Deutsche „Energiewende“: Harakiri mit Anlauf

20. Dezember 2023von 10 Minuten Lesezeit

Die deutsche Bundesregierung will offenbar die Energiebereitstellung komplett auf Strom aus Wind und Photovoltaik einengen. Dabei ist ihnen schon aufgegangen, dass die Systemstabilität nicht einfach herstellbar sein wird. Die Erzeugung von Strom aus Wind und Photovoltaik ist besonders dann am Geringsten, wenn der meiste Strom gebraucht wird, nämlich im Winter. Unabhängige Wissenschaftler halten diese Vorhaben für kaum machbar und sicher nicht für finanzierbar. Wird der Weg weiter verfolgt ist ein Desaster vorprogrammiert.

Zunächst ein kurzer Auszug aus den Nachrichten des Deutschen Bundestages vom 6. Dezember 2023, in dem folgende Absichtserklärungen zu finden sind:

Die Bundesregierung hat einen Fahrplan zur Erreichung eines sicheren und robusten Betriebs des zukünftigen Stromversorgungssystems mit 100 Prozent erneuerbaren Energien erstellt. In einer Unterrichtung (20/9760) stellt sie die „Roadmap Systemstabilität“ vor.

In der Unterrichtung heißt es, die Veränderung der Erzeugungsstruktur des Stromsystems hin zu dargebotsabhängigen erneuerbaren Energien (EE) stelle einen tiefgreifenden Systemwandel dar. Davon seien auch die Erbringung von Systemdienstleistungen sowie weitere erforderliche Maßnahmen zur Gewährleistung der Systemstabilität für einen sicheren Betrieb des Stromnetzes betroffen. So würden zum Beispiel durch das Ausscheiden der konventionellen fossil betriebenen Kraftwerke auch deren inhärente stabilisierende Eigenschaften nicht mehr verfügbar sein. Das bedeute, dass diese Eigenschaften zukünftig alternativ erbracht werden müssen.

„Energiewende“ verursacht krass steigenden Strombedarf

Zunächst ist festzuhalten, dass durch das komplette Verbot von Kohlenwasserstoffen und ihre Ersetzung durch Strom zusätzlich zwei Drittel der derzeitigen Stromerzeugung allein für die E-Autos erfordert. Durchgängige Anwendung von Wärmepumpen für Heizung und Warmwasser erfordert eine Erhöhung der Spitzenleistung im Winter um das Zwei- bis Dreifache der derzeitigen Stromproduktion.

Wie die Deckung im Winter aussieht, hat man in Deutschland heuer am 1. Dezember gesehen:

Und da wie hier berichtet, ohnehin bereits eine Überdeckung des Bedarfs aus Wind und Photovoltaik im Sommer besteht, trifft das im Winter eben nicht zu. Hier ein Beispiel, wie das im Winter laufen kann. Dieser Leserbrief von Dr. Euan Mearns wurde in The Press and Journal vom 8. Dezember 2023 veröffentlicht:

„Sir, ich kann mir vorstellen, dass viele P&J-Leser Wollmützen und Pullover tragen und sich um eine Kerze kauern, um sich warm zu halten. Draußen ist es sehr kalt, windstill und dunkel. Ideale Bedingungen für überzählige Wintertote.

Am Samstag, dem 2. Dezember, habe ich um 13:30 Uhr und 16:50 Uhr stichprobenartig das Stromangebot und die Stromnachfrage im Vereinigten Königreich überprüft. Um 13:30 Uhr betrug die Nachfrage 40 GW. Das Vereinigte Königreich verfügt über eine installierte Windkraftkapazität von 29 GW und eine installierte Solar-PV-Kapazität von 15 GW, was insgesamt 44 GW an variablen erneuerbaren Energien ergibt – genug, um den gesamten Bedarf zu decken, wenn es windig und sonnig ist. Um 13:30 Uhr am Samstag deckten Wind- und Solarenergie zusammen nur 9,4 % des Bedarfs, und um 16:50 Uhr waren es nur noch 3,8 % des Bedarfs.

