44. Tag im Angriffskrieg Israels und der USA gegen den Iran (Ticker 21:00 Uhr)

12. April 2026von 26,1 Minuten Lesezeit

Der Tag nach den Verhandlungen in Islamabad ist geprägt von weiteren Angriffen Israels gegen den Libanon. Die Verhandlungen sind beendet, beide Delegationen reisten ab. Trump stößt nun wieder wie vorher wilde Drohungen aus, unter anderem die Straße von Hormus zu sperren und von Schiffe zu kapern, die den Iran bezahlt haben. Sowohl im Iran als auch im Libanon wird uraltes Kulturerbe zerstört. Was heute sonst noch geschah finden Sie hier im Ticker.

In der Nacht gab es im laufenden Krieg gegen den Iran keine neuen militärischen Angriffe auf iranisches Gebiet. Die fragile Waffenruhe zwischen den USA, Israel und Iran hielt weitgehend an, doch die Spannungen blieben hoch. Die direkten Friedensgespräche zwischen den USA und Iran in Islamabad (Pakistan) unter pakistanischer Vermittlung dauerten bis spät in die Nacht des 11. April an und endeten ohne Einigung; eine Fortsetzung ist für den heutigen Sonntag geplant. Iranische Medien berichteten von „inakzeptablen“ und „überzogenen Forderungen“ der USA, vor allem zur vollständigen Öffnung der Straße von Hormus.

Zwei US-Kriegsschiffe durchquerten die Straße von Hormus, um Vorbereitungen für die Räumung von Minen zu treffen und den Schiffsverkehr wieder freizugeben; Iran dementierte teilweise die Durchfahrt, drohte mit einer „starken Antwort“ und erklärte, nur nicht-militärische Schiffe dürften unter strengen Bedingungen passieren. Von einem Zerstörer hatten wir gestern bereits berichtet, der dann die Straße von Hormus wieder verlassen hatte. Warum diese Provokationen während den Verhandlungen erfolgten ist noch unklar.

Katar kündigte an, seine Schifffahrtsaktivitäten in der Region wieder voll aufzunehmen, und erste Supertanker passierten die Meerenge seit Beginn der Waffenruhe. Der israelische Ministerpräsident Netanjahu erklärte in einer Fernsehansprache, dass das iranische Atom- und Raketenprogramm durch die bisherigen Angriffe weitgehend zerstört sei.

Zusammengefasst blieb es in den letzten Stunden bei diplomatischen Spannungen und maritimen Manövern um die strategische Wasserstraße, während die eigentlichen Kampfhandlungen gegen den Iran pausierten. Dann wurde bekannt, dass die USA die Verhandlungen doch verlassen, und die Skeptiker wurden bestätigt, welche der Meinung waren, dass die Verhandlungen nur dazu dienten, die US Verbände wieder aufzumunitionieren.

08 Uhr 00

Verhandlungen gescheitert

Viezpräsident Vance erklärte, dass die USA die Pakistan-Gespräche nach 21 Stunden ohne Einigung verlassen.

Nach Marathonverhandlungen in Islamabad erläuterte Vizepräsident JD Vance das Ergebnis und die Position der USA. Washington habe Iran sein „letztes und bestes Angebot“ für eine „Methode der Verständigung“ unterbreitet. Er fügte hinzu: „Wir werden sehen, ob die Iraner es annehmen.“

Hier weitere Aussagen von Vance:

🔹 Die Gespräche dauerten 21 Stunden und umfassten laut Vance „substanzielle Diskussionen“ mit dem Iran.

🔹 Es wurde keine Einigung erzielt, was Vance als „viel schlechtere Nachricht für den Iran als für die Vereinigten Staaten“ bezeichnete.

🔹 Die USA legten klare rote Linien und Bedingungen fest und erklärten, der Iran habe sich „entschieden, diese nicht zu akzeptieren“.

🔹 Vance ging nicht näher auf die Forderungen ein, deutete aber an, dass der Kern der Meinungsverschiedenheit darin bestehe, dass die USA vom Iran eine feste, langfristige Zusage fordern, keine Atomwaffen oder die Fähigkeit zu deren schnellem Bau anzustreben.

🔹 Vance behauptete, die früheren Anreicherungsanlagen des Irans seien zerstört worden, sagte aber, es gehe nun um den politischen Willen, nicht um die Fähigkeiten.

🔹 Die Gespräche umfassten bestätigte die eingefrorenen Vermögenswerte und weiterführende Themen, es wurden jedoch keine Durchbrüche erzielt.

🔹 Vance erklärte, die USA seien „flexibel“ gewesen und hätten in gutem Glauben verhandelt, während sie gleichzeitig an ihren Kernbedingungen festhielten.

🔹 US-Beamte standen während der gesamten Zeit in ständigem Kontakt mit Trump und dem nationalen Sicherheitsteam. Die Verhandlungen

🔹 Washington verlässt uns mit einem sehr einfachen Vorschlag, einer Methode des gegenseitigen Verständnisses. Dies ist unser letztes und bestes Angebot. Wir werden sehen, ob die Iraner es annehmen“, sagte Vance. (Quelle)

Zwei Dinge hatten die Gespräche zum Scheitern gebracht.

1. Der Iran wollte nicht auf ihre, im Atomwaffensperrvertrag ausdrücklich eingeräumten Rechte verzichten, Uran für zivile Zwecke anzureichern, wollten sich nicht darauf einlassen, abhängig von Einkäufen im Ausland zu werden. Bei einem Verzicht auf die Veredlung eines im Iran vorhandenen Rohstoffs wären sie für Sanktionen angreifbar geworden.

2. Der Iran wollte die Kontrolle über die Straße von Hormus nicht freigeben und sieht die erhobenen Passagen als Möglichkeit an, die Länder, welche die Angriffe gegen das Land unterstützten und die angreifenden Länder, Schadenersatz für die Kriegskosten, also Reparationen zu zahlen. Es sollte demnach Reparationen geben, ohne dass diese so genannt würden, um den USA einen gesichtswahrenden Ausstieg zu ermöglichen. Was diese aber nicht akzeptierten.

Insofern wurde dann über die anderen Punkt eigentlich gar nicht mehr ernsthaft diskutiert.

o8 Uhr oo:

Fars News veröffentliche folgende Erklärung:

Verhandlungen zwischen Iran und den USA enden ohne Einigung aufgrund überzogener Forderungen der USA

Die Gespräche zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten endeten nach fast einem Tag der Verhandlungen in Islamabad ohne Einigung, und die Delegationen verließen die pakistanische Hauptstadt am Sonntag.

Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmail Baqaei, erklärte am Sonntag, dass beide Seiten in einigen Fragen zu einem Konsens gelangt seien, in zwei bis drei wichtigen Punkten jedoch unterschiedliche Ansichten vertreten hätten. „Letztendlich kam es bei den Gesprächen zu keiner Einigung“, fügte er hinzu. Er bezeichnete die neue Verhandlungsrunde zwischen dem Iran und den USA, die 24 oder 25 Stunden dauerte, als die längste des vergangenen Jahres.

Die Verhandlungen fanden statt, nachdem sich die USA und der Iran am Mittwoch auf einen von Pakistan vermittelten zweiwöchigen Waffenstillstand geeinigt hatten, nachdem Washington einen 10-Punkte-Vorschlag aus Teheran akzeptiert hatte. Der Iran hat betont, dass die Entsendung einer Delegation nach Pakistan die Entschlossenheit Teherans zeige, mit Washington zu verhandeln, auch wenn die Streitkräfte des Landes „den Finger am Abzug behalten“ würden. Am Samstag teilte eine informierte Quelle der FNA mit, dass die USA während der trilateralen Verhandlungen in der pakistanischen Hauptstadt mehrere überzogene Forderungen bezüglich der Straße von Hormus und des iranischen Atomprogramms gestellt hätten.

