
Polio! Polio?
Zur Ausrottung der „Polio“ läuft seit 1988 mit der „Global Polio Eradication Initiative“ ein erfolgloser Feldzug der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Trotz ständiger Impfkampagnen in Entwicklungsländern erleiden dort heute mehr Kinder Lähmungen. In den Industrieländern werden dagegen seit Jahrzehnten keine „Polio“-Fälle mehr diagnostiziert unabhängig davon, ob ein Impfzwang besteht oder nicht. Bei der Mehrzahl Kranker mit der Diagnose „Polio“ kann das angeblich verursachende Virus gar nicht nachgewiesen werden. Was hat es mit der „Polio“ wirklich auf sich?
Kinder und Jugendliche mit spontan aufgetretenen Lähmungen waren bis zum Ende des 19. Jahrhunderts nicht aktenkundig. Erst seither erschienen vereinzelte Berichte von schlaffen Lähmungen bei Kindern in Westeuropa und den Vereinigten Staaten in den Sommermonaten. Betroffen waren jeweils nur kleine Kommunen. Obwohl sich die Lähmungen nicht entlang der Verkehrswege ausbreiteten, große Städte ausgespart blieben und ein Übertragungsweg nicht ermittelt werden konnte, vermutete der deutsche Arzt Adolf von Strümpell (1853-1925) 1884 eine Infektionskrankheit. Als 1905 im Raum Stockholm 1.031 Fälle gemeldet wurden, erklärte man die Lähmungen zu einer Epidemie.
1908 behaupteten die österreichischen Ärzte Karl Landsteiner (1868-1943) und Erwin Popper (1879-1955) ein filtrierbares Virus als Ursache, weil sie angeblich Affen mit einem bakterienfreien Sekret infiziert hätten. In den USA bestätigte der im Rockefeller-Konzern tätige Simon Flexner (1863-1946) umgehend die Ergebnisse. Lange bevor Viren elektronenmikroskopisch gesehen oder indirekt durch Tests nachgewiesen werden konnten, galt nach den Pocken zum zweiten Mal ein Krankheitsbild ohne seriöse Studienbasis als Viruserkrankung. Die Diagnose „Polio“ war jetzt zementiert.
Im neu ausgerufenen Zeitalter der Mikrobiologie war es ebenso wie heute angesagt, jede Krankheit auf Mikroorganismen zurückzuführen und durch Impfungen verhindern zu können. Dass in Osteuropa, Asien oder Afrika keine Erkrankungen auftraten, irritierte die tonangebenden Ärzte der westlichen Industrieländer nicht. Doch welche Infektionskrankheit sollte ausschließlich sporadisch und vor allem da auftreten, wo die Bevölkerungsdichte gering ist? Eine Vergiftung wurde gar nicht in Betracht gezogen, obwohl dies aufgrund des eng umgrenzten Auftretens der Fälle schon damals plausibel erschien.
- Schubert, Dr. Dr. Christian(Autor)
Zwei der frühesten Episoden – in Europa und Vermont – traten kurz nach der Einführung von Bleihydrogenarsenat als Insektizid im Jahr 1892 auf. Dieses Insektizid wirkt auf die Vorderhornzellen des Nervensystems und bewirkt Lähmungen, wie sie der „Polio“ zugeschrieben werden. Lähmungen häuften sich bei Kindern dort, wo die auf Arsen basierende Chemikalie eingesetzt wurde.
Ab 1916 konzentrierten sich die „Polio“-Fälle auf die Nordostküste der USA, vor allem auf Greater New York und Long Island. Recherchen ergaben, dass im New Yorker Umland Zucker einer hawaiianischen Plantage eingeführt wurde, die seit 1915 ein arsenhaltiges Pestizid einsetzte. Die größten Raffinerien der Welt für Rohrzucker standen in Queens und Yonkers, wo es zusammen mit Brooklyn die meisten Krankheitsfälle gab. Wie sich herausstellte, konzentriert sich Arsen im Zucker.
In Deutschland und Dänemark kam es nicht vor den 1930er Jahren zu Krankheitsfällen. In Russland trat „Polio“ erst ab 1949 auf, als Pestizide Einzug hielten. Bis etwa 1950 erkrankten in Asien und Afrika nur Angehörige weißer Minderheiten in abgesonderten Wohnvierteln. Dennoch galt die Krankheit als Problem mangelnder Hygiene!
