
Treffen der EVP mit vielversprechendem Titel: „Rückzug der Führer“
CSU-EU-Mann Manfred Weber ist ganz weit vorn, wenn es darum geht, den Staaten Europas den letzten Rest von Souveränität zu rauben und die Schaffung eines illegitimen Zentralstaates zu vollenden. Hierzu fordert er jetzt einen „EU-Präsidenten“ und vor allem die Abschaffung des Prinzips der Einstimmigkeit.
Entsprechend markig sind die Worte Webers in seinem Posting auf X, zum Bild mit den Eurokraten: „Vereint, entschlossen, zielstrebig – das ist das Europa, das die Menschen brauchen, ein Europa, das für die Zukunft bereit ist. Vielen Dank an Andrej Plenkovic und für die Gastfreundschaft in Zagreb zum Treffen der Staats- und Regierungschefs der EVP. Es stehen wichtige Gespräche bevor, in denen die Prioritäten für 2026 festgelegt werden.“
Der politische Direktor von Premierminister Orban hält dagegen und erläutert, was diese „Europäische Volkspartei“ EVP will:
„An diesem Wochenende versammelte sich die politische Elite Europas in Zagreb zum sogenannten „Leaders Retreat“ der Europäischen Volkspartei.
Schon der Name lädt zur Ironie ein.
Hinter verschlossenen Türen ging es in der Diskussion nicht um Frieden, sondern um Macht.
Manfred Weber machte deutlich: Die Ukraine müsse „um jeden Preis“ unterstützt und der Krieg fortgesetzt werden.
Nach Ansicht der EVP-Führung sollte die Europäische Union in ein Militärbündnis umgewandelt werden.
Neue Kommandostrukturen.
Gemeinsame militärische Entscheidungsfindung.
Und eine dauerhafte Umstellung auf Kriegswirtschaft.
Gleichzeitig diskutierten sie offen über die Abschaffung des Vetorechts der Mitgliedstaaten.
Nicht weil Europa Effizienz braucht, sondern weil nationaler Widerstand der Eskalation im Wege steht.
Die qualifizierte Mehrheitsentscheidung würde Länder zum Schweigen bringen, die sich weigern, in den Krieg zu ziehen.
Dies ist ein direkter Angriff auf die nationale Souveränität. 👉 Und er richtet sich offen gegen Regierungen, die NEIN sagen.
In einem kürzlich geführten Interview gab Weber offen zu, dass die Kriegspläne Brüssels auf Widerstand stoßen werden, solange Politiker wie Viktor Orbán im Amt bleiben.
Deshalb unterstützt die Europäische Volkspartei bei den Wahlen in Ungarn einen Brüssel-freundlichen Kandidaten, der sich für die Umsetzung dieser Agenda einsetzt.
Hier geht es nicht um die Sicherheit Europas.
Hier geht es darum, Nationen, die sich weigern, ein kriegsbefürwortendes politisches Programm zu akzeptieren, dieses aufzuzwingen.
🇭🇺 Und deshalb wird Ungarn seine Position verteidigen und sich weigern, sich von Brüssel bevormunden zu lassen, solange eine patriotische Regierung im Amt ist.
This weekend, Europe’s political elite gathered in Zagreb at the so-called “Leaders Retreat” of the European People’s Party.
The name itself invites irony.
Behind closed doors, the real discussion was not about peace, but about power.
Manfred Weber made it clear: Ukraine must… https://t.co/PyAFTIfhtQ
— Balázs Orbán (@BalazsOrban_HU) February 2, 2026
Für Österreich käme es de facto einem Anschluss an Deutschland gleich, womit wir schon einmal schlechte Erfahrungen gemacht haben. Allerdings hat uns die Sowjetunion davon wieder befreit.
- Schubert, Dr. Dr. Christian(Autor)
Erdgas und Erdöl – Ungarn gegen die EU-Zentralmacht
Gestern hat Ungarn übrigens vor dem Europäischen Gerichtshof Klage eingereicht, zur Anfechtung der REPowerEU-Verordnung, die den Import russischer Energie verbietet, und beantragt ihre Aufhebun. Die Argumentation stützt sich auf drei Kernpunkte:
Erstens können Energieimporte nur durch Sanktionen verboten werden, die Einstimmigkeit erfordern. Diese Regelung wurde unter dem Deckmantel einer handelspolitischen Maßnahme verabschiedet.
Zweitens legen die EU-Verträge eindeutig fest, dass jeder Mitgliedstaat seine Energiequellen und -lieferanten selbst bestimmt.
Drittens erfordert der Grundsatz der Energiesolidarität die Versorgungssicherheit aller Mitgliedstaaten mit Energie. Diese Entscheidung verstößt eindeutig gegen diesen Grundsatz, insbesondere im Falle Ungarns.
Es stehen nur teurere und weniger zuverlässige Alternativen zur Verfügung. Ohne russisches Öl und Gas kann Ungarns Energiesicherheit nicht gewährleistet und niedrige Energiekosten für ungarische Familien nicht aufrechterhalten werden, so die Klage.
Das ist den EU-Granden aber offenbar egal, sie erfüllen die ihnen gestellten Aufgaben des US-Deep-State, der sich nur einen lästigen Konkurrenten vom Hals schaffen will.
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