Um 16:50 Uhr lieferte Gas 56,1 %, Kernkraft 11,4 % und Importe 14,3 %. Diejenigen, die behaupten, dass Wind- und Solarenergie für Energiesicherheit sorgen, machen sich offensichtlich etwas vor.“

Katastrophen Szenarien

In Island kommt gerade feuriges Magma durch einen ziemlich großen Spalt an die Oberfläche. Der Ätna ist aktiv, Vesuv und Phlegräische Felder könnten bald ausbrechen. Es hat oft genug Vulkanausbrüche gegeben, die so viel Asche in die Luft befördert haben, dass es über Monate und sogar Jahre hinweg eine erhebliche Abkühlung gab, da die Sonne abgeschirmt war.

Die Folge so eines Ereignisses sind Kälte und drastisch reduzierte Stromproduktion aus Photovoltaik. Blackouts und Zusammenbruch der öffentlichen Ordnung und Sicherheit wären unausweichliche Folgen.

1859 gab es das Carrington-Ereignis, ein starker geomagnetischer Sturm, der dazu führte, dass Telegrafenleitungen in Flammen aufgingen. Es führte sogar zu planetenweiten Polarlichtern. Das Carrington-Ereignis ist nach wie vor der heftigste geomagnetische Sturm in der Geschichte. Es ereignete sich nur wenige Monate vor den Maxima des Sonnenzyklus 10. Wenn sich die Sonne also im Juli 2025 dem Höhepunkt ihrer Aktivität ihres aktuellen Sonnenzyklus nähert, können geomagnetische Stürme häufiger werden.

Das so genannte Miyake Ereignis das sich in den vergangen 2000 Jahren 6 Mal ereignete, ist um Größenordnungen stärker und würde so gut wie alle Elektronik und Stromnetze killen.

Eine Gesellschaft, die die bisherigen Energiequellen und Verteilnetze für Kohle, Erdgas, Erdöl und Strom auf Wind und Photovoltaik für Energieerzeugung sowie das Stromnetz als einzigen Verteillweg einschränkt, würde durch solche Ereignisse, die garantiert kommen, auf längere Zeit völlig lahmgelegt werden.

Enorme Kosten

Wir haben schon gesehen, dass für den Winterbetrieb ein enorme Aufrüstung von Photovoltaik und Windparks erforderlich ist. Um die Systemstabilität zu garantieren braucht man riesige Speicherkapazitäten. Francis Menton setzt sich in dem Paper „The Energy Storage Conundrum“ mit dem Thema auseinander.

Ein Entwurf einer solchen Berechnung für den schlimmsten Fall einer Sonnendürre wurde von David Wojick bei PA Pundits International am 20. Januar 2022 erstellt und dann von Roger Caiazza von Pragmatic Environmentalist in einem Beitrag vom 24. Januar 2022 auf den Fall des Staates New York angewandt. Wojick befasst sich mit der Frage, wie viel solare Erzeugungskapazität und Energiespeicher benötigt werden, um 1000 MW an kontinuierlichen Strom durch eine fünftägige Sonnendürre im Winter, gefolgt von zwei Sonnentagen, gefolgt von einer weiteren fünftägigen Sonnendürre, bereitzustellen. Hier ist die Berechnung:

Gehen wir der Einfachheit halber zunächst von 8 Stunden voller Sonne und voller Leistung an jedem [sonnigen] Tag aus. Dann brauchen wir natürlich jede Nacht 16 Stunden Speicherplatz. Das sind 16.000 MWh an Batteriespeichern. Außerdem benötigen wir weitere 2.000 MW an Erzeugungskapazität, um die Batterien jeden Tag aufzuladen…

Wie viele aufeinanderfolgende Tage mit dunkler Bewölkung zu berücksichtigen sind, ist eine komplexe Frage der lokalen und regionalen Meteorologie. Hier gehen wir einfach von 5 Tagen aus, aber es könnten durchaus mehr sein. Fünf dunkle Tage kommen in den meisten Staaten sicherlich von Zeit zu Zeit vor…

Die erforderliche Batteriekapazität ist einfach. Fünf Tage mit 24 Stunden pro Tag sind 120 Stunden. Um eine konstante Leistung von 1.000 MW zu liefern, sind das satte 120.000 MWh an Speicherkapazität…

Es ist von entscheidender Bedeutung, dass die Batterien für die dunklen Tage aufgeladen werden, bevor die nächsten dunklen Tage kommen, was in einigen Fällen sehr bald der Fall sein könnte. Auch dies ist eine Frage der Meteorologie. Um konservativ zu sein, gehen wir zunächst davon aus, dass wir zwei helle Sonnentage haben, um die Aufgabe zu erledigen.

