43. Tag im Krieg Israels und der USA gegen den Iran. Verhandlungen? (Ticker 20:00 Uhr)

11. April 2026von 29,4 Minuten Lesezeit

Der gestrige Tag war voller Spekulationen, ob der Iran denn nun nach den Massakern Israels im Libanon noch zu den Gesprächen kommen würde oder nicht. Und Donald Trump brüstete sich, dass der Waffenstillstand zum Auffüllen der Munition genutzt wurde, also erwarteten die meisten eine Wiederaufnahme des Krieges innerhalb kürzester Zeit. Es gab jedenfalls Gespräche von Vertretern des Iran und der USA. Sie werden voraussichtlich noch fortgesetzt, Ergebnisse sind eher unklar.

Eine hochrangige iranische Delegation ist in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad eingetroffen, um Gespräche mit US-Vertretern zu führen, während Teheran warnt, dass ein Nicht-Erfüllen seiner Vorbedingungen den Prozess zum Scheitern bringen werde, berichtet die offiziöse PressTV. Die Delegation unter der Leitung von Parlamentspräsident Mohammad-Bagher Qalibaf, der Vertreter aus den Bereichen Sicherheit, Politik, Militär, Wirtschaft und Recht angehören, traf am Freitagabend in Islamabad ein.

Zu den weiteren iranischen Vertretern der Delegation gehören Außenminister Abbas Araghchi, der Sekretär des Obersten Nationalen Verteidigungsrats Ali-Akbar Ahmadian, der Gouverneur der Zentralbank Abdolnasser Hemmati sowie mehrere Parlamentsabgeordnete.

US-Vizepräsident JD Vance, Washingtons regionaler Gesandter Steve Witkoff und Präsident Donald Trumps Berater und Schwiegersohn Jared Kushner sind ebenfalls in Islamabad eingetroffen.

Am Freitag zuvor hatte Qalibaf erklärt, ein Waffenstillstand im Libanon und die Freigabe der eingefrorenen iranischen Vermögenswerte seien die Voraussetzungen, die vor Beginn der Verhandlungen mit den Vereinigten Staaten erfüllt sein müssten.

Ein vom Iran vorgelegter 10-Punkte-Vorschlag, den Trump als „praktikable Verhandlungsgrundlage und Hauptrahmen für diese Gespräche“ bezeichnet hat, macht einen Waffenstillstand ausdrücklich von der Einstellung der Aggression an allen Fronten abhängig, einschließlich der gegen den Libanon.

„Der Iran hat guten Willen, misstraut aber den USA“

Beim Aussteigen erinnerte Qalibaf an die Erfahrungen des Iran mit dem unveränderlichen Verrat der USA, darunter zweimal während diplomatischer Verhandlungen.

„Zweimal innerhalb von weniger als einem Jahr, mitten in den Verhandlungen und trotz des guten Willens der iranischen Seite, haben sie uns angegriffen und zahlreiche Kriegsverbrechen begangen“, sagte er.

Sowohl die jüngste Aggression als auch der zuvor im Juni von den USA und Israel gegen die Islamische Republik geführte Krieg fanden statt, nachdem Washington begonnen hatte, diplomatische Gespräche mit Teheran aufzunehmen.

„Wir haben guten Willen, aber wir haben kein Vertrauen [in die Gegenseite]“, fügte der oberste Gesetzgeber hinzu.

07 Uhr 00:

Bericht: Irans Raketenkapazitäten bestehen fort, beschädigte Abschussrampen könnten wiederhergestellt werden

Der Iran verfügt trotz Schäden an seiner Abschussinfrastruktur weiterhin über Tausende ballistischer Raketen, berichtete das „Wall Street Journal“ unter Berufung auf US-Beamte, die mit den Einschätzungen der Geheimdienste vertraut sind.

„Die Iraner haben eine bemerkenswerte Fähigkeit gezeigt, Innovationen zu entwickeln und ihre Streitkräfte schnell wieder aufzubauen“, sagte Kenneth Pollack, ein ehemaliger CIA-Analyst, der Vizepräsident für Politik am Middle East Institute ist.

UN: Unterkünfte im Libanon überfüllt angesichts massiver Vertreibungskrise

UN-Beamte sagten, die Unterkünfte für Vertriebene im Libanon seien „stark überfüllt“, da israelische Evakuierungsbefehle zu einer groß angelegten Vertreibung führen. Fast die Hälfte der öffentlichen Schulen des Landes werde derzeit als Aufnahmezentren genutzt, wobei der Bedarf die verfügbaren Kapazitäten übersteige, sagte UN-Sprecher Stephane Dujarric.

Bis zu 1,2 Millionen Menschen seien vertrieben worden, darunter etwa 140.000, die in rund 680 Unterkünften Zuflucht gefunden hätten, so das UNHCR. Dujarric sagte, etwa 250.000 Menschen seien nach Syrien geflohen, darunter zurückkehrende Syrer und etwa 39.000 Libanesen, die Zuflucht suchten.

Israelische Anordnungen haben Bewohner aus den südlichen Gebieten bis zum Zahrani-Fluss und in Teile von Beirut vertrieben.

Israelische Angriffe treffen den Südlibanon, Hisbollah beansprucht Angriffe im Norden Israels

Israelische Luftangriffe richteten sich gegen die Städte Toul und Jebchit im Südlibanon, berichtete Al Jazeera, während die grenzüberschreitenden Feindseligkeiten andauerten. Die Hisbollah gab an, Raketen auf die nordisraelischen Städte Kiryat Shmona, Metula und Misgav Am abgefeuert und israelische Militärinfrastruktur in Safed ins Visier genommen zu haben.

07 Uhr 30:

Iranischer Parlamentspräsident veröffentlicht vor den Gesprächen Bilder von Kindern, die bei einem US-Angriff getötet wurden

Der iranische Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf veröffentlichte auf X Bilder mit Porträts von Kindern, die bei einem US-Raketenangriff getötet wurden, und erklärte, sie würden ihn symbolisch auf seinem Flug nach Pakistan zu Friedensgesprächen begleiten. Die Bilder zeigten Fotos von Kindern, die neben Rucksäcken und Blumen auf Flugzeugsitzen platziert waren.

Israelische Angriffe fordern laut Gesundheitsministerium 1.953 Todesopfer im Libanon

Seit dem 2. März haben israelische Angriffe im Libanon mindestens 1.953 Menschen getötet und 6.303 weitere verletzt, teilte das Gesundheitsministerium des Landes mit. Libanesische Beamte gaben an, dass am Mittwoch bei israelischen Angriffen an einem einzigen Tag mindestens 357 Menschen getötet wurden, wobei eine „sehr große Anzahl von Leichen“ noch nicht identifiziert worden sei.

CNN: China könnte Iran mit Luftabwehrsystemen beliefern, sagen US-Geheimdienste

US-Geheimdienste deuten darauf hin, dass China sich darauf vorbereitet, in den kommenden Wochen neue Luftabwehrsysteme an den Iran zu liefern, berichtete CNN unter Berufung auf drei mit den Einschätzungen vertraute Personen. Zu den Systemen sollen schultergestützte Flugabwehrraketen (MANPADS) gehören, die eine Bedrohung für niedrig fliegende Flugzeuge darstellen.

Der Bericht zitierte einen Sprecher der chinesischen Botschaft in Washington mit der Aussage, dass Berichte über Chinas Vorbereitungen zur Lieferung neuer Luftabwehrsysteme an den Iran innerhalb weniger Wochen falsch seien, und fügte hinzu, dass Peking keiner der Konfliktparteien Waffen geliefert habe.

Südkoreanischer Präsident gerät wegen „verabscheuungswürdigen“ Videos mit Israel in Konflikt

Der südkoreanische Präsident Lee Jae Myung geriet mit dem israelischen Außenministerium aneinander, nachdem dieses einen Social-Media-Beitrag kritisiert hatte, in dem er ein Video aus dem Jahr 2024 geteilt hatte, das israelische Soldaten zeigt, die eine Leiche von einem Dach im besetzten Westjordanland werfen.

Das israelische Außenministerium erklärte, Lee habe einen alten Vorfall als aktuell dargestellt.

In einem Folgebeitrag auf X erklärte Lee, die weltweite Kritik spiegele die Besorgnis über Handlungen wider, „die gegen Menschenrechte und das Völkerrecht verstoßen“, und fügte hinzu, dass sich vergangene Tragödien nicht wiederholen dürften.

