
Was steckt hinter dem „Bürgerkrieg“ in Mexiko?
Gestern hörte man, wie nach der Tötung des mächtigsten Drogenbosses von Mexiko Unruhen ausbrachen, die manche als „Bürgerkrieg“ bezeichneten. Wir gehen der Frage nach, was dahinter steckt, und ob auch Deutschland eine Rolle spielt.
Städte stehen unter Kriegsrecht. Touristen sitzen in Hotellobbys fest, können nicht abreisen, neue Gäste nicht einreisen. Der internationale Flughafen von Puerto Vallarta ist geschlossen, Rauch steigt von brennenden Barrikaden auf. Das ist eine mexikanische Stadt im Februar 2026 – nachdem der mexikanische Staat Nemesio „El Mencho“ Oseguera Cervantes, den meistgesuchten Capo des Jalisco-Kartells der Neuen Generation, getötet hat. Die Gewalt, die auf diesen Tod folgte, brach nicht aus heiterem Himmel.
Sie wurde bewaffnet, ausgebildet, finanziert und kartiert von einem globalen Sicherheits- und Waffensystem, das Waffenausstellungen in Arizona mit israelischen Militärunternehmen, eine neue, vom US-Militär geführte Task Force in Colorado Springs mit den Bergstraßen von Tapalpa und die Schlachtfelder der Ukraine mit dem Himmel über Michoacán verbindet.
Die Menschen in Mexiko sind kein Kollateralschaden in einem fernen Krieg. Ihr Schicksal ist die Konsequenz eines Systems, das Mexiko als Müllhalde für überschüssige Waffen und als Labor für privatisierte Sicherheitsdienste missbraucht.
Legale Waffenexporte wurden zu Waffen der Drogenkartelle
Zwischen 2006 und 2018 exportierten europäische und israelische Waffenhersteller rund 238.000 Schusswaffen nach Mexiko, darunter etwa 24.000 israelische Waffen, die von Israel Weapons Industries geliefert wurden. Mexikanische Polizeikräfte erhielten 16.442 Galil- und Tavor-Gewehre sowie 7.398 Jericho-Pistolen, außerdem Scharfschützensysteme, die als Waffen für „militärische Zwecke“ klassifiziert wurden. Ein Bericht über den tödlichen Handel dokumentiert, wie israelische Gewehre, die an die Polizei in Veracruz, Tamaulipas, Guerrero und Jalisco geliefert wurden, später bei den Kartellen auftauchten und mutmaßlich zwischen 2011 und 2014 bei Operationen von Todesschwadronen in Veracruz eingesetzt wurden. Zudem wurden sie in Verstecken in Michoacán, Guerrero und Tamaulipas sichergestellt. Die Waffen, die die Bürger vor Drogenkriminalität schützen sollten, wurden selbst zu Werkzeugen dieser Gewalt. Sie gelangten durch Korruption, Diebstahl oder die schlichte Vermischung von Polizei- und Kartelloperationen in die Hände der Waffenhändler.
Das ist nichts Neues, sondern die Quintessenz eines ausführlichen Berichtes schon aus dem Dezember 2020. Der Titel: „Wie europäische und israelische Waffenexporte die Gewalt in Mexiko anfeuern„.
Die schmutzigen Geschäfte der Geheimdienste
Während das Jalisco-Kartell heute Mexiko angreift, sollten wir uns daran erinnern, dass Paul Campo, ein DEA-Agent mit 15 Jahren Berufserfahrung, und Robert Sensi, ein CIA-Agent, im Dezember wegen Geldwäsche und Waffengeschäften im Wert von 12 Millionen Dollar für das Kartell verhaftet wurden. Agenten der DEA und der CIA vereinbarten, Zahlungen gegen 220 Kilo Kokain und die Beschaffung von Waffen, militärischer Ausrüstung und Sprengstoffdrohnen für das Jalisco-Kartell auszutauschen.
