Brauchen gute Wissenschaftler Konsens? Am Beispiel Einstein gegen Bohr

5. August 2025von 4,8 Minuten Lesezeit

Das herrschende Klima-Narrativ behauptet für die Erderwärmung sei ausschließlich das von menschlichen Aktivitäten freigesetztes CO2 verantwortlich. Die Sonne spielt dabei keine Rolle. Das klingt nicht sehr glaubwürdig. Deshalb wird behauptet, die Klimawissenschaftler seien sich einig, es gäbe Konsens über die Rolle des CO2.

TKP hat im Dezember 2023 über eine Studie berichtet, die behauptet, dass nur 0,5 % der wissenschaftlichen Arbeiten den menschlichen Beitrag zum Klimawandel ablehnen. Es handelt sich dabei um eine methodisch mangelhafte Studie aus dem Jahr 2021 (Lynas et al) in der behauptet wird, dass 99,53 % der 3.000 untersuchten wissenschaftlichen Arbeiten (durch eine subjektive Klassifizierung der Arbeiten, die nur auf dem basiert, was in den Zusammenfassungen steht) die anthropogene globale Erwärmung oder AGE-Position unterstützen.

In einer Studie nahmen sechs Wissenschaftler (Dentelski et al., 2023) die Lynas Behauptungen auseinander. Sie zeigen, dass die Studien entweder keine Assagen machten oder nicht „ausreichend klimabezogen“ waren. Sie kamen zum Schluss, dass nur 892 der 2.718 (klimabezogene) Papiere oder 32 % als Befürworter des menschenversachten Klimawandels eingestuft werden könnten.

Der Konsens scheint wichtig zu sein und deshalb gab es 2016 bei den Environmental Research Letters, Volume 11, Number 4 einen Beitrag von John Cook at al mit dem skurrilen Titel „Consensus on consensus: a synthesis of consensus estimates on human-caused global warming“ (Konsens über den Konsens: eine Synthese der Konsensschätzungen zur vom Menschen verursachten globalen Erwärmung).

Die Autoren lassen keinen Zweifel daran, was Sache ist:

Der Konsens, dass der Mensch für die jüngste globale Erwärmung verantwortlich ist, wird laut sechs unabhängigen Studien von Mitautoren dieses Artikels von 90 % bis 100 % der publizierenden Klimawissenschaftler geteilt. Diese Ergebnisse stehen im Einklang mit dem von Cook et al (Environ. Res. Lett. 8 024024) berichteten Konsens von 97 %, der auf 11 944 Abstracts von Forschungsarbeiten basiert, von denen 4014 eine Position zur Ursache der jüngsten globalen Erwärmung bezogen haben. Eine Umfrage unter den Autoren dieser Arbeiten (N = 2412 Arbeiten) bestätigte ebenfalls einen Konsens von 97 %. Tol (2016 Environ. Res. Lett. 11 048001) kommt zu einem anderen Ergebnis, indem er Ergebnisse aus Umfragen unter Nicht-Experten wie Wirtschaftsgeologen und einer selbst ausgewählten Gruppe von Personen, die den Konsens ablehnen, heranzieht. Wir zeigen, dass dieses Ergebnis nicht unerwartet ist, da der Grad des Konsenses mit der Fachkompetenz in Klimawissenschaften korreliert. ….

Also, wenn das kein Beweis ist, dass „… der Grad des Konsenses mit der Fachkompetenz in Klimawissenschaften korreliert“, dann weiß ich echt nicht, warum es noch Zweifel gibt.

Die Meinungsverschiedenheit zwischen Einstein und Bohr

Der Physiker Niels Bohr schuf das quantenphysikalische Atommodell und formulierte das Bohrsche Korrespondenzprinzip, das den Zusammenhang zwischen der Quantentheorie und der klassischen Physik erklärte und darstellte, dass sich mit steigender Quantenzahl die Gesetze des Planckschen Wirkungsquantums vernachlässigen lassen.

