Physikalische Grundlagen der IPCC-Bewertung des Klimawandels sind falsch – Studie

12. März 2026von 4,9 Minuten Lesezeit

Führende Wissenschaftler decken fatale Mängel bei den Messungen des Wärmegehalts der Ozeane (OHC) auf. Internationales Team weist nach, dass die Metrik des Energieungleichgewichts der Erde (EEI) des Zwischenstaatlichen Ausschusses für Klimawandel (IPCC) der Vereinten Nationen „wissenschaftlich unhaltbar” ist.

Ein internationales Team von Wissenschaftlern hat bahnbrechende Forschungsergebnisse veröffentlicht, die zeigen, dass die primäre Messung, die zur Untermauerung der Behauptungen über die „Erwärmung” des Planeten herangezogen wird, grundlegende Mängel aufweist und wissenschaftlich ungültig ist. Der in Science of Climate Change veröffentlichte Artikel zeigt, dass die Schätzungen des Wärmegehalts der Ozeane (OHC), auf denen die Klimabewertungen des IPCC basieren, auf physikalisch bedeutungslosen Berechnungen beruhen, die gegen grundlegende 150 Jahre alte Prinzipien der Thermodynamik verstoßen und nicht den Standards der wissenschaftlichen Methode entsprechen.

Die Studie von Cohler et al mit dem Titel „IPCC’s Earth Energy Imbalance Assessment is Based on Physically Invalid Argo-Float-Based Estimates of Global Ocean Heat Content“ (Die Bewertung des Energieungleichgewichts der Erde durch den IPCC basiert auf physikalisch ungültigen Schätzungen des globalen Wärmegehalts der Ozeane anhand von Argo-Floats) wurde um 10. März 2026 veröffentlicht.

Die Ergebnisse zeigen, dass die in IPCC Sachstandsbericht 6 häufig zitierte Zahl, wonach die Erde Energie mit einer Rate von 0,7 ± 0,2 Watt pro Quadratmeter akkumuliert, eine tatsächliche Unsicherheit aufweist, die etwa zehnmal größer ist als vom IPCC angegeben, wodurch der zentrale Wert „statistisch nicht von Null zu unterscheiden“ ist.

„Der Öffentlichkeit wurde gesagt, dass sich die Ozeane ‚erwärmen‘ und über 90 % der ‚überschüssigen‘ Wärme des Planeten absorbieren“, erklärte Cohler. „Als wir jedoch untersuchten, wie diese Zahlen tatsächlich berechnet werden, stellten wir fest, dass es sich eher um Berechnungsartefakte als um Messungen der tatsächlichen physikalischen Energie handelt, was den gesamten Prozess zu einem Kategorienfehler macht.“

Mit einer Gesamtmasse, die 265 Mal so groß ist wie die der Atmosphäre, und einer Wärmekapazität, die 1000 Mal größer ist, speichert der Ozean 96 % der Energie im Klimasystem und empfängt 75 % der Energie, die von der Sonne auf die Oberfläche des Planeten trifft.

Obwohl die oberen 2,5 m des Ozeans so viel Wärme enthalten wie die gesamte Atmosphäre, besteht seine Hauptfunktion beim Klimawandel darin, Wärme zu absorbieren, wenn sich der Planet erwärmt, und sie abzugeben, wenn er sich abkühlt, und so für thermische Trägheit zu sorgen. Darum ist eine korrekte Beobachtung der Veränderung diese Meerestemperaturen so wichtig.

Die Analyse konzentriert sich auf Daten aus dem internationalen Argo-Float-Programm, einem Netzwerk von etwa 4.000 autonomen Floats, die durch den Ozean treiben und Temperatur- und andere Daten messen. Diese Messungen bilden das Rückgrat moderner Klimabewertungen, einschließlich derjenigen des IPCC. Selbst wenn man den grundlegenden Kategorienfehler außer Acht lässt, zeigt diese Forschung dennoch mehrere grundlegende Probleme bei der Verarbeitung dieser Daten auf.