Paul Campo ist ein ehemaliger hochrangiger DEA-Beamter mit 25 Jahren Dienstzeit (bis zu seinem Ruhestand 2016), der als Deputy Chief of the Office of Financial Operations diente. Sensi wird in investigativen Berichten als langjähriger CIA-Asset (nicht als offizieller Agent) beschrieben, mit einer dunklen Vergangenheit, die Verbindungen zu CIA-Operationen in den 1980er Jahren einschließt, einschließlich des October Surprise-Skandals unter Reagan. Beide wurden am 4. Dezember 2025 in New York verhaftet, und die Anklage wurde am 5. Dezember 2025 öffentlich gemacht. Es handelte sich um eine Undercover-Operation (Sting), in der sie glaubten, mit Vertretern des Jalisco New Generation Cartels (CJNG) zu verhandeln, die in Wirklichkeit ein DEA-Informant waren. Die Anklage umfasst:
- Verschwörung zum Narco-Terrorismus, Drogenverteilung, Geldwäsche und Unterstützung einer ausländischen terroristischen Organisation (CJNG, die 2025 als FTO designiert wurde).
- Sie wuschen etwa 750.000 Dollar in Bargeld in Kryptowährung um und vereinbarten, bis zu 12 Millionen Dollar CJNG-Drogengewinne zu waschen.
- Sie stellten eine Zahlung für etwa 220 Kilogramm Kokain bereit (Wert ca. 5 Millionen Dollar), das angeblich in den USA verkauft werden sollte, und erwarteten Provisionen.
- Die diskutierten die Beschaffung von Waffen wie AR-15-Gewehren, M4-Karabinern, Granatwerfern, Raketenwerfern (RPGs) sowie kommerziellen Drohnen und militärischer Ausrüstung, inklusive Sprengstoff (z. B. C-4 für Drohnen). Campo prahlte mit seinem DEA-Wissen, um Vertrauen aufzubauen, und Sensi agierte als Vermittler.
Die Tatsache, dass diesen Akteuren in den USA der Prozess gemacht wurde, dient oft als Hinweis, dass es keine grundsätzliche Aktivität der CIA oder anderer Dienste in dieser Richtung gebe. Kritiker erklären, dass sie nur aufflogen, weil sie versuchten, auf eigene Faust „Kasse zu machen“.
Aber auch wenn es kein Beweis für „Verschwörungstheorien“ ist, unterstreicht es jedoch Korruption in US-Behörden, die historisch mit Drogenhandel verknüpft sind (z. B. Iran-Contra-Affäre, wo CIA-Assets Drogen schmuggelten, oder Operation Fast and Furious, bei der ATF-Waffen an Kartelle verloren gingen).
Cui bono?
Diejenigen, die an Instabilität in Mexiko interessiert sind, sind Trump und die USA, um die Idee einer Intervention im Land gegen den Drogenhandel zu verkaufen… den sie selbst finanzieren und bewaffnen.
War „El Mencho“ ein CIA Asset?
Deutschland auch beteiligt?
Deutsche Waffenexporte nach Mexiko, insbesondere durch den Hersteller Heckler & Koch (H&K), haben in den letzten Jahren erhebliche mediale Kritik in Deutschland ausgelöst und zu umfangreichen Untersuchungen sowie Gerichtsverfahren geführt. Der Fokus liegt auf illegalen Lieferungen von Sturmgewehren des Typs G36, die in Regionen Mexikos gelangten, für die keine Exportgenehmigungen vorlagen.
Wer fehlt, nach USA, Israel, Deutschland noch?
Richtig die Ukraine. Ein Beitrag auf X enthüllt:
„Mexikanische Geheimdienstquellen enthüllen, dass Mitglieder des Jalisco-Kartells der Neuen Generation (CJNG) in die Ukraine reisten, um sich in militärischen Drohneneinsätzen und urbaner Guerillakriegsführung ausbilden zu lassen. Laut Milenio Noticias setzt das Kartell nun Elite-Zellen von zehn Mann ein, die gleichzeitig zwei mit Sprengstoff beladene Drohnen des Typs DJI Matrice 300 mit Wärmebildkamera, 55 Minuten Flugzeit und 3 kg Sprengstoffladung steuern.
