Verunreinigungen in mRNA-Präparaten für Myokarditis verantwortlich?

18. Februar 2022von 7,1 Minuten Lesezeit

Herzmuskelentzündungen sind eine sehr ernste und leider auch häufige Folge der mRNA-Präparate sowohl von BioNTech/Pfizer als auch von Moderna. Betroffen sind überwiegend männliche Jugendliche, häufig auch sehr sportliche. Todesfälle aus diesem Grund werden immer öfter unter der Rubrik „plötzlich und unerwartet“ berichtet. Eine der Ursachen ist, dass durch die wiederholten Dosen das Immunsystem tolerant gegen das Virus wird, es daher bei Neuinfektionen nicht gleich bekämpft, sondern erst wenn es ins Blut gelangt. Und dann kann es zu Autoimmunreaktionen kommen, die auch gegen den Herzmuskel gerichtet sind. Es gibt aber auch andere mögliche Ursachen. Das berichtet

Gastautorin Dr. Franziska Tischler

Eine neue Publikation einer französischen Forschungsgruppe stellt eine hochinteressante Hypothese auf, wie Myokarditis nach COVID-19 mRNA-Impfung entstehen könnte. Sind Verunreinigungen im Impfstoff schuld daran?

Myokarditis nach mRNA-Impfungen

Die Meldungen über Herzmuskelentzündungen (Myokarditis) nach COVID-19 Impfungen mit genbasierten mRNA-Impfstoffen häufen sich in erschreckender Weise. Betroffen von diesen Myokarditiden sind vor allem junge Leute, meist junge Männer, in geringerem Ausmaß aber auch junge Frauen. Bei älteren Menschen werden dagegen eher Herzbeutelentzündungen (Perikarditis) als Nebenwirkung beschrieben.

Im Juli 2021 wurden sogenannte „Rote-Hand-Briefe“ in Bezug auf Myokarditis und Perikarditis nach COVID-19 mRNA-Impfung veröffentlicht. Solche Rote-Hand-Briefe informieren über neu identifizierte und bedeutende Risiken und Sicherheitsbedenken in Bezug auf Arzneimittel. Über Myokarditis nach mRNA-Impfung gibt es außerdem mittlerweile sehr viele wissenschaftliche Publikationen.

Gefährlichkeit von Myokarditis

Eine Myokarditis ist eine Erkrankung, die zwar ohne Dauerschäden ausheilen kann, aber ebenso zur Herzinsuffizienz oder zum plötzlichen Herztod führen kann. Das besonders Heimtückische an der Myokarditis ist, dass auch nach unauffälligen beschwerdefreien Zeiträumen von Monaten oder sogar Jahren plötzlich lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen oder fortschreitende Herzinsuffizienz auftreten können.

Bisherige Vermutungen zur Ursache der Impf-Myokarditis

Die Ursache dafür, warum es nach Impfung mit mRNA-Vakzinen zu Myokarditisfällen kommen kann, ist noch nicht ermittelt. Bislang wurde unter anderem vermutet, dass es durch die Impfung zu einer Expression von Spike-Protein auf der Oberfläche von Herzmuskelzellen kommt, was eine Immun­reaktion mit Folge eines organspezifischen Zelltods auslösen könnte.

Eine weitere mögliche Ursache könnte darin bestehen, dass Spike-Protein mit dem Toll-like Rezeptor 4 interagieren und dadurch kardiale Entzündungs­reaktionen und eine toxische Wirkung auf die Herzmuskelzellen auslösen könnte. Andere Vermutungen richten sich auf die potentiell immuntoxische Wirkung von mRNA. Diese sei zwar durch Modifikationen an den Nucleosiden verringert, könnte aber bei Personen mit entsprechender genetischer Disposition trotzdem noch unvermindert vorhanden sein und zu einer Exprimierung von Zytokinen und Aktivierung von proinflammatorischen Kaskaden führen.

Des weiteren könnte auch molekulare Mimikry zwischen dem Spike-Protein und bestimmten körpereigenen Antigenen eine Rolle spielen.

Neue Hypothese: Die Rolle von Verunreinigungen mit doppelsträngiger RNA im Impfstoff

Doppelsträngige RNA (dsRNA) – so berichten die Autoren der neuen Publikation – sei eine der Haupt­verunreinigungen, die während der Impfstoffherstellung produziert werden.