Nach dem Zweiten Weltkrieg traten weltweit immer mehr kindliche Lähmungen auf. Ab 1950 betraf es in Afrika und Asien auch Einheimische. Große Metropolen meldeten kaum Fälle. Selbst Albert Sabin, der Erfinder der Schluckimpfung bekannte 1947: “Nichts in der Geschichte der Polio ist so verwirrend als die Tatsache, dass sie in den vergangenen 50 oder 60 Jahren von einer sporadischen zu einer epidemischen Krankheit wurde.”
Seit Kriegsende war eine weitere Chemikalie als Pestizid auf den Markt gebracht worden, die eine besondere Affinität zu den Vorderhornzellen des Nervensystems hat: Dichlordiphenyltrichlorethan (DDT). In den 1950er Jahren vernebelte man es sogar in Kindergärten und Schulen. Beim Vergleich der sommerlichen DDT-Sprühungen und der Lähmungen in denselben Gebieten stellte man eine sehr enge Korrelation fest. Je mehr DDT gesprüht wurde, desto mehr „Polio“-Fälle gab es. Das angeblich krankheitsverursachende Poliovirus fand man dagegen nur bei der Hälfte der an Kinderlähmung Verstorbenen.
Ungeachtet dessen wurden bis zur Einführung einer Impfung alle Erkrankungen mit schlaffen Lähmungen als „Polio“ klassifiziert. Ein rein beschreibender Begriff für die Entzündung der grauen Kerngebiete im Rückenmark, der nichts über die Ursache der Lähmung besagt.
Als in Deutschland 1954/5 erstmals ein Impfstoff experimentell mit dem nerventoxischen Aluminiumhydroxid eingesetzt wurde, verfünffachte sich schlagartig die Zahl schlaffer Lähmungen im Kindesalter. Selbst dann blieb die „Polio“ immer ein seltenes Krankheitsbild, das zu einer Seuche aufgebaut wurde. Außer der Vertuschung der Schäden durch DDT ging es um Panikmache für eine lukrative Impfkampagne.
Mit der Einführung von Impfstoffen wurde schlagartig der Krankheitsbegriff eingeengt. Plötzlich mussten die Lähmungen mindestens 6 Wochen lang bestehen, um die Diagnose zu rechtfertigen. Die Fallzahlen gingen alleine dadurch drastisch zurück, da sich eine toxische Lähmung schnell zurückbildet, wenn kein Gift mehr einwirkt. Außerdem bezeichnete man seit Impfbeginn länger bestehende Lähmungen als „akute schlaffe Lähmung“ oder „Guillain-Barré-Syndrom“. Die Polio verschwand von der Bildfläche wie diese Diagnosen bei Kindern zunahmen. Die Impfkampagnen beendeten keineswegs das Krankheitsgeschehen.
Polio gibt es weiterhin in Entwicklungsländern, wo – bei uns verbotene – Pestizide eingesetzt werden: Pakistan und Indien. In Pakistan produzierte über Jahrzehnte die größte DDT-Fabrik der Welt.
Darüberhinaus räumt die WHO Fälle schlaffer Lähmungen bei Kindern durch Impfkampagnen ein. Wahrscheinlich resultiert die Mehrzahl heutiger „Polio“-Fälle aus den impfstoffabgeleiteten Viren (cVDPV) oder einer der zahlreichen giftigen Beistoffe in der Impflösung.
Polio ist das Musterbeispiel einer Alibi-Seuche zur Vertuschung toxischer Effekte von Industriegiften. Jede Lähmung durch Nervengifte kann zur Polio erklärt werden. Als jahrzehntelang aufgebautes Krankheitsmonster stellt sie sicher, dass tatsächliche Lähmungsursachen nicht ermittelt werden. Die Polio wird im Gegensatz zu den Pocken bleiben. Die Polio wird gebraucht. Genauere Details und Hintergründe finden sich in „Hauptsache Panik. Ein neuer Blick auf Seuchen in Europa“.
