Nur Lügen sind erneuerbar

18. Mai 2024von 3,4 Minuten Lesezeit

„Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt“ stellte der österreichische Philosoph Ludwig Wittgenstein (1889-1951) vor ziemlich genau 100 Jahren treffend fest. Das wissen auch die Spin-Doktoren des Great Reset und geben für alles Sprachregelungen vor. Leider werden diese Begriffe unüberprüft von vielen Selbstdenkern übernommen. Unfreiwillig verbreiten sie dann dieses Hirngift.

So geschehen auch mit dem Framing von angeblich fossilen und endlichen im Gegensatz zu den vermeintlich erneuerbaren Energien. Bei letzteren hat man auch gleich als Zugabe mitgeliefert, dass diese keine Rechnungen stellen würden. Allerhöchste Zeit, diese Lügenwörter durch zutreffende Begriffe zu ersetzen, um die Hirnwindungen frei zu bekommen.

Fossil ist nicht fossil

Die Einordnung von Braun- und Steinkohle, Erdöl und Erdgas als „fossil“ ist so pauschal wie unzutreffend. Darauf hat der austroamerikanische Physiker Thomas Gold (1920-2004) vor einer Generation hingewiesen. Erfreulicherweise ist sein Buch vor kurzem in deutscher Sprache neu aufgelegt worden. „Fossil“ bedeutet, dass die Energieträger organischen Ursprungs, sprich aus Pflanzen entstanden sind. Dies trifft für die Braunkohle und Torf zu, die sich aus sedimentierten Pflanzen unter hohem Druck bildet. Für Steinkohle, Erdöl und Erdgas ist diese Entstehung jedoch nicht nur unbewiesen, sondern unwahrscheinlich. Alle drei Energieträger bilden sich im Erdinneren wahrscheinlich unter Mitarbeit hitzeresistenter Mikroorganismen.

Aber nicht nur die unterstellte Entstehung ist Fake News. Auch die Endlichkeit trifft zumindest für die Öl- und Gaslagerstätten nicht zu. Die Hypothese von Thomas Gold ist durch wissenschaftliche Experimente und die Explorationserkenntnisse der großen Öl- und Gaskonzerne längst bestätigt. Ausgebeutete Öl- und Gasfelder füllen sich auf und taugen wieder für neue Entnahmen. Nur sagen will man dies nicht, da die vermeintliche Endlichkeit der Reserven gut für die Preise ist.

Gar nicht davon zu reden, dass ständig neue Vorkommen erschlossen werden. Seit Jahrzehnten ist bekannt, dass Haiti, das ärmste Land der Welt außerhalb Afrikas, auf riesigen Ölvorkommen sitzt. Sie bleiben offenbar unangetastet, da sie von den USA als „Kriegsreserve“ betrachtet werden. Vermutlich lagern dort größere Vorräte als in Venezuela. Und in Gaza geht es um Gas. Der ethnische Konflikt ist nur vordergründig.

Erneuerbar ist nicht erneuerbar

Bekanntlich gibt es kein Perpetuum mobile, das ohne Energieeinsatz Erträge liefert. Dies gilt auch für Energie aus der Sonneneinstrahlung und dem Wind. Mit dem Aufstellen von Windrädern und Solarpaneelen ist es nicht getan. Nicht nur, dass alle Anlagen eine begrenzte Lebensdauer haben und gewartet werden müssen.

Die Energiebeträge, die man entnimmt, fehlen andernorts. Hinter denen Windturbinen entstehen Flauten, die Standfläche der Solarpaneele wird nicht mehr erwärmt. Der Energieerhaltungssatz gilt immer und überall.

Welche Bezeichnungen machen dann Sinn?

Eine zutreffende Klassifikation ist gefragt. Irgendjemand muss damit anfangen. Die genannten Energiequellen unterscheiden sich durch ihre Konsistenz. Kohle, Öl, Gas und Wasser sind materielle Energieträger in unterschiedlichen Aggregatzuständen.

Bei Sonnenlicht und Wind handelt es sich um Energie, die als Strahlung oder Welle erst materialisiert werden muss. Es wäre also sinnvoll, von „materialisierten“ und „nicht-materialisierten“ Energiequellen zu sprechen. Die neue Sprachregelung kann dann auch die Gedankenwelt erneuern. Damit würde schon einmal die Diskussion versachlicht, da die emotionalen Untertöne einer Energieknappheit verschwinden.