Als Wirkstoff enthalten die neuartigen mRNA-Impfstoffe sogenannte Einzelstrang-RNA, die durch eine in vitro-Synthese (IVT = in vitro transcription) hergestellt wird. Nach der Synthese der mRNA erfolgen weitere Schritte in der Impfstoff­herstellung, um die mRNA zu isolieren und Verunreinigungen abzutrennen. Diese Verunreinigungen können aus Enzymen, restlichen Nukleosid­triphosphaten, DNA-Templates und fehlerhaften mRNAs wie doppelsträngige RNA und RNA-Bruchstücke, die während der IVT gebildet wurden, bestehen.

Über das Vorkommen geringer Mengen an diesen dsRNAs berichtete die Europäische Arzneimittel­behörde EMA in ihren Assessment Reports zu den Impfstoffzubereitungen von Pfizer/BioNTech und Moderna, Comirnaty bzw. Spikevax.

Unerwünschte toxische Wirkungen der dsRNA – Auslöser von Myokarditis?

dsRNA wird – vereinfacht ausgedrückt – vom angeborenen Immunsystem durch bestimmte Rezeptoren in den meisten Zellen als „feindlich“ erkannt, was u.a. zur Aktivierung der Expression von proinflamma­torischen Zytokinen führt.

So schreiben auch die Autoren des neuen Berichts, dass dsRNA bekannt sei als ein starker Verursacher von immun-entzündlichen Reaktionen. Dies führe zur Freisetzung von TNF-α und IFN-γ, den Haupttreibern des Zytokin-Sturms und des Zelltodes, wie er auch bei schweren Formen von COVID-19 vorkommt.

Es bestehe der Verdacht, dass die Aufnahme von dsRNA in bestimmten Zellen des Immunsystems, den „dendritischen Zellen“, unerwünschte Immunreaktionen und Entzündungsreaktionen auslösen könne.

Die proinflammatorische Rolle der dsRNA könne, auch bei niedrigen Konzentrationen in den mRNA COVID-19 Impfstoffen, ein echtes Risiko für Myokarditis darstellen.

Ist der Anteil an Verunreinigungen in den Impfstoffen bedenklich?

Die EMA schreibt im Assessment Report, in Bezug auf die dabei gefundenen Verunreinigungen bei Comirnaty, dem Impfstoff von BioNTech/Pfizer, mit dsRNA, die Verunreinigungen wären „low, acceptable and consistent“, also niedrig, akzeptabel und konsistent. In Bezug auf Spikevax wird vermerkt, dass dsRNA „consistently low“ ist, also konstant niedrig.

Es stellt sich die Frage, wie dies zu bewerten ist. Nach Ansicht von Wissenschaftlern können auch niedrige Mengen an dsRNA zu unerwünschten und immuntoxischen Wirkungen führen, wie eine weitere Publikation zu mRNA-Impfstoffen beschreibt.

Die Autoren schreiben: „Die kontaminierenden Verunreinigungen während der IVT können die Sicherheit von mRNA-Impfstoffen massiv beeinträchtigen, sobald sie in menschliche Zellen einge­bracht werden. Sogar Restmengen an dsRNA und DNA-RNA-Hybridmolekülen können die Antwort des angeborenen Immunsystems triggern, da sie von den Pattern-Recognition-Rezeptoren der Immunzellen erkannt werden können.“

Ein Datenskandal bei der EMA mit geleakten Dokumenten bietet interessante Einblicke in die Frage der Impfstoffreinheit: Das British Medical Journal (BMJ) erhielt wie auch andere Journalisten und Akademiker geleakte, als geheim eingestufte Dokumente im Dezember 2020 in Bezug auf die Durchführung der Analyse der Pfizer/BioNTech-Vakzine durch die EMA. Das BMJ schildert in seinem Bericht über diese Dokumente, dass die Behörde große Bedenken gehabt hätten aufgrund unerwartet geringer Mengen an intakter mRNA in Chargen des für die kommerzielle Produktion entwickelten Impfstoffes. Anscheinend seien die EMA-Wissenschaftler besorgt gewesen über „verkürzte und modifizierte mRNA-Spezies“, die im damaligen fertigen Produkt vorhanden gewesen seien. Das BMJ fragte bei den Impfstoffherstellern Moderna, Pfizer/BioNTech und Curevac, sowie verschiedenen Zulassungs­behörden, darunter FDA und EMA, nach, welchen Prozentsatz an RNA-Integrität sie als akzeptierbar erachten würden. Die Antworten waren eher ausweichend. Der überaus spannende Bericht ist nachzulesen im British Medical Journal.

