Gewinnen „DIE“ dank Feigheit und Lethargie der Menschen?

1. Mai 2025von 11,5 Minuten Lesezeit

Ob offizielle Beschwerden oder Petitionen, Demonstrationen, systemkritische Veranstaltungen oder auch Wahlen: Die Resonanz der Menschen auf jedwede Widerstandsaktion ist dramatisch abnehmend – ohne dass die Bedrohungslage abnimmt. Wozu führt das?

Die Impfpflicht in Österreich konnte – nicht zuletzt aufgrund der massiven Proteste und Demonstrationen – abgewendet werden, aber WHO-Pandemievertrag, Neutralitätsverlust oder Digitalisierung des Lebens mit der digitalen ID – verbunden mit entsprechenden KI-gestützten Kontroll- und Zensurmöglichkeiten durch den Staat und insbesondere Strukturen wie Palantir – lassen keine rosige Zukunft erwarten. Im Gegenteil.

Aber da die Bedrohungen nicht so direkt wie die Impfpflicht spürbar sind, haben sich viele Aktive wieder in ihren Alltag zurückgezogen. Der Widerstand ist sehr leise geworden. Dabei hören „DIE“ nicht auf. Erneut: im Gegenteil. Sie legen überall einen Zahn zu, da sie merken, dass kein Widerstand kommt.

Widerstand zwecklos?

Fast jeder, der heute noch etwas dagegen unternehmen möchte, hört:

  • Demos? Bringen doch nichts!
  • Petitionen? Bringen doch nichts!
  • Wahlen? Bringen doch nichts!
  • Einkaufsboykotte? Bringen doch nichts!

Man kann als einzelner ja eh nichts tun! Das ist die häufigste Begründung, die ich dazu höre.

Auch immer gerne verwendet werden Sätze wie: „Du musst nach innen gehen. Du kannst das Außen nur verändern, wenn Du in Deiner Mitte bist.“ Abgesehen davon, dass man schon halbwegs mental stabil sein muss, um diese politische Situation halbwegs entspannt durchzustehen, frage ich mich, wie mein „nach Innen gehen“ dazu beitragen kann, dass Frau Meinl-Reisinger nicht nach Kiew fährt und die österreichische Neutralität endgültig begräbt. Vermutlich war mein OHMOHM bisher nicht laut genug …

Wenn wir die sowieso wenigen Möglichkeiten, die uns – jenseits einer Revolution – bleiben, nicht ausschöpfen, den Herrschenden deutlich zu signalisieren „SO NICHT“ – tja – dann wissen diese Herrschenden genau, dass sie ungestraft davon kommen werden. Und machen weiter und weiter und weiter.

Jean-Claude Juncker, früher Präsident der Europäischen Kommission, lässt grüßen: „Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.“ 

Der heutige Widerstand ist weit davon entfernt, Aufstände zu machen. Die Nachfolgerin von Juncker, Ursula von der Leyen und jetzige Präsidentin der Europäischen Kommission freut das.

Worin der Widerstand allerdings wirklich sehr gut ist, ist in sozialen Medien und im Internet zu liken, zu kommentieren und – Applaus – sogar zu teilen. Da findet man schier endlose Diskussionen, die zu vielem führen mögen, nur nicht dazu, dass die Menschen anfangen zu handeln.

Diese geistige Selbstbefriedigung – man entschuldige den Zynismus – in der eigenen Blase ist vermutlich sehr „wirksam“. Mir erschließt sich nur nicht für was. Manche tun das in der Blase „der anderen“, z.B. in den Kommentarspalten der Mainstream-Medien. Da erreichen sie immerhin andere Menschen, denen man Impulse in eine andere Richtung geben kann – aber im eigenen Umfeld? Cui bono ist die Frage, die sich mir aufdrängt – und die Antwort lautet: es nützt „DENEN“ – denn solange wir uns damit beschäftigen, tun wir nichts, um den Herrschenden Probleme machen zu können.

Beispiele gefällig?

Hier eine Aktion, die ich über einen TKP-Artikel bekannt gemacht habe. „Nein zur Kriegshetze im ORF“ vom 9.4. wurde auf TKP insgesamt 4308 Mal gesehen. Ob er gelesen wurde, weiß ich nicht. Er führte zu 15 Kommentaren. Auf Telegram wurde dieser Artikel im TKP-Kanal von 16.500 Menschen gesehen, in meinem eigenen Kanal nochmal ca. 2650 Mal. Die Anzahl Views auf X kommt noch hinzu. Als ich ihn schrieb, dacht ich – naiverweise – dass es ein leichtes wäre unter den Lesern von TKP 120 Unterstützer zu finden. Andrea dachte, Gott lachte. Nach Erscheinen des Artikels tröpfelten in den ersten Tagen ca. 5 Unterschriften ein.

Am 14.4. postete ich bei mir auf Telegram die Aufforderung aktiv zu werden nochmals und brachte in diesem Posting auch mein persönliches Entsetzen über eine der Reaktionen zum Ausdruck. „Ich fasse es nicht. Heute hat mir ein Systemkritiker gesagt, es ist ihm zu viel Aufwand seine OBS Nummer raus zu suchen für die Programmbeschwerde wegen Kriegshetze beim ORF. Er sei „nicht motiviert“ …. er sei nach 5 Jahren Widerstand zu müde …“ Dieses Posting wurde 372 Mal gesehen und bekam – immerhin – 12 Likes.

