19. Tag im Angriffskrieg der USA und Israels gegen den Iran (Ticker 15:00 Uhr)

18. März 2026von 15 Minuten Lesezeit

Der Krieg geht unvermindert weiter, wobei Israel nicht nur den Iran angreift, sondern auch den Libanon und weiter in Gaza Völkermord begeht sowie in der Westbank gegen dort seit Jahrhunderten ansässige Palästinenser vorgeht. Die Straße von Hormus ist weiter geschlossen, Energiepreise steigen und es drohen steigende Lebenmittelpreise sowie in manchen Teilen der Welt auch Hungersnöte, da auch die Ausfuhr von Düngemitteln gestoppt ist, die 35% des Welthandels ausmachen.

Laut staatlichen Medien und dem Obersten Nationalen Sicherheitsrat gaben iranische Beamte bekannt, dass Ali Larijani bei einem israelischen Angriff zusammen mit seinem Sohn Morteza und einem seiner Mitarbeiter getötet wurde. Der iranische Außenminister Abbas Araghchi erklärte, die Morde würden das politische System nicht erschüttern, da es auf Institutionen beruhe. Larijani bekleidete viele einflussreiche Positionen in den Machtzentren des Iran, darunter als Leiter des staatlichen Rundfunksenders Irib, als Parlamentspräsident und als Vorsitzender des Obersten Nationalen Sicherheitsrats des Iran.

Israel und die USA führen ihren Angriffskrieg weiter mit gezielten Morden von zivilen und militärischen Führern des Iran. Was aber nur dazu führt, dass radikalere Nachfolger die Möglichkeit eines Kompromisses nur weiter verschlechtern. War früher die Ermordung von politischen Anführern eines Landes ausschließlich von kolonialen Eroberern und Terroristen begangen, normalisieren westliche Medien diese Vorgänge inzwischen mit möglicherweise dramatischen Folgen. Und der Iran beginnt entsprechend zu reagieren.

In den letzten 8 Stunden hat sich der Irankrieg, der von Quellen des Globalen Südens als US-Israel-Krieg gegen Iran bezeichnet wird, durch weitere Vergeltungsschläge und Trauerfeiern weiter verschärft.  Teheran trauert um die Getöteten, während Iran als Reaktion Raketen- und Drohnenangriffe auf Israel startete, bei denen zwei Menschen in Ramat Gan südlich von Tel Aviv ums Leben kamen und Schäden entstanden.

Golfstaaten wie Katar, Kuwait, die Vereinigten Arabischen Emirate und Saudi-Arabien erklären, iranische Raketen und Drohnen abgefangen zu haben. Das Posten von Folgen der iranischen Angriffe in sozialen Medien steht in den Golfmonarchien und Israel unter Strafe. Der iranische Armeechef Amir Hatami hat nach Angaben von TRT World (Türkei) eine „entschiedene und bedauerliche“ Vergeltung für die Tötung Larijanis angekündigt. Iran hat laut der türkischen Nachrichtenagentur angeblich bereits die 61. Welle von Raketenangriffen auf Israel ausgeführt.

The Hindu (Indien) berichtet in seinen Live-Updates, dass die Konflikte sich ausweiten, mit über 2100 Toten und weiteren Angriffen auf US-Truppen. Press TV (Iran) bestätigt die jüngsten iranischen Raketenangriffe auf Israel als Rache für den Tod von „Märtyrer“ Larijani und meldet Tote auf israelischer Seite nach dem Einschlag in der Nähe von Tel Aviv. teleSUR English (Lateinamerika) hebt zudem die Ankündigung der iranischen Revolutionsgarden zum Tod des Basij-Kommandeurs Gholam Reza Suleimani hervor, der dem Angriff zugeschrieben wird, und betont die wachsende regionale Spannung.

Die USA hatten den Krieg gegen Afghanistan nach 20 Jahren verloren, ohne dass das angegriffene Land mächtige Verbündete gehabt hätte, ohne Hochtechnologie war, und weltweit isoliert. Trotzdem haben sich die USA in das Abenteuer Irankrieg verleiten lassen, was kaum zu glauben ist. Angeblich, weil die Ermordung von über 200 Menschen in Venezuela und die Entführung des Präsidenten auf Grund von Verrat so einfach erschien. Nun droht Donald Trump der Welt, besonders den Verbündeten, weil sie sich nicht in den Sumpf hineinziehen lassen wollen.

