Britische Studie bestätigt neuerlich hohe Viruslast bei Geimpften

Es wird in immer mehr Studien gezeigt, dass Geimpfte mit Infektion mindestens eine genauso hohe Viruslast haben wie Ungeimpfte. Das wurde nun neuerlich bestätigt. Bestätigt ist auch mit realen Daten von England, dass die Wahrscheinlichkeit der Infektion bei Geimpften höher ist als bei Ungeimpften, zum Teil sogar wesentlich höher.

Das Ziel der neuen in Lancet veröffentlichten Studie war es, die Übertragung und die Kinetik der Viruslast bei geimpften und ungeimpften Personen mit einer leichten Infektion mit der Delta-Variante in der Bevölkerung zu untersuchen.

Zwischen dem 13. September 2020 und dem 15. September 2021 wurden 602 Kontaktpersonen aus der Bevölkerung rekrutiert, von denen 8145 Proben der oberen Atemwege aus täglichen Probenahmen für bis zu 20 Tage untersucht wurden. Haushalts- und nicht haushaltsexponierte Kontaktpersonen im Alter von 5 Jahren oder älter kamen für die Untersuchung in Frage. Analysiert wurde das Übertragungsrisiko nach Impfstatus für 231 Kontaktpersonen, die 162 epidemiologisch mit der Delta-Variante infizierten Indexfällen ausgesetzt waren.

Die Sekundärinfektionsrate (SAR) bei Haushaltskontakten, die der Delta-Variante ausgesetzt waren, betrug 25 % bei vollständig geimpften Personen im Vergleich zu 38 % bei ungeimpften Personen. Die SAR bei Haushaltskontakten, die vollständig geimpften Indexfällen ausgesetzt waren, war ähnlich hoch wie bei Haushaltskontakten, die ungeimpften Indexfällen ausgesetzt waren.

Obwohl sich die Spitzenviruslast nicht nach Impfstatus oder Variantenart unterschied, stieg sie mit dem Alter leicht an. Das überrascht allerdings nur jene, die das Immunsystem für eine rechtsradikale Erfindung halten. Laut Lehrbuch nimmt die Zahl der T-Zellen mit dem Alter ab und damit die Wirksamkeit des Immunsystems.

Vollständig geimpfte Personen mit einer Infektion der Delta-Variante hatten eine schnellere mittlere Rate des Rückgangs der Viruslast als ungeimpfte Personen mit Infektionen. Innerhalb der Individuen korrelierte ein schnelleres Wachstum der Viruslast mit einer höheren Spitzen-Viruslast und einem langsameren Rückgang.

Vollständig geimpfte Personen mit Durchbruchsinfektionen haben eine ähnliche Spitzenviruslast wie ungeimpfte Fälle und können die Infektion im häuslichen Umfeld wirksam übertragen, auch auf vollständig geimpfte Kontaktpersonen. Die Interaktionen zwischen Wirt und Virus zu Beginn der Infektion können den gesamten viralen Verlauf beeinflussen.

Die aktuellen Daten der UK Health Security Agency zeigt jedoch, dass in allen Altersgruppen ab 30 Jahren relativ pro 100.000 mehr Geimpfte als Ungeimpfte in der Zeit von KW 41-45 eine Infektion hatten:

Gegenüber der Vorwoche hat sich die Relative Riskoreduktionsrate (RRR) in den Altersgruppen 0 bis 29 weiter reduziert.

Bei der Gelegenheit sei nochmals an die aus 23 Einzelstudien ermittelte Infektionssterblichkeit erinnert:

Der Median der IFR beträgt je nach Altersgruppe:

  •   0-19:  0,0027 %
  • 20-29:  0,014 %
  • 30-39:  0,031 %
  • 40-49:  0,082 %
  • 50-59:  0,27 %
  • 60-69:  0,59 %

Das entspricht dem was wir von Grippe seit Jahrhunderten kennen. Zu schützen sind  alle über 70, aber vor allem durch Prophylaxe mit Vitamin D.