Bild von Kevin Schmid auf Pixabay

Die in diesem Artikel geäußerten Ansichten spiegeln nicht unbedingt die Ansichten der fixen Autoren von TKP wieder. Rechte und inhaltliche Verantwortung liegen beim Autor.

Univ.-Doz.(Wien) Dr. med. Gerd Reuther ist Facharzt für Radiologie und Medizinhistoriker. 2005 erhielt für seine Leistungen den Eugenie-und-Felix-Wachsmann-Preis der Deutschen Röntgengesellschaft. Er veröffentlichte rund 100 Beiträge in nationalen und internationalen Fachzeitschriften und -büchern sowie sechs Bücher, die sich kritisch mit der Medizin in Geschichte und Gegenwart auseinandersetzen. Zuletzt erschien „Wer schweigt, hat schon verloren“ .


Unsere Arbeit ist spendenfinanziert – wir bitten um Unterstützung.

Folge TKP auf Telegram oder GETTR und abonniere unseren Newsletter.



Windparks für Hitzewellen und Saharastaub in Europa verantwortlich?

Füllen sich die Ölquellen von selbst wieder auf?

Wie bestimmt die „Tiefe heiße Biosphäre“ der Erde das Klima?

“The Great Reset“ – Die vierte industrielle Verwertung des Menschen

18 Kommentare

  1. zivilistin 19. Mai 2024 um 21:22 Uhr - Antworten

    Aber Hallo, bei der Überschrift wäre ich nicht auf T Gold gekommen !

    Wichtiger ist sein Buch davor, viel seltener als Kohlenwasserstoffe. Daß es unter unseren Füßen lebt, ist ja im Mainstream angekommen, dabei wird freilich die Frage ausgeklammert, wovon sich diese netten Zeitgenossen denn ernähren.

    Fossil kommt von QUELLE und demnach ist jedes Erdöl fossil, was denn sonst, die Begriffe taugen einfach nix. Bei dem Streit ‚biotisch‘ oder ‚abiotisch‘ wird gewöhnlich nicht spezifiziert, ob der Prozeß oder der Input gemeint ist und darum ist der Streit ungefähr so sinnig, wie der zwischen Neptunisten und Plutonisten.

    Aber um auf die Überschrift einzugehen, manche Lügner beweisen bemerkenswertes Talent, so v d L, als sie in Japan suggerieren konnte, daß Ru die Atombomben eingesetzt habe und aktuell berichtet das den Österreichern verbotene grüne Medium, daß Tabak (der heißt so !) bestätigt habe, daß US in Wuhan Gain Of Function Forschung finanziere, Fauci das aber bestritten habe.

    Vor einer Sprache müßten die Menschen eigentlich erst mal LOGIK lernen !

    Fauci hat sinngemäß gesagt: Senator Paul, sie liegen voll daneben, wenn sie denken, daß wir GFO in Wuhan nicht finanziert haben oder oder nicht finanzieren. Also auch er hat bereits gesagt, daß die USA es tut, aber keiner hat’s gemerkt !

  2. Jurgen 19. Mai 2024 um 19:19 Uhr - Antworten

    Die ganze Ölindustrie ist ein Fossil. Man könnte weltweit alle verkauften Treibstoffe auch aus Pflanzenölen herstellen, die jährlich nachwachsen. Aber das ist natürlich nicht gewollt von der Rockefeller et al Clique, weil dann würde ja auch der Pharma Apparat der Symptom-basierten Medikamente mit zusammenbrechen…

    Kleiner Nachgedanke, ist das Öl vielleicht der Schmierstoff für den Erdkern, rotiert der deswegen immer langsamer? :)

  3. Dr. Rolf Lindner 19. Mai 2024 um 10:30 Uhr - Antworten

    Abgesehen davon, dass man in Steinkohle Pflazenreste nachweisen kann, welche sollten die Kohlenstoffquellen für die Bildung von Steinkohle und Erdöl sein? Neigt man zu einer tektonischen Theorie, kommen als Kohlenstoffquelle die Carbonate der Kalksteingebirge in Betracht, und die sind ebenfalls fossilen Ursprungs. Außerdem ist der Gesamtkohlenstoffgehalt der Erde wie der Gehalt anderer Elemente zwar endlich, kann aber immer wieder in Energieträger umgewandelt werden.

  4. Heiko S 18. Mai 2024 um 18:08 Uhr - Antworten

    Lässt dich denn mit der C14-Methode das Alter von Steinkohle und Erdöl nicht bestimmen?

