
26. Tag im Angriffskrieg Israels und der USA gegen den Iran (Ticker 21:15 Uhr)
Trump sucht weiter nach einem gesichtswahrenden Austritt aus dem Krieg, um ihn, ähnlich wie den Krieg in der Ukraine, seinen Verbündeten zu überlassen. Er legte einen 15-Punkte-Plan vor, der vom Iran mittlerweile abgelehnt wurde. Als Verhandler steht offenbar nun sogar Vizepräsident JD Vance bereit, als Orte stehen Pakistan oder Türkei zur Wahl.
In den letzten acht Stunden hat sich der Irankrieg weiter intensiviert: Der Iran hat am späten Abend des 24. März 2026 eine neue Salve ballistischer Raketen auf Israel abgefeuert, die in Tel Aviv und Umgebung einschlugen und mindestens 19 Verletzte forderten. Die israelische Armee, im Globalen Süden oft „genozidale Kindermordarmee“ genannt meldete daraufhin früh am Morgen des 25. März 2026 den Beginn von Luftangriffen auf Infrastruktur des „iranischen Terrorregimes“ in Teheran und warnte vor weiteren einfliegenden iranischen Raketen. Gleichzeitig gab es Berichte über anhaltende Sirenen in Israel und einige erfolgreiche Abfangmanöver der israelischen Luftabwehr, während der Iran seine Angriffe fortsetzte.
Die New York Times, ein Sprachrohr des „liberalen“ US-Establishments berichtete von einem 15-Punkte-Plan, den Washington über den Vermittler Pakistan an den Iran geschickt habe. Der Artikel berichtet keine Einzelheiten. Aber zusammenfassend aus verschiedenen Quellen kann man folgende Kernpunkte erkennen:
- Vollständige Demontage der iranischen Atomprogramme (einschließlich der Anlagen in Natanz, Isfahan und Fordow),
- Verbot weiterer Urananreicherung,
- Übergabe aller angereicherten Uranvorräte an internationale Kontrolle,
- Beschränkungen des iranischen Raketenprogramms sowie
- Garantien für die sichere Schifffahrt im Hormus-Straße.
Im Gegenzug bieten die USA eine teilweise Aufhebung von Sanktionen und die Unterstützung eines zivilen iranischen Atomprogramms unter strenger internationaler Aufsicht an. Was der Kooperation mit Russland entgegen stünde. Präsident Trump hat erklärt, der Iran habe bereits zentralen Punkten wie dem Verzicht auf Atomwaffen zugestimmt, während Teheran direkte Verhandlungen bislang dementiert oder Gegenforderungen (wie Schadensersatz) stellt.
Hinter dem Plan steckt der Versuch der Trump-Administration, einen schnellen Ausstieg aus dem nun vierten Woche andauernden Krieg zu finden, da die wirtschaftlichen Folgen (steigende Ölpreise, globale Lieferkettenstörungen) immer spürbarer werden. Außerdem sollen die Börsen auf Hoffnung gehalten werden. Israel äußert hingegen Skepsis und befürchtet, ein Waffenstillstand könnte dem Iran nur Zeit zur Aufrüstung geben.
Der Iran wird dem Plan kaum zustimmen, da Sanktionserleichterungen in der Vergangenheit nach kürzester Zeit wieder rückgängig gemacht worden waren, der letzte Vertrag, JCPOA, von Trump gebrochen wurde und zu noch schärferen Sanktionen führte. Ähnlich wie Russland nach Minsk 2 in der Ukraine, ist der Iran nicht mehr an leeren Versprechen interessiert, sondern an Fakten am Boden, d.h. besteht auf einem Abzug der US-Basen aus der Region.
Nach wie vor sieht die Führung des Landes keine Notwendigkeit, ethisch abgelehnte Massenvernichtungswaffen zu produzieren. Das wissen die USA, und darum geht es nicht. Und der Iran weiß das auch. Sobald der Iran sich selbst entwaffnet, werden die USA und Israel über das Land herfallen, um es zu einer quasi-Kolonie zu machen. Deshalb wird die Raketentechnologie niemals aufgegeben werden.
Der 15 Punkte Plan der US-Regierung
Im Internet kursieren angebliche Punkte, welche Kern des US-Vorschlags sein sollen:
USA schlagen Iran einen 15-Punkte-Plan zur Beendigung des Krieges vor
- 1. Aufhebung aller Sanktionen gegen Iran.
- 2. Unterstützung der USA beim Ausbau und der Entwicklung eines zivilen Nuklearprojekts (Stromerzeugung).
- 3. Abschaffung der Drohung mit einer Wiedereinführung von Sanktionen.
- 4. Einfrieren des iranischen Atomprogramms unter Einhaltung eines festgelegten Rahmens.
- 5. Urananreicherung bleibt erhalten, unterliegt jedoch Aufsicht und vereinbarten Beschränkungen.
- 6. Das Raketenprogramm wird zu einem späteren Zeitpunkt mit Mengen- und Reichweitenbeschränkungen behandelt.
- 7. Nutzung der Nuklearprogramme ausschließlich für zivile/defensive Zwecke.
- 8. Einstellung der Weiterentwicklung bestehender Nuklearkapazitäten.
- 9. Keine weitere Erweiterung der Anreicherungskapazitäten.
- 10. Keine Produktion von waffenfähigem Nuklearmaterial auf iranischem Boden.
- 11. Übergabe des gesamten angereicherten Materials an die IAEA innerhalb eines vereinbarten Zeitrahmens.
- 12. Natanz, Isfahan und Fordow werden außer Betrieb genommen (zerstört).
- 13. Internationale Überwachungs- und Kontrollmechanismen werden aktiviert.
- 14. Die Umsetzung erfolgt schrittweise und ist an die Einhaltung der Vereinbarungen geknüpft.
- 15. Zusätzliche regionale und sicherheitspolitische Vereinbarungen zwischen den Parteien.
Es ist eine wilde Mischung von üblichen Versprechungen, die in der Vergangenheit immer wieder widerrufen wurden und jederzeit zurückgezogen werden können gegen harte Maßnahmen auf Seite des Iran, und sind offensichtlich nicht geeignet, die Situation zu entschärfen. Der Plan ist offensichtlich nicht an die Iraner, sondern für die Bevölkerung in den USA und im Westen allgemein gerichtet.
08 Uhr 00:
Bilder aus Tel Aviv von heute Nacht:
🚨🇮🇱 DAY-25 WAR UPADTE YOU WON’T SEE IN WESTERN TV:
Israel is burning all over the country, Israel is falling into total chaos.
Israel is begging for a ceasefire.📢 I’ve heard from my sources some IDF soldiers are preparing (WHITE FLAGS) on Big scale pic.twitter.com/a8A36C73ca
— Gerhardt vd Merwe (@realgerhardtvdm) March 24, 2026
Iranischer Militärsprecher weist Behauptungen über Verhandlungen zurück
Das iranische Hauptquartier „Khatam al-Anbiya“ wies die Behauptungen der USA über Verhandlungen zurück, wobei ein Militärsprecher die jüngsten Äußerungen von Präsident Donald Trump zurückwies. „Hat das Ausmaß eurer internen Konflikte bereits den Punkt erreicht, an dem ihr mit euch selbst verhandelt?“, sagte Oberstleutnant Ebrahim Zolfaghari laut der Nachrichtenagentur Fars. „Bezeichnen Sie Ihr Scheitern nicht als Abkommen“, fügte er hinzu und warnte, dass es keine Rückkehr zu den früheren Ölpreisen oder der früheren Ordnung geben werde, „bis unser Wille vollzogen ist“.
