Das Massaker von Bucha

8. Februar 2026von 9,6 Minuten Lesezeit

Am 6. Februar hielt der russische Außenminister Lavrov eine Rede, in der er die alte Geschichte von Bucha aufwärmte, obwohl die Medien Gras darüber haben wachsen lassen. Warum tat er das, wo doch Russland vom Westen beschuldigt wird?

Das offizielle Narrativ „Russland beging ein Massaker in Bucha“ wird durch alle KIs, Suchmaschinen und westliche Medien und „Faktenchecker“ vertreten.

Offizielle Sichtweise zum Bucha-Massaker

Das Bucha-Massaker bezieht sich auf eine Serie von Gräueltaten, die im März 2022 in der ukrainischen Stadt Bucha nahe Kiew stattfanden, während oder nach der russischen Besatzung im Rahmen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine. Aus der offiziellen Sichtweise – wie sie von ukrainischen Behörden, internationalen Organisationen wie der Vereinten Nationen (UN), Human Rights Watch (HRW) und westlichen Regierungen dargestellt wird – handelt es sich um systematische Kriegsverbrechen, die von russischen Truppen begangen wurden. Diese Perspektive basiert auf einer Fülle von angeblichen Beweisen, einschließlich Zeugenaussagen, forensischen Untersuchungen, westlicher Satellitenbildern und westlichen Medienberichten.

Bucha, eine Kleinstadt mit etwa 40.000 Einwohnern vor dem Krieg, wurde am 5. März 2022 von russischen Truppen eingenommen und blieb bis zum 30. März unter ihrer Kontrolle. Nach dem Rückzug der russischen Kräfte betraten ukrainische Truppen und Journalisten die Stadt, es wird erklärt, am 1. April 2022. Sie entdeckten zahlreiche Leichen auf den Straßen, in Höfen, Kellern und Massengräbern. Laut HRW und der UN-Menschenrechtskommission waren mindestens 73 Zivilisten getötet worden, darunter 54 Männer, 16 Frauen, zwei Jungen und ein Mädchen, mit laufenden Untersuchungen zu weiteren 105 Fällen.

Die Opfer zeigten Spuren von Hinrichtungenj. Viele hatten die Hände auf dem Rücken gefesselt, Schusswunden im Hinterkopf oder Anzeichen von Folter wie Verbrennungen, Schnitte und Misshandlungen. Es gab Berichte über Vergewaltigungen, willkürliche Festnahmen und Plünderungen. Ein Massengrab bei der Kirche enthielt über 100 Leichen, und auf der Yablunska-Straße lagen Dutzende von Toten, die teilweise von Fahrzeugen überrollt worden waren, ähnlich den Vorgängen in Gaza.

Die UN-Menschenrechtsbeobachter dokumentierten, dass russische Truppen Zivilisten angeblich systematisch suchten, verhört und exekutiert hatten. Zeugen berichteten, dass Soldaten von Haus zu Haus gingen, Kleidung und Besitztümer plünderten und Zivilisten als „Verräter“ oder „Nazis“ bezeichneten, bevor sie sie töteten.

Satellitenbilder von Maxar Technologies zeigen angeblich Leichen auf den Straßen bereits am 19. März 2022, also während der russischen Besatzung, was die Behauptung widerlegen soll, die Toten seien erst nach dem Rückzug platziert worden.

Die BBC und der New York Times bestätigten dies durch Vergleiche von Drohnen- und Autovideos. Ukrainische Behörden zählten bis April 2022 278 Leichen in Bucha, die meisten Zivilisten. Der Internationale Strafgerichtshof (ICC) und die UN untersuchten die Vorfälle als mögliche Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Bis Februar 2026 – dem aktuellen Stand – ist die Untersuchung des IStGH noch nicht abgeschlossen und wird voraussichtlich Jahre dauern. Wobei er durch die Sanktionierung wegen Haftbefehlen gegen Netanjahu und Gallant durch die USA bereits entwertet wurde, da das Gericht offensichtlich gezwungen wird, nur zugunsten westlicher Sichtweisen zu urteilen, nie zu seinen Lasten.