Die Gespräche fanden nach dem 40-tägigen Krieg gegen den Iran in einer Atmosphäre des Misstrauens und der Argwohn statt, betonte er und fügte hinzu: „Daher war nicht zu erwarten, dass die Gespräche zu einem Konsens führen würden.“ Baqaei erklärte, dass die Verhandlungen einige neue Themen mit ihren eigenen Komplexitäten umfassten, wie beispielsweise die Straße von Hormus. Er betonte ferner, dass Diplomatie niemals ende, da sie ein Instrument zur Wahrung nationaler Interessen sei. In jeder Situation, so der Sprecher, solle der diplomatische Apparat die Rechte und Interessen der iranischen Nation verfolgen. „Die Diplomatie steht, ebenso wie diejenigen, die das Vaterland verteidigen, bereit für alle Arten von Opfern“, fuhr er fort.

09 Uhr 00:

Die Zahl der Todesopfer durch israelische Angriffe auf den Libanon seit dem 2. März liegt bei über 2.000

Die Gesamtzahl der Todesopfer durch israelische Angriffe auf den Libanon seit dem 2. März ist auf 2.020 gestiegen, 6.436 Menschen wurden verletzt, teilte das Gesundheitsministerium am Samstagabend mit.

In seiner jüngsten Erklärung berichtete das Ministerium, dass in den vergangenen 24 Stunden 97 Menschen getötet und 133 verletzt wurden. Zu den Zahlen gehören laut Ministerium 165 getötete und 641 verletzte Kinder sowie 248 getötete und 1.107 verletzte Frauen.

09 Uhr 30:

Israel behauptet, Sprengstofflabor im Westjordanland zerstört zu haben

Das israelische Militär gibt an, ein Labor zur Herstellung von Sprengstoff in Tulkarem im besetzten Westjordanland „zerstört“ zu haben. In einem Beitrag in den sozialen Medien heißt es, dass das Material 200 Rohrbomben, Feuerlöscher und Gasflaschen, die potenziell zur Herstellung von Sprengstoff verwendet werden können, sowie mehr als 50 Kilogramm improvisiertes Sprengstoffmaterial umfasste.

Die iranische Nachrichtenagentur Tasnim berichtete, dass bei der israelischen Operation ein Wohnhaus zerstört wurde.

Indien bereitet sich auf Düngemittelknappheit angesichts von Handelsbeeinträchtigungen vor

Landwirte in Indien befürchten, dass der US-Krieg gegen den Iran zu einer Düngemittelknappheit führen wird. Indien ist der zweitgrößte Verbraucher weltweit und wird bis 2026 jährlich mehr als 60 Millionen Tonnen Düngemittel verbrauchen. Der Großteil davon stammt aus den Golfstaaten und wird durch die Straße von Hormus verschifft. Am Mittwoch kündigte die Regierung eine Aufstockung der Subventionen um 465 Millionen Dollar an, um die Landwirte zu schützen.

Saudi-Arabien meldet Wiederaufnahme des Betriebs an beschädigtem Ölfeld und Ost-West-Pipeline

Das saudische Energieministerium teilt mit, dass der Betrieb an zwei Energieanlagen nach Angriffen auf den Öl- und Gassektor wieder aufgenommen wurde. In einem Beitrag auf X teilte das Ministerium mit, dass die volle Förderkapazität durch die Ost-West-Pipeline – sieben Millionen Barrel pro Tag – erreicht wurde. Die Behörden haben zudem die Produktion von etwa 300.000 Barrel pro Tag am Ölfeld Manifa wieder aufgenommen.

09 Uhr 45:

Iran: Mehr als 2.000 Kinder bei US-amerikanisch-israelischen Angriffen verletzt

Laut dem Leiter der iranischen Notfallbehörde wurden bei US-amerikanisch-israelischen Angriffen auf den Iran mehr als 2.000 Kinder verletzt. Jafar Miadfar gab an, dass 2.115 Personen unter 18 Jahren verletzt wurden, darunter 124 Kinder unter fünf Jahren und 24 unter zwei Jahren.

Miadfar teilte der Nachrichtenagentur Mehr mit, dass auch etwa 5.000 Frauen verletzt worden seien, wobei sich die meisten Angriffe auf Provinzen wie Teheran, Khuzestan, Lorestan, Isfahan, Kermanshah und Ilam konzentrierten.

10 Uhr 00:

Iran: 144 Mitarbeiter des Gesundheitswesens bei US-amerikanisch-israelischen Angriffen getötet oder verletzt -Reuters

Der Leiter des iranischen Rettungsdienstes, Jafar Miadfar, erklärte laut der iranischen Nachrichtenagentur Mehr, dass bei US-amerikanisch-israelischen Angriffen 26 Mitarbeiter des Gesundheitswesens getötet und 118 weitere verletzt worden seien. Miadfar sagte, unter den Opfern seien 78 Rettungskräfte, und fügte hinzu, dass mehr als 400 medizinische Einrichtungen beschädigt worden seien, ebenso wie 57 Rettungsstationen und 47 Krankenwagen sowie zwei Rettungshubschrauber und ein Rettungsboot.

Zwei Öltanker kehren in der Nähe der Straße von Hormus um, als die Gespräche zwischen den USA und dem Iran scheitern, berichtet Bloomberg

Zwei leere Supertanker machten am Sonntag in der Nähe der Straße von Hormus eine Kehrtwende, gerade als die Atomgespräche zwischen den USA und dem Iran in Islamabad scheiterten, berichtet Bloomberg unter Berufung auf Schiffsverfolgungsdaten. Bloomberg berichtete, dass sich eine Gruppe sehr großer Rohöltanker, die alle keine direkten Verbindungen zum Iran hatten, von der Oman-Bucht aus der engen Wasserstraße näherte und Gewässer in der Nähe der iranischen Insel Larak erreichte, bevor zwei Schiffe den Kurs umkehrten.

Iran signalisiert keine sofortige Rückkehr zu Atomgesprächen, sagt: „Diplomatie endet nie“

Der Iran plant keine sofortige Rückkehr zu den Atomverhandlungen mit den Vereinigten Staaten, nachdem die von Pakistan vermittelten Gespräche gescheitert sind, hält jedoch laut der iranischen Nachrichtenagentur IRNA die diplomatischen Kanäle offen. Außenministeriumssprecher Esmail Baghaei sagte laut IRNA, dass „Diplomatie niemals endet“, und fügte hinzu, dass die Kontakte zu Pakistan und anderen Partnern trotz des Scheiterns der Gespräche fortgesetzt würden.

11 Uhr 00:

Israelische Luftangriffe treffen Städte im Südlibanon

Ein Al-Jazeera-Korrespondent vor Ort berichtet, dass Israel Luftangriffe auf die Städte Haniya im Bezirk Tyros und Shaitiya gestartet hat, die beide im Südlibanon liegen.

Iranischer Parlamentspräsident Ghalibaf: USA haben es „nicht geschafft, das Vertrauen“ der iranischen Delegierten zu gewinnen

Der iranische Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf hat seine erste offizielle Erklärung seit dem Ende der Gespräche in Islamabad abgegeben. In einer Reihe von Beiträgen auf X sagte Ghalibaf, er habe vor Beginn der Verhandlungen betont, dass „wir über den notwendigen guten Willen und die nötige Bereitschaft verfügen, aber aufgrund der Erfahrungen aus den beiden vorangegangenen Kriegen kein Vertrauen in die Gegenseite haben“.

„Der Gegenseite ist es letztendlich nicht gelungen, in dieser Verhandlungsrunde das Vertrauen der iranischen Delegation zu gewinnen“, sagte er.