07 Uhr 30:

US-Flugzeugträger „Gerald Ford“ läuft nach Brand an Bord in den Hafen ein

Der atomgetriebene US-Flugzeugträger „Gerald R. Ford“ wird nach einem Brand an Bord „vorübergehend“ in den Hafen einlaufen, wie Behördenvertreter mitteilten, während der Krieg mit dem Iran in seine dritte Woche ging. Reuters berichtete, dass der im Roten Meer operierende Flugzeugträger voraussichtlich zur Inspektion und Reparatur in die Bucht von Souda auf Kreta fahren wird. Der Brand, der in einem Waschraum ausbrach, führte dazu, dass fast 200 Matrosen wegen Rauchvergiftung behandelt werden mussten und etwa 100 Schlafkojen beschädigt wurden, wobei kritische Systeme jedoch nicht beeinträchtigt wurden. Das Kriegsschiff, das der weltweit größte Flugzeugträger ist, spielt weiterhin eine zentrale Rolle bei den US-Operationen in der Region.

Weltweite Flugausfälle: Konflikt im Nahen Osten legt Drehkreuze lahm

Fluggesellschaften weltweit haben Flüge gestrichen oder ausgesetzt, da der Konflikt im Nahen Osten die Schließung wichtiger Luftverkehrsknotenpunkte wie Dubai, Doha und Abu Dhabi erzwingt und Zehntausende Passagiere strandet. Große Fluggesellschaften wie Air France-KLM, Lufthansa, British Airways, Emirates und Qatar Airways haben entweder Strecken eingestellt oder den Flugbetrieb reduziert, während andere die Aussetzung von Flügen in Städte am Golf und nach Israel verlängert haben. Die weitreichenden Beeinträchtigungen spiegeln anhaltende Sicherheitsbedenken und Luftraumbeschränkungen in der gesamten Region wider, wobei Fluggesellschaften weiterhin Umleitungen vornehmen oder Flüge streichen, da der Konflikt keine Anzeichen einer Entspannung zeigt.

Israelische Angriffe treffen Städte im Ostlibanon und töten Zivilisten

Laut lokalen Medienberichten haben israelische Streitkräfte mehrere Orte im gesamten Libanon angegriffen, darunter das östliche Bekaa-Tal und das Zentrum von Beirut. Al Jazeera berichtete, dass Luftangriffe die Städte Sahmar und Yahmar im Bekaa-Tal trafen, wobei Sahmar Berichten zufolge innerhalb weniger Stunden zweimal angegriffen wurde. Weitere Angriffe wurden über Nacht in Beirut und im Südlibanon gemeldet. Die libanesischen Behörden gaben an, dass mindestens sechs Menschen in der Hauptstadt und elf im Süden getötet wurden, als sich die Angriffe über das ganze Land ausweiteten.

08 Uhr 00:

Das israelische Gesundheitsministerium teilte am Mittwoch mit, dass in den letzten 24 Stunden 192 Menschen verletzt worden seien, womit sich die Gesamtzahl der Verletzten seit Kriegsbeginn auf 3.727 beläuft. Davon befinden sich laut offiziellen Angaben derzeit 74 in ärztlicher Behandlung.

Im Iran gaben die Behörden der Provinz Lorestan laut der Nachrichtenagentur Tasnim an, dass bei US-amerikanisch-israelischen Angriffen auf ländliche Gebiete vier Menschen getötet und acht weitere verletzt worden seien.

Israelische Streitkräfte haben zwei neue Luftangriffe auf die Stadt Sohmor im Bakaa Tal geflogen, wie die staatliche Nachrichtenagentur NNA berichtet. Zuvor hatten wir berichtet, dass bei einem israelischen Angriff, der vier Häuser in Sohmor traf, vier Menschen getötet wurden.

08 Uhr 45:

Netanyahu klingt verzweifelt und wird von sichtlich erschütterten israelischen Kommandeuren flankiert. Bibi ruft die Iraner zum Sturz der Regierung auf. Er fordert die Iraner auf perverse Weise dazu auf, das Feuer über ihnen zu feiern. Klingt das nach einem selbstbewussten Mann? Die Körpersprache im Raum verrät ihn. 

