
Le Pen gewinnt, doch Macron rettet sich erneut
Nur scheinbar ist die linke „Volksfront“ der große Sieger in der französischen Wahl. Macron dürfte sich gerettet haben und Le Pen ist offiziell die stärkste politische Kraft in Frankreich.
Die Rechnung ist für Macron doch aufgegangen. Die plötzlich ausgerufenen Neuwahlen haben zwar neue Tatsachen in der französischen Nationalversammlung geschaffen, doch dürfte Emmanuel Macron wieder eine Regierung zustande bringen, die mit ihm regiert. Bei einer Mehrheit für Le Pens Rassemblement National (RN) wäre das anders gewesen. Doch aufgrund der breiten Allianz – von Kommunisten bis zu Macrons Liberalen – im zweiten Wahlgang, scheiterte das RN relativ deutlich an diesem Ziel. Trotzdem ist Marine Le Pen die Wahlsiegerin, aber gemeinsam mit Macron.
Le Pens Frankreich
Während die Mainstream-Medien des Westens von einem großen Sieg der linken „neuen Volksfront“ reden, sehen die Tatsachen anders aus. Le Pens RN hat ihre Sitze verdoppelt, kommt nun auf mehr als 140 Abgeordnete. In absoluten Stimmen – abseits des Mehrheitswahlrechts – ist man ohnehin die mit Abstand größte Partei. Mehr als zehn Millionen Franzosen haben das RN gewählt, die Volksfront dagegen knapp sieben Millionen.

Der zweite Sieger ist Emmanuel Macron: Der Banker, selbsternannter Sonnenkönig von Frankreich und das Gesicht der radikalisierten bürgerlichen Mitte. Gerettet hat ihn das linke Bündnis „unbeugsames Frankreich“ und das noch breitere Bündnis „neue Volkfront“ (dieses besteht aus dem „unbeugsamen Frankreich“, den Grünen, der Sozialisten (PS) und den Kommunisten (PCR). Indem die Volksfront für den zweiten Wahlgang einen Deal mit Macrons „Ensemble“ eingegangen ist, hat man ihn gerettet und wurde endgültig und sogar bis zu den Kommunisten hin von der autoritär-liberalen „Mitte“ Macrons – der seit Jahren verschiedene Volksaufstände blutig niederschlagen lässt – einverleibt.
Das dürfte auch Macrons Plan zur Regierungsbildung sein. Sein „Ensemble“ kommt auf 159 Sitze. Dadurch braucht er noch etwa 122 weitere von anderen Parteien. Nun wird er versuchen, selbst eine „breite Allianz“ zu bilden. Die Sozialisten und die Grünen aus der „Volksfront“ herausholen – das wären knapp 100 Sitze – sowie die Republikaner, das Äquivalent der CDU/CSU, zu überzeugen. Mit dieser breiten Koalition hätte Macron eine stabile Mehrheit gefunden, und sowohl Le Pens RN als auch die „Unbeugsamen“ und die Kommunisten in der Opposition isoliert. So könnte er bis 2027 relativ stabil weiterregieren. Doch es gibt auch Beobachter, die ihm eine solche Allianz nicht zutrauen. Jedenfalls wird er Zugeständnisse in alle Richtungen machen müssen. Seine Kriegspläne dürften einen Dämpfer erlitten haben.
Dann sind die nächsten Präsidentschaftswahlen und Le Pen will ihre große Stunde schlagen sehen. Dass ihr dafür die weitere Oppositionsrolle in die Karten spielt, ist durchaus denkbar. Jedenfalls zeigt sich Le Pen zufrieden. Man sei die größte Partei „an Stimmen und Sitzen“ Das stimmt, da die „Volksfront“ mehrere Parteien vereint, wie man hier sieht – splittert man die Parteien auf, kommt keine auch nur annähernd an das RN heran:

Deshalb sehe Le Pen ganz klar einen „Fortschritt“ und „eine Situation“, die „an Dynamik“ gewinne: „Unser Sieg wird nur verzögert“, meinte sie. Die Gewerkschaften fordern Macron indes auf, die Wahl zu „respektieren“ und eine Regierung zu bilden, die auf Grundlage der „neuen Volksfront“ basiere. Man bleibe „mobilisiert“, heißt es etwa von der kämpferischen CGT.
