Kurswechsel in den USA: weg von Corona Panik hin zu Selbstverantwortung

Die USA waren von Anbeginn an in zwei Lager zerfallen, was sich im Laufe des heurigen Jahres noch vertieft hat. Panische Politiker der Demokraten und freiheitsliebende Republikaner haben völlig eine unterschiedliche Politik zu Corona betrieben: Lockdown und drakonische Maßnahmen auf der Seite der Demokraten und liberale, maßvolle bis gar keine Einschränkungen bei den Republikanern.

Wie berichtet sind mittlerweile 24 Bundesstaaten ohne jegliche Maßnahmen und ohne Masken sowie 13 mit Verbot von Impfpässen. Das wird auch immer stärker durch Gesetze untermauert, die Masken, Impfpässe und Lockdowns verbieten. Auch gegen die Zensur durch die Internetkonzerne gibt es bereits gesetzliche Regelungen.

Der Witz dabei: Diese Bundesstaaten haben meist weniger oder wenigstens nicht mehr Fälle als die harten Lockdowners, schneiden aber bei der Arbeitslosigkeit besser ab und haben keine oder deutlich weniger gesundheitliche und soziale Kollateralschäden. Das Immunsystem und die Gesundheit regieren eben sehr negativ auf Angst und Unsicherheit.

Bei den Impfpässen hatte die Biden-Administration schon vor einiger Zeit einen Rückzieher gemacht – man werde es nicht forcieren, sondern es privaten überlassen. Aber man hatte weiterhin Druck auf Impfbereitschaft ausgeübt und war zum Teil mit zwei Masken im Gesicht aufgetreten.

Aber nun signalisiert die neue Chefin der Gesundheitsbehörde CDC einen neuerlichen Kurswechsel in einem Tweet:

Ihre Gesundheit liegt in Ihren Händen. Wenn Sie nicht geimpft sind, lassen Sie sich bitte so schnell wie möglich impfen, um Ihr COVID19 Risiko zu verringern. Wenn Sie sich nicht impfen lassen möchten, tragen Sie weiterhin eine Maske und üben Sie alle Strategien zur Schadensbegrenzung aus, um sich vor dem Virus zu schützen.

Der Tweet betrifft aber ohnehin nur mehr die Hälfte der USA, wo es noch Maskenpflicht und andere Einschränkungen gibt.

Den Schalter umgelegt

Die Biden Administration hat also praktisch über Nacht den Schalter umgelegt und nach 15 Monaten rücksichtsloser Propaganda und Angst-Kampagne von der Behauptung, dass Amerika in der Mitte einer ewigen Pandemie von endlosen Tod und Zerstörung ist, auf „Leute passt auf euch auf“ umgeschaltet.

Walensky mag zwar eine bedeutende Position als CDC-Ditrektorin haben, aber die Entscheidungsmacht liegt bei den politischen Beamten, die direkt mit dem Weißen Haus arbeiten und nicht im CDC-Hauptquartier in Atlanta. Die Hardliner unter den Gouverneuren in Staaten wie New York oder Kalifornien kommen auch immer mehr unter Druck, da sie keine Erfolge vorweisen können, schlechtere Zahlen als die offenen Staaten haben, aber wirtschaftliche Probleme und hohe Arbeitslosigkeit erzeugt haben.

Die Biden-Administration hat es neben einer abstürzenden Wirtschaft mit unzähligen nationalen und internationalen Krisen zu tun, neben vielen anderen drohenden Blasen und Katastrophen. Sie brauchten einen Ausweg, so schnell wie möglich. Die COVID-Panik hat so viele Probleme hervorgerufen, dass sie wahrscheinlich schon die Integrität des gesamten Systems zu bedrohen beginnt. Biden brauchte eine Exit-Strategie und ließ durch Wakensky die COVID-Manie ausschalten, als wäre sie keine große Sache.

Kriegsgefahren und Säbelrasseln

Gut möglich ist auch, dass die Think-Tanks, die in Washington die transatlantische Politik formulieren und durchsetzen, wie das Council on Foreign Relations (CFR), hinter dem Richtungswechsel stecken. Joe Biden versprach, dass er „das vielfältigste Kabinett“ in der Geschichte der USA bilden würde. Das mag in Bezug auf Hautfarbe und Geschlecht zutreffen, aber fast alle seiner wichtigsten zukünftigen Kabinettsmitglieder haben eines gemeinsam: Sie sind tatsächlich Mitglieder des US Council on Foreign Relations. Das berichtet und analysiert Swiss Policy Research.