Ein Artikel im Science Daily berichtet über eine Wiederholung des ikonischen Doppelspaltexperiments der Quantenphysik, der die duale Natur der Materie bewies: entweder Welle oder Teilchen:

Physiker des MIT haben nun die präziseste Version des berühmten Doppelspaltexperiments durchgeführt. Dabei verwendeten sie ultrakalte Atome und einzelne Photonen, um die seltsame Doppelnatur des Lichts als Welle und Teilchen aufzudecken.

Es kann aber nie beides zugleich sein, es ist ein entweder-oder. Es sei denn, moderne Genaderwissenschaftler entdecken die Trans-Welle oder das Trans-Teilchen.

Der Witz ist, dass Licht wie eine Welle regiert, lässt man es in Ruhe. Versucht man mit den „ultrakalten Atome“ einzelne Photonen zu lokalisieren, dann hat man tatsächlich Teilchen, die sich so benehmen, wie wenn man mit Maschinengewehren auf die Spalten schießt – hinter jedem Spalt eine Häufung. Das geht übrigens auch für Elektronen oder andere Elementarteilchen, die sich entweder als Teilchen – wie im Bild oben zu sehen – oder als Welle nach der Wellengleichung von Schrödinger benehmen.

1927 argumentierte Einstein, dass man die Teilchen- und Wellennatur des Lichts gleichzeitig erfassen könne. Bohr zeigte dagegen, dass die Detektion des Weges des Photons das Interferenzmuster auslöschen würde.

Von Konsens also keine Rede, beide haben Neues geschaffen und dabei möglicherweise gegen den Konsens verstoßen.. Deshalb sind nach den beiden auch Gesetze und Modelle benannt, sie bleiben lange, wenn nicht ewig in Erinnerung. Von den Konsenslern, weiß niemand mehr etwas.

Wir sehen auch die Methode der Naturwissenschaften. Sie besteht nicht darin zu zählen wie viele Forscher oder Studien zum gleichen Ergebnis kommen. Es wird im Gegenteil immer wieder alles in Zweifel gezogen und es wird nochmals gemessen. Und zwar genauer, präziser und theoretisch untermauert. Messungen können falsch sein, oder ungenau. Aber das kann nicht durch Abstimmung beschlossen werden, sondern nur durch neuerliche Messung.

Das Doppelspalt Experiment wurde erstmals im Jahre 1801 vom britischen Physiker Thomas Young durchgeführt und seither wahrscheinlich zehntausendfach wiederholt. Und die Messungen zeigen, dass Einstein nicht recht hatte, Bohr aber richtig lag.

Übrigens zeigten Messungen von Chemikern schon 1820 CO2-Werte wie heute. Die nahmen dann ab bis um 1900 und nahmen danach wieder zu.

Satellitenmessungen zeigen, dass die Erderwärmung seit 2000 fast ausschließlich auf einem Rückgang der Wolkenbedeckung zurückzuführen ist. Es gibt keine Messung, die diese Theorie und die Erkenntnisse als falsch verwirft.

Mittlerweile ist übrigens sogar der politische Konsens gebrochen. In den USA darf wieder mit V8-Motornen gefahren werden und die Windräder sind ohne Subvention nicht mehr lebensfähig.

Original: NekoJaNekoJa Vector: Johannes Kalliauer, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

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Studie zeigt wieder: Klimaerwärmung durch Reduzierung der Wolkendecke

Zwei Drittel wissenschaftlicher Arbeiten lehnen menschengemachten Beitrag zum Klimawandel ab

Dokumentierte Messungen zeigen: Im Jahr 1820 war der CO2 Anteil der Luft so hoch wie heute

NYT: „Trump stellt Wissenschaftler ein, die den Konsens zum Klimawandel anzweifeln“

„Klimawissenschaft“ als Zweig der Politikwissenschaft? Lawfare mit angeblichen Konsens

Temperaturzunahme seit 2000 durch mehr Sonne wegen weniger Wolken aber nicht durch CO2

17 Kommentare

  1. Dr. Rolf Lindner 6. August 2025 um 0:11 Uhr - Antworten

    Ich bin mir 100%ig sicher, dass über die Schuld des CO2s an der Klimaverbesserung bei den Klimaparanoikern ein 100%iger Konsenz besteht.

