Wie die USA die EU in den Untergang treiben

1. April 2022von 9.1 Minuten Lesezeit

Derzeit spielt sich die wohl gravierendste Umgestaltung der Weltordnung seit 1945 ab. Ausgelöst wurde sie durch die von den US Oligarchen vorangetriebene Osterweiterung der NATO bis der russische Bär endgültig aus dem seit 1991 währenden Winterschlaf aufgeweckt wurde. Die Erschütterungen und Veränderungen, die dadurch ausgelöst werden, sind weiterreichender als sich das irgendjemand der Strategen der US-Oligarchen und Pandemiebetreibern jemals vorstellen konnte. Die BRICS Staaten und Eurasien sind bereits die neuen Dominatoren.

Merkel hat mit der Installierung der Pharma- und US-Lobbyistin Ursula von der Leyen der EU (absichtlich?) schweren Schaden zugefügt. Die derzeitige Kommission ist der inkompetenteste Klüngel der jemals EU-Kommission gespielt hat. An Inkompetenz und Fremdsteuerung werden sie allenfalls noch von Scholz/Lauterbach oder Nehammer/Rauch übertroffen.

Die BRICS-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika) werden die Basis einer neu entstehenden Weltordnung bilden – im Bild oben die Regierungschefs dieser Staaten. Dies kündigte der stellvertretende Außenminister der Russischen Föderation, Sergei Rjabkow an: „…ich glaube, dass die BRICS-Staaten, auf die fast die Hälfte der Weltbevölkerung und ein bedeutender Teil des Welt-BIP entfallen, eine der Säulen der neu entstehenden Weltordnung sein werden…“.

In der EU-Kommission und bei westeuropäischen Staatenlenkern herrscht dagegen Verdrängung im ursprünglichen Freud‘schen Sinn. Russland verlangt Zahlung von Gaslieferungen in Rubel, Scholz sagt trotzig wie ein kleines Kind, „wir zahlen aber nur in Euro oder Dollar“. Scholz hat nicht begriffen, dass der Absperrhahn für die Gasleitung in Russland liegt und nicht in Deutschland. Freud hätte seine Freude an dieser manifesten Verdrängung.

Die Zentralbanken von Indien und Russland treffen sich um ein Zahlungssystem von Rubel-Rupie aufzusetzen. Saudi Arabien will künftig Öl für chinesische Yuan liefern. Aber die Politiker in der EU und Westeuropa glauben noch immer mit Sanktionen Russland in die Knie zwingen zu können, ohne dabei zu bemerken, dass sie selbst schon auf den Knien liegen und mit ihnen die Bürgerinnen und Bürger der EU.

Wenn ich wissen will, was in der Welt vorgeht, ist es wenig sinnvoll die von den US-Oligarchen bezahlten Mainstream Medien in Österreich, Deutschland und der EU zu lesen. Besser informiert ist man mit indischen, chinesischen, brasilianischen oder russischen – oder aber konservativen US- oder UK-Medien. Die bieten wesentlich seriöseren Journalismus als die Propagandamedien bei uns.

Hier eine Einschätzung der Entwicklung in Eurasien und der Bedeutung der russischen und früher ukrainischen Stadt Mariupol aus dem konservativen US-Medium von Ron Unz, theoretischer Physiker mit Ausbildungen in Harvard University, Cambridge University und Stanford University.

Die Rolle von Mariupol beim Bau der Seidenstraße

Mariupol, der strategische Hafen am Asowschen Meer, bleibt im Zentrum des Sturms in der Ukraine. Nach Darstellung der NATO wurde Asowstal – eines der größten Eisen- und Stahlwerke Europas – von der russischen Armee und den mit ihr verbündeten Donezker Kräften, die Mariupol „belagerten“, fast zerstört.

Die wahre Geschichte ist, dass das neonazistische Asow-Bataillon seit Beginn der russischen Militäroperation in der Ukraine zahlreiche Zivilisten aus Mariupol als menschliche Schutzschilde missbraucht hat und sich als letztes Aufgebot nach Asowstal zurückgezogen hat. Nach einem in der vergangenen Woche gestellten Ultimatum werden sie nun von den russischen und Donezker Streitkräften sowie den tschetschenischen Spetsnaz vollständig vernichtet.

Asowstal, das zur Metinvest-Gruppe gehört, die vom reichsten Oligarchen der Ukraine, Rinat Achmetow, kontrolliert wird, ist in der Tat eines der größten Hüttenwerke Europas und bezeichnet sich selbst als „leistungsstarkes integriertes Hüttenunternehmen, das Koks und Sinter, Stahl sowie hochwertige Walzprodukte, Stäbe und Formate herstellt“.

Inmitten einer Flut von Berichten über die Schrecken, die die Neonazis von Asow der Zivilbevölkerung von Mariupol zugefügt haben, verheißt eine weitaus verheißungsvollere, unsichtbare Geschichte Gutes für die nahe Zukunft.

