
Hoher Wasserverbrauch von KI-Rechenzentren verursacht Dürre und beeinflusst das Klima – Studie
Kürzlich lief eine Doku auf ARTE. Sie zeigte die katastrophalen Folgen für die Bevölkerung Chiles durch den Bau von KI-Datenzentren. Laut einer Studie befinden sich zwei Drittel der nach 2022 errichteten Rechenzentren in Regionen mit Wasserknappheit.
Chile trocknet aus wegen der Cloud – der Wolke, die Daten speichert und keinen Regen bringt. Die Kühlsysteme der Datacenter saugen so viel Wasser ab, dass die Sümpfe bei Santiago austrocknen, der Grundwasserspiegel sinkt, und die Bauern deshalb gezwungen werden auszuwandern. Die Server der Datacenter in Chile, die weltweit auch die künstliche Intelligenz verwalten, brauchen dringend Kühlung. Die Internetgiganten pumpen deshalb jeden Tag Millionen Liter Wasser ab – in einem Land, das schon seit über einem Jahrzehnt von einer Dürre heimgesucht wird. Und das ist erst der Anfang: Die chilenische Regierung hat im vergangenen Jahr einen nationalen Plan für Datacenter verabschiedet, der ihre Verdreifachung im ganzen Land vorsieht.
Von derzeit 33 Datacentern wird Chile in wenigen Jahren auf 100 anwachsen und damit zum dichtesten digitalen Knotenpunkt in Lateinamerika werden.Die negativen Auswirkungen des digitalen Wandels spürt die lokale Bevölkerung, etwa die Menschen, die von den Ressourcen des Quilicura-Sumpfes bei der Hauptstadt Santiago leben, denn der trocknet aus. Bauernfamilien verlieren durch die Dürre ihre fruchtbaren Böden.
Chile wird zum Schauplatz des Kampfes um den globalisierten digitalen Wandel.
Hier die ARTE-Doku:
Eine Studie von Zohar Barnett-Itzhaki mit dem Titel „The Water Footprint of Artificial Intelligence: Emerging Solutions and Governance Imperatives“ (Der Wasser-Fußabdruck der künstlichen Intelligenz: Neue Lösungen und politische Handlungserfordernisse) befasst sich mit dem Wasserbedarf von KI-Rechenzentren.
Die Studie schätzt, dass der weltweite Wasser-Fußabdruck der KI bis 2027 4,2 bis 6,6 Milliarden Kubikmeter erreichen könnte.
Kritisch ist insbesondere, dass zwei Drittel der nach 2022 errichteten Rechenzentren sich in Regionen mit Wasserknappheit befinden. Für die Tech-Industrie geht es in erster Linie, die Rechenzentren dorthin zu bauen, wo es möglichst geringe regulatorische Auflagen zum Schutz der Menschen und der Umwelt gibt.
Technische Lösungen wären zwar vorhanden, ihre Umsetzung kostet aber Geld. Für eine wassernachhaltige KI wäre eine verbindliche Transparenz auf Anlagenebene erforderlich, die aber so gut wie nirgends gegeben ist.
In der Zusammenfassung stellt der Autor fest:
Künstliche Intelligenz (KI) wird zunehmend auf hochdichter Recheninfrastruktur betrieben, doch ihr ökologischer Fußabdruck wird nach wie vor hauptsächlich anhand des Stromverbrauchs und der damit verbundenen Treibhausgasemissionen bewertet.
CO2 fördert Pflanzenwachstum, ist also ein positiver Faktor, der keinen Einfluss auf das Klima hat, das zu 99,9% von Sonne, Wolkenbedeckung und den Ozeanen gesteuert wird.
Weiter weist der Autor darauf hin;
Eine entscheidende, weniger sichtbare Dimension ist Wasser: KI-Infrastruktur verbraucht Süßwasser durch Verdunstungskühlung, indirekten Wasserverbrauch bei der Stromerzeugung und wasserintensive Halbleiterfertigung.
Abgesehen von den negativen Folgen für die lokale Bevölkerung wie von ARTE beschrieben, ist mit Verdunstung ein Klimaeffekt verbunden, der sich in verschiedene Richtungen auswirken kann. Wie in einer anderen Studie festgestellt, verursachen Rechenzentren im Umkreis von bis 10 Kilometer eine Bodenerwärmung von bis zu 9 Grad die unweigerlich auch zur Austrocknung und Klimabeeinflussung führen muss.
Die Studie weist auch auf Klimafolgen hin:
Zwar können Technologien wie die Ansiedlung in kalten Klimazonen, die Kühlung durch natürliche Gewässer, wasserlose Konstruktionen und die Rückgewinnung von Abwärme den Bedarf vor Ort senken, doch ist ihr Einsatz nach wie vor begrenzt.
Wir sehen, dass die KI-Rechenzentren enormen Einfluss auf die Umwelt haben, der bisher von der Politik komplett ignoriert wird.