    • xbtory 20. Mai 2024 um 12:25 Uhr - Antworten

      Wer sich mit der C14-Methode beschäftigt, stellt fest, dass das großenteils Kaffesatzleserei ist. Da wird nicht etwa einfach gemessen, wie die Meisten wohl denken, sondern da wird dazugezählt, abgezogen, angepasst, „korrigiert“, … es ist ein Riesenfeld für Fälschung und Vorurteilsunterstützung wie auch diese ganzen „Modellierungs- und Simulationswissenschaften“.

  5. palman42 18. Mai 2024 um 15:37 Uhr - Antworten

    . . . und „meinen“ MERK-Satz dürfen ebs. ALLE verwenden: – > Der ZEH-Oh-ZWEI-SpurenGas- und PflanzenNahrungs-KRISEN-KLAMAUK ist vorbei – lag und liegt fast ALLES n u r am EIS-Pulver der FLIEGEREI < !?! (EigenReim) – mehr dazu u.a. auf „greenhousedefect.com“ unter „Contrails – A Forcing…“ (04/22 mit dt. Post v. Mir) !!!
    . . . und bei „Schätzungen durch Normal-Bürger“ zum „CO2-Anteil“ in der ATMO liegt die Spannbreite zwischen „10“ und „40“ Prozent !?! – dabei hilft „meine“ ESELs-Brücke doch weiter: – > CO2-Anteil in ATMO („0,04 %“) ist vergleichbar mit START-Linie beim „Hundert-Meter-Lauf“ – vormals (angebl.) DREI und heutzutage VIER „Zenti-Meter“ b r e i t !?! – Luft-Feuchte (H2O/RH/ohne Wolken) macht dagegen bis zu FÜNF „Meter“ aus !?!
    . . . und das Global-„Wetter und Me(h)er“ ist live (auch vor- und zurück) auf „earth.nullschool.net“ zu studieren ;-)

  6. Georg Uttenthaler 18. Mai 2024 um 15:20 Uhr - Antworten

    Die vor allem GRÜNE- LINKE- Politik, die sich mit viel Geld steuern läßt und die Spekulanten von BIG MONEY haben eine Klimabewegung „New Green Deal“ zur „KLIMARELIGION“ erhoben. Diese „Religion“ wird von großen Wohltätigkeitsorganisationen und Unternehmensstiftungen wie dem National Endowment for Democracy, Soros Open Society Foundations, dem Rockefeller Brothers Trust, der Shell Foundation, BP, Goldman Sachs und anderen finanziert.

    Während „Big Oil“ für die verheerenden Auswirkungen der fossilen Brennstoffindustrie verantwortlich gemacht wird, ist der Architekt von „Big Oil“, nämlich die Rockefeller-Familie, der wichtigste Protagonist des „Green New Deal“: Und die haben sich dieser Pseudo-Wissenschaft namens Klimakatastrophe bemächtigt, um mit dem Börsen- ZERTIFIKATENHANDEL die Weltwirtschaft zu sanieren und tausende Milliarden Euro zu verdienen.

    Das schwemmt Geld in die Taschen unersättlicher Spekulanten und in Staatskassen dur erhöhte Energie- Preise und die Bürger zahlen. Sagt der Chefökonom der Weltbank N.Stern!

    Warum ist das so? Man hat aus dem nicht vorhandenen Klimanotstand eine Religion geschaffen, um dem gutgläubigen Bürger Steuern und sonstige Erhöhungen wie Energiekosten aufzudrücken und er sich noch freut, für ein Verbrechen der Reichsten der Welt zahlen zu dürfen! Das läuft gerade vor unseren Augen ab!!

    • ibido 19. Mai 2024 um 10:07 Uhr - Antworten

      Ach Herr Uttenthaler….
      In diesem Artikel geht es unter anderem um das Ringen um Worte, die sich selbst erklären. Worte, wo jeder erfasst worum es geht und was gemeint ist.

      Und dann kommen Sie wieder daher mit diesem Schlagwort „links“. Suchen Sie doch bitte endlich ein Wort dafür, was sie damit ausdrücken wollen! Oder geht es Ihnen nur um die Bedienung eines Feindbildes, um Applaus zu heischen.

      Eine Position von „links“ ist zum Beispiel: gerechtere Verteilung des erwirtschafteten Vermögens (eines Volkes). Dem Rest Ihres Postings („Spekulanten“) entnehme ich, dass Sie hier hier, wie die Linken, gegen eine Umverteilung von unten nach oben sind.
      Was meinen Sie also konkret wenn Sie das Wort links benützen???

