Im Namen der Kinder: Es ist Zeit zu handeln!

13. Januar 2022von 2,5 Minuten Lesezeit

Kinder und Jugendliche erfahren seit Beginn der Corona-Krise sehr großes Leid – das von vielen Menschen gar nicht wahrgenommen wird. Depressionen, massiv gestiegene Suizid-Raten, Triage in der Jugendpsychiatrie sprechen eine deutliche Sprache. Um Kinder zu schützen, reicht es nicht, nur zu reden. Wer Kinder schützen will, muss aktiv werden. Eine oberösterreichische Lehrerin wurde aktiv.

Von Andrea Drescher

Während der Schulunterricht in den meisten Ländern Europas entspannt abläuft, werden Schüler bei uns zum Tragen von Masken gezwungen – und nun hat sich die Situation der Schüler in Österreichs Schulen seit dem aktuellen Erlass wieder verschlimmert. Obwohl die Schüler dreimal pro Woche getestet werden – davon zweimal mit PCR-Test – sind seit 7.1.2022 in den Schulen wieder MNS für die jüngeren und FFP2 für die älteren Schüler vorgeschrieben.

Dass Masken insbesondere für Kinder und Jugendliche schädlich sind, ist in zahlreichen Studien erforscht, nachzulesen u.a. im Artikel „Masken schaden durch erhöhte CO2 Konzentration insbesondere Schwangeren, Kindern und Jugendlichen“. Auch die Stiftung Warentest, die eher nicht im Verdacht steht, Verschwörungstheorien zu verbreiten, stellte fest, dass FFP2 Masken für Kinder ungeeignet sind.

Für die Lehrerin stellt der Erlass des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung 2022-0.011.043 vom 7. Jänner 2022, der die Maßnahmen für den Schulbetrieb ab 10. Jänner 2022 regelt, einen untragbareren Zustand dar, so dass sie sich entschloss, einen Einspruch an die Bildungsdirektion Oberösterreich in Linz zu richten. Auch die Leitung ihrer Schule wurde von ihr entsprechend informiert.

Im Folgenden veröffentliche ich ihren Einspruch, den sie mir hat zukommen lassen und der anderen Lehrern und Lehrerinnen Beispiel geben könnte und sollte. Zumindest wenn ihnen die Gesundheit und das Wohlbefinden ihrer Schüler wirklich am Herzen liegt.

Die erste Reaktion, die die Lehrerin auf ihr Schreiben erhielt, war ein Schreiben ihrer Direktion. Von dieser wurde sie darauf hingewiesen, dass „du als Kollegin im Schuldienst die derzeit gültigen Gesetze, Erlässe und Verordnungen einzuhalten hast“.

Mündlich wurde ihr mitgeteilt, dass eine Suspendierung drohe, wenn sie die Schüler nicht zum Maskentragen anhalten würde und/oder sie ihrerseits der Maskentragepflicht nicht nachkäme.

Man kann nicht alle Lehrer suspendieren, denen das Wohl der ihnen anvertrauten Kinder und Jugendlichen am Herzen liegt. Je mehr Kollegen es der Lehrerin aus Oberösterreich gleichtun, desto geringer ist das Risiko einer Suspendierung.

Im Namen der Kinder mein Appell an die Lehrer: Es ist Zeit zu handeln!

Bildquelle


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Masken schaden durch erhöhte CO2 Konzentration insbesondere Schwangeren, Kindern und Jugendlichen

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So schaden die Politiker der Gesundheit der Menschen: Impfzwang, Testzwang, Maskenzwang und einiges mehr

World Council for Health über Gesichtsmasken für Kinder – Risiken und Nutzen

6 Kommentare

  1. Angelika Zwicklhuber 14. Januar 2022 at 0:44Antworten

    Die Remonstrationspflicht ist bei Pädagogen scheinbar nicht bekannt, selbst in der Bildungsdirektion nicht… das erschüttert.

