Windkraft und „fiese Fasern“: Fakten von RA Thomas Mock

15. August 2024von 9,9 Minuten Lesezeit

Letzte Woche haben wir an dieser Stelle über potenzielle Gesundheitsrisiken durch Windkraftwerke gesprochen (TKP hat berichtet). An dieser Stelle geht es nun um behördlich bekannte Unterlagen, die Rechtsanwalt Thomas Mock im vergangenen Jahr dem Niedersächsischen Landtag in Form eines Expertengutachtes vorgelegt hat. Teil zwei über bis dato kaum ansatzweise bewusste Gefahren der „Grünen Wende“ für Mensch, Tier und Umwelt.

Heute tauchen wir noch einmal tiefer in dieses Thema ein und werfen einen Blick auf ein Gutachten, das dem nordrhein-westfälischen Landtag vorgelegt wurde. Der Autor dieses Gutachtens ist Rechtsanwalt Thomas Mock, es datiert vom 2. März 2023 und wurde im Auftrag der Gesellschaft für Fortschritt in Freiheit e.V. erstellt, einer selbsternannten „freiheitlichen“ Denkfabrik.

Die Quelle finden Sie hier, die folgenden Auszüge (S. 44-54) wurden von mir mit Hervorhebungen versehen.

Zu Mikropartikelerosionen durch Windrotoren

Auch die wachsenden Gefahren durch Mikropartikel durch Abrieb an den Rotoren rechtfertigt die Beibehaltung des 1000m Abstandes.

Es versteht sich angesichts der gesundheitlichen Gefahren, die generell von Mikropartikeln ausgehen, dass sie auch durch Mikropartikel von Windrotoren ausgehen, dass sowohl Anwohner in Eigentum und Gesundheit betroffen sind, wie auch Gebiete, in denen Nahrungsmittel angebaut werden und über jahrzehntelangen Betrieb eine signifikante kontinuierlich zunehmende Kontamination durch diverse Mikropartikel eintritt. Der Betrieb von Windanlagen aufgrund des natürlichen und unvermeidlichen Abriebs/Erosion/Delamination von toxischen Mikropartikeln von Rotoroberflächen, egal mit welchem Oberflächenschutz versehen, insbesondere an den Rotorwülsten die Wind und Wetter am stärksten ausgesetzt sind, kann einer Genehmigung entgegen stehen, da die Gefahr von signifikanten Gesundheitsschäden durch solche durchaus toxischen und schädlichen Partikeleinträge unverhältnismäßig und unzumutbar ist, Art 2, 20 a GG und einen landwirtschaftlichen Betrieb in seiner Existenz gefährden kann, Art 14 GG. Dabei ist angesichts der großen Flächen heutiger Rotoren und eines üblichen durchschnittlichen aber unvermeidlichen Abriebs von Mikropartikeln in allen Größen und der Lebenszeit von Rotoren bereits von einer signifikanten Menge an Mikropartikeln auszugehen, die aufgrund ihrer Winzigkeit auch dann schon in die Hunderttausende wenn nicht Millionen Partikel reichen. Standorte in Anbaugebieten für Lebensmittel bzw landwirtschaftlich genutzte Flächen scheiden mithin per se aus

Für Menschen gesundheitsschädliche Mikropartikelerosion entstehen durch signifikante Erosion der Oberflächen der heute großflächigeren Rotorblätter und vorderen Rotorblattwülste und über die 20-25 Betriebs-Jahre zunehmende Kontamination der Böden und des Oberflächenwassers wie Grundwassers mit, wegen der verwendeten Materialien Carbon/GFK/CFK ,toxischen Eigenschaften incl. des als lebensgefährlich eingestuften Bisphenol-A (gemäss UBA) zum gesundheitlichen Nachteilen von Anwohnern, insbesondere der Mikro-Fasern, die gem UBA Krebs sogar auslösen können. Fatal ist zudem, dass solche Partikel und Fasern, die weniger als 2 Millimeter messen, was bei der feinteiligen Erosion überwiegend der Fall ist bzw unterstellt werden kann, denn warum sollen durch Erosion kleine Partikel NICHT entstehen, die wie in nachfolgender verlinkter Untersuchung an Mäusen und menschlichen Zellkulturen gezeigt wurde, die schützende Blut-Hirn-Schranke überwinden und ins Gehirn vordringen können. Dort lagern sie sich offenbar in bestimmten Nervenzellen ab, den Mikroglia, beeinflussen die Immunabwehr und führen zu lebensgefährlichen Entzündungen. Das alles ist Stand der Wissenschaft.

