
Ex-US-Terrorabwehrchef Joe Kent: Entsendung von Truppen verhindern
Der wegen des Krieges gegen den Iran zurückgetretene Terrorabwehr-Chef der USA, Joe Kent, fordert die Amerikaner auf, das Weiße Haus und den Kongress anzurufen, um gegen die Entsendung von Truppen in den Iran zu protestieren. Früher enthüllte er wie die USA islamistischen Terror finanziert.
Joe Kent, der ehemalige Direktor des Nationalen Zentrums für Terrorismusbekämpfung, der wegen seiner Ablehnung des US-israelischen Krieges gegen den Iran zurückgetreten war, fordert die Amerikaner auf, sich an das Weiße Haus und den Kongress zu wenden, um ihren Widerstand gegen die Entsendung von Bodentruppen in den Iran durch die USA zum Ausdruck zu bringen. In einem Beitrag auf X teilte Kent die Telefonnummern der Kommentarlinie des Weißen Hauses (202-456-1111) und der Telefonzentrale des Kongresses (202-224-3121) mit. „Sagen Sie ihnen respektvoll, dass wir die Entsendung von Bodentruppen in den Iran nicht unterstützen“, sagte er in einem Video, das dem Beitrag beigefügt war.
„So können wir, das Volk, unserer Stimme Gehör verschaffen. Es ist wichtig, dass wir für den Frieden beten, aber es ist ebenso wichtig, dass wir uns für den Frieden einsetzen. Kontaktieren Sie respektvoll Ihre gewählten Vertreter und lassen Sie sie wissen, dass wir, das Volk, diesen Krieg nicht unterstützen“, fügte er hinzu.
CALL TO ACTION:
Tell President Trump, your Congressional Rep, & your Senators that you don’t support American boots on the ground in Iran.
White House Comment Line:
(202) 456-1111Congress Switchboard:
(202) 224-3121This is how We the People make our voices heard. 🇺🇸 pic.twitter.com/PO2nIxKRQt
— Joe Kent (@joekent16jan19) March 30, 2026
Kents Botschaft kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Tausende zusätzlicher US-Soldaten im Nahen Osten eingetroffen sind, während das Pentagon mögliche Bodenoperationen vorbereitet, die den Versuch beinhalten könnten, die Kontrolle über iranische Inseln oder Küstengebiete nahe der Straße von Hormus zu erlangen.
Kent, ein ehemaliger Green Beret und paramilitärischer Offizier der CIA, erklärte in seinem Rücktrittsschreiben an Präsident Trump Anfang dieses Monats, er könne „den andauernden Krieg im Iran nicht guten Gewissens unterstützen“. Er teilte dem Präsidenten mit, dass „der Iran keine unmittelbare Bedrohung für unsere Nation darstelle“ und dass es „klar sei, dass wir diesen Krieg aufgrund des Drucks Israels und seiner mächtigen amerikanischen Lobby begonnen haben“.
In einem anderen Video enthüllte er, dass die US-Regierung Al-Qaida bewaffnet und den IS in Syrien aufgebaut hat. Man habe bewusst ein weltweites Terrornetzwerk freigesetzt – einzig und allein, um Assad zu stürzen und Israels Interessen in der Region zu schützen. Den Irak habe man ebenfalls für Israel destabilisiert. Und nun sei der Iran dran. All das diene allein (Groß-)Israel und seinen Interessen.
Der IS sei dann außer Kontrolle geraten und habe Anschläge in Europa verübt. Seine Frau sei übrigens ebenfalls durch ein Selbstmordattentat in Syrien getötet worden.
Zu dem selbsternannten syrischen Präsidenten, der am Montag auf Einladung nach Deutschland kommt, sagt er: Er wurde von Bin Ladens rechter Hand, Aiman al-Zawahiri, eingesetzt, war für den IS und Al-Qaida aktiv, hat etliche Menschen geköpft und ermordet und wird nun vom Wertewesten reingewaschen – durch eine PR-Kampagne und einen Anzug.
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Putin zum Iran-Krieg und zum Energie-Schock: Folgen wie bei Covid
Ich bin über die Maßen enttäuscht von Trump, in den ich Hoffnungen setzte, und der sich nun als Netanyahu-Abhängiger herausstellt!
Als ehemaliger Green Beret kann er sich hoffentlich selbst gut schützen und verteidigen.
Bei diesen tollen Aufforderungen wird er dies brauchen.