Was kann beim Alaska Treffen Trump-Putin herauskommen?

10. August 2025von 8,1 Minuten Lesezeit

Westliche Medien laufen derzeit heiß mit wilden Spekulationen über mögliche „Deals“. Ein Szenario wäre die Verschiebung des US-Engagements von der Ukraine nach Aserbeidschan, um nicht nur Russland, sondern gleichzeitig auch den Iran zu bedrohen.

Der Analyst Simplicius76 verweist auf widersprüchliche Medienberichte. Das größte Problem sei, dass niemand zu wissen scheint, welche Gebiete Trump angeblich im Namen der Ukraine verhandelt. Mainstream Medien haben den bewusst vagen Begriff „Donbass“ oder „Ostukraine“ subtil eingesetzt und wie üblich Naivität vorgetäuscht, um Russlands bekannte Forderungen nach Cherson und Saporischschja zu ignorieren.

Als Beispiel führt der Analyst widersprüchliche Artikel des Wall Street Jounral an. Der Leitartikel des WSJ, der diese Geschichte veröffentlichte, stellt Folgendes fest:

In einer Reihe von Telefonaten in dieser Woche versuchten die Europäer, Klarheit über einen wichtigen Aspekt des Vorschlags zu erhalten – was in den südlichen Regionen von Saporischschja und Cherson geschehen würde, wo russische Truppen ebenfalls Teile des Territoriums kontrollieren. Beamte, die am Mittwoch und Donnerstag von der Trump-Regierung über die Telefonate informiert wurden, hatten widersprüchliche Eindrücke darüber, ob Putin beabsichtigt, die derzeitigen Frontlinien einzufrieren oder sich letztendlich vollständig aus diesen Regionen zurückzuziehen.

Ein US-Beamter sagte, Putin habe eine Unterbrechung des Krieges an den derzeitigen Frontlinien in beiden Regionen gefordert. Russland würde dann mit der Ukraine über Landtausch verhandeln, mit dem Ziel, die vollständige Kontrolle Moskaus über Saporischschja und Cherson zu erlangen. Es konnte nicht festgestellt werden, welche Gebiete die Ukraine im Gegenzug erhalten würde.

Am selben Tag schrieb jedoch ein anderer Artikel des WSJ widersprüchlich:

In dem Telefonat deutete Trump an, dass Russland bereit sei, sich aus der südlichen Region von Saporischschja und Cherson zurückzuziehen, im Gegenzug für die vollständige Kontrolle über Donezk.

Witkoff ruderte jedoch am nächsten Tag in einem Telefonat mit den Chefberatern der europäischen Staats- und Regierungschefs zurück und deutete an, dass Russland sich sowohl zurückziehen als auch die Frontlinie einfrieren werde.

Am Freitag forderten europäische Beamte ein drittes Telefonat mit Witkoff, um die wachsende Verwirrung darüber zu klären, was Putin tatsächlich vorgeschlagen hatte. In diesem Telefonat erklärte Witkoff eindeutig, dass das einzige Angebot auf dem Tisch darin bestehe, dass die Ukraine sich im Gegenzug für einen Waffenstillstand einseitig aus Donezk zurückziehe.

Einem Bericht zufolge strebt Putin also die Übernahme von ganz Cherson und Saporischschja an, während ein anderer berichtet, Putin sei bereit, sich aus beiden Gebieten zurückzuziehen, im Austausch für Donezk und Luhansk.

Wie man sieht, weiß niemand, wie der Vorschlag tatsächlich aussieht, was wiederum darauf hindeutet, dass Witkoff selbst keine Ahnung hat.

Nun geht die BILD sogar so weit, Witkoff vorzuwerfen, er habe sein Treffen mit Putin vermasselt und das gesamte „historische Gipfeltreffen“ auf ein völliges Missverständnis der Forderungen des russischen Präsidenten ausgerichtet:

Und noch schlimmer: Trumps Sondergesandter Witkoff soll einige Ausführungen der Russen sogar komplett missverstanden und als Entgegenkommen Putins missinterpretiert haben. Einen von Russland geforderten „friedlichen Rückzug“ der Ukrainer aus Cherson und Saporischschja habe er als Angebot des „friedlichen Rückzugs“ der Russen aus diesen Regionen missverstanden.