Iran lässt „nicht feindliche“ Schiffe durch die Straße von Hormus passieren, schließt US-verbundene Schiffe aus
Der Iran hat der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation mitgeteilt, dass er „nicht feindlichen“ Schiffen die Durchfahrt durch die Straße von Hormus gestatten werde, während Schiffe, die mit den Vereinigten Staaten, Israel und anderen Ländern in Verbindung stehen, denen er Aggression vorwirft, ausgeschlossen seien, berichtete die Financial Times. Die Richtlinie wurde in einem Schreiben an die Mitgliedstaaten dargelegt. Schiffe, die die Durchfahrt beantragen, müssen dies „in Abstimmung mit den zuständigen iranischen Behörden“ tun, wie aus einer Mitteilung des Außenministeriums hervorgeht, da weiterhin Unklarheit darüber besteht, wie viele Schiffe die Voraussetzungen erfüllen.
Fars: Iranisches Kind stirbt nach Explosion an „psychischem Schock“
Ein 10-jähriges Mädchen im Iran starb nach Angaben der Nachrichtenagentur Fars an den Folgen von „Schock und psychischem Stress“ nach einer Explosion in der Stadt Yazd. Die Explosion stand im Zusammenhang mit einem Angriff auf eine nahegelegene Militäranlage, wie der Bericht unter Berufung auf einen lokalen Beamten berichtete.
Iranische Raketenangriffe auf Israel nach kurzer Pause wieder intensiviert
Nach einer kurzen Pause wurden die Raketenangriffe aus dem Iran auf Israel wieder aufgenommen, wobei in zentralen Gebieten, darunter Tel Aviv, Luftangriffswarnungen ertönten, berichtete Al Jazeera. Die israelische Luftabwehr fing mehrere anfliegende Geschosse ab; Bilder zeigten die Abfangmanöver am Himmel über der Stadt.
08 Uhr 15:
Der Pentagon-Chef erklärt, die USA würden im Rahmen ihrer Operation gegen den Iran weiterhin „mit Bomben verhandeln“
Iranische Drohnen greifen Treibstofftanks des internationalen Flughafens von Kuwait an – es bricht ein Großbrand aus. Die kuwaitischen Behörden bestätigen, dass der Angriff auf wichtige Infrastruktur gerichtet war. In den USA hergestellte Luftabwehrsysteme waren im Einsatz – konnten den Angriff jedoch nicht abwehren.
Iran fordert regionale Sicherheitsunion – ohne die USA und Israel
„Es ist an der Zeit, eine Sicherheitsunion ohne die Vereinigten Staaten und die usurpatorische zionistische Entität zu gründen“, erklärte der Sprecher des Hauptquartiers von Khatam al-Anbiya. Teheran macht deutlich: Amerikanische Stützpunkte und Verbindungen zu Israel haben sich als schädlich erwiesen. Die Region sollte sich selbst regeln.
Trumps Plan: Angriffe auf das iranische Stromnetz, um Überschwemmungen, Stromausfälle und radioaktiven Niederschlag auszulösen
Auch nach der Verschiebung des Ultimatums durch die USA schwebt weiterhin eine Bedrohung für die iranische Strom- und Wasserinfrastruktur über dem Land. Was könnte ins Visier geraten?
- Die Staudämme Karun-3 (2.280 MW) und Masjed Soleyman (2.000 MW) – Die beiden größten Wasserkraftwerke am Karun-Fluss in der südwestlichen Provinz Khuzestan. Ein Dammbruch würde Milliarden Kubikmeter Wasser freisetzen und eine massive, rasante Flutwelle auslösen. Brücken, Straßen und kleinere Dämme flussabwärts würden zerstört
- Kernkraftwerk Bushehr – Irans Kernkraftwerk, das etwa 1.000 MW (ca. 1,7 % der Gesamtstromerzeugung) liefert. Ein Angriff könnte eine Kernschmelze auslösen und eine riesige Wolke radioaktiver Isotope freisetzen.
- Kombikraftwerk Damavand – eine Anlage mit rund 2.900 MW, die einen Großteil des Stroms für Teheran liefert.
- Kraftwerk Neka (Shahid Salimi) – ein großes Kraftwerk an der Kaspischen Küste mit einer Leistung von rund 2.200 MW
- Kraftwerk Shahid Rajaee – ein Kraftwerk mit einer Leistung von rund 2.000 MW in der Provinz Qazvin.
Das iranische Stromnetz „auslöschen“? Keine leichte Aufgabe:
- Das iranische Stromnetz ist weitläufig und widerstandsfähig – Experten sagen, es würde weit mehr als nur ein paar Angriffe erfordern, um das Land lahmzulegen
- Über 95 % des Stroms stammen aus ~130 meist kleinen Wärmekraftwerken; nur drei haben eine Leistung von über 2.000 MW und erstrecken sich über Hunderte von Hektar
- Die Übertragungsleitungen umfassen insgesamt 133.000 km, bzw. 1,3 Millionen km einschließlich städtischer und ländlicher Netze
- Das System stützt sich auf 857.000 Transformatoren und 2.000–5.000 Umspannwerke im ganzen Land
08 Uhr 30
Irankrieg im Libanon
Israel ist in den Libanon einmarschiert. „Die neue israelische Grenze muss der Litani sein“, sagte der israelische Minister Bezalel Smotrich und bezog sich damit auf einen libanesischen Fluss, der mehr als 30 Kilometer von der tatsächlichen Grenze zu Israel entfernt ist. Weitere Gebiete im Südlibanon sollen geräumt werden, teilte die israelische Armee gestern Abend mit und erließ erneut Zwangsevakuierungsanordnungen.
Die Invasion, die letzte Woche begann, wird von der israelischen PR-Abteilung offiziell als „Schaffung einer Pufferzone“ bezeichnet, eine Darstellung, die von vielen westlichen Mainstream-Medien übernommen wurde.
Viele Israelis waren jedoch ehrlicher. Die expansionistische Nation brauche eine neue Grenze, die den Südlibanon einschließe, sagte Smotrich am Montag in einem Radiointerview. Die Invasion „muss mit einer völlig anderen Realität enden“, fügte er hinzu.
Normalerweise löst eine Invasion eines Landes in ein anderes Empörung bei den dominanten Weltmächten, dem globalen Westen, aus. Aber es ist Israel, also werden außer symbolischen Beschwerden keine Maßnahmen ergriffen. Wo ist die libanesische Armee? Sie wird von den Vereinigten Staaten kontrolliert.
Pefekte Zensur
Eine seit Jahren angewandte Taktik ist die Dämonisierung der Hisbollah, einer Gruppe, die die Libanesen verteidigt. Doch es gibt auch eine andere Sichtweise. Der britische Telegraph veröffentlichte einen Artikel mit Zitaten eines Mannes aus einem christlichen Dorf im Südlibanon.
„Wie können wir als Christen in dieser Gegend nicht mit der Hisbollah stehen?“, fragte er. „Sie beschützen unsere Kirchen. Sie haben uns im Kampf gegen den IS geholfen. Während der Covid-Pandemie haben sie uns in ihren Krankenhäusern kostenlos behandelt. Als es keinen Strom gab, haben sie uns Generatoren zur Verfügung gestellt. Sie haben sogar einen Weihnachtsbaum aufgestellt. Wie können wir jetzt nicht mit ihnen stehen?“
Der Bericht zitierte auch den 30-jährigen Ahmad: „Es gab Fälle, in denen Israelis anriefen und fragten: ‚Wollt ihr mit eurer Familie sterben oder allein?‘. Die Libanesen gingen dann hinaus und wurden vor den Augen ihrer Kinder getötet. Wie viel Mut braucht es dafür? Und wie viel Grausamkeit?“
Der Artikel wurde schnell gelöscht und ist nicht mehr auf der Website des Telegraph zu finden. Das Projekt „Großisrael“, das die Zerstörung des Iran und die Übernahme der Kontrolle über Westasien durch die USA über Israel zum Ziel hat, ist in vollem Gange.