All das kommt nur wenige Tage vor dem Beginn der Olympischen Spielen. Sie beginnen in rund zwei Wochen, Paris wird ein Spektakel erleben. Proteste – egal von welcher Seite – sollen im Keim erstickt werden.
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Das „links“-„rechts“-Spaltungstheater hat wieder neuen Schub bekommen. So lange nicht eine relevante Minderheit dieses Spiel durch schaut und unwidersprochen immer weiter in diesen völlig billigen und eindimensionalen Etiketten gedacht wird (was ist denn zB die „ANTIFA“: das ist doch nichts weiter als eine Selbstzuschreibung die von der „herrschenden Meinung“ gestützt wird – obwohl diese „ANTIFA“ sich mit offensichtlich faschistischen Methoden hervortut), wird auf dieser Welt NICHTS BESSER!
Besser als mit den Wahlen in den UK und FR konnte aktuell dieser Pseudokampf zwischen „linken“ und „rechten“ Kräften gar nicht erneut entlarvt werden: „Linke“ wählen so, dass „neoliberale“ Großkapitalisten-Vertreter (wie Macron) an die Macht kommen (oder dort bleiben) können. (Und „Labour“ ist nur noch ein Witz seiner Ursprünge, mit dem Rausekeln von Corbny wurde die Partei Kapital-konform bereinigt.) Wie krank ist das denn?
Dank dem von den Konzert-Medien aufgeblasenen Popanz eine angeblichen Gegensatzes zwischen „links“ und „rechts“ wird die Masse gesteuert. Dabei ist der Unterschied zwischen der (realpolitischen) „Linken“ und „Rechten“ genauso groß wie der Unterschied zwischen zwei Fußballmannschaften aus der Oberliga: es sind einfach nur andere Köpfe, andere Farben, anderes Geschwätz. Fußball spielen aber beide Mannschaften nur dafür, dass das System bleibt, dass den Spielern und deren Unterstützer weiter die lukrativen Jobs erhalten bleiben. Und dass die Hohen Herren von Ihren VIP-Lounges aus auf die Massen herunterurinieren können.
Hallo,
also sind Frankreichs ,,Linke“ auch bestenfalls verwirrt.
Vor dem Hintergrund des Ukraine-Krieges um jeden Preis Le Pen zu verhindern, das ist jedenfalls fragwürdig.
Die Allianz aus Bohéme-Linken, Linksextremen, Stalinisten und ewig gestrigen Marxisten wird eh nicht lange halten. Sind ja jetzt schon total zerstritten.
Na, ja wenn die cdu und fdp wollte…wäre die Ampel schon lange weg. Aber afd geht ja gar nicht. Zeit die Koffer zu packen. Hier wird sich bis zum völligen Absturz gar nichts ändern!!
Ich sehe eine klare Blaupause für Deutschland. Die Brandmauer steht. Die AFD wird haushoch gewinnen, nur die Küchenschaben werden so lange fusionieren, bis es klappt. Da spielen alte Ideologien keine Rolle mehr, selbst wenn man einen Meerschweinchenverein aus Buxtehude mit in die Regierungsverantwortung nimmt und Wagenknall hat ja schon rote Herzchen an den Grünen verteilt
Das französische Wahlsystem ist undemokratisch und manipulativ. Dadurch, dass sich Kanditaen im Falle einer Dreierkonstellation strategisch durch div. Mauscheleien und Absprachen vor der Wahl zurûckziehen können, wird nicht den Wählerwille abgebildet. Es kam zu einer totalen Verzerrung der Abstimmung.
Der Wille der franz. Wähler ist jedoch bekannt:
Laut Meinungsumfragen am Vorabend des zweiten Wahlgangs hätte das Rassemblement National zwischen 170 und 210 der 577 Sitze in der Versammlung erhalten können, angesichts einer absoluten Mehrheit bei einer Zahl von 289 Abgeordneten. Die NFP wäre ihnen dicht auf den Fersen (155 bis 185) geblieben, gefolgt von den Macronisten (95 bis 125).
Wenn angesichts dieser Verdrehung Macron weitermacht, ist auch Frankreich nun ganz offiziell keine Demokratie mehr. Die im Hass gegen Andersdenkende erstickenden „Linken“ machen es möglich.