Ypsilon from Finland, CC0, via Wikimedia Commons
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Univ.-Doz.(Wien) Dr. med. Gerd Reuther ist Facharzt für Radiologie und Medizinhistoriker. 2005 erhielt für seine Leistungen den Eugenie-und-Felix-Wachsmann-Preis der Deutschen Röntgengesellschaft. Er veröffentlichte rund 100 Beiträge in nationalen und internationalen Fachzeitschriften und -büchern sowie sechs Bücher, die sich kritisch mit der Medizin in Geschichte und Gegenwart auseinandersetzen. Zuletzt erschien „Wer schweigt, hat schon verloren“ .
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Mehr Poliofälle durch Bill Gates oralen Impfstoff als durch Wildvirus
Immer mehr Autismus durch ständig umfangreicher werdende Impfpläne für Kinder
Wer viel Zeit hat – Aufschlussreiche Diskussion zum Thema „Scheinwissenschaft Virologie“. Auch die Uniklinik Freiburg mach mit beim Viren-Ringelpietz.
Was unbestritten ist: Viren sind ein Trillionen-Geschäft und wichtiges Instrument des Parasiten-Machterhalts. Das wird weiter verteidigt bis die Welt untergeht. Klar.
https://www.fluoridefreepeel.ca/do-virologists-perform-valid-control-experiments-is-virology-a-science/
Buch: Ansteckungsmythos geht auch auf Polio ein. Liest sich auch für Fachfremde einfach und flüssig. Danach noch “ Die Welt unter Strom“
„Zur Ausrottung der „Polio“ läuft seit 1988 mit der „Global Polio Eradication Initiative“ ein erfolgloser Feldzug der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Trotz ständiger Impfkampagnen in Entwicklungsländern erleiden dort heute mehr Kinder Lähmungen“
Jetzt hat sie offenbar wieder einen Erfolg erzielt:
„Kabul. In Afghanistan ist eine großflächige Impfkampagne gegen das Poliovirus gestartet. Wie das von den Taliban geführte Gesundheitsministerium mitteilte, sollen von Montag an mehr als 7,6 Millionen Kinder gegen die auch als Kinderlähmung bekannte Krankheit geimpft werden. Die Kampagne solle innerhalb von vier Tagen in 21 von 34 Provinzen des Landes durchgeführt werden.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatte vergangenen Dezember gewarnt, dass die Rückkehr Hunderttausender Afghanen nach Massenabschiebungen aus dem Nachbarstaat Pakistan das Risiko einer Ausbreitung des Virus erhöhe“ („Ärztezeitung“, 26.02.2024)
„Kabul – In Afghanistan ist erstmals für das Jahr 2023 ein Fall von Kinderlähmung registriert worden. Ein vierjähriges Kind in der östlichen Provinz Nangarhar sei an Polio erkrankt, teilte das von den Taliban geführte Gesundheitsministerium des Landes am Samstag mit.
Im vergangenen Jahr waren in Afghanistan zwei Fälle von Polio durch Wildtypen des Erregers bekannt geworden. In der kommenden Woche sei eine landesweite Impfkampagne geplant, hieß es weiter. Mehr als 6,4 Millionen Kinder sollen demnach eine Impfung erhalten.
Afghanistan gehört neben dem Nachbarland Pakistan zu den wenigen Ländern, in denen noch neue Fälle von Kinderlähmung nachgewiesen werden. Immer wieder werden Impfkampagnen in beiden Ländern von gewaltsamen Zwischenfällen … überschattet. So werden Impfhelfer unter anderem beschuldigt, Spione zu sein. Auch die Taliban hatten vor ihrer vollständigen Machtübernahme im August 2021 Tür-zu-Tür-Impfkampagnen in den von ihnen kontrollierten Gebieten verboten („Der Standard“, 13. Mai 2023)
Letzteres.
Virus = reine Aminosäuren/DNA-Sequenz, ohne Reproduktionsfähigkeit, da Organe hierzu fehlen.
Hauptsache Angst vor Viren. Hat doch bisher prima geklappt. Der Rubel rollt und die totalitäre Weltherrschaft ist nahe.
Allen frohe Ostern und schöne spirituelle Erlebnisse im Kreise der Familie!