Tel Aviv hat sich in eine orangefarbene Zombie-Apokalypse verwandelt. Die Israelis werden diesen Tag (Tag 19) nie vergessen. Gebäude liegen in Trümmern, die Skyline erstrahlt in einem höllischen orangefarbenen Inferno, Sirenen heulen unaufhörlich. Dies ist Bibis vierzigjähriger Traum, der sichtbar geworden ist: der Krieg, den er vier Jahrzehnte lang geplant hat, ist endlich da. 

09 Uhr 45:

USA plant die Ölsanktionen gegen Venezuela sehr stark zu lockern, um das Angebot zu steigern, da der Iran-Krieg die Preise in die Höhe treibt. Die Sanktionen gegen Russland wurden gelockert… Europa kocht vor Wut. Russland lacht.

Ein iranischer Luftangriff habe „geringfügige Schäden“ an Gebäuden verursacht, darunter auch an medizinischen Einrichtungen und Unterkünften für Australier auf dem Luftwaffenstützpunkt Al Minhad in den VAE, erklärte Premierminister Albanese gegenüber Reportern.

Aufnahmen zeigen den Moment, als ein israelischer Luftangriff am Mittwoch ein Gebäude im Stadtteil Bachoura im Zentrum von Beirut dem Erdboden gleichmachte. Israel greift gezielt medizinische Einrichtungen, Schulen und Wohnhäuser an. Das macht Israel seit 1948, beginnend mit der Vertreibung von  800.000 Palästinensern, von denen ein Teil eben auch im Libanon Zuflucht gefunden hat.

11 Uhr 00:

Der israelische Krieg gegen den Libanon tötet oder verletzt täglich 30 Kinder

Der israelische Krieg gegen den Libanon tötet oder verletzt jeden Tag so viele Kinder, wie in einer ganzen Schulklasse sitzen, sagte ein hochrangiger UNICEF-Vertreter. Das libanesische Gesundheitsministerium hat berichtet, dass israelische Angriffe seit dem 2. März, als Israel seine Angriffe auf den Libanon ausweitete, mindestens 111 Kinder getötet und 334 verletzt haben. Das entspricht durchschnittlich fast 30 getöteten oder verletzten Kindern pro Tag.

„Das ist seit Kriegsbeginn jeden Tag eine ganze Schulklasse von Kindern, die im Libanon getötet oder verletzt wird“, sagte Ted Chaiban, stellvertretender Exekutivdirektor von UNICEF, am Dienstag in einem Interview mit Reuters. Laut libanesischen Angaben haben israelische Angriffe seit dem 2. März mehr als 900 Menschen im Libanon getötet, während umfassende Evakuierungsbefehle über eine Million Menschen aus ihren Häusern vertrieben haben. Darunter sind rund 350.000 Kinder.

Weitere Angriffe auf Beirut, Stellungnahmen aus Frankreich zum Krieg gegen den Libanon

Nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums haben israelische Luftangriffe auf das Zentrum von Beirut mindestens 12 Menschen getötet und 41 weitere verletzt.

Der französische Sonderbeauftragte für den Libanon hält es für unrealistisch, von Beirut zu erwarten, die Hisbollah zu entwaffnen, solange die israelischen Angriffe andauern.   „Israel hat den Libanon sehr lange besetzt und es nicht geschafft, die militärischen Kapazitäten der Hisbollah auszuschalten. Deshalb kann man jetzt nicht von der libanesischen Regierung verlangen, diese Aufgabe innerhalb von drei Tagen unter Bombardement zu erledigen“, sagte Le Drian. Er betonte, dass Druck auf die libanesische Regierung während der anhaltenden Luftangriffe keine Ergebnisse bringen werde, und warnte, dass Diplomatie – und nicht eine militärische Eskalation – der einzige gangbare Weg nach vorne bleibe.