Warum Le Pen eigentlich und auch de facto gewonnen hat. Sie wollte keine französischen Soldaten in die Ukraine schicken und unterstützt Friedensverhandlungen. Das wollte auch die Mehrheit der Franzosen…
In England ist es noch verheerender. Es ist unter demokratischen Aspekten betrachtet nicht einzusehen, daß dermaßen große Diskrepanzen zwischen Stimm-ANZAHLEN und „Platzvergaben“ existieren. 14,3 % der Stimmen bringen Farage 5 Sitze. Labour hat 33% und 412 Sitze. Farage braucht 2,68% englische Wahlstimmen für e i n e n Sitz, während Labour 0,08% ‼️‼️für e i n e n Sitz benötigt. Schwachsinn, e g a l wer gerade davon profitiert. Jede Stimme muß gleich bewertet werden. Labour hat ein Drittel der Stimmen und 2/3 der Sitze. Farage 1/8 der Stimmen und 5 Sitze.
Nahezu überall auf der Welt regieren Minderheiten, und ein Schwab brüstete sich damit, daß überall „seine“ Jünger regieren.
WIE offensichtlich muß der Betrug eigentlich noch vonstatten gehen ?
Frage an Palmwedel Erich 😂.
ich gestehe, bei dieser wahl niemand die daumen gedrückt zu haben, sondern eben auf ein solches ergebnis der unregierbarkeit gehofft zu haben.
der großkonzern-fan macron geht für mich nun mal gar nicht.
für mélenchon habe ich gewisse sympathien, aber deutlich weniger für seine bündnispartner.
le pen war eine lockdown- und zwangsmasken-befürworterin (selbst noch zu einem zeitpunkt, als kickl sich schon längst von seinen ähnlichen vorherigen diesbezüglichen positionen bereits längst distanziert hat).
wird ein interessantes freies spiel der kräfte werden, da ich nicht davon ausgehe, dass sich da eine koalition bilden lässt – zumal verfassungsrechtlich eine allfällige neuwahl nicht vor dem sommer 2025 stattfinden darf).
aber auch, wenn mir le pen zu coronamaßnahmenfreundlich war: ich denke, die (für mich sehr erfreuliche) niederlage des macron-lagers hat doch auch sehr stark mit seiner militant-brutalen corona-politik zu tun. und der wahlsieg der linken? gerade in frankreich waren die corona-demos tendenziell stark links dominiert – alleine schon das so weit verbreitete corona-proteslied „danser encore“, das auf unzähligen corona-demos und -flashmobs gesungen wurde und vom klar links orientierten sänger HK stammt. offizielle umfragen sagen ja immer wieder aus, dass die corona-thematik bei wahlen keine rolle mehr spielt. ja, weil die menschen sich nicht trauern, das in umfragen zuzugeben. aber wenn die menschen in ihren grundrechten derart stark eingeschränkt wurden, wie seit 1945 nicht mehr, dann wirkt es sich – no na – sehr wohl klar auf das wahlverhalten aus. weder le pen noch mélenchon waren leider ganz eindeutige coronamaßnahmengegner. bei den lockdowns aber mélenchon doch etwas mehr. vielleicht hat auch das bei manchen den ausschlag gegeben, im zweifel eher LFI als RN zu wählen.
Naja, immer noch besser als der „Wahlkampf“ eines so dementen Kandidaten, dass er all die vergangenen Drehs (zB seine „Wahl“ zum Spitzenkandidaten) vergessen hat und in aller Öffentlichkeit gegen seine Absetzung kämpft (und sich uneingeschränkten Rückhalt der Partei attestiert), nachdem er von seiner Partei bloßgestellt wurde, um ebendiese Absetzung durch die Offensichtlichkeit seiner geschwundenen Geisteskraft zu erzwingen.