Am 22.4. stand ich mit 60 Unterschriften ziemlich frustriert da. Demo-Organisatoren, die mir Unterstützung zugesagt hatten, meldeten sich nicht mehr bzw. kamen mit Antworten wie „Ist für unsere Leute nicht von Interesse“. Ich bekam zu hören „ich habe anderes im Kopf und keine Zeit“. Manche Bekannte erklärten auch, sie wollen nicht namentlich auf solchen Listen aufscheinen. Wow. Manche Systemkritiker sind offensichtlich nur mutig, wenn sie anonym im Netz unterwegs sind. Aber auch die sollten wissen: Palantir und Google wissen alles von Euch – zumindest wenn ihr Euer Handy und Windows benutzt.

Ein weiteres Posting an diesem Tag von mir auf Facebook und Telegram brachte es dann zu über 8800 Sichtungen.

Zur Erinnerung: NUR NOCH EINE WOCHE

Wer sich gegen Kriegshetze im ORF äußern möchte, kann das tun. Es braucht nur 120 Menschen mit einer gültigen OBS/GIS Nummer, die nicht zu feige oder zu faul sind, diese unwidersprochen hinzunehmen. Dazu fehlen aber leider noch einige.

Was ist zu tun? Bitte:

  • die hier verlinkte Unterschriftenliste herunterladen und (mehrfach) ausdrucken
  • selbst ausfüllen, Mitbewohner zeichnen lassen
  • Freunde und Bekannte darauf hinweisen und ausfüllen lassen
  • ausgefüllte Dokumente einscannen oder sauber fotografieren
  • diese bis spätestens 29.4.2025 per mail an andrea.drescher@free21.org schicken

Ich hoffe, diese fünf Minuten sind nicht zu belastend …

PS. ich weiß, ich nerve. Aber Aufgeben ist eigentlich keine Option, nur weil mir inzwischen mehrere Leute gesagt haben, es ist ihnen „zu mühsam“.

Vielleicht haben meine Worte ja den einen oder die andere zum Teilen bewegt. Viel passierte allerdings nicht.

An diesem Tag entschied ich, wenn die 120 Unterschriften nicht zusammen kommen, werde ich nichts mehr tun. Meine Lebenszeit kann ich auch mit anderen Dingen deutlich angenehmer verbringen als mit politischen Themen, die offensichtlich selbst für die Systemkritiker nicht mehr von Interesse sind.

Liegt es an mir?

Mag sein. Meine direkte Art polarisiert, viele Menschen mögen das – und daher mich – nicht. Damit kann ich leben. Ich trenne zwar fast immer zwischen Aktion und Person, aber gut. Auch dieser Artikel ist ja nicht besonders freundlich.

Nur: Es liegt nicht an mir. Die Petition für Johanna Findeisen, die in der JVA Frankfurt weißer Folter ausgesetzt ist, worüber ich am 11.3.2025 „The making of „folter-nein-danke.eu“ – Solidarität mit Johanna Findeisen“ schrieb, wurde nicht nur von mir, sondern auch von Prof. Dr. Martin Schwab, Steff Manzini von stattzeitung.org in zahlreichen Artikeln, Dr. Beate Bahner, vom Corona-Untersuchungsausschuss sowie dem podcast ricapod bekannt gemacht. Allein mein Telegram-Beitrag wurde über 90.000 Mal gesehen. Bis heute dümpelt die Seite bei unter 2200 Unterstützern – ein sehr beeindruckende Anzahl, wenn man bedenkt, dass diese Unterstützerliste bei der JVA, Menschenrechtsorganisationen und dem Justizministerium als Argument dienen soll.

Ein Posting zum Geburtstag des inzwischen verstorbenen Karl Hilz, in dem auch zur Unterstützung der „Kampfmaschine Kaschi“ aufgerufen wurde, die seit 2020 sehr aktiv im deutschen Widerstand ist, wurde auf Telegram über 140.000 Mal gesehen. Sie wurde auf Bewährung zu 9 Monaten verurteilt und stand mit 10.357,87 € Kosten im Regen. Spendeneingang nach dem Aufruf – lt. dem Anwalt, der die rechtmässige Verwendung der Schenkungen garantiert – sind 556 Euro. Davon stammen 200 Euro von einem Freund von mir. Ein paar persönliche Freunde halfen ihr bereits – aber der Betrag ist immer noch heftig.

Der Aufruf von Selbstbestimmtes Österreich zum Thema Neutralität im Gazakrieg im November 2023 wurde allein aus meinem Kanal über 38.000 Mal geteilt. Es ging darum, dass die österreichische Bundesregierung gegen Waffenruhe gestimmt und damit die Neutralität verletzt hat. Im Dezember 2024 hatten 874 Menschen gezeichnet. Neutralität bei Kriegen – wozu?

