
Massentierhaltung und steigende Energiekosten – Ausweg gefunden?
Am 20. Februar 2026 wurde in Deutschland nach 30 Jahren erstmals wieder ein Ausbruch von Newcastle Disease in einer Putenmastanlage amtlich festgestellt. Das war nur der Auftakt einer Reihe von so genannten Ausbrüchen der auch als atypischen Geflügelpest bezeichneten ‚Tierseuche‘ bisher in Brandenburg und Bayern. Interessant sind die Umstände, die Fragen aufwerfen. Ähnlichkeiten mit anderen Tierseuchen wie Geflügelpest sind systembedingt.
Newcastle Disease (ND), bezeichnet auch als atypische Geflügelpest, gehört zu den Tierseuchen, die so unspezifisch daher kommen, dass man sie klinisch kaum von anderen unterscheiden kann. So werden ND, Geflügelpest (Vogelgrippe) und die bakterielle Geflügelcholera mit Tests unterschieden. Nach 30 Jahren vollständiger Abwesenheit soll es am 20. Februar 2026 in Brandenburg an der deutsch-polnischen Grenze einen ersten Ausbruch in einer Putenmastanlage gegeben haben. Das Friedrich-Löffler-Institut, Nationales Referenzlabor für Tierseuchen in Deutschland (FLI), schreibt dazu: „In einer Herde mit sechs Wochen alten Tieren wurde eine erhöhte Sterblichkeit mit unspezifischen klinischen Symptomen beobachtet. In zwei älteren, wiederholt gegen ND geimpften Putenherden desselben Betriebs, wurden dagegen keine klinischen Anzeichen festgestellt. Der gesamte Betrieb mit insgesamt fünf Herden wurde am Folgetag geräumt.“
Das FLI führt weder aus, was unspezifische klinische Symptome noch eine erhöhte Sterblichkeit gewesen sein sollen. Jedenfalls wurde wieder eine Infektion mit Tests nachgewiesen, die Infektionen gar nicht nachweisen können. Und es wurden wieder alle Tiere, mit oder ohne Symptome, geimpft und ungeimpft, gekeult. Also getötet und entsorgt.
Schaut man sich die so bezeichneten Virennachweise genauer an, stellt man fest, was schon bei angeblichen Coronanachweisen, aber auch Nachweisen von angeblicher Vogelgrippe deutlich wurde. Die angewendeten PCR-Tests können Infektionen nicht nachweisen.
Bei ND sind Antiköpertests unsicher, da für Geflügel in Deutschland eine Impfpflicht gilt. Impfungen sollten Antikörper entstehen lassen. Als Impfung gegen ND wird oft ein abgeschwächter, aber noch aktiver Virus verwendet.
Ob Nachweise durch Virusisolate und Anzüchtung durchgeführt wurden, ist dem Autor nicht bekannt. Aber das spielt keine Rolle, wenn man verstanden hat, was eigentlich als Virusisolat und als Vermehrung bezeichnet wird. Hier empfiehlt sich das Buch „Ist eine Erkältung ansteckend?“ von Daniel Roytas zu lesen, aber auch die offizielle Nachweismethode der WOAH für ND . Spätestens hier wird einem die Illusion genommen, dass es sich um echte Nachweise handelt. Dagegen spricht auch, dass nicht ein Virus oder ein Bakterium klinische Symptome macht, sondern das Immunsystem. Das erklärt, warum auf unterschiedliche Einwirkungen, zum Beispiel Gifte, Erreger oder Sauerstoffmangel gleiche bzw. ähnliche klinische Symptome zu erkennen sind.
Auch Impfungen und Medikamente können zu Symptomen führen, wie auch verseuchtes, ungeeignetes Futter und andere schlechte Haltungsbedingungen.
Kommen wir zu den Elefanten im Raum. Gerade Tierhalter mit Massentierhaltung – und die hat es seit dem besagten 20. Februar 2026 insbesondere „getroffen“ – haben oft Jahresverträge mit ihren Großabnehmern. Natürlich spielt der Preis neben der Qualität die wichtigste Rolle. Er sollte möglichst niedrig sein. Die Knebelverträge des Einzelhandels mit Landwirten sind hinreichend bekannt. Alles streng durchkalkuliert.
Auf der einen Seite dann aber die immer strenger werdenden Biosicherheits- und Tierwohlmaßnahmen, die zwar über Verordnungen von der Europäischen Union kommen, aber besonders streng in Deutschland umgesetzt werden und die Tierhaltung immer teurer machen. Auf der anderen Seite die immer höheren Energiekosten.
Nicht erst seit die USA und Israel Iran völkerrechtswidrig angegriffen haben. Bereits seit 2022 durch die rechtswidrige Sprengung von Nord Stream und den Sanktionen auf russisches Öl, werden Öl und Gas immer teurer. So verteuern sich letztendlich Transporte, Futter, Einstreu und nicht zuletzt die Energiekosten, um geschlossene Ställe zu beleuchten, zu heizen bzw. in einer bestimmten Luftfeuchte zu halten.