  2. Sabine Schoenfelder 5. August 2025 um 19:57 Uhr - Antworten

    Nichts ist lächerlicher, als mit einem 👉 visionierten und gut finanziell ausgestatteten KONSENS eine naturwissenschaftliche These zu verifizieren. Wissenschaft hat n i c h t s mit Demokratie zu tun. Rein g a r nichts ‼️Im Gegenteil. In einer Zeit der SCHEINDEMOKRATIE dient der Konsens zur Narrativfestigung. Bullshit-Science soll glaubhaft in das unwissende Gehirn der Masse suggeriert werden. So wie die Be“Preis-ung“ von Polit-Luschen Kompetenz zaubern soll..😂
    Nach wie vor halte ich Heisenbergs Unschärferelation für vage und spekulativ. Für eine „Notlösung“. Für eine vorübergehende Denkthese für unerklärliche Vorgänge im Elementarteilchen – Bereich. Auch Versuche sind oft ergebnisorientiert gestaltet, und spiegeln nur Teile eines Ganzen wider, dessen Zusammenhänge noch oft und größtenteils im Ungewissen liegen. Schätze, Einstein wird irgendwann bestätigt mit seiner Aussage „Gott würfelt nicht“. 😁👍🏼
    Erde und Universum unterliegen Gesetzmäßigkeiten. Was der Mensch zu überblicken n i c h t in der Lage ist, aus multifaktoriellen, emergenten Gründen oder mangels des entsprechenden Instrumentariums, bezeichnet er gerne als Chaos oder Unschärfe….wie eine Ameise das Leben auf dem Waldboden außerhalb „ihres“ Haufens….😁✌️

    • rudifluegl 6. August 2025 um 2:35 Uhr - Antworten

      Was bitte hat Konsens und Wissenschaft mit Demokratie zu tun, außer der Wahrscheinlichkeit, dass mittels Machteinhegung auch Fragestellungen und Annahmen möglich sind, die so manchem Menschenfresser und „Machtkumulator“ so gar nicht in dem Kram passen???
      Ihre Volte würde so manchem dieser lieblichen menschlichen Auswüchse für pass kommen.
      Ich gratuliere zu einer so tiefgreifenden „Abschottung“ gegenüber dem Gegenteil des Neoliberalismus!!!

      • Sabine Schoenfelder 6. August 2025 um 8:24 Uhr

        Rudi, Rudi, heute ohne Flügel….Man suggeriert den Menschen Mehrheiten, die ein „bestimmtes“ Ergebnis bestätigen sollen. Das „alle-haben-gesagt“ des Allgemeinplatzes wird auf die Wissenschaft übertragen….das Prinzip der Mehrheit, die aufgrund ihrer Größe mehr Einfluß gewinnt. Man attribuiert. Dieses Grundverständnis der Demokratie wird der Wissenschaft einfach zugeordnet. Die Wissenschaft braucht keine Mehrheiten, sondern, wie Einstein so nett formulierte, 👉 „nur EINEN, der mich widerlegt“. Comprendes ? 😁👍🏼

      • rudifluegl 6. August 2025 um 23:58 Uhr

        Beschaftigen Sie sich mit den Ursprüngen der Demokratie und vergessen das mit den Mehrheiten.
        Das Wahlviehsystem ist nicht das zugrundeliegende.
        Wie auch angeführt! Das zu Grunde liegende ist die Einhegung der Macht!
        Und sollte es wirklich nur um Abstimmungsergebnisse gehen, könnten sich die Verhältnisse zwischen den Leuten, bei jeder Abstimmung grundlegend ändern, würden nur Parteien abgeschafft!
        Die alles umfassenden eben! Sie verwechseln das ganze irgendwie mit Gustave Le Bons „die Psychologie der Massen“ und lassen keinen Spielraum Ihr „Suggerieren“ außer Kraft zu setzen.
        Eigenständige Persönlichkeit fordern Sie nur für sich selber?
        Wer das Parteiensystem mit Demokratie verbindet spielt schon wieder den Neoliberalen, ausgestattet mit allen Mitteln für institutionelle Korruption, Erleichterungen zu!

