Varianten in Südafrika und England haben Rückgang nicht aufhalten können

Seit Dezember hören wir immer wieder über neue Varianten, die irgendwo auftauchen. Sie werden von Politik und Mainstream Medien als besonders übertragbar und gefährlich bezeichnet. Es gibt allerdings weder Daten noch Fakten, die diese Annahme stützen – im Gegenteil haben Studien weder eine erhöhte Gefährlichkeit, andere Symptome noch höhere Ausbreitung bewiesen.

Mutationen sind für Viren ein ganz natürlicher Prozess und des gibt deshalb auch jedes Jahr modifizierte Impfstoffe im Versuch damit Schritt zu halten, was keineswegs jedes Jahr gelingt. Es gab natürlich schon seitdem die Virologen auf SARS-Cov-2 aufmerksam geworden sind Mutationen und selbstverständlich auch davor. Ein Thema wurden sie allerdings erst seit Boris Johnson im Dezember damit einige Panik auslöste, mit einer Variante, die in England schon seit September nachweisbar war.

Eine Studie, die Anfang das Jahres erschien, zeigt bei über 15.000 untersuchten Proben, dass sie sich etwas rascher ausgebreitet hatte – allerdings nur um 6% – als der klassische Stamm. Eine spätere Untersuchung zeigte aber, dass der Trend sich rasch umkehrte und die Verbreitung sogar langsamer wurde als vom alten Typ. Unter dem Strich also kein Unterschied.

Eine Analyse der mit der Zoe Covid Symptom App von 1,76 Millionen Usern gesammelten 65 Millionen Berichte zeigten keine Unterschiede zwischen den verschiedenen Varianten. Die ausgewerteten Daten zeigten auch keine Unterschiede in der Häufigkeit von Infektionen in den Altersgruppen. Die immer wieder wiederholte Behauptung häufigerer Infektion von Kindern ist einfach unwahr.

Sieht man sich diese Kurven von den Daten der bestätigten Fälle vom UK, Irland und Südafrika an, so fällt auf, dass der Höhepunkt Anfang Januar so ziemlich zum gleichen Zeitpunkt erreicht war. Wären die Mutationen um so viel ansteckender, dann wäre jetzt ein neuer Höhepunkt zu verzeichnen gewesen. Tatsache ist hingegen, dass die Fälle ebenso seit vier Wochen kontinuierlich zurückgehen, wie laut WHO dies seit vier Wochen weltweit zu beobachten ist.

Bestätigt wird das auch durch den Rückgang bei den Todesfällen an oder mit Covid, wie aus der Grafik ersichtlich. Schlagzeilen in Mainstream Medien wie „Jetzt kommen die Mutanten mit Raketenantrieb“, sind nicht nur völlig falsch und unsinnig, sondern auch unverantwortlich und schüren Panik und Angst, was den Menschen massiv schadet. Mitte Januar hatte übrigens Jack Ryan, der Emergency Director der WHO, in einem Interview mit der Irisch Times bereits erklärt, dass der Anstieg nichts mit der aus England kommenden Variante zu tun habe: „Die neue Variante … war nicht der Treiber der neuen Übertragung.“

All das zeigt übrigens auch, dass die Maßnahmen – insbesondere Massentests auch von Volksschulkindern, FFP2 Masken, erweiterte Abstandsvorschriften, Verbote der Gewerbeausübung zB in der Gastronomie und natürlich der verlängerte Lockdown in Deutschland – unbegründet, evidenzwidrig und völlig überschießend sind und daher Gesetze und Verfassung grob verletzen.

Ebensowenig sind die Massenimpfungen mit zu wenig erprobten und unsicheren Impfstoffen noch gerechtfertigt. Impfungen sind sinnvoll bevor es zu einem Anstieg an Infektionskrankheiten kommt, üblicherweise in unseren Breiten ab September oder Oktober. In eine auslaufende Infektionswelle zu impfen wurde noch nie gemacht, ist sinnlos und gefährdet Menschen. Sinnvoll wäre es allenfalls ab etwa September mit modifizierten und besser getesteten Impfstoffen zu impfen.

Was statt dessen kommt, sind Impfpässe und Reisebeschränkungen für alle, die nicht geimpft sind. Das ist wie eine Verkaufsveranstaltung für Heizdecken, nur diesmal im Interesse der Pharma Branche.


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8 Kommentare zu „Varianten in Südafrika und England haben Rückgang nicht aufhalten können

  1. Es bleibt die Pflicht, einfach bei jeder Gelegenheit darauf hinzuweisen, dass die behauptete Gefährlichkeit von Mutationen unbewiesener Humbug und Propaganda ist. Viele wollen es leider einfach nicht hören und brechen die Diskussion dann ab. Aber wir müssen weitermachen, in der Schule, Kindergarten und am Arbeitsplatz. Wenn nur einer von zehnen zuhört und beginnt nachzudenken, ist schon was gewonnen.
    P.S.

    1. Der Hinweis auf Boris Johnson und sein Ablenkmanöver vom Brexit Chaos hat mir bei dieser Art von Diskussion schon geholfen.

  2. ORF: Geballte Ladung
    Der ORF hat heute bei der Panikmache noch einen drauf gelegt – auf der Startseite eine Meldung nach der anderen: 1. Mutationen: Lage im Departement Moselle „beunruhigend“; 2. Hochansteckende Variante in Brasilien entdeckt; 3. Tirol: 219 B.1.351-Mutationsfälle nachgewiesen.
    Sofern die Infektionszahlen weltweit weiter so einbrechen wie zuletzt, wird der mediale Druck zum Ausgleich wohl noch steigen müssen, auch um die Impfkampagnen rasch vorantreiben zu können. Dazu passend, ebenfalls Startseite des ORF: „Impfung macht Infizierte womöglich weniger ansteckend“ (das zielt auf die Altruisten ab). Das ist mittlerweile ja auch schon ein finanzielles Argument. Also bevor es besser wird, wird es wohl noch schlimmer, ist zu befürchten.

    1. Die Leitung des ORF ist Rücktrittsreif- es kann nicht sein dass uns jene Medien die uns eigentlich neutral und offen und kritisch Informationen geben sollen – für Panikmache und politische Spielchen verwendet werden.
      Dafür dann auch noch GIS zu kassieren ist der Gipfel.

  3. manb
    kann sich nur noch auf den Kopf greifen- Tirol wird abgeriegelt- Deutschland sperrt die grenzen zu Tirol und jetzt auch Italien.
    Was soll das? Es geht da nicht um corona sondern um ein reines Politikum.
    Niemand musste deswegen ins kranbnkenhaus.
    Es wuird nur Angst geschürt Wahnsinn

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