Der Autor und Analyst Ernst Wolff weist in seinen Videos darauf hin, dass die Ukraine und die NATO  auf der Krim die Gangart gegenüber Russland verschärfen. Truppenkonzentrationen erhöhen laufend die Gefahr eines heißen Krieges, in dem sich sogar die USA einmischen und so in eine direkte Konfrontation mit Russland kommen könnten. Die antirussische Propaganda in Europa über die transatlantisch orientierten und via CFR finanziell unterstützten Medien hat den Boden aufbereitet.

Auch in der Südchinesischen See haben die USA die Spannungen verschärft durch Entsendung von Flugzeugträgern. Wer erwartet hat, dass die neue Biden-Administration auf Entspannung des unter Trump angefachten Handelskriegs setzen wird, wurde enttäuscht. Es wurde sogar noch weiter an der Schraube gedreht. Im Nahen Osten laufen ohnehin seit Jahren Kriege, die jederzeit mindestens mit Stellvertretern ausgeweitet werden können. In Israel ist es bereits zur Eskalation gekommen, in die sich die die österreichische Bundesregierung auf unglaublich dumme Weise eingemischt hat.

Angesichts der ausschließlichen Konzentration der Öffentlichkeit auf das Problem eines einzigen durchschnittlich gefährlichen Virus und der dagegen gerichteten ausufernden Maßnahmen, können Kriege unter dieser Deckung leicht angefangen werden, warnt Wolff in dem unten wiedergegebenen Interview. Insbesondere was die Situation in der Krim anlangt, sieht er eine Situation, die in der Gefährlichkeit ähnlich der Kuba Krise ist. Mit Maske vor dem Gesicht  und dem halben Land im Lockdown lässt sich aber nicht gut Krieg führen.

Wolff vermutet auch, dass der gesundheitlich angeschlagene US-Präsident bald zurücktreten und durch Vizepräsidentin Kamala Harris abgelöst wird. Damit würde es den Militärs und dem militärisch-industriellen Komplex leichter fallen kriegerische Auseinandersetzung anzuzetteln. Wer will schon die erste Frau im höchsten Amt der USA kritisieren, noch dazu eine mit dunkler Hautfarbe.

Aber seht und hört selbst:


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10 Kommentare zu „Kurswechsel in den USA: weg von Corona Panik hin zu Selbstverantwortung

  1. Das ist wohl die positivste Entwicklung weltweit.
    Gleichzeitig tritt Präsident Biden auf mit der Botschaft: Entweder geimpft oder immerwährende Maskenpflicht. Er hat aber anscheinend kein Durchgriffsrecht auf die Bundesstaaten.

  2. Gott sei Dank hat er kein Durchgriffsrecht auf die einzelnen Bundesstaten. Das ganze Maskentheater wird noch von Fauci unterstützt-wobei Fauci eine sehr fragwürdige Gestalt ist.

  3. Möchte ja gerne wissen was sich all die Bewohner in den „freien“ US-Bundesstaaten denken wenn Biden die Drohung „Impfen oder dauerhaft Maske tragen“ ausspricht. Die können ihn ja schon lange nicht mehr ernst nehmen (was sie als mehrheitlich republikanisch auch nie getan haben werden).

  4. Achtung, es ist leider nicht so schön, wie es sich hier liest. Z.B. hat Wisconsin keine Maskenpflicht mehr, tatsächlich aber sind die Städte und Gemeinden „eingesprungen“, die Menschen zu Masken zu zwingen, als die Maskenverpflichtung durch das Gericht von Wisconsin aufgehoben wurde.
    Z.B. https://eu.greenbaypressgazette.com/story/news/2021/03/31/wisconsins-mask-mandate-over-heres-what-happens-now/4819953001/
    Stattdessen wird auch dort jetzt ein Apartheitsregime etabliert, bei dem die Ungeimpften zu Masken verdonnert werden.
    Nur wenn bundestaatsweit die Kontrolle von Impfpässen untersagt ist und zuätzlich die Masken per Gesetz fallen, die Städte und Gemeinden keine eigenen Eingriffsrechte haben, dann ist „Friede-Freude-Eierkuchen“.

    1. Aber dort gibt es wenigstens noch einen „Wettstreit“ um das Thema. Es gibt noch einflussreiche Gegner und Kritiker – bei uns: nichts davon. Alles auf Linie. Sogar Richter werden eingeschüchtert und angegriffen, wenn sie nicht auf Linie sind. Politiker, Ärzte, Gesundheitsamt-Mitarbeiter, Pfleger, Widerständige, … alles wird auf Gleichschritt getrimmt, wenn notwendig geprügelt. Auch der Zugriff auf jeden Einzelnen ist hier viel stärker.

      Sicherlich gibt es in den USA auch Influenzer, es gibt Gearschte und Getäuschte – aber es gibt eben auch noch andere, starke Stimmen und Einflüsse.

      Aber bei uns: Nichts, Niente, Nada (also bei denen mit Reichweite, politischer Macht und Einfluss).

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