12 Uhr 00:

Selbstmord der Tochter eines israelischen Minsters

Ich (pfm) wollte über diese Geschichte nicht berichten, zu abscheulich ist sei. Aber Leser machen darauf aufmerksam – daher nun doch:

Orit Strook, Minister für illegale Besetzungen in Palästina (Siedlungsminister), und ihr Ehemann haben ihre Tochter seit ihrem dritten Lebensjahr sexuell ausgebeutet. Das Opfer, Shoshana Struk, beschuldigte ihre Eltern, ihren Bruder und „religiöse Persönlichkeiten“ öffentlich des sexuellen Missbrauchs und sadistischer Rituale seit frühester Kindheit. In den sozialen Netzwerken enthüllte sie, dass sie sexuellem Missbrauch, Hypnose und Zwangskonversionstherapie ausgesetzt war und dass der Missbrauch für Zwecke der Kinderpornografie aufgezeichnet wurde. Sie gab außerdem an, dass ihr Vater sie während ihrer Jugend in Tel Aviv sexuell ausgebeutet habe. Nach diesen Enthüllungen beantragte sie polizeilichen Schutz und floh nach Italien.

❗️ Am Samstag, dem 14.3.26, wurde sie „tot aufgefunden“.

Ein israelisches Gericht hat eine Zensurverfügung erlassen, die die Veröffentlichung von Informationen über den Fall untersagt.

Das erinnert an die israelische oberste Militär-Strafverfolgerin, die das Video über Vergewaltigung und Folterung palästinensischer Gefangener veröffentlicht hatte. Dem Täter passierte nichts.

Anfang Novmber verhaftete die israelische Polizei die ehemalige oberste Staatsanwältin des israelischen Militärs wegen der Veröffentlichung eines Videos, das israelische Soldaten bei der Vergewaltigung eines palästinensischen Gefangenen in der berüchtigten Haftanstalt Sde Teiman im Süden Israels im letzten Jahr zeigt. Generalmajorin Yifat Tomer-Yerushalmi trat zurück, nachdem sie zugegeben hatte, die Veröffentlichung genehmigt zu haben. Sie sagte, sie habe dies als Reaktion auf die heftigen Reaktionen auf die Verhaftung von IDF-Soldaten durch die israelische Militärpolizei getan, die im Verdacht standen, den Gefangenen schwer misshandelt zu haben, indem sie ihn mit einem scharfen Gegenstand stachen, der ihm das Rektum aufschlitzte.

„Die USA und Israel erwägen eine riskante Spezialoperation zur Beschlagnahmung von iranischem Uran“ – The Telegraph

„Experten“ zufolge wird ein erheblicher Teil des Urans in Tunnelanlagen in Isfahan sowie teilweise in Fordow und Natanz gelagert, trotz der Luftangriffe der USA und Israels im Juni 2025. Daher erörtern US-Präsident Trump und der israelische Ministerpräsident Netanjahu die Möglichkeit einer Bodenoperation, um Hunderte Kilogramm radioaktiven Materials zu beschlagnahmen oder unschädlich zu machen, das zur Herstellung von Atomwaffen benötigt wird.

Militärexperten bezeichnen diesen Plan als die „größte Spezialeinsatzoperation der Geschichte“. Sie würde Hunderte von Einsatzkräften erfordern, darunter Einheiten der Delta Force und der britischen SAS, sowie Ingenieure, Pioniere und Lufttransportunterstützung. Der Transport und die Bergung des Urans aus den zerstörten Tunneln könnten Tage dauern, und bei unsachgemäßer Handhabung besteht die Gefahr einer toxischen Kontamination. Eine Alternative wäre die Zerstörung der Vorräte vor Ort, doch dies birgt das Risiko einer radioaktiven Kontamination und Schwierigkeiten bei der Überprüfung der Ergebnisse.

Kommentar: Die Experten und Militärexperten liegen vermutlich genauso daneben, wie die, die Trump den Angriffskrieg empfahlen.

13 Uhr 30:

Israel gab bekannt, den iranischen Geheimdienstminister Esmail Khatib getötet zu haben, und warnte, dass die israelischen Angriffe eskalieren würden.  Premierminister Benjamin Netanjahu und Verteidigungsminister Katz haben  die israelische Armee ermächtigt, „jeden hochrangigen iranischen Beamten zu töten … ohne dass eine zusätzliche Genehmigung erforderlich ist“.

