
Warum verändern Windparks Klima und Vegetation? Antwort auf Leserfragen
Windkraft ist die schädlichste, teuerste und unzuverlässigste Energieform, die es derzeit gibt. Im TKP-Buch über Windkraft sind die wichtigsten Artikel bis August 2025 zusammengefasst. Eine Leserin hat dazu einige interessante Fragen an uns gerichtet, auf die ich hier eingehen will.
Zunächst einige Hintergründe zum Verständnis wie es zum massiven Ausbau von Windkraft weltweit kam. Die Verbreitung wird gefördert durch den Klimahoax, der dazu dienen soll, den US-Dollar als Reservewährung zu stützen – der Petrodollar wurde ergänzt durch den Kohlenstoffdollar und CO2-Euro. Das Finanzkapital hat sich mit dem Emissionshandel und dem Ausbau von Wind und Solar umfangreiche neue Möglichkeiten geschaffen Vermögen aus dem Mittelstand und den unter Einkommensschichten abzusaugen. US-Energieminister Wright bezifferte kürzlich um welche Summen es dabei geht: 10 Billionen Dollar wurden für „Wind, Solar und Batterien“ ausgegeben, und diese machen nur „2,6 % der weltweiten Primärenergie“ aus – „Kohlenwasserstoffe machten 1973 84 % der Primärenergie aus, heute sind es etwa 83 %“.
President Trump and @SecretaryWright are focused on COMMON SENSE:
Hydrocarbons are 83% of global primary energy consumption, while wind, solar, and batteries are ONLY 2.6%.
America needs more affordable, reliable, secure energy sources that power the nation 24/7—even during… pic.twitter.com/LKf6qeCjE5
— U.S. Department of Energy (@ENERGY) January 28, 2026
Was da passiert ist klassische Schutzgelderpressung nach dem Beispiel der Mafia: „Wir müssen euch für Hitze und Extremwetter schützen, deshalb brauchen wir den Emissionshandel, Steuern auf CO2, Wind- und Solarenergie.“ Im Detail ist das in diesem eben erschienen Artikel dargestellt.
Um den Klimahoax durchzusetzen, wurde eine riesige Propagandamaschine betrieben und jegliche kritische Forschung verhindert. Bis Mitte der 2010er Jahre gab es noch Forschung im politischen Westen über die Folgen von Windkraft.
So etwa eine Studie von 2012 über Klimaerwärmung durch Windräder. Die Landoberflächentemperatur um die Windparks in West-Zentral-Texas erwärmte sich während des Untersuchungszeitraums um 0,72 Grad Celsius pro Jahrzehnt im Vergleich zu den nahe gelegenen Regionen ohne Windparks. Dieser Effekt wurde höchstwahrscheinlich durch die Turbulenzen in den Turbinenräder verursacht, die wie Ventilatoren wirken und nachts wärmere Luft aus höheren Lagen anziehen, sagte die Hauptautorin Liming Zhou von der University of Albany, State University of New York.
Mittlerweile kommen Studien aber fast nur mehr aus China. China hat zwar weltweit die größte installierte Leistung, hat aber offenbar auch politisches Interesse die Wahrheit über die Folgen für Klima und Vegetation zu erheben. Über diese Studien berichtet TKP immer wieder. Und der wichtigste Teil davon ist indem Buch Windkraft: Schadet Umwelt, Menschen, Tieren und Pflanzen wie keine andere Energiequelle 2. Auflage zusammengefasst.
Die Leserin schreibt uns:
Ich habe Ihr Buch „Windkraft“ gelesen und einige Fragen bzw. Anmerkungen hierzu:
Könnten Sie bitte erklären, weshalb nachts die Erwärmung durch Windräder größer sei als am Tag?
Warum gibt es durch Windräder eine Erderwärmung? Sehen Sie dies als Folge des fehlenden Waldes/Vegetation? Dann kann ich folgen. Ansonsten wäre eine nähere Erläuterung hilfreich.
Zu S. 88: Für die Schäden wäre eine statistische Aussage besser als nur diese Beobachtungen.