  7. Veron 18. Mai 2024 um 14:12 Uhr - Antworten

    Die Idee gefällt mir .. .. aber in unserer (deutschsprachigen) Welt setzt sich offenbar nur Unsinn durch, wie z.B. (ausgesprochen) Lizium für Lithium, seit der Olympiade in Seoul plappern alle die amerikanische Aussprache nach (in meiner Kindheit hießt die Stadt noch Se-ul), und die Begriffe Batterie (ursprünglich mehrere, in einer Reihe nebeneinandergestellte Kanonen, in Elektronik daher mehrere leitend miteinander verbundene galvanische Zellen) und Akkumulator werden wild durcheinander gewürfelt, die Mono-Zelle gibt es im Sprachgebrauch kaum .. .. und andererseits wird immer noch das Licht abgedreht (ich erinnere mich an Drehschalter in meiner Kindheit, die gab es aber nur im Keller), gleichzeitig gerät das sinnvolle Wort „einander“ immer mehr in Vergessenheit. Wir lieben uns .. ja, wie schön, ich liebe mich auch!
    Und da jetzt materialisiert und nicht materialisiert einführen zu wollen .. ..

  8. Jan 18. Mai 2024 um 11:05 Uhr - Antworten

    Das entspricht, was Rohöl betrifft, so nicht der Theorie und dem beobachtbaren Geschehen. Gold kommt das Verdienst zu, einen Paradigmenwechsel angestoßen zu haben, der vielleicht auch einmal nutzbar ist.

    Die Ölwirtschaft ist ein finanziell-geologisches Phänomen, dh, es müssen erhebliche Investitionen vorfinanziert werden, es müssen Techniken weiterentwickelt werden und es werden Felder neu erschlossen und aufgegeben.

    Das kann man selbst beobachten, zB hat man in Österreich einmal nennenswert Öl gefördert (OMV) und dann in der Nordsee (BP, Shell) – heute ist dort gar nichts mehr. Die Charts zeigen, dass die nationalen Förderungen überall abnehmen, viele frühere Exportländer sind mittlerweile Importländer, nicht nur, weil der Verbrauch die Förderung übersteigt, sondern auch, weil die Förderung zurück geht. Öl konzentriert sich damit auf die Banane saudische Halbinsel, Iran, Irak, Kaspisches Meer. Venezuela und Kanada sind Sonderfälle.

    Wenn wir Bohrinseln aufstellen, Fracken oder 15km tief bohren müssen, investieren wir viel Energie, die wir von der geförderten Energie abziehen müssen. Es entsteht ein komplexes System, denn die Förderung der Wirtschaft durch billige Energie muss die Förderung des Öls finanzieren. Ein solches System muss man machen, jeder Unternehmer weiß, dass das kein Selbstläufer ist. Bei US-Fracking – 30% des Weltöls – haben die Banken nach drastischen Verlusten erhebliche Investitionen abgezogen, man kann täglich den Rig-Count fallen sehen. Dazu gibt es gute geologische Erklärungen.

    Das Thema Öl ist komplett unter Kontrolle der Globalisten, sämtliche Statistiken sind gelogen, alle in der Obhut der IEA, also der OSCE, das ist Fatih Birol.

    Wenn die Globalisten die Förderung ideologisch motiviert begrenzen, stellt sich das Machtproblem. Zu sagen, wie vertrauen ihren Spritzen nicht, aber ihrer Ölförderung, ist absurd.

    Wer das Thema beobachtet, hat gesehen, dass die OPEC+ in den Vorcoronajahren versucht hat, die Preise anzuheben, weil die Förderung in vielen Fällen nicht mehr wirtschaftlich war. Obwohl ein großes Angebot zu Wirtschaftswachstum führt, sinkt ab einer bestimmten Preisgrenze die Nachfrage und führt zur Stagnation. Daraus schließt man, dass nur ein begrenzter Förderaufwand verkraftbar ist. Darüber hinaus führt er zu Degrowth – auch wenn das einigen Modellen widersprechen mag.

    Der Fall der UdSSR wird auch darauf zurückgeführt, dass dieses wirtschaftlich-geologische System nicht mehr funktioniert hat.

    Dass sich Öl nachbildet oder nachsickert, ist irrelevant, wenn das nicht in relvanter Menge geschieht oder in 15km Tiefe – so tief können wir heute in der Ölindustrie nicht bohren!