Die Demo in Wien anlässlich 5 Jahre Corona-Widerstand, bei der es jetzt um Themen wie Neutralität, Frieden, aber auch WHO und ähnlichen Wahnsinn geht, wurde – je nach Quelle – von 600 bis 800 Teilnehmern besucht. Das Wetter war wohl zu gut, habe ich als Begründung gehört. Von den Ostermärschen in Deutschland möchte ich gar nicht anfangen. Nach der Ankündigung von Taurus-Lieferungen hätten Millionen auf der Strasse sein müssen.

Zum Thema Wahlen fällt mir nichts außer „Nur die allerdümmsten Kälber wählen ihre Schlächter selber“ mehr ein. Die Wien-Wahl mit rund 75% für die bestehenden Parteien – wer bitte wählt eine Partei wie die NEOs, die Österreich aktiv in den Ukraine-Krieg verwickeln will? – ermöglicht mir keine anderen Aussagen mehr. Die Stimmen der rd. 40% Nichtwähler verteilt auf Liste Madeleine Petrovic und FPÖ hätten eine Veränderung herbeiführen können. So landet Wien im „Weiter so“. Schlimmer geht immer.

Über ein geändertes Einkaufsverhalten Veränderung herbei zu führen, setzt ein geändertes Bewusstsein aber auch die nötigen finanziellen Mittel voraus. Immer noch drängeln sich die Menschenmassen durch die Shopping-Center. Für mich unverständlich. Amazon macht hervorragendes Preisdumping auf Kosten von Mitarbeitern und Verkäufer. Aber es ist eben bequem. Und billig. Daher – Bewusstseinsänderung? Vielleicht in der übernächsten Generation – falls die Menschen zu diesem Zeitpunkt noch ein eigenes Bewusstsein haben und nicht durch Chips und KI gesteuert das tun, was sie tun sollen.

Der Aufruf zu meinen Workshop „Eigenverantwortung – geht das?“ bei dem es am 24.5. um Fragen wie:

– Wie kann man – falsch – ICH in die Eigenverantwortung gehen?

– Was kann man – falsch – ICH tun, um das System zu ändern?

geht, wurde von rd. 8000 Menschen „gesehen“. Bis jetzt gibt es genau eine Anmeldung. Sätze wie Workshop – kein Vortrag – Eigenverantwortung ist gefragt. Vertreter des Satzes „Der Einzelne kann ja eh nichts tun“ und Menschen, die lieber jammern statt zu handeln, werden an dem Workshop keine Freude haben“ haben wohl abgeschreckt.

Aber wie bereits geschrieben – auf Telegram, Facebook, Insta und X sind die Menschen immer sehr aktiv. Social-Media-Aktivisten – Keyboard Warrior – sind genau die Rolle, die von „DENEN“ sehr geschätzt wird. Denn wer im Internet viel Zeit verbringt, kann in dieser Zeit nichts tun, was die Herrschenden stören könnte. Also weiter so. Auch die Informationsflut an wichtigen und unwichtigen Themen dient der Beschäftigung. Solange das Wissen ob der Probleme dieser Welt nicht ins Handeln führt, ist es gut. Kommentiert, liked und teilt auch diesen Text. Das freut mich als Schreiberling dieses Artikel, aber insbesondere freut sich das System.

Ist alles nur schlecht?

Nein. Die 120 Unterschriften kamen zustande. Es wurden sogar 250. Das war nur möglich dank Menschen, denen ich an dieser Stelle danken möchte.

Unterstützer waren in

  • Eferding: Tina

  • Graz: Gabi Faller, Bernhard Strehl, Mariann und Silvia

  • Linz: Gabi Socher und Karin

  • Hall: Raphael Kaufmann

  • Niederösterreich: Robert Marschall

  • Salzburg: Patrick Prömer und Julia

  • Wien: Eva, Eduard, Robert Glaubauf und Irmgard Cindric

  • Zell am See: Veronika Waltl

und viele andere, die ich nicht persönlich kenne. Sie sind aktiv auf Menschen zugegangen, haben vielleicht auch so wie ich den einen oder anderen genervt. Sie haben nicht aufgegeben, bis die Unterschriften da waren.

Ohne Euch hätten wir das nicht geschafft. Die Programmbeschwerde ging am 30. April an die KommAustria – per Einschreiben und Empfangsbestätigung. Alle Genannten, darunter auch mehrere Mitglieder der MFG, sind mit eigenen Projekten sehr aktiv. Sie sind aber dabei, wenn es um wichtige Inhalte von anderen geht. Davon habe ich profitiert.

Und es gab Rückmeldungen wie: „Ich bin so froh, dass es Menschen gibt, die Aktionen gegen diese hemmungslose Kriegshetze, wie sie leider auch von unserer NEOS-Außenministerin BMR unter Ausnutzung ihrer Amtsgewalt mit aller Vehemenz betrieben wird, setzen. Dieser Krieg entwickelt sich zu einer Gefahr für uns alle in Europa und muss so schnell wie möglich beendet werden. Diese Behauptungen, Putin wolle irgendwelche Länder in Europa, gar Österreich, angreifen oder zerstören, sind pure Lügen und Unsinn. Alle müssen auf eine möglichst raschen Waffenstillstand und eine Beendigung des Krieges hinarbeiten.

