
Lockdown im Anflug?
Immerhin geprobt: Die Internationale Energieagentur erinnert an die WHO und schlägt Lockdown-Restriktionen vor, um die (angebliche) Energiekrise zu kontrollieren. Es hat schon angefangen, Europa schläft noch.
Die Internationale Energieagentur (IEA) hat am 20. März 2026 ihren Report „Sheltering from Oil Shocks“ veröffentlicht. Es ist vielleicht das brisanteste Papier einer internationalen Agentur seit 2020. Die IEA, die die strategischen Ölreserven von 32 Mitgliedern verwaltet, führt zehn „schnell umsetzbare Maßnahmen“ auf, mit denen der Ölpreisschock abgemildert werden soll.
Der Preis an der Zapfsäule steigt massiv. Diesel tankt man mittlerweile weit über zwei Euro, Staat und Konzerne sind im Öl-Rausch. Der Autofahrer blutet. Die angebliche Energiekrise – die muss man einfach so hinnehmen. Es ist nicht davon auszugehen, dass es wirklich einen größeren Mangel in Europa gibt. Die Straße von Hormuz ist ohnehin ein ganz besonders seltsames Stück des Krieges: Einmal ist sie offen, dann wieder zu, dann vermint, dann nicht vermint. Schrödingers Straße.
Optimal um eine große Krise zu inszenieren, die dann zur „Neuen Normalität“ erklärt wird. Mann kennt es.
Nun zu den Kernpunkten des IEA-Menüs, das sich liest wie ein Programm aus der Agenda 2030: Homeoffice „wo möglich“, Tempolimit auf Autobahnen, Kennzeichen-Regelungen in Großstädten (ungerade Nummernschilder fahren nur bestimmte Tage), weniger Fliegen, Car-Sharing pushen, öffentliche Verkehrsmittel forcieren. Und so weiter. Die IEA nennt das „Nachfrageseite“-Maßnahmen – klingt harmlos, ist aber exakt das Repertoire von 2020/21: Bewegung einschränken, Verbrauch drosseln, Verhalten umerziehen.
Das ist alles andere als harmlos: Wie auch schon der Corona-Lockdown (vor allem im globalen Süden) Millionen Menschen getötet hat, wird es auch ein Energielockdown tun. Kritiker sprechen vom kommenden „Lockdown 2.0“ und einem „Energie-Lockdown-Playbook“. Die Maßnahmen der IEA seien ein „Permit-System für Bewegung“: Kennzeichenregeln als Mobilitätsbeschränkungen, Tempolimit als getarnte Rationierung, Flugverbote als Reiseverbot light. „Das ist nicht Krisenmanagement, das ist der Beta-Test für ein permanentes Energiekreditsystem“, schreibt etwa Aaron Day vom Brownstone Institute.
THE IEA JUST PUBLISHED AN ENERGY LOCKDOWN PLAYBOOK (LOCKDOWNS 2.0)
The International Energy Agency released a 10-point plan telling governments to restrict driving, ground flights, force remote work, and ban gas cooking. They called it „Sheltering from Oil Shocks.“ Read that… pic.twitter.com/ZAYWJLgclP
— Aaron Day (@AaronRDay) March 21, 2026
Mainstream-Medien kündigen kritiklos schon an, dass es „mögliche Autobeschränkungen in Großstädten“ geben wird. Die Medien reichen die internationalen Vorschläge einfach weiter und vermarkten sie als vernünftig – Normalisierung des Ausnahmezustandes. Die IEA betont, dass alle Maßnahmen freilich „freiwillig“ sein sollen. Rhetorik und Methode, die fatal an die WHO-Pandemie-Sprache von 2020 erinnern: Zwei Wochen, um die Preise zu senken.
Die Botschaft der IEA ist klar: Die Krise soll nicht durch mehr Förderung, Diplomatie oder staatliche Eingriffe gelöst werden, sondern durch weniger Verbrauch (bzw. staatliche Einschränkungen) der Bürger. Diesmal braucht es kein Virus, diesmal gibt es eine geopolitische Begründung. Die Vorbereitungen laufen. Asien ist schon viel weiter, war es auch 2020.
