Weder sicher, noch wirksam

28. März 2026von 3,6 Minuten Lesezeit

Wer will nicht gerne unverwundbar sein? Seit drei Jahrhunderten meinte man im westlichen medizinischen System, einen zuverlässigen Schutz vor Infektionen bereitstellen zu können. Die Vergangenheit der Immunisierungsversuche lehrt das Gegenteil.

Trotz einer 300jährigen Erfahrung mit Impfungen schaltete der Wertewesten 2020 in den Panikmodus wegen einer angeblich neuen Grippe. Warum konnte man nicht umgehend den vermeintlich neuartigen Erreger in bewährter Weise abschwächen und als Immunisierung anbieten? Bekanntermaßen kam dann ein völlig neues Prinzip zum Einsatz. Ein indirektes Eingeständnis, dass das bisherige Impfkonzept kein Vertrauen mehr genoss. „Covid-19“ diente nicht nur der Einschüchterung der Bevölkerung.

Immunisierungsillusionen

Ein Gesundheitsschutz war von Beginn an nur eine Vorspiegelung. In den ersten 80 Jahren der Impfgeschichte versuchte man, eine schwerwiegende Erkrankung mit den Pocken dadurch zu verhindern, in dem man sich freiwillig infizieren ließ und hoffte, durch einen milden Verlauf immun zu werden. Weder waren die Verläufe milder, noch resultierte eine Immunität.

In den nächsten 80 Jahren glaubte man, mit einer ähnlichen, aber harmloseren Erkrankung – den „Kuhpocken“ – die echten Pocken verhindern zu können. Auch dies erwies sich als Irrtum, da die vermutete Pockenvariante ein Hirngespinst war. Seit 1880 war man dann dem Dogma verfallen, dass ein Krankheitserreger durch Übertragung auf Tiere seine Virulenz einbüßen, aber dennoch immunisieren würde.

Keine der Impfungen gelangte jemals nach einer soliden Untersuchung von Wirksamkeit und Sicherheit zur Massenanwendung. Die alte Parole „sicher und effektiv“ war nur ein Mantra. Für die Bevölkerung, aber auch für die Impflobbyisten. Die Rückzugsgefechte verliefen wie bei „Covid-19“ von umfassendem Schutz über einen Schutz gegen schwere Verläufe, das Eingeständnis einer zeitlich begrenzten Wirkung mit Notwendigkeit zu Boostern bis zur möglichst unauffälligen Entsorgung ohne Eingeständnis des Versagens.

Immer gab es frühzeitig Fakten für die Nutzlosigkeit der jeweiligen Impfinnovationen. Allerdings dauerte es immer Jahrzehnte bis sich die Kritiker Gehör verschaffen konnten. Offizielle Stellen plädierten immer auf Wirksamkeit und Unschädlichkeit, verweigerten aber sowohl ein Monitoring Geimpfter, als auch unmanipulierte Statistiken. Erst zur Halbzeit der Impfungen vor 150 Jahren begannen sich Kritiker zu formieren.

Zu keiner Zeit wurden Impfungen für wirklich epidemische Gesundheitsprobleme entwickelt. Die Krankheiten, um die es ging, waren weder besonders häufig, noch außergewöhnlich gefährlich. Die Gemeinsamkeit bestand darin, dass sie angstbeladen waren oder aufgebauscht wurden. Die drei größten Impfkampagnen erfolgten gegen Krankheitsbilder, deren Ursachen verkannt wurden. Man impfte mit Sekret, in dem sich vieles, aber allenfalls ab und zu die vermutete Krankheitsursache befand. Weder bei den Pocken, der Tollwut, noch der „Polio“ wurden Wissenschaftler dafür ausgezeichnet, den Krankheitserreger gefunden zu haben. Hierzu ein Vortrag:

Impfungen als Biowaffe

Der Missbrauch von Menschen als Impfstoffproduzenten wie bei den Gengiftspritzen lässt sich bis ins 18. Jahrhundert zurückverfolgen. Damals mussten Waisenhauskinder als lebende „Bioreaktoren“ fungieren, um jederzeit Impfstoff für die Bevölkerung verfügbar zu haben. Nicht erst mit „Covid-19“ waren Impfungen eine Geldmaschine. Bereits die ersten Pockenimpfungen machten Impfärzte zu Millionären, weil selbst vermögende Bürger bereit waren, für ein nutzloses lebensgefährliches Schutzversprechen 25.000 Euro und mehr zu bezahlen.

Seit ihrer Einführung wurden Impfungen als Biowaffen missbraucht. Einerseits als Maßnahme zur Bevölkerungsbegrenzung, andererseits als Mord mit perfektem Alibi in Herrscherkreisen. Die erschreckend hohe Anzahl plötzlicher und unerwarteter Todesfälle an den Pocken in Königshäusern in einem kurzen Zeitfenster von 130 Jahren kann als Beweis gelten. Nicht Infektionskrankheiten, sondern Impfungen beeinflussten maßgeblich die europäische Geschichte.

Reuther G: Riskanter Schutz. 300 Jahre Immunisierungsversuche.


Die in diesem Artikel geäußerten Ansichten spiegeln nicht unbedingt die Ansichten der fixen Autoren von TKP wider. Rechte und inhaltliche Verantwortung liegen beim Autor.

Univ.-Doz.(Wien) Dr. med. Gerd Reuther ist Radiologe, Medizinaufklärer und Medizinhistoriker. Er hat eine reihe von Büchern veröffentlicht. Darunter „Heilung Nebensache. Eine kritische Geschichte der europäischen Medizin“, „Hauptsache krank? 300 Jahre Immunisierungsversuche.

Aktuell erschienen ist die erste unbefangene Impfgeschichte „Riskanter Schutz“ im Engelsdorfer Verlag.


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Ein Kommentar

  1. Gabriele 28. März 2026 um 7:38 Uhr - Antworten

    Informationen, bei denen jeder Impffanatiker in Gebrüll ausbricht und für die man den Überbringer wohl eher …. würde, als sie zu akzeptieren. Ignoranz, Dummheit und Geldgier sind leider resistenter als jede Wahrheit.

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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