Die bisher bekannten amtlich festgestellten Ausbrüche von ND in Brandenburg und Bayern betrafen fast ausschließlich Massentierhaltungen, die mit viel Energie ihre geschlossenen Ställe heizen bzw. trocknen und belüften. Betroffen waren Bestände mit zigtausend bis hunderttausenden Legehennen, Masthähnchen und Puten, aber auch Enten.
Nur in einer Kleinsthaltung mit 18 Tieren in Brandenburg wurde positiv auf ND getestet, nachdem 3 Tiere gestorben waren. Da hatte man dem Tierhalter wohl genug Angst eingeflößt. Und wieder war es ein Test, der auf was auch immer, positiv ausschlug.
Wenn ein Tierhalter Jahresverträge nicht mehr einhalten kann, weil die Produktionskosten stark gestiegen sind, er seine Tiere unter Preis verkaufen müsste, wäre das in vielen Fällen sicher die Vernichtung seiner Existenz. Insolvenz. Tierseuchenkassen entschädigen nur im Falle bestimmter Tierseuchen und wenn der Tierhalter sich an alle Biosicherheitsmaßnahmen gehalten hat. Bei den professionellen Haltern mit ihren geschlossenen Ställen ist das wahrscheinlich.
Was würde also näher liegen, als rechtzeitig den Verdacht auf eine Tierseuche zu lenken? Irgendein Test verfängt sicher. Daran haben auch die Wissenschaftler vom Friedrich Löffler Institut ein vitales Interesse. Ohne den permanenten Nachweis ihrer Wichtigkeit wären sie wohl schnell geld- und arbeitslos.
Der Hinweis des FLI auf die nahe Verwandtschaft des getesteten Genotyps VII.1.1. mit in Polen amtlich festgestellten Viren ist irrelevant. So wie bei der Vogelgrippe oder Maul- und Klauenseuche kann auch bei ND niemand sagen, wie das jeweilige ‚Virus‘ in die geschlossenen Ställe gekommen sein soll. Wildvögel schließt man allerdings aus: „Das FLI verweist aktuell auch auf eine Vielzahl von Ausbrüchen in Kleinsthaltungen und Geflügelbetrieben in Polen, Tschechien und der Slowakei. Hinweise auf eine flächige Ausbreitung von aggressiven NDV-Varianten in Wildvögeln gab es demnach zumindest bis Ende voriger Woche nicht…“
Den Landwirten macht das System zu schaffen. Sie versuchen zwischen hohen Anforderungen, starker Konkurrenz aus dem Ausland, wenig Geld für ihre Arbeit, Unsicherheit und Abhängigkeit von Subventionen zu überleben. Haben einige Landwirte diesen Ausweg gefunden, sich aus der Energie-Klemme zu befreien?
Schließlich wurde auch die Entschädigungssumme pro Geflügel bei (atypischer) Geflügelpest von fünzig auf hundertzehn Euro rückwirkend zum 1. Oktober 2025 angehoben.
Leider führt dieser Ausweg nur über Millionen von vergasten Hühnern, Puten, Enten und immer weiter sinnlose und teure Biosicherheitsmaßnahmen wie auch Impfungen, die keine Evidenz haben und sogar die Symptome der Krankheiten auslösen, die sie verhindern sollen – denn auch bei ND mit seiner Impfpflicht gibt es keine sterilen Impfungen und geschlossene Hochsicherheitsställe schützen nicht vor Testseuchen und Massentötung.
Bild von Ralph auf Pixabay
Die in diesem Artikel geäußerten Ansichten spiegeln nicht unbedingt die Ansichten der fixen Autoren von TKP wider. Rechte und inhaltliche Verantwortung liegen beim Autor.
Doris Schröder ist freie Journalistin
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Da Mensch is a Sxu. Massentierhaltung sollte längst verboten sein. Aber die EU dient ja den Konzernen und Globalisten und so zerstört sie die über Jahrhunderte gewachsenen Strukturen zur Selbstversorgung. Sie ruiniert alles, die Landwirtschat, auch die Energieversorgung, die Infrastruktur, auch die Post, usw. Sie zerstört unsere Wirtschaft und unseren Wohlstand zugunsten der oft geistgestörten Börsenspekulanten, die in Brüssel ihre Leute sitzen haben. Sie beglückt uns mit Reduktionsmaßnahmen wie Giftspritzen, Gifte in der Nahrung, Insekten im Brot, Kastration (zur Geschechtsumwandlung) und Stxrbehilfe für Kinder, wenn sie depressiv sind…
Stimmt, es ist so abscheulich, wie Menschen überhaupt nur sein können – aber auch die meisten Konsumenten betrachten die Zustände höchstens mit einem Schulterzucken. Man muss nicht ganz auf Fleisch (bio natürlich bevorzugt) verzichten, aber für jeden, der glaubt, ohne geht es nicht, sollte es Pflicht sein, so ein Qualzuchtunternehmen zu besuchen und einen Tag im Schlachthof zu verbringen – wenn es schon anders nicht ins Hirn passt. Wer das problemlos übersteht, von dem weiß man dann auch, wie der Charakter generell aussieht.
Massentierhaltung verbieten? Zweimal im Jahr mit Marken aufs Land fahren und ein Hähnchen kaufen.