„Ich bin auch dankbar für die Bemühungen unseres befreundeten und brüderlichen Landes Pakistan, den Verlauf dieser Verhandlungen zu erleichtern, und ich sende meine Grüße an das pakistanische Volk“, fügte er hinzu.Pakistan fordert USA und Iran auf, Waffenstillstand nach Ende der Gespräche einzuhalten

Der pakistanische Außenminister Ishaq Dar hat darauf bestanden, dass die USA und der Iran das Waffenstillstandsabkommen einhalten müssen, nachdem die Gespräche zwischen den beiden Seiten zur Beendigung des Krieges in Islamabad ohne Einigung endeten.

Pakistan fordert USA und Iran auf, Waffenstillstand nach Ende der Gespräche einzuhalten

Der pakistanische Außenminister Ishaq Dar hat darauf bestanden, dass die USA und der Iran das Waffenstillstandsabkommen einhalten müssen, nachdem die Gespräche zwischen beiden Seiten zur Beendigung des Krieges in Islamabad ohne Einigung zu Ende gegangen waren.

Gespräche in Islamabad „weder Durchbruch noch Scheitern“ – Al Jazeera

Jeder weiß, dass diplomatische Verhandlungen zeitaufwändig sind. Es wurden einige Fortschritte erzielt, daher ist es zwar kein Durchbruch, aber auch nicht gerade ein Scheitern. Die USA entsandten ihren Vizepräsidenten und eine hochrangige Delegation. Das einzige Misstrauen bestand in erster Linie gegenüber dem Sonderbeauftragten für den Nahen Osten, Steve Witkoff, und Präsident Trumps Schwiegersohn Jared Kushner, von denen viele sagen, dass sie nicht auf diplomatische Bemühungen eingestellt sind.

Pakistan hat erklärt, dass der Kommunikationskanal offen bleiben wird. Irgendwann, vielleicht nachdem Vizepräsident JD Vance nach Washington zurückgekehrt ist, dort mit der Regierung gesprochen hat und mit einer Antwort zurückkommt.

Iran hofft, den Großteil seiner Raffineriekapazitäten in zwei Monaten wiederherzustellen

Der Iran arbeitet daran, seine beschädigten Raffinerie- und Verteilungsanlagen in den nächsten zwei Monaten auf etwa 70 bis 80 Prozent der früheren Kapazität wiederherzustellen, sagt der stellvertretende Ölminister Mohammad Sadegh Azimifar. Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur SNN sagte Azimifar, Irans Raffinerien, Übertragungsleitungen, Öldepots und Flugzeugbetankungsanlagen seien „wiederholt in allen Teilen des Landes angegriffen“ worden.

Es seien Teams entsandt worden, um Trümmer zu beseitigen und beschädigte Ausrüstung zu ersetzen, unter anderem in einer Raffinerie auf der Insel Lavan, so Azimifar. Die Behörden planten, den Betrieb in einem Teil der Raffinerie innerhalb der nächsten 10 Tage wieder aufzunehmen, fügte er hinzu.

12 Uhr 00:

Der britische Premierminister Starmer und der Sultan von Oman fordern, dass die USA und der Iran eine Eskalation vermeiden sollten

Der britische Premierminister Keir Starmer und Sultan Haitham bin Tariq von Oman haben über die ins Stocken geratenen Friedensgespräche zwischen den USA und dem Iran gesprochen und erklärt, eine weitere Eskalation müsse vermieden werden, teilte ein britischer Sprecher mit. „Sie erörterten die am Wochenende in Pakistan abgehaltenen Friedensgespräche und forderten beide Seiten nachdrücklich auf, einen Ausweg zu finden“, sagte Sophie Clare in einer Zusammenfassung des Telefonats aus London.

„Die Staatschefs waren sich einig, dass es entscheidend sei, den Waffenstillstand aufrechtzuerhalten und dass alle Parteien eine weitere Eskalation vermeiden müssten.“

Starmer, der gerade die Golfregion besucht und sich mit Verbündeten wie Katar und den Vereinigten Arabischen Emiraten getroffen hatte, sagte, die internationalen Partner arbeiteten weiterhin daran, die sichere Durchfahrt durch die Straße von Hormus wiederherzustellen.

Israelischer Energieminister fordert Bombardierung der zivilen Infrastruktur im Libanon

Israels Energie- und Infrastrukturminister Eli Cohen hat erklärt, man solle zivile Infrastruktur im Libanon bombardieren. „Meiner Meinung nach sollten wir nicht nur den südlichen Vorort von Beirut angreifen, sondern auch Standorte und Infrastruktur, die mit dem libanesischen Staat selbst verbunden sind, und das habe ich im Kabinett gesagt“, erklärte Cohen in einem Interview mit Ynet.

Israel hat bereits zivile Infrastruktur im Südlibanon bombardiert, darunter Brücken und Teile des Wasserversorgungsnetzes. Gestern lief eine Doku auf ARTE über Byblos eine Stadt im Libanon etwas nördlich von Beirut. Ausgrabungen dokumentieren eine über 9000 Jahre reichende Geschichte von Kultur und Wissenschaft.

Ausgrabungen erforschen derzeit 4000 Jahre alte Nekropolen und es stehen wertvolle ägyptische Sarkophage im Museum von Beirut, wo sie Gefahr laufen von Israel bombardiert zu werden und die einfacheren auf der historischen Halbinsel wie diesen von mir (pfm) 2018 fotografierten:

Im Museum ist die Entwicklung der Schrift von den ägyptischen Hieroglyphen zur griechischen Buchstabenschrift dokumentiert.

Israelische Siedler, die aus Europa und aus Russland in den vergangenen 80 Jahren nach Westasien gekommen sind, bombardieren nun dieses alte Kulturland mit Einwohnern, die auf 9000 Jahre dokumentierter Geschichte zurückblicken. Das Ziel ist Vertreibung und Einverleibung des Libanon in Israel wie der israelische Minister Ben Smotrich offiziell ankündigte.

Die Menschen im Osmanischen Reich lebten in Frieden, die Relgionen kamen gut und friedvoll miteinander aus. Krieg begann erst durch die britischen Eroberungen um 1917. Die orthodoxen Juden, die ebenfalls auf eine lange Geschichte der Ansässigkeit in Palästina zurückblicken, lehnen den Stat Israel bekanntlich ab.

Hinweis zum Video: Im Libanon sind die Amtssprachen Französisch und Arabisch und es werden beide Sprachen im Alltag verwendet. Der Libanon war nach dem ersten Weltkrieg ein französisches Protektorat.

Metropolitan Police: Über 500 Demonstranten in London wegen Verbots von Palestine Action festgenommen

Die Londoner Metropolitan Police teilte mit, dass sie am Samstag bei einer Demonstration am Trafalgar Square 523 Personen festgenommen habe, die forderten, dass Großbritannien das Verbot der Aktionsgruppe Palestine Action aufhebt.

Experte für internationale Angelegenheiten: US-Seeblockade gegen den Iran würde beispiellose globale Energiekrise auslösen

Ein Experte für internationale Angelegenheiten sagt, dass die Weltwirtschaft einer beispiellosen Energiekrise gegenüberstehen würde, sollte das angeblich vom US-Präsidenten vorgeschlagene Szenario einer „Seeblockade des Iran“ Realität werden.

Nachdem bei den Gesprächen in Islamabad aufgrund überzogener US-Forderungen keine Einigung erzielt werden konnte, teilte Donald Trump – dem es nicht gelungen war, die Straße von Hormus wieder zu öffnen – auf seiner Social-Media-Plattform Truth Social einen Artikel, in dem eine „Seeblockade des Iran“ vorgeschlagen wurde.

Zustimmungsrate des US-Vizepräsidenten sinkt auf neuen historischen Tiefstand

Die Zustimmungsrate des US-Vizepräsidenten JD Vance ist stark gesunken und hat laut dem CNN-Datenanalysten Harry Enten den niedrigsten Stand erreicht, den je ein Vizepräsident zu diesem Zeitpunkt seiner Amtszeit verzeichnet hat.