An zwei Tagen haben wir 16 Stunden Ladezeit für die benötigten 120.000 MWh, wofür eine Erzeugungskapazität von 7.500 MW erforderlich ist. Wir haben bereits 3.000 MW an Erzeugungskapazität [für vollsonnige Tage], die aber rund um die Uhr für die Stromversorgung an sonnigen Tagen genutzt wird. Sie steht nicht zur Verfügung, um die Batterien für die dunklen Tage wieder aufzuladen. Es hat sich herausgestellt, dass wir satte 10.500 MW an Solarstromerzeugungskapazität benötigen.

Diese 10.500 MW sind eine Menge, wenn man bedenkt, dass wir nur 1.000 MW rund um die Uhr zuverlässig erzeugen wollen.

Die Berechnung besagt also, dass wir 10.500 MW an Solarmodulen und 120.000 MWh an Batteriespeichern benötigen, wenn wir 1.000 MW an Energie nur mit Hilfe von Solarmodulen und Batteriespeichern bereitstellen und ein Worst-Case-Szenario mit einer fünftägigen Sonnen-„Dürre“, gefolgt von zwei Sonnentagen und einer weiteren fünftägigen Sonnen-„Dürre“, zuverlässig überstehen wollen. …

Speicherung für ein ganzes Jahr: Deutschland und Kalifornien

In einem Beitrag auf der Website Energy Matters vom 22. November 2018 stellte Roger Andrews Berechnungen der Energiespeicherkapazität an, die erforderlich wäre, um ein Wind-/Solarstromerzeugungssystem über ein ganzes Jahr hinweg vollständig zu stützen, und zwar für zwei Fälle: Deutschland und Kalifornien. Für seine Berechnungen verwendete er Tagesdurchschnittsdaten (und nicht stündliche oder minütliche Daten) für das Jahr 2016 für Deutschland und 2017 für Kalifornien. In den fraglichen Jahren betrug die durchschnittliche Nachfrage in Deutschland etwa 50.000 MW und in Kalifornien etwa 35.000 MW.

Andrews hat errechnet, dass in beiden Fällen, wenn Deutschland oder Kalifornien ihren gesamten Strom mit Wind- und Solaranlagen mit den Intermittenzmustern ihrer tatsächlichen Wind- und Solaranlagen in diesen Jahren geliefert hätten, beide Länder etwa 25.000 GWh Speicher benötigt hätten, um Blackouts zu vermeiden. Die 25.000 GWh Speicher hätten in Kalifornien etwa 714 MWh Speicher pro Megawatt durchschnittlicher Nutzung (29,75 Tage durchschnittlicher Nutzung) oder in Deutschland 500 MWh Speicher pro Megawatt durchschnittlicher Nutzung (21,83 Tage durchschnittlicher Nutzung) ausgemacht.

Enorme Kosten

Zunächst muss die derzeit existierende Kapazität von Wind Photovoltaik verdoppelt werden um den Verbrauch im Winter zu decken, und dann verdreifacht um E-Autos und Wärmepumpen versorgen zu können und dann nochmals verzehnfacht um im Winter durchzukommen. Wo die Flächen dafür gefunden werden und wer das bezahlt, sind interessante Fragen.