Auch konstruktive Unterstützung gab es: „Beim Ausfüllen des Formulars habe ich mich nur etwas schwer mit dem geringen Platz in der Tabelle getan. Ich habe deshalb deine Vorlage genommen und die Größe der Tabelle angepasst. Somit ist mehr Platz zum Ausfüllen. Ich sende dir die Vorlage auch gleich weiter. Wenn du möchtest, kannst du diese gerne weiterverwenden/-verteilen.

Es gibt sicher Initiativen, in denen Menschen etwas tun und die ich nicht kenne bzw. hier nicht anführe. Aber es sind viel zu wenige.

Was es nicht gibt bzw. zu geben scheint ist der Wille, dem bestehenden System ein klares NEIN entgegen zu schleudern, wenn es um Krieg, Zensur und digitale Kontrolle geht.

Was bleibt?

Ich mache weiter. Trotzdem. Die 120 Unterschriften kamen zusammen. Eine Frau ein Wort.

Ihnen liebe Leser werden meine gelegentlichen Artikel also weiter nicht erspart bleiben. Und damit meine Aufforderung Zeichen zu setzen, sich zu beteiligen, wo es Ihnen möglich ist. Jeder im seinen Rahmen – aber bitte … nicht nur im Internet. Danke!

Viele kleine Leute, die an vielen kleinen Orten viele kleine Dinge tun, können das Gesicht der Welt verändern. “ – Afrikanisches Sprichwort.

Bildquelle: KI-generiert von einem Freund


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Nein zur Kriegshetze im ORF

The making of folter-nein-danke.eu Solidarität mit Johanna Findeisen

Eine Mutter gibt nicht auf: Mein Sohn ist kein Einzelfall

23 Kommentare

  1. F1 FUTURO 7. Mai 2025 um 12:48 Uhr - Antworten

    Keyboard Warrior 🤯

    Ich bin zu der Überzeugung gelangt, das es vollkommen sinnlos ist, sich als ‚Cyber-Aktivist‘ zu betätigen. Ich für meinen Teil bin raus aus diesem ‚Pseudo-Widerstand‘. Zeit lässt sich wesentlich besser nutzen. Mein Konto bei – WordPress.​com – ist Geschichte…✅

    End Of Transmission

  2. Christoph Bodner 2. Mai 2025 um 8:49 Uhr - Antworten

    Sehr geehrte Frau Andrea Drescher, es gibt hier in Österreich ein zusätzliches Problem, den Paragraphen 188 StGB, der für eine „Herabwürdigung religiöser Lehren“ eine Freiheitsstrafe von bis zu sechs Monaten vorsieht. Viele der aktuellen Kriegstreiber berufen sich auf die katholische oder evangelische Moraltheologie, die einen Verteidigungskrieg ausdrücklich befürwortet. Das Dogma vom gerechten Krieg geht auf Augustinus zurück, einem Bischof im vierten Jahrhundert, der meines Erachtens ein Verräter der frühchristlichen Lehre war und wegen dem ich aus der Kirche ausgetreten bin. Die salbungsvollen Friedensappelle eines Papstes finde ich scheinheilig, denn sie stehen wohl in krassem Widerspruch zum augustinischen Dogma. Würde ich auf einer Friedensdemo den Spruch „Das Böse sitzt im Vatikan“ in die Höhe halten, käme ich wahrscheinlich mit dem 188er Paragraphen in Konflikt: Handschellen, U-Haft, Prozess.

    Folglich halte ich auch einen Aktionismus gegen das kriegsverherrlichende Framing des ORF für vergebliche Liebesmüh, weil die Experten im dortigen Religionsresort argumentieren können, die Einschätzung des ORF würde mit der Kirchenlehre übereinstimmen und sei sozusagen moralisch unantastbar.

  3. Daisy 2. Mai 2025 um 5:34 Uhr - Antworten

    Die Menschen sind eingeschüchtert und frustriert, weil sie gesehen haben, dass die Wahlen manipuliert und schließlich einfach ignoriert werden. In Österreich wurde die stimmenstärkste Partei rausgebissen und wir haben nun einen Kanzler, den keiner gewählt hat, der aber Merz und Weber gut passt. Nehammer erhält zum Lohn für das Defizit, das er vor der Wahl versteckt hatte, einen Direktoriumsposten bei Europäischen Investmentbank, Ex-Finanzminister Brunner, der auch gelogen und ein riesiges Defizit verursacht hat, wurde zum EVP-Vizepräsidenten gewählt.

    Wer will sich angesichts der totalen Überwachung als „rechtsextrem“ vermerken lassen? Heute wird sofort alles abgespeichert und zugeordnet. Und das bleibt dir. Man ist ein beschriebenes Blatt. Jede Kritik gilt als „rechtsextrem“. Nur die hartgesottensten Linken können sich das noch erlauben, also jene, von denen man weiß, dass sie langjährig links sind, weil sie auch alle anderen, auch ihre Genossen, als „rechtsextrem“ eingestuft haben. Das sind nur ganz wenige. Die 7 Tages Adventisten des dann wirklich echten S-ismus gehören dazu. Sie werden vom System nicht ernst genommen. Menschen, die mitten im Leben stehen, können es sich allerdings weder beruflich noch gesellschaftlich leisten, als „Rechtsextreme“ gebrandmarkt zu werden.