Der Ko-Autor des Bild Artikels, Julian Röpke, ist einer standhaftesten Unterstützer der Ukraine und seine Kommentare sind ohnehin mit Vorsicht zu genießen.

Das nächste Problem ist, dass Selenskyj bereits jegliche territorialen Zugeständnisse kategorisch abgelehnt hat und die Welt daran erinnert, dass die ukrainischen Gebiete in der ukrainischen Verfassung verankert sind und nicht aufgegeben werden können:

Natürlich sind diese Gebiete nun auch in der russischen Verfassung verankert, sodass es nun darum geht, wessen Verfassung Vorrang hat.

Die Meinung der Menschen in den betroffenen Gebieten interessiert offenbar ohnehin niemand. In Fall von Jugoslawien und jüngst bei Montenegro hat der politische Westen aber jegliche Umfrage, Abstimmung oder sonstige Aktivitäten sofort gutgeheißen, solange sie nur auf Aufspaltung in möglichst kleine staatliche Gebilde hinauslief.

Ein ukrainischer Beamter soll Axios gegenüber erklärt haben, dass ein Referendum über die Abtretung der Gebiete abgehalten werden könnte:

Ein ukrainischer Beamter erklärte gegenüber der Publikation außerdem, dass Selenskyj selbst dann, wenn er Putins Forderungen zustimmt, ein Referendum abhalten muss, da die Verfassung der Ukraine die Abtretung von Gebieten nicht zulässt.

Dies ist besonders interessant angesichts der jüngsten Umfragen, wonach die Mehrheit von 69% der Ukrainer nun ein Ende des Konflikts wünscht.

Aserbeidschan

Trump könnte jedenfalls einen schnellen Abgang suchen um seine Aufmerksamkeit weiter nach Osten zu verschieben um dabei gleichzeitig Russland und den Iran bedrohen zu können.

Seymour Hersh hat einen neuen Artikel veröffentlicht, der zeigt, dass in den USA offenbar tatsächlich noch keine klaren Vorstellungen herrschen, was Russland wirklich will. Der Artikel trägt den Titel „WIRD TRUMP PUTIN TREFFEN?“ Zum jetzigen Zeitpunkt lautet die Antwort „Ja“. Der Westen nach wie vor nicht versteht, was Putin mit „Grundursachen“ meint. Hier sind die wichtigsten Zitate aus Hershs Artikel:

Putin spricht mit Witkoff, weil er weiß, dass dieser Macht hat und für seinen Chef spricht“, erklärte mir ein gut informierter US-Beamter. Er sagte, Witkoff habe verstanden, dass man Putins Aufmerksamkeit nur erregen könne, indem man ihm den Zugang zu den Ölmärkten in Indien und China versperre, indem man die sekundären Zölle der USA für beide Käufer erhöhe. Die Zinssätze in Russland sind auf 18 Prozent gestiegen, und die Wirtschaft, die von den Kosten des andauernden Krieges schwer getroffen ist, kommt nur noch schleppend voran, was zum Teil Putins Fähigkeit zu verdanken ist, weiterhin Staatsanleihen an russische Banken zu verkaufen.

Der Beamte sagte mir, dass Witkoff im Wesentlichen zu Putin gesagt habe: „Du brauchst das Ölgeld, und wir können den Markt kontrollieren. . . .

Der Beamte meinte, dass Trump, wie viele andere weltweit, die Beilegung des Krieges in der Ukraine als Anerkennung dafür betrachtet, dass Russland große Teile der Ukraine erobert hat und jede Einigung Vereinbarungen über neue internationale Grenzen beinhalten würde. Mit anderen Worten: Es war nur ein weiterer Territorialkrieg.