Zu S. 123: Warum sollte weniger Biomasse im Umkreis bis zu 20 km produziert werden? Bezieht sich dies auf den temporären, oft sehr langandauernden Verlust der Vegetation insbesondere von Wäldern durch das große Baufeld? Wenn nicht dies, was ist dann die Ursache?
S. 150: die Minderung der Eiproduktion könnte auch andere Ursachen haben. Gibt es andere Standorte, wo dieses Phänomen auch beobachtet wurde?
S. 160: Wo lebten diese Wildscheine? Vielleicht sind auch andere Emittenten in der Umgebung. Leider ist unsere Umwelt inzwischen mit sehr vielen Schadstoffen belastet, die sich dann in den Endkonsumenten wiederfinden.
Diese Fragen werden in den Studien nicht oder nur sehr vage beantwortet. In der Studie aus Texas wird Verwirblung durch Turbulenzen als möglicher Faktor für die Erhöhung der Landoberflächentemperatur genannt. Verwirbelung ist sicher beteiligt, aber nicht der einzige Grund.
Das Thema „erneuerbare“ Energie
Wir müssen noch einen Schritt zurück tun. Es ist immer von „erneuerbarer“ Energie die Rede. Gibt es diese aber wirklich? Dazu ein kurzer Blick in ein Lehrbuch der Physik:

Sehen wir uns an was im Bergmann Schaefer, Lehrbuch der Experimentalphysik, zu finden ist:

Beschrieben ist das fundamentale Naturgesetz von der Erhaltung der Energie:
Ep + Ek = E = const
Hier haben wir den ersten Fall eines allgemeinen Naturgesetzes, des Gesetzes von der Erhaltung der Energie, vor uns, das mit Bezug auf die reine Mechanik folgendermaßen ausgedrückt werden kann:
Die Summe aus potentieller und kinetischer Energie belibt stets erhalten.
Wir werden später sehen, daß dies Erhaltungsgesetz auch für alle anderen Energieformen Gültigkeit besitzt.
Energie kann also weder erschaffen noch vernichtet werden, Energieformen werden also nur in andere Formen umgewandelt. Sogar Masse und Energie kann gemäß dem Einsteinschen Gesetz E = m+c² ineinander umgewandelt werden. Genau das passiert in jedem Atomreaktor, bei jeder nuklearen Reaktion, oder etwa in der Sonne. Sie verliert durch die ausgesendete Strahlungsenergie pro Sekunde 5 Millionen Tonnen an Masse.
Die Behauptung Energie sei erneuerbar ist also kompletter Schwachsinn.
Windräder wandeln die kinetische Windenergie über den Generator in Strom um, der abgeleitet wird und somit der lokalen Atmosphäre fehlt.
Dabei wird im Generator auch Wärme erzeugt, die das Öl und die Mechanik erhitzt.
Die lineare Strömung wird turbulent gemacht, wodurch die Verdunstung von Wasser aus dem Boden angeregt wird. Vögel, Insekten, Sandkörner und andere feste Bestandteile der Luft werden von den Rotoren getroffen und nehmen einen Teil der Rotationsenergie auf, umgewandelt in kinetische Energie und wieder Wärme. Die Rotoren selbst werden beschädigt und Teile davon verteilen sich im großen Umkreis.

Weiter wird Infraschall erzeugt, wieder eine andere Form der Energie.
Der Atmosphäre werden also erhebliche Mengen an Energie entzogen und in andere Formen umgewandelt. Nach den Strömungsgesetzen von Bernoulli sinken Druck und die Geschwindigkeit der Luftströmung.
Der Atmosphäre wird also Energie entzogen, Druck und Strömungsverhältnisse verändert mit negativen Folgen für Vegetation, Umwelt und Klima.
Fossile Brennstoffe haben eine um 1 Million höhere Energiedichte als Wasserkraft, aber um 1 Million geringere als Kernbrennstoffe. Die Energiedichte von Wind ist aber nochmal um fast 1 Million geringer als Wasserkraft. Daher sind Extreme nötig: ein riesiger Platzbedarf und Schaden für Böden durch Verdichtung und Erosion.