Sleepy Joe’s Demenz torpediert gerade so richtig die Dem-Strategie und legt das ganze Drama offen. Kann es besseres Hollywood geben als das? Ich meine: nein….;)))
Daher gönne ich den „Linken“ diesen Pyrrhus-Sieg in Frankreich und lasse sie „feiern“. Entspinnt sich doch ein weit größeres Debakel vor unseren Augen, jedes Mal wenn der Kaiser nackt die Bühne betritt, weil er bereits zu hinüber ist um zu bemerken, dass längst des Pudels Kern gerufen wurde (und das auch noch vom eigenen Hofe)….;)))
Ich bin nur ein Beobachter von außen und will mich keinesfalls in die inneren Angelegenheiten Frankreichs einmischen. Wer aber die parteipolitische Brille ablegt, wird die großen Probleme erkennen, vor denen die ‚Grande Nation‘ steht: wie weiter in Bezug auf die US- und EU-Kriegspolitik in der Ukraine? Wie weiter in Palästina und im gesamten Mittleren Osten (besonders auch vor dem Hintergrund des großen Bevölkerungsanteils aus früheren Kolonien)? Wie weiter angesichts des Zerfalls des Kolonialreichs in Afrika? Wie weiter mit den wirtschaftlichen und infolgedessen sozialen Problemen, die dadurch verschärft werden? Und, und, und …
Keine der Parteien hat Patentrezepte dafür, jede von ihnen hat gewaltige Achillesfersen diesbezüglich. Die Enttäuschung der verschiedensten, wechselnden Bevölkerungskreise wird nicht abflauen, wahrscheinlich zunehmen mit dem weiteren Anwachsen dieser Probleme. Frankreich stehen turbulente Zeiten bevor – wie auch uns. Mit der Hoffnung auf den Messias aus irgendeiner Partei, welcher auch immer, und dem Starren auf Wahlergebnisse bzw. Schimpfen wegen den eigenen Wünschen nicht entsprechenden Ergebnissen wird es nicht getan sein …
Für das UK schaut es ähnlich aus …
Mensch Erich, dafür isses doch pour toi eine dolle Party…..beim Tanzen immer schön nach links drehen…🤣👍🥂..ein Hoch auf die Wahlsoftware…..
Kein Wunder, daß Macron für eine „ukrainische Demokratie“ und für die amerikanische Rüstungsindustrie, für seine persönliche Machtposition und die Unterwerfung seiner Landsleute kämpft und manipuliert. Er hat selbst k e i n e Ahnung von Demokratie ‼️Er w i l l keine Demokratie ‼️
Zehn Millionen FRANZOSEN wählen eine Frau, und wer rettet sich über ein mißbrauchtes Mehrheitswahlrecht w i e d e r gezielt an die Macht ??? Macrönchen….
Dieses Wahlrecht ist ein offener Boykott gegenüber demokratischen Strukturen. Um das zu erkennen, reicht einfache Baerbock-Intelligenz. 😁
Es ist genau so ein faschistoides Element wie eine „Brandmauer“ oder Koalitionenbildungen gegen eine v o m VOLK gewählte Partei. Es ist eine ostentative VOLKSVERHÖHNUNG und eine unwürdige intellektuelle Darbietung machtgeiler Politstatisten. Schämt euch.
Rechnen muß man eben können, Erich. Nur weil dieses betrugsanfällige Wahlsystem besteht, ist es noch lange nicht alternativlos…mimmimim
Wieso wirst du persönlich, Erich? Kannst du sonst nichts? Keine Argumente? Wieso postest du dann hier?
Die „Klärung“, die Präsident Emmanuel Macron nach der überraschenden Auflösung der Nationalversammlung versprochen hatte, führte zu einem in drei Blöcke zersplitterten Plenarsaal.
Nachfolgend zur Wahl einige Pressestimmen aus Frankreich:
„Die “Klärung”, die Macron herbeigesehnt hatte, stürzt Frankreich, und wahrscheinlich für lange Zeit, in die größte Verwirrung” stellt Alexis Brézet in Le Figaro fest.
Ähnlich äußert sich Nicolas Charbonneau in Le Parisien: „Emmanuel Macron hatte eine Klärung versprochen, wir müssen uns gedulden! Die Situation ist nach diesen Parlamentswahlen noch nebulöser und verwirrender (…) Die Franzosen stehen ratlos vor Ergebnissen, von denen sie verstehen, dass sie die Versammlung unregierbar machen, und können nur schwer erkennen, worauf man zusteuert“, fährt er fort.