Bild: Lambtron, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons
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Die globalisierte Gleichgültigkeit der Eugeniger und Eliten greift um sich und macht die Erde unbewohnbar. Das Ziel solcher bösartigen Globalisten in Politik und Finanzbranche ist klar. Eine kleine auserwählte Elite will den Planeten für sich alleine haben. Und sie tut alles, um dies durchzusetzen. Daher werden riesige Datenzentren geschaffen um die Völker digital überwachen, kontrollieren, und beherrschen zu können. „Solche Datenzentren braucht man um den Überwachungskapitalismus auszurollen“. Politiker reden von Klimaerwärmung,Naturschutz, Bodenversiegelung und so weiter…. Nahe Linz bei Kronstorf, Oberösterreich, ist eine riesige Google Serverfarm auf der grüne Wiese geplant,die ein Gigawatt Strom braucht. Laut Medien soll bereits eine doppelte Größe geplant sein, die dann wohl 2 Gigawatt Strom verbraucht. Ein Gigawatt reicht ca.für ungefähr 3 Millionen Haushalte. 2 GW für ca.6 mio. Haushalte. Von den steigenden Umgebungstemperaturen VON 10 Grad, UND dem gesundheitsschädlichen INFRASCHALL ganz zu schweigen. Daher werden massive ENERGIE Probleme mit Serverfarmen für die Umwelt und Gesundheitsprobleme für die Bevölkerung auftreten. Um so bedeutender ist es, dass international Widerstand und Aufklärung stattfindet. Was tun in einer Energieknappheit- die Serverfarmen benötigen soviel Strom wie das ganze Land. Da wird der Strom für die Bewohner knapp, aber der digitale Überwachungskapitalismus mit KI wird mit eiskalter Rücksichtsloskeit umgesetzt. Die Hitzeentwicklungen der Datensauger und Wasserverbrauch, ist eine unfassbare Belastung für Umwelt und Bewohner. Google Datenzentren sollen private und öffentliche Daten sammeln. Was mit diesen Daten passiert kann sich wohl jeder ausmalen. Und nach drei Jahren soll so eine solche umweltbelastende Serverfarm technologisch veraltet sein, so Medienberichte. Zudem steht diese Google Baustelle still,weil die Finanzbehörde fast nur illegale Schwarz Arbeiter vorfand. Im KLEINEN Österreich wird ein riesiges Google Datenzentrum errichtet,weil man bei der Digitalisierung und Überwachung des Alltags der Menschen und der neuen digitalen Überwachungs-Weltordung eine Vorreiterrolle spielen will. Daher macht die Politik brav mit und von den Natur- und Umweltschutzorganisationen ist nichts zu hören. Die Menschen werden mit Kriegen, der CORONA Plandemie, Energielockdowns,welthöchsten Steuern, Lebensmittelverknappung und medialer Klimahysterie, in Angst und Schrecken versetzt. Anderseits wird an der KI und am Überwachungskapitalismus mit digitaler WÄHRUNG und Abschaffung des Bargeldes erfolgreich gearbeitet. Natürlich mit Steuergeldern. Wenn der Überwachungskapitalismus mit der KI, in diesem TEMPO weitermacht, wird für Demokratie, Frieden und FREIHEIT kein Platz mehr sein. Der MENSCH wird diesen digitalen Fehlentwicklungen nicht gewachsen sein. Und von den gleichgeschalteten und mit Steuergeld vollgestopften Massenmedien, ist natürlich wieder nichts zu hören. Ausser Schönfärbereien und Fake-Meldungen.
Gibt Möglichkeiten die im Meer zu kühlen oder mit Warmwasser (oder evtl im Weltraum). Trinkwasser sollte auf jeden Fall nicht dafür benutzt werden.
Keine Rechenzentren zu bauen halte ich für keine Alternative.
„Keine Rechenzentren zu bauen, halte ich für keine Alternative“… Genau warum? Was sind jetzt die wirklich tollen Errungenschaften von KI? Die Millionen biometrischen Kameras, die deine Daten auf Ewigkeit speichern, damit du keinen Fuß mehr vor die Türe setzen kannst, ohne dass „Sie“ es nicht wissen? Die Millionen Arbeitsplätze, die dadurch verloren gehen? Weiß nicht, was an einem Programmiererjob oder einem Call Center Agent so schlecht war? Schon mal versucht, der KI Stimme eine Sendungsnummer von einem verschwundenen Paket durchzugeben? Ich kann dir versichern, es funktioniert nicht. Die KI versteht deine Aussprache nicht und du bekommst einen Nervenzusammenbruch, weil diese Technik dir Lebenszeit kostet. Ist es wirklich so wichtig, unnötige Informationen in Millisekundenschnelle sofort am Bildschirm zu haben? Geh doch einfach raus und überzeuge dich selbst, von was auch immer. Die tollen Clouds, die alle unsere unnötigen Handlungen speichern – Essen von oben, Selfie am Strand von links, wann war ich wo – und wiederum unser digitales Gefängnis füllt. Ganz ehrlich, schon mal eine Homepage gesehen, die jemand selbst mit KI gebastelt hat? Grauenvoll. Kann durch keinen professionellen Grafiker und Programmierer ersetzt werden. Die Zwischentöne machen es aus. Vielleicht die eine oder andere Funktion in der Medizin. Auslesen von MRT und Röntgenaufnahmen in Windeseile. Ok. Muss aber trotzdem immer noch ein Mensch gegenlesen. Gott sei Dank. Permanent piepsende Autos, die aufzeichnen, wann wir wohin fahren und wann wir Fahrspur wechseln dürfen. Perfekt zur Vignetten- und Mautprüfung. Also wieder Abzocke und Kontrolle. Haben sich die Unfälle auf den Straßen durch diese Wunderwerke in den letzten 20 Jahren wirklich reduziert? Haha. Wenn man die KI auf wirklich gute Funktionen reduziert und jegliche Menschheitskontrolle für die geisteskranken Milliardäre weglässt, dann würden nicht mehr viele Rechenzentren übrig bleiben. Oder nicht?