10 Uhr 00:
Nach des Korps IRGC hat das iranische Luftabwehrnetzwerk mehrere hochmoderne US-Marschflugkörper im Luftraum nahe Teheran und über der Provinz Markazi erfolgreich abgefangen und abgeschossen – Fars News
Die IRGC greift in der 80. Vergeltungswelle Israel im Norden und in der Mitte des Landes sowie US-Stützpunkte an. Die Luftwaffe führte die jüngste Phase zur Unterstützung der Operationen der Hisbollah gegen israelische Ziele und für die Bewohner des Südlibanon durch, die unter der israelischen Aggression zu leiden hatten – Fars
10 Uhr 30:
Trumps Waffenstillstandsvorschlag dient als Atempause vor weiteren Angriffen – Expertin
Eine Einigung zu erzielen, bleibt äußerst schwierig, da sowohl die Vereinigten Staaten als auch der Iran extreme Forderungen gestellt haben, so Dr. Sanam Vakil, Leiterin des Programms für den Nahen Osten und Nordafrika am Chatham House. „Ich glaube nicht, dass Trump wirklich in der Lage sein wird, ein starkes Abkommen auszuhandeln – er kneift immer“, fügt sie hinzu. Daher könnte das Angebot nur ein vorübergehender Schachzug sein, um die Märkte zu stabilisieren. Die USA könnten ihre Angriffe kurz nach Börsenschluss am Freitagabend intensivieren, glaubt Vakil.
10 Uhr 45
Der Iran lehnt weiterhin Verhandlungen mit den USA ab.
„Wir haben gestern deutlich gemacht, dass es keine Gespräche oder Verhandlungen zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten gibt. Wir wurden innerhalb von neun Monaten zweimal angegriffen, als wir mitten in einem Verhandlungsprozess zur Lösung der Atomfrage standen. Das war also ein Verrat an der Diplomatie.“ Und weiter: „Schauen Sie sich die Fakten an. Der Iran wird ständig von den USA und Israel bombardiert und mit Raketen beschossen. Daher ist ihre Behauptung von Diplomatie und Vermittlung nicht glaubwürdig.“ — Esmail Baghaei, Sprecher des Iranischen Außenministeriums
Die ungeheuerlichen Kriegsgewinne
TKP hatte bereits über die Vermutung berichtet, dass die ungewöhnlichen Börsenbewegungen in Verbindung mit den Ankündigungen von Donald Trump anrüchtig seien. Hier nun die neueste Analyse dazu:
„Ein massiver und höchst ungewöhnlicher Handel ereignete sich am Terminmarkt nur fünf Minuten bevor Donald Trump verkündete, die Angriffe auf iranische Kraftwerke auszusetzen. In einer koordinierten Aktion kaufte jemand S&P 500-Futures-Kontrakte im Wert von 1,5 Milliarden Dollar und verkaufte gleichzeitig Öl-Futures im Wert von 192 Millionen Dollar.
Eine Futures-Wette ist im Grunde eine Wette mit hohem Einsatz auf die zukünftige Marktentwicklung. Diese Aufträge waren vier- bis sechsmal so groß wie alle anderen zu diesem Zeitpunkt gehandelten Positionen, und der Händler scheint enorme Gewinne erzielt zu haben, als die Märkte nach Trumps Ankündigung in die Höhe schnellten.
Senator Chris Murphy prangerte es sofort an: „1,5 Milliarden Dollar. Ich wiederhole es noch einmal – eine Wette über 1,5 Milliarden Dollar. Mehr als alle Futures-Käufe zu diesem Zeitpunkt. Fünf Minuten vor Trumps Post. Wer steckte dahinter? Trump? Ein Familienmitglied? Ein Mitarbeiter des Weißen Hauses? Das ist Korruption. Unfassbare Korruption.“
„Dies geschieht zu einem Zeitpunkt, an dem Trump wiederholt seine Beiträge auf Truth Social genutzt hat, um die Märkte zu bewegen, und seine Regierung mit Vorwürfen konfrontiert wurde, Insider zu begünstigen, während normale Amerikaner unter den wirtschaftlichen Folgen des Krieges leiden: steigende Benzinpreise, wilde Aktienkursschwankungen und die Straße von Hormuz, die mit Minen übersät und von Drohnen bevölkert ist.“
13 Uhr 00
Es wird berichtet, dass Kushner und Witfkoff unverrichteter Dinge aus Pakistan von Islamabad zurück nach Hause sind. Der Iran will nicht mit ihnen sprechen, nachdem er zwei Mal angegriffen wurde, als angeblich die Gespräche in einem guten Fortschritt waren. Der Iran verlangt anscheinend, wenn Gespräche, dann mit dem Vizepräsidenten J.D. Vance zu führen. Einige Punkte in dem weiter oben erklärten 15-Punkte-Plan sind natürlich verführerisch für den Iran. Die Frage ist, wie eine Vereinbarungen so fest gezurrt werden kann, dass nicht beim letzten Mal, sogar ein vom Sicherheitsrat der UN ratifizierter Vertrag, der JCPOA, vom nächsten Präsidenten der USA einfach gebrochen werden kann.
Besticht Katar den Iran?
GErüchte vermehren sich, dass Katar 6 Milliarden US-Dollar an den Iran zahlte, damit der seine Angriffe gegen die Anlagen im Land einstellt. Tatsächlich scheint die Intensität der Angriffe in den letzten 24 Stunden abgenommen zu haben.
NDTV berichtet, dass nur noch 37% mit der Regierungsführung der USA zufrieden sind. 63% lehnen insbesondere den Krieg gegen den Iran angeblich ab.
Iran greift als Vergeltung für israelische Angriffe ein Kraftwerk in Israel an
Während die Stromversorgung des Iran stark dezentral organisiert ist, hängt Israels Versorgung von wenigen großen Kraftwerken ab. Bereits vor einem Jahr war gewarnt worden, dass sogar die Hisbollah mit Angriffen gegen die Elektrizitätsversorgung das Land lahmlegen könnte.
14 Uhr 30:
UN-Menschenrechtsrat fordert „Wiedergutmachung“ für iranische Angriffe auf die Golfstaaten
Der UN-Menschenrechtsrat hat die „schwerwiegenden Angriffe“ des Iran auf seine Nachbarn am Golf verurteilt und eine vollständige und rasche „Wiedergutmachung“ für alle Opfer dieser Angriffe gefordert.
Der 47-köpfige Rat unterstützte eine Resolution der sechs Länder des Golf-Kooperationsrats sowie Jordaniens, in der Teherans Maßnahmen zur Sperrung der Straße von Hormus verurteilt und der Iran aufgefordert wird, „alle unprovozierten Angriffe unverzüglich einzustellen“.
Hisbollah-Chef lehnt Verhandlungen mit Israel unter Beschuss ab
Hisbollah-Chef Naim Qassem erklärte in einer in seinem Namen verlesenen Fernsehansprache, Verhandlungen mit Israel unter Beschuss kämen einer erzwungenen Kapitulation gleich, und rief zur Einheit gegen Israel auf.
In der Rede, die auf einem der Hisbollah nahestehenden Fernsehsender ausgestrahlt wurde, hieß es, die Hisbollah-Kämpfer seien bereit, „ohne Grenzen“ weiterzukämpfen. Qassem forderte zudem die libanesische Regierung auf, das Verbot der militärischen Aktivitäten der Partei aufzuheben.