Heute üblich gewordene Rotoren mit ca. 80 m Länge haben eine Gesamtoberfläche von 250 bis 350 qm. Eine Windanlage mit drei solcher Rotoren hat mithin eine Gesamtoberfläche von bis ca. 1.000 qm.

Das ist ein signifikanter Sprung in der Rotorenoberfläche gegenüber früheren Anlagengenerationen. Aufgrund der Umwelteinflüsse wie UV-Strahlung, Wind, Temperaturwechsel (insbesondere im Winterhalbjahr), Blitzeinschläge und großflächigen Insektenverklebungen an der Oberfläche im Sommer sind Rotorblätter von Windkraftanlagen anfällig für Erosion. Eine solche Erosion konkretisiert sich durch mehr oder weniger kontinuierliche Abnutzungen und Rissbildungen und ähnliche Verschleißerscheinungen an den Oberflächen. Diese erhöhen sich je höher heute Windanlagen errichtet werden. Denn das dort oben aggressivere Wetter und die in den Höhen sehr viel stärkeren Winde erzeugen nicht nur in der 3. Potenz höhere Stromerträge sondern im entsprechenden Verhältnis auch durch die dort herrschenden aggressiveren Winde (die ja durch die Anlagen-Höhe gesucht werden) auch höheren Verschleiß der Oberflächen. Hierdurch verschlechtern sich u.a. die aerodynamischen Eigenschaften der Flügel. Aus diesem Grund müssen die Rotoren regelmäßig gewartet, repariert und ggfls. ausgetauscht werden.

Das Material der Rotoren Carbon/GFK/CFK

Die in den Oberflächen heute üblicher Rotorblätter verwendeten Materialien Carbon/GFK/CFK sind synthetisch hergestellte Substanzen, die in der Natur nicht vorkommen. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass sie gleichzeitig wasserabweisend (hydrophob), fettabweisend (lipophob) und schmutzabweisend wirken. Aufgrund dieser besonderen Eigenschaften werden sie in vielen Industriebereichen eingesetzt. Verwendung finden sie etwa im Flugzeug- oder Pkw-Bereich zwecks Gewichtsreduktion im militärischen Bereich und in der Windindustrie. Aufgrund ihrer hohen Stabilität werden die chemischen Verbindungen von Carbon/GFK/CFK durch die in der Umwelt üblichen Abbauprozesse praktisch nicht zerstört. Dementsprechend lassen sie sich auch dem Abwasser durch die in Kläranlagen gängigen Abbauverfahren, die im Wesentlichen auf dem Einsatz von Mikroorganismen beruhen, nicht entziehen…

Carbon/GFK/CFK sind für Menschen und Tiere toxisch und stehen im Verdacht, in hohen Dosen fortpflanzungsgefährdend und krebserregend zu sein (u.a. Bisphenol-A) und werden mit Asbest gleichgesetzt (UBA 2020). Ihre unmittelbare Wirkung im Körper ist noch wenig untersucht. Allerdings ist die Erregung von Krebs wohl unstreitig. Es herrscht natürlich Forschungsbedarf, wie bei allen solchen Stoffen. Allerdings erfolgt insbesondere bei militärischen Unfällen (Absturz von Fluggeräten mit Material-Anteilen von Carbon/GFK/CFK) die Beseitigung der mit Carbon/GFK/CFK belasteten Rückstände stets mit erheblichem Aufwand und nur unter Verwendung kompletter GanzkörperSchutzanzügen (PSA) für das eingesetzte Fachpersonal und durch Beseitigung/Austausch der Erdoberfläche auf und in der sich Reste des Materials befinden oder befinden könnten) Ebenso reichen die Kenntnisse um gegenüber diesen Stoffen ein Deponieverbot festzulegen (§ 6 DepotG)…