    Demos gegen Krieg gelten als putinfreundlich und daher „rechtsextrem“.

    Das erklärt aber noch nicht, weshalb die Menschen überall mitmachen, wo sie nicht müssten. Man kann im Stillen und im Kleinen auch Widerstand leisten. ZB flatterte mir von der Gemeinde ein Wisch zu, ich solle auf die papierlose Form der Mitteilungen usw. umstellen (und unterschreiben, dass meine Daten verwertet werden). Nein, das mache ich nicht. Gleichzeitig habe ich mich gefragt, wieviele das wohl wieder tun.
    Sobald ich in Userbereichen meinen Klarnamen angeben müsste, bin ich nicht mehr dabei. Ich möchte nicht, dass frühmorgens die Staatspolizei vor meiner Türe steht und eine Hausdurchsuchung durchführt, weil ich irgendwo gesagt habe, in der (V)P kannst nur aufsteigen, wennst mind. mit einem Fuß im Krxminal stehst….
    Es ist vielleicht Feigheit, aber zu Zeiten des Gulag, die wir hier dank EUdSSR ja nun auch erneut erleben dürfen, ist es überlebensnotwendig, sich nirgends zu exponieren. Die haben auch alle gekuscht.

    Was mich allerdings stört, ist, warum die Freiheitlichen nicht öfter demonstrieren. Sie müssten mehr Teilnehmer auf die Straße bringen können. Wenn sie als einzige Opposition, die wir haben, noch was erreichen wollen, sollten sie die Straße einsetzen.

    • Gabriele 2. Mai 2025 um 11:18 Uhr - Antworten

      Ich stimme Ihnen hier weitgehend zu… man muss selbst für sich noch abwägen, wie weit man sich überall als widerständig „anschreiben“ lassen möchte. Und es ist richtig – man kann im Stillen auch sehr viel tun und bewirken, indem man andere beeinflusst, die es wiederum weitergeben. Es wird sicher der Tag kommen, an dem erneut Demos stattfinden müssen – der Leidensdruck ist generell noch nicht groß genug dafür, das werden auch die Freiheitlichen erkennen. Hier Energie zu verpuffen, ist unter dieser Regierung auch keine Lösung. Blöd sterben lassen, funktioniert dagegen meist sehr gut.
      Was mir ebenfalls scheint: In Zukunft wird das wirksamste Mittel für Widerstand immer noch „die Religion“ sein, denn wie man sieht, steht dank unserer muslimischen Mitbürger und Innen die Religionsfreiheit über allem anderen…koste es, was es wolle.
      Da sage ich: Nun denn, ich bin Christin, katholisch getauft. Und ich nehme z. B. keine „Impfung“, deren Existenz und Erforschung auf der Nutzung fötalen Gewebes passiert (gilt ja für alle). Wo man doch nicht abtreiben oder diese Praxis fördern darf. Dass selbst dem Papst das nicht klar war, zeigt sein Weltbild und seine Intelligenz – Gott hab ihn selig. Es gibt immer Wege… und wer die Bergpredigt eines gewissen Jesus Christus ernst nimmt, ist auch keiner, der Krieg führt, andere verurteilt oder sich die Hände in (Gen)dreck wäscht… und so weiter. Es gibt immer Wege. Was die Zeugen Jehovas oder die 7-Tags-Adventisten können, das sollten wir doch auch fertigbringen?

    • Glass Steagall Act 2. Mai 2025 um 11:22 Uhr - Antworten

      Viele sind auch deshalb so passiv, weil ihnen einfach die Information fehlt von dem, was tatsächlich vor sich geht! Ein großer Teil davon ist leider auch sehr naiv und glaubt immer noch, der Staat oder die Politik wird es schon richten!

      • Daisy 2. Mai 2025 um 13:14 Uhr

        Zu glauben, dass das die meisten nicht wüssten, ist aber auch naiv…. ;-)

  4. rudifluegl 2. Mai 2025 um 4:04 Uhr - Antworten

    Danke!
    Es wurde unter LiberLibreStattNeoliberal verbreitet.

  5. Verschwoerungspraktiker 1. Mai 2025 um 20:23 Uhr - Antworten

    Ich verstehe Ihre Frustration, mir geht es ähnlich. Aber die Menschen wollen es offensichtlich so.
    (Anti)-Social Media, sekundenschnelle Propaganda…. äh Information für jedermann der ein Smartphone, Tablet oder SmartWatch besitzt, Click Baits in Dauerschleife, Bewegungsüberwachung, lokalisieren der IP Adressen und Accounts sind Opium für das Volk und Ablenkung von den wirklichen Problemen.

    Den letzten Standhaften hat man mit einer herbei getesteten „Pandemie“, Systemterror, Quarantäne, Home Office und Versammlungsverboten den Zahn gezogen.