Westliche Führer wie US-Präsident Joe Biden und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen nannten es ein „Massaker“ und verglichen es mit historischen Gräueln wie Srebrenica. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sprach von „Genozid“ und forderte internationale Sanktionen. Bis 2025 wurden russische Einheiten wie das 234. Luftsturmregiment und die 64. Motorschützenbrigade identifiziert, mit Anklagen gegen Kommandanten wie Azatbek Omurbekov.

Die offizielle Sicht betont, dass Bucha kein Einzelfall sei, sondern Teil eines Musters russischer Kriegsverbrechen in der Ukraine, mit ähnlichen Vorfällen in Irpin, Hostomel und Mariupol.

Verworfene Argumente Russlands

Russland hat das Bucha-Massaker von Anfang an geleugnet und als „ukrainische Provokation“ oder „falsche Flagge“ dargestellt. Offizielle russische Narrative, wie sie vom Außenministerium, dem Verteidigungsministerium und Staatsmedien wie RT und TASS verbreitet werden, behaupten, die Bilder seien inszeniert, die Leichen nach dem russischen Rückzug platziert worden und die Berichte westliche Propaganda.

Russland behauptet, die Leichen seien erst vier Tage nach dem Rückzug am 30. März erschienen, und verweist auf ein Video des Bucha-Bürgermeisters Anatoliy Fedoruk vom 31. März, in dem er keine Toten erwähnt, sondern fröhlich und glücklich wirkt.

Wie kann es sein, dass der Bürgermeiste so erfreut und glücklich erscheint, wenn hunderte von Leichen seiner Anwohner auf den Straßen liegen?

Russland verwirft auch forensische Beweise: Die UN und HRW berichteten von frischen Wunden, Verwesungsstadien und Schussspuren, die auf Tötungen während der Besatzung hindeuten, nicht auf eine Nachinszenierung. Wobei übersehen wird, dass weder frische Wunden noch Verwesungserscheinungen ja eine Inszenierung zur Verdeckung eigener Verbrechen ausschließen. Behauptungen, die Leichen zeigten keine Verwesung oder seien „Schauspieler„, waren eigentlich unnötig, wurden teilweise durch Autopsien westlicher Experten widerlegt – viele Opfer hatten Rigor mortis und Blutspuren, die mit der Besatzungszeit übereinstimmen, was aber auch kein Ausschlusskriterium ist, wenn diese Opfer aus anderen Teilen der Ukraine herangeschafft worden waren. Russland erklärt, dass die Opfer aus der ganzen Region zusammen gesammelt worden seien.

Weiterhin werden vom Westen und „Menschenrechtsorganisationen“ identifizierte Täter durch Russland verworfen. Während ukrainische und westliche Ermittler Einheiten wie das 234. Regiment aus Pskow, basierend auf Militärdokumenten, Social-Media-Profilen und Überwachungsvideos als Täter bezeichneten.

Russische Kreise äußern die Vermutung, dass absolute Einzelfälle ausgenutzt wurden, um Opfer, die von ukrainischen Kräften als „Unterstützer Russlands“ getötet wurden, in der Masse zu missbrauchen.

Aussagen, die im Westen verworfen wurden

Filip Siman, ein 27-jähriger tschechischer Ex-Soldat, kämpfte im Frühjahr 2022 als Freiwilliger im ukrainischen Bataillon „Karpatische Sich“ in Irpin und Bucha. Er wurde im August 2024 von einem Prager Gericht zu sieben Jahren Haft verurteilt, hauptsächlich wegen Plünderung: Ihm wurde vorgeworfen, Wertgegenstände wie Goldbarren, Ringe, Geld und Designerbrillen von toten Soldaten und Zivilisten genommen zu haben. Siman bestritt Mordvorwürfe und erklärte, er habe Gegenstände als Souvenirs genommen oder auf Befehl, um sie vor Russen zu schützen. „Faktenchecks“ von Vox Ukraine und France24 wollen russische Behauptungen widerlegen, Siman habe zugegeben, die Ukraine habe Bucha inszeniert oder Zivilisten getötet. Tatsächlich wurde er auch nie wegen Mordes angeklagt. Etwas anderes hätte verwundert, angesichts der antirussischen politischen Stimmung in Polen.