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18 Kommentare zu „Britische Studie bestätigt neuerlich hohe Viruslast bei Geimpften

  1. Ganz ehrlich … wie sollen die (die Politik und ihre braven Gefolgsleute) da jemals wieder rauskommen?
    Unser Gesundheitssystem war bei jeder stärkeren Grippewelle am Anschlag. Jetzt hat man Menschen seit 1,5 Jahren geschwächt, ihrer Gesundheit zugesetzt, ihrer Psyche, ihrem Immunsystem.
    Immer noch setzt man auf Tests ohne die Sinnhaftigkeit von Massentestungen und den Begriff „Infiziert“ zu hinterfragen.
    Bis die Menschen aus dieser Massenpsychose (und -hypnose) aufwachen, können Jahre vergehen. Einige werden ihr Leben lang traumatisiert sein.
    Es wird nie mehr ohne Lockdown gehen.
    Nicht weil er notwendig wäre sondern weil alle danach schreien.

    1. Wo Sie recht haben Sie leider Recht! Ich Frage mich schon seit dem ersten lockdown, wie die aus diesem -selbst verschuldeten- Hamsterrad wieder rauskommen wollen. Sie verordnen immer wieder die gleichen, ungeeigneten Mittel. Absolut lernresistent 🙈🙉🙊😎🥃🥃

  2. Sekundärinfektionsrate: Wenn man annimmt, dass ein Patient 5 Tage infektiös ist, dann kommt an auf ein Infektionsrisiko von 0.25 Promille pro 5 Minuten Exposition. Mit anderen Worten: praktisch null Infektionsrisiko im Handel.

  3. Das was hier erneut belegt wird war schon Ende Juli 2021 (durch Untersuchungen des US-CDC) bekannt (siehe meinen damaligen offenen Brief an die Bundesregierung): dass die Virenlast im Rachenbereich bei Geimpften vergleichbar ist mit der von Ungeimpften.

    Das Einzige das Unbekannt bleibt ist, inwiefern die Impfung vor schweren Covid-19-Fällen schützt (relativ zu den Nebenwirkungen die Gen-Präparate vulgo „Impfstoffe“ hervorrufen).

    Wie sich jetzt herausstellt, verlieren diese „Spikungen“ schneller ihre Wirkung als erhofft.

    Was unsere Politiker nun in Panik versetzt, da sie mit Beidem nicht gerechnet haben.

    Es dürfte nüchtern naturwissenschaftlich jetzt jedenfalls feststehen, dass eine „2G“-Regel, bei der Gespiukte aka „Geimpfte“ völlig ungehindert herumlaufen und alle anderen anstecken, völlig unhaltbar ist.

    Damit sind die gegenwärtigen Maßnahmen unserer Bundesregierung jedenfalls sachlich ungerechtfertig und unhaltbar.

    Das Einzige, das man in eventu andenken könnte, ist eine andere 2G Regel, nämlich:

    *) alle Genesenen dürfen alles; ev. nach Testung ihrer T-Zellen Immunität (auf Staatskosten); und

    *) alle anderen müssen sich drei Mal pro Woche einem PCR-Test unterziehen.

    Spikung aka „Impfung“ fällt damit leider flach; das war einmal eine schöne Hoffnung.

    Übrigens (und das stelle ich mit einem gewissen Amusement fest) bin ich in dieser Einschätzung einer Meinung mit Drosten.

    1. > Spikung aka „Impfung“ fällt damit leider flach; das war einmal eine schöne Hoffnung.

      Es ist eine Methode, sich selber zu einem gewissen Prozentsatz vor einer zu einem gewissen Prozentsatz schwerer Erkrankung zu schützen. Und nicht anderes.

      Insofern handeln ganz sicher nicht die Ungeimpften „egoistisch“.

      > Übrigens (und das stelle ich mit einem gewissen Amusement fest) bin ich in dieser
      > Einschätzung einer Meinung mit Drosten.