Dazu kommen extrem hohe Geschwindigkeiten von Rotorblättern bis 400 km/h und mehr. Bei einer Anlage mit einem Rotordurchmesser von 175 Metern:
d = 175 m U = d*π = 550 m – Fläche 24.000 m²
bei 12 U/min = 5 sec für 1 U
V = 110 m/sec = 396 km/h
Antworten auf die Fragen
Zu 1. ist zu sagen, dass in den Studien durchaus unterschiedliche Aussagen gemacht werden. Die Studie über Texas gibt den Hinweis auf die Turbulenzen, die nachts wärmere Luft aus höheren Lagen anziehen.
Durch die Verwirbelung der Luft kommt es auch zum Entzug von Wasser aus den Böden und damit folgend eine Vermehrung des Wasserdampfgehaltes in den niederen Schichten der Atmosphäre, womit der Strahlungsfluss nach oben stärker reduziert wird als, wenn die Sonne scheint.
Aussagen zu der Frage fehlen aber in den Studien, zumindest seit Mitte der 2010er Jahre.
Zu 2. Erwärmung der Landoberflächentemperatur tritt bei allen Vegetationsformen auf, am geringsten noch im Waldland. Mehrere Studien (hier oder hier) zeigen Reduktion der Bodenfeuchtigkeit durch die von den Turbulenzen erhöhten Windgeschwindigkeiten in Bodennähe und dadurch einen reduzierten Strahlungsfluss nach oben. Wasserdampf ist nun einmal das entscheidend Treibhausgas, das für 95% der Treibhauseffekte verantwortlich ist.
Im weiteren Umkreis von Windrädern kommt es zu einer Reduktion der Vegetation. Dadurch wird einfallendes Sonnenlicht nicht mehr durch Photosynthese in Zucker (CIO2+H2O+Sonne = Zucker) und weiter in Vegetation umgewandelt, trifft auf den Boden auf und erwärmt ihn stärker.
Dazu kommt die Wärme, die durch die Reibung bei den mechanischen Bewegungen in den Lagern, im Generator, an den Rotorkanten und ähnliches entsteht. Ein nicht geringer Anteil der kinetischen Windenergie wird eben auch in Wärme umgewandelt.
Für den Betrieb der Anlagen selbst wird Energie benötigt, wie etwa zur Kühlung der Generatoren und der Ölbehälter – alles Wärme, die an die Umgebung abgegeben wird.
Zu 3. Es gibt eben leider keine statistischen Daten über die Schäden. Sie werden von Betreibern und Erzeugern so weit irgendwie geht geheim gehalten. Eine Statistik wäre schädlich für die Profite. Wir erfahren nur gröbere Schäden, die vor der Öffentlichkeit nicht mehr geheim gehalten werden können.
Zu 4. Es wird bei allen Vegetationsarten weniger Biomasse erzeugt, das zeigen alle Studien durchgängig unabhängig von Standort oder Land.
Diese Studie aus China, über die wir erst nach der Veröffentlichung des Buches berichtet haben, gibt eine Reihe von Hinweisen auf die Schädigung von Böden, die wahrscheinlich durch die Verwirbelung der Luft entstehen:

Wir sehen dass die Vielfalt und die funktionellen Merkmale der Pflanzen verringert werden, es kommt zu Veränderung bei Höhe und Blattfläche sowie Abnahme der Produktivität in Pflanzengemeinschaften.
„Artenreichtum, die Artenvielfalt, der Funktionsreichtum und die Funktionsvielfalt der Pflanzengemeinschaften nahmen mit zunehmender Entfernung von den Windrädern deutlich zu.“
„Rückgang der Nährstoffe im Boden (einschließlich Wassergehalt, organischer Zusammensetzung, Gesamtphosphor, Gesamtstickstoff usw.)“
Zu 5. Den Zusammenhang von Eiersterblichkeit und Infraschall zeigten auch US Studien von 19190 bis 1994. Erhöhte Sterblichkeit und Missbildungen wurden durch vertikale Vibrationen verursacht.
Frequenzen 20 und 30 Hz und Beschleunigungsamplituden von 0,25 bis 1,5 G erhöhen Sterblichkeit bei Perlhuhn-Eiern um bis zu 48 %.
