Professor Marty Makary im Wall Street Journal gegen Impfung von Kindern

Unabhängige Wissenschaftler und selbst die deutsche und die britische Impfkommission sprechen sich gegen die generelle Impfung von Kindern und Jugendlichen aus. Die Unterstützung der Impfung von Kindern beruht auf schlechter Wissenschaft und falschen Zahlen. Ein angesehener Wissenschaftler spricht sich in einem Artikel im Wall Street Journal massiv gegen Falschaussagen und Fehlinformationen aus.

Das Wall Street Journal hat in der Finanz- und Geschäftswelt einen so hohen Stellenwert, dass sie es sich leisten können die Wahrheit zu schreiben, auch wenn diese den Behauptungen der Politik, der Behörden und den mächtigen Lobbyverbänden widerspricht. Diesmal haben sie sich ein Op Ed von Marty Makary geleistet. Dr. Makary ist Professor an der Johns Hopkins School of Medicine, der Bloomberg School of Public Health und der Carey Business School. Er ist Autor von „The Price We Pay: What Broke American Health Care-and How to Fix It“.

Er stellt gleich zu Beginn klar, dass eine enorme Anzahl von staatlichen und privaten Maßnahmen, die Kinder betreffen, auf einer Zahl basieren: 335. Und damit sind wir bei einer der gravierendsten Fehlinformationen und Fälschungen der Corona Krise. Es werden Todesfälle Covid zugeordnet, obwohl sie nicht davon verursacht wurden.

335 Kinder unter 18 Jahren zählen nämlich die Centers for Disease Control and Prevention (CDC) als durch Covid- gestorben. Und obwohl es 21.000 Mitarbeiter gibt, wurde bei keinem Todesfall abgeklärt, ob Covid ihn verursacht hat oder ob es sich um eine vorbestehende Krankheit handelt.

Makary schreibt dazu:

Ohne diese Daten entschied das CDC Advisory Committee on Immunization Practices im Mai, dass die Vorteile der Zwei-Dosen-Impfung die Risiken für alle Kinder zwischen 12 und 15 Jahren überwiegen. Ich habe Hunderte von medizinischen Studien mit Peer-Review geschrieben, und mir fällt kein Journal-Editor ein, der die Behauptung akzeptieren würde, dass 335 Todesfälle auf ein Virus zurückzuführen sind, ohne Daten, die zeigen, ob das Virus zufällig oder kausal war, und ohne eine Analyse relevanter Risikofaktoren wie Fettleibigkeit.“

Und Makary weiß aus der eigenen Forschungstätigkeit, dass Kinder kaum von Covid betroffen sind:

Mein Forschungsteam an der Johns Hopkins arbeitete mit der Non-Profit-Organisation FAIR Health zusammen, um etwa 48.000 Kinder unter 18 Jahren zu analysieren, bei denen Covid in den Daten der Krankenkassen von April bis August 2020 diagnostiziert wurde. Unser Bericht fand eine Sterblichkeitsrate von Null bei Kindern ohne eine Vorerkrankung wie Leukämie.“

Es gab und gibt allerdings immer wieder Ansätze die nach den Regeln der WHO berichteten Covid-Todeszahlen zu korrigieren. So berichteten die CDC einmal, dass 96% der Verstorbenen mindestens eine schwere Vorerkrankung hatten. Im März 2021 bestätigte die CDC wie berichtet, dass 78% der COVID-Spitalsseinweisungen übergewichtig oder adipös sind.