Israel und die USA haben laut iranischen Staatsmedien eine wichtige iranische Gasanlage am Persischen Golf angegriffen. Dieser Angriff auf die iranischen Gasanlagen South Pars/Asaluyeh (die größten der Welt) könnte die regionale Gasproduktion weiter einschränken. Für den Normalbürger bedeutet das: weltweit höhere Kraftstoff- und Strompreise (Öl- und Gaspreise sind in diesem Konflikt bereits in die Höhe geschossen), gestiegene Transport- und Lebensmittelkosten sowie Inflation in einer ohnehin schon schlechten globalen Lage. Und wie immer wird der Iran unweigerlich die israelische und amerikanische Energieinfrastruktur härter treffen. Aber das muss alles Fake News sein… Trump hat doch gesagt, der Krieg sei am 10. März vorbei

14 Uhr 30:

Iranischer Drohnenangriff zerstört wichtiges US-Luftabwehrradar in Saudi-Arabien

Der Iran hat einen erfolgreichen Angriff mit Angriffsdrohnen durchgeführt, um ein AN/FPS-117-Luftabwehrradar in der Nähe des Flughafens Al-Qaisum in Saudi-Arabien zu zerstören. Das 20 Millionen Dollar teure Radar hat eine Erfassungsreichweite von 460 Kilometern; sein Angriff ist Teil umfassenderer Bemühungen der iranischen Streitkräfte, die Radarnetzwerke der USA und ihrer strategischen Partner ins Visier zu nehmen, um deren Lageerfassung und Luftabwehrfähigkeiten einzuschränken. Bisher hat der Iran Radarsysteme im Wert von 2,7 Milliarden Dollar zerstört.

Russland verurteilt die Ermordung von Ali Larijani

Russland hat die Tötung iranischer Amtsträger, darunter Sicherheitschef Ali Larijani, nach israelischen Angriffen auf die Führung in Teheran verurteilt. Am Mittwoch verurteilte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow die Angriffe, einen Tag nachdem der Iran den Tod des Sekretärs des Obersten Nationalen Sicherheitsrates, Ali Larijani, bestätigt hatte. „Wir verurteilen aufs Schärfste Handlungen, die darauf abzielen, Vertretern der Führung des souveränen Iran … sowie anderer Länder Schaden zuzufügen, insbesondere deren Ermordung und Beseitigung. Wir verurteilen solche Handlungen“, sagte Peskow in Bezug auf eine Frage zur Tötung von Larijani.

15 Uhr 00:

Iran fordert Evakuierung für Menschen in der Nähe von Ölanlagen in Saudi-Arabien, Katar und den VAE

Das IRGC hat eine Evakuierungswarnung für Menschen ausgesprochen, die in der Nähe von etwa fünf Ölanlagen in Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Katar leben. „Verlassen Sie diese Gebiete unverzüglich und begeben Sie sich ohne Verzögerung in eine sichere Entfernung“, berichten iranische Staatsmedien.

Brand in der iranischen South-Pars-Gasanlage unter Kontrolle, keine Opfer

Die Lage in der South-Pars-Gasanlage ist nach einem gemeldeten israelischen Angriff unter Kontrolle, berichtet die iranische Nachrichtenagentur Fars unter Berufung auf den Gouverneur von Asaluyeh. Feuerwehreinheiten hätten den Brand unter Kontrolle gebracht, und bislang seien keine Opfer gemeldet worden, berichtete Fars.

Katar verurteilt israelische Angriffe auf iranische Erdgasanlagen

Wie vorher berichtet wurden iranische Erdgasanlagen angegrieffen, die mit dem Offshore-Feld South Pars verbunden sind. Der Sprecher des Außenministeriums von Katar, Majed al-Ansari, sagt: „Die israelischen Angriffe auf Anlagen, die mit dem iranischen South-Pars-Feld, einer Erweiterung des North-Fields von Katar, verbunden sind, sind angesichts der aktuellen militärischen Eskalation in der Region ein gefährlicher und unverantwortlicher Schritt.“

„Angriffe auf die Energieinfrastruktur stellen eine Bedrohung für die globale Energiesicherheit sowie für die Menschen in der Region und deren Umwelt dar“, warnte er.

„Wir bekräftigen, wie wir bereits wiederholt betont haben, die Notwendigkeit, Angriffe auf lebenswichtige Einrichtungen zu vermeiden. Wir rufen alle Parteien dazu auf, Zurückhaltung zu üben, sich an das Völkerrecht zu halten und auf eine Deeskalation hinzuarbeiten, die die Sicherheit und Stabilität der Region wahrt“, so al-Ansari.