Laut den von CNN zusammengestellten Umfragedaten ist der anfängliche Goodwill für Vance schnell verflogen, und sein Abstieg spiegelt die allgemeinen politischen Gegenwinde wider, denen das Weiße Haus ausgesetzt ist. Vances Ansehen bei den Wählern hat sich laut Enten dramatisch verschlechtert; er sagte, die Zahlen würden ihn im Vergleich zu anderen Vizepräsidenten zum gleichen Zeitpunkt ihrer Amtszeit in ein historisch schwaches Terrain bringen.

14 Uhr 00:

Hisbollah bekennt sich zu Angriff auf israelisches Militärfahrzeug im Westjordanland

Die Hisbollah hat erklärt, einen Drohnenangriff durchgeführt zu haben, der ein Militärfahrzeug mit einer israelischen Kommandogruppe in Taybeh, einer Stadt im besetzten Westjordanland, getroffen habe. Die Hisbollah teilte zudem mit, mehrere Drohnen auf die Kaserne Kiryat Shmona im Norden Israels abgefeuert zu haben.

Angriffe von USA und Israel forderten 3.375 Todesopfer, so der Iran

Der Leiter der iranischen Organisation für Rechtsmedizin, Abbas Masjedi Arani, erklärte, die Behörden hätten die Leichen von 3.375 Menschen identifiziert, die bei dem Angriff der USA und Israels auf den Iran ums Leben gekommen seien. Er gab bekannt, dass sich die Zahl der Todesopfer auf 2.875 Männer und fast 500 Frauen belaufe.

Ben Gvir besucht den Al-Aqsa-Moscheekomplex und sagt: „Ich fühle mich wie der Eigentümer“

Der israelische Minister für nationale Sicherheit, Itamar Ben Gvir, besuchte den Al-Aqsa-Moscheekomplex im besetzten Jerusalem. In einem von seinem Büro veröffentlichten Video war er vor Ort zu sehen, wie er sagte: „Heute fühle ich mich hier wie der Eigentümer. Es gibt noch mehr zu tun, mehr zu verbessern. Ich dränge den Premierminister immer wieder, mehr und mehr zu tun; wir müssen immer höher und höher steigen.“

Als Reaktion darauf erklärte das jordanische Außenministerium, Ben Gvirs Besuch verstoße gegen das Status-quo-Abkommen, wonach die Al-Aqsa-Moschee von einer jordanischen Stiftung verwaltet wird. Das Ministerium bezeichnete Ben Gvirs Besuch als „Entweihung ihrer Heiligkeit, eine verwerfliche Eskalation und eine inakzeptable Provokation“.

16 Uhr 30:

Präsident Trump: US-Marine beginnt unverzüglich mit Blockade der Straße von Hormus beginnen und zudem jedes Schiff in internationalen Gewässern aufbringen, das dem Iran eine Gebühr entrichtet habe

Trump sagt gegenüber Fox News: „Ich könnte den Iran an einem Tag ausschalten“. Zur Verteidigung seiner geplanten Blockade erklärt der US-Präsident, der Iran könne nicht kontrollieren, welche Schiffe die Straße von Hormus passieren, und verkündet, dass entweder jedes Schiff sicheren Durchgang haben müsse oder gar keines.

„Wir werden nicht zulassen, dass der Iran Geld damit verdient, Öl an Leute zu verkaufen, die er mag“, sagte Trump in der Fox-News-Sendung „Sunday Morning Futures“.

Die Blockade werde derjenigen ähneln, die die USA gegen Venezuela verhängt hätten, allerdings in größerem Umfang, sagte Trump und deutete an, dass infolgedessen mehr Tanker in die USA kommen würden, um Öl zu kaufen.

Trump bekräftigte zudem seine Drohung, Irans Kraftwerke und andere zivile Energieinfrastruktur zu zerstören. „Ich könnte den Iran an einem Tag ausschalten … Ich könnte ihre gesamte Energieversorgung lahmlegen, alles, jedes einzelne ihrer Kraftwerke, ihre Stromerzeugungsanlagen – das ist eine große Sache“, sagte er.

US-israelischer Angriff beschädigt Innovationszentrum in Teheran

Ein US-israelischer Angriff hat erhebliche Schäden an der „Highway“ Innovation Factory, der zweiten Niederlassung des Pardis Technology Park, verursacht.

Vor dem Krieg waren über 400 Menschen in der Einrichtung tätig, die in mehr als 50 Start-up-Teams arbeiteten, zusammen mit zahlreichen Freiberuflern, einem Accelerator und einem Coworking Space, wobei der Schwerpunkt auf IT, dem Internet der Dinge und künstlicher Intelligenz lag.

18 Uhr 00:

Trump droht China mit „erschütternden“ Zöllen, sollte es dem Iran helfen

US-Präsident Donald Trump hat China mit „erschütternden“ neuen Zöllen gedroht, sollte das Land dem Iran militärische Hilfe leisten. „Wenn wir sie dabei erwischen, bekommen sie einen Zoll von 50 Prozent, was erschütternd ist – das ist eine erschütternde Summe“, sagte der Präsident in einem Interview mit Fox News.

Trump sagte: „Wir werden nicht zulassen, dass der Iran Geld damit verdient, Öl an Leute zu verkaufen, die er mag. „Ich könnte den Iran an einem Tag ausschalten… Ich könnte ihre gesamte Energieversorgung lahmlegen, alles, jede einzelne ihrer Anlagen, ihre Stromerzeugungsanlagen, was eine große Sache ist.“

Trump sagt, die in den Gesprächen vereinbarten Punkte seien aufgrund der „nuklearen Ambitionen“ des Iran „irrelevant“

US-Präsident Donald Trump sagte in zwei endlos langen Beiträgen auf Truth Social, der Iran sei „NICHT BEREIT, SEINE NUKLEAREN AMBITIONEN AUFZUGEBEN“.

Der US-Präsident sagte: „In vielerlei Hinsicht sind die vereinbarten Punkte besser, als wenn wir unsere Militäroperationen bis zum Ende fortsetzen würden, aber all diese Punkte spielen keine Rolle im Vergleich dazu, dass Atomkraft in die Hände solch unberechenbarer, schwieriger und unvorhersehbarer Menschen gelangt.

„DER IRAN WIRD NIEMALS EINE ATOMWAFFE BESITZEN!“

Israelische Luftangriffe treffen mehrere Städte im Südlibanon

Journalisten von Al Jazeera Arabic berichten von israelischen Luftangriffen auf mehrere Orte im Südlibanon, darunter ein Angriff am Stadtrand von Deir Qanun al-Nahr sowie zwei weitere Angriffe auf die Städte Shakra und al-Bazouriya.

140 iranische Kulturerbestätten bei US-israelischen Angriffen beschädigt – Fars News

Seit Kriegsbeginn wurden bei US-israelischen Angriffen etwa 140 historische Stätten in 20 Provinzen beschädigt; der Schaden wird auf 7,5 Billionen Toman (rund 49 Millionen US-Dollar) geschätzt.

Der iranische Minister für Kulturerbe, Tourismus und Handwerk, Reza Salehi Amiri, erklärte, die Zahlen basierten auf vorläufigen Einschätzungen und könnten im Zuge weiterer Untersuchungen noch revidiert werden. Er fügte hinzu, dass Teheran mit 63 Stätten die höchste Zahl an betroffenen Stätten verzeichnete, gefolgt von Isfahan mit 23 und Golestan mit 12.

Der Iranische Rote Halbmond (IRCS) hat bekannt gegeben, dass mehr als 125.000 zivile Gebäude durch US-israelische Luftangriffe auf Wohngebiete im ganzen Land zerstört oder schwer beschädigt wurden.