  3. HelmutK 5. August 2025 um 17:53 Uhr - Antworten

    „Follow the science“ heißt „glauben sie alles, hinterfragen sie nichts von dem was unsere eingekauften Experten behaupten“.

    Hätten sich alle daran gehalten würden wir heute noch in Höhlen hausen und wären kulturell mit Affen vergleichbar.

    Wenn man fragt „Was war vor dem Urknall?“ dann kamen früher sofort die „Follow the science“-Idio… angerannt und erklärtem einem erbost, das die Zeit erst mit dem Urknall entstand und diese Frage daher sinnlos und verboten ist.

    Ich habe denen dann immer empfohlen ein Lehrbuch der Theoretischen Physik wie den Ekkehard Rebhahn zu studieren.

    Für das Doppelspalt-Experiment gibt es alternative Erklärungen wie bsw. dunkle und helle Photonen.
    Die Autoren wollen damit zeigen das Licht aus Teilchen besteht (die Welle- oder Teilchen-Dualität des Lichts nicht notwendig ist).
    Da das Interferenzmuster auch bei einzelnen Teilchen entsteht, müssen aber auch bei dieser Interpretation beide Quantenzustände eines Teilchens durch je eine Spalte gehen. Und die Einführung eines Teilchens mit der Energie Null, das niemals nachweisbar wäre erscheint auch wenig sinnvoll.
    Nicht desto trotz darf natürlich darüber spekuliert werden ob eine solche Interpretation vorteilhaft wäre.
    Die „Follow the science“-Idio… würden jede Diskussion verbieten.
    Siehe: Sabine Hossenfelder – Haben wir das Doppelspalt-Experiment völlig falsch verstanden?

    Kein ernstzunehmender Wissenschaftler würde es einem verbieten über den Klimawandel, neue Quantenzustände, verborgene Variablen, Bells-Theorem, die Doomsday-Hypothese, der Masseninflation innerhalb von Schwarzen Löchern, der Aufhebung des Determinismus durch spezielle DGLn, … zu diskutieren.

    • Sabine Schoenfelder 5. August 2025 um 20:23 Uhr - Antworten

      Die Hossenfelderin stellt ihre Fragen sehr ergebnisorientiert. Sie ist eine Klimapäpstin und liebt den Treibhauseffekt…😂und hat sich für mich damit als seriöse Physikerin bereits aus dem Rennen genommen. Sie ist der „weibliche“ Quarks. Die „female“ bullshit-Antwort auf „Ranga-Tschanga“ und sehr wahrscheinlich nur deshalb bekannt. Sie erzählt viel Quatsch….eine Maschine kann Bewußtsein haben ….sie leugnet das Schöne in der exakten Naturwissenschaft, worüber Heisenberg sehr vortrefflich referierte….😁👍🏼Eine Profilneurotiker: innen. ✌️

      • HelmutK 6. August 2025 um 0:19 Uhr

        Die Sabine’n sind schlaue Blondinen, wie Dr. Sabine Stebel und Dr. Sabine Hossenfelder belegen😃
        Alle drei Sabine’n lassen sich nicht den Mund verbieten und schwimmen häufig gegen den Strom.
        Beide klugen Sabine’n können sich aber natürlich auch mal irren (wie S.H. beim Klimawandel).

        Manche Videos von ihr finde ich auch etwas seltsam.
        Bsw. führt Sabine Hossenfelder in ihrem Video „The Top 10 Physics Paradoxes and Unsolved Problems“ auch Paradoxien auf die längst geklärt sind.