Am 9. Juni „führte der Kopfstoß des Präsidenten, der von den Ergebnissen der Europawahlen betroffen war, das Land in eine Phase der Instabilität. Keine Partei dominiert mehr. Niemand kann sein Programm umsetzen. Wer soll dieses Gloubi-boulga regieren?“, fragte Aurélien Viers in La Provence.
In Midi Libre beharrt Olivier Biscaye darauf: „Es ist schwer vorstellbar, wie die große Koalition, die sicherlich in vielerlei Hinsicht unnatürlich ist, aufgebaut werden könnte“.
Für ihn „öffnet der Klärungsversuch des Präsidenten der Republik im Wesentlichen den Weg für chronische Instabilität und Ungewissheit“.
Mehr denn je herrscht „Unklarheit über die kommenden Bündnisse und den künftigen Premierminister“, so die Voix du Nord mit der Schlagzeile „La gauche devant: et maintenant?“.
Während sich am Tag nach den vorgezogenen Parlamentswahlen ein dichter Nebel über Frankreich legt, begrüßen viele Leitartikler wie Olivier Biscaye in Midi Libre „die Ohrfeige für die drittplatzierte Rassemblement National, die das Land nicht regieren wird“.
„Danke wem? Merci le front républicain!“, rief beispielsweise Paul Quinio in Libération aus.
„Die republikanische Front, die von der Linken am Abend des 30. Juni sehr schnell beschlossen wurde und der Großteil der Truppen der Präsidentenmehrheit in ihrem Windschatten mitzog, hat also das Wesentliche ermöglicht: der extremen Rechten den Weg zur Macht zu versperren“, unterstreicht er.
„Die Rassemblement National darf nicht an die Macht gelangen. Das ist die Botschaft, die eine große Mehrheit der Franzosen in der zweiten Runde der Parlamentswahlen übermittelt hat“, ergänzt Jean-Christophe Ploquin in La Croix.
„Das republikanische Aufbäumen zeugt von einem großzügigen Frankreich, das dem Ruf der Angst nicht nachgibt. Mit ihm und durch es muss die Zukunft aufgebaut werden“, meint er.
Die Tageszeitung L’Humanité berichtet auf der Titelseite „Die Hoffnung kehrt zurück“.
Aber da die Versammlung nun neu zusammengesetzt ist, „hat die Stunde des Wiederaufbaus geschlagen“, schreibt Eric Chol in L’Express. „Es ist dringend, vor dem Präsidentschaftstermin im Jahr 2027“.
Zitate: „in die größte Verwirrung” …
… noch nebulöser und verwirrender ….
…den Weg für chronische Instabilität und Ungewissheit“.
In mir taucht der Gedanke auf, dass das vielleicht gewollt ist.
Menschen in Unsicherheit, Verwirrung, Ungewissheit zu stoßen bzw. sie dort zu halten, bedeutet, sie in Ohnmacht zu halten. Für die Regierenden heißt das, dass ihre Macht erhalten bleibt.
Es erinnert mich an die C.-Zeit, wo mit Hilfe von Unsicherheit und Angst säen durchregiert wurde.
Zum speiben.
Die sogenannte “Klärung” Macrons war ein geschickter Schachzug von ihm und seinen Beratern von Mckinsey, um Verwirrung und Unsicherheit zu stiften mit der Absicht weiter an der Macht teilhaben zu können.
Macrons Taktik, unter Mithilfe der Presstituierten, Angst vor dem „bösen“ RN zu erzeugen scheint gelungen, denn der Erfolg des RN blieb doch hinter den Erwartungen zurück.
Die Techniken zur Indoktrination, Manipulation und Infantilisierung der Massen durch die Machteliten sind uns von Rainer Mausfeld bekannt und liefern vermutlich die Erklärung warum
viele Menschen scheinbar nicht mehr erkennen, dass sie für dumm gehalten werden, und die Machtelite, obwohl im Falle Macrons geschwächt, mit ihnen macht, was sie will.
Wie sonst lässt sich erklären, dass die Franzosen praktisch drei Mal dieselben Leute wiedergewählt haben, in der Hoffnung Probleme mithilfe derer zu lösen, die sie geschaffen haben.