‚Das Video zeigt, dass es sich nicht um improvisierte Auftragsmörder handelt, sondern um eine irreguläre Kampfeinheit mit Disziplin, Strategie und unkonventionellen Waffen.‘
Die heutigen Unruhen in Mexiko werfen die Frage auf: Wer hat die Kräfte ausgebildet, die die Regierung angreifen, und warum?“
Schlussfolgerung
Zur Klarstellung: Die wenigsten Waffen, welche für Verbrechen außerhalb von staatlicher Nutzung missbraucht werden sind legale Waffen. Private legale Waffenbesitzer gehören zu den vertrauenswürdigsten Personen. Es geht nicht um die Verteufelung von Waffen, und die Kritik richtet sich nicht gegen legale Waffenbesitzer, sondern gegen dunkle Machenschaften von Geheimdiensten, Korruption, Machtmissbrauch und Konzernmacht.
Bild: Screenshot eines Videos über die Unruhen
„ Private legale Waffenbesitzer gehören zu den vertrauenswürdigsten Personen.“
Warum werden dann in Deutschland vielen Sportschützen (Veteranen) die WBKs entzogen?
Heckler & Koch hatte dann keine Genehmigung für die Lieferung von Waffen aber es gab eine Lücke (oder immer noch).
Dann halt eine Waffenfabrik aufstellen (Xiuhcóatl FX05 „Feuerschlange“).
Auch ein Land im Nahen Osten hatte eine G36 Fabrik bekommen
aber einige Wesentliche Teile dürfen nur aus Deutschland geliefert werden (so mein letzter Stand aus den Nachrichten).
Aber Heckler & Koch hat das XM25 Programm gestoppt, weil es dadurch keine Deckungsmöglichkeiten gäbe.
Das US Militär war darüber sehr verärgert.
Viele Länder haben sich deutsche
Waffen (G36, MP7) abgekupfert
(Belgien (SCAR), Mexiko (FX05), USA (Sentis AMR) Polen (FB MSBS Grot), Tschechien (CZ Bren), Österreich (Steyr G62) und die Ukraine hat eine MP7 aus Alu Gehäuse und ergonomischen Durchladehebel (MP7 hat wie AR15 ein Durchladehebel am Gehäuseende und das stört beim Durchladen im Gesicht, Durchladen im Anschlag und Ziel dabei anvisieren ist gleichzeitig nicht möglich).
un cut news. ch
aus Kurznachrichten
Feb. 05:48
MX Quelle Kategorie
Der neue Boss des Jalisco-Kartells ist ein 29-Jähriger mit dem Spitznamen „El Yogurt“, der El Menchos persönliches Todesschwadron führte Er überlebte im letzten Jahr einen Angriff der mexikanischen Marine und ist Berichten zufolge brutaler als sein Vorgänger, berichteten lokale Medien.
Ja, da war doch diese H&K Geschichte, Waffen durften sie nicht liefern, aber eine ganze Waffenfabrik ! Überhaupt scheint es ziemlich undurchsichtig zu sein, wem H&K eigentlich gehört, naja, jedenfalls Produktion in D.
Die weniger vertrauenswürdigen, aber mächtigeren Waffenbesitzer mögen die vertrauenswürdigen privaten Waffenbesitzer wohl nicht, z.B. H G Maaßen. (Hausdurchsuchungen)
Ich denke bei dem Ganzen
geht es um:
Kriegsverbrecher
+Vergewaltiger +Drogendealer
+Menschenhändler
+Landesverräter
VS
Familienmenschen
+Veteranen
Was steckt dahinter?
Was genau? Keine Ahnung.
Aber irgendeine Sauerei der USA ganz sicher!
Der große internationale Drogenhandel muss fest in der Hand der us-anischen Geheimdienste bleiben.