Interessant ja. Ich hatte auch schon eine andere Doku gesehen vor 10 Jahren bestimmt, wo über diese Region gesprochen wurde. Weiß nicht mehr genau ob es Chile war, aber auf jeden Fall auch Südamerika und das dort auch andere Konzerne den Bauern das Wasser absaugen wegen der industriellen Großlandwirtschaft.
In einer anderen Doku über eines der südamerikanischen Länder wurde auch gezeigt, wie die Bauern erst vom Land vertrieben wurde, von der eigenen Polizei die korrupt ist, in Zelt und Strohhütten am Rand lebten und dann wieder gezwungen waren, genau auf diesen Feldern für 1 Cent pro geerntete Kilo Tomaten z.B., von denen sie vertrieben wurde und dann diese Großlandwirtschaft der Konzerne betrieben wurde.
Umsatz der Konzerne 4 oder 7 Milliarden pro Jahr, Lohnkosten 4 oder 7 Millionen, ich weiß die Zahlen nicht mehr welche richtig war für beide Posten daher schreib ich das mal so hin. Es wurde domenstriert für mehr Lohn, aber interessiert keinen da. Glaube das ging sogar bis Richtung Kennedy in den USA die Beschwerden über diese Zustände.
Interessant ist natürlich im Falle der KI Zentren hier, warum man diese genau an jenen Orten baut, wo klar ist, dass sie dort Schäden anrichten werden.
Landwirtschaft hat ja noch immerhin den Nebeneffekt, dass es auch irgendwas essbares abwirft und man als Erklärung noch Sonne und die Bedingungen anfügen kann.
Beim KI Zenter ist das aber anders.
Es wird also der Ort gesucht, wo man ohne Probleme seinen Stiefel durchziehen kann, es am rentabelsten, unkontrolliert und mit dem wenigsten Auflagen verbunden ist. Ob man da das Land austrocknet, oder anders schädigt spielt nie eine Rolle, weder heute noch in der Vergangenheit.
Klima, Umwelt sind nur dann relevant, wenn es darum geht, den Menschen darüber irgendwas auferlegen zu können und sie dann noch zum Sündenbock zu machen.
Ich frage mich zudem wie technische Lösungen wohl aussehen könnten, um die Situation zu verbessern?
Will man den Wasserdampf wieder auffangen und einen Kreislauf erzeugen evtl.?
Ansonsten ist es schon verständlich, warum KI Zentren wenn dann wohl immer mehr in Regionen erbaut werden, wo es sowieso das Jahr über kalt ist, oder das ganze ins All zu verlagern. In beiden Fällen verliert die Menschheit aber stark die Möglichkeit, diese Dinge auch direkt anzugehen, falls das mal nötig wird. Vor allem im All haben wir echt schlechte Karten, sollte es mal nötig sein den Stecker zu ziehen…
Aber das man davon abkommt, ist unwahrscheinlich. Es hängt auch zu viel Macht und Kontrolle daran seitens der Herrschenden und deren Zukunftsträumereien.
„… Wir sehen, dass die KI-Rechenzentren enormen Einfluss auf die Umwelt haben, der bisher von der Politik komplett ignoriert wird. …“
Weil stets ignoriert wird (um sich den so genannten „Fortschritt“ schönzureden), dass diese Rechenzentren enorm viel Energie (Rohstoffe etc.) verschlingen und nur auf diese hysterischen kriminellen Leute gehört wird, die die „künstliche“ „Intelligenz“ auf Biegen und Brechen gesellschaftlich durchsetzen (wollen). Elon Musk, Bill-the-killer-Gates sind ja kriminell von Hause aus und hierzu gehört es, dass diese beiden Herren nicht alles blicken wollen, sondern ihre zerstörerischen Aktivitäten jedem aufschwatzen (der diese sich aufschwatzen lässt). Hinzu kommen die gesellschaftlichen Naivlinge und Fortschrittsgläubigen, die jeden Schwachfug gesellschaftlich mitmachen, egal, was es für Schwachfug ist.
KI, Windräder und Mobilfunkwahnsinn – eine Trias, die zuverlässig für unseren Untergang sorgen wird…
Und eine Menschheit, die so etwas aufzieht, hält sich für „klug“. Orwell oder Huxley hätten sich das nicht im Traum vorstellen können. So smart waren sie nicht.