18 Uhr 3o:

Israels Militär in Alarmbereitschaft für sofortige Wiederaufnahme des Krieges gegen den Iran

👉 IDF-Stabschef Eyal Zamir versetzte das Militär am Sonntag in einen „erhöhten Bereitschaftszustand“ in Vorbereitung auf neue Feindseligkeiten nach dem Scheitern der Friedensgespräche in Islamabad, berichtet Ynet unter Berufung auf militärische Quellen.

Die Armee wurde angewiesen, „strukturierte Kampfverfahren“ einzuführen, ähnlich denen, die am Vorabend der beiden vorherigen Runden von Überraschungsangriffen im Juni 2025 und Februar angewendet wurden.

„Die israelische Regierung hat sich in ein Nullsummenspiel manövriert“ – Al Jazeera Kommentar

Israel hat die Gespräche in Pakistan aufmerksam verfolgt, denn das Einzige, was der israelische Ministerpräsident und die Regierung auf keinen Fall wollten, war, dass die USA Zugeständnisse in Bezug auf den Libanon machen. Unterdessen verschärft die israelische Armee die Kämpfe im Südlibanon, um bis Dienstag so viel Territorium wie möglich zu gewinnen.

Die Hoffnung ist, dass Israel am Dienstag, wenn und falls sich die libanesische und die israelische Seite in Washington an einen Tisch setzen, im Vorteil sein wird, da es illegal libanesisches Territorium besetzt hat, das es im Austausch gegen die Entwaffnung der Hisbollah einbringen kann.

Die Erwartungen an diese Gespräche sind sehr gering, und deshalb gehen die militärischen Operationen weiter. Sie gehen auch deshalb weiter, weil 1,5 Millionen Israelis weiterhin so leben, als hätte der Krieg nicht aufgehört, und daher lag großer Druck auf der Regierung, eine Lösung zu finden.

Israels Angriffe auf alte libanesische Städte

Die schöne Stadt Mansouri unter isralischen Phosphorangriffen.

Nabatieh in der Nähe der Nabih-Berri-Allee

19 Uhr 00:

Die USA werden nicht in der Lage sein, den Iran mit der Drohung, den Krieg wieder aufzunehmen, unter Druck zu setzen, — New York Times

Wegen der Unbeliebtheit des Krieges und der Destabilisierung der amerikanischen Wirtschaft durch den Anstieg der Öl- und Benzinpreise sowie des Mangels an chemischen Düngemitteln und Helium hätte eine Rückkehr zu Feindseligkeiten sehr ernsthafte innenpolitische Konsequenzen für Trump, schreibt die New York Times.

Darüber hinaus könnte die Wiederaufnahme des Krieges einen Zusammenbruch der globalen Märkte und einen Anstieg der Inflation verursachen, was Trump noch härter treffen würde.

Irak schickt Hilfe in den Libanon nach israelischen Angriffen

Der libanesische Präsident Joseph Aoun hat einen Anruf vom irakischen Premierminister Mohammed Shia al-Sudani erhalten, der ihm nach den jüngsten israelischen Angriffen auf den Libanon sein Beileid aussprach. Laut einer Erklärung der libanesischen Präsidentschaft auf X verurteilte Al-Sudani die Angriffe und bekundete die Unterstützung des Irak für den Libanon und seine Bevölkerung; dabei bekräftigte er die Bemühungen der Regierung, die Sicherheit zu gewährleisten und die staatliche Souveränität zu wahren.

Der irakische Premierminister informierte Aoun zudem über die Bereitstellung von „dringender Hilfe zur Linderung des Leids des brüderlichen libanesischen Volkes, darunter Treibstoff, Lebensmittel und Hilfsgüter“.

Wie Irans Universitäten zur Zielscheibe von Angriffen der USA und Israels wurden

Am 6. April erschütterte eine Explosion die führende Ingenieurshochschule im Iran. Es wurden keine Verletzten gemeldet, doch mehrere Gebäude – insbesondere jene, in denen ein Zentrum für künstliche Intelligenz untergebracht ist – wurden beschädigt. Die Sharif University of Technology, die oft mit dem Massachusetts Institute of Technology (MIT) in den USA verglichen wird, besteht seit Jahrzehnten. Sie gilt weithin als eine der führenden Ingenieurshochschulen in Westasien.

Der Präsident der Universität erklärte, das angegriffene Zentrum für künstliche Intelligenz habe wichtige Datenbanken beherbergt und die Mitarbeiter hätten die letzten zwei Jahre damit verbracht, KI-Modelle in persischer Sprache zu trainieren. Durch US-Sanktionen ist der Iran vom globalen Wissen der KI-Forschung abgeschnitten, sodass die Iraner alles auf eigene Faust geleistet haben.

21 Uhr 00

Direkte Angriffe gegen Iran blieben aus

Die direkten militärischen Angriffe auf iranisches Kerngebiet blieben aus, doch die ohnehin brüchige Waffenruhe vom 8. April steht weiter unter enormem Druck. Noch einmal wurde betont, dass die Verhandlungen gescheitert waren. US-Präsident Donald Trump hat unmittelbar danach die sofortige Blockade der Straße von Hormuz durch die US-Marine angekündigt. Er reagierte damit auf die iranische Weigerung, die Meerenge vollständig für den freien Schiffsverkehr zu öffnen, und drohte mit weiteren Konsequenzen. Iranische Stellen warnten im Gegenzug, jede Annäherung militärischer Schiffe an die Straße von Hormus werde „hart“ beantwortet.

Was bedeutet die Drohung der Blockade durch die USA?

Bisher können mit dem Iran befreundete Schiffe, und natürlich iranische Schiffe problemlos unter der Führung iranischer Lotsen die Meerenge passieren, neutrale Staaten bezahlen dafür eine Gebühr. Staaten, welche den Angriffskrieg gegen den Iran unterstützten dürfen nicht passieren. Trump will nun alle Schiffe „aufbringen“, welche iranisch sind, befreundet, oder bezahlt haben. Kritiker erklären das zur Ausweitung des Konflikts auf weitere Staaten.

Israel will weiter bombardieren

Israel bereitet sich nach Medienberichten auf eine mögliche baldige Wiederaufnahme der Kämpfe gegen den Iran vor. Gleichzeitig setzt die israelische Armee ihre Angriffe auf Hisbollah-Stellungen im Libanon unvermindert fort – ein Einsatz, den Israel ausdrücklich nicht als Teil der Waffenruhe mit dem Iran betrachtet. Premierminister Benjamin Netanjahu betonte in einer aktuellen Ansprache im Südlibanon: „Der Krieg geht weiter, auch in der Sicherheitszone im Libanon. Iran und die Achse des Bösen kamen, um uns zu zerstören, und jetzt kämpfen sie um ihr eigenes Überleben.“

Den Libanon bis zum Litani zu erobern war schon seit 1967 in den Plänen der Generäle enthalten gewesen. Die wichtigsten Invasionsversuche (also außer kleinen Kommandounternehmen und täglichen Luftangriffen) waren 1968 die Operation Litani, 1982 die Operation Peace for Galilee und 2006 der zweite Libanonkrieg. Natürlich zählen unterschiedliche Historiker auch weitere Angriffe zu Invasionsversuchen, aber das waren die wichtigsten.

Auf Grund dieser Invasionen war die Hisbollah entstanden, welche bisher alle Versuche zurückgeschlagen hatte. Allerdings realisiert die IDF 2026 zum ersten Mal großflächig die Vernichtungsdoktrin, also die totale Vernichtung der Infrastruktur und Wohngebäude, was eine Rückkehr der vertriebenen Libanesen erschwert und der Sitaution der Nakba von 1948 ähnelt. Mitteilungen in X berichteten, dass die zerstörten Dörfer bereits aus der Apple Maps entfernt wurden.