Russland ist der fünftgrößte Stahlproduzent der Welt und verfügt darüber hinaus über riesige Eisen- und Kohlevorkommen. Mariupol – ein Stahlmekka – bezog früher Kohle aus dem Donbass, wurde aber seit den Maidan-Ereignissen 2014 unter der De-facto-Herrschaft der Neonazis zu einem Importeur. Eisen beispielsweise wird seither aus dem über 200 Kilometer entfernten Kriwbas in der Ukraine geliefert.

Nachdem sich Donezk als unabhängige Republik gefestigt hat oder sich per Referendum für den Beitritt zur Russischen Föderation entschieden hat, wird sich diese Situation zwangsläufig ändern.

Azovstal investiert in eine breite Palette sehr nützlicher Produkte: Baustahl, Schienen für Eisenbahnen, gehärteter Stahl für Ketten, Bergbauausrüstungen, Walzstahl für Fabrikanlagen, Lastwagen und Eisenbahnwaggons. Teile des Fabrikkomplexes sind recht modern, während andere, jahrzehntealte Anlagen dringend einer Modernisierung bedürfen, die die russische Industrie sicherlich leisten kann.

Strategisch gesehen handelt es sich um einen riesigen Komplex, der direkt am Asowschen Meer liegt – das jetzt praktisch zur Volksrepublik Donezk gehört – und in der Nähe des Schwarzen Meeres. Das bedeutet eine kurze Reise zum östlichen Mittelmeer, einschließlich vieler potenzieller Kunden in Westasien. Und wenn man den Suez überquert und den Indischen Ozean erreicht, erreicht man Kunden in ganz Süd- und Südostasien.

Die Volksrepublik Donezk, die möglicherweise Teil des künftigen Noworossija und sogar Teil Russlands sein wird, wird also einen Großteil der Stahlproduktionskapazitäten für Südeuropa, Westasien und darüber hinaus kontrollieren.

Eine der unvermeidlichen Folgen ist, dass sie in der Lage sein wird, einen regelrechten Boom beim Bau von Güterbahnen in Russland, China und den zentralasiatischen „Stans“ (Staaten oder Regionen in denen Russisch gesprochen wird) auszulösen. Der Eisenbahnbau ist zufällig der bevorzugte Verbindungsmodus für Pekings ehrgeizige Belt and Road Initiative (BRI). Und vor allem für den immer stärker werdenden Internationalen Nord-Süd-Transportkorridor (INSTC).

Mittelfristig dürfte Mariupol also zu einem der wichtigsten Knotenpunkte eines Booms von Nord-Süd-Routen – INSTC durch Russland und Verbindung mit den „Stans“ – sowie von wichtigen BRI-Upgrades in Ost-West-Richtung und von Sub-BRI-Korridoren werden.

Verflochtenes Eurasien

Die Hauptakteure des INSTC sind Russland, der Iran und Indien, die sich nach den NATO-Sanktionen nun in einem fortgeschrittenen Verflechtungsmodus befinden und Mechanismen zur Umgehung des US-Dollars in ihrem Handel entwickelt haben. Aserbaidschan ist ein weiterer wichtiger INSTC-Akteur, der noch unbeständiger ist, weil er die türkischen Konnektivitätspläne im Kaukasus privilegiert.

Das INSTC-Netz wird nach und nach auch mit Pakistan verbunden – und damit ist der chinesisch-pakistanische Wirtschaftskorridor (CPEC) gemeint, ein wichtiges BRI-Drehkreuz, das sich langsam aber sicher nach Afghanistan ausdehnt. Der spontane Besuch von Chinas Außenminister Wang Yi in Kabul Ende letzter Woche diente dazu, die Einbindung Afghanistans in die Neue Seidenstraße voranzutreiben.

All dies geschieht, während Moskau – das Neu-Delhi sehr nahe steht – gleichzeitig die Handelsbeziehungen mit Islamabad ausbaut. Alle drei sind Mitglieder der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SCO).

Das große Nord-Süd-Konzept sieht also eine fließende Verbindung vom russischen Festland zum Kaukasus (Aserbaidschan), nach Westasien (Iran) bis nach Südasien (Indien und Pakistan) vor. Keiner dieser Hauptakteure hat Russland verteufelt oder mit Sanktionen belegt, obwohl die USA ständig Druck ausüben, dies zu tun.

Strategisch gesehen stellt dies das russische multipolare Konzept der Greater Eurasian Partnership in Bezug auf Handel und Konnektivität dar – parallel und ergänzend zur BRI, denn Indien, das einen Rupien-Rubel-Mechanismus zum Kauf von Energie einführen möchte, ist in diesem Fall ein absolut wichtiger Partner Russlands, der mit Chinas angeblichem 400-Milliarden-Dollar-Deal mit dem Iran gleichzieht. In der Praxis wird die Greater Eurasia Partnership eine reibungslosere Konnektivität zwischen Russland, Iran, Pakistan und Indien ermöglichen.

Das NATO-Universum ist indessen von Natur aus nicht in der Lage, die Komplexität der Angleichung auch nur zu erkennen, geschweige denn ihre Auswirkungen zu analysieren. Wir haben es hier mit der Verflechtung von BRI, INTSC und der Greater Eurasia Partnership zu tun – alles Begriffe, die im Washingtoner Beltway als Anathema gelten.

