit weit mehr angelegt als mit den Straussianern, also die Nuland, die erpressen kommt. Und die die EU fucken will. Und das sehr erfolgreich macht, wie man an deren desperaten Selbstzerstörungen sieht.

      Analyse: Russland erklärt den Straussianern den Krieg

  3. Bernhard 1. März 2022 at 20:22Antworten

    Während sie verhandeln, handeln immer mehr Menschen, was die Kreditwürdigkeit der Panikmacher weiter herabsetzen wird. Sie können den Widerstand runterschreiben, wie sie wollen. Es waren an beiden Tagen am Wochenende in Wien fünf- bis zehnmal so viele Grundrechtsradikale unterwegs wie in den regierungsextremen Medien angegeben. Immer mehr erkennen den Wahnsinn. Vor allem auch Zweit- oder Drittgeimpfte, die vielleicht noch nicht auf einer Demo mitmarschieren, aber dem Narrativ nicht mehr folgen. Das gibt Hoffnung. So wie der Polizist, der alleine – zum Teil ohne Maske – neben den Demonstranten über die Wiese am Heldenplatz spaziert. So als hätte er gar keine Angst mehr vor dem Volk, aber auch nicht vor seinen Auftraggebern. Weil die vermutlich auch nicht mehr an ihre Mission glauben können.

    • Fritz Madersbacher 1. März 2022 at 20:50Antworten

      @Bernhard
      1. März 2022 um 20:22 Uhr
      Es hat fast keine Berichterstattung über diese Demonstrationen gegeben. Ich hoffe immer noch auf einen Bericht im TKP-Blog …

  4. Kora 1. März 2022 at 16:55Antworten

    Die Petition gilt nur für die Schweiz?

  5. pantau 1. März 2022 at 16:13Antworten

    Will man solche kriminellen Großprojekte auf demokratischem Wege verhindern, muss man den Journalismus wieder unabhängig machen, die Verlagskonzentration zerschlagen, damit dieser konzertierte Kampagnenjournalismus keine Chance mehr hat.

  6. europablume 1. März 2022 at 15:01Antworten

    Ich habe entschieden: Ich gebe die Hoffnung nicht auf. Meist kommt es sowieso anders als man denkt.

  7. Eva-Maria 1. März 2022 at 13:52Antworten

    Man braucht sich nicht so viel Sorgen zu machen, Putin zerschießt die internationalen Institutionen zur rechten Zeit. Dieses Weltregierungs-Kartenhaus bricht zusammen. Die messianischen Endzeitsekten haben ihre biblischen Seuchen-Visionen gehabt.
    Sie können die Staaten nur mehr mit unglaublichen Druck zusammenhalten.
    Serbe Vukic sagte laut tass:
    Vucic facing unprecedented pressure over refusal to impose anti-Russia sanctions
    „Diese Tage sind wie ein Albtraum für mich, es sind einige der härtesten Tage meiner Karriere. Ich bin froh, dass die Leute das nicht sehen. Ich trage die größte Last, wenn ich mit Vertretern aus aller Welt, mit europäischen Vertretern verhandle, und all die Kritik, all die Forderungen und all der Druck. So etwas habe ich in den letzten zehn Jahren nicht gespürt, …„Die Situation ist sehr schwierig. Ich kann mich an nichts Derartiges erinnern. Jede Stunde ist wie ein Jahr – in den letzten vier Tagen bin ich zehn Jahre älter geworden. Aber unser Land hat seine eigene Position und wir werden daran festhalten, solange wir können“, betonte er.

  8. Hans Im Glück 1. März 2022 at 13:44Antworten

    Ein schöner Artikel bei achgut. (Corona-Impfungen: Verheerende Kosten-Nutzen-Rechnung nach offiziellen Zahlen)
    Hier ein Auszug:

    „In anderen Worten, 170 Millionen in die Oberarme gespritzte „Impfdosen“ in Deutschland sowie über 10 Milliarden weltweit haben keinerlei messbare, positive Auswirkung gehabt – weder auf die „Fallzahlen“ noch auf die „Todeszahlen“ durch SARS-CoV-2. Tatsächlich zeigt sich gerade die weltweite „Covid-19-Todesfallkurve“ völlig unbeeindruckt in jede Richtung. Einem nicht messbaren Nutzen stehen laut offizieller Nebenwirkungsrate des Bundesgesundheitsministeriums also mehrere zehntausend schwere Nebenwirkungen in Deutschland und mehrere Millionen weltweit gegenüber. Alleine angesichts der offiziellen Zahlen ist das Kosten-Nutzen-Verhältnis dieser fälschlicherweise neuartige Impfstoffe genannten Injektionen also katastrophal. Jede Untererfassung der Nebenwirkung, egal ob um den Faktor 2, 10 oder 20, verschlechtert dieses Verhältnis weiter, aber eine solche, sehr wahrscheinliche Untererfassung ist noch nicht einmal notwendig um festzustellen, dass die Bilanz dieser „Impfkampagne“ geradezu vernichtend schlecht ist.“

  9. Toni 1. März 2022 at 13:25Antworten

    Die WHO ist eine stiftungsfinanzierte NGO ohne jede demokratische Kontrolle. Die Mehrzahl der Menschen hat keine Ahnung, was dort passiert.