Der Ex-CIA Mitarbeiter Larry Johnson schreibt dazu im Blog des früheren republikanischen Kongressabgeordneten Ron Paul: Hier ist die erste fehlerhafte Annahme: „Es war nur ein weiterer Territorialkrieg.“ Russland braucht dieses Gebiet nicht, da es bereits ein riesiges Landgebiet umfasst, das sich über elf Zeitzonen erstreckt. Dieser Krieg wurde durch die Osterweiterung der NATO provoziert. Das ist der Punkt, den Trump und sein Team immer noch nicht begreifen. Der Vertragsentwurf, den Putin Biden im Dezember 2021 vorgelegt hat, sah vor, die NATO von den Grenzen Russlands zurückzudrängen, was eines der Ziele Putins für die Sondermilitäroperation (SMO) erklärt: Entmilitarisierung.

Dann gibt es noch die falsche Annahme, dass die USA Russland den Zugang zu den Ölmärkten in China und Indien abschneiden können:

Der Beamte sagte mir, dass Witkoff im Wesentlichen zu Putin gesagt habe: „Ihr braucht das Ölgeld, und wir können den Markt kontrollieren. …

Seit Trump seine Zölle gegen China und Indien angekündigt hat, haben beide Regierungen die Trump-Zölle als unverantwortliche Einmischung in ihre Wirtschaft abgelehnt und kaufen weiterhin Öl aus Russland. Auch Brasilien hat wegen der verhängten Zölle sich stärker an BRICS angeschlossen und tritt für De-Dollarisierung ein. Wenn Witkoff glaubt, dass dies eine glaubwürdige Drohung für Putin war, dann wird Trump bei seinem Treffen mit Putin zum Scheitern verurteilt sein.

Hersh, der kein Ökonom ist, liegt laut Johnson auch völlig falsch, wenn er behauptet, dass die russische Wirtschaft in Schwierigkeiten ist, weil die russischen Zinsen

auf 18 Prozent gestiegen sind und die Wirtschaft, die von den Kosten des andauernden Krieges schwer getroffen ist, teilweise aufgrund von Putins Fähigkeit, weiterhin Staatsanleihen an russische Banken zu verkaufen, nur noch dahindümpelt.

Die russische Zentralbank werde wahrscheinlich im September weitere Senkungen vornehmen und prognostiziert für das vierte Quartal ein Wirtschaftswachstum von 3 %, so Johnson. „Auch hier wird Sy wieder mit westlichem Bullshit gefüttert, der immer noch auf der Annahme basiert, dass Russland eine als Land getarnte Tankstelle ist.“

Aber die Quelle von Hersh habe endlich einmal etwas richtig erkannt, so Johnson süffisant: „Sie wollen die Ukraine entmilitarisieren, aus den Händen des Westens heraushalten und vor allem aus der NATO fernhalten.“

Johnsons geht dann auf Aserbeidschan ein: „Die gestrige Zeremonie im Weißen Haus, bei der die Staatschefs Armeniens und Aserbaidschans ein Abkommen zur Beendigung ihres Konflikts unterzeichneten, wobei Armenien erhebliche territoriale Zugeständnisse machte, ist nur eine Fortsetzung des Plans, den die USA mit Hilfe der Ukraine als Stellvertreter gegen Russland durchzusetzen versuchten.“

Trrump soll Armenien und Aserbaidschan angeblich heimlich die NATO-Mitgliedschaft für die Unterzeichnung dieses Abkommens versprochen haben, wodurch die NATO über den Zangezur-Korridor Zugang zum Kaspischen Meer erhalten würde.

„Und hier kommt der Clou (falls wahr): Einige Telegram-Kanäle behaupten, dass US-Truppen innerhalb der nächsten 48 Stunden in Armenien stationiert werden sollen. Mit anderen Worten: Anstatt die Spannungen abzubauen und die Bedrohung durch die NATO zu verringern, unterzeichnet Trump einen Plan zur Fortsetzung der NATO-Einkreisung Russlands. Ja, Trump bereitet den Boden für den Dritten Weltkrieg, wenn er es ernst meint mit der Aufnahme Armeniens und Aserbaidschans in die NATO.“

Offenbar ist ohnehin noch alles im Fluss und wir werden uns bis nächstes Wochenende gedulden müssen um Klarheit zu bekommen, was Trump tatsächlich beabsichtigt.


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13 Kommentare

  1. Sting2 11. August 2025 um 13:59 Uhr - Antworten

    Alle Verbündeten Russlands stehen für Frieden und sogar die USA wollen Frieden.