„Das Video zeigt einen realen Vorfall, der sich im September 2024 ereignete und den das Weiße Haus in den USA als zutiefst beunruhigend bezeichnete, wobei US-Beamte wie John Kirby sogar so weit gingen, ihn als verabscheuungswürdige und inakzeptable Tat zu bezeichnen“, sagte er.

„Ein kleiner Trost, wenn überhaupt, ist, dass es sich um eine Leiche und nicht um eine lebende Person handelte, aber selbst eine Leiche verdient eine bessere Behandlung – dies stellt einen Verstoß gegen das Völkerrecht dar“,

Israelischer Angriff tötet sechs Palästinenser an Kontrollpunkt in Gaza, sagen Sanitäter

Ein israelischer Luftangriff traf am frühen Samstagmorgen einen Polizeikontrollpunkt im Lager Bureij im Zentrum von Gaza und tötete mindestens sechs Menschen und verletzte mehrere weitere, sagten Sanitäter.

Tucker Carlson reagiert auf Netanyahus Terrorangriff auf Beirut, der Trumps Waffenstillstand zerstört hat.

08 Uhr 00:

Es gibt Anzeichen dafür, dass die von Pakistan vermittelten Verhandlungen zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten heute Nachmittag in Islamabad beginnen werden – Tasnim News

Laut dem nach Islamabad entsandten Korrespondenten von Tasnim bleiben noch einige Stunden bis zum möglichen Beginn der Gespräche, obwohl mehrere Quellen angekündigt hatten, dass die iranisch-amerikanischen Gespräche in Islamabad um 8 Uhr Ortszeit stattfinden würden.

Es scheint, dass die iranische und die amerikanische Delegation zunächst getrennt von einander mit dem pakistanischen Premierminister Shehbaz Sharif zusammentreffen werden und die möglichen Gespräche erst danach beginnen.

Dementsprechend ist davon auszugehen, dass die Gespräche voraussichtlich am Nachmittag stattfinden werden, und die Meldung einiger Medien, wonach die Gespräche um 8 Uhr morgens beginnen sollen, ist nicht zutreffend.

USA verlieren bei Angriffen auf den Iran MQ-9-Drohnen im Wert von über 3 Milliarden Dollar – Military Watch Magazine

Quellen, die mit CBS News sprachen, berichteten, dass die US-Luftwaffe bei Gefechten mit iranischen Streitkräften 24 unbemannte MQ-9-Reaper-Flugzeuge verloren hat. Der aktualisierte Bericht über die Anzahl der abgeschossenen MQ-9s fällt zeitlich fast genau mit dem gemeldeten Verschwinden eines noch wertvolleren unbemannten Fluggeräts zusammen, eines Aufklärungsjets vom Typ MQ-4C Triton der US-Marine, dessen Wert auf fast 250 Millionen Dollar geschätzt wird, was Spekulationen nährt, dass auch dieses von iranischen Streitkräften zerstört worden sein könnte.

Aufnahmen bestätigen: Das teuerste Luftabwehrradar der Welt wurde bei einem iranischen Angriff zerstört

Von den staatlichen Medien Katars veröffentlichte Aufnahmen zeigen erstmals die Zerstörung des modernisierten Frühwarnradars AN/FPS-132 Block 5 in der Nähe von Umm Dahal in Katar und belegen erhebliche innere Schäden nach den iranischen Angriffen vom 28. Februar. Das Radar ist eines der wichtigsten und leistungsfähigsten bodengestützten Radarsysteme in der globalen Raketenwarnarchitektur der USA, obwohl seine extrem hohen Kosten einen flächendeckenden Einsatz verhindern, was bedeutet, dass das Radar in Katar das einzige seiner Art außerhalb des US-amerikanischen Festlands ist. Das System hat eine Erfassungsreichweite von über 5.000 Kilometern und kann innerhalb von Minuten nach dem Start eine Frühwarnung vor Raketenangriffen liefern.

08 Uhr 15

Die Verhandler in Islamabad

Die iranische Delegation bei den Islamabad-Gesprächen besteht aus vier promovierten Wissenschaftlern auf der iranischen Seite:

  • Dr. Ghalibaf (Parlamentspräsident)
  • Dr. Araghchi (Außenminister)
  • Dr. Ahmadian (Verteidigungsminister)
  • Dr. Hemmati (Zentralbankgouverneur)

Die US-Delegation setzt sich zusammen aus J. D. Vance, einem erfolglosen Autor, Steve Witkoff, Trumps engem Vertrauten und Immobilian-Investor, und Jared Kushner, Trumps Schwiegersohn. Keiner von ihnen verfügt über die nötige Fachkompetenz, um über komplexe Fragen in Bezug auf die Urananreicherung, Völkerrecht oder Finanzpolitik zu verhandeln. Möglicherweise verstehen sie gar nicht, wovon geredet wird. Was die Frage aufwirft, ob überhaupt verhandelt werden soll, oder ob nur politisches Theater gespielt wird.

08 Uhr 45

Das Problem der Minen in der Straße von Hormus

Die New York Times behauptet, die iranische Marine könne ihre eigenen Minen nicht mehr finden, weshalb die Straße kurzfristig sowieso nicht in der ursprünglichen Form geöffnet werden könne. Weder die USA noch Großbritannien hätten geeignete Minenräumer (hier käme Deutschland ins Spiel). Ob diese Behauptungen aus anonymen US-Beamten-Quellen zutrifft ist schwer zu sagen. (Mehr darüber)

09 Uhr 15

77% der Israelis sind für Eroberung des Libanons und gegen Waffenstillstand

Mintpress veröffentlicht eine Umfrage unter Bewohnern Israels, in der sich 77% der Befragten GEGEN einen Waffenstillstand mit dem Libanon aussprechen. Die Umfrage war von der israelischen Zeitung Maariv News veranlasst worden. Damit unterstützt eine große Mehrheit der Befragten die expansionistische Politik der rechtsextremen Regierung Netanjahu.

Moshe Zimmermann, ein israelischer Historiker hatte einmal festgestellt: „Es gibt einen ganzen Teil der israelischen Gesellschaft, der eine Kopie des Nationalsozialismus darstellt. Sie werden, genau wie die Hitlerjugend, zu paranoiden Anhängern einer Herrenrasse.

Über die Rolle Israels im geopolitische Zusammenhang schreibt Alex Krainer:

Die Bergfestung Jerusalem

Als Mackinder über „so viele Brückenköpfe“ schrieb, die das Kernland umzingeln und ersticken könnten, erwähnte er Frankreich, Italien, Ägypten, Indien und Korea. Doch seitdem wurden wirksamere Brückenköpfe errichtet, und der vielleicht wichtigste davon ist der Staat Israel. Die tröstliche Geschichte von der demokratischen Heimat für das lange leidende jüdische Volk hat denselben zynischen Zweck erfüllt wie alle anderen tröstlichen Geschichten: Sie ermöglichte es dem Imperium, mit unzähligen Gräueltaten davonzukommen – unter dem Deckmantel von Demokratie, Holocaust, Opferrolle usw.

Die kalte Realität des gesamten zionistischen Projekts ist weitaus finsterer: Die Gründung Israels im Jahr 1948 war kaum mehr als ein geopolitischer Schachzug des Britischen Empire. Lange bevor der Holocaust in Nazideutschland stattfand, richtete Sir Arthur Balfour sein berühmtes Memo an Lord Walter Rothschild, das aus irgendeinem Grund als gültige Rechtsgrundlage für die Gründung eines völlig neuen Landes akzeptiert wird. Die wahre Agenda wurde von Mackinder dargelegt:

„Wenn die Weltinsel unvermeidlich der Hauptsitz der Menschheit auf diesem Globus ist und wenn Arabien als Durchgangsland von Europa nach Indien und vom nördlichen zum südlichen Kernland zentral für die Weltinsel ist, dann hat die Bergfestung Jerusalem eine strategische Position in Bezug auf die weltlichen Realitäten, die sich nicht unterscheidet … von ihrer idealen Position aus der Perspektive des Mittelalters oder ihrer strategischen Position zwischen dem alten Babylon und Ägypten.“

Mehr dazu in Iran: Ein Krieg auf Leben und Tod

09 Uhr 30

Während die Gespräche in Islamabad noch in Vorbereitung sind, bombardiert Israel den Libanon

Israelische Kampfflugzeuge griffen im Morgengrauen ein Kraftwerk in der Stadt Jibchit im Südlibanon an und lösten dadurch massive Brände aus. Es geht offensichtlich darum, den Süden des Landes für die Menschen unbewohnbar zu machen, um die Besatzung zu erleichtern.