Für Lockdowns passt das heurige Wetter perfekt. Fast gänzlich ohne Sonnenschein und blauem Himmel. Dann nehmen es die Menschen nicht so tragisch. Komischer Zufall!
Wieviel weltweit gefördert wird, ist ohne Daten der IEA praktisch nicht festzustellen. In der EU dürfte 20% aus Nahost kommen. Fällt der Preis, kann dies die Förderung unrentabel machen, damit entfallen Investitionen und Felder verfallen. Einmal ausgeschaltet verlieren sie oft dauerhaft ihre Förderfähigkeit. Wieviel Öl aus Nahost fehlt ist, tatsächlich nicht festzustellen, angeblich soll Saudi-Arabien 7 mio bpd durch eine Pipeline ans Rote Meer leiten. Allerdings ist die Förderung im Irak gedrosselt. Ob die Rückversicherer tatsächlich die Polizzen gekündigt haben, ist nicht festzustellen. Wie viele chinesische und indische Schiffe durchkommen, ist nicht festzustellen.
Wahrscheinlich ist ein globaler Mangel an Diesel, die EU importiert 40% ihres Diesels aus Nahost.
Die Welt verbraucht unfassbare Mengen Öl, Gas und Kohle, die sich in den letzten 33 Jahren um 70% erhöht haben. Solar, Wind und Nuklear spielen kaum eine Rolle, auch nicht in Europa, das ist eine Scheindebatte.
Nur 50% der verbrauchten Energie stammt aus Energieträgern, die zweite Hälfte stammt aus importierten Produkten, die diese als „embedded energy“ enthalten. Rechnet man alles zusammen, der Total Energy Supply (TES), dann kommen wir auf 20 Litern rechnerisches Öläquivalent pro Kopf täglich. Davon verbraucht Europa ein Vielfaches im Vergleich zu ärmeren Ländern. 20 Liter sind ein voller Natokanister, den die meisten Menschen keine 100m tragen könnten.
Richtig ist, dass sich die Bevölkerung in eine kindliche Abhängigkeit von der Ölindustrie begeben hat mit praktisch keinem Einfluss, einem demokratischen schon gar nicht.
War ja klar, das so etwas kommen wird. Das einzige was Regierungen können, speziell die deutschsprachigen, sind Verbote, Verbote und noch mehr Verbote! Für sie selbst werden ihre eigenen Verbote natürlich nicht gelten, da sie sich ja für „privilegiert“ halten und sich auf Bürgerkosten durchschmarotzen! Bei Covid konnte man das gut beobachten! Also kommen die ominösen 15-Minuten-Städte schon früher, in Form von Energie-Lockdowns. Ich hoffe, die Menschen werden das entsprechend quittieren!
Aber mal ganz im Ernst, ein Land, welches von Mobilität abhängig ist, kann nicht in Energie-Lockdowns gehen! Es sei denn, es wird der totale Absturz!
Die Bürger einzuschränken, das funktioniert nur bei Einsicht auf Seiten des Bürgers. 2020 war das Angst vor dem Virus kombiniert mit Druck vom Arbeitsplatzgeber.
Drehen wir den Spieß um. Melden wir doch alle, oder fast alle die Autos ab. Fahren wir, so es geht, mit den Öffentlichen. Dann verlieren die Versicherungen Einnahmen, dann kommen bei Verspätungen der Bahnen die Angestellten und Arbeiter später, dann knickt das System ein.
Der einfachste Weg, schnell aus der Energiekrise zu kommen, wäre freilich eine Beendigung des völkerrechtswidrigen Kriegs, indem Druck auf die USA und Israel ausgeübt wird. Sie sind verantwortlich für den Preisanstieg und müssten eigentlich zur Kasse gebeten werden. (Copyright Florian Rötzer)
Die herrschende Klasse ist mittlerweile so gut aufgestellt, so das sie uns ganz offen anträgt uns total zu überwachen, zu manipulieren, die Behausungen, die Autos, überhaupt den Individualverkehr, respektive das Reisen, das Bargeld, mit Krieg und/oder Inflation und am Ende uns zu töten und einen kleinen Rest zu versklaven.
Das ist der Plan. Schlag nach in den Epsteinfiles!