    Austreten ist sicher eine gute Idee, allerdings wird es kein Politiker tun: Es gab da im letzten Jahr ein paar Beispiele von Politikern, die plötzlich und unerwartet verstarben.

    Ich sehe auch in Österreich keine Kraft, die sich dieses auf die Fahnen schreiben würde. Möglicherweise gibt es auch hier nur eine kontrollierte Opposition, die sich an fruchtlosen Sandkastenspielen erfreut. Viel konkretes ist mir in den beiden letzten Jahren bei aller Rhetorik nicht aufgefallen. Leider.

    Die Spielwiese hier haben wir, solange wir diesen Plänen nicht wirklich gefährlich werden.

    Glück auf, Toni

    • Fritz Madersbacher 1. März 2022 at 15:55Antworten

      @Toni
      1. März 2022 um 13:25 Uhr
      „Ich sehe auch in Österreich keine Kraft, die sich dieses auf die Fahnen schreiben würde“
      Die vielen Menschen quer durch die Bevölkerung, die sich gegen die Pandemie-Diktatur und den „Impf“zwang stemmen, können gar nicht anders als gegen diesen Gewaltakt kämpfen, der sie hilflos weiteren „Pandemien“ ausliefern würde. Und sie werden es auch tun, und mit Sicherheit erfolgreich! Die jetzt zwei lange Jahre währende Knechtung hat ihre unbeabsichtigten Früchte getragen, viel zu viele Menschen sind aufgewacht und wollen sich wehren!

    • Toni 1. März 2022 at 16:47Antworten

      @Fritz Madersbacher

      Sie haben Recht, die Hoffnung stirbt zuletzt. Hoffen würde ich gerne, es gibt aber so viele Menschen, die willig zur Schlachtbank gehen, obwohl sie es besser wissen. Zuletzt sagte mir ein Freund, der nach dem 3. Stich schon über enorme Nebenwirkungen klagte: Ich glaube, den nächsten Stich überlebe ich nicht. Ich werde aber im Herbst trotzdem mitmachen.

      Die vielen Demoteilnehmer sind sicher ermutigend, nur geben wir uns keinen Illusionen hin: Wenn es ernst werden würde, hätten wir in Österreich ganz rasch kanadische Verhältnisse und die Mehrheit (?) würde dazu applaudieren. Die technischen Voraussetzungen existieren alle und wurden in den letzten Jahren unter dem Deckmantel Geldwäsche geschaffen.

      Wir werden wirklich viel Glück benötigen und Putin wird uns nicht helfen, Toni

  10. CG Jung 1. März 2022 at 13:02Antworten

    Schnell raus aus der EU.

  11. Lopadistory 1. März 2022 at 12:10Antworten

    Könnte oder kann die Verfassung aushebeln?

  12. Fritz Madersbacher 1. März 2022 at 12:04Antworten

    „Die Verhandlungen zum globalen Pandemievertrag der Weltgesundheitsorganisation haben begonnen. Der Vertrag könnte im Pandemiefall die nationalen Verfassungen aushebeln. Er betrifft 194 Mitgliedsstaaten“
    Der Beitritt Österreichs zu diesem Vertrag muss genauso verhindert werden wie das „Impf“zwang-Gesetz zu Fall gebracht werden muss. Sonst sind Tür und Tor für die Fortsetzung der „Pandemie“-Tyrannei in alle Zukunft geöffnet. Der Widerstand muss fortgesetzt werden bis diese Ziele erreicht sind. Leute, die weiterhin die Fünfte Kolonne der „Pandemie“-Profiteure in Österreich spielen wollen, müssen zur Raison gebracht werden!

    • Markus 1. März 2022 at 12:09Antworten

      wir dürfen diesem Vorhaben der WHIO niemals zustimmen- ansonsten Austritt aus diesem verein.

    • Elke Lindner 8. März 2022 at 10:39Antworten

      @Fritz Madersbacher, Ich bin vehement gegen diesen Pandemievertrag. Wenn der Preis stimmt sind alle Verantwortlichen dafür. Es ist zum Weglaufen…nur wohin?