Ist die Reinigung bei der Impfstoffherstellung der „Knackpunkt“?

Ist die in vitro-Synthese von mRNA und das Upscaling für die kommerzielle Herstellung eine ausgereifte Technik?

Die französische Forschungsgruppe sieht dies durchaus ambivalent. Während die Synthese der mRNA vom Ansatz her eigentlich einfach und damit attraktiv sei, blieben nach wie vor technische Schwierigkeiten bestehen, wie das Problem der Verunreinigungen, insbesondere der dsRNA­-Verunreinigungen.

Sie schreiben weiter: „Die derzeit zur Reinigung von IVT-mRNA-Impfstoffpräparaten verwendeten Methoden variieren hinsichtlich der technischen Leistung und erlauben bestenfalls die Entfernung von 90 % der dsRNA, wenn die HPLC-Methode verwendet wird, wie die Entwickler von mRNA-Impfstoffen berichten. Nach Veröffentlichungen und Angaben der Impfstoffentwickler zufolge kann das Vorhandensein von kurzen Segmenten von dsRNA auf niedrigem Level zusammen mit gereinigter mRNA nicht völlig ausgeschlossen werden.

Auch in einer Übersichtsarbeit zur Herstellung von mRNA aus dem Jahr 2021 wird festgestellt, dass die Produktion von mRNA im größeren Maßstab und unter den jeweils aktuellen Bedingungen der guten Herstellungspraxis (cGMP) eine Herausforderung darstellt. „Obwohl die IVT-Reaktion von mRNA sicherer und schneller ist als die meisten anderen der etablierten Impfstoffproduktionen, ist sie auf den Einsatz teurer und begrenzter Materialien angewiesen. Die Weiterverarbeitung der Impfstoffe ist noch wenig etabliert und abhängig von Methoden, denen Skalierbarkeit und Kosteneffizienz fehlen.“

Fazit

Könnten Verunreinigungen der mRNA-Impfstoffe eine entscheidende Rolle spielen bei der Auslösung von Myokarditis? Der hier besprochene Artikel stellt eine Hypothese auf, die durchaus plausibel klingt. Die hiermit verbundene Frage potentieller Verunreinigungen in den Impfstoffen bleibt daher weiter von größter Wichtigkeit.

Bild von Tran Thanh auf Pixabay

Gastbeiträge geben immer die Meinung des Autors wieder, nicht meine. Ich veröffentliche sie aber gerne, um eine vielfältigeres Bild zu geben. Die Leserinnen und Leser dieses Blogs sind auch in der Lage sich selbst ein Bild zu machen.

Dr. Franziska Tischler schreibt unter Pseudonym. sie hat lange im Labor gearbeitet (mikrobiologisch und immunchemisch).


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13 Kommentare

  1. Dr. Andreas Hoppe 19. Februar 2022 at 8:47Antworten

    Vielen Dank für den Bericht!
    Die Verunreinigungen sind auch ein, für mich sehr plausibler, Erklärungsansatz für den Befund, dass Chargen sehr unterschiedliche Rate an Nebenwirkungen aufweisen.

  2. Johannes+Schumann 18. Februar 2022 at 23:30Antworten

    Das für mich immer ein schlagendes Argument, um auch die Befürworter und Impfung und Maßnahmen zum Denken anzuregen. Ist es möglich, eine Produktion von 0 auf 100 derartig hochzufahren, dass keine Qualitätsverluste entstehen? Und warum soll ein Hersteller in Qualitätsmanagement investieren, wenn er doch gar nicht erst haftet? Also selbst wenn der ursprüngliche „Impstoff“ richtig gutes Zeug ist, so muss es die Chargen aus der Massenproduktion schon lange nicht sein.

    Übrigens ist das gleiche Argument bei den PCR-Tests anzuwenden: Ist es möglich, dass die Labore bei gleichbleibender Qualität so hochskalieren können? Natürlich nicht.

    Ich bin Gegner der Testerei, aller Maßnahmen und auch der „Impfung“. Aber das sind doch Argumente, die selbst Anhänger der Testerei und der „Impfung“ überzeugen müssten.

  3. anamcara 18. Februar 2022 at 20:35Antworten

    Entzündliche Herzmuskelerkrankungen, ausgelöst durch Viren, sind der Wissenschaft schon länger bekannt.