All das wird natürlich in einem geoökonomischen Moment entworfen, der das Spiel verändert, da Russland ab diesem Donnerstag nur noch Zahlungen für sein Gas in Rubel von „unfreundlichen“ Ländern akzeptieren wird.

Parallel zur Greater-Eurasien-Partnerschaft baut die 2013 ins Leben gerufene BRI nach und nach ein komplexes, integriertes eurasisches Netzwerk von Partnerschaften auf – Finanz- und Wirtschaftspartnerschaften, Konnektivität, Aufbau physischer Infrastrukturen, Wirtschafts- und Handelskorridore. Die Rolle der BRI als Mitgestalterin von Institutionen der Global Governance, einschließlich normativer Grundlagen, war ebenfalls von entscheidender Bedeutung, sehr zum Leidwesen des NATO-Bündnisses.

Zeit für die Entwestlichung

Doch erst jetzt wird vor allem der globale Süden beginnen, das gesamte Spektrum des chinesisch-russischen Spiels in der eurasischen Sphäre zu beobachten. Moskau und Peking engagieren sich gemeinsam dafür, die globalistische Governance zu ent-westlichen, wenn nicht gar ganz zu zerschlagen.

Russland wird von nun an noch sorgfältiger beim Aufbau von Institutionen vorgehen und die Eurasische Wirtschaftsunion (EAEU), die SOZ und die Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (OVKS) – ein eurasisches Militärbündnis ausgewählter postsowjetischer Staaten – in einem geopolitischen Kontext der unumkehrbaren institutionellen und normativen Kluft zwischen Russland und dem Westen zusammenführen.

Gleichzeitig wird die Greater Eurasia Partnership Russland als ultimative eurasische Brücke festigen und einen gemeinsamen Raum in ganz Eurasien schaffen, der sogar das vasallisierte Europa ignorieren könnte.

Im wirklichen Leben wird die BRI, ebenso wie die INSTC, zunehmend mit dem Schwarzen Meer verbunden sein (hallo, Mariupol). Und die BRI selbst könnte in ihrer Betonung der Verbindung zwischen Westchina und der schrumpfenden industriellen Basis Westeuropas sogar einer Neubewertung unterzogen werden.

Es macht keinen Sinn, die nördlichen BRI-Korridore – China-Mongolei-Russland über die Transsibirische Eisenbahn und die Eurasische Landbrücke über Kasachstan – zu bevorzugen, wenn Europa in mittelalterliche Demenz verfällt.

Der erneute Schwerpunkt der BRI liegt auf dem Zugang zu unersetzlichen Rohstoffen – und damit ist Russland gemeint – sowie auf der Sicherung wichtiger Lieferungen für die chinesische Produktion. Rohstoffreiche Länder wie Kasachstan und viele Akteure in Afrika werden die wichtigsten Zukunftsmärkte für China sein.

In einer Vor-Covid-Schleife durch Zentralasien hörte man ständig, dass China Fabriken und Hochgeschwindigkeitseisenbahnen baut, während Europa bestenfalls Weißbücher schreibt. Es kann immer noch schlimmer kommen. Die EU als besetztes amerikanisches Territorium ist dabei, vom Zentrum der Weltmacht zum unbedeutenden Akteur an der Peripherie herabzusteigen, zu einem sich abmühenden Markt an der äußersten Peripherie“ von Chinas „Schicksalsgemeinschaft“.

Soweit diese US-Quelle. Und – möchte ich hinzufügen – aus Europa werden auch der Reihe nach Staaten ausbrechen, deren Regierungen noch mit etwas Intelligenz gesegnet sind. Serbien, das sich nach dem verbrecherischen und völkerrechtswidrigen Bombardement durch die NATO im Jahr 1999 nach freundlichen Partnern umsieht, wohl als erstes. Und in Ost- und Südosteuropa werden einige folgen, die diesem Riesen-Wirtschaftsraum mehr abgewinnen können als der EU. Auch Ungarn ist dafür ein Kandidat, das sich schon jetzt bemerkenswert neutral verhält.


Propaganda um Mariupol

Wem nützt die Erzeugung der Krise um Ukraine-Donbass-Russland?

Vom Krieg gegen Covid zur Eskalation des Krieges in der Ukraine – eine Analyse von Fabio Vighi

31 Kommentare

  1. Harald Eitzinger 2. April 2022 at 15:17Antworten

    „Unter anderem gegen den Iran, Guatemala, Ägypten, Kuba, Vietnam, Nicaragua, Serbien, Afghanistan, Irak, Libyen, Syrien, die Ukraine und den Jemen.“
    Schon sonderbar, all diese illegalen Kriege (wie sie Daniele Ganser nennt) haben in der westlichen Peripherie wenig oder gar keinen Protest und schon gar keine Sanktionen gegen die USA ausgelöst. Der moralisch verwerflichste Vorgang seitens der EU war die Verleihung des Friedensnobelpreises an Obama, der in seiner Amtszeit nachweislich 7(!) Länder bombardieren ließ, was diesen Preis sichtlich entwertete! Auch die kürzlich verstorbene Ex-Außenministerin Albright fand es als richtige Entscheidung, dass im Irak-Krieg, der aufgrund einer Lüge vom Zaun gebrochen wurde, 500.000 Kinder dafür zu opfern! Sollte Putin für den Ukraine-Krieg, der letztlich durch die USA provoziert wurde, in Den Haag vor Gericht gestellt werden, so müsste ebenfalls Obama, Bush, Biden, Clinton und die europäischen Chefs der Nato-Staaten, die diese illegalen amerikanischen Kriege mit ihrer Armee unterstützten, dort Platz nehmen!

