100.000 Tote in Kanada durch Sterbehilfe

18. Februar 2026von 2,1 Minuten Lesezeit

Kanada wird im Frühjahr 2026 voraussichtlich den 100.000. Todesfall durch staatlich-medizinisch assistierten Suizid verzeichnen. Kanada ist Vorreiter der „Sterbehilfe“, die sich aber im Westen aktuell breit durchsetzt und von einer engen Ausnahme für unheilbar Kranke schnell zu einem umfassenden und stark gelockerten System wurde – auch für Impfopfer. 

Kanada ist das Vorreiterland, zeigt aber zugleich, wohin es auch in der EU gehen wird. Der Liberalismus assistiert die Menschen zum Sterben. Ursprünglich war das MAiD-System (Medical Assistance in Dying) streng auf Fälle beschränkt, in denen der Tod unmittelbar bevorstand. Mittlerweile gibt es „Track 2“, der die Sterbehilfe (oder sollte man sagen: Tötung?) erlaubt, wenn der Tod nicht absehbar ist – etwa bei chronischen Leiden.

Schon Track 2 wurde international kritisiert. Der UN-Ausschuss für die Rechte von Menschen mit Behinderungen sieht darin eine Verletzung des Rechts auf Leben und eine ableistische Haltung: Behinderung werde als inherent leidvoll dargestellt, was Menschen mit Behinderungen diskriminiere. Kanada hat den entsprechenden UN-Vertrag 2010 ratifiziert, ignoriert die Empfehlungen aber weitgehend. Statt die Regelung zurückzunehmen, wurde sie sogar erweitert – etwa durch eine Gerichtsentscheidung, die nicht angefochten wurde.

Aber was die UN sagt, bleibt ohnehin im Rahmen des liberalistischen Systems. Die Kritik sollte eigentlich viel weitergehend sein: Der Tod wurde bereits als „Lösung“ normalisiert. Für die Regierung weitaus einfacher, als systemische Probleme anzugehen: Armut, unzureichende Pflege, Isolation und Vereinsamung und nicht zuletzt: Impfschäden. So sind auch bereits Fälle bekannt, in denen Kanada nach Impfschäden das Programm „erlaubt“ hatte.

MAiD wurde zum bequemen Ausweg aus gesellschaftlichem Versagen – statt echter Hilfe gebe es Consent-Formulare für den Tod, sagen Kritiker. Man kann gerade im Zusammenhang mit Impfschäden aber noch weiter gehen und dem Staat ein mutwilliges Programm zur Bevölkerungsreduktion unterstellen. Demnach wäre es kein Ausweg aus gesellschaftlichem Versagen, im Gegenteil: ein erfolgreiches weiteres Programm für die politische Agenda.

100.000 Todesfälle sind jedenfalls ein massives Alarmzeichen. Kanada geht voran, doch andere Länder ziehen bereits nach. Zuletzt wurde in Österreich der Fall eines 21-jährigen Mannes bekannt, der nach Sterbehilfe seinem Leben ein Ende setzte. Offiziell aufgrund der Folgeschäden einer Covid-Infektion – über seinen Impfstatus wurde allerdings nichts berichtet. Auf Grundlage wissenschaftlicher Untersuchungen ist es eher wahrscheinlich, dass der Mann unter einem Impfschaden gelitten hatte.

Bild „Mudau galgen“ by Rabenfeder is licensed under CC BY-SA 3.0.