Adrien Bocquet, ein französischer Ex-Soldat und Journalist, war als Freiwilliger in der Ukraine und sprach 2025 bei einer UN-Sitzung, organisiert von Russland. Er behauptete, Azov-Einheiten hätten Bucha inszeniert. Sie hätten Leichen aus anderen Orten transportiert, platziert und fotografiert, um Russland zu beschuldigen. Bocquet beschrieb weiße Bänder an Händen der Toten als frisch, trotz Regen, und Zeugen von Azov-Exekutionen russischer Offiziere. Er berichtete von Bedrohungen in Frankreich. Seine Aussagen werden im Westen als russische Desinformation kritisiert – Bocquet hat der westlichen Sichtweise zufolge prorussische Verbindungen und keine unabhängigen Beweise. So genannte Faktenchecker (z.B. EUvsDisinfo) sehen seine Aussagen als Teil einer Kampagne, die „offizielle“ Beweise, also die des Westens, ignoriere.

Andere Fälle, wie britische oder portugiesische Söldner, werden in russischen Quellen erwähnt, aber ohne Verurteilungen wegen Plünderung und klare Bucha-Bezüge. Diese Aussagen stammen oft aus prorussischen X-Posts und dienen aus Sicht des Westens der Desinfo, ohne forensische Untermauerung. Und natürlich gab es auch jede Menge Fake-News zu dem Thema, welche beide Sichtweisen im Internet delegitimieren sollten.

Sicht auf Bucha außerhalb des Westens

In Indien sind die Stellungnahmen durchwachsen. In den englischsprachigen Medien (Republic TV, NDTV und WION) konnte man nach Bucha eine deutlich kritischere Haltung gegenüber Russland lesen. Aber es gab auch dort in der Breite keine klare Verurteilung. Allerdings gab es einzelne Stimmen, die deutlich die westliche Sichtweise übernommen hatten. NDTV-Reporter Vishnu Som berichtete zum Beispiel von vor Ort(!) von „überwältigenden Beweisen für Kriegsverbrechen„, und WION-Moderatorin Palki Sharma sprach von „barbarischem Rückzug“ der russischen Armee. Andere Stimmen in sozialen Medien und einigen Outlets warnten jedoch vor „westlicher Propaganda„, und ein indischer Kriegsreporter in Orato beschrieb Bucha als von russischen Truppen hinterlassenes Chaos, ohne explizite Schuldzuweisung. Wobei implizit geschlossen werden konnte, dass man den russischen Truppen den Vorwurf machte, russlandfreundliche Zivilisten ungeschützt zurückgelassen zu haben.

Chinas Analyse des Bucha-Massakers ist stark von, wie man im Westen sagt „prorussischen Narrativen geprägt, mit Schwerpunkt auf Desinformation“ und Schuldzuweisung an den Westen. Offiziell nannte China die Bilder „tief störend„, forderte eine faktenbasierte Untersuchung und wies keine Schuld zu, um Neutralität zu wahren. UN-Botschafter Zhang Jun betonte, dass Vorwürfe auf Fakten beruhen müssten, ohne Russland zu belasten. In den meisten chinesischen Medien, staatlichen wie privaten, herrscht jedoch die Meinung vor, welche auch in russischen Medien vertreten wird: Bucha sei eines der üblichen False-Flag Vorgänge, wie sie zur Begründung für die Bombardierung des Iraks, Libyens oder Serbiens genutzt wurden.

In arabischen Ländern und ihren Medien sieht man ein ähnliches Verhalten wie in Indien. Forderung nach Aufklärung, ohne explizite Schuldzuweisung. Karikaturen in Al-Ittihad und von Emad Hajjaj verurteilten die Gräuel, kritisierten aber westliche Doppelmoral (z.B. Syrien vs. Ukraine). Was die Stimmung dort ganz gut wiederspiegelt. Der Westen, einschließlich der von ihnen dominierten Organisationen wie der UN-Sicherheitsrat und die unter Sanktionen stehenden internationale Gerichte, haben ihre Glaubwürdigkeit verloren.

Die Wahrheit

Das Problem ist in diesem Fall ähnlich wie in den umstrittenen Aussagen von UN-Organisationen und Menschenrechtsorganisationen hinsichtlich „Assad will seine Zivilisten vergasen„. Alle „Beweise„, Aussagen und Urteile werden einseitig durch eine Seite der Kriegsparteien bereitgestellt, beurteilt und gefällt, auch die UN kann im Fall des Ukraine-Krieges nicht mehr als neutrale Organisation akzeptiert werden. Zu sehr steht sie unter dem Einfluss der Kriegsgegner Russlands im Ukraine Konflikt.