  2. David 2. April 2022 at 10:29Antworten

    Was haben sie alle gemeinsam? Aufgestelltes Lächeln und hinter der Fasade erkennt man einen Namen. Und der hat bereits begonnen.

  3. J.W. 2. April 2022 at 10:18Antworten

    Drehen jetzt alle durch? Hat die Impfung den Verstand verseucht? Illegale Kriege und Fluchtursachen durch Vollidioten. Das lässt sich an der Tatsache erkennen, dass NATO-Staaten seit 1953 insgesamt 13 Angriffskriege ohne UNO-Mandat gegen andere Länder führten und teilweise immer noch führen. Unter anderem gegen den Iran, Guatemala, Ägypten, Kuba, Vietnam, Nicaragua, Serbien, Afghanistan, Irak, Libyen, Syrien, die Ukraine und den Jemen. Jeder dieser Kriege war von der UNO nicht abgesegnet und gilt somit als illegal und verstößt gemäß der Genfer Kommission gegen das internationale VölkerrechtWieso wird jetzt der nächste Krieg weiter gefördert? Welcher Staat unschuldig ist Werfer die erste Atombombe. Oder wie?
    Giftzwerg sucht Grund für eine behaftete Lüge für den Angriff. Mit solchen Unterstellungen sinkt die Chance ernst genommen zu werden.

  4. Maluch Maluski 2. April 2022 at 4:24Antworten

    Anstatt herumzujammern über den westlichen Niedergang, bleiben hier vor Ort einige Komponenten, die man positiv nutzen sollte:

    a)
    Noch ist hier Geld vorhanden.
    Wer heute statt im Westen zu arbeiten und zu sparen, eine der beiden Zutaten in diese Region verlegt (ich würde wg bereits ausreichenden Auslandserfahrungen nun eher investieren/sparen statt dort zu arbeiten), der kann profitieren.

    Dazu muss man aber selbst recherchieren, Zugang zu exotischen Aktien beschaffen und nicht auf ETF setzen.

    b)
    Im Westen gibt es für Robotik einen Markt, der in den BRIC nur von China und Russland verstanden wird, nämlich für sensorische Robotik. Schlicht gesagt: Pflegeroboter für alternde Bevölkerung.
    Das geplante Chip-Werk bei Magdeburg könnte hier ein derzeit nicht gesehener Grundstein für darauf basierende Technologie sein.

    c)
    Was, wenn durch diesen Vorfall in der Ukraine und die Folgen für die Bevölkerung der EU, eine neue realpolitische Wählerschaft die Parteien umformt?

    Ein solcher Prozess wird 10-20 Jahre dauern, aber könnte gepaart mit Punkt b und einer Änderung der Energiebeschaffung wg hoher Kosten auch interessante Möglichkeiten für den Westen in Zukunft bieten.

    Es ist zweifellos spannend, aber mit Aufbrechen gefestigter Strukturen gibt es neben Risiken immer auch Chancen! Auch für den von mir mit Fassungslosigkeit betrachteten Westen.

    • Harald Eitzinger 2. April 2022 at 15:24Antworten

      „Noch ist hier Geld vorhanden.“
      Das stimmt mit Sicherheit, aber nur viel zu viel, denndem bedruckten Papier steht ein realer Wert gegenüber, der nicht einmal ein Drittel ausmacht und das wird gefährlich werden, da schon ein kleiner Zinssprung nach oben eine Pleitewelle auslösen würde die sich gewaschen hat. Da führt es die südländischen Länder in den Ruin, aber auch Hausbesitzer und Firmen wären in dieser Abwärtsspirale!

  5. Fritz Madersbacher 1. April 2022 at 16:03Antworten

    „Das NATO-Universum ist indessen von Natur aus nicht in der Lage, die Komplexität der Angleichung auch nur zu erkennen, geschweige denn ihre Auswirkungen zu analysieren“
    Gut erkennbar ist das an den dummen NATO-Marionetten in Österreichs Politik und Journaille und ihrem Gekläffe. Sie sind damit aufgewachsen, dass alle Abscheulichkeiten und Verbrechen des westlichen Imperialismus und Kolonialismus rechtens und gerechtfertigt sind. Ihre widerwärtige Doppelmoral fällt ihnen selbstverständlich nicht auf. Analog dazu sind sie außerstande, aus ihrem Pandemie-Denkkäfig auszubrechen. Aber, wie Niccolò Machiavelli sagt: „… zweitens ist es unmöglich, einen Menschen, der bei einer bestimmten Art zu handeln viel Glück gehabt hat, zu überzeugen, daß es gut sein kann, auch einmal anders zu handeln. Daher kommt es, daß das Glück eines Menschen wechselt; denn die Zeiten ändern sich, er aber ändert seine Methoden nicht. Auch der Niedergang der Staaten kommt daher, wenn sich ihre Einrichtungen nicht mit den Zeitnotwendigkeiten ändern …“ (Discorsi, Drittes Buch, 9. Kapitel)
    Die europäischen NATO-Pudel werden nicht mehr ungeschoren aus ihren selbstgewählten Sackgassen herauskommen …