Aus den Invasionsversuchen resultiert noch die Besatzung der Sheeba-Farmen, durch welche Israel Zugang zu Wasserquellen hat, dort umfangreich Gemüse anbaut und im Winter einen Skilift betreibt. Dies ist eine Missachtung von UN-Resolutionen, was die Hisbollah als Grund nennt, ihrerseits ihre Waffen nicht abzugeben.


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41. Tag im Angriffskrieg Israels und der USA gegen den Iran – das Libanon Massaker

40. Tag im Angriffskrieg Israels und der USA gegen den Iran und „Waffenstillstand“

39. Tag im Angriffskrieg Israels und der USA gegen den Iran

38. Tag im Angriffskrieg Israels und der USA gegen den Iran

37. Tag im Angriffskrieg Israels und der USA gegen den Iran

Links zu den weiteren  Ticker-Artikel finden sich am Ende des 37. Tages

30 Kommentare

  1. joseph53 13. April 2026 um 2:47 Uhr - Antworten

    Der US-Präsident D. Trump droht eine Sperre der Ausfahrt aus dem Golf von Persien für alle Handelsschiffe an.
    Damit würden die USA „das Recht der freien Schifffahrt“ mißachten, was gegen das Völkerrecht verstößt.

    Trump scheint jeden Respekt vor geltenden Rechten und Gesetzen und jedes Schuldbewußtsein verloren zu haben.
    Seine Amtsfähigkeit ist zu überprüfen !

    In 1. Linie müßten die rechtsstaatlich agierenden USA und 2. die ganze Weltgemeinschaft UNVERZÜGLICH derart unlautere Methoden abstellen!
    Andernfalls haben wir „das Jahrzehnt des neuen Faustrechts“ zu erwarten.

    Senator Mark Warner, der ranghöchste Demokrat im Geheimdienstausschuss des Senats, zeigte sich heute Morgen bestürzt über Präsident Donald Trumps Absicht, die Straße von Hormus zu blockieren.
    „Ich habe keine Ahnung, außer dass er die Straße an beiden Enden abriegeln könnte, wie er sie wieder öffnen will, wie wir Schiffe durchbekommen sollen“, sagte Warner auf CNN (12.4.26).

  2. therMOnukular 12. April 2026 um 20:56 Uhr - Antworten

    Good News – denke ich:

    Trump hat ja in einem seiner letzten Tweets (eig Rants) posaunt, dass sooo viele leere Tanker auf dem Weg in die USA seien, weil sie sonst nirgends Öl & Gas erhielten.

    Erstens bestätigt das sehr plump die heimliche Intention der USA.
    Zweitens wissen wir dem Gesetz der Propaganda nach, dass dieser Plan bislang nicht aufgegangen ist.

    Dieser Plan geht deshalb nicht auf, weil der Iran die Strait nicht schließt, sondern wirtschaftlich ausbeutet. Der Ölhandel ist dort nicht nur nicht unterbunden (wie es der USA am meisten nutzt), es verdient noch dazu jemand anderes daran, nicht die USA, es gehen nicht einmal Petrodollar über den Ladentisch…
    Darum der neue Spin, die Strait nun selbst blockieren zu wollen.

    Good luck.

    • therMOnukular 13. April 2026 um 0:37 Uhr - Antworten

      Nachtrag:
      UK scheint sich zumindest vorerst nicht an der „Blockade“ beteiligen zu wollen. Vielleicht hat man in UK auch einfach nur gescheut, wie die US-Flieger aussehen, die vom Einsatz im Iran zurückkommen: gerade Bilder von so einer Landung eines US-Tank-Flugzeugs gesehen, das bei der Landung in Lakenheath etliche Einschlagslöcher einer klassischen SAM aufwies (die Detonation war wohl nicht nahe genug, bzw war es pures Glück, dass weder alle Piloten noch wesentliche Technik erwischt wurden, die allermeisten Einschläge waren in der Nähe des Cockpits zu sehen).

  3. joseph53 12. April 2026 um 20:21 Uhr - Antworten

    Denkende Politiker der Erde hatten bestimmt vor 6 Wochen schon begonnen, mit Russland über Öl- und Gaslieferungen zu verhandeln.
    Putin & Co. werden wohl schon gewisse Zusagen gemacht haben, ohne sich auf Fixpreise festnageln zu lassen.

    Ob verantwortliche Europäer auch etwas Ähnliches für ihre eigenen Bürger unternommen hätten, habe ich bisher nicht festgestellt.
    Könnte tkp diesbezüglich vielleicht eine weitere Vorreiterrolle übernehmen?
    Eine Anfrage an unsere Regierung oder ein Tipp an die Leyin etc.
    Wenn der GröTaZ wirklich noch ein paar Wochen weitermachen darf, wird die Energie nämlich knapp – vielleicht für lange Zeit?
    Im Sommer können wir uns ja mit E-Bikes und Lasten-Fahrrädern behelfen.

    Brennholz einsammeln für den Winter geht vielleicht auch, ob wir genug Pferde-Fuhrwerke auftreiben werden oder auf Ochsenkarren ausweichen, wird sich zeigen.
    Reichlich Karren vorbereiten ist bestimmt nützlich – und Joche bereitstellen – Ochsen haben wir ja genug!

  4. Glass Steagall Act 12. April 2026 um 18:42 Uhr - Antworten

    Trumpel verhält sich schon lange nicht mehr wie ein echter Staatsmann! Sprüche wie: „Ich könnte den Iran an einem Tag ausschalten“ oder dass er „China mit „erschütternden“ Zöllen belegen will, sollte es dem Iran helfen“, zeigen typisch amerikanische Wildwest-Methoden mit purem Haudrauf-Egoismus!
    Wie ich hier schon öfter wiederholt habe, wer will mit so einem Land noch Handel treiben? Die Welt wäre besser dran, wenn sie sich von den USA und Israel komplett löst! Denn die Welt braucht die USA nicht, aber die USA den Rest der Welt, um noch zu überleben! Gleiches gilt auch für Israel.

  5. joseph53 12. April 2026 um 18:01 Uhr - Antworten

    Wie können 340 mio. Amis immer noch zuschauen, wie es ihrem GröTaZ jeden Tag den vorletzten Tropfen verdampft?

    NS: Größter Trump‘l aller Zeiten

    • Dideldum 12. April 2026 um 18:13 Uhr - Antworten

      Irgendwas an Trump errinnert mich an „Lord Helchmen“, nur das er real ist.

  6. Dideldum 12. April 2026 um 16:55 Uhr - Antworten

    Gestern wollte er noch mit Iran gemeinsam die Schiffe in Hormus abkassieren.

  7. Dideldum 12. April 2026 um 16:22 Uhr - Antworten

    Eigentlich hat er damit soeben dem Rest der Welt den Krieg erklärt..

  8. Dideldum 12. April 2026 um 16:21 Uhr - Antworten

    Trump hat sich eben zum obersten Piraten des Planeten ausgerufen. Wenn er konsequent ist, benennt er die Washingtoner Räuberhöhle morgen in „New-Tortuga“ um :-)

    „Ab sofort wird die United States Navy, die beste der Welt, damit beginnen, die Straße von Hormus zu blockieren – jedes Schiff, das hinein- oder hinaus will…

    …Ich habe auch unsere Marine angewiesen, jedes Schiff in internationalen Gewässern zu suchen und abzufangen, das eine Abgabe an den Iran gezahlt hat. Niemand, der eine illegale Gebühr zahlt, wird sichere Passage auf hoher See haben. Wir werden auch damit beginnen, die Minen zu zerstören, die die Iraner in der Meerenge gelegt haben.🤡

    Jeder Iraner, der auf uns oder auf friedliche Schiffe schießt, wird IN DIE LUFT GESPRENGT!