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Jeder 20. Tote in Kanada bereits euthanasiert

Kanada erlaubte Sterbehilfe nach Impfschaden



20 Kommentare

  1. Axel 20. Februar 2026 um 7:27 Uhr - Antworten

    Aufgrund entsprechender Erfahrungen habe ich mich lange und intensiv mit dem Thema beschäftigt.
    Es sollte klar sein: Ich selbst entscheide über mein Leben (oder Sterben), sonst niemand! Dieses Recht haben weder Staat noch Kirche oder Verbände. Es reduziert sich nur noch auf die Frage, wie schmerzhaft der Suizid sein soll. Mir wäre ein sanftes, staatlich legitimiertes und ärztlich begleitetes Einschlafen lieber als ein selbst herbeigeführter, möglicherweise minutenlanger Todeskampf. Mittel und Wege wird man immer finden.
    Rechtzeitige Vorsorge ist allerdings ebenfalls wichtig, um sich bei Immobilität nicht auf andere verlassen (und diese Person belasten) zu müssen.
    In diesem Zusammenhang ist in jedem Alter auch eine Patientenverfügung wichtig; mir war es jedenfalls wichtig genug, deswegen ein (kostenloses) Online-Tool zu programmieren.
    Das soll natürlich nicht heißen, dass man bei einer psychischen Erkrankung gleich diese Notbremse zieht – hier sind sanfte Mittel wie Lithium und Methylenblau in Verbindung mit vernünftiger Ernährung sicherlich vorzuziehen ;-)

    • Der alte Marxist 20. Februar 2026 um 17:47 Uhr - Antworten

      Das Problem ist aber, dass sich Ärzte nicht um Patientenverfügungen scheren, wie ich erfahren habe. Und wenn aktive Sterbehilfe verboten ist, dann nützt diese ohnehin nichts.

  2. Monika 19. Februar 2026 um 11:10 Uhr - Antworten

    wir haben 10 gebote von gott erhalten, eins davon heisst : du sollst nicht töten!
    damit ist der nächste gemeint, und wir selbst. ich glaube mehr brauche ich nicht zu schreiben

    • Der alte Marxist 19. Februar 2026 um 12:29 Uhr - Antworten

      Was diesen Gott aber nicht davon abgehalten hat, selbst massenweise Menschen umzubringen. Da er mit seinem Ebenbild unzufrieden war, rottete er die ganze Menschheit aus – bis auf Noah und seine Frau. Dem folgten weitere Massenmorde. Ganz besonders niedlich etwa die 10. „Ägyptische Plage: Tötung der Erstgeborenen“ – da tötete der HERR alle Erstgeborenen Ägyptens. Und als die Israeliten ins gelobte Land einzogen, das ihnen der Herr schenkte, wurden mit seiner Hilfe und auf seinen Befehl viele der dort lebenden Völker vernichtet bzw. ausgerottet – natürlich samt Frauen und Kindern.

    • rudifluegl 20. Februar 2026 um 1:08 Uhr - Antworten

      Nun ja!
      Die vernünftigste Übersetzung ist nicht „du darfst nicht“ sondern „du wirst“.
      Manche Strafgerichtsgläubige haben einen Schrank mit Gesetzesbücher im Hinterkopf eingebaut.
      Darum erkennen sie auch immer viel zu spät was sie selber schon wieder entgegen der Abhandlungen falsch gemacht haben und kommen aber trotzdem nicht darauf das Handlungsanweisungen in ihren unentbehrlichen Werken fehlen, was den nun weiter zu machen sei. Das macht ihnen aber nichts aus, den in den Werken steht sowieso das ihr abweichendes Verhalten verboten war und die Hölle droht.
      Mit den sich auftürmenden Sanktionsdrohungen wird es schon irgendwann passend gemacht werden.
      Könnten diese Werke plus sich mit den aus „Vorschriften“ ergebenden viel umfangreicheren Geschichten gelesen, könnte ja mal gelernt werden wie mit abweichenden Verhalten noch so umgegangen worden ist.
      Darauf können sich die als Stellvertreter Gottes auf Erden oder wer sonst noch für sie mächtig zu sein scheint aber nicht einlassen. Da müßte man sich ja glatt auf andere Gebiete im Kopf auch noch konzentrieren oder im Hinterkopf mal ein paar Schrauben locker sein lassen!
      Und vielleicht „Gott bewahre“ auf das was summa summarum als emotionale Intelligenz, Bauchgefühl, Empathie, Liebe deinen nächsten bezeichnet wird.
      Man müßte sich doch „ich schei… mich an“ auf das Gute das auch schon Kindern innewohnen soll, soweit noch nicht weit genug ausgetrieben, ab und zu verlassen!
      Da könnte man doch das neue Testament als ungeheuren Fortschritt auffassen, falls die Epigenetik mal das Furchtsamskeitsgen in den konservativen, reaktionären Gehirnwindungen bei einem Sicherheitsschalter Test ausschaltet?