Ein weiterer Bombenangriff landete in der Nähe eines Regierungskrankenhauses in der Stadt Tibnin.

Derweil berichten Medien, dass nach der iranischen Delegation, auch die US-Delegation in Islamabad eingetroffen ist. Anscheinend sollen zunächst getrennte Gespräche zwischen den Delegationen und der pakistanischen Regierung erfolgen, bevor die eigentlichen Gespräche beginnen.

10 Uhr 30

Deutsche Medien behaupten, der Iran erhebe neue „Forderungen“

Tatsächlich sind die 10 Punkte des Iran seit vielen Tagen offen kommuniziert worden und können in den sozialen Medien nachgelesen werden. Daher müssen sie auch hier nicht noch einmal wiederholt werden.

Die Meldungen über die Verhandler machten den Eindruck, dass es keine Fachleute gäbe, welche den Chefdiplomaten zuarbeiten. Tatsächlich besteht z.B. das iranische Team aus insgesamt 71 Personen. Die US-Seite brachte sogar 300 Personen mit, wobei allerdings der größte Teil aus Sicherheits-Personal bestand.

10 Uhr 45

Iran zeigt Wiederaufbau in Rekordzeit

Am Beispiel einer Eisenbahnbrücke zeigt der Iran, wie sie nach der Zerstörung durch Bomben innerhalb von 72 Stunden wieder befahrbar gemacht wurde. Die Nachricht, die versucht wird zu vermitteln lautet: Ihr könnt unsere Infrastruktur zerstören, aber nicht unseren Widerstand.

Mordanschläge durch Israel in Flüchtlingslager in Gaza

Bei israelischen Angriffen in der Nacht wurden im Flüchtlingslager Al-Bureij im zentralen Gazastreifen mindestens sechs Menschen getötet, darunter der palästinensische Journalist Ahmad al-Sayyed. Die gefährlichste Waffe, die gegen Israel gerichtet ist, sind Berichte darüber, was passiert.

An einem Kontrollpunkt der lokalen palästinensischen Polizei in Gaza zur Bekämpfung von Schwarzmarkt und Schläger-Clans, tötete das israelische Militär sechs Menschen.

Und schon gestern wurde ein weiterer Akademiker, Dr. Ali Zaiter, Direktor des Instituts für Sozialwissenschaften an der Libanesischen Universität getötet. Natürlich, weil er „mit der Hisbollah in Verbindung stand.“

Ob Gespräche zwischen Iran und USA stattfinden noch gar nicht sicher

Laut einem Bericht des iranischen Rundfunksenders IRIB wird der Zeitpunkt der Gespräche zwischen dem Iran und den USA in Pakistan festgelegt, sobald die Vorbedingungen geklärt sind. Eine IRIB-Reporterin berichtete am Samstagmorgen, dass ein Treffen zwischen dem iranischen Parlamentspräsidenten Mohammad Baqer Qalibaf und dem pakistanischen Premierminister Shehbaz Sharif geplant sei. Sie fügte hinzu, dass der Zeitplan für die Verhandlungen mit den Vereinigten Staaten später bekannt gegeben werde. (Quelle)

11 Uhr 00

USA verlangen „Gewohnheitsrecht“ durchgesetzt

Da die USA selbst gar nicht Teilnehmer an den UNCLOS-Vereinbarungen sind, unter denen vor dem Krieg die Straße von Hormus betrieben wurde, und der Iran die Vereinbarung nicht ratifizierte und die Unterschrift nur unter Auflagen erteilt hatte, argumentiert die US-Seite mit Völkerrechts-Gewohnheitsrecht. Populäre Stimmen im Iran antworten, dass Gewohnheitsrecht im Fall des Erleidens eines Angriffskrieg erlischt. Allerdings ist dies nicht durch internationale Rechtsprechung abgesichert. Daher beruft sich der Iran offiziell auf das Selbstverteidigungsrecht nach Artikel 51 der UN-Charta. Und so dürfen UNBETEILIGTE Schiffe passieren, solche die eindeutig und nachdrücklich als neutral angesehen werden, während Angreifer und Unterstützer derselben an der Durchfahrt gehindert werden. Da eben sehr viele Länder unter dem Druck der USA als nicht neutral auftreten, ist die Durchfahrt für viele Länder gesperrt.

11 Uhr 30:

Beirut war heute Schauplatz von Massenprotesten, als Demonstranten gegen die jüngsten Entscheidungen der libanesischen Regierung protestierten und ihren Sturz forderten, nachdem Berichte über mögliche direkte Gespräche mit der israelischen Entität aufgetaucht waren.

Die Demonstranten bekräftigten ihre Unterstützung für den Widerstand und äußerten ihre entschiedene Ablehnung jeglicher derartiger Schritte der Regierung, einschließlich der Erwägung einer „Normalisierung mit Israel“.

Bewegung vor den Verhandlungen auf Seiten der USA?

Eine hochrangige iranische Quelle teilte Reuters mit, dass die Vereinigten Staaten zugestimmt haben, die eingefrorenen Vermögenswerte des Iran, die in Katar und anderen ausländischen Banken gehalten werden, freizugeben.

Die Quelle, die aufgrund der Sensibilität der Gespräche anonym bleiben möchte, sagte, Teheran betrachte die Entscheidung als „Test des guten Willens und ein Zeichen der Ernsthaftigkeit“ von Washington bei der Verfolgung eines „dauerhaften Friedensabkommens“.

12 Uhr 15

Israels Invasionsversuch des Libanon teilweise vereitelt

Israelische Vorstöße nach Bint Jbeil durch Hisbollah-Blockade wurden verhindert. Laut Beirut Review dauern die schweren Kämpfe um die südlibanesische Stadt Bint Jbeil an. Libanesische Widerstandskämpfer verhindern dort, dass israelische Streitkräfte die Stadt einkesseln und stürmen, trotz tagelanger Versuche, einen symbolischen militärischen Sieg zu erringen.

Drei Tage in Folge versuchten israelische Streitkräfte, von der Ost- und Nordostachse aus vorzurücken, nachdem sie Truppen in Aitaroun, Maroun al-Ras und Ainata stationiert hatten. Die Nordostachse diente dabei als Hauptroute in Richtung der Stadt. Hinterhalte des Widerstands, Raketenbeschuss und Artillerieangriffe stoppten den Vormarsch jedoch in der Nähe des Moussa-Abbas-Komplexes und des Gebiets Saf al-Hawa.

Am 8. April versuchten israelische Streitkräfte, ihre Präsenz auszuweiten. Sie setzten ferngesteuerte Bulldozer und Sprengungen in der Nähe von Wohnhäusern ein, um den Eindruck zu erwecken, in die Stadt einzudringen und Stellungen des Widerstands aufzuspüren. Infiltrationsversuche von der westlichen Achse bei Ain Ebel und den südlichen Achsen bei Yaroun und Maroun al-Ras scheiterten jedoch daran, stabile Stellungen zu sichern oder in Richtung Hadatha vorzurücken, um die Einkesselung abzuschließen.

Die israelische Präsenz beschränkt sich weiterhin auf kleine Stellungen auf den umliegenden Hügeln. Widerstandskämpfer halten sich in nahegelegenen Städten in Bereitschaft und verhindern, dass israelische Streitkräfte das Bint-Jbeil-Stadion erreichen – ein symbolträchtiges Ziel, das mit der Aussage des ehemaligen Generalsekretärs der Hisbollah aus dem Jahr 2000 verbunden ist, Israel sei „schwächer als ein Spinnennetz“. (Quelle)

13 Uhr 00

Israel hofft immer noch auf Bürgerkrieg im Libanon

Nur kurz zum Hintergrund: Der Libanon ist ein multiethnischer Staat wie wenige andere. Das war eine der Stärken des Landes, weshalb es vor den Expansionskriegen Israels als „die Schweiz des Nahen Ostens“ galt. Die Nakba, also Vertreibung Israels 1948 und der Eroberungskrieg 1967 hatte viele Palästinenser und die Widerstandkämpfer der PLO in den Libanon verschlagen, was dort zu Konflikten mit christlichen Gruppen führten, welche sich als Verbündete Israels sahen und in einen Bürgerkrieg mündete, der von Israel zur Besetzung genutzt wurde. Aber der Widerstand, der dann entstand, insbesondere durch die Hisbollah, die als Folge der Besatzung gegründet wurde, zwang Israel bereits zwei Mal wieder aus dem Land abzuziehen, und nur noch einen kleinen Teil dauerhaft zu besetzen, defacto zu annektieren.