    Und nur kleine europäische Politiker fordern die Fortsetzung des Krieges, weil sie sonst die Macht verlieren würden.

    Zu lange haben sie ihre Völker belogen und betrogen mit KLIMA-LÜGE, CORONA-LÜGE und die UKRAINE-LÜGE !!

    Russland ist voll und ganz im Recht weil sie nicht geduldet haben, dass die unschuldigen Russischen Bürger im Donbass seit 2014 übeslst schikaniert und gemordet werden !!

    Ausserdem sind die Ukrainer von den USA gekaufte Banditen und überzeugte NAZIS !!

  2. Jan 10. August 2025 um 20:17 Uhr - Antworten

    Aserbajdschan hat Öl und die Ukraine hat es nicht. Aserbajdschan bereitet seit längerem den EU-Beitritt vor. Es gibt eine wohlbegründete These, dass man mit Angriffen auf den Iran eine Flucht der Teheraner ins Nachbarland und dort Chaos herbeiführen wollte.

    Kriegsziel Russlands war die Sicherung der Krim, um die Kontrolle über das schwarze Meer zu behalten, das die Europäer für den Abtransport des russischen Öls brauchen. Dass die Russen das Milliardengrab Tschernobyl erobern wollten, klingt wie die hässliche Braut, die meint, sich vor Freiern retten zu müssen.

    Der Ukraine-Krieg ist aber noch nicht gegessen, weil siehe oben. Der Westen startet einen Mehrfrontenkrieg gegen Russland. Irgendwann implodiert dieses und die reichen Teilrepubliken schließen sich dem Westen an, die armen verkommen als Peripherie. Der Westen hat das größere Arsenal aber die BRICS mehr Soldaten und mehr Energie. Die Gefahr ist ein Nachgeben der Börsen, daher beeilt man sich so mit den CBDCs.

    Ist jemandem aufgefallen, dass der Großteil der C-Opfer nicht aus Afrika und Lateinamerika stammen, sondern aus dem weißen Europa? Ist das nicht merkwürdig für Eugeniker?

    Die Staaten haben sich fein für den Krieg gemacht. Die Europäer werden das Kaspische Meer bekommen, die Chinesen den Iran die Amis Venezuela.Die Russen dürfen ein wenig in der Taiga bohren.

    • Fritz Madersbacher 10. August 2025 um 23:53 Uhr - Antworten

      @Jan
      10. August 2025 um 20:17 Uhr
      „Der Westen startet einen Mehrfrontenkrieg gegen Russland. Irgendwann implodiert dieses und die reichen Teilrepubliken schließen sich dem Westen an, die armen verkommen als Peripherie … Die Europäer werden das Kaspische Meer bekommen, die Chinesen den Iran, die Amis Venezuela“

      Merkwürdige Erwartungen! Schon das Nazi-Reich wollte das Kaspische Meer haben. Wie das geendet hat, dürfte bekannt sein. Auch weder der Iran noch Venezuela haben vor, von irgendjemandem „bekommen“ zu werden …

  3. Daisy 10. August 2025 um 19:25 Uhr - Antworten

    Die versuchen jetzt verzweifelt, das Treffen zu sabotieren – Gegner des Friedens und Russlands: Selenskistein + EU-Willige, Neocons und Linksextreme, die Trrump keinen Erfolg gõnnen – besser soll der Krieg weitergehen. Die EU behauptet, positive Reaktionen aus Washington erhalten zu haben…ja, von Kellogg und Graham, Rubio etc. Wenn es nicht direkt von Trump kommt, ist es null. Die wollen nach wie vor, dass die Ukr. zur NATO kommt. Das ist also nur ein Alibi-Vorschlag, reines Gift.

    Das Vermietertagebuch erklärt das wieder sehr gut, warum die alle in Panik sind:

    Notfallsitzung der EU: EU macht brisanten Gegen-Vorschlag zu Putin-Trump-Treffen!