  6. Andreas I. 1. April 2022 at 14:09Antworten

    Die EU ist, gemessen am BIP (ein Thema für sich), die drittgrößte Wirtschaft nach China und USA. Und die EU ist für China Exportmarkt Nr. 2 nach USA.
    Davon wird auch nach einem wirtschaftlichen Einbruch der EU noch was übrig bleiben, also die Routen China-EU bleiben wichtig, aber:
    Die EU hat sich als höchst unzuverlässig erwiesen, Geschäfte mit der EU sind ein Risiko, Sanktionen nach politischem Gutdünken sind keine Geschäftsbasis, darum ist es logisch, sich nicht auf die EU zu verlassen, sondern andere Potentiale zu suchen und zu entwickeln.

    Und nochwas; wenn umgekehrt Russland über Schienenwege Häfen am Indischen Meer nutzen kann, ist es ein Stück weit unabhängiger von den Nadelöhren Ostsee und Bosporus.

  7. Ruth 1. April 2022 at 12:59Antworten

    Da stehen sie mit ihren verlogenen Maskenlächeln. Während die Regierung eine Panne nach der anderen hinlegt. Nein, sie lernen nie aus. Und die Pannen gehen weiter. Verteidigungsministerin Christine Lambrecht liefert Waffen in die Ukraine – aber offenbar die falschen. Sie bereitet offenbar eine neue Waffenlieferung in die Ukraine vor. Doch mit der Ukraine sprach zuvor wohl niemand.
    Erschreckender wird es noch bei den Nachrichten: Tschernobyl: Russische Soldaten verstrahlt. Der staatliche ukrainische Energieversorger Energoatom berichtete, die Soldaten hätten Gräben im Wald in der Sperrzone rund um das teilweise havarierte AKW ausgehoben. Die Soldaten haben offensichtlich nicht gewusst was sie tun und sich Rücksichtslos Verhalten, sagt der Experte für Atomare Sicherheit mit verherenden Folgen. Eine erhöhte Strahlung wurde festgestellt. Die Soldaten haben sich verzogen.Was für Feiglinge.
    Teile der Truppen haben erhebliche Strahlen abbekommen und gerieten in Panik und haben den Abzug verordnet und Russland habe schriftlich das Gebiet der Urkraine übertragen.

  8. David K. 1. April 2022 at 12:52Antworten

    Braucht die Menschheit eine neue Weltordnung bzw. einen neuen wirtschaftlichen Machtkomplex? Was können wir von den BRICS-Staaten erwarten, die teilweise genauso diktatorische Regierungen haben? Ich lehne die USA als „Retter der freien Welt“ genauso ab wie Rußland oder China als Weltmacht. EU-Gegner bin ich seit meiner Jugend, da ich eben zentralistische Machtkomplexe für sehr gefährlich halte.

    Ich finde es erschreckend wie leichtfertig vom Untergang Europas oder der USA, also der westlichen Welt, gesprochen wird. Wir sollten uns bewußt sein, was das für Folgen für uns haben wird. Wir sollten uns endlich klar werden, daß weder die USA und ihre Vasallin EU noch Rußland oder China unsere Zukunft zum Besseren wenden werden.

    George Orwells Prophezeiungen haben sich erfüllt, gestern war Covid-19 unser Feind, heute ist es Rußland und wer oder was wird es morgen sein? Von Katastrophe zu Katastrophe schlitternd wird uns bald alles genommen sein und wir werden unglücklich nur noch unser armseliges Leben in totaler Überwachung fristen.

    Wir sollten aufhören, uns für eine Seite zu entscheiden, und erkennen, daß wir von einem Prozent der Menschen für ihre psychopathischen Machtspiele mißbraucht werden. Wir sollten uns auf uns besinnen und endlich eine Welt erschaffen, in der wir alle gut miteinander leben können.

    Bleibt ungeimpft,
    David

    • Andreas I. 1. April 2022 at 14:39Antworten

      Hallo,
      dass die Chinesen oder die Russen sich wie Kolonialherren verhalten werden – das ist Projektion der Westeuropäer aus ihrem Denken heraus.
      Nach 500 Jahren Kolonialherren-Denken können die Westeuropäer nur denken Herrscher oder Beherrschter zu sein.
      Das heißt aber nicht, dass andere auch so denken müssen.

    • David K. 1. April 2022 at 15:42Antworten

      Das mag schon stimmen, aber mir ging es nicht um Herrscher oder Beherrschte. Mir geht es um Freiheit und Grundrechte, die uns in der westlichen Welt schon großteils genommen wurden und von den Chinesen und Russen erwarte ich mir nicht, daß sie uns diese wieder zurückbringen. Ich träume von einer Welt ohne Herrscher, aber davon sind wir so weit wie kaum noch entfernt.