    • Fritz Madersbacher 8. März 2022 at 15:32Antworten

      @Elke Lindner
      8. März 2022 um 10:39 Uhr
      „Es ist zum Weglaufen…nur wohin?“ Gute Frage! Am besten, wir bleiben hier und schliessen uns zusammen. Wir werden nicht die Einzigen auf dieser Welt bleiben …

  13. Ulf Martin 1. März 2022 at 11:41Antworten

    Bei den nächsten Scheinseuchen soll es weniger Friktionen geben. Laut Röper, „Inside Corona“, hat man sich nach der Scheingrippe 2009/10 bis 2016 Zeit genommen, die „Fehler“ zu analysieren, z.B. warum eine Massendurch-„Impfung“ nicht gelungen ist. Der Zeitplan für den Great Reset geht bis 2030. Ob allerdings die USA diesen Vertrag unterzeichnen? Machen die eigentlich bei internationalen Verträgen schon lange nicht. Man braucht im Senat eine 2/3-Mehrheit und eine Supermacht lässt sich nicht vorschreieben, was sie zu tun hat. Das ist also ein Vertrag für dumme Vasallenstaaten.

  14. Andreas I. 1. März 2022 at 11:33Antworten

    Wenn die WHO eine private Organisation ist, dann haben Staaten nichts darin zu suchen.
    Alleine die Ausrufung der „Pandemie“ durch die WHO 2020 war dermaßen offensichtlich falsch und die Folgen muss man hier nicht aufzählen; allein das ist Grund genug, dass ein demokratischer Rechtsstaat seit 2020 gar nicht mehr in der WHO sein dürfte.

    • Markus 1. März 2022 at 12:08Antworten

      Die WHO ist bereits von gates und CO massiv unterwandert.
      Was da abgeht passt auf keine Kuhhaut mehr.
      Diese WHO hat keinen Anspruch auf irgendwelche Herrscherqualitäten- ein völlig hinterfragenswerter Haufen-der nicht finanziell gesponsert werden dürfte schon gar nicht wenn das eine private Org ist- die WHO gehört völlig neu aufgestellt und das ohne irgendwelche Finanzierungen privater herren.
      Unabhängigkeit sieht anders aus.

    • Bergfan Max 2. März 2022 at 15:23Antworten

      aber unser kranke Gesundheitsminister wird dort freudig zustimmen, egal welche Verbrechen (was anderes schließe ich aus) dort ausgehandelt werden, Hauptsache wir sind dabei. Natürlich ist so ein übergeordneter Verein (sowie EU) sehr praktisch, wenn es darum geht den Menschen die Grund-und Freiheitsrechte zu rauben oder überhaupt das Recht auf Leben abzusprechen. Übrigens: die christliche, konservative ÖVP ist natürlich mit dabei, geht es doch nur um unsere Gesundheit, denn die Spritze wirkt, zumindest für die Entvölkerung.

  15. Jens Tiefschneider 1. März 2022 at 11:33Antworten

    Mindestens 450.000* „Impf“tote sollten reichen, um jedem klar zu machen, mit was für einer satanischen Sekte wir es bei der WHO zu tun haben.

    *die Dunkelziffer wegen Underreporting mit einbezogen.

  16. Markus Schwarz-Greindl 1. März 2022 at 11:19Antworten

    40 Millionen sind auf der Klimaflucht, 3,6 Milliarden sind bedroht.

    Es wird enger an den Alpen.

    • lumpazivagabundus 1. März 2022 at 11:26Antworten

      Vor dem Klima kann niemand fliehen, denn es ist ein statistischer Mittelwert lokalen Wetters über einen Zeitraum von 25 bis 30 Jahren.

    • audiatur et altera pars 1. März 2022 at 12:07Antworten

      Ein Blick auf die Partezettel zeigt zunächst, dass es lichter wird an den Alpen. Flucht und die damit zusammenhängenden Umwälzungen könnten den Schleier des Vergessens darüber breiten. Bloß: Fluchtursache Nr. 1 hierzulande ist nicht das Wetter. Sondern der Krieg. Müsste (wenn die Co2-Story denn stimmte) der Krieg als größter Klimakiller von den Coronaklimakriegern Biden, Putin und Baerbock denn nicht sofort „verboten“ werden?

      Aus konsequenter Coronaklimakriegersicht könnte jedoch der Krieg das Klima auch „retten“: Wenn er mit Atombomben geführt wird. Dann gibt es sehr schnell sehr viel weniger klimaverpestende Menschen und zugleich einen nuklearen Winter. Hurra, meint Greta?