Es ist geradezu absurd, dass hingegen die Menschen in deren Nähe solche Windanlagen errichtet und über Jahrzehnte solchen gefährlichen Emissionen durch solche Partikel in signifikantem Umfang ausgesetzt werden dies ungeschützt tun müssen bzw den gefährlichen Folgen dieser Stoffe ungeschützt ausgesetzt, darüber unwissend gehalten werden und die zuständigen Behörden nicht einmal eine Prognose oder Untersuchungen oder Monitoring zum Schutz der Anwohner einfordern, selbst wenn die Anlage nur wenige hundert Meter zu Wohnhäusern errichtet werden soll oder sogar unmittelbar neben Flächen zum Anbau von Lebensmitteln.

Die Sicht der Windindustrie

Das Fraunhofer Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) entwickelt derzeit ein Testverfahren, mittels dessen die Beständigkeit verschiedener Beschichtungsmethoden evaluiert werden kann.

Siehe hierzu: https://www.windbranche.de/news/nachrichten/artikel25242-fraunhofer-iwes-sagt-erosion-vonwindkraftanlagen-den-kampfan und https://www.iwes.fraunhofer.de/de/presse_medien/archiv2017/regenerosion-an-rotorblaettern-effektiv-vorbeugen.html.

Doch das ist Forschung und berührt heute in Betrieb befindliche Anlagen nicht. Denn selbst härtere Oberschichtenlacke und sonstige Schutzmechanismen können den Verschleiß nur verzögern oder vermindern, verursachen zudem selbst Mikropartikel. Aufhalten können sie ihn aufgrund der aggressiven Höhenwinde und des dort herrschenden Windes und Wetters nicht, erst recht nicht im Hinblick auf die übliche Lebenszeit der Rotoren von 20 bis 25 Jahren, soweit die Rotoren aufgrund des Verschleiß überhaupt eine solche Lebensspanne erreichen und nicht zwischendurch wegen übermäßigen Verschleiß ausgetauscht werden müssen…

Als bislang offene Frage wird definiert, welcher Mechanismus im Detail zur Schädigung und zum Materialabtrag an Rotorblättern führt. Unstreitig ist allerdings die Erosion als solche und die Folgewirkungen der Erosion zum Nachteil der Umwelt.

Deshalb teilen die Hersteller die Daten nicht mit und gefährden dadurch die Umwelt und Gesundheit der Anwohner. Zugleich zeigen neue Forschungen die ganze Dramatik der Erosionen und Erosionsprozesse.

Neue Energie schreibt dazu (meine Hervorhebung):

„Erst kürzlich veröffentlichten Wissenschaftler der technischen Universität von Dänemark (DTU) eine Studie im Fachblatt „energies“, in der Sie das Erosionsrisiko von 15 Megawatt-Anlagen entlang der deutsch-dänischen Küste auf der Basis detaillierter Wetterdaten abgeschätzt haben. Ihr Ergebnis: Entlang der Nordseeküste halten die Vorderkanten der Rotorblätter etwa anderthalb bis drei Jahre der Belastung durch Regentropfen stand. Im Ostseeraum kann sich die Haltbarkeit auf etwa vier Jahre verlängern.

Die gesamte Studie findet sich: Energies 2021,14,5974, „A Comprehensive Analysis…“, veröffentlicht am 20. Sept. 2021.

Weiterführende Hinweise ergeben sich auch aus Norwegen, via der Studie „Leading edge erosion of wind turbine blades: Understanding, prevention and protection„, die in Renewable Energy 169 (2021) erschien.

Die zuvor vorgestellten Untersuchungen haben dazu die Mengen pro Jahr abgeschätzt die von den Oberflächen verloren gehen. Sie erreichen pro Rotorblatt schon nach wenigen Jahren über 100 Kilogramm, was konkret Millionen von Mikropartikel zur Folge haben kann. Bei drei Rotoren erhöhen sich diese Werte dementsprechend und bei mehreren Anlagen nochmals. Diese Mikropartikel werden durch den Wind im Umkreis von bis zu 1000m verteilt, da sie nur bei Wind und seinen Folgen vom Rotor abgelöst werden, und kontaminieren so den Boden kontinuierlich und additiv.