Die Kolonialmächte hatten bereits vor diesen Bürgerkriegen ein Regierungssystem eingeführt, welches ihnen dauerhafte Einflussnahme garantiert. Dieses sieht vor, dass unabhängig von den tatsächlich erreichten Wahlerfolgen bestimmte ethnische Gruppen immer bestimmte staatliche Positionen bekleiden.

Die letzten zwei Jahrzehnte haben aber die Sicht der Menschen im Land zum Teil die ethnischen bzw. konfessionellen Grenzen überwinden lassen. Nicht zuletzt auf Grund einer sehr klugen Politik der Hisbollah, die sorgsam darauf achtete, auch nicht muslimische Gruppen gegen einströmende Terroristen aus Syrien zu verteidigen. Insofern ist die Bereitschaft für einen Bürgerkrieg christlicher Gruppen gegen die Hisbollah um ein Vielfaches geringer als in den 1980er Jahren.

Die Hisbollah ist heute eine der wichtigsten Parteien im libanesischen Parlament, aber auf Grund der auf Multi-Ethnie basierenden Verfassung nicht in der Lage, die Regierung zu bestimmen. Insofern ist die Beschwerde eines Abgeordneten, welcher die Regierung kritisiert, nichts gegen die Angriffe Israels zu tun, unter der politischen Realität zu sehen.

13 Uhr 15

Heben USA illegale Blockade von iranischem Finanzen auf?

Mario Nawfal, dessen Meldungen zwar oft neutral klingen, dem aber eine Neigung zugesprochen wird, welche Israels Politik unterstützt, schrieb, dass Donald Trump angeblich Geld in Höhe von bis zu 100 Milliarden US-Dollar, welche durch die Dominanz des US-Dollarsystems eingefroren wurden, obwohl sie iranisches Staatseigentum sind, freigegeben werden könnten. Auch wenn es ein Gerücht ist, könnte es vielleicht dazu dienen, den Iran vom Libanon „loszukaufen“.

Verkehr durch die Straße von Hormus nimmt zu

Die STraße von Hormus war nie total gesperrt. Aber seit der Vereinbarung von Verhandlungen nimmt der Verkehr unter der Aufsicht der Küstenstaaten zu.

Laut Navigationsdaten von Bloomberg wurden zwei chinesische Supertanker mit Rohöl beladen in der Straße von Hormus gesichtet, nur wenige Stunden nachdem ein griechisches Schiff die Wasserstraße passiert hatte. Dies deutet auf einen möglichen Anstieg des Öltransports nach der brüchigen Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran hin.

Sollten alle drei Schiffe die Straße am Samstag passieren, wäre dies der verkehrsreichste Tag für Öllieferungen durch Hormus seit dem starken Rückgang des Schiffsverkehrs Anfang März. Keines der Schiffe transportiert iranisches Rohöl oder scheint direkte Verbindungen zum Iran zu haben. (Quelle)

13 Uhr 30:

US-Verbündeter, die „einzige Demokratie im Nahen Osten“, stellt klar: Es gibt keine unschuldigen palästinensischen Kinder

 

Ich stehe in jeder Situation hinter den Soldaten der IDF. Selbst wenn der Preis dafür der Tod von Kindern oder Frauen ist, interessiert mich das nicht“, sagte Yitzhak Kroizer von der Netanjahu-nahen Partei Otzma Yehudit („Jüdische Kraft“) kürzlich in einer Parlamentsdebatte über die Einführung der Todesstrafe für palästinensische Gefangene.

In Jenin [palästinensische Stadt im Westjordanland, Anm. d. Red.] gibt es keine unschuldigen Zivilisten. In Jenin gibt es keine unschuldigen Kinder“, sagte Kroizer und stellte klar, dass er „nicht einmal ein bisschen“ von „irgendeinem Mitgefühl für Palästinenser“ habe.

Iranisches Fernsehen:

Die iranische Delegation hat mit Pakistan gesprochen und ihre roten Linien für die bevorstehenden Verhandlungen übermittelt:

  1. Iranische Kontrolle und Souveränität über die Straße von Hormuz
  2. Kriegsreparationen / Aufhebung von Sanktionen
  3. Freigabe aller eingefrorenen Vermögenswerte
  4. Ein dauerhafter Waffenstillstand an allen Fronten in der Region

(Interessant, nichts wurde über das Recht zur Fortsetzung der Anreicherung erwähnt)

13 Uhr 45

Die Besetzung Palästinas, die Expansion Israels ist das Hauptproblem

Analysten erklären, dass viele Kriege im Nahen Osten seit 1967 auf Grund und im Interesse Israels geführt wurden, so auch dieser Angriffskrieg gegen den Iran. Was natürlich in und durch Kolonialländer vehement bestritten wird. So wird z.B. der Irak-Iran-Krieg als Beweis für das Gegenteil angeführt, ohne zu berücksichtigen, dass die USA diesen Krieg als Stellvertreterkrieg ansahen. Unterdessen verstärkt Israel den Kern seiner Expansion, enteignet immer mehr palästinensisches Land, vertreibt die Einheimischen und unternimmt alles, um das Leben zu erschweren. Und das richtet sich sowohl gegen Muslime als auch gegen die ohnehin bereits stark reduzierte christliche Gemeinschaft.

Nach Angaben lokaler Quellen verwandelten israelische Besatzungstruppen am Samstag das besetzte Jerusalem in eine stark militarisierte Zone und konzentrierten ihre Truppen auf die Gegend um Bab al-Amoud und die Altstadt, während die ostchristlichen Kirchen den Karsamstag und die Zeremonie des Heiligen Feuers in der Grabeskirche begingen.“ (Mehr dazu)

14 Uhr 00

Libanon soll ausgeklammert werden, weil Regierung Direktgespräche führt

Aus Pakistan hört man, dass der Hebel, um den Iran in die Verhandlungen zu bekommen die Aussage des von den USA ausgewählten libanesischen Präsidenten ist, direkte Gespräche mit Israel führen zu wollen. Damit verstoße die Forderung des Irans nach Waffenstillstand gegen die Souveränität des Libanons.

„• Der Iran erwägt derzeit den Eintritt in die erste Verhandlungsrunde, um deren Scheitern zu verhindern und so möglicherweise seine Bedingungen durchzusetzen. Eine Teilnahme heute bedeutet jedoch keinerlei Zugeständnis. Der Iran könnte zwar an der ersten Runde teilnehmen, seine Ziele bleiben aber unverändert.

• Sollte die iranische Delegation zu dem Schluss kommen, dass die Amerikaner es nicht ernst meinen und die Verhandlungen nicht zum gewünschten Ergebnis führen werden, wird sie sich zurückziehen und nach Teheran zurückkehren.“ (Quelle)

14 Uhr 45

Im Iran mehren sich Stimmen, welche die Regierung mit der Vichy-Regierung vergleichen

Vichy-Regime war eine französische Regierung als Marionette von Nazi-Deutschland, ohne dass das Gebiet formell besetzt war. So wird derzeit der Präsident und der Premierminister von einem großen Teil der Libanesen gesehen.

Die Zukunft der Beziehung zwischen dem Iran und den VAE

Eine Sendung mit interessanten Aussagen wichtiger Protagonisten in den VAE wurde in einer Ausgabe von Going Underground ausgestrahlt. Im Iran und von Analysten wurde bereits diskutiert, ob die VAE, sollte der Krieg weiter gehen, wieder als Teil des Omans überleben oder vom Iran beherrscht werden. Die winzige Monarchie zündelt in allen möglichen Konfliktherden und versucht eine Rolle zu spielen, die weit über die Bedeutung des Landes hinausgeht. Alleine durch die Zerstörung der wirtschaftlichen Basis dieser Rolle, könnte sie zukünftig entfallen.

Verhandlungen in Islamabad

Der Iran erklärte, es werde keine gemeinsamen Fotos geben und keine direkten Gespräche mit den USA, sondern nur Gespräche über den Vermittler, Pakistan.

15 Uhr 00

Israelischer Reporter: Libanon in Bürgerkrieg war das Ziel

Der israelische Fernsehreporter Alon Ben David behauptet, eine Eskalation des „libanesischen Bürgerkriegs“ sei „von Anfang an das Ziel“ gewesen, nachdem der Analyst Raviv Drucker angedeutet hatte, Israel führe den Libanon in diese Richtung.