15 Uhr 00:
Ex-Chef des MI6: Iran hat im Krieg die „Oberhand“: „Die Realität ist, dass die USA die Aufgabe unterschätzt haben, und ich glaube, dass sie vor etwa zwei Wochen die Initiative an den Iran verloren haben“, sagte Sir Alex Younger, von 2014 bis 2020 MiI( chef.
Die UN-Sonderberichterstatterin für die besetzten palästinensischen Gebiete, Francesca Albanese, bezeichnete den Angriff auf den Iran als „Aggression“ seitens der USA und „Israels“, warnte vor Ablenkung der Aufmerksamkeit von Palästina – genau so, wie es die USA und „Israel“ beabsichtigt hätten. Sie betonte, dass Kriege zwar „kommen und gehen“, die Palästinenser jedoch weiterhin leiden, und warf Regierungen, insbesondere Washington und „Israel“, vor, „alles in ihrer Macht Stehende zu tun, um die öffentliche Empörung über Gaza zu dämpfen“.
Das Filmmaterial zeigt die Folgen der iranischen Raketenangriffe auf Tel Aviv. Trotz der Versuche Israels, die durch die iranischen Raketen verursachten Schäden zu verbergen, scheint das Filmmaterial umfangreiche Zerstörungen in der Region zu zeigen.
15 Uhr 30:
Derzeit greift der Iran den Süden an, während der Libanon den Norden Israels unerbittlich attackiert.

Karmiel angegriffen aus dem Libanon.

Hier ein Treffer in der Nähe von Israels Atomanlage Dimona. Iranische Medien: Einigen Berichten zufolge ist das von Iran ins Visier genommene Ziel das Industriegebiet Rotem in der Nähe der Stadt Dimona.
Der Iran feuert mehrere Marschflugkörper auf die USS Abraham Lincoln ab – Iranische Marine
Der heimliche Verbündete des Iran gegen die Luftwaffen der USA und Israels: die Zeit
Der Krieg der „Epstein-Koalition“, wie sie im Süden genannt wird, gegen den Iran steht kurz vor seinem einmonatigen Jubiläum, ist aber dem Sieg nicht näher gekommen als zu Beginn. Iranische Raketen beschießen jede Nacht israelische und US-amerikanische Militäranlagen sowie wirtschaftliche Ziele am Golf, und trotz all seines Getöses war Trump nicht in der Lage, die Straße von Hormus wieder zu öffnen.
Warum ist es den USA und Israel in 25 Tagen so völlig misslungen, das strategische Reaktionspotenzial des Iran zu zerstören? Begrenzte Verweildauer.
- Ohne Luftbetankung haben Jets wie die F-16, F-15, F/A-18, F-22 und F-35 nur 30 bis 45 Minuten Zeit für Such- und Zerstörungsmissionen über dem Iran, bevor sie zurückkehren müssen – entweder zum Flugzeugträger USS Abraham Lincoln oder zu einer Basis irgendwo in Westasien
- Mit der Möglichkeit zur Betankung können F-35 und F-15 bis zu 4–5 Stunden am Stück in der Luft bleiben, doch das birgt eigene Risiken (Tankflugzeuge sind ein großes, leuchtend rotes Ziel für die iranische und verbündete Luftabwehr sowie für Raketenangriffe)
- Dank des iranischen Arsenals an Langstreckenraketen ist es schon eine Herausforderung, überhaupt in den Luftraum des Landes zu gelangen, sodass die Lincoln gezwungen ist, etwa 1.100 km von der iranischen Küste entfernt zu operieren – was dem Einsatzradius ihrer F-35Cs und F/A-18s entspricht oder diesen sogar übersteigt (etwa 1.100 km bzw. 720–830 km)
- US-Stützpunkte in Kuwait und Bahrain liegen nur ~100–300 km vom Iran entfernt und wären ideal für Angriffsmissionen, wenn der Iran nicht in der Lage wäre, zurückzuschlagen. Stattdessen waren die US-Streitkräfte gezwungen, den jordanischen Luftwaffenstützpunkt Muwaffaq Salti – über 850 km vom Iran entfernt – zu ihrem regionalen Hauptstützpunkt zu machen, auf dem F-15 und F-35A stationiert sind (Kampfreichweite 1.500 bzw. 1.000 km). Doch selbst dieser Standort ist unter iranischen Beschuss geraten
- Was die strategischen Bomber der USAF – B-2, B-1B und B-52 – betrifft, so war das Pentagon gezwungen, Einsätze von Stützpunkten in Großbritannien, Diego Garcia und sogar dem US-amerikanischen Festland aus zu fliegen, was die Wirkung und Intensität der Angriffe einschränkte
- Entscheidend ist, dass es Kampfflugzeuge sind, unterstützt von Aufklärungs- und Angriffsdrohnen (die wie Tontauben abgeschossen werden), die am dringendsten benötigt werden, um Irans „Shoot-and-Scoot“- und befestigte, bunkerbasierte Raketensysteme anzugreifen.
- Die Flieger sind alle sehr wartungsintensiv und die Wartung aufwändig und zeitintensiv, was die Zahl der einsatzbereiten Flieger mittlerweile stark reduziert hat.
16 Uhr 00
US/Irael beschießt den westlichen Irak
Als Antwort auf die Forderungen irakischer Milizen und des irakischen Parlaments, das die US-Militärbasen zu räumen, und das Land zu verlassen, flogen Jets der angreifenden Koalition jetzt auch Angriffe gegen den Irak.
„Das irakische Verteidigungsministerium erklärte, der Angriff habe die Militärklinik und das Bauamt von Al-Habbaniyah getroffen, wobei 7 Menschen getötet und 13 weitere verletzt wurden. Es bezeichnete dies als eklatanten Verstoß gegen das Völkerrecht und als gefährliche Eskalation und betonte das Recht des Irak, mit allen notwendigen rechtlichen Mitteln zu reagieren.“
Gleichzeitig wird der Druck der USA immer größer, die Finanzen des Iraks zu „beschlagnahmen“. Die USA drohen, dem Irak die Öleinnahmen vollständig zu entziehen, sollte Bagdad eine dem Iran gesinnte Regierung bilden. Washington nutzt die Federal Reserve, um souveräne Staaten als Geisel zu nehmen und deren Außenpolitik zu diktieren. 500.000 tote Kinder, mehr als Hiroshima, durch Sanktionen der USA im Irak scheinen dem Imperium noch nicht ausreichend zu sein.
USA und Israel bereiten Berichten zufolge den Einsatz von fast 12.000 Elitesoldaten im Iran vor – eine Mission, die von vielen als extrem riskant eingestuft wird. Die Operation soll finanzielle Unterstützung aus Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Katar und Kuwait erhalten.
Ein Bodenkrieg gegen den Iran gilt aufgrund seiner militärischen Größe und strategischen Tiefe allgemein als nahezu unmöglich zu gewinnen. Der Iran verfügt über rund 650.000 aktive Soldaten sowie 250.000 paramilitärische Kräfte. Einschließlich verbündeter und Hilfstruppen könnte ihre Gesamtstärke fast 2 Millionen betragen.
Eine Bodenoperation der USA, Israels und des Golf-Kooperationsrates stünde vor enormen Herausforderungen und hätte nur geringe Erfolgsaussichten. Viele Analysten betrachten ein solches Vorgehen als gefährlich nahe an einem Selbstmordkommando.
16 Uhr 15:
Aufnahmen einer CCTV Webcam zeigen, wie eine iranische Rakete eine Anlage im Negev im Süden Israels trifft.