Zu 6.: Es geht um den Hinweis, dass es jetzt schon hohe Umweltbelastungen gibt. Die Initiative für Demokratie und Aufklärung berichtet über „Windkraftanlagen – Giftige Kontaminationen statt sauberer Energie,“ dass kaum abbaubare Ewigkeitschemikalien namens PFAS und andere toxische Substanzen durch Abrieb in die Umgebung gelangen.
Sie schreiben abschließend:
Obwohl es also bereits jetzt schon messbare Kontaminierungen in der „freien Natur“ gibt, wird von den staatsnahen Medien weiter kräftig für den Ausbau von Windkraftanlagen geworben, überwiegend mit dem Argument, dass die Gemeinden hohe Pachteinnahmen erwarten könnten.“
Zum Abschluss nochmals die Feststellung: Windenergie ist die umweltschädlichste, unzuverlässigste und teuerste Energieform. Wegen der geringst-möglichen Energiedichte werden riesige Flächen damit belegt, die Vegetation beeinträchtigt und die Böden mit Ewigkeits-Chemikalien kontaminiert.
Aber Windparks sind ein enormes Geschäft, Studien werden kaum noch durchgeführt und häufig mit geschönten Ergebnissen. Die ökonomischen und politischen Hintergründe sind hier ausführlich dargelegt: Der Klimabetrug: Vom Petrodollar zum Kohlenstoffdollar
In diesem TKP-Buch findet sich alles Wissenswerte über die Schäden durch Windparks:
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Vor der Ölförderung steht die Exploration, die Erkundung, wo neue Ölfelder liegen könnten. Diese Funde werden seit Jahren weniger oder die Förderung ist sehr teuer, weil unter Wasser oder unter Eis.
Eine Bohrung muss sich logischerweise amortisieren, dh es gibt einen Zusammenhang mit der verfügbaren Technik, mit der Vorfinanzierung und mit der Produktivität, die durch das Öl erreicht werden kann.
Angenommen, der Liter würde morgen 200 EUR kosten, dann würden die Leute nicht in die Arbeit pendeln. Die Idee, dass jeder Preis verlangt werden kann, er „inflationär wirkt“, ist offenbar nicht richtig.
Man kann auch nicht sagen, der Herr Müller möge dafür sorgen, dass morgen Öl zum Preis von 10 Cent den Liter unter dem grönländischen Eis gefördert wird, weil das eh ganz einfach sei. Man kann sich nichts wünschen. Das verstehen viele Leute nicht.
Europa hat weder Öl noch einen Ölpartner. Man hat unter Zuhilfenahme von – meiner Meinung nach gefälschten -Gutachten gesetzlich festgelegt, dass Solar und Wind Kohlenwasserstoffe ersetzen sollen. Aus meiner Sicht kann jeder, der sein Grundschuldiplom erfolgreich abgeschlossen hat, errechnen, dass die Gutachten nicht stimmen.
Ich habe diese Bedenken bei jenen politischen Kontakten, die ich machen konnte, schon vor Jahren privat vorgetragen. Die Antwort war: „Wenn du recht hast, ist blöd.“
Aus meiner Sicht besteht eine massive Fehlinvestition, die sich nie amortisieren wird, die auch kein Keynes ist, und schlimmer noch, die dafür sorgt, dass dringend notwendige Schritte, wie einen Energiepartner finden, oder auch neue Methoden der Förderung zu probieren, wie zB Tiefenbohrungen, unterlassen werden.
Andere Menschen können auch errechnen, was ich errechnen kann, sie wollen es aber nicht, sie wollen beleidigen und schreien: „Du bist so Rräächtss!!!“ und sich so benehmen, als ob sie null, zero? nada Intelligenz hätten. Einer Diskussion über Flächen, Leitungsverluste, Umweltschäden und realer Leistung versus installierter Leistung stelle ich mich ja.
Aus meiner Sicht zerstört dies den Gesellschaftsvertrag, was nur den Schluss übrig lässt, dass genau das auch Ziel ist.
Aus meiner Sicht gibt es ein reales Problem – zuwenig preisgünstige Kohlenwasserstoffe – das man versucht mit völlig ungeeigneten Investitionen zu kompensieren. Die Folgen werden ganz entsetzlich sein. Das alles ist seit mindestens 30 Jahren bekannt.