„Vielleicht ist es für uns gar nicht so schlimm. Sollen die libanesischen Regierung doch gegen die Hisbollah kämpfen.“ Die Strategie besteht darin, den Libanon so gründlich zu destabilisieren, dass seine eigene Regierung gezwungen ist, gegen die Miliz zu kämpfen, die überhaupt erst durch die israelische Besatzung entstanden ist. Das Land zerstören. Chaos stiften. (Quelle)

15 Uhr 15

US-Beamter dementiert Sanktionsänderungen

Voraussetzung für die Gespräche in Istanbul soll die Freigabe von seit Jahrzehnten eingefrorenen Vermögenswerten des Iran gewesen sein. Reuters hat noch heute (11. April 2026) unter Berufung auf eine hochrangige iranische Quelle gemeldet, dass die USA zugestimmt hätten, eingefrorene iranische Vermögenswerte (u. a. in Katar und anderen Banken) freizugeben – als Zeichen guten Willens im Rahmen der Friedensgespräche in Islamabad und im Zusammenhang mit der Sicherheit der Straße von Hormus. Ein zweiter iranischer Insider nannte sogar eine Summe von ca. 6 Milliarden Dollar. (Quelle)

Nun die 180° Kehrtwende. Kurz darauf hat ein hochrangiger US-Beamter das gegenüber CBS News klar dementiert. Der Beamte sagte wörtlich zu Pool-Reportern (u. a. Kaitlan Collins von CNN): „False. The meetings have not even started yet.“ Die USA hätten keinerlei Freigabe eingefrorener iranischer Assets zugestimmt.

Was dahinter steckt wird bald klarer werden.

15 Uhr 30

ÜBERRASCHUNG: US-Kriegsschiffe passieren die Straße von Hormus

Barak Ravid berichtete, dass heute, am Samstag, den 11. April US-Kriegsschiffe durch die Meerenge von Hormus fuhren, ohne dass dies mit dem Iran abgesprochen worden sei. Das ist eine Überraschung weil der Iran bisher gewarnt hatte, solche Schiffe, die als „feindlich“ gelten, nicht passieren zu lassen. Ob es ein Zeichen des „Guten Willens“ war, um die Verhandlungen in Islamabad nicht zu gefährden. Im Moment wirkt es wie eine US-Provokation, auf welche der Iran nicht reagierte.

15 Uhr 45

Ravid entlarvt?

Barak Ravid, dem oft nachgesagt wird, ein Sprachrohr israelischer Interessen zu sein, wurde angeblich durch ein Dementi der iranischen Fars News widerlegt.

  • Ein einzelner US-Zerstörer sei von Fujairah (VAE) in Richtung Straße von Hormus gefahren.
  • Iran habe das Schiff geortet, über das Verhandlungsteam in Pakistan die USA gewarnt (über pakistanische Vermittler).
  • Drohung: Bei Weiterfahrt werde das Schiff „innerhalb von 30 Minuten“ angegriffen – und laufende Iran-US-Gespräche seien gefährdet.
  • Das Schiff habe daraufhin gestoppt.

Barak hat seinen Tweet nicht geändert und behauptet weiter, die USA hätten die Straße ohne zu fragen benutzt. Theoretisch möglich ist, dass es zwei verschiedene Vorgänge sind. PressTV erwähnt nur die abgebrochene Passage.

16 Uhr 15

Trump prahlt wieder

Neue Behauptungen von Donald Trump in Sozialen Medien behauptet, die USA begännen mit dem „Freimachen der Straße von Hormus“ und erinnert daran dass „die iranische Marine nicht mehr existiert“, usw. Man fragt sich, welchen Wert Aussagen Trumps haben, außer für Börsenspekulanten.

16 Uhr 45

USA bauen weiter Truppenstärke im Nahen Osten auf

Das Wall Street Journal (WSJ) berichtet seit heute morgen im Lifeticker, dass die USA weitere Truppenteile in den Nahen Osten verlegen. Es betrifft sowohl Bodentruppen, als auch Flugzeuge und Marineeinheiten.

17 Uhr 30 Uhr

IRGC antwortet auf Truppenaufbau mit Warnung

Es ist eine sehr harte, direkte Kriegsdrohung an die USA und den Westen im Kontext der aktuellen Spannungen (Stand April 2026). Die IRGC will zeigen: „Wenn ihr uns weiter drängt, machen wir den Golf zum Ödland und vertreiben euch militärisch aus der Region.Der Account selbst ist nicht offiziell von der iranischen Regierung, sondern dokumentiert und übersetzt solche Statements für ein internationales Publikum. Aber die Aussage selbst stammt offenbar direkt aus der IRGC-Führung.

17 Uhr 45

USA drängen keine Gebühr an Iran zu zahlen

USA drängen, manche sagen drohen Tankern, sie sollten die vom Iran verlangte Passage, die Gebühr für die begleitete sichere Durchfahrt durch iranisches Hoheitsgebiet, nicht bezahlen.

Eine ähnliche Situation hatte es schon einmal gegeben Der Iran tut genau das, was Nasser im August 1956 getan hatte. Als Nasser am 26. Juli 1956 die Suezkanalgesellschaft verstaatlichte, erließ er als Erstes ein Devisenkontrollrundschreiben, das vorschrieb, dass die Kanalgebühren in ägyptischen Pfund und nicht in britischen Pfund oder französischen Francs zu entrichten waren. Reedereien mussten lokale Konten eröffnen. Die britischen und französischen Währungen, also die Währungen der Länder, die kurz zuvor in Ägypten einmarschiert waren, wurden bei der Wiedereröffnung des Kanals im April 1957 vollständig von der Liste der akzeptierten Währungen gestrichen.

Der Kanal ist keine natürliche, sondern eine künstliche „Meerenge“, aber Ägypten hat nicht für die Entstehungskosten, bzw. Baukosten von 1959 bis 1969 bezahlt. (Sie waren längst durch enorme Gewinne erwirtschaftet worden. Später wurden lediglich Aktionäre im Nominalwert ihrer Anteile entschädigt.) Also ist die Situation durchaus vergleichbar. Denn die Gebühren decken nicht nur die reinen Instandhaltungskosten ab, sondern auch administrative Ausgaben und einen satten Gewinn für den Staat.

David gegen Goliath

Die Explosionen durch Hisbollahangriffe, wie in dem Video gezeigt, gegenüber den Bombenabwürfen der IDF zeigen die Unterschiede der militärischen Macht.

18 Uhr 15

Amal und Hisbollah bitten Bevölkerung, nicht zu demonstrierenZwei der wichtigsten politischen Parteien des Libanons bitten die Bevölkerung angesichts der Sicherheitslage auf Proteste bzw. Demonstrationen zu verzichten. Der libanesische Premierminister Salam verschiebt angesichts der Sicherheitslage den geplanten Besuch in den USA.

18 Uhr 30

Der erste Tag scheint ohne Entscheidungen zu bleiben

Mario Nafal berichtet, dass nach 2 Stunden Pause die Gespräche zwischen Iran und den USA weiter gehen, aber niemand daran denkt, Islamabad zu verlassen. So dass man morgen einen weiteren Tag mit Diskussionen erwarten darf.

19 Uhr 00

Jahrhunderte alte Thora-Dokumente gerettet

Iranische Rettungskräfte haben erfolgreiche empfindliche, vor Jahrhunderten handschriftlich verfasste Tora-Rollen aus der durch Israels Bomben zerstörten Synagoge in Teheran, ebenso wie andere kulturelle Artefakte aus den Trümmern gerettet.

20 Uhr 00:

Die Zahl der Todesopfer im Libanon übersteigt 2.000

Das libanesische Gesundheitsministerium gibt an, dass seit dem 2. März bei israelischen Angriffen mindestens 2.020 Menschen getötet und 6.436 verletzt wurden.

Iranische Staatsmedien berichten: Gespräche zwischen den USA und dem Iran beendet, werden voraussichtlich heute Abend oder morgen fortgesetzt

Die erste Phase der persönlichen Gespräche in Islamabad ist beendet, teilten Quellen aus dem Umfeld der Vermittler Al Jazeera mit. Den Quellen zufolge tauschen die beiden Delegationen nun schriftliche Texte aus, um die heute erzielten Vereinbarungen zu bestätigen.