Nun tritt Außenminister Lavrov immer wieder auf und streut Salz in die Wunde, statt Gras über die Sache wachsen zu lassen. Was verunsichern sollte. So wie am 6. Februar 2026 erneut. Und er stellt eine ganz einfache Frage und Forderung:

Warum wurden die Namen der Opfer niemals veröffentlicht? Warum fordern westliche Journalisten nicht die Namen der Opfer?

Die Antwort des Westens lautet „Datenschutz“ und zuwammengefasst: „Eine vollständige öffentliche Liste könnte von russischen Akteuren missbraucht werden, um Narrative zu fälschen (z. B. Behauptungen, Opfer seien ’nicht echt‘)„. Die BBC, bekannt für ihre Propaganda im Fall Syriens und und eine EU-nahe „Faktenchecker„-Organisation, haben russische Behauptungen angeblich entwertet, dass die die Nicht-Veröffentlichung Beweis für Fakes seien. Inzwischen wurden einige Namen in Gerichtsverfahren oder Gedenkstätten freigegeben, z. B. bei Begräbnissen, wobei angeblich unidentifizierte Opfer als „Nummer X“ markiert worden waren.

Die Antwort, wer tatsächlich als Opfer auf den Straßen von Bucha gezählt wurde, könnte darauf hinweisen, dass es neben „Kollateralschäden“ aus dem Kriegsgebiet, so genannte „Russlandunterstützer“ waren, die aus Rache wegen der „Kollaboration“ mit Russland von den nachrückenden ukrainischen Truppen ermordet worden waren. Aber aus westlicher Sicht ist alles dem Datenschutz geschuldet, und diese These reine Verschwörungstheorie.

So lange es keine vollständige Namensliste gibt, gilt die Schlussfolgerung der „Experten„: „Insgesamt fehlt es an verifizierten Berichten, die ukrainische Täterschaft belegen, sie widersprechen der Masse an Beweisen.“ Was logisch erscheint, wenn die Zeugen ermordet wurden.

Fazit

Aufklärung wird es erst geben, wenn in 30, 50 oder 60 Jahren die Geheimdienstakten in den USA aus der Geheimhaltung entlassen werden, und die Historiker dann kluge Analysen schreiben dürfen. Bis dahin dienen Bucha und seine Opfer sowohl der westlichen Seite zur Dämonisierung Russlands, als auch Russland, um die Falschheit und Verschlagenheit des Westens anzuprangern.

Bild: Screenshot aus Video über Bucha

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14 Kommentare

  1. cwsuisse 9. Februar 2026 um 16:04 Uhr - Antworten

    Nach dem Prinzip „cui bono“ war der Täter die Ukraine.