        Schröderings-Katze ist mit der Dekohärenz-Theorie längst gelöst. Jedes Objekt wechselwirkt über Teilchen und Felder mit seiner Umgebung. Daher gibt es in der Realität diesen Superpositionszustand der Katze nicht.
        Verschränkte Zustände über makroskopische Zeitdauern gibt es nur bei mikroskopiischen Systemen die streng vor Umwelteinflüssen abgeschirmt sind.
        Bolzmann-Gehirne und allerlei anderer Unsinn ergeben sich nur durch die unrealistischen Annahme es gäbe unendlich viel Materie oder Zeit. Die Wahrscheinlichkeit für ein Zusammentreffen der Gehirne ist so gut wie Null. Die Frage ob es sie gibt ist nicht feststellbar und deshalb schneidet hier Ockhams Messer den Gehirn-Unsinn weg.
        Fermi-Paradoxon: Was soll daran paradox sein? Die Lichtgeschwindigkeit und die Lebenszeit von Menschen sind halt zu klein für die Abstände im Universum, um gesellige Beisammenseins zu organisieren.
        Großvater-Paradoxon: Das könnte mit DGln die Zeitableitung höherer Ordnung (>2) mathem. behandelt werden. Das würde dazu führen das der Determinismus ausgehebelt wird und jedes System nicht nur von den Anfangsbedingungen, sondern dann auch von den Endbedingungen beeinflusst wird. Das könnte man als Wechselwirkung eines Systems mit einer Kopie seiner selbst aus der Zukunft interpretieren.
        Insofern ist anzunehmen daß die realen (zu modifizierenden) Gleichungen das verhindern würden.
        Zeitpfeil: Entropie ~ ln(Anzahl der Mikrozustände)
        Die Anzahl der Mikrozustände die ein ganzes Glas als Makrozustand ergeben ist viel geringer ist als die Mikrozustände die kaputte Gläser ergeben. Deshalb wird behauptet das es einen thermodynamischen Zeitpfeil gibt der in Richtung der Entropie Zunahme zeigt.
        Das ist m.E. keine zutreffende Erklärung für den Zeitpfeil.

        Die zeitl. Entwicklung eines Systems (bsw. eines Pendels) kann mit einer DGL vorhergesagt werden. Man kann auch ausgehend von den Endbedingungen mit der DGL die zeitliche Entwicklung rückwärts in die Vergangenheit berechnen. Ein rückwärts laufender Film fällt bei einem solchen hoch symmetrischen System nicht auf.
        Wenn die Zeitrichtung bei einem unsymmetrischen System umgekehrt würde (bsw. kaputtes Glas setzt sich wieder zusammen) dann ist das ein Vorgang der noch nie beobachtet wurde.
        Von daher würde ich eher Gesetze wie die Energieerhaltung als Erklärung für den Zeitpfeil hernehmen (Gläser können nicht zurück auf den Tisch springen weil das gegen die Energieerhaltung verstoßen würde).

        Doppelgänger beim Beamen: Ob man hier wirklich die Atome durch den Weltraum schießen muß oder stattdessen besser zum Chemiker geht, und sich außer dem H2O, alles weitere von ihm borgt, hatte ich mich als Kind auch mal gefragt.
        Dann wurde ich erwachsen und die Frage bereitete mir keine schlaflosen Nächte mehr.

      • Sabine Schoenfelder 6. August 2025 um 9:48 Uhr

        ..und dann gibt es noch die „nachdenklichen“ Helmuts…😂👍🏼
        Unsere Sinne sind beschränkt. Dafür schenkte uns Gott die Phantasie. 🤓👏 Es beginnt damit, daß wir unsere Phantasie meist nur innerhalb bestimmter Vorgaben und Begrifflichkeiten entwickeln. Die Beobachtung zeigt, daß der von uns wahrgenommene Raum (Natur/Universum) nach bestimmten Gesetzmäßigkeiten funktioniert, die dennoch m.E. keinem Determinismus unterliegen.
        Leben existiert aufgrund potentieller Ausprägungsmöglichkeiten im Elementaren, die, bei wechselnden Parametern, jederzeit einen neuen Modus kreieren können. Entropie ist kein Chaos, sondern eine Umwandlung, die wenig Energie bedarf. Energetisch anspruchsvoll ist das Prinzip der Erneuerung, der Vielfalt, der Anpassung. Allein die Photosynthese ist ein WUNDER der Energiebereitstellung ‼️
        …..wenn man dagegen die „Energiewende“, besser das „Narrenschiff der Klimakterischen“ betrachtet, kann man sich nur noch schämen. Wir befinden uns auf dem Weg in die totalitäre Verblödung😡. Grüße 😉