      Unser Sado-Minister führte uns mit all seiner Konsequenz neben Corona-Schreckensbotschaften auch den Schock mittels Video „Atombombe auf Wien“ vor Augen. Und scheint seither Seit‘ an Seit‘ mit seinen kongenialen Mitstrategen vom Gecko-Krokodil bis zum Leutnant der Reserve wenig unversucht zu lassen, zumindest medial all die Schreckensbotschaften wahr werden zu lassen.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Dr._Seltsam_oder%3A_Wie_ich_lernte%2C_die_Bombe_zu_lieben

    • Markus Schwarz-Greindl 1. März 2022 at 12:43Antworten

      @lumpazivagabundus

      Es ist nicht einmal böser Geist. Es ist eine leere Aussage.

      Seit wann bedingen geistige Artifakte (z.B. Mittelwerte) durch ihr Dasein die Realität der Umwelt?

      Es ist also folglich Glaube …

      Es sind 40 Millionen auf der Flucht, und 3,6 Milliarden geht es nicht besser, die auch zur Flucht ansetzen.

      Vor dem Klima kann man nicht fliehen? Was macht Elon Musk mit Mars-Raketen?

    • lumpazivagabundus 1. März 2022 at 13:00Antworten

      Klima war und ist immer. Der Globus kann auch in Klimazonen unterteilt werden. Arktisch, tropisch, subtropisch …

    • pantau 1. März 2022 at 16:09Antworten

      Dürren gab es entlang der Sahelzone immer, ich glaube den Klima-„Daten“ in etwa soviel wie den Corona-„Daten“. Modelliererer um ein Nichts von interessierter, finanzstarker Seite. Aber zurück zur Sahelzone: welche Variable hat sich in den letzten 20-30 Jahren, die Flucht verursachen könnte, geändert? Eher die Temperatur oder doch eher die Zahl der Menschen in Wüstengegenden? Nigeria hat jetzt dieselbe Bevölkerungsdichte wie Deutschland, 1990 100 Mio Menshen, jetzt 200 Mio. Das erzeugt eine Menge Hungernder und überzähliger Söhne, die entscheidend sind für Kriege. DAS sind relevante Ursachen für Flucht.

    • Andreas I. 1. März 2022 at 17:02Antworten

      Hallo,
      wenn Klima und CO² so bedrohlich wären*, wie es von etlichen Seiten dargestellt wird, dann verstehe ich u.a. nicht, warum dann nicht einfach aufgeforstet und rekultiviert wird.
      Das ach-so umweltfreundliche Deutschland ist nach wie vor auf den Spitzenplätzen in Flächenversiegelung, sorry aber Autobahnen bauen hat nunmal Vorrang.
      Die bösen Chinesen sind bestimmt nicht gerade Umweltengel, aber die schaffen es Wüste zu rekultivieren und neben anderen günstigen Effekten verbrauchen Pflanzen bekanntlich was? Genau.

      Mal angesehen davon, wieviel Öl Militär schon alleine für die Logistik verbraucht.

      *Das mag ja ein Thema sein, aber garantiert krebserregend (und das nachhaltig mit Halbwertzeiten bis zu 4 Mrd. Jahren) ist und bleibt künstlich erzeugte Radioaktivität – und damit bleibt das die größte Gefahr für die Menschheit.

    • Markus Schwarz-Greindl 1. März 2022 at 18:17Antworten

      @pantau

      Ich finde das Beispiel Nigeria gut gewählt mit 100 auf 200 Millionen!

      Wo kommt dieser Herdentrieb der Zeugungen her?

      Von der Sonne!

      Die mechanischen Bewegungen des Menschen versprechen Sonnenenergie-Verbrauch als Abkühlung von der Sonne.

      Tatsächlich hat Nigeria ein Nahrungsmittelproblem, weil die Sonne verbrennt und immer mehr nur noch Wüste zulässt.

      Krieg ist sekundär abgeleitet von der Sonne.

      Wir sprechen vom Sonne-Erde-Widerspruch.

    • Markus Schwarz-Greindl 1. März 2022 at 18:40Antworten

      Warum entsteht Krieg?

      Aufgrund von Rohstoffverteilungen, wobei Rohstoffe immer knapper werden und wurden.

      Kriege sind Ausdruck dafür, was die Erde noch vermag herzugeben.

    • pantau 1. März 2022 at 19:24Antworten

      Uschi-Markus, Sonne Mond und Sterne. Ich übe meine Kommunikation, immer auf dem Niveau, das jemand verdient hat.

Wir freuen uns über jeden Kommentar, aber ersuchen einige Regeln zu beachten: Bitte bleiben wir respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe, keine (Ab-)Wertungen und bitte auch keine Video-Links und Texte mit roten Rufzeichen. Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Aktuelle Beiträge