Menton schätzt noch die Kosten für den Speicher ab. Die projektierten Kosten für das Jahr 2050 bewegen sich zwischen 100 und 250 Dollar pro kWh. Die Kosten für den 25.000 GWh (25 Milliarden kWh) Speicher würden sich also zwischen 2500 und 62.500 Milliarden Dollar bewegen. Die einzige wirklich funktionierende Batterietechnologie ist Lithium Ionen. Wo genau soll das Lithium herkommen? Der Bundestagsabgeordnete der CDU Roderich Kiesewetter meinte dazu bei der ARD:

Wasserstoff als Speicher

Einige Net Zero-Befürworter – die vielleicht die Unpraktikabilität der Batteriespeicherung als Backup für ein Wind-/Solarstromsystem erkannt haben – haben Wasserstoff als Alternative vorgeschlagen. Für Politiker und Aktivisten, die keine Notwendigkeit sehen, sich mit Fragen der Praktikabilität oder der Kosten zu befassen, scheint Wasserstoff das perfekte Mittel zu sein, um Kohlenstoff vollständig aus dem Energiekreislauf zu verbannen: Man stellt den Wasserstoff einfach durch Elektrolyse von Wasser her, speichert ihn, bis man ihn braucht, und verbrennt ihn dann zur Stromerzeugung. Wasser wäre das einzige Nebenprodukt.

Leider sind die praktischen Aspekte und die Kosten von Wasserstoff so hoch, dass es höchst unwahrscheinlich ist, dass er jemals die Lösung für das Problem der Energiespeicherung sein wird. Wasserstoff wird derzeit relativ kostengünstig aus Erdgas durch ein Verfahren namens Dampfreformierung hergestellt. Dabei fällt jedoch Kohlendioxid als Nebenprodukt an, so dass sich im Vergleich zur Verbrennung von Erdgas keine Vorteile in Bezug auf die Verringerung der Kohlendioxidemissionen ergeben. Wenn das Ziel die Dekarbonisierung ist, muss der Wasserstoff aus einer kohlenstofffreien Quelle gewonnen werden, wobei Wasser die einzige echte Alternative darstellt. In Kreisen von Umweltaktivisten wird Wasserstoff, der durch Elektrolyse aus Wasser gewonnen wird, als „grüner“ Wasserstoff bezeichnet.

Bislang gibt es fast keine kommerzielle Produktion von grünem Wasserstoff, da die Elektrolyse viel teurer ist als die Dampfreformierung von Erdgas und daher ohne erhebliche staatliche Subventionen unwirtschaftlich ist. Im JP Morgan Asset Management 2022 Annual Energy Paper heißt es: „Die derzeitige Produktion von grünem Wasserstoff ist vernachlässigbar… „

Wasserstoff ist das kleinste Molekül überhaupt, daher extrem flüchtig,  bildet aber in der Luft sofort Knallgas. Wasserstoff ist viel schwieriger und kostspieliger als Erdgas zu transportieren, zu lagern und zu handhaben. Er ist viel gefährlicher und anfällig für Explosionen. Er hat eine viel geringere Volumendichte als als Erdgas, ganz zu schweigen von Benzin oder Diesel, was es weniger nützlich für Transportanwendungen wie Autos und Flugzeuge macht. Der Preis ist 5 – 10 Mal so hoch wie Erdgas.

Für all das braucht man kein Wissen um Atomphysik. Für die Berechnung der Kosten reichen die Grundrechnungsarten. Man erkannt rasch, dass diese Art von „Energiewende“ nicht machbar ist. Vielleicht der Grund warum Schweden wieder auf Atomenergie setzt. Und China auf Kohle.

Bild von Cornell Frühauf auf Pixabay

Unsere Arbeit ist spendenfinanziert – wir bitten um Unterstützung.

Folge TKP auf Telegram oder GETTR und abonniere unseren Newsletter.



Die „Energiewende“ kann nur durch reduzierte Bevölkerung gelingen

Deutschlands „Energiewende“: Wirtschaftliche Kriegsführung und Angriff auf die Zivilisation

Ausblick auf die Energiewende – Der Weg zum Netto-Nullpunkt in der EU

Gewessler-Ministerium finanziert Ex-Graichen-Club „Agora Energiewend“

Strom-Erzeugung ausschließlich durch Wind- und Solarsysteme nicht machbar

20 Kommentare

  1. lbrecht torz 21. Dezember 2023 um 11:18 Uhr - Antworten

    „Enorme Kosten“

    Das ist doch der ganze Witz an der Sache: wo Kosten sind ist auch wenigstens ein Profiteur.

    Das ist überall so bei den modernen Hypes: von der Abwrackprämie über das Glühlampenverbot, Corona, Krieg bis hin zu „Klima“:

    alles Geldregen-Veranstaltungen der Regierungen für die Kapitalisten.