    Mir geht das am Keks. Will gar nix mehr hören. Ich hoffe, der Wahnsinn hört bald auf.
    Was EU und Schnorrlenski wollen, ist vollkommen irrelevant

  4. Fritz Madersbacher 10. August 2025 um 19:24 Uhr - Antworten

    „Er [ein gut informierter US-Beamter] sagte, Witkoff habe verstanden, dass man Putins Aufmerksamkeit nur erregen könne, indem man ihm den Zugang zu den Ölmärkten in Indien und China versperre, indem man die sekundären Zölle der USA für beide Käufer erhöhe“

    Seymour Hersh, der „Aufdecker“ des Massakers von My Lai, scheint senil geworden zu sein. Larry Johnson drückt das auf Ron Pauls Website nur etwas höflicher aus …

    • Daisy 10. August 2025 um 19:36 Uhr - Antworten

      In Wahrheit hat Putin Trump aus der Patsche geholfen, indem er auf Witkoff eingegangen ist. Denn Trump hätte vor allem Amerika mit den Zöllen für Indien und BRICS geschadet. China hat schon erklärt, was es alles nicht mehr liefern wird, weswegen man den Schwanz eigezogen hat. Indien setzt sich auch zur Wehr.

      Putin hilft Trump, das Gesicht zu wahren. Denn der hätte das Ultimatum sonst abblasen müssen.

      Weswegen ich hoffe, dass die jetzt endlich alles tun, was Putin verlangt. Russland hat gewonnen.

  5. Varus 10. August 2025 um 16:55 Uhr - Antworten

    während ein anderer berichtet, Putin sei bereit, sich aus beiden Gebieten zurückzuziehen, im Austausch für Donezk und Luhansk.

    Von Luhansk fehlt nur noch 0,1% – ein Dorf und ein Waldstück nördlich von Sewersk. Den Rest der Oblast Donezk würden die Russen auch so irgendwann bis zum Jahresende befreien.

  6. therMOnukular 10. August 2025 um 16:49 Uhr - Antworten

    „Der Analyst Simplicius76….“….und schon habe ich aufgehört zu lesen.

    Was die verrückten Spekulationen betrifft, so kann ich zumindest eines vorwegnehmen: Putin wird Trump ein weiteres Mal bloßstellen und dem Westen das Ende seines „Einflusses“ (seiner Erpressung) deutlich machen, indem Russland in der Ukraine das tun wird, was man selbst für notwendig erachtet – und nicht, was den Donaldo seinem ersehnten „Friedensnobelpreis“ näher bringt.

    Was für eine Clown-Show des gesamten Westens. Dumm wie Brot und verlogen wie ein Schauspieler, der sich mit seiner Rolle verwechselt.

  7. Varus 10. August 2025 um 15:22 Uhr - Antworten

    ob Putin beabsichtigt, die derzeitigen Frontlinien einzufrieren oder sich letztendlich vollständig aus diesen Regionen zurückzuziehen.

    Putin wird garantiert nicht Cherson und Saporosche dem SBU-Gen@zid überlassen. Das würde auch die Krim-Landbrücke kaputtmachen. Eigentlich will Russland auch diese zwei Regionen in Gänze.

  8. Andreas N. 10. August 2025 um 14:09 Uhr - Antworten

    Ich halte das Thema der Gebietsaufteilungen für ein wenig überbewertet. Was auch immer passiert, ein für alle Seiten akzeptabler Begriff (irgendwas mit neutral, Puffer, demilitarisiert o.ä) wird sich finden.
    Aber so hemmungslos die EU-Eliten die
    EU tagtäglich blamiert und schädigt, so sehr wird Trump die Interessen der USA (und vor allem seiner Eliten) mit höchster Konsequenz verfolgen. Und da kommt mir doch in den Sinn, dass Donald die für Krieg reservierten mrd von EU und Deutschland ganz gerne umleiten würde: Stichwort Energielieferung zu überhöhten Preisen und Investitionspflicht für eu-konzerne. Motto: Besser Geld in die USA als dieses ziellos zuverballern.
    Sollten Telegram-Gerüchte über englische Offiziere in russischer Gefangenschaft auf Fakten basieren, wird man Selensky wohl mitteilen wie die nächsten Schritte aussehen. Jedenfalls rückt ein Ende der Kampfhandlungen näher und das ist gut so, die Verwerfungen von Vernichtung, Drogen- und Waffenhandel müssen einmal enden. Je länger desto übler die Folgen. An einen dauerhaften Frieden glaube ich nicht.