      • rudifluegl 20. Februar 2026 um 1:16 Uhr

        darauf, dass … ___gelesen werden…Werke, plus… usw..
        Ich nehme mir zu Herzen dass Kommentare für den Blog wichtig sind…
        Das Fehlerlesen kommt aber nach wie vor zu spät…???

      • rudifluegl 20. Februar 2026 um 1:30 Uhr

        ??Bezogen auf das?? Die Zähneschur schnalle ich nicht????
        Ich beiße eh schon mit den Zahnlücken!
        Wie die Veränderung der Internet Suche die Zugriffszahlen von Medien bestimmen
        13. Februar 2026
        von Jochen Mitschka

  3. Toilettentieftaucher 18. Februar 2026 um 17:33 Uhr - Antworten

    lasst mich raten: es sind nur weiße, welche diese „hilfe“ in anspruch nehmen.

  4. Daisy 18. Februar 2026 um 17:07 Uhr - Antworten

    Das war zu erwarten. Das wird jetzt industriell betrieben, besonders gerne mit Alleinstehenden, die was zu vererben haben.

    Ich bin absolut dagegen. Wenn es aussichtslos wird, drehen sie dich sowieso heim. Sie verabreichen Pillen, die das Sprachzentrum lahmlegen, Schlafpulverln, Schmerzpulverln usw. die totale Dröhnung und dann stirbst du bald. Wer sich ins Krankenhaus begibt, verlässt dieses ohnehin zumeist nicht ohne Schaden. Viele überleben es nicht. Wer also lebenmüde ist, hat eh diesen einfachen Weg…

    Aber das auch noch zu legalisieren und eine eigene Industrie damit zu begründen, erhöht natürlich die Opferzahlen enorm, leider auch Kinder und depressive Jugendliche.

    Besonders störend fand ich den assistierten Suizid der Kessler-Zwillige. Angeblich ist es einer der beiden schlecht gegangen und die andere – Alice war noch fit. Ich finde, sie hätte ruhig weiterleben können. Wenn sie schon daran glauben, dass sie im Jenseits zusammenbleiben, hätte sie sicher sein können, ihre Schwester wiederzufinden.

    Niemals würde ich so etwas unterstützen. Assistierter Suizid ist Mxrd.

    • Gabriele 18. Februar 2026 um 17:15 Uhr - Antworten

      Genau, ich fand die Kesslers auch abseitig. Das ist aber vermutlich das Ergebnis eines Lebens, das für diese „besonderen“ Menschen immer glatt und bequem sein soll. Natürlich die Entscheidung jedes Einzelnen, aber sogar der Hund war indirekt ein Opfer. Erinnert mich an andere Kulturen, wo der Herrscher dann mit seinem ganzen Hofstaat und allen Tieren begraben werden musste oder wollte. Armselige Weltsicht.
      Zum Leben gehört auch das Sterben – wie, darüber sind etwa gläubige Menschen halt anderer Ansicht, als jene, die denken, sich alles immer richten zu können oder zu müssen. Tolles Vorbild für eine sowieso schon geistig und körperlich geschädigte Jugend. „Helden“ sind künftig die, die sich feige verabschieden…

    • rudifluegl 19. Februar 2026 um 4:19 Uhr - Antworten

      Da ich in letzter Zeit viel über Medizinhistorie gelesen habe halte ich den Satz – Wenn es aussichtslos wird, drehen sie dich sowieso heim. -etwas verdreht.
      In Wahrheit hat der Vorgang „wenn das Heim in Aussicht ist dreht sich die Garotte“ schon bei der Anwesenheit eines Arztes bei der Geburt, angefangen und entwickelt sich gerade zur vollen Blüte!