Eine Quelle teilte Al Jazeera mit, dass Pakistan auf mindestens einen weiteren Tag drängt, um diese Gespräche zu verlängern und zu einer schlüssigeren Vereinbarung zu gelangen, doch bislang war dies nicht erfolgreich.

Der iranische Nachrichtensender Nournews berichtete unter Berufung auf Quellen aus dem Umfeld der Verhandlungsführer, dass eine weitere Verhandlungsrunde voraussichtlich heute Abend oder morgen stattfinden wird.

Iranischer Sprecher wirft US-Medien Doppelmoral vor

Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmaeil Baqaei, hat die Heuchelei innerhalb der „US-Politik und der Medienlandschaft“ angeprangert, die „Erpressung durch die Androhung oder öffentliche Anstiftung zu Terror, Gewalt und Mord normalisiert“.

„Während US-Behörden dem Iran vorwerfen, es mangele ihm an ‚gutem Willen‘ und er betreibe ‚Erpressung‘, empfehlen Teile der US-Politik und der Medienlandschaft ganz offen die Ermordung iranischer Unterhändler für den Fall, dass die Verhandlungen scheitern“, sagte er in einem Beitrag auf X.

Die Erklärung wurde zusammen mit Screenshots aus einem Artikel der Washington Post mit der Überschrift „Der Iran glaubt, er habe Einfluss. So kann Trump das Gegenteil beweisen“ veröffentlicht.

Baqaei fügte hinzu, dass der „öffentliche Vorfall staatlichen Terrorismus darstellt und von allen verurteilt werden muss“.

Macron fordert iranischen Präsidenten auf, den Waffenstillstand „vollständig einzuhalten“ und den Libanon einzubeziehen

Der französische Präsident Emmanuel Macron erklärte, er habe mit dem iranischen Präsidenten Masoud Pezeshkian gesprochen und betont, wie wichtig es sei, den Waffenstillstand mit den Vereinigten Staaten vollständig einzuhalten sowie sicherzustellen, dass jede Vereinbarung den Libanon einbezieht.

„Ich habe betont, dass der Iran die Freiheit und Sicherheit der Schifffahrt in der Straße von Hormus rasch wiederherstellen muss, wozu Frankreich bereit ist beizutragen“, fügte er in einem Beitrag auf X hinzu, nachdem die Blockade durch den Iran zu einem Anstieg der weltweiten Ölpreise geführt hatte.


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41. Tag im Angriffskrieg Israels und der USA gegen den Iran – das Libanon Massaker

40. Tag im Angriffskrieg Israels und der USA gegen den Iran und „Waffenstillstand“

39. Tag im Angriffskrieg Israels und der USA gegen den Iran

38. Tag im Angriffskrieg Israels und der USA gegen den Iran

37. Tag im Angriffskrieg Israels und der USA gegen den Iran

Links zu den weiteren  Ticker-Artikel finden sich am Ende des 37. Tages

39 Kommentare

  1. therMOnukular 11. April 2026 um 18:03 Uhr - Antworten

    Übrigens:

    Im US-Mainstream wurden Interviews mit US-Soldaten geführt, anonym, Stimme verfremdet. Sie berichten von einem Einsatz auf einer Basis nahe der iranischen Grenze im Irak. Sie berichten davon, KEINERLEI Drohnenabwehr erhalten zu haben, weder offensiv noch defensiv. Sie berichten, wie sehr schnell die meisten des Trupps durch Shaheds getötet wurden. Sie berichten, dass die Army & Medien nicht darüber berichtet haben und die Toten verschwiegen werden.

    Sie geben Zeugnis davon, dass die USA blind agieren, in veralteten Taktiken denken, die Fähigkeiten des Iran nicht annähernd am Schirm haben – und dass die USA deshalb ordentlich eins in den Allerwertesten erhalten.

    Daraus ergeben sich 2 Fragen:
    Wie lange will man noch diese sinnlose Lügenshow abziehen?
    Warum hat der US-Mainstream beschlossen, diesen Krieg nun plötzlich nicht mehr zu promoten?
    (Bzw warum wurde es ihm aufgetragen?)

    Es darf verschwörungsgeschwurbelt werden.

    • Dideldum 11. April 2026 um 18:20 Uhr - Antworten

      „Wie lange will man noch diese sinnlose Lügenshow abziehen?“
      Sie sind sich wohl noch die einig, welche neue Lügenshow danach verbreitet werden soll..

    • joseph53 11. April 2026 um 19:46 Uhr - Antworten

      Diese Verheimlichungen beschäftigen mich auch relativ häufig.

      Dazu eine Frage an alle:
      Die Iraner müßten doch auch Beweise für die eigenen Erfolge in der Hand haben?
      a) Vermeiden sie die Veröffentlichungen aus Pietätsgründen oder
      b) behalten sie diese Beweise für Verhandlungen zurück?

      • Dideldum 11. April 2026 um 20:45 Uhr

        Der Iran befindet sich in einem existentiellen Konflikt mit dem Imperium. Es wäre schlicht dumm, dem Feind die eigenen Aufklärungsfähigkeiten im Detail zu demonstrieren, da dieser Krieg potentiell noch sehr viel mehr eskalieren kann. Man läßt die USA lieber im Unklaren. Der bisherige Erfolg gibt dem Iran Recht..

      • therMOnukular 12. April 2026 um 0:16 Uhr

        Wozu soll sich der Iran diese Mühe machen? Das tun eh andere bzw. lässt sich der Schaden nicht ewig verbergen.

        Zu dem erwähnten Bsp der angegriffenen US-Basis gibt es auch Bildbeweise. Ein Satellitenbild vor dem Angriff (scharf und alles gut sichtbar) – und ein Bild nach dem Angriff (extrem verpixelt und unkenntlich gemacht).
        Funfact: die Rauchschwaden waren so riesig, dass man die dunkle Wolke auch in dem Pixelchaos erkennen kann, ebenso wie die 2 riesen Löcher im Hangar…

        Für das Ausmaß an Zensuhr finde ich, dass es schon einiges an Beweisen gibt, viele vom Iran geliefert, aber in Wertewestmedien verschwiegen. Erst neulich sind neue Beweisbilder vom Inneren des 1-Mrd.-Langstreckenradars veröffentlicht worden, das die immense Zerstörung der Technik bestätigt. Haben Sie vom ORF irgendetwas dazu gehört? Ich nicht.

        Noch ein Funfact dazu: es gibt offizielle Listen, die den Angaben der Nazionisten folgend die Bestände diverser Raketen & Bomben etc. zusammenfassen. Laut jener Auflistung, die ich heute gesehen habe, lag die Gesamtzahl der angeblich verwendeten Einheiten deutlich unter der behaupteten Zahl an zerstörten Zielen. Quasi 1 Schuss 2 Treffer. Wie will man solcher Wahnhaftigkeits-Propaganda mit wahren Beweisen beikommen? Da lohnt die Mühe nicht, die zerlegt sich selbst am besten.

      • joseph53 12. April 2026 um 12:53 Uhr

        @20:45
        so hab ich es nicht gemeint – natürlich geht es nur um die Beweise der tatsächlichen Verluste der USraelis,
        @00:16,
        und um die globale Sicht auf diesen Krieg zur Beeinflussung der Stimmung.
        Wir müssen ja bei allem berücksichtigen, daß MSM fast nur die zionistisch gefärbte Darstellung veröffentlichen.
        Ich halte für äußerst wichtig, möglichst vielen Menschen ECHTE faktische Information zu bieten.

        Das ist die einzige Möglichkeit, ein Nachdenken/Umdenken in Gang zu setzen.
        Speziell in USA könnten diese ständig wiederholten Trump-Lügen das Fass zum Überlaufen bringen.

  2. Dideldum 11. April 2026 um 17:41 Uhr - Antworten

    Schon interessant zu sehen, dass es der US-Flotte nicht mal möglich zu sein scheint aus dem persischen Golf zu fliehen, ganz zu schweigen von einem „Schutz“ der Straße von Hormus..
    Das sind dramatische Verschiebungen tatsächlicher militärischer Macht weg von den USA..
    Da kann der megalomansich gestörte Pöbelproll im Weißen Haus wüten wie er will..

  3. Sine-ira-et-studio 11. April 2026 um 17:25 Uhr - Antworten

    Wie kann man ernsthaft J. D. Vance, dessen Autobiographie eine Millionenauflage erlebt hat, bei Amazon in 10 verschiedenen Sprachen erhältlich ist und der Netflix Inc. 45 Millionen Dollar wert war, als erfolglosen Autor bezeichnen? Schade, dass man auch den TKP-Autoren so wenig glauben kann.