Zum einen kann damit jederzeit eine Drohkulisse gegen widerspenstige Staaten aufgebaut werden, zum anderen spült dies Milliarden Dollar in die illegalen Kassen dieser Dienste. Und mit diesem Vermögen können wiederum illegale Aktionen an den demokratischen Kontrollorganen vorbei finanziert werden – Regimewechsel, verdeckte Kriege, Waffenschmuggel, Unterstützung von Terrorgruppen, Unterstützung von Diktatoren von denen man sich öffentlich empört distanziert, ……..
Soll er sich doch gerne mit Truppen gegen Kartell-Drohnen versuchen, wenn er unbedingt will. Ein paar Särge mit Gringos und MAGA macht richtig Aufstand – worauf Seine Trumpigkeit globale Abenteuer einstellen muss. Länder wie Venezuela, Kuba, Iran würde es Erleichterung bringen.
Tolle Recherche!
Die Idee der Peakoiler ist seit 75 Jahren, dass es durch die erschwerte Produktion nach Halbzeit förderbarer Reserven der Lebensstandard sinkt und es daher zu Unzufriedenheiten kommt, die langfristig die Demokratie verunmögliche.
In der politischen Theorie findet sich die Idee, dass dies einen „paternalen Autoritarismus“ benötige nach Vorbild Singapurs, den die Leyen offenbar missversteht.
Ich bin ein Gegner dieser Theorie, da ich meine, dass demokratische Verfahren auch und gerade im Mangel ihre Berechtigung haben, man denke an das Volksthing und Kriegsrat.
Merkwürdigerweise scheinen diverse Einflussgruppen, möglicherweise unter esoterischem Einfluss, die begründet erwartbaren Folgen vor ihrem Eintreten durch völlig willkürliche Maßnahmen vorwegzunehmen, quasi als Vorbereitung und Warnung. Das fällt mir in vielerlei Hinsicht auf.
Historisch gesehen, deuten militante Gruppen immer auf einen Verlust der Autorität der Zentralgewalt, man denke an Schutzbund und Heimwehr. In Österreich rutschen wir derzeit in die 3/3-Gesellschaft, 1/3 traditionelle Parteien, 1/3 Rechts, 1/3 Nichtwähler, so dass immer 2/3 gegen jede Regierungskonstellation stehen. Vielleicht müssen wir dem Absicht unterstellen und nicht nur Dummheit?
Inhaltlich bestehen zwischen Nichtwählern und Rechts thematische Gemeinsamkeiten, die man bis hin zu einer 2/3-Mehrheit nutzen könnte. Das Instrument dazu wäre beispielsweise eine Volksabstimmung. Es ist immer eine gute Idee, wenn sich vernünftige Kräfte sammeln, um Eskalationen zu vermeiden. Das beinhaltet, dass man die Roten Linien des anderen nicht versucht mit Zwang zu überschreiten.
Das hat auch Tucker Carlson längst aufgedeckt..
https://www.kettner-edelmetalle.de/news/skandal-um-us-waffenlieferungen-ukrainische-streitkrafte-verkaufen-waffen-an-mexikanische-drogenkartelle-11-02-2025
Nach Carlsons Recherchen würden bis zu 50 Prozent der von den USA gelieferten Waffen durch die ukrainischen Streitkräfte auf dem internationalen Schwarzmarkt weiterverkauft. Besonders alarmierend: Ein Großteil dieser Waffen lande bei mexikanischen Drogenkartellen, die diese dann gegen die USA einsetzen könnten.
Versagen der westlichen Medien
Bemerkenswert ist auch das weitgehende Schweigen der etablierten Medien zu diesen schwerwiegenden Vorwürfen. Während Milliarden an Steuergeldern verschwinden und amerikanische Waffen in die Hände von Drogenkartellen gelangen, scheint die kritische Berichterstattung über die Ukraine-Politik ein Tabu zu sein.
Jo, zum Thema erscheinen in den Suchmaschinen sogleich Dementis von Correctiv & Co. Und neuerdings ist sogar Trump schuld an allem…