Damit sind auch Prognosen über die zu erwartenden Mikropartikelemissionen über die Lebenszeit der Rotoren möglich, da grundsätzlich innerhalb einer natürlichen Varianz gut abschätzbarbar. Die Mengen sind beträchtlich wie die Untersuchungen belegen und stellen u.a. das BBodenSchG vor eine Herausforderung. Denn ggfls. müssen nach Jahrzehnten des Betriebs riesige Bodenflächen bei entsprechender Kontamination durch die Emissionen abgetragen werden. Das aber muss von Anfang an bedacht werden. Hinzu kommt die wachsende Sensibilität der Wissenschaft und des Gesetzgebers gegen solche unstreitig nachteiligen Umwelteinflüsse durch kommende Verschärfungen der gesetzlichen Regeln und Grenzwerten. Besonders heikel dürfte das dort sein, wo die durch Mikropartikel-Eintrag betroffenen Flächen für die Lebensmittelproduktion genutzt werden. Ohne dies frühzeitig in den Verfahren zu untersuchen, abzuschätzen und, soweit überhaupt Genehmigungen erteilt werden können, in den Genehmigungen explizit zu regeln und z.B. Rückstellungen für „worst-case-Szenarien“ zu verpflichten

Trotz dieser offensichtlichen wissenschaftlich belegten Fakten weigern sich Behörden Bodenuntersuchungen vorzunehmen oder Auflagen in den Genehmigungen zu definieren. Das ganze Thema wird seit Jahren tabuisiert, als ob es das nicht gäbe. Aber es ist existent und brennt unter den Nägeln, insbesondere angesichts des geplanten bundesweit flächendeckenden Zubaus mit solchen die Umwelt immer stärker belastenden Anlagen, insbesondere aber im vorliegenden Fall, wo aufgrund dieser Umstände ein Anspruch auf eine solche vorherige Untersuchung, Prognose und Klärung im Schadensfalle existentiell ist.

Ausdeutende Überlegungen

Ich empfehle Ihnen dringend, den Rest des Gutachtens von Rechtsanwalt Mock zu lesen. Die Sprache ist manchmal recht technisch, aber es ist auf jeden Fall etwas, das man nachlesen sollte, denn wenn es nach den Machthabern geht, werden diese Windturbinen – krebsfördernde Apparate – in Kürze in all unseren Vierteln aufgestellt werden.

Was der Bericht jedoch auslässt, ist das, was mit Offshore-Windparks passiert: Da es sich um dieselben Maschinen und Materialien handelt, werden diese giftigen und krebserregenden „fiesen Fasern“ in ähnlicher Weise in der Umwelt verteilt und auch von der Meeresfauna aufgenommen.

Asbest, „fiese Fasern“ und all der andere Mist, mit dem man um sich wirft; die Leidtragenden dieser Art von Kontamination sind alle Lebewesen auf der Erde.

Vielleicht gibt es einen kleinen Hoffnungsschimmer: Ich bezweifle, dass die globalistischen Eliten (und/oder diejenigen, die hinter ihnen stehen) von diesen „Problemen“ wissen bzw. dass diese auch sie betreffen werden. Vielleicht werden sie sich vor dem Abgrund, dem wir alle gegenüberstehen, zurückziehen.

Falls (eine hypothetische Annahme, falls es jemals eine gab), und bis sie das herausfinden, müssen wir diesen Wahnsinn mit jeder Faser unseres Seins bekämpfen.

Von Jahobr – CC0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=44444943, via Wikimedia Commons


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4 Kommentare

  1. Jan 19. August 2024 um 8:47 Uhr - Antworten

    So plausibel das Thema ist: Das Gutachten des Rechtsanwaltes gibt leider sehr wenig her, mit dem man den geballten politischen Willen abdämpfen könnte.

    Die verlinkte Studie dreht sich um die Nutzung von Kuhmist in Biogasanlagen und ist leider auch nicht geeignet.

  2. Glass Steagall Act 15. August 2024 um 19:01 Uhr - Antworten

    Zitat: „… Standorte in Anbaugebieten für Lebensmittel bzw landwirtschaftlich genutzte Flächen scheiden mithin per se aus …“

    Bei uns in Nordrhein Westfalen stehen tausende dieser Windräder mitten und ausschließlich in landwirtschaftlichen Ackerflächen! Und täglich kommen weitere hinzu.