  2. Hasdrubal 21. Dezember 2023 um 5:59 Uhr - Antworten

    @„Wo genau soll das Lithium herkommen? Der Bundestagsabgeordnete der CDU Roderich Kiesewetter meinte dazu bei der ARD“

    Aus dem Donbass? Jetzt wissen wir, wofür der Allergrößte Feldherr aller Zeiten (dem man seinen Namen auf einen Spickzettel schreiben muss) uns an die Ostfront hetzt. Diese bröckelt allerdings, Avdejevka ist am Fallen – nix Lithium.

  3. Hasdrubal 21. Dezember 2023 um 5:26 Uhr - Antworten

    In Takatuka-Buntschland zählen einzig Klimaindustrie-Begehrlichkeiten – egal, was aus dem Rest der Wirtschaft wird. Kindermärchenbücher-Autoren weder können noch wollen es abschätzen.

    Die Michels haben dem Irrsinn massig Stimmen gegeben – jetzt wird gejammert?

  4. Wolfgang Mayer 20. Dezember 2023 um 17:18 Uhr - Antworten

    Ich selbst halte nichts von den CO2-Geschichten einerseits, noch von der dadurch angeblich verursachten Klimaapokalypse! Auch denke ich, dass wir locker noch hunderte von Jahren (wenn nicht dauerhaft) sog. „fossile“ Energieträger (Gold) nutzen werden.

    Andererseits ist doch ein Energiemix (also Versorgung ohne Absolutismus) eine tolle Sache für alle. Wenn wir in den windigen Zeiten und durch Sonnen-Mittagsstunden insgesamt 80% zu viel „Wetterenergie“ haben, als verbraucht werden kann, dann lasst uns doch diese Energie nutzen und nicht abschalten. Führen wir den Wasserstoff (H2) und das Kohlenstoffdioxid (CO2) zusammen und produzieren daraus Methan (CH4). Und das lässt sich in die bekannten Speicher einbringen.

    Bevor ich tatsächliche mögliche „Wetterenergie“ wegwerfen muss, nutze ich sie. Wegwerfen kosten sicher mehr!

  5. Georg Uttenthaler 20. Dezember 2023 um 14:31 Uhr - Antworten

    Allein die zehn größten Stiftungen, die die Klimapolitik aus Profit- Gier fördern, verfügen zusammen über ein Stiftungskapital von 150 Milliarden Dollar. Davon entfallen allein auf die Gates-Foundation 40 Milliarden Dollar.

    Diese Eliten werden behaupten, daß all diese grünen Milliardäre ihr Geld aus purer Herzensgüte an die Klimabewegung verschenken, daß es für die Marktwirtschaft völlig unbedenklich sei, wenn fast alle Großunternehmen sich in den Händen einer Handvoll Kapitalsammelstellen wie Black Rock oder Vanguard befinden, wenn diese gleichzeitig die Notenbanken und die Politik STEUERN und ihre Manager die Führungspositionen in den Parteien weltweit und den Ministerien übernehmen, wenn sie nicht nur die Presse finanzieren, sondern auch die Wissenschaft. Wenn in der Wissenschaft im Sinne der Oligarchen geforscht, in der Presse berichtet und in der Regierungs- Politik entschieden wird, sei das keine Gefahr für die Demokratie???.

    Dabei ist der Interessengegensatz zwischen grünen Milliardären mit Gottkomplex wie Bill Gates und Christopher Hohn, Finanzkonzernen wie Blackrock und Vanguard, Rockefeller und der großen Mehrheit der Bevölkerung völlig offensichtlich. Was den meisten Menschen lieb und teuer ist, Familie, Tradition, soziale Sicherheit und politische Freiheit, ist für sie bedeutungslos.

    Demokratie nach Muster der AFD und der FPÖ in Ö/D und nationale Grenzen sind lästige Hindernisse bei der Umsetzung der grünen „Transformation“. Die starken konservativen Bewegungen, wie die Gelbwesten in Frankreich, die Bauernpartei in den Niederlanden und die AfD in Deutschland, FPÖ in Österreich sind nicht „extrem“ und „demokratiefeindlich“, sondern die wahren Verteidiger von Freiheit und Demokratie.
    Wir können es ändern, denn nur die Parteien „rechts der Mitte“ können diesen „grünen WAHNSINN“ stoppen!!!