Das chinesische Aufklärungsschiff Liaowang-1, ein SIGINT- (Signal Intelligence) und Weltraumüberwachungsschiff der nächsten Generation, wurde vor Oman gesichtet und sammelt aktuelle Informationen aus dem Nahen Osten, um sie mit dem Iran zu teilen. Schon vor dem Krieg navigierte es wie berichtet mehrere Wochen in der Nähe der Küste Omans und versorgt den Iran mit elektromagnetischen Echtzeitinformationen über die See- und Luftbewegungen des Epstein-Syndikats. Das erklärt zu einem großen Teil die punktgenaue Präzision der meisten iranischen Angriffe.
Die Liaowang-1 verfügt über mindestens fünf Radarkuppeln und Hochleistungsantennen, mit denen sie mithilfe von Deep-Neural-Network-Algorithmen mindestens 1.200 Luft- und Raketenziele gleichzeitig präzise verfolgen kann. Die Reichweite ihrer Sensoren beträgt etwa 6.000 Kilometer.
16 Uhr 30
Völkermord-Fieber-Träume in Israel
Nachdem der Völkermord in Gaza ohne Folgen blieb, die versuchte Eroberung des Libanons auch keinen Aufschrei der Weltmeinung erzeugte, möchte man die Kinder des Irans auslöschen.
„Die israelische Analystin Orit Perlov hat zur gezielten Tötung von Kindern iranischer und libanesischer Führungspersonen aufgerufen. Perlov, Mitarbeiterin am Institut für nationale Sicherheitsstudien (INSS) in Tel Aviv, forderte am Sonntag in einem inzwischen gelöschten Post auf der Plattform X eine Abkehr von politischer Rationalität hin zu „religiöser Grausamkeit“. In dem Beitrag nannte sie explizit die Kinder hochrangiger iranischer Funktionäre sowie libanesischer Akteure als Angriffsziele. Unter Bezugnahme auf die biblische „Plage der Erstgeborenen“ schrieb sie, den Eltern stehe der Schutz ihrer Kinder nicht zu. Diese Vorgehensweise sei im Libanon bisher noch nicht erwägt worden, kritisierte sie. Ähnliche Taktiken seien bereits zuvor in Gaza angewandt worden.
Die sogenannte Plage der Erstgeborenen ist die letzte der biblischen Plagen im Buch Exodus, durch die Gott die Ägypter strafte. Demnach starben in einer Nacht alle Erstgeborenen Ägyptens, darunter der Sohn des Pharaos, während die Israeliten verschont blieben. Die Äußerungen von Perlov lösten international scharfe Kritik aus. Das INSS hat sich zu den Aussagen seiner Forscherin bisher nicht geäußert.“ (Quelle)
17 Uhr 30:
Der Außenminister Prinz Faisal bin Farhan vom Familienbetrieb Saudi Arabien erklärte, sein Land behalte sich das Recht vor, auf iranische Angriffe zu reagieren. Im Gespräch mit Reportern in Riad sagte er, jegliches verbleibende Vertrauen in den Iran sei nun „vollständig zerstört“. „Die Angriffe des Iran auf Nachbarländer waren vorsätzlich, und was wir derzeit erleben, bestätigt dies“, fügte Prinz Faisal hinzu.
Der spanische Ministerpräsident Pedro Sanchez sagte, dass sich der Albtraum des Irak durch die Folgen des US-israelischen Krieges gegen den Iran wiederholen werde.
Das iranische Geheimdienstministerium gab bekannt, dass 39 Söldner, die von Terrorgruppen und dem zionistischen Regime rekrutiert worden waren, in Teheran im Zuge des Krieges festgenommen wurden, den Washington und Tel Aviv gegen die Islamische Republik führten. Fars News
Israelische Medien: Ein 14-jähriger Israeli aus Tel Aviv wurde wegen Spionage für den Iran festgenommen. Der Minderjährige führte Aufträge für seinen iranischen Kontaktmann aus: Er sprühte Graffiti an verschiedenen Orten in Tel Aviv sowie am Haus von Außenminister Sa’ar und filmte eine Baustelle in Kiryat HaMemshima.
18 Uhr 00:
CNN berichtete unter Berufung auf zwei hochrangige Vertreter der Regierung von US-Präsident Donald Trump, dass die Regierung daran arbeite, bereits an diesem Wochenende Gespräche in Pakistan zu organisieren, um einen Ausweg aus dem Krieg gegen den Iran zu finden. Der Plan sieht vor, dass Vizepräsident JD Vance nach Pakistan reist; möglicherweise werden auch andere hochrangige Regierungsvertreter teilnehmen, doch die Quellen teilten CNN mit, dass Details wie der Zeitpunkt der Reise, der Ort und die Teilnehmer noch nicht feststehen. Die Quellen sagten ferner, dass aufgrund von Sicherheitsbedenken hinsichtlich eines Besuchs in Pakistan auch die Türkei als alternativer Veranstaltungsort in Betracht gezogen werde.
„Ich glaube, wir beenden die ‚Operation Epic Fury‘“, sagt Mike Johnson, Sprecher des US-Repräsentantenhauses – während sich die Benzinpreise in den USA der 4-Dollar-Marke pro Gallone nähern.
Der Krieg gegen den Iran zehrt stetig an den Waffenvorräten der USA und Israels
In den ersten 16 Tagen ihrer Luftangriffe auf den Iran feuerte die US-israelische Koalition 11.294 Geschosse ab, deren Kosten sich auf satte 26 Milliarden Dollar beliefen, wie ein Bericht des in London ansässigen Royal United Services Institute (RUSI) offenbart. Die Untersuchung weist auf einen drohenden „Munitionsabgrund“ hin – was bedeutet, dass eine Reihe der wichtigsten Waffentypen der USA und Israels Gefahr laufen, schnell zur Neige zu gehen, wenn sich der aktuelle Trend fortsetzt.
🇺🇸 Die USA
- Die bodengestützten Angriffsraketen ATACMS (1 Mio. $ pro Stück) und PrSM (2 Mio. $ pro Stück): Bei den derzeitigen Verbrauchsraten könnten die Bestände in etwa einem Monat oder sogar noch früher zur Neige gehen
- Die THAAD-Abfangraketen im Wert von rund 12 Mio. $ pro Stück: Auch sie stehen bei hohem Einsatztempo vor einer Erschöpfung innerhalb von etwa einem Monat
- Die AGM-158 JASSM-Marschflugkörper (1,5 Mio. $ pro Stück) werden voraussichtlich bis Anfang Mai aufgebraucht sein
- Die 2 Mio. $ teuren Tomahawk-Marschflugkörper stehen kurz davor, bis Anfang Juni aufgebraucht zu sein
- Die Patriot PAC-2/PAC-3-Abfangraketen im Wert von jeweils etwa 4 Mio. US-Dollar werden voraussichtlich bis Mitte Juni aufgebraucht sein
🇮🇱 Israel:
- Die Arrow-Abfangraketen (fast 3 Mio. US-Dollar pro Stück) werden voraussichtlich bis Ende März vollständig aufgebraucht sein (nur wenige Wochen nach Beginn des Iran-Kriegs)
- Die luftgestützten ballistischen Raketen vom Typ Blue Sparrow (bis zu 970.000 $ pro Stück) stehen kurz vor der Erschöpfung bis Anfang April
- Rampage-Überschallraketen im Wert von 500.000 US-Dollar pro Stück: Das voraussichtliche Aufbrauchsdatum fällt mit dem der Blue Sparrow zusammen
- Spice-2000/1000-Lenkbomben im Wert von jeweils 480.000 US-Dollar: sollen bis Mitte Mai aufgebraucht sein
Die ersten 16 Tage des Iran-Kriegs dienten als Alarmsignal für eine „Ausdauerkrise“ der USA und Israels, so das Fazit eines RUSI-Berichts. Ein früherer Bericht des in Philadelphia ansässigen Thinktanks Foreign Policy Research Institute listete 5.197 Munitionsstücke verschiedener Art auf, die die beiden Verbündeten in den ersten vier Tagen ihres Krieges gegen den Iran abgefeuert hatten.