    Z. b. in folgendem Artikel:

    „Das Herz bei viralen Infektionen“

    Zusammenfassung

    Virale Infektionen sind eine häufige Ursache entzündlicher Herzmuskelerkrankungen und damit auch in der ersten Phase für den myokardialen Schaden verantwortlich.

    Früher stand der Nachweis von Entero-, Adeno- und Zytomegalieviren im Vordergrund.
    Inzwischen werden bei Patienten mit dilatativer Kardiomyopathie mit oder ohne Inflammation „neue“ kardiotrope Erreger wie z. B. Parvovirus B19, Epstein-Barr-Virus und humanes Herpesvirus 6 nachgewiesen.

    Ihre Persistenz im Myokard korreliert mit einer Verschlechterung der Pumpleistung innerhalb von 6 Monaten.
    Noch während der Eliminierung des Virus beginnt die 2. Phase der Erkrankung, die durch autoimmune Phänomene und nicht selten durch eine kardiale Entzündungsreaktion charakterisiert ist, die gleichfalls mit der Verschlechterung der Prognose korreliert.
    Der Übergang in die 3. und letzte Phase mit Ausbildung einer dilatativen Kardiomyopathie vollzieht sich schleichend und kann über Jahre dauern.

    Ziel einer jeden diagnostischen und therapeutischen Intervention muss es sein, das Virus zu eradizieren und die Entzündungsreaktion zu eliminieren, um eine Progression der Erkrankung bis zur terminalen Herzinsuffizienz zu verhindern.
    Virusinfektionen des Herzens

    Die Myokarditis als entzündliche Herzmuskelerkrankung ist die häufigste Ursache einer Herzinsuffizienz bei Patienten, die jünger als 40 Jahre alt sind.

    Zwischen 10% und 20% dieser Patienten mit dem histologischen Nachweis einer entzündlichen Herzmuskelerkrankung entwickeln, auch wenn klinisch zunächst symptomfrei, eine chronische Erkrankung, die zur Ausbildung einer dilatativen Kardiomyopathie mit zunehmender Herzschwäche führt.

    Der klinische Phänotyp ist ebenso variabel wie das Spektrum möglicher Erreger.

    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7096081/

    Fazit:
    Wie kann es sein, dass aufgrund dieser Erkenntnisse, die den Impffabrikanten sicherlich bekannt sind,
    gesunden Menschen mittels Genspritze die Bauanleitung toxischer Spikeproteine, die Bestandteil von Coronaviren sind, injiziert wird und damit zum Katalysator potentieller Herzmuskelentzündungen wird.

  4. HelmutK 18. Februar 2022 at 12:41Antworten

    Die Bevölkerung sieht die Politik so wie es Lauterbach ausspricht: „Die Wahrheit führt in vielen Fällen zum politischen Tod“ -> Lügen verbreiten gehört zum täglichen Geschäft der Politiker.

    Die Wissenschaft wird von den meisten im direkten Vergleich sicher als weit vertrauenswürdiger eingestuft als die Politik.

    Mit der Verfilzung der Politik der Lügen mit den korrumpierbarsten „Wissenschaftlern“ wurde in der Öffentlichkeit der Eindruck erzeugt, als sei die Politik um Ehrlichkeit bemüht.

    Der mafiöse Medizinsektor war zur Rekrutierung der Lügen-Wissenschaftler am besten geeignet, da dieser Typus dort vergleichsweise häufig anzutreffen ist.

    Ein ganz erheblicher Teil der Bevölkerung, darunter auch sehr viele Akademiker, haben keine Ahnung wie Wissenschaft funktioniert, und fallen auf diese unselige Allianz der der Korruptesten beider Seiten herein.
    Das beschädigt auch die Wissenschaft, denn jetzt wird man sich erst so richtig bewusst wie erschreckend groß der Anteil der Jünger der Politischen-Wissenschaft unter den MINT-Studienabgängern tatsächlich ist. Ein Universalgelehrter wie Dr. Mayer scheint sehr selten zu sein. In den Hochschulen wurde wohl eher ein Heer von Zombie-Wissenschaftlern herangezüchtet, die einen sehr engen Horizont haben und keine Fermi-Aufgaben mehr lösen können.