      Bleibt ungeimpft,
      David

      • Andreas I. 1. April 2022 at 20:37

        Hallo,
        ich befürchte, seine Grundrechte muss man sich selber gönnen.
        Wie das gehen soll, wenn die Mehrheit der (deutschen, österreichische,EU) Mitbürger freiwillig Leibeigenschaft wählt, das weiß ich zwar auch nicht, aber es gibt da zumindest die Idee aus der DDR-Geschichte heraus, eine Art Subversitität zu leben. Obwohl Impfzwang dafür kaum Spielraum lässt, da bleibt nur Auswandern.

  9. audiatur et altera pars 1. April 2022 at 11:39Antworten

    So erfrischend sie im Vergleich zum dumpfen Mainstream sind, die viel realistischeren Kommentare „aus fernöstlicher Sicht“: Was da wie dort fehlt, ist europäisches Selbstbewusstsein. Und was mich da wie dort stört, ist die rosarote Brille zwischen den Zeilen.

    Auch der Autor scheint trotz zwei Jahren intensiver Beschäftigung mit der Corona-Show im besten freuschden Sinn zu verdrängen, wer bzw. was seither unter Beschuss geraten ist. Und vor allem von wem.

    Wenn ich mir ein paar Gedankenanstöße in Form von Fragen erlauben darf:

    Wo fielen die ersten Menschen „tot auf der Straße um“?
    Hat Putin nicht auch auf Teufel komm raus geimpft und Ohrmarken gesetzt?
    Glaubt TKP, in einem von der KP-Chinas und „Putin“ dominierten Europa so weiter arbeiten zu können?

    Ja, mehr geopolitischer Realismus tut Not. Doch der Mensch lebt nicht Brot allein. Das meinen durchaus auch größere Mäuse als Frederick, die kleine Maus. Mir scheint, wir stehen erst am Anfang der Geschichte.

  10. S. BK 1. April 2022 at 11:29Antworten

    Beunruhigenden Zeiten. Nichts als Katastrophen. Wir werden mit mentalen und emotionalen Problemen zu kämpfen haben. Das sind die Folgen von Mensch mit Macht und Gier verursachte unnötige Probleme. Machen wir uns nichts mehr vor, wir sind bereits am Ende gelangt und es ist nur eine Frage der Zeit, wann wir flüchten müssen. Bleibt die Frage wohin? Wir sind vom Elend umzingelt. Bestärkende Sätze wie: „Wir kommen da auch durch“, ist närrisch. Es wird nur über die wirtschaftlichen Schäden geschrieben, gesprochen und gesendet, aber niemand verliert ein Wort darüber was das mit uns macht. Unschuldig verurteilt, weil Regierung und Giergeier den Sinn nicht verstanden haben. Sie sind nicht die Nabelschnur der Welt. Punkt!

  11. Vortex 1. April 2022 at 11:27Antworten

    Wobei dieses Foto inyurl.com/bd83tzds eher authentisch ist, was hier die Kräfteverhältnisse betrifft.

  12. Michael R 1. April 2022 at 11:18Antworten

    Deutschland ist ein Protektorat der USA. Wir, unsere Regierung, können nicht anders als das zu tun, was die USA wollen. Die Grünen, ursprünglich Umweltschützer- und Pazifistenpartei wurde unterwandert und arbeitet für die Interessen der USA. Das würde 1999 erstmals offenbar und jetzt erneut, noch deutlicher. Die EU hätte Anfang des Jahrtausends die Chance gehabt, mit Russland einen Wirtschaftsraum zu bilden. Putin reichte in seiner berühmten Rede vor dem Deutschen Bundestag dir Hand. Man hat ihn zurückgestoßen, auf Weisung aus Washington (siehe oben). Denn nichts wäre für die USA gefährlicher gewesen als die Zusammenarbeit der EU mit Russland, womöglich noch deren Aufnahme. Westliches Know How und endlose, russische Rohstoffe hätten zum größten Machtkomplex der Welt geführt und die USA in eine geopolitische Randlage gebracht. Schliesslich liegt auch noch China auf der gleichen Landmasse, von Indien ganz zu schweigen. US-amerikanische Bestreben ist daher, einen möglichst großen Keil zwischen EU und Russland, vor allem zwischen Deutschland und Russland zu schieben. Das ist nun perfekt gelungen. Die einzigen Verlierer dieses in Ukraine ausgetragenen Kriegs werden die EU und hier besonders Deutschland sein.