Unter dem Posting wird die Frage gestellt: „Warum erlaubten die Saudis israelischen Kampfjets und US-amerikanischen Tankflugzeugen, ihren Luftraum zu überfliegen, um die gemeinsamen Gasfelder von Iran und Katar zu bombardieren?“


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15 Kommentare

  1. Hello 18. März 2026 um 15:03 Uhr - Antworten

    „Wir verurteilen solche Handlungen“, sagte Peskow in Bezug auf eine Frage zur Tötung von Larijani.“
    Das wird Tr. gar nicht gefallen. Ob Putin jetzt der nächste ist? Aber wen fragt dann Tr. um Rat, wie er aus dem Desaster wieder rauskommt und es noch als Erfolg vermarkten kann?

  2. Hello 18. März 2026 um 14:38 Uhr - Antworten

    Wenn schon der Angriff auf den Iran daneben geht, dann könnte man es doch wieder mit oder besser gegen Russland versuchen? Irgendwo und irgendwann muss doch ein Erfolg her.
    Anti-Spiegel: In Rumänien entsteht die größte NATO-Basis und dort werden immer mehr NATO- und US-Soldaten stationiert. Der Vorwand ist mal wieder, das geschehe zum Schutz gegen den Iran, aber in Russland läuten alle Alarmglocken.

  3. Dideldum 18. März 2026 um 14:03 Uhr - Antworten

    Mal was anderes:
    Fühlt ihr euch mittlerweile massenmedial auch wie im Ostblock ?
    Milliarden von Smartphones und Kameras allüberall und in Israel im gesamten Westen und allen Golfstaaten existieren praktisch keine Bilder, Videos, Satellitenaufnahmen, geografische oder statistische Übersichten. Es herrscht im Westen eine fast komplette Nachrichtensperre und Zensur über die tatsächlichen Folgen und das Ausmaß der Angriffe, stattdessen nur noch groteske Propagandameldungen fast wie zu Adolfs Zeiten..
    Schlimmer noch wie beim Ukrainekrieg..

  4. Peter Ruzsicska 18. März 2026 um 12:44 Uhr - Antworten

    Das erste Mal in der Zivilisationsgeschichte der letzen ca. 5000 Jahre können „wir“ die Dezivilisierung quasi in Echzeit feilgeil staunend als auch gaffend jeden Tag mitverfolgen, bis daß der unausweichliche Kollateralsachzwang kraft prächtigst bestialischer Gleichgültigkeit in „unsere“ Wohnzimmer gnädigst hineingrinst…

    • Peter Ruzsicska 18. März 2026 um 12:45 Uhr - Antworten

      Die Firma dankt und wütet fürderhin…

  5. Hello 18. März 2026 um 12:39 Uhr - Antworten

    Da hat Tr. doch gerade noch geweint, dass ihn sein Schwiegersohn und Witkoff falsch beraten haben, und statt dass er jetzt versucht, aus dem Schlamassel herauszukommen, erwägt er und Israel eine riskante Spezialoperation zur Beschlagnahmung von iranischem Uran. Er selbst ist ja weit weg vom Geschehen.

    Was ist eigentlich mit Netanyahu? War er verletzt oder war er nur untergetaucht, um sich zu schützen? Oder wieder einmal nur KI?

  6. Jan 18. März 2026 um 10:32 Uhr - Antworten

    Wir haben leider keine 20 Jahre Zeit, da aus Nahost relevante Ressourcen kommen, deren Fehlen zu einem Race to the Bottom, durch den Bruch von Lieferketten zu einer Deindustrialisierung führen würde. Das würde sehe viele Menschenleben kosten. Relevante Abschätzungen sehen dazu einen Rahmen von 12 Monaten.

    Durch die Enthauptung des Iran wurde die Mosaikdoktrin in Kraft gesetzt, die den Iran in 31 unabhängige Kommandos teilt. Diese haben offenbar sehr viel Waffenmaterial und Rüstungsindustrie im Hintergrund. Dazu kommen Lieferungen aus Russland und China.

    Würden die USA abziehen, würden diese Kommandos einen Machtkampf um die Vorherrschaft am Golf führen.

    Um einen Friedensvertrag auszuhandeln, müsste man mit 31 Warlords verhandeln.

    Um sie zu besiegen, müsste man sie zerbomben oder im Bodenkampf ausheben. Beides ist nicht binnen 10 Monaten machbar.

    Das lässt den Einsatz von Nuklearwaffen leider als Option erscheinen!