  5. eugen richter 18. Februar 2022 at 12:18Antworten

    Vermutlich sind nicht wenige „mRNA-Wissenschaftler“ von den theoretischen Möglichkeit dieser Technik derart begeistert, dass sie die praktischen Probleme eher negieren, um das Potential der mRNA nicht zu gefährden. Fazit: unausgereift – auch deren Charakter

    • Peter Pan 18. Februar 2022 at 12:38Antworten

      Das war auch mein erster Gedanke, als ich vor langer Zeit las, dass die per Boten-RNS (engl. mRNA) die Stachelproteine im Körper produzieren. Die Vermutung liegt nahe, dass der (gescheiterte) Prozess der in-vivo Therapie gegen Krebs (Biontech) auf die Produktion von Spritzmitteln angewendet werden kann. Ein bankrottes Unternehmen, das zur richtigen Zeit zur Verfügung stand. Vielleicht musste nach dem anzunehmenden Unfall in Wuhan alles ganz schnell gehen, um die feuchten Träume um den Machtzirkel hinter Bill Gates schnell wahr werden zu lassen. Die Stachelproteine des Virus waren von Anfang an das Ziel der Therapie. Es wurden schon früh Ansätze zur Trennung der Stachelproteine veröffentlicht. Warum also nur ein Spritzmittel gegen die Stachelproteine produzieren?! „Impfung“.

      Dabei hat man (meine Vermutung) die fatale Wirkung der Stachelproteine und des Verfahrens (Boten-RNS), auch in Kombination, vollkommen ignoriert. Absichtlich oder unabsichtlich ist hoffentlich nur eine Frage des Strafmaßes (nicht dass ich noch an den Rechtsstaat wirklich glaube).

  6. Peter Pan 18. Februar 2022 at 11:52Antworten

    Vorweg ein herzliches Dankeschön von mir an Dr. Tischler.

    Auch bzgl. des vollkommen berechtigten Kommentars von Dominik möchte ich auf die Bedeutung von Hypothesen hinweisen, die uns Naturwissenschaftlern so vertraut ist, dass wir regelmäßig vergessen, sie auch aus Sicht von anderen Menschen zu berücksichtigen, die von anderen Menschen missverstanden wird und die von Berufslügnern der Qualitätsmedien missbraucht wird:

    – Wir Naturwissenschaftler arbeiten in einem ständigen Kreis von Theorie (unser Wissen) -> Deduktion (Spezialfall ableiten) -> Empirie (Hinterfragen, Betrachtung der Natur) -> Induktion (Erkenntnis ableiten) -> Theorie usw.
    – Ohne Empirie keine Naturwissenschaft.
    – Die Theorie ist das Wissen, nicht Vermutungen wie es Blödel der Qualitätsmedien und Unterhaltungsindustrie ständig unterstellen.
    – Es bedarf eines ständigen Durchlaufens des Kreises.
    – Hypothesen sind ein wichtiger Bestandteil der naturwissenschaftlichen Forschung.
    – Mit Hypothesen wird der laufende Prozess des Hinterfragens eingeleitet.
    – Hypothesen gehen sowohl in die Deduktion als auch in die Induktion ein und somit indirekt zeitweise in die Theorie.
    – Hypothesen werden durch laufendes Prüfen (Empirie) entweder verworfen oder bestätigt.
    – Hypothesen werden oft erst in mehreren Durchläufen ganz oder teilweise bestätigt oder verworfen.
    – Unser Wissen (Theorie) kann durch die beschränkte Betrachtung der Welt (Empirie) eingeschränkt sein (Beispiel Newton vs. Einstein, Geschwindigkeit der Bezugssysteme). Hypothesen helfen uns beim Erweitern der Betrachtung.
    – Ohne den fortlaufenden Prozess des Hinterfragens können Hypothesen oder Einschränkungen in die Theorie eingehen. Naturwissenschaften leben vom fortlaufenden Prozess, ohne sind es keine Naturwissenschaften.
    – Die Präsentation von einzelnen „Fakten“ stellt noch lange kein naturwissenschaftliches Arbeiten dar.