Marty berichtet von einer anderen Korrektur, „wie aufgeblähte Covid-Todeszahlen in den USA nach unten korrigiert wurden. Letzten Monat reduzierte Alameda County, Kalifornien, seine Covid-Todeszahlen um 25%, nachdem die staatlichen Gesundheitsbeamten darauf bestanden, dass Todesfälle nur dann Covid zugeschrieben werden, wenn das Virus ein direkter oder mitwirkender Faktor war.“

Er übt weiter heftige Kritik an den CDC und deren Direktorin:

Organisationen und Politiker, die begierig sind, jeden lebenden Amerikaner impfen zu lassen, folgen der CDC, ohne die Grenzen der Methodik zu verstehen. CDC-Direktorin Rochelle Walensky behauptete, dass die Impfung von einer Million heranwachsender Kinder 200 Krankenhausaufenthalte und einen Todesfall über vier Monate verhindern würde. Aber der Bericht der Agentur über Covid-Krankenhausaufenthalte bei Jugendlichen unterscheidet auf der Website nicht, ob ein Kind wegen Covid oder mit Covid ins Krankenhaus eingeliefert wird, genau wie die Zählung der Todesfälle. Der anschließende Morbidity and Mortality Weekly Report dieser Analyse ergab, dass 45,7 % ‚aus Gründen hospitalisiert wurden, die nicht primär mit Covid-19 in Verbindung standen‘.

Krankenhäuser testen routinemäßig Patienten, die wegen anderer Beschwerden eingeliefert werden, auch wenn es keinen Grund für den Verdacht gibt, dass sie Covid haben. Ein asymptomatisches Kind, das positiv getestet wird, nachdem es bei einem Fahrradunfall verletzt wurde, würde als ‚Covid-Krankenhausaufenthalt‘ gezählt werden.“

Hier werden tatsächlich Fehlinformationen verbreitet. Die Absicht ist Angst zu schüren um letztlich ‘jeden lebenden Amerikaner impfen zu lassen‘. Jeden Menschen auf der ganzen Welt impfen lassen, wollen auch erklärtermaßen Bill Gates und die deutsche Bundeskanzlerin.

Umgekehrt kritisiert Makary die Untererfassung von Impfstoffkomplikationen, was schließlich für die Abschätzung der Relation von Schaden zu Nutzen einer der beiden entscheidenden Parameter ist.

Er schlägt auch vor, zu überprüfen, ob nicht bereits eine Dosis für Kinder absolut ausreichend sei, aber die Gefahr von Nebenwirkungen mindestens halbiert. Forscher an der Universität Tel Aviv berichteten, dass eine Einzeldosis des Pfizer-Impfstoffs bei Kindern zwischen 12 und 15 Jahren zu 100 % wirksam gegen eine Infektion war.

Nicht nur die CDC hat sich geweigert, die Möglichkeit einer Ein-Dosis-Schema für Minderjährige zu untersuchen; Harvard-Epidemiologe Martin Kulldorff erzählte mir, dass er aus der Arbeitsgruppe des beratenden Komitees auf Covid-Impfstoff-Sicherheit gekickt wurde, nachdem er eine abweichende Meinung ausgedrückt hatte“, so Makary.

Auch die natürliche Immunität durch Infektion wird laut Makary von den US Behörden – und nicht nur von diesen – mangelhaft berücksichtigt:

Die geringe Priorität, die diesem Indikator eingeräumt wird, steht im Einklang mit der Art und Weise, wie Beamte des öffentlichen Gesundheitswesens die natürliche Immunität in ihrem Bestreben, alle Menschen impfen zu lassen, heruntergespielt und ignoriert haben.“

Den Gipfel der Wissenschaftsfeindlichkeit leistet sich übrigens gerade die Wiener Stadtregierung unter Führung zweier nur wenig luziden Politikern  mit einer zumindest teilweisen Einschränkung der 3G-Regel auf 2G ohne Genese. Dabei wissen wir durch zig Studien, dass eine natürliche Infektion eine wesentlich bessere und vor allem auch sterile Immunisierung bringt, ganz im Gegensatz zur Impfung, wo Infektionen mit anschließendem Superspreading sehr häufig sind, weil die Impfungen eben keine sterile Immunisierung ermöglichen.