    Diejenigen die immer noch keine Ruhe geben, müssen hartgesotten sein. Diffamierung, Debanking, Jobkündigung und Hausdurchsuchung drohen.

    Ich sage, das war’s! Der Drops ist gelutscht. Der Deutsche und auch der Österreicher fängt erst wieder an seinen Hausverstand zu benutzen, wenn er die Scherben zusammenkehrt…..
    Das dauert noch zwei bis drei Jahre, kommt aber so sicher wie das Amen in der Kirche!

  6. ibido 1. Mai 2025 um 18:09 Uhr - Antworten

    Hallo Frau Drescher! Nicht immer ist es Passivität. Beispiel gefällig? – Habe Ihren Aufruf bzgl. ORF gelesen. Da wir jedoch keinen ORF-Beitrag zahlen (unterstützt durch die Telegramgruppe von Rechtsanwalt Todor-Kostic) haben wir dzt. keine OBS-Nummer. Das ist Widerstand durch Verweigern des Zwangsbeitrages.
    Wünsche Ihnen, dass Sie die nötige Anzahl zusammenbekommen.

    Mein persönlicher Gesamteindruck zum Artikel: Frustration. Ist verständlich und nachvollziehbar, besonders wenn jemanden wie Sie, so engagiert ist. Bei mir bewirkte es jedoch, dass ich den Artikel nicht bis zum Ende las. Ich meine das nicht als Kritik, sondern als Rückmeldung.

    • Andrea Drescher 1. Mai 2025 um 18:29 Uhr - Antworten

      danke für die rückmeldung – kritik ist immer gut.

      aber ganz offen: mit einer reaktion wie ihrer muss ich eben leben. ich schreibe nicht, was menschen hören wollen, sondern das, was ich zu sagen habe. das kann folgen haben. z.b. dass sie nicht mitbekommen, dass 250 unterschriften zusammengekommen sind. und ich meine frustration halbwegs wieder in den griff bekommen habe. das passiert halt, wenn man nicht zuende liest, weil das gesagte / geschriebene nicht gefällt.

      aber selbst wenn sie keine OBS nummer haben – für eine unterschrift bei „selbstbestimmtes österreich“ oder „folter nein danke“, im artikel ebenfalls verlinkt, braucht man die nicht. :-)

      ansonsten einen schönen 1. mai.

  7. rivarol 1. Mai 2025 um 17:41 Uhr - Antworten

    Ja nun, was tun?
    Ich sehe so viele Menschen täglich mit einem Brett vor dem Kopf – sorry dem smartphone beschäftigt, schon wenn sie morgens aus dem Auto steigen und zur Arbeit gehen. Ablenkung, Zerstreuung, Verwirrung. Alles hält in Passivität. So weit haben „sie“ uns, aber das ist eben eine lange Geschichte. Die Leute, für die Du Dich rechtens einsetzt, schrecken letztlich ab: Aufrechte Haltung lohnt nicht, sondern wird bestraft. So siehts aus.
    Denke ich aber an frühere Ereignisse, werde ich vorsichtig: die Französische Revolution mündete in das Schreckensregiment des Direktoriums, später in Napoleons Machtergreifung. Die Pariser Commune wurde hingemetzelt. Die Beseitigung des Zarenregiments durch die russische Revolution endete in Stalins Massenmord am eigenen Volk… Wie oft wurde politischer Aktivismus von Rattenfängern ausgenutzt und pervertiert? Fast immer.
    Ist das ein Plädoyer für Quietsmus? Eher nicht. Aber sooft man die Dinge in die richtige Richtung schob, waren die Wölfe schon da. Sie sind es auch jetzt. Sie werden sich nicht halten können. Nicht auf Dauer.
    Schauerliches steht uns bevor. Aber dabei wird es nicht bleiben.
    Es braucht die Aufrechten, immer. Aber der Wille zum Widerstand ist nicht alles.

    • Glass Steagall Act 2. Mai 2025 um 11:18 Uhr - Antworten

      Wie sagte noch der gefährliche Vordenker des WEF Yuval Harari? „Was machen wir mit all‘ den nutzlosen Menschen? Wir geben ihnen Videospiele und Drogen.“
      Bei „Videospielen“ kann man auch Handys dazurechnen! Bei „Drogen“ kommen die bewusstseinsverändernden mRNA-Spritzen ins Spiel. Und schon kann man alle mit unwichtigen Dingen beschäftigen, die von den eigentlichen Veränderungen in der Welt ablenken! Die immer noch hartnäckigen Protestler werden dann vom Verfassungsschutz beobachtet und wenn es zu schlimm wird, kommt die Polizei nach Hause und derjenige muss sich vor Gericht für seinen Protest verantworten.