  6. federkiel 20. Dezember 2023 um 13:40 Uhr - Antworten

    Die Energiewende geht eigentlich auf Merkel zu zurück, die sie in einer PK am 9.6.2011 verkündete angesichts Fukushima, obwohl sie vorher noch gegen den Atomaustieg war. Aberwitzige Summen wurden den AKW – betreibern für die raschere Abschaltung der AKWs bezahlt. Dann setzte man in D gegen sämtliche Widerstände auf Nord-Stream II, 24.4.2017, die Vertragsvereinbarung. Zum Jahresende 2021 war die Leitung fertig und Gas sollte fließen. Und dann kam der Ukraine Krieg, und die Zerstörung der Pipeline. Ist also „blöd“ gelaufen. Es wird aber immer Gaskrafwerke brauchen, selbst wenn die Landschaft mit Windrädern zu gepflastert ist, und die Häuser Photovoltaic-Anlagen haben, ganz einfach um die unregelmäßige Stromlieferung auszugleichen, und so weit ich sehen kann, sind einige Gaskraftwerke in Planung oder Bau. (Wiki) Daher gehört die Merit-Order abegeschafft.

    Ich kann mir nicht denken, daß man in Berlin nicht weiß, daß die Art und Weise, wie jetzt die Energiewende betrieben wird, in der Tat „Harakiri mit Anlauf“ ist, die haben nicht einmal die Netze von Nord nach Süd, um den Windstrom dorthin zu bringen, und dem Habeck habens auch Geld gestrichen.
    Zeitweilig müssen Windräder abgeschalten werden, weil sie zu viel Strom liefern, das ist doch irre.
    Also, entweder ist man in Berlin dermaßen ideologisch verbohrt, und daher blind für das, was möglich ist, und was nicht, oder aber sie sind nur mehr Erfüllungsgehilfen des digital-finanziellen Komplexes, und nicht mehr Herr im eigenen Haus.

  7. Hausmann_Alexander 20. Dezember 2023 um 12:54 Uhr - Antworten

    Ich bin gespannt, welche Politiker und Stars involviert sind:

    https://uncutnews.ch/bundesrichter-ordnet-offenlegung-von-jeffrey-epsteins-klientenliste-an-und-entsiegelt-180-geschwaerzte-namen/

    „Die“ wollen uns vernichten, damit „die“ davonkommen!

    Das und Corona-Aufarbeitung werden soooo krass.

    • Hausmann_Alexander 22. Dezember 2023 um 7:54 Uhr - Antworten

      Die Richterin zog sogar den Teil „vollständig“ zurück, bevor sie ihr Urteil verkündete, und gab jedem auf der Liste bis zum 1. Januar Zeit, einen Antrag auf Streichung von der Liste zu stellen:

      Wer auf der Liste steht, kann bis zum 1. Januar Widerspruch einlegen, um seinen Namen streichen zu lassen.

      Wir wissen nicht, wer auf der „vollständigen“ Liste stehen wird, wenn sie veröffentlicht wird (außer Prinz Andrew…

      PR-Firmen, Agenten, Lobbyisten – sie alle kämpfen darum, dass ihre Kunden gestrichen und ihre Feinde hinzugefügt werden. Diejenigen, die das Sagen haben, sind wahrscheinlich damit beschäftigt, jeden zu erpressen, der nicht in letzter Minute auf die Liste gesetzt werden will.

      https://uncutnews.ch/kurz-eingeworfen-die-epstein-kundenliste-ist-nicht-das-was-sie-zu-sein-scheint/

      Dann funktioniert aber das Justizministerium nicht und man kann niemanden trauen.

  8. Glass Steagall Act 20. Dezember 2023 um 12:39 Uhr - Antworten

    Der deutsche Wald raschelt nicht mehr, er rotiert. Aber irgendwann werden auch die Bürger rotieren, aber nicht durch Wind, sondern vor Wut!