    Ich frage mich auch, wann die Eltern gedenken, im Sinne ihrer Kinder aktiv zu werden. Viele marginalisieren die Situation an den Kindergärten und Schulen nach wie vor.

  2. Taktgefühl 13. Januar 2022 at 19:34Antworten

    Die Geschichte wird immer absurder, wenn Schwachsinn überhaupt

    gesteigert werden kann. Von 9000 Corona-Intensivpatienten sind 40%

    geimpft und 60% ungeimpft. Das läuft als Impfkampagne und soll

    Vertrauen in die Impfung wecken!

    Es wird ja auch längst so getan, als sei jeder Corona-Infizierte sofort ein Kandidat für die Urne oder eine Hospitalisierung. Die Wahrscheinlichkeit, an Corona zu sterben, liegt nach den offiziellen Zahlen bei 1,57%.

    Muß man schwachsinnige Gesetze einhalten? Das FPP2-Gesetz ist Schwachsinn.
    FFP2-Masken sind Arbeitskleidung für staubige Berufe, Schreiner, Lackierer (FFP3), Straßenbau, wenn z.B. mit dem Trennjäger gearbeitet wird. Man kennt die Staubwolken. Schreiner sind oft fürchterlicher Staubentwicklung ausgesetzt, z.B. beim Schleifen von Fußböden oder beim Reinigen der Absauganlage. Die Anlage mündet in einen Speicher. Wenn die gereinigt wird, ist FFP2 zwar nicht vorgeschrieben, aber sinnvoll, denn Holzberufe enden oft mit einer Lungenkrankheit wegen Staublunge.
    Die FFP2 darf nur von „qualfiziertem Personal“ benutzt werden, so steht das in der Gebrauchsanweisung. Die Qualifikation erhalten die Berufe meist beim Lehrgang für den Maschinenschein, der unabdingbar ist für die gefährlichen Maschinen.

    Die Versichung sagt nun klipp und klar, daß die FFP2 nur 1 Stunde bis 75 min getragen werden darf; der Arbeitgeber MUß dafür sorgen, daß der Arbeitnehmer danach mindestens 30 Minuten „ohne“ Maske arbeiten kann. Kann sein, daß Kanken- oder Unfallversichungen nicht zahlen, wenn unqualifizierte Leute ohne Lehrgang und Zertifikat sich mit der Maske Schaden zugefügt haben.

    Die medizinische Maske wird im OP getragen, bietet da also Schutz vor Viren und Bazillen. Auch die darf nur 3 Stunden im Stück getragen werden.

    Man sollte sich nicht nur dies merken, sondern einen Fundus zulegen. Unversehens kann man Einfluß nehmen auf Entscheidungsträger, die keine Ahnung haben, und mit Zertifikaten und Fachwissen glänzen, weil die NICHT vom Bau kommen. ;)

    Im Netz findet man auch Urteile zur FFP2.

  3. Fritz Madersbacher 13. Januar 2022 at 16:18Antworten

    „Bereits 69 Schulklassen in Wien geschlossen
    Und dort funktioniert das PCR-Test-System – mit dem Nebeneffekt quarantänebedingter Klassensperren: Nur vier Tage nach dem Schulstart nach den Weihnachtsferien sind in Wien bereits 69 Schulklassen in Wien aus Quarantänegründen geschlossen worden. Das gab das Büro von Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) heute auf STANDARD-Anfrage bekannt. Diese Klassen mussten wegen der Omikron-Verbreitung und mehr als einem positiven Test pro Klasse in das Distance-Learning wechseln. 58 Schulen sind von diesen Teilschließungen betroffen – was bedeutet, dass an einigen Einrichtungen auch mehr als eine Schulklasse vorübergehend gesperrt werden musste. Insgesamt gibt es in Wien rund 700 Schulen mit etwa 11.000 Klassen.
    Bei nur einem positiven Corona-Fall in der Klasse wird weiter in Präsenz unterrichtet, die restlichen Schülerinnen und Schüler müssen dann aber fünf Tage lang täglich getestet werden. Tritt innerhalb von drei Tagen ein weiterer positiver Fall in der betroffenen Klasse auf, wird auf Distance-Learning umgestellt. Im Kindergartenbereich mussten bisher 38 Einrichtungen schließen, insgesamt gab es 51 gesperrte Kindergartengruppen“ (Der Standard, 13/01/2022)
    Ich bin neugierig, wie lange diese Leute noch ihr Unwesen auf Kosten unserer Zukunft treiben dürfen …