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14 Kommentare zu „Professor Marty Makary im Wall Street Journal gegen Impfung von Kindern

    1. Mückstein interessiert nur dass alle geimpft werden egal wie- das hat man schon gewusst bevor er GM wurde-siehe Servus TV.
      Ich vermute aber er ist zu den Querdenkern mutiert- die allerdings im gegensatz zu den anderen – beinhart auf der impflinie bleiben und den kindern dieses Gift unbedingt spritzen wollen. obwohl sehr viele Fachleute etc. da dagegen sind. sturheit scheint bei dem zu siegen- nur die Frage wie das endet.
      Ich vermute nicht gut für ihn

    2. Mückstein? Ist das nicht der fesche junge Bursche, der da mal in einem Gesprächskreis vorgab Arzt zu sein und behauptete Impfstoffe würden nur an der Injektionsstelle verbleiben?
      Im besten Dutschland in dem man leben kann, haben wir auch so einen feschen Burschen, der allen ein, naja, nicht ablehnbares „Impfangebot“ machen will, die bei 3 nicht auf den Bäumen sind.Weil #Mutti es halt so will.Und vllt. noch ein paar andere, oder so.. Solche feschen strammen sympathische Burschen mit so einer vorzüglichen Haltung, hätten doch auch früher schon eine tolle Figur abgegeben und Partei-Karriere gemacht, oder? Kennen diese Burschen vllt. nicht den Nürnberger Kodex, das Genfer Gelöbnis, oder die Helsinki-Deklaration? Massel tov.

    3. „Die Unterstützung der Impfung von Kindern beruht auf schlechter Wissenschaft und falschen Zahlen“ – unsere Kinder sind eindeutig zu schade für die Experimente einer schlechten „Wissenschaft“ auf Basis von falschen Zahlen. Der von allen Tatsachen unbeleckte Impfdrang (mit herbeigesehntem Impfzwang) des „Gesundheits“-Ministers und seiner Spießgesellen in allen Parteien und Funktionen, angefeuert von „Ärzte“-Vereinigungen, „Experten“ und dafür bezahlten Medien wird mit Sicherheit auf größten Widerstand stoßen (der zivile Ungehorsam und passive Widerstand ist ja bereits an den Impfquoten ablesbar – da helfen keine Repression und keine Korrumpierung durch ekelhafte materielle Anreize). Obwohl die 3G – Seifenblase längst geplatzt ist, versuchen diese Herrschaften mit unglaublich dümmlichen und in sich widersprüchlichen Behauptungen weiterhin ihren um teures Geld eingekauften Biotechnologie-Ramsch an den Mann (jetzt sogar an die Kinder und Jugendlichen) zu bringen. Ihr Jargon ist mittlerweile entlarvend, entspricht so gar nicht der hehren Lebensretterpose: „Wir haben derzeit drei Millionen Menschen, die nicht geimpft sind. Das ist verdammt viel Frischfleisch für das Virus“, sagt heute einer der Kasperln des „Complexity Science Hub“, der im „Covid-Prognose-Konsortium“ Prognosen für das Gesundheitsministerium erstellt, im „Standard“ (fast hätte ich gesagt: im Herold und „Stürmer“ der neuen Corona-Diktatur, neben ORF u.a.)

  1. Gottseidank gibt es noch Wissenschaftler die sich trauen den Mund aufzumachen und Medien, die noch nicht gleichgeschaltet sind.
    „Jeden Mensch auf der ganzen Welt impfen zu lassen“ (zur besten Sendezeit von BG und AM im Deutschen Staats-TV Anfang 2020 verbreitet)
    Größenwahn – ein anderer Begriff trifft es nicht.
    Hatten wir das nicht schon einmal?

  2. „Nicht nur die CDC hat sich geweigert, die Möglichkeit einer Ein-Dosis-Schema für Minderjährige zu untersuchen; Harvard-Epidemiologe Martin Kulldorff erzählte mir, dass er aus der Arbeitsgruppe des beratenden Komitees auf Covid-Impfstoff-Sicherheit gekickt wurde, nachdem er eine abweichende Meinung ausgedrückt hatte“, so Makary.

