
Neuseeland lehnt WHO-Gesundheitsvorschriften ab
Neuseeland hat die verlängerte Frist gegen die WHO-Reform der Internationalen Gesundheitsvorschriften (IHR) genutzt, und die umstrittenen Regeln nun abgelehnt.
Neuseeland hat am Montag offiziell die umstrittene 2024er-Änderungen der Internationalen Gesundheitsvorschriften (IHR) der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zurückgewiesen. Das Gesundheitsministerium in Wellington erklärte, dass die Ablehnung dem WHO-Generaldirektor über die Ständige Vertretung in Genf mitgeteilt wurde.
Neuseeland hatte bereits Ende 2023 Teile der 2022er-Änderungen (u. a. Artikel 59) zurückgewiesen – ein seltener Schritt, den zuletzt vor 17 Jahren ein Land unternahm. Damals äußerten Diplomaten anderer Staaten Bedenken. Später folgten Iran, die Niederlande und die Slowakei. Bei den 2024er-Änderungen lehnten weitere elf Länder ab, darunter Argentinien, Brasilien, Kanada, Deutschland, Österreich und die USA. Bei Kanada, Deutschland und Österreich ging es jedoch nur um parlamentarische Formalitäten.
Länder, die bereits die 2022er-Änderungen (initiiert von den USA) abgelehnt hatten – darunter Neuseeland –, erhielten eine 18-monatige Frist zur Ablehnung weiterer Änderungen. Staaten, die 2022 zugestimmt hatten, hatten nur zehn Monate Zeit. Nun hat Neuseeland Gebrauch von der verlängerten Frist gemacht und die völkerrechtlich bindenden Änderungen, die der WHO mehr Macht bringen und als Rahmenwerk für die nächste „Pandemie“ dienen sollen, abgelehnt.
Die neuseeländische Regierung, insbesondere die Partei NZ First, betonte, Gesundheitsentscheidungen müssten in Wellington und nicht in Genf getroffen werden. „Wir haben versprochen, die nationalen Interessen Neuseelands voranzustellen“, hieß es. Seit 2023 regiert in Neuseeland eine Mitte-Rechts-Regierung, die Sozialdemokraten wurden gestürzt. Bürgerrechtsaktivisten hatten auch in Neuseeland gegen die IHR kampagnisiert – anders als in Deutschland – und zwar mit Erfolg. Ein Erfolg für die Souveränität der Nation, sagen die Aktivisten.
Neuseeland hat auch das Pandemieabkommen abgelehnt. Neuseeland bleibt aber weiterhin WHO-Mitglied und kooperiert in anderen Bereichen.
Hier die diesbezügliche Presseerklärung.
„Neuseeland hatte bereits Ende 2023 Teile der 2022er-Änderungen (u. a. Artikel 59) zurückgewiesen – ein seltener Schritt, den zuletzt vor 17 Jahren ein Land unternahm“
Das war die Reaktion auf die besonders rigide und WHO-treue Pandemie-Politik der anfangs 2023 „überraschend“ zurückgetretenen Regierungschefin Jacinda Ardern …
„Neuseeland hat auch das Pandemieabkommen abgelehnt. Neuseeland bleibt aber weiterhin WHO-Mitglied und kooperiert in anderen Bereichen.“
Immerhin. Mal sehen, wann sie umfallen.
„Neuseeland hat auch das Pandemieabkommen abgelehnt. Neuseeland bleibt aber weiterhin WHO-Mitglied und kooperiert in anderen Bereichen.“
= Offensichtlichste Nebelgranate eines von vielen umhereiernden Scheinrückzügen…
Sollte ein Vorbild für uns sein…wird es aber nicht. In Österreich wird man vielmehr einen „günstigen“ Zeitpunkt abwarten, um alles dann durchzuwinken, wenn das Volk gerade andere Sorgen hat… Darum geht es ja auf allen Linien: Ablenken, Taktieren, in die Länge ziehen – und im passenden Augenblick zuschlagen… Die Mehrheit der österreichischen Damen und Herren im Parlament hat höchstvermutlich vom wahren Inhalt der IHR oder des Pandemievertrages so wenig Ahnung, wie der Ziegenbock vom Kühe melken – genau wie bei der Impfpflicht. So lange der Futtertrog gut gefüllt ist, braucht man sich die Mühe nicht anzutun, hier eine eigene sinnvolle Meinung zu vertreten oder sich gar detailliert zu informieren, was auf den Tisch flattert. Hand heben und passt schon…
Sie sind aber heute wieder böse ….. 🤣
Sie haben Recht – dachte ich mir selbst schon… das ist vermutlich „das Wetter“. Darum gehe ich jetzt auch an die frische Luft, bevor so viel „Bosheit“ mir selber schadet. :-)
Die WHO erhöht den Durchschnitts-IQ. Wie schön könnte Österreich werden, wenn noch ein paar Pandemien kommen?
Dann werden sich die mit den angeblich hohen IQ und niedrigen EQ in den Haaren liegen.