  4. Impfgegner2 5. August 2025 um 16:17 Uhr - Antworten

    Beim Thema Doppelspalt-Experiment muss unbedingt der Name Claus Jönsson genannt werden – ein deutscher Physiker und Hochschuldozent, der vor einem Jahr starb. Er hatte Versuche an einem Doppelspalt mit Elektronen durchgeführt. Die Hauptherausforderung bei dem Experiment war die Erzeugung entsprechend kleiner Spalte (0,5µm) mit entsprechend kleinem Spaltabstand (2µm).

    Zu den weltweiten Temperaturdaten, die angeblich eine Klimaerwärmung zeigen: Es gibt eine Studie aus 2022 mit dem Titel „Corrupted Climate Stations: The Official U.S. Surface Temperature Record Remains Fatally Flawed“ (heartland.org), die zeigt dass viele Temperaturmessstationen in den USA, auch solche, deren Daten in die Klimadatenbanken eingehen, an völlig falschen, weil nicht dem Standard der WMO (World Meteorological Organization) entsprechend, Standorten befinden (z.B. in der Nähe von Rollbahnen, wo immer wieder heiße Abgase von Verkehrsmaschinen entlangströmen).

  5. Michael Rosemeyer 5. August 2025 um 14:43 Uhr - Antworten

    https://de.wikipedia.org/wiki/Klima
    … Die klimatischen Bedingungen werden nicht nur von der Sonneneinstrahlung sowie den physikalischen und chemischen Abläufen innerhalb der Atmosphäre gesteuert, …

  6. HelmutK 5. August 2025 um 12:00 Uhr - Antworten

    „Follow the science“ heißt „glauben sie alles, hinterfragen sie nichts von dem was unsere eingekauften Experten behaupten“.

    Hätten sich alle daran gehalten würden wir heute noch in Höhlen hausen und wären kulturell mit Affen vergleichbar.

    Wenn man fragt „Was war vor dem Urknall?“ dann kamen früher sofort die „Follow the science“-Idioten angerannt und erklärtem einem erbost, das die Zeit erst mit dem Urknall entstand und diese Frage daher sinnlos und verboten ist.

    Ich habe denen dann immer empfohlen ein Lehrbuch der Theoretischen Physik wie den Ekkehard Rebhahn zu studieren.

    Für das Doppelspalt-Experiment gibt es alternative Erklärungen wie bsw. dunkle und helle Photonen.
    Die Autoren wollen damit zeigen das Licht aus Teilchen besteht (die Welle- oder Teilchen-Dualität des Lichts nicht notwendig ist).
    Da das Interferenzmuster auch bei einzelnen Teilchen entsteht, müssen aber auch bei dieser Interpretation beide Quantenzustände eines Teilchens durch je eine Spalte gehen. Und die Einführung eines Teilchens mit der Energie Null, das niemals nachweisbar wäre erscheint auch wenig sinnvoll.
    Nicht desto trotz darf natürlich darüber spekuliert werden ob eine solche Interpretation vorteilhaft wäre.
    Die „Follow the science“-Idioten würden jede Diskussion verbieten.
    Siehe YouTube: Sabine Hossenfelder – Haben wir das Doppelspalt-Experiment völlig falsch verstanden?

    Kein ernstzunehmender Wissenschaftler würde es einem verbieten über den Klimawandel, Impfungen, neue Quantenzustände, verborgene Variablen, Bells-Theorem, die Doomsday-Hypothese, der Masseninflation innerhalb von Schwarzen Löchern, der Aufhebung des Determinismus durch spezielle DGLn, … zu diskutieren.

    Das machen nur die „Follow the science“-Idioten.

  7. Satya 5. August 2025 um 11:11 Uhr - Antworten

    Jede Wahrheit bringt ihr Gegenteil als eine weitere Wahrheit mit. Das erklärt auch die absolut unverständlichen Unterschiede von Politik und Realität. Anscheinend gibt es mehrere davon und auch verschiedene Logik. Wir bauen auf Gelerntes auf und wagen zu selten andere Wege.