    • Jochen Mitschka 11. April 2026 um 17:56 Uhr - Antworten

      Hmmm, die Bemerkung war sarkastisch gemeint, weil es nur ein Buch gibt, das Vance geschrieben hat oder hat schreiben lassen, das war als er schon Vizepräsident war. Und das verkauft sich gut. Wenn ihn das zu einem erfolgreichen Autor macht. OK.

      • Dideldum 11. April 2026 um 18:18 Uhr

        Vielleicht hat er es nicht nur schreiben, sondern auch kaufen lassen ;-).
        Geld ist in der Klasse ja reichlich vorhanden..

      • therMOnukular 11. April 2026 um 18:23 Uhr

        @ Dideldum

        Eh, so wie Hunter Biden ja auch ein erfolgreicher Maler war und ein Bild für mehrere Millionen „verkauft“ hat….;))))

  4. audiatur et altera pars 11. April 2026 um 14:32 Uhr - Antworten

    Dass hier das Völkergewohnheitsrecht unter Anführungszeichen gesetzt wird, tut dem/n Autor(en) nicht gut und kann nur zwei mögliche Ursachen haben:
    1. Ignoranz
    2. Parteilichkeit & Propaganda
    Mit den heutigen Möglichkeiten ist Ignoranz schwierig, vor allem wenn sie eine stur fortgesetzte ist.

    • therMOnukular 11. April 2026 um 17:03 Uhr - Antworten

      Und wenn der Autor damit nur die Scheinheiligkeit dieses „Argumentes“ unterstreichen wollte, dann haben Sie (schon wieder) umsonst gemeckert.

  5. Jan 11. April 2026 um 13:58 Uhr - Antworten

    Laut Tracker sind in den letzten 24 Stunden 12 Schiffe statt täglich 60 durchgekommen.

    Die Versicherungspolizzen haben sich versiebenfacht, der Pipelinetransport nach Yanbu und Fujairah erzeugt ebenfalls zusätzliche Kosten.

    Die Golfmonarchien können ihre Lieferverträge nicht einhalten und verlieren viele Milliarden. Möglicherweise müssen sie Staatsfonds auflösen, was zu einem Preisverfall von Aktien und zu verteuerten Refinanzierungskosten führen und das globale Wachstum bremsen kann. Auch könnten Währungen unter Druck geraten.

    Wie Selensky setzt der Iran auf eine Zerstörung der Energieversorgung zur politischen Erpressung. Die Leidtragenden sind keine Kriegsgegner des Iran.

    Angeblich kommen thailändische und malaysische Schiffe durch. Das zeigt, dass Iran die Sperre zur politischen Gestaltung nutzt. Den mengenmäßig größten Schaden dürfte China vor Südkorea und Japan haben.

    Bei einem langen Konflikt würde in der EU die Digitalisierung verlangsamt werden und der Ausbau alternativer Energie. Auch könnten Medikamente, chemische Produkte, Textilien, Schuhe und Konsumgüter beeinträchtigt sein. Dazu natürlich Automobile und Werkzeugmaschinen.

    • Dideldum 11. April 2026 um 14:11 Uhr - Antworten

      Die Eroberung des Mondes durch die USA könnte sich auch verlangsamen..:-)

      • joseph53 11. April 2026 um 14:52 Uhr

        Ja – weil sie inzwischen auch kaum mehr gute Filmregieseure haben!

        Die Vermutung, daß 1969 nur ein Film gedreht wurde ist für diesmal auch anwendbar.
        Eine Weltsensation des „größten Raumflugs aller Zeiten“ ohne einen besonderen Kommentar Trumps ist für mich fast ausgeschlossen.

  6. joseph53 11. April 2026 um 13:36 Uhr - Antworten

    „Auch wenn es ein Gerücht ist, könnte es vielleicht dazu dienen, den Iran vom Libanon „loszukaufen“.“

    Diese Vermutung teile ich nicht – der Iran ist nicht in einen Topf mit USA / Israel zu werfen.
    Der Iran handelt in diesem Konflikt seit Jahrzehnten als überzeugter Verfechter für Gerechtigkeit und würde Hisbollah und den Libanon niemals „verkaufen“!

  7. Glass Steagall Act 11. April 2026 um 10:39 Uhr - Antworten

    Die Iraner sprechen einen ganz wichtigen Punkt an, nämlich dass man den USA nicht trauen kann! Und das gilt für alles, was die USA zur Zeit tun! Wer will noch etwas mit einem Land zu tun haben oder Verhandlungen führen, wenn die nach dem Motto „America first“ oder „ich mache sowieso was ich will“ und „ich reiche dir die rechte Hand, aber mit der linken steche ich trotzdem zu“ agieren?

    Sie sprengen ja sogar die Infrastruktur von „angeblichen“ Freunden, wenn es in ihre geostrategischen Pläne passt, siehe Nordstream! Sie überfallen Länder und entführen deren rechtmäßige Präsidenten. Meiner Meinung nach haben sich die USA als ein absolut unwürdiger Verhandlungspartner erwiesen, mit dem man noch nicht einmal mehr Handel betreiben sollte! Denn ihre einzige Absicht ist es, alle anderen dominieren und unterdrücken zu wollen!

    • Dideldum 11. April 2026 um 13:49 Uhr - Antworten

      Natürlich kann man mit den USA verhandeln und Veträge abschließen. Man sollte nur darauf achten, das grundsätzlich nur per Videokonferenz zu tun und immer Vorkasse vereinbaren..

      • Dideldum 11. April 2026 um 16:04 Uhr

        Und natürlich immer die Luftabwehr aktiviert zu lassen…

      • Glass Steagall Act 11. April 2026 um 19:04 Uhr

        Nur das was verhandelt wurde hat keinen Wert!

      • Dideldum 11. April 2026 um 20:41 Uhr

        @Glass Steagall Act

        Deshalb auf „Vorkasse“ bestehen und die Verteidung maximal einsatzbereit halten. Alles andere ist sinnlos bei den USA..
        Die USA samt Vasallen müssen nach und nach eingedämmt werden. Der Prozess läuft und die Wirkungen sind mittlerweile deutlich zu erkennen. Es gibt Gründe, warum Trump völlig die Fassung verloren hat..

    • Jan 11. April 2026 um 14:28 Uhr - Antworten

      Im Vergleich zur Leyen, die Selensky zahlt, damit er die Öl-und-Gasversorgung der EU zerstören kann, ist Trump ein Ehrenmann!

      Ich muss noch ein wenig darauf herumreiten, bevor die Sporrer mich dafür einsperrt, laut Falter könnte die neue Definition von Spionage als „dem Ansehen der EU schaden“ sich auch auf die freie Meinungsäußerung beziehen.

      Aus kreativer Sicht ist das natürlich zu begrüßen! Würde man die Kritik verstehen, dass sich die SPÖ etwas zu sehr an Mekka orientiert? Oder dass die Vorratsdatenspeicherung großartig sei, weil dann in Brüssel nichts mehr verloren gehen kann?

      Da muss der VGH doch wohl einsehen, dass nicht jener dem Ansehen schadet, der die Korrekturmaßnahme lobt, sondern jener, der die SMS verbaselt?

      • Glass Steagall Act 11. April 2026 um 19:09 Uhr

        Trump nach seinen Taten der letzen Monate als „Ehrenmann“ zu bezeichnen ist schon fast Satire, aber ich kann darüber nicht lachen.

      • joseph53 11. April 2026 um 19:36 Uhr

        Trump und von der Leyen – Selenskji wenn er schon dasteht, können wir gleich dazunehmen – Netanjahu ist der schlimmste – gehören sicher mit weiteren bekannten Politikern zu dem 1 % der „miesesten Menschen der Erde“!
        Wenn Sie noch genauere Wertungen vornehmen wollen, schreiben Sie’s ruhig auf 😢!

  8. joseph53 11. April 2026 um 10:03 Uhr - Antworten

    „Es gibt einen ganzen Teil der israelischen Gesellschaft, der eine Kopie des Nationalsozialismus darstellt. Sie werden, genau wie die Hitlerjugend, zu paranoiden Anhängern einer Herrenrasse.“
    Dieses Zitat M. Zimmermanns widerlegt die jahrzehntelang besonders von Deutschland praktizierten Politik der „Staatsräson ohne jede Kritik gegenüber Israel“ als schweren Fehler!