    Entweder wir sind in der Hand von lügenden Globalisten oder das mit vertretbaren Kosten förderbare Öl geht zurück. Die Idee, dass wir uns auf diesem Gebiet keine Gedanken machen brauchen, weil sowieso alles in Ordnung sei – diese Idee ist absurd!

    So ein ganz kleines bisschen sagt auch schon die Logik, dass auf einer endlichen Welt kein unendliches Wachstum möglich ist.

    Das Wachstum von Ölförderung und Wirtschaft läuft seit 200 Jahren parallel. Kapitalismus benötigt Wachstum, weil niemand jemandem etwas leiht, der morgen weniger hat als heute. Kapitalismus finanziert aber die Förderung.

    Die Veränderungen in der Förderung über die Jahre sind auch in den Zusammensetzungen der Statistiken ablesbar. So geht Crude Oil, aus dem man Diesel machen kann, zurück und Änderungen der Regularien bezeichnen plötzlich Gasfraktionen als Öl.

    Die Peakoiler, die diese Themen seit Jahren beobachten, argumentieren, dass die Ausweitung der Kreditmenge den steigenden Förderaufwand ins Morgen verschiebt. Darauf bauen viele Finanzanalysen auf, die vor einem Crash warnen.

    Unser Wirtschaftssystem basiert auf fossilen Brennstoffen. Ohne dieses System wird die Ernährungslage schwierig werden. Leider existieren diese biologischen und physikalischen Zusammenhänge.

    Dieses Thema nicht den Globalisten zu überlassen, gehört mit zur Sicherung des Überlebens, für das am Ende jeder selbst verantwortlich ist.

    Die Ölindustrie hat übrigens ein Interesse daran, den Rückgang zu verschleiern, da sie Investitionen einsammeln muss. Die Industrie hat ein Interesse daran, da ihre Geschäftsmodelle ohne Öl nicht funktionieren. Die Politik hat ein Interesse an Verschleierung, um behaupten zu können, dass sie alles im Griff habe.

    Ich verstehe, dass Ängste zur Verdrängung führen. Aber irgendwann ist man alt genug, sich Realitäten auch stellen zu können.

    Wenn wir die aktuellen Wirtschaftsentwicklungen und die Kriege nicht unter dem Aspekt des Öls sehen, sondern ausschließlich unter ideologischen und moralischen Gesichtspunkten, könnte es sein, dass wir zu völlig realitätsfernen Handlungsentscheidungen kommen.

    Es gibt plausible Analysen, die WK1 auf Peak-Coal in UK und WK2 auf einen ersten Pealoil in Europa zurück führen. Nach Stalingrad ist man zu Pferde gezogen.

    • zivilistin 19. Mai 2024 um 21:33 Uhr - Antworten

      Oh Mann, weniger schreiben, mehr lesen und zwar Gold’s erstes Buch ‚Das Jahrtausend des Methans‘ Steinkohle & Öl sind nur Randerscheinungen.

      Wissenschaftlich ist es, mit möglichst wenigen und den einfachsten Annahmen auszukommen und das heißt für die Prozesse unserer endlichen Erde, daß sie sich im Gleichgewicht befinden. Da wir ja terrestrische Biomasse brennen sollen, habe ich mich gefragt: wo bleibt die Biomasse der Ozeane? ganz einfach, sie wird mit den 500m mächtigen Sedimentkeilen an den Subduktionszonen unter die Kontinentalplatten untergezogen und speisen so den Methankreislauf, genau wie die Verbrennungsprodukte.

  9. Glass Steagall Act 18. Mai 2024 um 10:40 Uhr - Antworten

    In den hochbezahlten Think Tanks der Eliten werden ständig neue Wörter kreiert, die entsprechende Emotionen bei den Menschen wecken sollen und den Zweck einer Gehirnwäsche im Sinne der Herrschenden erfüllen! Aus diesen Schmieden kommen auch Wörter wie Klimawandel, Verschwörungstheorie, Klimaleugner usw.

    Mit Hilfe dieser neuen Wörter wird eine Art Umerziehung der Bürger vorgenommen, ohne dass sie das mitbekommen! Die Bürger übernehmen diese Ausdrücke dann in ihrem Sprachgebrauch und werden so im Laufe der Zeit „gehirngewaschen“! Das ist die hohe Kunst der Psychologie, Menschen zu lenken, ohne dass sie das mitbekommen!

    Die im Artikel angesprochenen Wörter sind auch sehr trickreich. Mir selbst sind sie vorher kaum aufgefallen. Nur „erneuerbare Energien“ war mir bisher als Kunstwort bekannt. Danke noch einmal für die Aufklärung.