  8. Jan 5. August 2025 um 10:40 Uhr - Antworten

    Vor gut hundert Jahren hat der deutsche Meteorologe Alfred Wegener auf einem Kongress die Idee der Plattentektonik vorgeschlagen und ist dafür heftig ausgelacht worden. Gerade dass die Herren Professoren sich nicht auf dem Boden gekringelt haben. Eine gute Seele hat Wegener daraufhin eine Lehrmöglichkeit in Graz verschafft.

    Kurz nach seinem Tod war die These plötzlich international anerkannt.

    Die historische Verwaltung ist diskursiv ausgerichtet, Richter müssen „die Wahrheit“ individuell ausloten und die Zusammenhänge interpretieren. Das spiegelt die Prozesse der liberalen Gesellschaft. Wie Corona gezeigt hat, soll dies durch einen Fundamentalismus ersetzt werden, der Wahrheit einfach definiert. Anders wäre das digitale Gefängnis nicht zu bauen. Dies ist die Fortführung von Fukujamas Ende der Geschichte, nach der sozialpolitische Prozesse durch eine Verwaltung von Experten ersetzt wird, die tut, was richtig ist. Tina, there is no alternative, ist natürlich ein definitorischer Zirkelschluss.

    Das digitale Gefängnis wird als Notwendigkeit verstanden, den Mangel im Degrowth zu verwalten. Man geht davon aus, dass im Mangel kein Konsens möglich ist.

    Von der Kritik geht keine Gefahr aus, da sie sich nur über Änderungen des status quo empört und die Zusammenhänge negiert. Das entspricht dem trotzigen Kind, das brüllt, weil es das dritte Eis heute nicht mehr bekommt.

    Daher sind die Sektierer so mächtig.

  9. Gabriele 5. August 2025 um 9:20 Uhr - Antworten

    Allein der dämliche Gedanke, es könne in „der“ Wissenschaft (welcher?) einen „Konsens“ geben!!
    Wissenschaft entwickelt sich täglich mit jeden Versuch und jeder Erfahrung weiter – mit These und Antithese. Wie sollte das also möglich sein?
    Es ist reines Wunschdenken jener Figuren, die andere Meinungen generell nicht aushalten… man möchte explodieren bei solchen Diskussionen… es geht um Macht und Einfluss dabei, nicht um „Wissenschaft“ und jeder mit einem IQ über der negativen Schmerzgrenze weiß das. Na ja, nur „die Qualitätsmedien“ natürlich nicht. Und viele Politiker… Aber die, die so etwas behaupten, wissen, dass sie lügen.

    • W. Baehring 5. August 2025 um 15:16 Uhr - Antworten

      Das sehe ich genauso, liebe Gabriele:
      „Wissenschaft“ bzw. die, die sie ausüben, also die „Wissenschaftler“, versuchen, mit „wissenschaftlichen“ (also gesetzmäßigen) Methoden die Realität zu erklären bzw. zu beschreiben. Oft geht das aber über Modellierungen nicht hinaus. Und oft sind die Methoden und Modelle ganz unterschiedlicher Natur.
      Wer braucht dazu irgendeinen Konsens, also eine Übereinstimmung im Vorfeld?
      Ein „Konsens“ wäre also in diesem Stadium bereits hinderlich.
      Allerdings kann sich im Nachgang ein Konsens (trotz unterschiedlicher Herangehensweise) ergeben.
      Und wenn ein Konsens eintritt: Auch gut, aber für Wissenschaft bzw. wissenschaftliche Ergebnisse nicht zwingend erforderlich.
      Wer Wissenschaft zwingend mit Konsens assoziiert, hat Wissenschaft nicht verstanden oder mißbraucht Wissenschaft (z.B . über das Konsens-Argument) zu unwissenschaftlichen Propaganda-Zwecken.

      • Gabriele 5. August 2025 um 18:37 Uhr

        Ja, wie in den finstersten Zeiten der Inquisition – Sonne dreht sich um die Erde, war „Konsens“.
        Vielleicht kommen wir bald wieder dahin…

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