    • Andreas I. 1. April 2022 at 14:48Antworten

      Hallo,
      nun ist die strategische Partnerschaft zwischen China und Russland da. Die ist für den USA-Herrschaftsanspruch mindestens genauso ungünstig. :-)

  13. Kuhrbach 1. April 2022 at 10:59Antworten

    Die Rache klingelt vorher nicht an der Tür. Die Katastrophenküche köchelt weiter im Hintergrund. Mit kleinen und großen Gefahren. Deutschland lag bereits in den Knien und hat viel verpennt, sodass andere am Zug kamen und nun stehen sie in einer Reihe (Foto).
    Rache des Winters schlägt zu. In März halbwegs Sommerluft und jetzt Winter mit Schnee.
    2019 erlebten wir die letzten Tagen der Leichtigkeit im Leben ohne es zu ahnen. Viele planten und dachten es ginge immer so weiter wie bisher.
    Anfang 2020 beendete ein Corona-Virus alles, alles was wir bisher unberschwert tun konnten. Die Pandemie (breitet sich langsam aus) schlägt zu.
    2020 und 2021 eine Katastrophe nach der anderen prallte ins Leben hinein.
    2022 werden Corona und Maßnahmen ein wenig gelockert. Wir leben mit dem Virus und dachten jetzt wirds etwas besser. Bis auf die vielen Nebenwirkungen der Impfung und Tote. Nächste unvorhersehbare Katastrophe folgte. Bam! 24. Februar 2022 führt Russland aus der Luft und am Boden einen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Viele Länder haben einfach den falschen Premierminister, Ministerpräsident, Staatspräsident oder Präsidenten.
    Die Pandemie und Krieg werden schwerste Wirtschaftskrise hinterlassen. Aber auch unser Leben, dass nie mehr so sein wird wie es einmal war. Die Zeitenwende für Deutschland konnte man bereits in den Flughäfen erkennen. Und fast keiner machte sich die Mühe genauer hinzuschauen. Das Rächt sich jetzt, wie so vieles.
    Das werden wir als Gesellschaft nicht aufarbeiten können, wenn wir so weitermachen. Auch dass die Bundeswehr und Gesundheitssytem kaputt gespart wurde, ist eine klare Folge von politischen Fehlentscheidungen. Das zögerlichen Vorgehen der Bundesregierung in Sachen Pandemie und Co kostet uns Kopf und Kragen. Viele Aktionen sind nach hinten losgegangen.
    Und langsam wird mir klar, dass unser Leben mur geliehen ist und wir nie wissen was kommt. Planen war schon immer eine Illusion. Voraus kann man nie etwas planen noch berechnen. Von einer Sekunde zur anderen (kann) löst sie alles auf.
    Mehr Wehmut und Dankbarkeit sollte in unserem Leben ab jetzt Priorität haben. Aber auch „wirkliche Soldarität zeigen“ und nicht nur für seinen Kühlschrank haben.

  14. Tajana 1. April 2022 at 10:44Antworten

    Eine gefährliche Mischung die ich schon kommen sah als ich mich mit 16 Jahren für das Weltgeschehen interessierte. Mein Rollband ist jeweils an bestimmten Stellen makiert und zeigen mir bei jeden Unheil wie gut ich lag.

  15. Elisabeth 1. April 2022 at 10:41Antworten

    Putin macht im Grunde genau das, was sich die Amerikaner und die Resetler gewünscht haben …

  16. Alter Pauker 1. April 2022 at 9:37Antworten

    TKP.at wird nicht viele Punkte von „NewsGuard“ (s. Multipolar – Paul Schreyer) bekommen. Das ist aus meiner Perspektive ein Prädikat „wertvoll“.

  17. Taktgefühl 1. April 2022 at 8:33Antworten

    Die amerikanischen Geheimdienste geben zu, daß sie Putin nicht verstehen. Wie sollten dann Baerbock, Scholz und Biden Putin verstehen?

    Putin ist kein unberechenbarer Gegner, die Russen gehen ganz rational vor, was ihre dämlichen und selbstherrlichen Kontrahenten aber immer erst merken, wenn sie eins rübergezogen gekriegt haben. Dummheit und Stolz wachsen eben aus demselben Holz.

    Aus dieser Falle kommen wir sowieso nicht mehr heraus. Und ich muß sagen, es befriedigt mein Rachebedürfnis. Was im Westen an Lügen und Lebenslügen produziert worden ist, das hätte ich nie erwartet, daß der Westen mit so einer Krankheit so lange überleben würde.

  18. Josef D. 1. April 2022 at 8:24Antworten

    Danke für den hervorragenden Beitrag. Der Great Reset ist somit Geschichte. Meiner Meinung sind Deutschland und Österreich nur noch zu retten, wenn Donald Trump als rechtmäßiger Präsident zurückkommt, was bereits Russland fordert. Er wird diesen korrupten links-faschistischen Sumpf und Kinderhandel ausrotten und sich diesen BRICS-Staaten anschließen. Er hat zu diesen Akteuren vor allem zu Putin, Xi Jinping sehr gute Beziehungen. Er hat vor Jahren Deutschland einen Friedensvertrag angeboten, den unsere beste Bundeskanzlerin aller Zeiten ausgeschlagen hat! Es wird an der Zeit, das dies eintritt und es werden wieder bessere Zeiten für die westlichen Länder kommen.