  4. Fritz Madersbacher 13. Januar 2022 at 16:05Antworten

    „Man kann nicht alle Lehrer suspendieren, denen das Wohl der ihnen anvertrauten Kinder und Jugendlichen am Herzen liegt“
    Ja, diese Menschen, die nicht dem „pseudoreligiösen hokuspokus-kult“ (@andi pi) und dem mit ihm verbundenen widerwärtigen Gehorsamszwang erlegen sind, werden gebraucht werden wie die nicht dem Nazifaschismus erlegenen Lehrer/-innen nach 1945. Sie haben es jetzt nicht leicht, und sie werden es auch „nachher“ nicht leicht haben, aber mit Sicherheit ihre „Rehabilitierung“ erleben. Was derzeit in den Schulen und Kindergärten stattfindet, wird schlimme Folgen für unsere Gesellschaft haben. Besonders abstossend sind die Krokodilstränen der Pandemie-Medien dazu …

  5. andi pi 13. Januar 2022 at 8:39Antworten

    es sollen laut lehrergewerkschaft allein in wien seit beginn des schuljahres hunderte lehrerInnen gekündigt haben (die bildungsdirektion spricht von „nur“ 66 ihr bekannten fällen, was aber auch nicht wenig wäre). über die jeweils individuellen gründe ist natürlich wenig bekannt, aber ich nehme mal an, dass neben der persönlichen angst vor einem impfzwang für lehrerInnen bei vielen wohl sicher auch mitgespielt haben dürfte, dass sie es psychisch nicht mehr ertragen konnten, wie die schülerInnen durch diese foltermasken tag für tag gequält werden. kinder dazu zu zwingen, sich stundenlang vor mund und nase diese uniform aufzusetzen, kann man einfach nur als sadismus bezeichnen.

    aber wenn masken UND tests eingefordert werden, gibt die regierung ja quasi zu: zumindest eine der beiden sachen ist wirkungslos, sonst bräuchte es ja nicht beide zusammen. vermutlich sind ja sogar beide wirkungslos. abgesehen davon, dass bei der influenza, die kinder um einiges schwerer trifft als dieses virus, niemals jemand auf die idee einer maskenpflicht gekommen wäre. daran sieht man, dass das ganze mit wissenschaft nicht das geringste zu tun hat, sondern es sich um eine reine symbolpolitik im namen irgendeines pseudoreligiösen hokuspokus-kults handelt.

    ich unterstütze klar die forderung nach dem sofortigen ende jeglicher maskenpflicht in sämtlichen schulstufen (wobei ich grundsätzlich für die sofortige beendigung sämtlicher maskenpflichten auch überall woanders bin).

  6. Uschi_22 13. Januar 2022 at 8:11Antworten

    Dürfen bzw. wollen Kinder im WordPress-Blog veröffentlichen bzw. Kommentare abgeben, oder nur ihre Eltern und Nicht-Eltern?

    Ihre Stimmen mögen erstmal von den richtigen Empfängern gehört werden, um dadurch zur mehrheitlich richtigen Besinnung kommen zu können.

    Selbst ernannte Sprachrohre für Kinder zeigen erste Erfolge bei ihrer eigenen Besinnung, selbst Kind gewesen zu sein.

    Das Gewesene lässt laute Großspurigkeit zu mit „Mich betrifft es ja nicht.“

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