Dass man darüber hinaus noch einen Ablass zahlen soll, ist vernachlässigbar.
… und WIE sich die > Wind-Verhältnisse < global und regional überhaupt darstellen, sieht man quasi live auf „earth.nullschool“ unter „overlay“ > WPD < (WindPowerDensity) „Watt pro qm-genau“ !?! – auf „Projection „O“ kann man mit der Maus den Globus drehen und rein- und raus-zoomen …
… und daß sich die DREH-Sterne quasi e r s t nach gut „17“ Jahren „Durchschnitts-Betrieb“ > Zeh-Oh-Zwei-mäßig < „amortisieren“, hat schon mal ein „Privat-Rechen-Künstler“ n i c h t „erraten“ !!!
… und daß es mind. „30“-Tausend „glückliche“ LandBesitzer allein in BRD gibt – wegen der tollen PachtZahlungen – verdankt der „gemeine SteuerZahler“ auch dem Ruprecht Polenz (CDU), der Anfang der „90er in Sachen „Wind-Energie“ rührigst unterwegs war !?! – Er hat zuletzt – wohl wg. meiner Erwähnungen – sein WIKI-Profil „professionell“ von jeglichen „grünen“ Aktivitäten „säubern“ lassen – watt’n Feigling !?! – und der verstorbene H. Scheer von der SPD war ja damals für die SOLAR-„kraft“ schwer „am Trommeln“ ;-)
Mikro- und mesoklimatische Untersuchungen sind – zumindest in der Öffentlichkeit – bislang rar gestreut. Vermutlich ist das Interesse der Politik auch kaum gegeben, weil Energien aus Wind und Sonne als saubere Energien unter allen ideologischen Umständen gefördert werden sollen. Da passen keine Zweifel. Ich habe mehrjährige Daten einen „alten“ Windparks (WP) in nordwestdeutscher Geestlandschaft ausgewertet, dem ein „neuer“ WP unmittelbar benachbart in Hauptwindrichtung vorgelagert wurde. Der alte WP verlor mehrjährig 16 % Leistung durch „Windraub“ von dem neuen WP. Ich beobachtete häufiger die Wolkenpassage tiefer Schönwettercumuli mit einer Wolkenbasis 3-4-mal höher als die Masten und Rotoren. Es kommt immer beim Anströmen vor dem WP zu einer farblichen Änderung hin zum dunkleren Weiß, möglicherweise Folge von zunehmender Kondensation durch ansteigende Luftmassen und bei/nach der Passage der weiträumigen WP-Anlage zu einer (teilweisen) Auflösung von Wolken. Dies habe ich in Zeitraffervideos festgehalten. Damit ergeben sich Effekte, ähnlich wie beim Föhn, durch absteigende Luftmassen dürften sich diese lokal erwärmen. Es muss schon ein intensives Meßnetz errichtet werden, um die mesoklimatischen Änderungen analysieren und bewerten zu können. Die Chinesen und Amerikaner sind da viel weiter, nutzen auch Satelliten. In Trockengebieten gehe ich davon aus, durch Verwirbelungen sind IR-Ausstrahlungen vom Erdboden durch Verwirbelungen stärker gestört, vermutlich die Hauptursache für nächtliche Erwärmungen. Ich stellte im Geestgebiet bei den WPs ein stärkeres Absterben von Nadelbäumen (Trockenschäden von Fichte, Lärche) fest. Allerdings kann ohne umfassende Begleituntersuchungen ein verifizierbares Ursache-Wirkungsgefüge nicht dokumentiert werden, zumal es warme Jahre und auch überregionale Waldschäden gab. Doch wer hätte an wissenschaftlicher Begleitung bei den WPs ein Interesse? Grundbesitzer müssen die Schäden hinnehmen, weil weltweit initiierte Untersuchungen vermutlich – im juristischen Sinne – nicht auf lokale Ebenen in anderen Klimagebieten übertragbar sind. Vom Anspruch „sauberer Energie“ bei Wind und Sonne sollten wir uns dennoch schnellstmöglich verabschieden. Mir ist als ausgebildeter Ökologe das Molekül des Lebens CO2 der weitaus unproblematischere „Partner“ für den modernen Menschen. Die Photosynthese sie lebe hoch!