    Man kann zu dem Thema ganze Vorlesungen halten. Ich bitte um Nachsicht, wenn ich nicht alles hier beschrieben habe. ;-)

    Wenn man diesen Prozess mit dem vergleicht, was bildungsferne Personen mit „Faktenchecks“ betreiben, dann versteht man, wie die Diskussion in den Qualitätsmedien auf die Verbreitung von Meinungen bzw. Dogmen reduziert wurde. Das wiederum erklärt, warum von den „Faktencheckern“ andere Personen regelmäßig diffamiert werden, so wie es im finsteren Mittelalter geschah. Die „Faktenchecker“ können (und dürfen) gar nicht anders argumentieren. Als Beispiel nenne ich den Oberfaktenchecker der Tagesschau, ein Herr Patrick Gensing. Dessen Bildung ist laut Wikipedia (siehe wikihausen.de bzgl. Seilschaften der Wikipedia) reduziert auf ein zweijähriges Volontariat beim NDR im Alter von 30 Jahren (der Gesetzgeber in Deutschland erkennt ein Volontariat noch nicht einmal als Bildung an).

    Nun zur Hypothese, die Dr. Tischler vollkommen korrekt als solche bezeichnet. Es passiert immer wieder, dass Naturwissenschaftler und andere Wissenschaftler, die Naturwissenschaften ordentlich nutzen, eine Hypothese aufstellen, die aufgrund von empirischen Ergebnissen zu passen scheint. Diese wird mit Begeisterung publiziert. Das ist menschlich. Dabei passiert es, dass man vor lauter Begeisterung die eine Hypothese so präsentiert, als sei sie die einzige Erklärung. Oft passiert dies ungewollt oder es entsteht nur der Eindruck bei Lesern, die den Prozess der Naturwissenschaften nicht täglich leben. Wir müssen darauf achten, wem wir was wie präsentieren.

    Wir müssen mit dem Publizieren von Hypothesen sehr vorsichtig sein, weil ein einzelnes experimentelles Ergebnis (Empirie) und eine einzelne Hypothese zusammen noch keine naturwissenschaftliche Betrachtung sind. Sie sind Teil eines aufwendigen Prozesses. Es geht mir darum, wie (!) wir Hypothesen betrachten und veröffentlichen.

    Außerdem besteht leider die Gefahr, dass man sich in Details irrt. Zur Erinnerung: Hypothesen dienen auch dazu, unser Wissen (Theorie) zu prüfen und ggf. zu erweitern. Folglich sind absichtlich gegen eine Theorie oder ergänzend formulierte Hypothesen (Hinterfragen) ein wichtiger Bestandteil der naturwissenschaftlichen Arbeit. Sowohl Fehler in Details als auch das Hinterfragen wird von den „Faktencheckern“ zur Verbreitung von Propaganda und zur Diffamierung von Wissenschaftlern ausgenutzt.

    Wir sollten uns davor hüten, einzelne Hypothesen als allgemeingültige Erklärung zu präsentieren. Es ist durchaus möglich, dass die Hypothese nicht zutrifft oder nicht allgemeingültig ist. Wir sehen bei den Wirkungen des Spritzmittels bereits eine Vielfalt, die wir aus den Studien zur Wirkung der Stachelproteine des Virus kennen. Wir erkennen in den Meldungen über Spritzmittelopfer zusätzlich bereits bekannte Effekte des Eingriffs per Boten-RNS und der Zusatzstoffe. Obendrauf kommen Nebeneffekte und Einflüsse durch mangelhafte Herstellungsverfahren.

    Alle Mitmenschen, die nicht Naturwissenschaftler sind, möchte ich um Nachsicht bitten, wenn wir Naturwissenschaftler unser tägliches Leben im Hamsterrad nicht ordentlich wiedergeben.

    PS: Ich halte es für sehr wichtig, dass Mädchen und Jungen sehr früh in ihrem Leben ein naturwissenschaftliches Vorgehen vermittelt bekommen, selbst wenn sie sich später zum Beispiel für einen handwerklichen Beruf entscheiden oder sich dem Journalismus zuwenden.

  7. Karl Heinz Siber 18. Februar 2022 at 10:43Antworten

    Ich habe mal von der Hypothese gelesen, dass beim Impfen in einem von 10 oder 20 oder 30 Fällen die Kanüle in einer Oberarmvene landet statt im Muskelgewebe. Gibt es Studien darüber, was in diesem Fällen mit den Milliarden RNA-Molekülen passiert, die in einer Dosis enthalten sind? Gelangen sie gehäuft auf kürzesten Wegen in Herz und können dort Schäden am Herzmuskelgewebe anrichten? Könnte das eine Erklärung für die relative Häufigkeit von Myokarditis liefern? Natürlich bleibt unabhängig davon die Frage offen, warum Männer davon häufiger betroffen sind als Frauen.