    Am Ende ist … Geld weg, Energie weg, Industrie weg, Arbeitsplätze weg, Gesundheit weg, Besitz weg und die Verantwortlichen sind auch weg. Aber trösten wir uns, dann haben wir immer noch tausende Windräder, haufenweise neue militärische Waffen, viele Migranten, Höchststände bei Schulden und die Erkenntnis, dass wir wieder eine weitere Wende von der Wende brauchen.

  9. wellenreiten 20. Dezember 2023 um 11:52 Uhr - Antworten

    „(…) If your so-called ally destroys your country for generations, which is what the Biden administration did when they took out the Nordstream pipeline, and you don’t even feel like you can say anything about it (…) you’re a SICK F*CK and you’re capable of anything.“ (Tucker Carlson über Deutschland im Gespräch mit Jimmy Dore)

  10. Jendra 20. Dezember 2023 um 11:42 Uhr - Antworten

    Denke mal das Scheitern ist Teil des Plans. Die Leute werden um Kernkraft betteln.

    • Vortex 20. Dezember 2023 um 16:37 Uhr - Antworten

      Scheint so zu sein, dies dürfte auch der eigentliche Grund sein, warum sich niemand ernsthaft für solche alternativen Informationen (novam-research.com) interessiert, dabei braucht man dazu nur einige offene Fachleute, die das ganze mal näher untersuchen, um gemeinsam einer idealen globalen Lösung auch praktisch näher zu kommen, ergo Energie ganz ohne schädliche Technologien für Mensch und Natur …

    • suedtiroler 20. Dezember 2023 um 22:48 Uhr - Antworten

      nun, eine gaaanz alte Verschwörungstheorie besagt, dass das CO2-Märchen etwas mit der Atom-Industrie zu tun hat….. ein Schelm der Böses denkt.

    • lbrecht torz 21. Dezember 2023 um 11:34 Uhr - Antworten

      Es tönt ja auch jetzt schon überall, die „neue Kraftwerksgeneration sei sicher und billig“. Natürlich. Was sollen die PR-Abteilungen auch sonst von sich geben? Man sollte sich an die „neuartigen Viren“ erinnern. Den PR-Leuten fällt eben auch nichts Neueres als das ‚Argument‘: „neu und daher anders als vorher“, ein.

      Und was mir Bauchschmerzen macht ist, dass gerade auch von „Rechten“ (die genauso wie die „Linken“ massivst unterwandert sind) in die Richtung getönt wird. Wir werden bald eine AfD in die Regierung bekommen die mit „Lieber Atomstrom als Flüchtlingsstrom“ Werbung macht – für Gates-Kragen seinen Atom-Feldzug.

      Nach der Impfe jetzt als nächster Raubzug die „Mini-Nukes“. Natürlich nichts anderes als „sauber, harmlos, billig, sicher, nachhaltig, umweltfreundlich und vor allem Klima-freundlich“. Was denn sonst? Und dann auch noch klein und putzig. Praktisch was zum knuddeln und liebhaben. Was jeder gerne um die Ecke am nächsten Trafohäuschen stehen haben möchte. Vielleicht noch mit direkt angeschlossener, Atom-beheizter geselliger Trinkhalle?

      Und viele angeblich kritischen Menschen wollen diesen neuen, in Vorbereitung befindlichen Raubzug einfach nicht sehen. Erschreckend.

  11. suedtiroler 20. Dezember 2023 um 11:26 Uhr - Antworten

    Am Teutschen Wesen wird die Welt genesen!

    Ein schöner, mehrwöchiger, totaler Blackout im Winter wäre vielleicht ganz heilsam für unsere arroganten, hochnäsigen Nachbarn im Norden.

    • Friedrich Heinemann 20. Dezember 2023 um 12:30 Uhr - Antworten

      suedtiroler
      20. Dezember 2023 at 11:26Antworten

      Den Blackout hab ihr doch auch schon vergangenen Winter versprochen.
      Dazu die zig Tausende die laut euren Theorien, wegen angeblichem Gasmangel erfrieren hätten sollen.
      Es ist schon deprimierend dass auf euch Nörgler auch kein Verlass mehr ist.