  8. Glass Steagall Act 1. Mai 2025 um 15:13 Uhr - Antworten

    In Deutschland kennen wir das Problem mit der Passivität auch.
    Es hat aber insgesamt mit dem System heutzutage zu tun. Die Menschen sind ausgebrannt und leer, erschöpft und haben keine Kraft mehr. Die Think Tanks der Eliten haben dagegen hochspezialisierte Psychologen, die die alten Ideen der Vordenker vor über 100 Jahren analysieren und verbessern! Sie wissen inzwischen mehr über den Bürger, als er über sich selbst! Heute wird die Softpower eingesetzt, die der Bürger kaum merkt, wenn er nicht alle Sinne wach hält!
    Das können inzwischen die wenigsten, denn gerade die Corona-Attacke gegen die Menschen hat sie zusätzlich mental und körperlich geschwächt! Das Sahnehäubchen war dann noch die bewusstseinsverändernde Spritze, die im Gehirn der Betroffenen genügend Schaden angerichtet hat. Sogenannte Zombies sind entstanden, die nicht mehr fähig sind, normal zu denken, geschweige denn einen Protest oder Widerstand zu starten!

    • ibido 1. Mai 2025 um 18:17 Uhr - Antworten

      Habe gestern auf Apolut „Im Gespräch: Kees van der Pijl (Die Historie des Kapitalismus und der Globalisierung)“ gehört. Er beklagt, dass die Vordenker und Analysten, die die Anliegen der Bürger vertreten, verloren gegangen sind. Es bräuchte sozusagen Gegen-Think-Tanks (meine Worte, nicht seine). Man kann nicht erwarten, dass Berufstätige nach der Arbeit noch Gesellschaftsanalyse machen.

      • Glass Steagall Act 1. Mai 2025 um 19:10 Uhr

        Die Gegen-Think-Tanks bräuchte es tatsächlich, allerdings müssten sie vom Volk beauftragt werden, denn die Politik wird es nicht tun, denn so etwas wäre den herrschenden Eliten gar nicht recht … ein Volk, welches auch noch anfängt selbstständig zu denken! Oh wie furchtbar. :-)

      • ibido 1. Mai 2025 um 19:34 Uhr

        ja, wie furchtbar :-))))

    • rivarol 1. Mai 2025 um 20:05 Uhr - Antworten

      Das ist schon viel zu verkopft alles. Meine Meinung: jeder soll das an seinem Platz leisten, was er will und kann. Nicht jeder ist ein hardcore-Widerständler. Aber dann eben ein stiller Subversiver, ein Meckerer, ein Aufklärer, ein Ignorant oder sonstwas. Man kann die Menschen nicht für das Gute zurechtbügeln. Aber man soll sie ermuntern. Und wenn das wie bei Fr. Drescher nicht funktioniert: was Neues, Anderes ausprobieren! Irgendwas geht immer, und immer mehr, je surrealer die Zustände werden.

  9. Peter Ruzsicska 1. Mai 2025 um 13:37 Uhr - Antworten

    Ein vermutlich Chinesisches Sprichwort sagt:
    „Zuerst Siegen, dann Kämpfen“
    Was mag das wohl bedeuten…

    Der Geringe der Selbstbeschränkungsfähige, zu den ich mich in aller Bescheidenheit zähle, praktiziert schon seit Jahrtausenden die tägliche Grundübung von selbstverstätigter Obstruktion bei gleichzeitigst konsequentester Fundamentalignoranz restlosest allem moralisch betulichst Herangetragenen – Grundeinschließlichst der hartnäckigst manipulativst herangetragenen Sprachtrigger von z. B. „…endlich in die Gänge zu kommen“ etc…

    Das fundamentale Naturgesetz von Kräftewirkungen besteht schlicht in tiefer Grundkonsequenz auf allen Ebenen des Daseins, völlig gleichgültig ob dieses nicht bewußt, geleugnet, verdrängt oder ignoriert…

    Moral, Ethik, Recht etc. stellen bloß biegsame Hausordnungen dar, welche der Gospode wie auch immer auszulegen sich bequemt – nichts weiter als simple Herrschaftstechnik, welche z. B. im duchschnittlichen Alltagsgetümmel in jedem Wiener Gemeindebau „erlebt“ werden kann…

    Auch in Niederösterreich nichts erschreckend Neues:

    Mit an sindteiar´n Eis´nrech´n

    D´ Kirtag´ san vorbei
    G´schiss´n und G´spieb´n is anarlei
    D´ Wirt´n schreib´n scho laung nix mehr auf
    Und zuag´noglt haum´s ehna d´Hitt´n

    D´gichtig´n Grat´n vaun die Knecht
    Wassan aus bei da Nocht
    Darr Baua deant fir d´ Raiffeis´n oh
    Und a Kibara reaht um sein Buam

    Darrweu,
    in ollarr Herrgottsfruah in seina guat´n Stub´n
    darrhoazt a Gmoabäck´ seine fesch’n Kaisarrrsemme´n
    Do schllleicht se a da Jaga ei´ in´d greane Oaschicht
    Aund d’gluhrat’n Gmoadeppnarr zaumm‘ mit de scheissat´n Kiah‘
    muahn ehna guat zua

    Da Kaplan zöhlt sei Marie
    In´d Kirz´n blosn’s d´ Ministrant´n
    Darrr Buagamoasta druckt da’d G´schichtl´n
    D´ Feiarrwehr schloft si aus – freiwüllich – in Rausch