    …Die Blockade wird in Kürze beginnen…“

  9. Jan 12. April 2026 um 12:52 Uhr - Antworten

    Hier eine kleine Liste mit sehr ungefähren Daten zur Abschätzung. Erster Wert: Reserven in Mrd Barrel, zweiter Wert Produktion in Millionen Barrel pro Tag:

    Russland 80 / 10
    China 28 / 4

    Venezuela 300 / 1
    (incl. Orinoco Ölsande 1300)
    USA 46 / 14
    Kanada 175 / 4,5
    (davon Ölsande 170 / 3)

    EU 3 / 1,5 (NL, DK, RO)
    Kasachstan 30 / 1,6
    Guyana 10 / 0,2
    Norwegen 9 / 1,5
    UK 3 / 1

    Saudi-Arabien 267 / 9,5
    Iran 155 / 3,7
    Irak 145 / 4,5
    Kuweit 101 / 2,7
    VAE 98 / 3
    Katar 25 / 0,6
    (Arab. ges. 768 / 24)

    Indonesien 3,7 / 0,7
    Malaysia 3 / 0,6
    Nigeria 37 / 2

    Der EU-Verbrauch liegt bei 20 Mio bpd Rohöl und Produkte (zweiter Wert), der Energieverbrauch liegt deutlich höher! Wie man sieht, können Russland und USA eine ausfallende Produktion im Nahen Osten nicht ersetzen. Ölsande sind sehr schwierig und teuer zu produzieren. Alles Öl ohne Gas.

    • joseph53 12. April 2026 um 13:25 Uhr - Antworten

      Die gesamte europäische Politik müßte daher sofort beginnen,
      a) USA und Israel zur unverzüglichen Beendigung ALLER Kriegshandlungen zu bewegen.
      Wenn Diplomatie dafür nicht ausreicht, sind alle US-Basen zu schließen, ALLE Überflüge zu verhindern und wirksame Sanktionen gegen Israel zu verhängen!

      b) Verhandlungen mit der Ukraine und Russland zur unverzüglichen Beendigung des Krieges (zu aktuell einvernehmlich besten Bedingungen) und zur raschen Normalisierung aller Beziehungen zu Russland zu starten.

  10. Dideldum 12. April 2026 um 12:31 Uhr - Antworten

    Trump droht jetzt mit einer Seeblockade gegen Iran. Das würde im Iran eine Nahrungsmittelkrise auslösen. Das hatten die USA/GB schon im Jemen versucht und eine Hungerkatastrophe ausgelöst. Gewonnen haben sie den Konflikt trotzdem nicht..

    • Jan 12. April 2026 um 13:34 Uhr - Antworten

      Es gäbe ja einen schwer kontrollierbaren Zugang über das Kaspische Meer.

      • Dideldum 12. April 2026 um 13:39 Uhr

        Oder Iran bohrt ein Loch durch den Erdball bis zu seinen Lieferanten..

  11. Daisy 12. April 2026 um 12:25 Uhr - Antworten

    Iran verkündet: Bruch mit Israel oder es gibt keine weiteren Verhandlungen. Das hätte ich ja auch schon vorgeschlagen…..Solange Isr. sich weiterhin so äh schlecht benimmt, endet das nicht bzw. schlecht.
    Amerika soll endlich die Unterstützung einstellen, das verlangt auch die MAGA-Bewegung und es muss jetzt mal Sanktionen geben.

    • Daisy 12. April 2026 um 12:29 Uhr - Antworten

      Message von Ebrahim Azizi..

  12. Biggy 12. April 2026 um 11:10 Uhr - Antworten

    Im Hinblick auf das, was im Hintergrund des Kriegsgeschehens abläuft finde ich die James Corbett Podcast-Folge Nr. 497/ April 26/ The Multipolar World Order IS the New World Order! mit dem verlinkten Substack-Beitrag Multipolarity As World Government 3.0 & …. /24.03.26/Geopolitics & Empire) sehr aufschlussreich.

  13. Dideldum 12. April 2026 um 11:05 Uhr - Antworten

    Das war zu erwarten bei so einem aggressiv inkompetenten megalomanischen Amöbenhirn als obersten Führer der USA. Adolf damals war ja ein ähnlich egomanischer Charakter, den die Realität in seinem Wahn nie interessiert hat. Der hat bis zum letzten Tag keinerlei Einsicht und Erkenntnisfähigkeit gezeigt und allseitige Schadensmaximierung betrieben und das wird hier wohl ähnlich laufen bis Trump gestoppt wird..
    Das Problem ist, dass in den USA weit und breit keine bessere Alternative in Sicht ist.

    • Dideldum 12. April 2026 um 11:25 Uhr - Antworten

      Trump versteht trotz des riesigen Staatsapparates, der ihm untersteht offenbar grundlegenste wirtschaftliche, finanzielle, militärische und geostrategische Zusammenhänge nicht und beschleunigt somit den Verfall der US-dominierten internationalen „Ordnung“

  14. Jan 12. April 2026 um 10:56 Uhr - Antworten

    Wenn Iran die Exporte der Golfstaaten besteuern kann und die stärkste militärische Macht der Region ist, wird er eine Arabische Union dominieren, die über die Verteilung von 20% bis 30% der globalen fossilen Ressourcen entscheidet. Es ist anzunehmen, dass der Iran dies nach seinen eigenen Kategorien tun wird.

    Chinas Aufstieg war nicht nur günstigen Arbeitskosten geschuldet, sondern vor allem billiger chinesischer Kohle. Diese hat ihren Peak aber längst überschritten. China hat daher angefangen, Öl über die Straße von Hormus zu beziehen, darunter auch vom Iran. Man kann darüber spekulieren, ob China wegen der sehr strengen US-Sanktionen gegen Iran einen Abschlag erhalten hat. So oder so ist die Rolle Chinas die große Unbekannte. Mit Ende der 90-Tage-Vorräte könnten chinesische Lieferketten zu Engpässen in Europa führen. Die in Waren enthaltenen Energiemengen verdoppeln den Primärenergieverbrauch, wollten wir importierte Waren selbst herstellen.

    Auf Social-Media wird spekuliert, dass die Sperre eine False Flag der USA sei, um China von der Versorgung abzuschneiden. Dabei wird auf den Entzug der Polizzen durch die Rückversicherer verwiesen.

    Diese versichern aber eher westliche Tanker, während die Staatsflotten der Golfstaaten und wohl auch Chinas mit staatlichen Fonds absichern.

    Dann wird argumentiert, dass die Mullahs von der CIA eingesetzt und tatsächlich ein Proxy der USA seien.

    Außerdem flüstert die Schwarmintelligenz, dass Israel einen Angriff gegen die Türkei plane, weshalb die USA aus der Nato aussteigen würden, um auf Seite von Israel stehen zu können. Wenn man dem Glauben schenkt, geht es um die Gründung eines großen islamischen Reiches.

    • joseph53 12. April 2026 um 16:02 Uhr - Antworten

      Lernen sie Geschichte hätte Kreisky gesagt – oder vollenden sie ihre Schulpflicht.
      Das große islamische Reich braucht nicht gegründet werden – ganz Nahost war jahrhundertelang islamisch mit jüdischen, christlichen etc. Minderheiten, die ganz gut miteinander auskamen.

      Die zionistischen Terroristen hatten die Unruhen in die Region gebracht – niemand anderer !!!

    • Jan 12. April 2026 um 17:07 Uhr - Antworten

      @Joseph53

      Ein mögliches Neues Osmanisches Reich oder eine Islamische Union könnte folgende, mehrheitlich muslimische Länder umfassen:

      Türkei, Iran, Irak, Syrien, Jordanien, Libanon, Saudi-Arabien, Kuwait, Bahrain, Katar, Vereinigte Arabische Emirate, Oman, Jemen, Libyen, Ägypten, Algerien, Marokko, Tunesien, Sudan, Mauretanien, Somalia, Kasachstan, Turkmenistan, Usbekistan, Kirgisistan, Tadschikistan, Pakistan, Afghanistan, Bangladesch, Malediven, Malaysia, Indonesien, Brunei mit einer Gesamtfläche von 26 Mio km2, einer Bevölkerung von 1,6 Mrd Menschen und einem kumulierten BIP von 7,7 Billionen USD.