    • Dian C. 18. Mai 2024 um 12:03 Uhr - Antworten

      Propagandasprech gilt es zu entlarven, insoweit meine volle Unterstützung für das Anliegen des Autors.
      Allerdings sollten keine neuen, fraglichen Worte entlarvte ersetzen, wie z. B. „nicht-materiell“. Auch „immateriell“ ist an dieser Stelle nicht besser. Energie ist eine objektive Erscheinungsform der Materie. Sonnenstrahlen transportieren Energie. Obwohl die Strahlen den Erdboden erwärmen durchdringen sie – ungehindert – den leeren Weltraum und fast ungehindert die Luft.
      Sonnen-, Licht- und Wärmestrahlen, – elektromagnetische Strahlen – allgemein, sind selbst materiell, objektiv, außerhalb des Bewusstseins existierend. Im Unterschied zum Wind sind sie nur nicht an stoffliche Existenz gebunden. Auch der „Sonnenwind“ kommt auf der Erde nur als Strahlung an, nicht als atomarer oder auch nur Teilchenwind.
      Strahlungsenergie ist mitnichten „nicht-“ oder immateriell.
      Welche Begriffe fassen oder „bekämpfen“ die Mär von den „Erneuerbaren“? Die eine Seite bilden die stofflich gebundenen Energieformen, Brennstoffe, die andere die durch die Sonne unmittelbar gewonnenen, aus Wind- und Wasserkraft, oder eben Strahlungsenergie, Licht und Wärme. Brennstoffe werden stofflich entwertet, erzeugen Abfälle und -gase, die Sonne scheint jeden Tag erneut, erzeugt Wind- und Wasserkraft.
      Die Krux ist die, dass auch bei der Nutzbarmachung von Sonnen-Strahlungsenergie durch Stromerzeugung Abfälle und stofflicher Verbrauch entstehen, gar gigantisch über Jahre. Mir scheint es am sinnvollsten, diesen Verbrauch und die Abfälle durch alternative Energiequellen als eben nicht-erneuerbar(!) zu brandmarken.
      Nicht Solarenergie ansich erzeugt Müllberge, sondern die menschliche, gigantomanische Nutzung, der Konsum dieser sorgt für gewaltigen stofflichen Verbrauch und ebensolchen Müll.

  10. xbtory 18. Mai 2024 um 10:37 Uhr - Antworten

    „Bekanntlich gibt es kein Perpetuum mobile, das ohne Energieeinsatz Erträge liefert.“

    Und genau das ist der Knackpunkt des angeblich mikrobiotischen Ursprungs von Erdöl.
    Schade dass der Autor auf so einen Unsinn aufspringt.

    Dass sich Lagerstätten aus der porösen Umgebung langsam teilweise wieder auffüllen, was soll daran mysteriös sein?

  11. Fritz Madersbacher 18. Mai 2024 um 10:23 Uhr - Antworten

    „Allerhöchste Zeit, diese Lügenwörter durch zutreffende Begriffe zu ersetzen, um die Hirnwindungen frei zu bekommen“
    Das ist ein für sämtliche Belange des menschlichen Lebens wichtiges Vorhaben, eine permanente Aufgabe …

  12. Gerhard Umlandt 18. Mai 2024 um 10:12 Uhr - Antworten

    Wie wär´s Mit „Schutt-Sprech“?
    (von Bauschutt, Abraum)

  13. Lissy 18. Mai 2024 um 9:06 Uhr - Antworten

    Herr Dr. Reuther hat recht und ich freue mich jedesmal über seine Beiträge hier und bei YT,
    habe auch 2 Bücher von ihm gelesen.
    Leider sind die meisten Menschen es nicht mehr gewohnt sich einen Sachverhalt gründlich zu erarbeiten,
    dann nämlich kämen sie noch zu ganz anderen Erkenntnissen.
    Dazu möge hier meine Buchempfehlung dienen, anläßlich des Pfingstwochenendes.
    Prof. Dr. A. E. Wilder Smith
    Die Naturwissenschaften kennen keine Evolution – Empirische und theoretische Einwände gegen die Evolutionstheorie
    Legaler Gratis Download
    https://www.sermon-online.com/de/contents/21822
    Allen hier ein gesegentes Wochenende!

  14. BangBang 18. Mai 2024 um 8:41 Uhr - Antworten

    Ein schwieriges Unterfangen den Normalbürgern das zu erklären.

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

Aktuelle Beiträge