  2. Wolliku 9. Februar 2026 um 0:15 Uhr - Antworten

    Nach dem „Massaker“ von Raçak im Kosovo 1999, den die Deutschen unter Schröder/Fischer zum Anlass nahmen, Nato-Bomben auf Serbien zu werfen, hätte jeder hier bei Butscha die Alarmglocken schrillen hören müssen. Damals im Kosovo als die finnischen Gerichtsmediziner nach mehrmonatigen Untersuchungen abzogen, war vom Massaker nicht mehr die Rede. Im Krieg wird nun einmal mit Leichen und lebenden Opfern Schindluder betrieben, Blauäugigkeit und wohlwollendes Hinschauen weil man parteiisch ist, ist die völlig falsche Strategie zur Wahrheitsfindung. In Butscha ist genau das passiert, was passieren sollte, beispielsweise um in Deutschland über Scholz die berühmte „Zeitenwende“ ausrufen zu lassen. Ich habe mir bereits damals meinen Teil gedacht, warum denn die Russen so dumm hätten sein sollen, sich „so“ aus Butscha zurückzuziehen. Raçak kam sofort in meine Erinnerung. Bis heute fehlt das Wichtigste überhaupt: die Namensliste der Opfer in Butscha. Salopp gesagt: nur ein einziger Ukrainer aus einem Nachbarort der an einem Herzinfarkt verstorben ist und dann Tage später mit einem Kopfschuss und auf dem Rücken gefesselt in Butscha gefunden wurde, hätte die ganze Story im höchsten Maße zerstört. Ist das so oder nicht? Das Interesse im Westen war und ist gleich Null die Ereignisse in Butscha aufzuarbeiten. Da war die EU damals in Raçak noch ganz anders drauf. Doch u.a. mit Butscha sollte in der Ukraine Schlimmeres eingeleitet werden, nämlich der Stellvertreterkrieg der Transatlantiker gegen Russland. Das ist so klar wie der Auftritt von Boris Johnson die Ukrainer bei den Istanbulgesprächen auf Krieg einzunorden. Darüber lassen selbst die Amerikaner heute keinen Zweifel aufkommen, weil die heutigen Machthaber bekanntlich auf „Sleepy Joe“ keine Rücksicht mehr nehmen. Wenn die Butscha-Story nicht mit Fakten aufgefüllt wird, kann es in der Ukraine auch keinen nachhaltigen Frieden geben. Auch Polen und Russen mussten über den Gräbern von Katyn sehr spät einen bitteren Frieden finden. Der Hass hält bis heute. Und die Welt wird mit ganz unterschiedlichen Vorstellungen zukünftig auf diesen Ort Butscha schauen und irgendwann wird sogar die Wahrheit mit dabei sein. Es würde mich wundern wenn ich falsch liege, aber ausschließen tue ich nichts. Nirgends sind Propaganda und fake news besser aufgehoben als im Krieg. Die Amis sollten die Welt aber nicht Jahrzehnte hinhalten mit der Wahrheit.

  3. Dr. Rolf Lindner 9. Februar 2026 um 0:10 Uhr - Antworten

    Da die Erfahrung lehrt, dass vom Wertewesten als Verschwörungstheorien bezeichnete Darstellungen der Wahrheit entsprechen und die westlichen Werte insgesamt nur noch aus einem einzigen Lügengebäude bestehen (siehe Klima-, Corona-, Migrations-, Genderlügen) drängt sich die Vermutung auf, dass die Darstellung der russischen Seite eher der Wahrheit entspricht. Hinweis: Ich habe mich damals schon gewundert, dass – von welcher Seite auch immer – die Leichen tagelang liegen gelassen wurden und die Russen die Beweise ihrer angeblichen Gräueltaten auf dem Rückzug nicht einfach mitgenommen und sie stattdessen den westlichen Medien regelrecht präsentiert hatten. Und dann war da noch die übliche Frage: Cui bono?

  4. palman 8. Februar 2026 um 23:27 Uhr - Antworten

    … sorry – aber liefen zur Zeit von „Bucha“ (engl. Butcher – Schlächter) nicht die ersten Verhandlungen in Istanbul zwischen Russland und Ukruine ?!? :-/

    • Lutz Herzer 9. Februar 2026 um 0:28 Uhr - Antworten

      Diese Frage stelle ich mir seit bald drei Jahren: ist es Zufall, dass der Name der Stadt Bucha genauso ausgesprochen wird wie der englische Begriff butcher? Oder kann es sein, dass die Urheber einer false flag operation den assoziativen Klang des gesprochenen Wortes für propagandistisch besonders geeignet hielten und deshalb diesen Ort auswählten?

  5. aquit 8. Februar 2026 um 19:29 Uhr - Antworten

    Bucha ist vergleichbar mit MH17 Cover up oder Srebrenica oder Duma, eine konzertierte Aktion des Westens und seiner Influencer in UN und Menschenrechtsorganisatioen
    Die ganzen westlichen „Beweise“ inkl „Zeugenaussagen“ und Forensik sind fakes, warum?
    Die erste UA Truppe, die Bucha seinerzeit erreichte war eine Spezialeinheit zur „Neutralisierung prorussischer Kollaborateure“, das lässt sich an ukrainischen Zeitungsmeldungen belegen, viele Opfer trugen russ. weisse Freundschaftsbändchen und hatte auf dem Rücken! russ. Hilfspakete deponiert, ein AZOV Kommandant hatte eine Zeitlang ein Videoclip hochgeladen, wo sich 2 AZOV Soldaten unterhalten, einer fragt den anderen, was er machen soll mit denen, die kein UA Freundschaftsbändchen tragen würden, der andere antwortet: neutralisieren
    Die (US) Satellitenbilder sind echt, aber der Zeitstempel wurde gefälscht, vermisst man die Schattenlängen so ergibt sich Anfang April und nicht Mitte März, die Buchaleichen waren frisch und zeigten keinerlei Verwesungsspuren, die können niemals 14 Tage dort gelegen haben (die westliche forensische „Rückdatierung“ ist fake, aus diesem Grund wird bis heute RUS die Einsicht in die forensischen Unterlagen verweigert), es gibt noch weitere Fakten, die ich hier optional auflisten könnte
    Fazit: das Ganze war eine false flag Aktion dieser obengenannten Spezialeinheit