Die Bojen messen während ihres 10-tägigen Zyklus die Temperatur an bestimmten Orten und Tiefen, aber ihre genaue Position unter Wasser bleibt unbekannt, da sie unter Wasser keine Navigationsgeräte haben. Das System ordnet alle gemessenen Werte dem Ort zu, an dem die Boje alle 10 Tage auftaucht, wodurch die Daten möglicherweise um mehrere zehn Kilometer falsch lokalisiert werden. Die Bojen sind in der Regel 200 bis 500 km voneinander entfernt. Diese spärlichen Messungen werden mithilfe mathematischer Interpolation über eine riesige Meeresoberfläche und ein riesiges Meeresvolumen verteilt, wobei nicht gemessene Bereiche im Wesentlichen anhand von Annahmen statt Beobachtungen ausgefüllt werden.

Vor allem aber verstoßen die Berechnungen gegen einen vor mehr als einem Jahrhundertaufgestellten wissenschaftlichen Grundsatz: Die Temperatur kann nicht sinnvoll über Systeme gemittelt werden, die sich nicht im Gleichgewicht befinden. „Die Temperatur beschreibt den Zustand eines bestimmten Ortes zu einem bestimmten Zeitpunkt“, erklärte Mitautor Dr. David R. Legates. „Durch die Mittelung der Temperaturen verschiedener Wassermassen, die Hunderte von Kilometern und Wochen voneinander entfernt sind, erhält man zwar eine Zahl, aber diese Zahl entspricht keiner physikalischen Realität.“

Die neue Studie quantifiziert bisher übersehene Unsicherheiten, darunter:

● Nicht gemessene Schwankungen in Grenzströmungen und energiereichen Meeresregionen

● Fehlende Daten aus der Hälfte des Ozeans unterhalb einer Tiefe von 2000 Metern sowie aus anderen Gebieten

● Starker Untererfassung in Polarregionen, in denen Eis den Einsatz von Schwimmkörpern verhindert

● Willkürliche Entscheidungen bei der Auswahl und Berechnung von Referenzzeiträumen

● Fehler durch die Zuordnung von Messungen zu falschen Positionen

Unter Berücksichtigung dieser und anderer Einschränkungen berechnete das Team, dass die Gesamtunsicherheit weit über ±1 Watt pro Quadratmeter liegt und damit die zentrale Schätzung des IPCC von 0,7 Watt pro Quadratmeter planetarer Energieakkumulation übersteigt und statistisch nicht von 0 zu unterscheiden ist.

Die Forschung deckt auch Zirkelschlüsse bei Satellitenmessungen auf. Das CERES-Satellitenprogramm der NASA, das die in die Erdatmosphäre eintretende und aus ihr austretende Energie misst, weist Unsicherheiten von ±3–5 Watt pro Quadratmeter auf. Um die geringe Ungleichheit von 0,7 Watt pro Quadratmeter, die sich aus den OHC-Berechnungen ergibt, auszugleichen, passen die Wissenschaftler des IPCC die Satellitendaten mathematisch an die OHC-Berechnungen an, obwohl diese Berechnungen keine physikalische Gültigkeit haben.

„Man kann eine Messung nicht bestätigen, indem man unabhängige Beobachtungen so anpasst, dass sie mit ihr übereinstimmen“, kritisierte Dr. Soon. Ohne gültige Messungen der tatsächlichen Energieakkumulation fehlen empirische Belege für Behauptungen über eine vom Menschen verursachte Erwärmung.

Damit sind auch alle anderen Schlussfolgerungen der IPCC hinfällig. Der gesamten Netto-Null-Poliitk von EU, UNO und den Staaten, die sich diesem Unsinn verschrieben haben, fehlt damit die wissenschaftliche Grundlage.

Kevin Balem, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons

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