      Gibt’s da einen Beleg dazu? Ein Link würde mich interessieren. Vielen Dank im Voraus.

    2. Hier ein Link zum Drosten-Blog:

      https://www.ndr.de/nachrichten/info/Drosten-im-Corona-Podcast-Wir-haben-eine-echte-Notfall-Situation,coronavirusupdate214.html

      Natürlich will er mehr Spikungen, und mehr als zwei Spikungen pro Gespikten… Impflücken schließen … und natürlich fordert er de facto mehr Maßnahmen und noch mehr Maßnahmen … . Denn „Wir sind schlimmer dran als vor einem Jahr“, sagt Christian Drosten. Man fragt sich: trotz all dieser fantastischen Impfungen?! Und er fügt hinzu: „Geimpfte bewegen sich ja schon sehr frei in der Gesellschaft“

      Aber mich haben Freunde auch gewarnt mich auf den Lieblings-Virologen der Kanzlerin Merkel zu beziehen. Der Mann hat eine derartig schlüpfrige Art, dass der alte Witz zutrifft: er geht als letzter in die Drehtüre hinen und kommt als erster wieder raus 😉

    3. Die Freude, mit Drosten einer Meinung zu sein, währt sicher nur kurz, da er seine Meinungen und Ergüsse täglich um 180 Grad und diversen Abstufungen der Winkel, dreht.

  4. Es wird immer wieder geschrieben: Geimpfte haben eine ähnlich hohe Virenlast, wie Ungeimpfte. – Aber doch nicht gesunde Ungeimpfte, sondern ebenfalls infizierte Ungeimpfte (wie oben erläutert wird). Ich finde diese Art, eine Überschrift zu formulieren auffällig und geradezu verdächtig, zumindest in den MSM. Hier wurde es entsprechend übernommen. Auf jeden Fall impliziert das beim Leser, der es meist beim Lesen der Überschrift belässt, dass Ungeimpfte gefährlich sind, da sie eine ähnlich hohe Virenlast tragen, wie Geimpfte.

    1. Gemeint ist die Gegenüberstellung von infizierten Geimpften und infizierten Ungeimpften. Also beide Gruppen, welche den Virus im Nasen-/Mundbereich nachweislich haben. Wenn jemand nicht infiziert (angesteckt) ist, hat er auch keine Virenlast. Inwieweit der Virus die Immunabwehr im Nasen-Mundbereich überwindet und der Geimpfte oder Ungeimpfte erkrankt, ist eine andere Sache. Wobei die Impfung keinen Einfluss auf diese Immunabwehr im Nasen-Mundbereich hat. Ob diese Abwehr funktioniert oder nicht, hängt von der jeweiligen Person selbst ab und kann durch die Impfung nicht beeinflusst werden.

    2. @Manfrito. Wie ist das dann bei nichtinfizierten Geimpften, die produzieren doch aufgrund der erfolgten Genmanipulation ständig Spike-Proteine. Wie ist deren Virenlast gegenüber nichtinfizierten Ungeimpften? Mir ist auch der Zusammenhang zwischen infiziert und asymptomatisch nicht klar. Dr. Wordarg meint, glaube ich, dass sich beides ausschließt. Wissen Sie mehr dazu?

  5. Mit den wesentlichen Gesellschaften ist kein Blumentopf mehr zu gewinnen.. Totalitarismus uns Faschismus überall. Leider wird die Bevölkerung massivste unterdrückt. Ich bin so wütend und Kämpfe jedem Tag dagegen an. Seit nun fast 2 Jahren. Aber der Grossteil merkt es nicht und macht einfach mit

  6. Die Rechnung in der Tabelle ist ja so nicht ganz korrekt. Man muss doch die Anzahl der Geimpfte und Ungeimpften heranziehen um das Risiko zu berechnen. Für Deutschland kommt dabei heraus, dass ~6% aller Ungeimpften bisher infiziert waren, von den Ungeimpften 0.4%.

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