  6. Pfeiffer C 8. Februar 2026 um 12:00 Uhr - Antworten

    Am Beispiel der „Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW)“ zum weltöffentlichen Pranger ihres Bucha- Berichts: Spezialisten dafür, die Wahrheit des Leids, des Elends, der Opfer in Emotionen und Gerüchte umzumünzen und zu forcieren, in der Absicht nur eine Richtung zu untermauern um eindeutig Stimmunge zu erzeugen:

    Hugh Williamson, Direktor für Europa und Zentralasien bei Human Rights Watch, wird in dem Bericht mit den Worten zitiert: „Die von uns dokumentierten Fälle stellen unsägliche, vorsätzliche Grausamkeit und Gewalt gegen ukrainische Zivilisten dar. Vergewaltigung, Mord und andere Gewalttaten gegen Menschen im Gewahrsam der russischen Streitkräfte sollten als Kriegsverbrechen untersucht werden.“ Wie muss man sich die Untersuchung in einem aktiven Krisen- und Kriegsgebiet als Laie vorstellen? Der Zeitraum wird in der Veröffentlichung eindeutig benannt, der 27. Februar bis zum 14. März 2022. Zum Thema der genutzten Aussagen und Quellen heißt es in dem Bucha-Bericht:

    „Human Rights Watch befragte 10 Personen, darunter Zeugen, Opfer und Anwohner der von Russland besetzten Gebiete, persönlich oder per Telefon. Einige Personen baten darum, nur mit ihren Vornamen oder zu ihrem Schutz mit Pseudonymen genannt zu werden.“

    Ist HRW also mit eigenen Mitarbeitern vor Ort gewesen? Woher resultiert das Wissen, das Material zur finalen eindeutig und unmissverständlich wertenden Berichtsveröffentlichung? Aus einer „Befragung von 10 Personen“!

    Der Hauptsitz von Human Rights Watch befindet sich in New York. Die Organisation verfügt über Büros in Berlin, Brüssel, Chicago, Genf, Johannesburg, London, Los Angeles, Moskau, Paris, San Francisco, Tokio, Toronto und Washington, D.C. Wer finanziert eigentlich Human Rights Watch? Dazu heißt auf der Webseite von HRW:

    „Human Rights Watch ist eine unabhängige Nichtregierungsorganisation, die durch Spenden von Privatpersonen und Stiftungen aus der ganzen Welt unterstützt wird. Um diese Unabhängigkeit zu wahren, nehmen wir weder direkte noch indirekte Spenden von Regierungen an.“

    Am 7. September 2010 hieß es auf der Seite der Organisation noch:

    „George Soros spendet 100 Millionen US Dollar an Human Rights Watch. Der Philanthrop und Geldgeber George Soros hat heute bekannt gegeben, dass er in den nächsten zehn Jahren 100 Millionen US$ an Human Rights Watch spenden wird. Die Gelder der Open Society Foundation sollen zur Ausweitung und Vertiefung der globalen Arbeit von Human Rights Watch verwendet werden, um wirksamer die Menschenrechte weltweit zu schützen und zu fördern. Es ist der höchste Betrag, den Soros jemals an eine Nichtregierungsorganisation vergeben hat.“

    Im April 2022 fordert die ehemalige US-Außenministerin Hillary Clinton u.a.:

    „Es kann mehr getan werden, um den Druck und den Stress zu erhöhen. Zusätzliche Sanktionen, mehr Hilfe in Form tödlicher Waffen.“

    P.S.:
    Im Klassiker der russischen Literatur „Der Meister und Margarita“ des russischen Schriftstellers Michail Bulgakow taucht der Teufel höchstpersönlich einfach in Moskau auf, als wäre es das Natürlichste der Welt.