  19. Martin 1. April 2022 at 8:03Antworten

    Diese Entwicklung mag sein, wie sie sein soll, aber ich sehe keinen Grund darin, repressive Unrechtsstaaten zu bejubeln. Wir sind auf der Vorstufe dorthin da mittlerweile das Wort verboten wird, dagegen müssen wir was tun, ansonsten können wir uns auch diesen neuen Bündnissen anschließen.

  20. Veron 1. April 2022 at 7:24Antworten

    Ich wundere mich schon lange und wüsste gerne, warum einige Regierungen in Europa derart willfährig tun, was die USA wollen, ganz besonders eifrig ist ja die österreichische. Zuerst die Verhaltensweise bezüglich Covid, der Kauf von niemals verbrauchbaren Impfdosen, und jetzt gegenüber Russland, es wird sogar die Neutralität in Frage gestellt .. .. . Gibt es da etwas, womit man die Regierungen köderte oder unter Druck setzen kann, irgendeine Verpflichtung, die eingehalten werden muss?

    • Toni 1. April 2022 at 8:11Antworten

      Dazu gibt es eine alte Weisheit, nämlich in der Machthierarchie nur Leute zu installieren, die man erpressen kann. Und die bereits absolute Loyalität zu ihren Mentoren bewiesen haben. Von diesen Leuten ist keiner frei in seinen Entscheidungen.

      Deshalb z.B. der große Transfer europäischen Steuergeldes zu den amerikanischen Oligarchen. Europa wird jetzt noch gemolken und ausgesaugt, bis nichts mehr übrig ist. Da hat Merkel wirklich ganze Arbeit geleistet.

      Damit das Volk nichts merkt, wird seine Betroffenheit professionell gesteuert: Klimahysterie, Flüchtlinge, Corona, Binnen-I.

      Den Oligarchen ist Ost und West auch ziemlich egal. Die machen weltweit ihren Profit.

      Glück auf, Toni

  21. Elisabeth 1. April 2022 at 7:13Antworten

    Danke für die Info!
    Tja, ich fürchte fast, vor allem die deutsche Regierung (und auch unsere) machen das absichtlich.. Das sind ja Marionetten – vermutlich nicht bloß geldgierig, sondern gestört, nicht bloß simpel dämlich, einfach lauterbachmäßige Fälle für einen guten Psychiater, aber vor allem auch sehr gehässig. Mit welcher Freude sie sofort Nordstream gestoppt und alles Russische verbannt haben, weist darauf hin, dass man dringend das Frackinggas der Amis kaufen und natürlich auch ordentlich die amerikanische Rüstungsindustrie fördern möchte, mit gedrucktem Geld, besonders die Young Leaders Baerbock, haha Lauterbach & Co. Dieser Schwab hat sich da einen Haufen arg verbogener Typen herangezogen. Jetzt bietet Putin ihnen noch eine Chance, nachdem sie Russland aus dem Swift-System ausgeschlossen haben, aber nein, sonst müssten doch die Deutschen nicht hungern und frieren. Das reicht ja nicht, man lehnt natürlich ab. Wenn Russland den Gashahn zudreht, das ist die Industrie tatsächlich dort, wo Morgenthau sie haben wollte. Deutschland wird ein Bauernstaat. Der Westen ist der neue Osten.

  22. Matthias 1. April 2022 at 6:58Antworten

    Es ist mir tatsächlich ein RÄTSEL, wie man über eine „Entwestlichung“ jubilieren kann.
    Dass div. „westliche Oligarchen“ nach chinesisch-russischen Verhältnissen geradezu schmachten und gerade deshalb mit Putin, Xi und Co kollaborieren- diese Variante kommt Ihnen nicht in den Sinn?
    Dass halb Österreich vom russischen Geheimdienst und der ex-Sowjetmafia unterwandert ist -wobei gerade die besonders in diese Netzwerke Verstrickten das Corona +Impfnarrativ fanatisch betreiben- ist Ihnen noch nicht aufgefallen?

    Und was soll dieses lahme Gesülze über das Asowsche Bataillon und sonstige ukrainische Nazis; schon mal was vom Slawischen Corps gehört? Oder der Gruppe Wagner?
    Rassisten und Nazis in Reinkultur und im Dienste Putins.. Na, und die Kadyrow-„Speznas“, wie Sie es nennen, ehrt wohl auch so manchen Antisemiten..

    • Elisabeth 1. April 2022 at 7:14Antworten

      Ich sehe hier keinerlei Jubel.

    • Taktgefühl 1. April 2022 at 8:16Antworten

      Die EU ist das Produkt der Nazis, für diesen Moloch hat Hitler den Krieg geführt.

      Wenn dieses braune Lügengebäude zusammenfällt, ist mir das sehr Recht.

    • Andreas I. 1. April 2022 at 15:15Antworten

      @ Matthias Hallo,
      „Es ist mir tatsächlich ein RÄTSEL, wie man über eine „Entwestlichung“ jubilieren kann.“

      Mal abgesehen davon, was Sie unter „jubilieren“ verstehen … wenn man vor einem Rätsel steht und aufzählt, warum man es nicht versteht, dann weiß man schonmal, mit welcher Art zu denken man das Rätsel NICHT lösen kann. Damit hat man einen ersten Ansatz. :-D

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