  9. Sting2 10. August 2025 um 12:44 Uhr - Antworten

    Katastrophe droht für Merz & Co.: Kriegsende in der Ukraine!

    https://pi-news.net/2025/08/katastrophe-droht-fuer-merz-co-kriegsende-in-der-ukraine/#comment-6250171

    Von WOLFGANG HÜBNER | Nächsten Freitag werden sich Donald Trump und Wladimir Putin in Alaska treffen.

    Aber sie dürften kaum darüber diskutieren, ob der russische Verkauf von Alaska an die USA im Jahr 1867 doch zu billig war.

    Sondern sie werden darüber verhandeln, zu welchen Bedingungen der Krieg in der Ukraine beendet werden kann.

    Vieles deutet darauf hin, dass beide Seiten zu Kompromissen bereit sind, die unzählige Leben retten können, doch ganz bestimmt nicht den amerikanischen und europäischen Kriegstreibern gefallen werden.

    Was für deren deutsche Kampfabteilung um Merz, Pistorius, Kiesewetter, Hofreiter, FAZ oder SPIEGEL sogar eine Katastrophe bedeutet.

    Denn wie Aufrüstung, Wehrpflicht und neue US-Raketen in Deutschland noch überzeugend begründen, wenn nach einem zu erhoffenden Friedensschluss der Großmächte Moskau schon sehr bald belastbare Nichtangriffsverträge auch der Berliner Koalition anbieten wird?

    Jede Bundesregierung, die sich der neuen Entwicklung mit großen wirtschaftlichen Chancen infolge der längst überfälligen Aufhebung von Russland-Sanktionen zu verweigern sucht, dürfte politisch nicht überleben.

    Ob CDU/CSU, SPD oder Grüne – sie werden sich allesamt gut überlegen müssen, ob sie für den fälligen Wiederaufbau der Ukraine die Renten kürzen, den Sozialstaat kastrieren und die Schuldenlast der immer weniger werdenden Deutschen ins Unermessliche steigern wollen.

  10. Sting2 10. August 2025 um 12:37 Uhr - Antworten

    Der große Denker Sokrates, vor mehr als 2000 Jahren über die Demokratie:

    „Die Demokratie muss untergehen, weil sie versuchen wird, es allen recht zu machen.

    Frauen werden wie Männer sein wollen und die Demokratie wird es ihnen ermöglichen.

    Ausländer werden die Rechte der Einheimischen fordern und die Demokratie wird sie ihnen gewähren.

    Diebe und Betrüger werden wichtige Regierungsfunktionen haben wollen und die Demokratie wird sie ihnen geben.

    Und dann, wenn Diebe und Betrüger schließlich demokratisch die Macht übernehmen, weil Verbrecher und Übeltäter die Macht wollen, so wird es die schlimmste Diktatur geben.“

    GENAU SO IST ES GEKOMMEN MIT MERZ ALS KANZLER UND KLINGBEIL ALS VIZE !!!

    SIE SIND LÜGNER, KRIEGSTREIBER, VOLKSVERRÄTER UND HELFEN DEN UKRAINISCHEN NAZIS !!

  11. Sting2 10. August 2025 um 12:19 Uhr - Antworten

    Ein bisschen Geschichtsunterricht für alle Russenhasser und Ukraine-Versteher

    https://www.freiewelt.net/blog/ein-bisschen-geschichtsunterricht-fuer-alle-russenhasser-und-ukraine-versteher-10089004/

    von Micha Dinnebin

    Ein geschichtlicher Abriss über knapp 40 Jahre westlicher Politik und vor allem der der NATO gegenüber Russland in wenigen Worten.