      Das wäre eine Bevölkerung wie China oder Indien, ca. 20% der Weltbevölkerung, auf einer Fläche wie Russland und USA zusammen oder USA, China und Europa zusammen, mit einem aktuellen BIP wie ein Drittel der EU oder Deutschland und Japan und UK zusammen.

      An strategisch wichtiger Stelle hat man dort sofort nach Zerfall des Osmanischen Reichs einen notorischen Unruhestifter platziert, statt in Uganda. Natürlich haben das die Zionisten selbst betrieben, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass die Briten da nicht einen Hintergedanken gehabt hätten. Großisrael würde einen Keil in dieses Gebiet schlagen.

      Ich nehme doch an, dass wir gerade den Aufstieg dieser Großmacht im Rahmen einer multipolaren Welt sehen? Und nicht nur die Selbstverteidigung der von Trump überfallenen jahrtausendalten Perser?

    • joseph53 12. April 2026 um 18:53 Uhr - Antworten

      @Jan 17:07
      Märchenerzähler?
      Wenig realistisch und mir nicht einmal im Ansatz bekannt.

      Die Briten hatten im 1. Weltkrieg (Palästina war im osmanischen Reich integriert) dem Wunsch des jüdischen Weltkongresses nach der zukünftigen Heimat in einem Teile Palästinas entsprochen.
      Im Gegenzug waren alle Juden im gesamten damaligen British Empire aufgefordert, militärische Unterstützung aus der aktuellen Heimat zu organisieren.
      Die Balfour-Deklaration wurde 1917 unterschrieben, nach dem Sieg über die Osmanen hatte eine vorerst vorsichtige Einwanderung von Juden in das britisch verwaltete Palästina begonnen.

      Bis zum Ende des 2. WKs entwickelte sich die Einwanderung derart radikal, daß die Briten Palästina i. EE. wie eine heiße Kartoffel in Hände der UNO fallen ließ.

      https://www.lpb-bw.de/geschichte-palaestinas

  15. therMOnukular 12. April 2026 um 10:28 Uhr - Antworten

    So, ihr Nazionisten, nun „öffnet“ die Strait! (ich hole derweil das Popcorn)

    Nichts anderes war zu erwarten, als eine Clown-Show für die betreuten „Denker“. Der Iran ist „böse“, weil er unsere hehren Friedensmühen nicht beherzigt.

    Die USA befinden sich (mit dem Wertewesten) im letzten Stadium: Piraterie. Sie wissen, dass sie keine Chance mehr auf Besserung haben, solange sie nach den allgemeinen Regeln spielen – darum negieren sie sie vollständig. Man zerstört die internationale Energie-Infrastruktur und hofft dadurch (als mittlerweile größter Energie-Produzent) den Rest der Welt zum Dollar (und somit zur Anbetung) zu zwingen.

    Ich habe dazu nur eine Frage: wenn dann auch der Rest der Welt erkennt, dass man mit dem Wertewesten ausserhalb der Regeln spielen muss, wer sitzt dann am längeren Ast? Wie leicht könnte es werden, US-Energie-Lieferungen (LNG & Öl vorwiegend über die Schifffahrt) zu sabotieren und schlicht deren Tanker zu stehlen? (Die schaffen nicht einmal diese kleine Straße „frei zu halten“, wie wollen die alle ihre Tanker rund um die Welt beschützen?)

    Und ich habe dazu eine Prognose:
    Die Nazionisten werden erst begreifen, dass sie sich nicht mehr hinter den 2 Ozeanen verstecken können, wenn die ersten Raketen auf dem US-Festland einschlagen und das Pentagon brennt. Und genau das wird auch eines (nicht mehr allzu fernen) Tages passieren.

  16. Glass Steagall Act 12. April 2026 um 10:26 Uhr - Antworten

    Wenn man sich mit den USA an den Verhandlungstisch setzt kann man davon ausgehen, dass sie immer „gewinnen“ und ihre Willen komplett durchsetzen wollen und nie kompromissbereit sind! Außerdem haben sich die Bedingungen für die USA seit Kriegsbeginn systematisch verschlechtert. Warum sollte der Iran auch auf die schlechten Forderungen der USA eingehen? Schließlich gegen den USA die Waffen aus, als auch die Optionen für sinnvolle Strategien, außer noch mehr Bomben abzuwerfen. Warum sollte sich also der Iran auf einen schlechten Kompromiss einlassen? Wäre Europa und von der Leyen der Verhandlungspartner der USA, dann hätte man allen amerikanischen Forderungen zum Nachteil Europas nachgegeben. So haben wir das schon alles erlebt. Der Iran zeigt, wie man wirklich mit den USA umzugehen hat! Man kann sich nur wünschen, dass immer mehr Länder so handeln!

  17. Der alte Marxist 12. April 2026 um 10:25 Uhr - Antworten

    Der Sinn der Gespräche bestand offenbar nur darin, dass Trump sich wieder einmal als „Friedensstifter“ präsentieren konnte nach dem Motto: Ich hab mich soooo sehr um Frieden bemüht, aber der Iran war einfach unwillig (mir den Stiefel zu lecken). Nun gehen wir also in Richtung Kollaps der Weltökonomie. Wenigstens eine Chance auf eine neue (hoffentlich bessere) Weltordnung und auf die Eliminierung der pro-kapitalistischen, pro-amerikanischen Eliten. Hoffentlich ist es auch eine Lehre für Putin, der immer noch glaubt, mit Trump verhandeln und einen Frieden vereinbaren zu können. Friede in Westasien gibt es erst nach Zusammenbruch des Staates Israel.

  18. Jakob 12. April 2026 um 9:40 Uhr - Antworten

    Solche „Verhandlungen“ brauchen die USaner aus zumindest 2 Gründen:

    Erstens um sich, wie geschrieben, neu zu aufstellen zu können;
    Zweitens, um sich über ihren Propaganda-Apparat als schön und gut darzustellen und den Iran schlecht.

    Der erste Grund kommt sicher auch dem Iran zugute.
    Der zweite Grund: Die Propagandamaschinerie wird immer unglaubwürdiger. Damit tun sich die arroganten Verbrecher nichts Gutes, was aber im Umkehrschluss der Welt zugute kommt.

    • user159 12. April 2026 um 11:20 Uhr - Antworten

      „Der zweite Grund: Die Propagandamaschinerie wird immer unglaubwürdiger. Damit tun sich die arroganten Verbrecher nichts Gutes, was aber im Umkehrschluss der Welt zugute kommt.“

      Wir können sie nicht zwingen, die Wahrheit zu sagen. Aber wir können sie zwingen, immer absurder zu lügen.
      Dieser Satz stimmt, auch wenn er nicht von Bärbel Bohley stammt. Je höher der Turm aus Lügen und Propaganda wird, desto mehr Widersprüche enthält er (egal ob Viren, Klima, Krieg). Wann merken das die Zuschauer aus der Tagesschaublase?

  19. Nurmalso 12. April 2026 um 8:32 Uhr - Antworten

    Das sollte endlich die 3. und letzte Verhandlung gewesen sein. Die USA sind und bleiben kein Partner auf gleicher Augenhöhe. Es sollte sich kein Land mehr wagen, wie Pakistan, den Iran zu irgend welchen Verhandlungen mit den USA zu zwingen. Keine Türkei oder sonst noch was. Das Maß von den Vasallen der USA ist voll !!!!

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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