18 Uhr 30:
Eine hochrangige diplomatische Quelle hat gegenüber Al Jazeera bestätigt, dass Teheran den 15-Punkte-Plan der USA erhalten hat, ihn jedoch als „äußerst maximalistisch und unvernünftig“ bezeichnet. Der iranische Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf sagt, Teheran beobachte „alle US-Aktivitäten in der Region, insbesondere Truppenentsendungen, sehr genau“ und warnt Washington davor, US-Soldaten für die „Wahnvorstellungen“ des israelischen Premierministers Benjamin „Netanjahu“ zu opfern.
Netanjahu: Israel erweitert Pufferzone im Südlibanon
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu erklärte, die israelischen Streitkräfte würden eine „Pufferzone“ im Südlibanon ausweiten, während die Operationen gegen die Hisbollah fortgesetzt werden. „Wir haben eine echte Sicherheitszone geschaffen, die jegliches Eindringen in Richtung Galiläa und zur Nordgrenze verhindert“, sagte er in einer Videoerklärung. Er fügte hinzu, dass die Zone erweitert werde, um die Bedrohung durch Panzerabwehrraketen zurückzudrängen und eine breitere Pufferzone zu schaffen.
19 Uhr 00:
Bundeskanzler Merz zu den Gaspreisen: „Der beste Weg, die Preise unter Kontrolle zu bringen, ist, den Krieg im Iran zu beenden.“
Der Iran hat Pakistan mitgeteilt, dass er die Bedingungen der USA für eine Beendigung des Krieges ablehnt, berichten Al Mayadeen und Reuters. PRESS TV stellt klar, dass Teheran den Konflikt nur beenden wird, wenn seine eigenen Bedingungen erfüllt werden.[Kommentar: Vietnam und USA verhandelten 3 Jahre bis der Krieg beendet war. Allerdings mehr durch Druck in den USA selbst und immer Verluste an Soldaten und Material.]
Die iranische Armee behauptet, alle US-Stützpunkte im Nahen Osten seien zerstört worden. Die Bewohner der Region werden aufgefordert, den Aufenthaltsort amerikanischer Soldaten und ihrer Kommandeure zu melden, die aus diesen Stützpunkten geflohen sind.
Das IRGC gibt an, dass ein F/A-18-Kampfflugzeug in der Nähe von Chabahar von iranischen Luftabwehrsystemen abgeschossen wurde und in den Indischen Ozean stürzte.
20 Uhr 15
Die USA haben im Irak die irakische Armee angegriffen, nicht die mit dem Iran verbundenen Milizen. Im Vorfeld hatten Milizen Radaranlagen der USA angegriffen, welche die Angriffe gegen den Iran unterstützten, und Hubschrauber in einer US-Basis.
Die IRGC hat im Rahmen der 81. Welle der Operation „True Promise IV“ mehr als 70 Ziele in Israel mit präzisionsgelenkten Emad-, Qiam-, Khorramshahr-4- und Qadr-Raketen angegriffen, wie das IRGC in einer Erklärung mitteilte.
21 Uhr 15
In Al Jazeera Life-Sendung wurde eben berichtet, dass im Libanon nun schon über 1 Million Menschen durch Israels Drohungen vertrieben wurden. Ihre Häuser werden voraussichtlich zerstört werden, und der Reporter erklärte, dass inzwischen die Vertreibungsanordnungen Israels auch nörlich des Flusses Litani ausgesprochen wurden. Weil Israel eine „Pufferzone“ für die neue Grenze Israels einrichten will.
Die Landinvasion der USA wird nach Aussagen von Experten im Internet nicht sofort gegen eine Inssel oder die Straße von Hormus stattfinden, sondern, so die Vermutung, wird man zunächst den Hafen Tschabahar einnehmen, der außerhalb des Persischen Golfs liegt. Überlicherweise erfolgt eine solche Invasion nach einer umfassenden „Artillerievorbereitung“. In diesem Fall wohl Bombardierung durch Flugzeuge. Wenn das beginnt, kann man davon ausgehen, dass die These sich bewahrheiten wird.
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25. Tag im Angriffskrieg Israels und der USA gegen den Iran
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2. Tag im Angriffskrieg gegen den Iran
Mein Beitrag muss natürlich erst wieder freigeschalten (statt richtig: freigeschaltet) werden. aber ich sehe jetzt schon den Fehler: Es muss heißen: Weil Merz Deutschland – und vor allem sich selbst – als Führungsmacht der EU sieht,
Ich meinte die Antwort auf Jan 25. März 2026 um 15:48 Uhr
Du darfst keine Politiker Namen hier ausschreiben, denn das könnte den Kopf kosten von tkp. Ist nur einfache Logik von mir. Könnte ja sein Du verunglimpft Personen etc. oder verwendest vulgäre Aussprache. Die können nicht alle Texte gleich kontrollieren, benutzen aber Filter für Wörter die erst geprüft werden müssen wie das gemeint ist.
Würde ich aber auch so machen, um nicht meine Existenz zu vernichten.
Funfact:
Der Iran hat in knapp 4 Wochen 125 Groß-Drohnen abgeschossen, die zur Überwachung und Angriff gleichzeitig eingesetzt werden können.
Russland hat in 4 Jahren Ukraine etwa 1/10tel verloren.
PS: Ich wusste nicht, dass sich das chinesische Spionage-Schiff immer noch dort aufhält. Ganz schön frech, aber gefällt mir in diesem Fall. Je eher der Wertewesten aus der Region verbannt ist, desto früher kommt die Region zu stabiler Ruhe und Prosperität.
Zitat: „Die israelische Analystin Orit Perlov hat zur gezielten Tötung von Kindern iranischer und libanesischer Führungspersonen aufgerufen. […] Unter Bezugnahme auf die biblische „Plage der Erstgeborenen“ schrieb sie, den Eltern stehe der Schutz ihrer Kinder nicht zu.“
Abgesehen davon, dass das vollkommen menschenverachtend ist, gibt’s da noch einen interessanten Aspekt.
Diese Frau (und viele andere im Land) kennen nicht mal die eigenen heiligen Schriften, auf die sie sich berufen.
Vorm Auszug aus Ägypten war die Aufgabe der Israeliten den Türrahmen zu bestreichen, sich ins Haus zurückzuziehen, absolut nichts zu tun, auf keinen Fall rausgehen und das Lamm zu verspeisen, dass sie sich vorab kochen sollten. Sie sollten in Ruhe und FRIEDEN abwarten bis alles vorbei ist und dann losziehen.
Das ist kein Freibrief für eigenmächtiges Morden, keine Aufforderung zur Selbstjustiz.
Ich will hier keine Diskussion über Sinn oder Unsinn dieser Geschichte lostreten. Ich will nur drauf hinweisen, dass die Texte auf die sie sich berufen und zur Rechtfertigung heranziehen, vollkommen verzerrt werden und (bewusst?) falsch interpretiert werden!
Das rosarote Elaborat „US & ISraels-Wille & Oscars Beitrag“ titelte noch vorgestern und schrieb anschließend wörtlich:
Ich sage nur: So viele Wahnsinnige (all die europäischen Politdarsteller) steuern durch ihr Totalversagen unser einst blühendes, prosperierendes, lebenswertes, schönes Europa in Richtung kontintales Schlachtfeld.