    1989-1991

    Der Russe erlaubt die Abschaffung der Demarkationslinie zwischen Ost – und Westdeutschland und löst den „Warschauer Pakt“ auf, zieht seine Truppen aus Osteuropa ab und vertraut auf die mündliche Zusage von Hans-Dietrich Genscher (ehemaliger Vizekanzler der Bundesrepublik Deutschland und James Baker (ehemaliger Außenminister der USA) im Februar 1990, dass die ehemaligen „Warschauer Pakt“ Mitglieder nicht der NATO beitreten, es also KEINE NATO – Osterweiterung geben wird.

    Die amerikanischen Truppen bleiben in Deutschland stationiert.

    Bis 2004 sind dann fast alle „Warschauer Pakt“ Mitglieder der NATO beigetreten.

    Der Russe bleibt ruhig.

    2001

    Putin macht dem Westen im deutschen Bundestag (in fließend deutscher Sprache) ein Angebot für eine enge Partnerschaft, um die Spaltung der Vergangenheit zu überwinden.

    Alle Bundestagsabgeordneten klatschen begeistert …

    Der Amerikaner verbietet das.

    Es gibt mit Weißrussland, der Ukraine und den 3 baltischen Staaten einen Puffer zwischen der Nato und Russland.

    Der Russe bleibt ruhig.

    2004

    Die baltischen Staaten werden Mitglieder der NATO.

    Eine erste Verletzung der Pufferzone.

    Der Russe bleibt ruhig.

    2014

    putscht der Westen die Russland freundliche Regierung der Ukraine aus dem Amt und installiert eine USA freundliche Regierung. (Was mittlerweile sogar von den Amerikanern zugegeben wurde).

    Im gleichen Moment beginnen die USA, allen voran Hunter Biden (der Sohn des greisen und halbsenilen amerikanischen Präsidenten Joe Biden), Monsanto, Black Water und US Militärberater in die Ukraine zu infiltrieren und eine NATO Mitgliedschaft in Aussicht zu stellen.

    Gleichzeitig steigt Hunter Biden in das ukrainische Gas – Geschäft ein.

    Die zweite Verletzung der Pufferzone fand statt.

    Der Russe bleibt ruhig.

    2014

    Durch den Putsch der US Amerikaner genötigt (die Russen hatten in Sewastopol auf der Krim ihre gesamte Schwarzmeerflotte stationiert), gab es eine friedliche Besetzung der Krim.

    Es fiel entgegen aller anderen Darstellungen kein einziger Schuss, niemand wurde getötet.

    Außer ein paar Krimtataren sind bis heute 90 Prozent der Krim – Einwohner mit diesem Vorgehen einverstanden gewesen.

    2014 – 2022

    Die Ukraine beschießt mit den freien asowschen Brigaden (Hakenkreuzverehrer) konsequent Luhansk und Donezk.

    Viele Russen sterben, darunter auch russische Kinder.

    Die Ukraine zahlt seit 2014 keine Renten mehr in diese Gebiete.

    Der Geldhahn wird abgedreht. Die Lebensmittelversorgung dieser Gebiete wird ausschließlich von Russland übernommen.

    Nichts davon findet Erwähnung in den deutschen Medien.

    2020

    Nach dem Vorbild von 2014 in der Ukraine versucht der Westen nun auch in Weißrussland die Regierung zu stürzen, was misslingt, aber es war der dritte Angriff auf die Pufferzone zwischen der NATO und Russland.

    Der Russe bleibt ruhig.

    2022

    Putin fordert ein letztes Mal eine Garantie, dass die Ukraine kein Mitglied der NATO wird und das Donezk und Lugansk sich weitgehend auf dem Gebiet der Ukraine selbst verwalten dürfen.

    Dies wird von den USA abgelehnt.

    2022

    Der Russe marschiert in der Ukraine ein.

    Um den Krieg zu beenden verlangt Putin

    eine Garantie der Neutralität und

    eine Entmilitarisierung der Ukraine,

    eine Anerkennung von Donezk und Lugansk als Volksrepubliken

    eine Anerkennung der Krim als russisches Hoheitsgebiet und

    eine Entnazifizierung der Ukraine

    Dies wird von den USA abgelehnt.

    Dies sollte all jenen, die gedankenlos die Lügen oder Halbwahrheiten der deutschen, der europäischen und der amerikanischen Medien nachplappern, mal zu denken geben …

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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