    Die Unterstellung der NYT, der Iran hätte die Hormusstraße vermint, läßt eohl den kindischen Versuch vermuten, einzelne NATO-Partner in den Krieg zu verwickeln.

  9. user159 11. April 2026 um 8:56 Uhr - Antworten

    Frage an alle:
    Wenn der Iran gute Satellitendaten und gute Raketen hat, warum verfügt Israel immer noch über fast alle Flugzeuge und Flugplätze mit Tank- und Munitionsdepots?
    Das wäre doch das erste, was man ausschalten würde bzw. müsste, wenn man wochenlang bombardiert wird (nach dem Iron Dom natürlich, der aber wohl eher ein Betrug der Rüstungsindustrie ist).
    Offensichtlich kann der Iran das Fehlen des Iron Doms nicht ausnutzen, sondern nur ein paar Raketen nach Tel Aviv schießen und vereinzelt und zufällig das eine oder andere Haus zerstören. Also psychologische Nadelstiche setzen, die etwas wirksamer sind, als direkt mit Steinen zu werfen, aber nicht viel.
    Habe ich da etwas übersehen?

    • Daisy 11. April 2026 um 10:08 Uhr - Antworten

      Ja, ich find das auch komisch. Die Energieanlagen und Pipelines der Golfstaaten kann Iran ja sehr gut treffen. Hier hat mal wer geschrieben, Iran macht bei der Agenda 2030 mit. Aber das wäre schon sehr arg, wenn die einen Deal hätten, Isr. zu verschonen. Sie bekommen jetzt aber eine hohe Maut für Hormus und bald die alleinige Kontrolle über alles Öl in Middle East. Man kann gar nie genug paranoid sein, sag ich immer…;-)

      Realistischer aber ist, S@tanjahu hat Trump da hineintheatert und es ist in die Hose gegangen. Doch denke icu, es wäre rasch zu Ende, wenn der Aggressor da unten mal in seine Schranken gewiesen würde…

    • Hello 11. April 2026 um 10:22 Uhr - Antworten

      „Habe ich da etwas übersehen?“

      Das frage ich mich auch. Leben wir hier auf tkp ebenfalls in einer Blase?

      Den USA gehen die Waffen aus, Israel aber offenbar nicht. Israel fehlen dafür Soldaten. Angreifen und zerstören kann es aber immer noch, obwohl: „In Tel Aviv herrscht absolute Panik, nachdem Fox News bestätigt hat, dass das israelische Regime von Iran massiv angegriffen wird: Raketen regneten ununterbrochen herab.“

      Iran hat hochpräzise Waffen, aber (4.April 2026): „Iran trifft Ziel in der Nähe des IDF-Hauptquartiers in Tel Aviv, während Trump Teheran 48 Stunden Zeit gibt, die Straße von Hormus freizugeben.“ Warum in der Nähe, warum nicht direkt?

      Und jetzt? Lässt sich der Iran vorführen? Obwohl er darauf bestanden hat, dass auch im Libanon die Waffen schweigen müssen, wenn es zu Verhandlungen kommen sollte, gehen die brutalen Angriffe weiter ohne dass der Iran reagiert.

    • Andreas N. 11. April 2026 um 11:04 Uhr - Antworten

      Na ja, weiterbomben lässt es auch später. Neue Waffen in Israel und in den Golfstaaten sind auch neue, „lohnende“ Ziele. Also etwas zu warten ist auch verständlich, außerdem gibt es im Iran in der Bergung und wiederherstellung ärztlicher Versorgung genug zu tun. Leichter, wenn mal kein bombenhagel niedergeht. Nur eine Perspektive der Geschehnisse.
      Meiner Verachtung für Israels Mörderregime möchte ich ebenfalls zum Ausdruck bringen.

      • user159 11. April 2026 um 11:44 Uhr

        Ja, aber der Bombenhagel wird ja weniger, wenn man die Mordwerkzeuge zerstört. Ich frage nur, warum das in den letzten vier Wochen nicht passiert ist?

      • Andreas N. 11. April 2026 um 12:57 Uhr

        @user159
        Was könnte Israels Regime als zu großen Angriff werten und eine Atomwaffe einsetzen? Der Iran muss das abwägen und einschätzen wie stark er zurückschlägt. Ich stell mir das nicht ganz einfach vor gegen einen religiös-fanatisch-atombewaffneten Angreifer.

    • joseph53 11. April 2026 um 11:27 Uhr - Antworten

      @08:56,
      2 Ideen dazu:
      a) die Golfstaaten sind nur ca. 200 km vom Iran entfernt, Israel ca. 1.500 km.
      b) die militärischen Anlagen Israels sind vermutlich mehrfach besser geschützt als das restliche Land.
      @10:22,
      Israel und USA haben den Vorrat an Langstreckenwaffen ziemlich ausgereizt.
      Im Libanon kann Israel durch Flugzeuge mit Kurzstrecken-Raketen, Gleitbomben und Freifallbomben und am Boden auch mit Panzern Krieg führen.
      Die Luftabwehr gegen Flugzeuge im eigenen Luftraum wird im Iran mMn noch gut funktionieren.

    • 1150 11. April 2026 um 11:29 Uhr - Antworten

      @user 159,
      für schwierige taktisch-strategische fragen,
      würde ich mich am besten an den gröfaz oberst reisner wenden.
      der hat den besten durchblick, wie wir mittlerweile wissen ;-))

    • Dideldum 11. April 2026 um 14:03 Uhr - Antworten

      Es gibt aufgrund der massiven Zensur keine öffentlichen Informationen über den Zustand der israelischen Luftwaffe. Das Ausmaß der Zensur ist aber selbst ein Indikator, dass Irans Raketen so schlecht nicht sein können.
      Abgesehen davon sind die Flughangars von Israels Luftwaffe schwer verbunkert. Da helfen nur direkte Treffer..

    • therMOnukular 11. April 2026 um 17:32 Uhr - Antworten

      Naja, das blöde an Flugzeugen ist: sie sind flink & beweglich.

      Ich denke, die Antwort ist relativ einfach: um die militärische Einsatzfähigkeit des Gegners zu unterbinden empfiehlt es sich, seine Kriegslogistik zuerst anzugreifen, da im weiteren alle Waffengattungen davon beeinträchtigt werden sowie deren Koordination untereinander. Bis ein Radarnetzwerk zerstört ist, dauert es eben. Bis die Kommandobunker alle getroffen sind, dauert es eben. Alle Kommunikationswege, Reparatureinheiten, Betankungsanlagen (natürlich wurden viele davon bereits zerstört) etc etc zusammengezählt ergeben eine hübsche 4- bis 5-stellige Zahl.

      Durchlöcherte Landebahnen sind übrigens binnen 24h wieder einsatzbereit…..Radar- und Satellitenschüsseln nicht.

      Der Iran macht das streng strategisch. Gut so.
      Darum muss Issrael mittlerweile wählen, welche anfliegenden Geschosse man versuchen will abzufangen.
      Darum ist die Vorwarnzeit von 7-12 Minuten auf 30 Sekunden geschrumpft.
      Darum wurden Radarflugzeuge zur Luftraum-Koordination nachgeliefert, um die zerstörten Bodenradare zu ersetzen (geht eh nicht, ist nicht deren Aufgabe, die können keine Angriffsvektoren für THAAD etc berechnen – aber man weiß wenigstens in etwa, welche Ziele der Iran anvisiert).
      Darum konnten solche Flieger vermehrt zerstört werden.
      Darum manövrieret die US-Flotte 1000km vor der Küste – darum braucht man mehr Luftbetankung – darum ist die Zahl der möglichen Angriffe gesunken, weil auch diese Tank-Flotte bereits geschrumpft ist, aber mehr zu leisten hat. usw usf.
      Besser geht immer, aber falsch ist das, was der Iran macht deshalb nicht.

      • Dideldum 11. April 2026 um 17:45 Uhr

        Es ist beeindruckend was der Iran aus seinem geringen militärischen Budget herausholt. Mehr dürfte kaum möglich sein..
        Das wird ganz schnell Schule machen und ist kein gutes Zeichen für eine weltweite westliche Dominanz.

    • Jurgen 11. April 2026 um 20:13 Uhr - Antworten

      Die einfachste Antwort ist meist die Beste, i.e. die Flieger sind nicht mehr dort, sondern wurden von Israel verlegt…

  10. Daisy 11. April 2026 um 7:53 Uhr - Antworten

    Der Libanon ist zudem ein christliches Land…

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