Die wahnsinnigen Kriegstreiber (der tiefe US Staat / die Zionisten / die multimilliardären US-Positionen, übersichtlich in den Epsteinfiles aufgelistet / ff) haben keine Skrupel, all die „europäischen Partner“ (bitterlach – schlag nach bei Norstream Zwo – Bumm) Europa untergehen zu lassen.
Und da ist es ja ganz praktisch, wenn in Europa viele, viele kleine Atomkraftwerke der neuen Generation
(Diese kleinen modularen Reaktoren – besser bekannt unter dem englischen Kürzel SMR (small modular reactors) – die die neue Generation der Kernkraft verkörpern (alles Copyright der Unternehmenskommunikationsheini Narodoslawsky – tschuldigung natürlich der Standardjourny Narodoslawsky) –
wenn also in Europa dann viele, viele kleine Atomkraftwerke herumstehen, wird es zum Zeitpunkt Alpha viele, viele militärische Angriffe geben, die viele, viele Kernschmelzen auslösen und viele, viele radioaktiver Isotope freisetzen werden.
All die Atomkraft-Renaissance-Romantiker sagen das ja nicht, sie sagen nur sowas:
Hört sich so ähnlich an wie kürzlich: Die ultimativ nebenwirkungsfreie Genspritze verhindert, daß wer an einer Grippeerkrankung erkrankt. Sonst müssen wir alle sterben.
Oder so wie in dem blauen Buch Das Buch II „Wir sind Europa“ (vor der EU-Abstimmung) – Medieninhaber und Heraugeber Bundeskanzleramt 1994 –
Gestalter: Demner & Merlicek (= Unternehmenskommunikationsheini, na also = ein für die Zwangsfütterung der Öffentlichkeit zusammengeschusterte Propagandabrei) –
Im schönen blauen Buch wurde bekanntlich versprochen: Keine Kriege – Keine Atomkraft – Keine Genfechnologie – kein Industriefrass – der Schilling bleibt – undundund…
Geschenkt…
Wer sich übrigens fragen sollte, wie dies einzuordnen ist: „während sich die Benzinpreise in den USA der 4-Dollar-Marke pro Gallone nähern“ Das bedeutet, dass der Sprit dort immer noch für unter 1 € pro Liter zu haben ist… ja so ginge es bei uns auch noch, wenn nicht ewig viel Steuerabzocke betrieben würde.
„Die Frage ist, wie eine Vereinbarung so fest gezurrt werden kann, dass nicht [wie] beim letzten Mal, sogar ein vom Sicherheitsrat der UN ratifizierter Vertrag, der JCPOA, vom nächsten Präsidenten der USA einfach gebrochen werden kann“
Die Frage ist beantwortet: es geht nicht. Nur noch Handlungen, Fakten, Tatsachen zählen, schöne Worte aus dem Mund von Lügnern sind Schall und Rauch …
Das nennt man Vorkass, wie bei nicht kreditwürdigen Vertragspartnern..;-)
Auf dem Level spielt sich mittlerweile alles ab..
Korrektur: „Vorkasse“
Es zeichnet sich eine einzige Lösung ab:
USA-Israel verdienen keine Verbündeten – wer sich mit Banditen verbindet ist selber Bandit 😢👎!
Die Weltgemeinschaft beseitigt schnellstmöglich jeden Einfluß der zionistisch dominierten Medien indem sie tatsächliche Information aktiv fördert.
Europa verbietet sofort die Nutzung aller US-Basen und erteilt ein Überflugverbot für alle militärischen Fluggeräte.
das Mittelmeer wird unverzüglich von amerikanischen Kriegsschiffen befreit und für weitere Einfahrten geschlossen.
Israel erhält die Möglichkeit, seinen Staat in Palästina im angemessenen Zeitraum geordnet aufzulösen und parallel dazu in den USA – von diesen einvernehmlich gefördert – das neue Israel zu errichten.
Die Weltgemeinschaft unterstützt die Schließung aller globalen Militärbasen der USA.
ein neues Verteidigungsbündnis (Rest-NATO) kann auf Wunsch die Anrainer-Staaten von USA-Israel unterstützen und Bündnisse mit Russland, China, BRICS etc. eingehen.
Arzneimittelforschung wird außerhalb der USA in staatliche Hände gelegt und von allen zionistischen Einflüssen befreit. Arzneimittelproduktion regelt der Markt.
die Auswirkungen der jahrzehntelangen Versuche zur globalen Manipulation des Wetters (Chemtrails) werden genau untersucht und abgestellt bzw. vernünftig reguliert.
USA-Israel unterliegt einem Beobachter-Status der Weltgemeinschaft (falls es dieser weiter angehören will) und kann seine wahnhaften Vorstellungen der alleinigen Weltherrschaft mehr oder weniger isoliert zu Ende träumen!
die Weltgemeinschaft unterstützt weltweit eine vernünftige freiwillige Geburtenregelung mit dem Ziel einer langfristigen Bevölkerungszahl von
ca. 10 Milliarden Menschen.
Fortsetzung erwünscht !
NS: alle (und weitere) Maßnahmen müssen dem globalen Frieden dienen.
Da schau an, hat der Trump den Friedensnobelpreis vielleicht doch verdient?
(„Fangfrage“;))
Latest: der Irak spricht offiziell davon, an der Seite des Iran gegen die USA kämpfen zu wollen (nachdem die wieder einmal einen hohen Militär ermordet hat). Zwei Erzfeinde – von den USA auch noch gegeneinander aufgehetzt – verbünden sich gegen den historischen Zündler. Potzblitz. Donaldo hat sie wieder zusammengeführt und eine jahrzehntelange US-Intrige gegen diese beiden Länder „behoben“…..;))
Amüsant finde ich auch die Reaktionen aus dem Iran, seit man US-Klone von Shahed-Drohnen abschießt. Es muss für US-Militärs geradezu erniedrigend sein mitanzusehen, wie man mittlerweile alte Technik des Feindes kopieren muss, um überhaupt erste Erfahrungen auf einem entscheidenden Gebiet zu machen, in dem der vermeintliche Underdog haushoch überlegen und mehrere Entwicklungsgenerationen (an diesem System) voraus ist. Ein System, das einen Nasenrammel im Vergleich zu dem kostet, was es bisher an US-Hightech zerstört hat. Das Super-5000km-Radar der USA wurde laut Iran ebenfalls von Shahed-Drohnen zerstört etc…..
Und zum Thema: die USA meint, die iranische Luftabwehr besiegt zu haben, dabei haben sie sie noch kaum überhaupt gesehen – das hat einen Grund. Der Iran hat seine „alten“ Drohnen zu fliegenden Radarschüsseln weiterentwickelt, die über einem Gebiet kreisen und passiv die Radarwellen anderer Quellen empfangen und auswerten können. Der Iran sieht vieles, ohne dass die USA überhaupt merkt, dass wer schaut….der Iran muss seine zahlreichen Bodenradare somit nicht permanent aktiv halten, wodurch sie die USA auch nicht orten können. Man parkt einfach verteilt im Land und wartet auf das Signal, sich für einen kurzen Moment zu aktivieren und sofort wieder abzutauchen. Und dieses Signal kommt weder aus Russland noch China, sondern von diesen iranischen Drohnen aus heimischer Entwicklung & Produktion.
Der Iran tritt den Westen nicht nur in den Hintern, er hat sich auch besonders spitze Schuhe dafür angezogen.
der °°globale süden°° sollte immer wieder in der geschichte der usa nachlesen,
wie haltbar die verträge der usa mit den indigenen waren.