      • suedtiroler 20. Dezember 2023 um 13:06 Uhr

        ach sieh mal an, kaum spricht man von den arroganten, arischen Bessermenschen, kommen sie prompt aus ihren Löchern gekrochen.
        wer ist denn „ihr“ und wer hat was „versprochen“?
        wäre mir nicht bekannt.
        aber wie übrlich wird es der gscheide Teutsche schon erklären, er weiß es schließlich besser.

    • Mia Wu Ast 20. Dezember 2023 um 18:39 Uhr - Antworten

      Südtiroler, wenn Sie wüssten was ein Blackout ist, bezweifle ich daß Sie sich wirklich einen wünschen.
      Der Blackout beginnt nach einem Stromausfall erst so richtig. Bereits während Ihrem „mehrwöchigen Stromausfall“ beginnt die Anarchie.
      Wenn Leute sterben, weil ihre Sauerstoffflasche leer geworden ist und niemand kommt eine neue zu bringen; wenn Dialysepatienten sterben weil sie niemand zur – ohnehin nicht mehr möglichen – Behandlung bringen kann; wenn Helfer nicht verfügbar sind, weil die genau die gleichen Probleme haben wie die Hilfesuchenden; wenn Toiletten überlaufen, weil kein Wasser sie mehr spült oder kein Hebewerk mehr was wegpumpt; wenn Lebensmittel nicht mehr verteilt werden können, weil LKWs nicht mehr durch gesperrte Tunnel fahren können (falls sie überhaupt noch Treibstoff hätten); wenn Lebensmittel in den Geschäften verderben weil keine Kühlung mehr läuft; wenn Leute anfangen „behelfsmäßig“ Speisen zu wärmen und dadurch ihre Wohnung in Brand setzen, jemand vielleciht noch mit dem Fahrrad die Feuerwehr alarmieren fährt – die aber dann nicht kommt, weil die Tanks ihrer Fahrzeuge bereits leer sind; wenn Unvorbereitete (wohl wissend, daß sie keine Polizei verfolgen wird) stehlen bzw. einbrechen gehen (müssen) weil sie keine Vorräte mehr haben, sich die Bestohlenen aber dagegen wehren (ebenso wissend, daß keine Polizei kommen wird) und es dabei wieder Tote gibt – dann ist Blackout.
      In den dann nicht mehr mechanisch belüfteten Ställen verenden Hühner, Puten, Schweine; Kühe liegen mit den Beinen nach oben hinterm Stall weil kein Melkkarusell sie mehr melkt (die wollen dann auch nicht daß (ungeschulte) Menschen an ihren Eutern herumfummeln und treten mit ihren Hufen); Eier sind nicht fertig ausgebrütet – weshalb es auch dann keine Küken, keine Milch/Käse, kein Hähnchen, kein Schnitzel,… geben wird wenn der Strom schon wieder da ist – dann ist Blackout!
      Ein „massiver Stromausfall“ ist durchaus geeignet einen Blackout auszulösen.
      Das könnte sehrwohl Teil einer von Gutmenschen geplanten Bevölkerungsreduktion sein. Die Leute die sich diesen wünschen, kommentieren hier aber eher nicht…

      • suedtiroler 20. Dezember 2023 um 22:45 Uhr

        omg, Sie hören sich ja an als hätten Sie Marc Elsbergs „Blackout – Morgen ist es zu spät“ gelesen!!! ich bin ja so erstaunt. jetzt ändere ich meine Meinung um 360 Grad.

      • Mia Wu Ast 22. Dezember 2023 um 15:17 Uhr

        Nö, tut mir leid – ich hab das Buch zwar schon einmal wo gesehen, gelesen hab ich es aber nicht.
        Wie dem auch sei, wenn man sich den Weg der Lebensmittel außerhalb des Teilstücks zwischen Supermarktregal und -kassa vorstellen kann, ergibt sich die Notwendigkeit der Anarchie ziemlich von selbst. Da wirds dann um den letzen Bissen Essbarem ziemlich schnell so zugehen wie um die Cola-Flasche bei „die Götter müssen verrückt sein“ – jeder wills haben, keiner wills hergeben. Das wird unschön – und sollten wir uns nicht wünschen.

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

Aktuelle Beiträge