Klares Beispiel für ganz schlechtes Erwartungsmanagement. Schon unmittelbar nach dem 1. Wahlgang war klar, dass eine absolute Mehrheit nicht erreichbar ist. Nach ca. 200 Rückziehern von Drittplatzierten bis Dienstagabend sind die erreichbaren Sitze weiter geschrumpft. Trotzdem ist der Gewinn an Sitzen erheblich und für den RN beispiellos, und eine Kohabitation hätte mittelfristig viel Zustimmung gekostet.
Was derzeit in Paris abgeht, sollen sich die 4 System- „SPLITTER-Parteien“ in Österreich gut anschauen, nämlich, dass sich „WAHLBETRUG“ nicht lohnt und meist zu „Bürgerkriegs-ähnlichen“ Zuständen führt. Denn das Volk läßt sich nicht für dumm verkaufen!!!
Heute 8.Juli 18 Uhr Bericht aus der Metropole Paris: Erleben Sie gerade die dramatischen Entwicklungen in Frankreich nach dem überraschenden Sieg des linken Bündnisses bei den Parlamentswahlen. Das Land ist tief gespalten, massive Proteste und Ausschreitungen erschüttern Paris und andere Großstädte. Tränengas, brennende Barrikaden und zahlreiche Festnahmen sind an der Tagesordnung. Präsident Macron warnt vor einem Bürgerkrieg, doch seine Worte scheinen das Vertrauen der Bevölkerung nicht zurückgewinnen zu können.
Die faule Front der Musterdemokraten (Scheindemokraten) – die in Frankreich noch weit skrupelloser als die Systemparteien in Deutschland und auch in Österreich bereit sind, über politische Leichen zu gehen und Wahlen verfälschen, um jeglichen Politikwechsel zu verhindern, der die globalistische Agenda in Gefahr bringen könnte – hat es also wieder einmal geschafft, obwohl langsam alle Pfeile im Köcher verschossen sind.
Denn Le Pen RN. ist dennoch die stimmenstärkste Partei Frankreichs, hat zusätzlich 3% dazu gewonnen aber wird von den MMedien totgeschwiegen!!!
Die seit Jahrzehnten geschürte Angst vor dem angeblich rechtsextremen RN hat also wieder einmal gewirkt; durch wahltaktische Absprachen wurde der Wählerwille absichtlich verfälscht. Es war nicht nur Wahlbetrug, sondern ein Anschlag auf die Demokratie.
Ein ähnliches Beispiel aus Österreich, das wir nicht vergessen haben: Erinnere an eine ähnliche Masche bei der BP Wahl in Österreich, als sich alle 4 LINKEN Parteien hinter VDB gegen Hofer eingehängt haben!!!
Es waren faktisch 4 Parteien gegen Hofer, eine demokratische „Schweinerei“ aber erlaubt!!!
Für Macron kann sich dies jedoch schnell als Pyrrhussieg erweisen. Noch in der Nacht kam es landesweit zu Ausschreitungen bei denen Links- Radikale Polizisten angriffen. Die Linke wird ihren unverhofften Triumph auch auf der Straße verteidigen und das Land noch mehr ins Chaos stürzen.
Insofern wird sich das Ergebnis sich mittelfristig durchaus positiv für das RN- Le Pen auswirken – zumal die Fortsetzung der bisherigen Politik das politische Pendel immer weiter nach rechts schwingen lassen wird.
Wie Ampelregierungen funktionieren, kann man in Deutschland sehen, die gerade Deutschland an die Wand fahren!!! „Denn Wahlbetrug, der auch in Österreich vom „linken System-Block“ geplant sein soll, darf sich nicht lohnen.“
unabhängig davon, wo ich politisch stehe, aber ich bin, seit ich mich erinnern kann, stets klarer gegner eines mehrheitswahlrechts gewesen – und fühle mich durch die jetzigen wahlen in großbritannien und frankreich in dieser meinung sehr bestätigt. so ein wahlmodus bildet den wählerwillen nicht wirklich ab und ist nur auf eine möglichst einfache regierungsbildung ausgerichtet. meine persönlichen favoriten unter den wahlsystemen sind das niederländische (verhältniswahlrecht ganz ohne prozenthürden) und das irische (man kann alle parteien vom ersten bis zum letzten platz reihen).
Bedenklich, dass es auch in Frankreich noch immer so viele Wähler gibt, die den französischen Pseudo-Grünen die Wählerstimme gegeben haben.