    • Peter Pan 18. Februar 2022 at 12:12Antworten

      Die Frage würde ich gerne erweitern auf die Durchblutung allgemein. Es muss keine dicke Vene sein, die das Spritzmittel in die Blutlaufbahn einbringt. Die vielen kleinen Blutgefäße reichen. Der Deltamuskel im Oberarm wird aus drei Gründen gewählt: Gute Durchblutung, wenige große Venen, wenig Fett. Die gute Durchblutung ist ein wichtiges Argument dafür (laut nih.gov). Was das Fett betrifft, könnte dies eine Erklärung für Unterschiede im Geschlecht der Impfopfer sein. Eine systematische Untersuchung der Verbreitung des Spritzmittels über die Blutgefäße müsste dies zeigen. Fettgewebe wird weniger durchblutet als Muskelgewebe.

      Neben den Blutgefäßen muss die Verbreitung des Spritzmittels im Körper über das Lymphsystem betrachtet werden. Das Lymphsystem und insbesondere die Lymphknoten scheinen mir das eigentliche Ziel des gentechnischen Eingriffs zu sein. Das Lymphsystem selbst ist nicht nur ein sehr wichtiger Teil des Immunsystems (das durch die Spritzmittel offenbar zerstört wird), sondern auch für den Transport von Fetten im Körper zuständig. Daher (vermutlich, aus meiner Sicht) auch die Störungen des Immunsystems bei Fettleibigkeit: Das Lymphsystem transportiert die Fette im Körper, auch von den Gedärmen aus.

      Wir brauchen eine gesamte Betrachtung des Vorgangs von der Spritzung bis hin zur Verbreitung. Die Wahrscheinlichkeit, dass das Spritzmittel z. B. im Herz ankommt, lässt sich sicherlich nicht mit einer einzelnen Zahl beschreiben. Das wird eine Verteilung sein, die von vielen Parametern abhängt.

      Dies ist ganz wichtig für die Bewertung des Risikos aufgrund des Spritzmitteleinsatzes. Eigentlich sollten die Spritzmittelhersteller die Daten parat haben oder vor Gericht gestellt werden, samt Verantwortlichen in den Zulassungsbehörden und Regierungen.

      Interessant ist vielleicht, dass in Deutschland das Aspirieren beim Spritzen seit wenigen Jahren (RKI 2015?) nicht mehr empfohlen wird, weil es zu viel Schmerzen beim Impfling verursacht. Ich halte das für eine untragbare Argumentation, die ich bestenfalls als Vorbereitung auf das staatlich vorgeschriebene Dauerspritzen verstehen kann. Die aktuelle Spritzkampagne wurde über ein Jahrzehnt hinweg vorbereitet, als Reaktion auf den Misserfolg aus Sicht der Spritzmittelhersteller und deren „Investoren“ (Bill Gates et al.) mit der „Schweinegrippe“ (2009?).

    • Edwina 18. Februar 2022 at 18:56Antworten

      Sportlich aktive Männer benutzen ihren Deltamuskel in der Regel mehr als Unsportliche oder Frauen, der Muskel ist dann auch besser durchblutet. Insbesondere junge sportliche Männer, bei denen Post-„Vakzin“-Myokarditis häufiger beobachtet wird. Männliche Couch-Potato-Schwämme mit Myokarditis nach „Impfung“ kenne ich nicht. Wenn Frauen betroffen sind, dann handelt es sich auch meist um junge Athletinnen; auch Sprinterinnen trainieren ihre Schultermuskulatur intensiv.

  8. Markus Schwarz-Greindl 18. Februar 2022 at 10:16Antworten

    Das Schmutzige der Verunreinigungen wird nie enden.

  9. Dominik 18. Februar 2022 at 6:30Antworten

    Dr. Franziska Tischler:

    Diese Hypothese erklärt nicht weshalb die Verunreinungungen hautsächlich bei jungen Männern eine Myokarditis auslösen.
    Verunreinigungen hätten doch einen Effekt auf alle Geschlechter sofern sie der Grund dafür wären.
    Die Studie „Expression von Spike Protein“ geht zeigt Myokarditis sowohl bei Geimpften als auch bei Infizierten.
    Die Studie “ Spike Protein mkit dem Toll- like 4 Protein “ befasst sich nur mit Infizierten und nicht mit Geimpften.
    mfg

    • Roland 18. Februar 2022 at 13:06Antworten

      Richtig, das Spikeprotein ist immer gefährlich. Deshalb ist es ja auch Wahnsinn, damit zu impfen.

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