Das neueste Narrativ vor den Wahlen im November lautet: Trump sei mit dem Angriffskrieg einem Atomkrieg der Israelis zuvorgekommen, die angekündigt hätten, nuklear das iranische Atomprogramm zu beenden. Trump habe damit den Weltkrieg vermieden.
Nahost ist eine Zwickmühle: Ziehen die USA ab, bleibt die Welt energetisch erpressbar und Iran und Israel führen den Krieg weiter. Europa wird Millionen fanatisierte jüdische und arabische Flüchtlinge aufnehmen müssen. Die USA verdienen zwar am Petrodollar, das Öl brauchen sie allerdings kaum. Ihr Engagement ist enden wollend!
Erobern die USA den Iran mit Bodentruppen, führt das zu innenpolitischen Konflikten, da die amerikanischen Juden den Krieg unterstützen, aber nicht ihre Söhne in denselben schicken. Sterben sollen die Ungläubigen!
Ein Großisrael könnte die Region aufgrund der vielen nichtstaatlichen Akteure kaum stabilisieren. Die Golfstaaten sind sehr schwache Regierungen. Ein Pulverfass für die globale Ölversorgung!
Die Unterstützung des Irans durch den globalen Süden wird in dem Moment enden, wo der globale Süden dank Fundamentalismus hungert. Japan hat offenbar für 250 Tage Vorräte, alle anderen weniger.
Europa wird sich kaum einmischen könnten, denn würden sie ihre Armeen aufstocken, wären diese muslimisch und die europäischen Muslime unter Waffen. Außerdem haben die Europäer die ungeheure Aufgabe, sich mit den Schäden, die die Leyen verursacht, auseinander zu setzen. Damit sind die schon ausgelastet.
Russland, China und die USA haben alle drei kein Interesse an einem jahrzehntelangen Dauerkrieg. China will mehr Verantwortung, die USA wollen diese abgeben. Es wäre vernünftig, wenn sich die globalen Player zusammen setzen und Iran und Israel unter Druck setzen. Dazu muss sich aber wohl erst die fanatische Kriegsbegeisterung auf beiden Seiten abkühlen.
@,
1.) wieso muss europa die verfeindeten semiten aufnehmen?
2.) worauf gründet die aussage, die iraner wären kriegsbegeistert? ich sehe nur einen kriegstreiber
„…Ziehen die USA ab, bleibt die Welt energetisch erpressbar…“
Die guten USA als Verteidiger der für alle verfügbaren Energie? Natürlich, Sie haben schon einmal den Iran beschuldigt, die Welt zu erpressen.
„Die USA verdienen zwar am Petrodollar, das Öl brauchen sie allerdings kaum. Ihr Engagement ist enden wollend!“
Das Öl brauchen die USA nicht. Das hat Tr. schon öfter von sich gegeben. Warum greift er dann die „Öl-Länder“, die noch nicht unter seiner Fuchtel stehen, an? Das Engagement ist enden wollend? Sehe ich im Moment noch nicht. Genausowenig wie ich das Beenden des Ukr-Kreigs durch die USA nicht sehe, obwohl angeblich kein Engagement von Tr. mehr da ist.
„Die Unterstützung des Irans durch den globalen Süden wird in dem Moment enden, wo der globale Süden dank Fundamentalismus hungert.“
Dank wessen Fundamentalismus, des Irans? Es ist also nicht der Fundamentalismus des nicht enden wollenden verbrecherischen Hegemonie-Strebens der USA und Israels, das den globalen Süden hungern lässt? Interessante Einstellung.
„China will mehr Verantwortung, die USA wollen diese abgeben.“
Die USA wollen Verantwortung abgeben. Woran machen Sie das fest? An den Reden von Tr.? An der Realität wohl kaum. Oder doch: die Verantwortung für die völkerrechtswidrigen Kreige wollen sie tatsächlich abgeben – und sie lieber anderen in die Schuhe schieben. Die guten, jederzeit hilfsbereiten USA.
Jan’s Logik ist genauso wirr wie die Aktionen seines Idols: Blondie1
Knappe Antworten: Der Iran finanziert nichtstaatliche Akteure gegen Israel und zweifelt das Existenzrecht Israels an. Beide Staaten bekriegen einander, obwohl sie Frieden wollen und auch keine Gebietserweiterung (Großisrael ist kein offizielles Ziel und scheint nicht realistisch). Wenn die USA abziehen, wird der Krieg weitergehen. Die Iraner wie die Israelis stehen offenbar hinter dem Krieg ihrer Führung.
Dass die USA sich als Weltpolizist zurückziehen wollen und China mehr Verantwortung in der Region beansprucht, wird seit 25 Jahren in Strategiepapieren ausgesprochen und ist mittlerweile Gemeingut. China hat die Seidenstraße bis in den Iran ausgebaut.
Die Welt ist energetisch erpressbar durch jeden der vielen auch nichtstaatlichen Akteure, die die Sicherheit bedrohen, ein Großteil wird vom Iran finanziert, andere aber auch von Katar und den USA.
Wenn im globalen Süden der erste Hunger auftritt wird man nicht sagen, wir hungern gerne, damit der gute Iran den Einfluss der bösen Amis verringern kann. Man wird versuchen, sich einzumischen, um den Hunger zu reduzieren. Wenn das zB durch Ölimporte durchs Rote Meer über die saudische Pipeline geht, wird man das in Anspruch nehmen, auch wenn die Amis das sichern.
Wenn Deutschland als Führungsstaat der EU angefragt wird, 5 Mio Israelis ohne Wasser oä aufzunehmen, wird Deutschland das zusagen. Das ist einfach eine Einschätzung.
Dass die Amis das Nahostöl nicht brauchen, erkennt man an den sehr geringen Importzahlen. Das Nahostöl geht zu 70% nach Asien, allerdings an Verbündete der USA, darunter Japan, Vietnam, Indien, Australien. In vielen Gegenden hat China in den letzten Jahren versucht, Einfluss zu gewinnen, das ist Zeitgeschichte.
„Großisrael ist kein offizielles Ziel und scheint nicht realistisch.“
Ob es offizielles Ziel ist oder nicht, ob es realstisch ist oder nicht, Tatsache ist, dass es angestrebt wird, dass Issrael völkerrechtswiderige Kreige führt und VLkermOrd. Dass Issrael Frieden will, beweist Issrael schon seit der ersten Vertreibung der Palästinenser.
„Dass die USA sich als Weltpolizist zurückziehen wollen, wird seit 25 Jahren in Strategiepapieren ausgesprochen und ist mittlerweile Gemeingut.“
Was in den Strategiepapieren ausgesprochen wird, hat nichts mit der Wirklichkeit zu tun. Tr. wollte auch Frieden bringen…
Wie war das doch mit den sieben Staaten in fünf Jahren? (Irak, Syrien, Libanon, Libyen, Somalia, Sudan und Iran.) Hat halt ein bisschen länger gedauert und scheint mit dem Iran nicht so zu klappen.
„Wenn im globalen Süden der erste Hunger auftritt wird man nicht sagen, wir hungern gerne, damit der gute Iran den Einfluss der bösen Amis verringern kann.“
Niemand hungert gerne. Aber bis dahin hat der globale Süden vermutlich begriffen, dass er auch und gerade durch die USA hungern.
Weil Merz Deutschland – und vor allem sich selbst – als Führungsmacht Deutschlands sieht, muss das nicht so sein.
Sollten die USA das Öl nicht selbst brauchen, so brauchen sie es als Erpressungsmittel. Einmal sagt Tr., dass er das Öl nicht braucht, dann sagt er wieder, dass er das Öl zur Versorgungssicherheit braucht.
Wenn die angeführten 15 Punkte für die USA gelten, kann man ja darüber reden!