    Es hätte mich gewundert, wenn er sich nicht doch noch ein „Hintertürchen“ offengehalten hätte. Solche vermeintlich mutigen Äußerungen sind meiner Meinung mit großer Vorsicht zu lesen.

  3. BMSGPK zu sein ist wohl herausfordernd, ja, wie sich mit Ex-Gesundheitsministern der letzten Jahre erwiesen hat. Gegenwärtiger aber schlägt in fachlicher Hinsicht dem Gesundheitsfaß den Boden aus. Mückstein ist mehr ein Krankheitsminister respektive, zufolge seiner umtriebigen Werbeaktionen, zurzeit vorwiegend ein Impfminister.

  4. @ Fritz Madersbacher, zum STANDARD, neben ORF als „Stürmer der neuen Corona-Diktatur“ attribuieren:

    Der Vergleich in Sachen Regierungs-Inserate – aufschlussreich. Erstaunlich, was Medien im 1. Quartal 2021 inserate-spendenmäßig lukriert haben:

    Fact Sheet #93, 19. Juni: https://t.me/FactSheetAustria/141

    Hier sticht derstandard.at tatsächlich mit freiem Auge hervor:

    1.195 % Zuwachs 1. Quartal 2021 im Vergleich mit 1. Quartal 2019,

    und an 2. Stelle im Inserate-Zugewinn heute.at mit 402 %.

    1. Danke für diese Information! Sie ist selbstredend, jeder Kommentar überflüssig …

    2. Habe gerade ein Interview mit Herrn Günther Mayr, Leiter der ORF-Wissenschaftsredaktion, gesehen, ist ja ein großer Experte, hat immerhin Publistik studiert, weiß also, wie man „echte Wissenschaft“ an den Mann bringt …Wird gar nicht rot bei dem Unsinn, den er von sich gibt, setzt die momentanen 314 „Impfdurchbrüche“ bei „Voll-Immunisierten“ in Ö. nicht mit der Anzahl der „Neu-Infizierten“ (natürlich PCR-positive), sondern mit der Zahl der mindestens einmal Geimpften in Beziehung … berichtet stolz, daß in den USA nur „vollimmunisierte“ erkrankte Menschen mit Symptomen als „Impfdurchbrüche“ gezählt werden (wie war das nochmals mit den durch PCR-Tests“ definierten „Infizierten“?) … und in Israel die „Impfdurchbrüche“ vorwiegend ältere Leute mit Vorerkrankungen treffen (jetzt auf einmal spielt das eine Rolle?). Entweder kennt diese Sorte von „Wissenschaftsjournalisten“ keinen Genierer mehr oder hat den mageren Verstand verloren und kann 1 + 1 nicht mehr zusammenzählen … Solche Leute als „Nabelschnur zur Wirklichkeit“ zu haben, führt allerdings zu schwerem „Beobachtungs-Bias“, zu fataler kognitiver Dissonanz …

    3. Korrektur (Entschuldigung): … hat immerhin Publizistik studiert …

    4. Danke für für diese weitere Spur zur überaus beeindruckenden „Unabhängigkeit“ unserer „Qualitäts“-Medien …

  5. Hier die Publikation „COVID-19 Vaccines and Children: A Scientist’s Guide for Parents“ der „Canadian Covid Care Alliance“ und zwar von Dr. Byram W. Bridle („We made a mistake“)
    https://www.canadiancovidcarealliance.org/wp-content/uploads/2021/06/2021-06-15-Children-and-COVID-19-Vaccines-full-guide_-FINAL.pdf
    Die vielen weichgespülten Formulierungen lassen den Schluss zu, dass auch Dr. Bridle seinen Job behalten möchte. Trotzdem wird das ganze Dilemma gut verständlich und anschaulich dargelegt. Interessant auch die Randweise zu Blutspenden.

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