    • Jan 18. März 2026 um 13:00 Uhr - Antworten

      Die Straße von Hormus offen zu halten, erfordert einen neutralen Akteur, der allen Versuchen von Rebellen, die strategische Erpressungssituation zu nutzen, widerstehen kann. Ein solcher Akteur ist schwierig, wenn die internationalen Organisationen weniger Bedeutung haben.

      Dieser Akteur könnte durch eine nukleare Verseuchung des Küstenstreifens an der Straße von Hormus ersetzt werden. Dieser würde die technischen Erfordernisse von Rebellen so hoch schrauben, dass sie das Risiko nicht eingehen könnten. Die Verseuchung könnte durch einen Unfall oder ähnliches kaschiert werden. Voraussetzung wäre, dass Russland und China zustimmen, um die Weltwirtschaft nicht zu gefährden. Es müsste eine letzte Option sein. Dann wäre in solcher Einsatz denkbar.

      Es geht nicht darum, dass ich so etwas wollte, ich bin gegen die zivile Nutzung von Kernkraft, sondern dass, was man denken kann auch andere denken können.

    • therMOnukular 18. März 2026 um 14:13 Uhr - Antworten

      „Um einen Friedensvertrag auszuhandeln, müsste man mit 31 Warlords verhandeln.“

      Sorry, das halte ich schlicht für Blödsinn. Die haben doch weder uneingeschränkte noch sonstige politische Macht, das ist eine rein militärische Aufgliederung zum Schutz vor Dekapitations-Taktiken (die auch erst greift, wenn die Kommandostruktur versagt bzw verschwindet, was bisher keineswegs geschehen ist). Das heißt aber nicht, dass die keine Befehle mehr von oben akzeptieren. Da der Iran völlig korrekt darauf hinweist, dass er nicht von Personen, sondern Institutionen geleitet wird, werden auch diese 31 „Warlords“ (an sich schon BS) den politischen Vorgaben entsprechen. Die Vertreter jener politischen Institutionen werden diejenigen sein, die die nächsten Verhandlungen führen werden, so wie sie die bisherigen geführt haben. Selbst wenn die militärische Struktur zusammenbrechen sollte. Sie phantasieren sich da was zusammen und vergessen dabei, dass Sie aus Persern Cowboys machen wollen.

  7. Andersdenkender 18. März 2026 um 10:12 Uhr - Antworten

    Eine erstaunliche Hybris von diesen beiden bestenfalls 250 Jahre alten Verbrechercolonien, sich mit einer 5000Jahre alten Zivilisation anzulegen.

    • therMOnukular 18. März 2026 um 14:23 Uhr - Antworten

      Die Perser haben die Mathematik erfunden – klar haben die besser gerechnet als der Wertewesten…;))

      Funfact: angeblich verbraucht der Iran derzeit weniger Drohnen, als er in derselben Zeit produziert.

  8. Andersdenkender 18. März 2026 um 10:05 Uhr - Antworten

    Oje! Jetzt ist dem armen Kriegsminister Breivik sein verstopftes Sch.-haus auch noch abgebrannt.

  9. Hello 18. März 2026 um 8:54 Uhr - Antworten

    Die Griechen waren die ersten oder zumindest einer der ersten europäischen Staaten, die „Ami go home“ skandierten. Das war in meiner weit entfernten Jugendzeit und ich war damals maßlos erstaunt.

  10. Hello 18. März 2026 um 8:46 Uhr - Antworten

    https://zgif.ch/2026/03/17/unser-bild-vom-iran-ist-das-ergebnisvon-ueber-40-jahren-us-amerikanischer-desinformation/
    Interview mit Jacques Baud*: «Unser Bild vom Iran ist das Ergebnisvon über 40 Jahren US-amerikanischer Desinformation»

    Sehr informativ und lesenswert.

  11. Jakob 18. März 2026 um 8:39 Uhr - Antworten

    Der Brand, der in einem Waschraum ausbrach ……
    200 Matrosen wegen Rauchgasvergiftung ……
    100 Schlafkojen beschädigt ….
    kritische Systeme jedoch nicht beeinträchtigt ……

    Zur Reparatur ein paar Tausend Kilometer nach Kreta?

    Verstopfte Toiletten (war das dasselbe Schinakel?)

    Klingt nach einem Traum-Arbeitsplatz, und einer überlegenen Waffe!

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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