  5. Jan 18. Februar 2026 um 14:21 Uhr - Antworten

    Es geht natürlich um den Ersatz des humanistischen durch ein utilitaristisches Menschenbild.

    Aber solange sich relevante Mehrheiten eine schwere Schädigung wünschen und sich dazu mehrfach injizieren lassen und einen Lauterbach als Spiritus rector betrachten, muss man Geduld haben, bis sich diese Gruppe selbst aus dem Spiel genommen hat. In meinem Unfeld geht das rasant.

    • Andreas_Sch. 19. Februar 2026 um 13:30 Uhr - Antworten

      Das Leben als Selbstzweck anzusehen ist für viele Menschen ein absurder Gedanke – davor haben sie mehr Angst als vor dem Tod … Warum nur? 🤔

  6. Der alte Marxist 18. Februar 2026 um 13:13 Uhr - Antworten

    Ich werde mir definitiv von NIEMANDEM das Recht nehmen lassen, mein Leben zu beenden, wann ich es will. Das gehört m.E. zu den Menschenrechten! Man sollte solche Abhandlungen vielleicht etwas differenzierter gestalten – nicht einfach 100.000 Tote ohne Zeitrahmen erwähnen und suggerieren, dass hier ein Ausrottungskommando droht oder schon unterwegs ist. Wichtig ist natürlich, dass die aktive Sterbehilfe nicht zu einem Problemlöser verkommt für Probleme, für die es andere Lösungen gibt. Das ist eben politisch gestaltbar. Es sollte eben auch entsprechende Sorgfaltspflichten geben. Aber etwas abzulehnen, bloß weil die Gefahr eines Missbrauches besteht, ist sicher auch keine Lösung.

  7. Josef 18. Februar 2026 um 12:26 Uhr - Antworten

    Angefangen hat es in den 70ern, als die ungeborenen Kinder zur Tötung freigegeben wurden. Jetzt kommen halt die Alten dran, um dem Staat bei den Sozialausgaben sparen zu helfen. Wenn man schon Schulden macht, dann für wirklich „Sinnvolles“ wie Waffen oder Pharma.

  8. Dorothea 18. Februar 2026 um 11:44 Uhr - Antworten

    Vor Jahrzehnten beendete ein Mann sein Leben mit dem Sturz aus dem 4. Stock. Aus Verzweiflung, obwohl ihm Ärzte versicherten, sein Tumor wäre gutartig.
    Wieviele Menschen sich wohl selbst in ihre schwere Erkrankung hineinsteigern und sich durch Sterbehilfe um wertvolle Lebenszeit bringen.

  9. Gabriele 18. Februar 2026 um 11:41 Uhr - Antworten

    Natürlich – so ist es künftig gewollt. Friss oder stirb! Und das „freiwillig“.

  10. VerarmterAdel 18. Februar 2026 um 11:36 Uhr - Antworten

    „Kanada ist Vorreiter der „Sterbehilfe“, die sich aber im Westen aktuell breit durchsetzt und von einer engen Ausnahme für unheilbar Kranke schnell zu einem umfassenden und stark gelockerten System wurde – auch für Impfopfer.“ Ein Schelm, der denkt, dass das ein Grund für die Covid-Spritzen war.

  11. Patient Null 18. Februar 2026 um 11:14 Uhr - Antworten

    Ist ein Thema mit 2 Seiten. Ich persönlich finde es richtig dem Mensch die freie Wahl zu lassen, ist ja sein Leben. Es sollte natürlich eine gewisse Hürde geben. Unschön ist es natürlich wenn der Staat es benutzt seine Probleme loszuwerden, wie Impfschäden.

    • 1150 18. Februar 2026 um 13:42 Uhr - Antworten

      @,
      aber der °°staat°° hat doch das °°problem°° mit den impfschäden erst herbeigeführt,
      wie soviele andere seit mitte der neunziger jahre.

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