    Darrr oide Laundeshauptmau‘ z’aumm mit sein G’schpusi
    moant sein Grant´ tiaf eine z´kihr´n ins scheene Laund
    schoaff mit an sindteiar´n Eis´nrech´n,
    den´s Du brenna miass´n dearfst, obarr nie darrrbrenna kaunst
    Aund aus an schiach´n Köllarrloch schrei´n da Baunkart da oame
    im Duett mit´n kreizguat´n Aungl seina leibeiganan Nicht´:

    D´ Kirtag´ san vorbei
    G´schiss´n und G´spieb´n is anarlei…

    (Niederösterreichisches Heimatgedicht,
    den 20.10.2018 – 27.04.2025)

  10. Amokimpfender Amtsarzt 1. Mai 2025 um 13:33 Uhr - Antworten

    Nur die allerdümmsten Kälber wählen ihre Schlächter selber“ … Ja, es gibt offensichtlich nicht nur ein Berlin-Stockholm Syndrom, sondern auch auch ein Wien-Stockholm Syndrom.
    Ich hab ehrlich gesagt lachen müssen, als feststand, dass XXLutz Ludwig tatsächlich wieder Bürgermeister wird. Man kann heute also einfach nur mit Bauch und Nonsensparolen eine Wahl gewinnen, den Leuten auf den Kopf schei.., ihnen nichtsnutze, dafür aber toxische genexperimentelle Substanzen spritzen („off label“), die Stadt in Kriminalität untergehen lassen, ein 16-Milliardenloch an Schulden reinreißen, die Bezirke teilw. zu Shitholes umbauen … und dann weiter einen auf „Bestes Wien in der ganzen Welt“ machen.

    Solcher Wahnsinn wird nur noch getoppt von den ca. 10% „NEOS“-Wählern, die eine Partei wählen, die mit aller Kraft direkt Krieg ansteuert. Die „Neos“ (als Repräsentanten eines zur immerwährenden Neutralität verpflichteten Landes!) haben auch auf EU-Ebene für den Angriff russischen Territoriums mit Fernraketen gestimmt. 💥🚀

    Aber ein Umstand gibt mir Hoffnung: Das bislang gewohnte Kompensieren durch Konsum und gesteigerten Exzess funktioniert nicht mehr. Man kann die Dosis steigern wie man will, es schmeckt nur kacke. Letztlich wird jedes Individuum also gezwungen sein, umzudenken – oder eben unterzugehen.

    • Peter Ruzsicska 1. Mai 2025 um 13:47 Uhr - Antworten

      Gut gebrüllt!
      Übrigens, auch das mit dem Konsum erledigt sich im Augenblick von selbst, braucht’s doch bloß mal ne längere Zappe bei Tschibo oder Amazon etc…

  11. Jan 1. Mai 2025 um 12:31 Uhr - Antworten

    Es gibt eine Forschung aus den 50ern, die Solar Maxima mit historischen Ereignissen korreliert. Im Solar Minimum gibt es keine Revolutionen, im Maximum putschen sie wegen jedem Mist. Die Amis haben sich nachweislich sehr für diese Forschungen interessiert.

  12. audiatur et altera pars 1. Mai 2025 um 12:11 Uhr - Antworten

    Gestatten, ein paar praktische Tipps, Frau Drescher?

    Danke 1.0.
    Schauen Sie gelegentlich mal in den Alt-68er-Spiegel, gern auch zurückblickend auf all die „Erfolge“ „gegen“ „das System“.
    Als „Beginnende“ mit dem Bild oben. Das find ich übrigens gut, ich sollte wieder einmal abnehmen!
    Als „Fortsetzende“ mit obigem Text und unseren krassen, fast botähnlichen und doch so menschlichen Widersprüchlein. Stichworte: Posting, mal, geteilt, gesehen, Likes, uswusf…
    Und lachen Sie mehr über sich selbst!

    Und wenn Sie wirklich was tun wollen außer schreiben – das ist klar Ihr effektivstes Tun – anstatt etwa Programmbeschwerden ans Westenthalersche Salzamt zu verfassen, sogar in ihrem unmittelbarsten Umfeld:
    Setzen Sie sich beim Chef bzw. den tatsächlich dafür verantwortlichen Menschen/Maschinen für die Abschaffung die unsägliche Zensur hier durch teilweise Tage (!!) dauernde Delays ein! Danke 2.0.

    PS: Das IST auch eine schriftliche Petition. Und mir ist völlig wurscht, ob sie „gelikt“ wird oder nicht. So wie ihnen doch angeblich auch. Oder am Ende etwa nicht?

  13. Patient Null 1. Mai 2025 um 11:48 Uhr - Antworten

    Sie legen überall einen Zahn zu, da sie merken, dass kein Widerstand kommt.

    Passt leider.

    Ich denke man ist recht clever vorgegangen den Widerstand zu ersticken, zumindestens den öffentlichen, mit Rechtsframing, Debanking, Anklagen usw. Öffentlicher Protest kommt deshalb oft von Rentnern, die anderen sind auf ihren Job angewiesen. Man wartet eher auf einen größeren Auslöser.

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