    Zitat: „… müssen nach Jahrzehnten des Betriebs riesige Bodenflächen bei entsprechender Kontamination durch die Emissionen abgetragen werden.“

    Das habe ich bei uns auch noch nie gesehen!

  3. Jan 15. August 2024 um 15:52 Uhr - Antworten

    Städte sind zumeist in der Nähe fruchtbaren Grundes, Löss- oder Schwemmböden, und guter Wasserversorgung erbaut worden.

    Die Verfügbarkeit billigster Ölprodukte hat Transporte, Leitungen und Importe möglich gemacht, diese bleiben jedoch abhängig von der günstigen Verfügbarkeit. Bricht die Grundlage weg – Diesel – werden Gebiete ohne gute Versorgung unbewohnbar, meist die suburbs und Speckgürtel. Man muss den gut Betuchten dann schnell erzählen, dass es auch mit Elektro geht. Klar!

    Stromleitungen wandeln einen nicht zu unterschätzenden Teil der Energie in Wärme. Die Leitung „schluckt“ Spannung. Aus diesem Grunde werden Wind und Solar in kurzer Distanz zu ihren Verbrauchern platziert: auf jenem fruchtbaren Grund, neben das man die Städte einst gesetzt hatte.

    Man möge sich eine Karte der Bodenbeschaffenheit anschauen: Es ist keineswegs so, dass der Großteil Österreichs für Getreide und Gemüseintensivanbau geeignet wäre.

    Wenn wir nicht nur Fundament und Bauplätze von unseren fruchbaren Ackerböden abziehen müssen, sondern auch noch einen Kreis von 1000m vergiften, wird das unsere zukünftige Nahrungsmittelversorgung reduzieren.

    Auch aus diesem sehr wichtigen Beitrag geht die Idee hervor, dass die Eliten doch nur aufhören müssten, ihren fanatischen Ideen zu folgen, und alles wäre gut!

    Aus meiner Sicht werden irre Ideen überhaupt nur möglich, weil die Grundlage unserer industriellen Welt erodiert: Rohstoffe. Die Leute möchten gerne den Ich-habe-alles-im-Griff-Koksern und -Tranklern glauben, weil 15min-Städte immer noch eine bessere Option als dauerhaft sinkende Rohstoffverfügbarkeit darstellt.

    Und die Alten und Debilen zu „keulen“, wie ein Freund 4 Jahre lang heulte, bis er sich entschied, sein Rest-Leben dem Angeln zu widmen, ist natürlich eine mögliche Reaktion auf ein Sinken des Verhältnis Energie pro Kopf.

    Sinken Energie und Köpfe gleichermaßen bleibt der Quotient gleich. So einfach ist es nicht, da die Skalierung wegfällt und Degrowth zum Finanzcrash führt. Aber es hilft zumindest ein bisschen.

    Und natürlich ist es völlig okay, wenn sich die Minderintelligenten noch einmal gut fühlen, bevor sie in die ewigen Jagdgründe geschickt werden. Warum denn nicht?

    Es hilft nur nicht genug, wir bräuchten eine weitergehende Vorbereitung auf das, was kommt, anstelle einer massiven Investition in die Selbstvergiftung.

    Das Problem ist, Ideen zu Sustainable Agriculture und zu einem ökologischen und wenn wir so wollen eigennützigen Umgang mit unserer Umwelt, gibt es seit vielen Jahren und Jahrhunderten. Die Menschen wollen ihn nicht! Sie wollen, was aktuell mit ihnen passiert! Sie wollen entmündigt, vergiftet und entrechtet werden und sie wollen das auch für andere und ihre Kinder sicherstellen.

    Es handelt sich um einen spirituellen Kampf.

  4. Indre 15. August 2024 um 12:59 Uhr - Antworten

    Die „Insektenverklebungen“ deuten auf ein weiteres Problem mit den Teilen hin, wenn man bedenkt welche wichtige Rolle Insekten z.B. in der Nahrungskette spielen.

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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