    „Sympathy for the Devil“ der Rolling Stones basiert auf einen Liedtext von Mick Jagger unter dem Arbeitstitel „The Devil Is My Name“. Er hatte diesen Text unter dem Eindruck des oben ganannten Romans verfasst; ein damals in englischer Sprache 1967 erschienenes Buch, das er von seiner Partnerin Marianne Faithfull erhalten hatte.

    Inspirierende Puzzlesteine meiner Biografie. Das desaströse, themengleiche Kontrastprogramm, hier:

    Seit der Vorfeldepoche des Maidan-Putsches arbeitet sich der allerdunkelste Abschaum des US-Deep States an der Dämonisierung – nein, nicht Russlands – sondern Putins ab!

    Dabei hat das Teuflische der letzten Jahrzehnte, die unsäglichen, vorsätzliche Grausamkeiten und die Gewalt gegen Zivilisten, die Vergewaltigungen, Morde und andere Gewalttaten gegen Menschen haben immer nur einen örtlichen Ursprung, den Transatlantischen – und ein Motiv: Skrupellosigket und Raffsucht…

    • Jochen Mitschka 8. Februar 2026 um 12:42 Uhr - Antworten

      Gemeinsam mit Tim Anderson hatte ich vor fast 10 Jahren ein Buch über die „Menschenrechtsindustrie im humanitären Angriffskrieg“, die Zusammenarbeit zwischen Regierungen und NGOs geschrieben, das leider vergriffen ist. Die Neuauflage habe ich schleifen lassen, nachdem ich ein paar Wochen Arbeit durch eine Computerdummheit verloren hatte. Keine Lust mehr die gleiche Arbeit noch mal zu machen, bei erwartungsgemäß geringem Interesse wegen fehlender medialer Unterstützung ;-)

      • Pfeiffer C 8. Februar 2026 um 16:51 Uhr

        @ Jochen Mitschka – seien Sie stolz auf die fehlende mediale Unterstützung, ein deutliches Signal dafür, daß Ihre charakterliche Politkalibrierung stimmt!

        Andersrum würden Sie zu den Vernichtungsprofiteuren zählen, davon haben wir – im Wortsinn 2 X – eh genug ;-)

  7. Beatrix D. 8. Februar 2026 um 9:54 Uhr - Antworten

    Das ist ja die Sauerei! Geheimdienstakten werden erst nach 20, 3 J jahren geöffnet! Von den Tätern ist dann keiner mehr greifbar, kannkeiner mehr zur Rechenschaft gezogen werden!
    Alles unter dem Deckmantel der Sicherheit für Staat und Bevölkerung!

    Warum?
    Weil sonst gäb´s einen Aufstand der sich gewaschen hätte und Laternenmassen bestückt wie zu Zeiten der französischen Revolution!

  8. 1150 8. Februar 2026 um 9:34 Uhr - Antworten

    wenn der °°wertewesten°° mit seinen geschichten schwadroniert, ist eher vom gegenteil auszugehen.
    @jan, sebrenica – wer weiss schon was daran stimmt ……
    ausserdem waren niederländische uno °°friedenseinheiten°° vor ort, die wie die drei affen agierten.

  9. Konrad Kugler 8. Februar 2026 um 7:51 Uhr - Antworten

    Dem „Westen“ zu vertrauen ist zu viel verlangt.

  10. Jan 8. Februar 2026 um 7:29 Uhr - Antworten

    „Ukrainische Behörden zählten bis April 2022 278 Leichen in Bucha“

    In Srebrenica wurden über 8000 Bosniaken getötet.

    • aquit 8. Februar 2026 um 19:37 Uhr - Antworten

      dachte ich auch lange, aber 2015 waren neue Dokemente aufgetaucht..das Ganze war ein gezielte Fakeaktion, abgesprochen mit den USA (Dokument dazu): die 8000 Männer sind vor dem Angriff gezielt abtransportiert worden, als die Serben die Stadt erreichten trafen sie fast ausschliesslich auf Frauen, viele namentliche „Massakeropfer“ waren später „normal“ in Kämpfen gefallen

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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