
Wurde Maduro „gegangen“ oder „ging“ er freiwillig?
Immer wieder kursieren Gerüchte, dass der Präsident Venezuelas, Maduro entweder vom eigenen System „gegangen“ wurde, oder freiwillig ging. Ist das realistisch?
Zunächst müssen wir verstehen, dass einige dieser Analysen nicht wahrhaben wollen, welche Fähigkeiten CIA-Agenten vor Ort haben, die NSA im digitalen Raum, und die mit solchen Vorgängen erfahrenen Delta-Forces als militärischer Arm. Die USA geben zig-Milliarden Dollar aus, um solche Operationen durchführen zu können. Kein anderes Land hat auch nur annähernd diese Fähigkeiten. Man kann auch sagen, es ist die Kernkompetenz der USA: Fälschen, betrügen, morden, entführen. Selbst der Mossad erreicht nicht diese Fähigkeiten. Der Grund resultiert in dem fehlgeschlagenen Befreiungsversuch Eagle Claw am 24. April 1980 im Iran, der in einem Desaster endete, und eine große Narbe im Selbstbewusstsein der USA hinterlassen hatte. Danach wurden die Mittel unbegrenzt bewilligt, um die Fähigkeiten, solche Operationen durchzuführen, zu verbessern.
Rechtfertigung für Nichtaktivität russischer Luftabwehr
Ein weiterer Grund für die Neigung, von Verrat oder Freiwilligkeit zu reden, ist der Versuch zu erklären, warum die Luftabwehr Venezuelas nicht angesprochen hatte. Es soll verhindert werden, dass das als „führend“ geltende Luftabwehrsysteme Russlands in Verruf gerät. Aber es mag zwar führend sein, was die Erkennung und Abwehr von Bedrohungen aus der Luft angeht, aber auch dieses ist nicht unfehlbar, auch russische Systeme haben Reaktionszeiten und Schwächen. Die Perfektion einer Luftabwehr basiert nicht auf einzelnen Systemen, sondern aus einem Netzwerk. Erkennung, Analyse, Abwehr. Wenn es nur einzelne Systeme sind, und nicht Netzwerke, welche Informationen intern weitergeben, so dass sich andere Einzelsysteme auf die Abwehr vorbereiten können, ist ein Luftabwehrsystem verletzlich. Das sieht man auch daran, dass größere Luftabwehrsysteme der NATO in der Ukraine kaum noch existieren, und die Hauptlast der Abwehr auf Kurzstreckenabwehr und Jamming bzw. FR-Störung basiert.
Analysieren wir also noch einmal die Behauptung von Verrat oder Freiwilligkeit
Basierend auf aktuellen Berichten und Analysen aus dem Zeitraum 2025–2026 gibt es mehrere Argumente und Indizien, die gegen die Behauptungen sprechen, dass Nicolás Maduro entweder von seinem eigenen System „ausgeliefert“ (also intern verraten oder geschickt) wurde oder freiwillig ins Exil gegangen ist, um ein Schicksal wie das von Salvador Allende (Selbstmord während eines Putsches) zu vermeiden.
- Mayer, Dr. Peter F.(Autor)
Verhandlungen scheiterten an seinen Bedingungen
Maduro hatte in den Monaten vor seiner Entführung mehrmals mit der US-Regierung unter Donald Trump verhandelt, darunter Telefonate, in denen er angeblich Bedingungen für einen freiwilligen Rücktritt stellte. Dazu gehörten volle Amnestie für sich, seine Familie und bis zu 100 loyale Beamte, die Aufhebung aller US-Sanktionen gegen das Land, der Fall seiner ICC-Anklage (Internationaler Strafgerichtshof) und die Möglichkeit, in einem „freundlichen“ Land im Westen zu bleiben (z. B. nicht in Russland oder China). Angeblich wollte er unbedingt im Westen bleiben.
Diese Forderungen wurden abgelehnt, und die Gespräche brachen ab – z. B. nach einem 15-minütigen Telefonat, bei dem Trump Alternativen wie Katar vorschlug, aber Maduro auf einer Bleibe im Westen bestand, wird erklärt. Das deutet darauf hin, dass er nicht freiwillig gehen wollte, sondern nur aus Sicht der USA, unter „unrealistischen“ Garantien.
Expertenberichte, besonders westlicher Analysten betonen, dass Maduro Exil als gefährlicher ansah als das Bleiben in Venezuela. Angeblich aufgrund globaler Bankenüberwachung, Korruptionsvorwürfen und Menschenrechtsklagen glaubte er nicht an sichere Amnestie-Deals. Er hatte „keine Absicht, freiwillig zu gehen„, wie es heißt, und er sah sich als legitimen Präsidenten, der durch die „umstrittene“ Wahl 2024 bestätigt war.
Keine interne Auslieferung
Die US-Streitkräfte führten am 3. Januar 2026 eine Überraschungsoperation durch, bei der Maduro und seine Frau Cilia Flores in Caracas gefangen genommen und in die USA geflogen wurden. Dies wird als „bold capture“ oder „unilateral military extraction“ beschrieben, mit Bombardements an mehreren Punkten in Caracas, um Widerstand zu brechen. Es gab über 40 Todesopfer. So etwas ist keine „interne Auslieferung„, denn die Verantwortlichen müssten mit der schlimmsten aller Strafen rechnen.
Es gab keine Kooperation des venezolanischen Systems – Maduro war der Kopf der Regierung, und Venezuela hätte ihn nie ausgeliefert, da er selbst die Kontrolle hatte. Marionetten wie María Corina Machado betonen, dass Maduro nie freiwillig gegangen wäre, da er sich als „Kopf eines Narco-Terror-Kartells“ sah und die Wahl 2024 als Mandat interpretierte.
Maduro hatte freiwillige Übergabe mehrmals abgelehnt
Berichte zeigen, dass Maduro mehrmals aufgefordert wurde, sich zu stellen oder freiwillig zu gehen – z. B. im Austausch für so genannte „faire Wahlen“ oder Amnestie –, aber er weigerte sich. Trump lehnte seine Bedingungen ab und sagte, seine einzige Option sei, zu packen und zu gehen – was Maduro ablehnte. Stattdessen blieb er in Venezuela, was zu der erzwungenen „Eskortierung“ führte.
Gründe, nicht ins „Exil“ zu gehen
Angeblich befürchtete Maduro, im Exil verfolgt zu werden (z. B. durch US-Anklagen wegen Drogen- und Waffenschmuggel oder ICC-Verfahren). Was nicht so abwegig war, angesichts der enormen Möglichkeiten, welche NSA und CIA in der „Erstellung von Beweisen“ haben, wie wir seit Snowden wissen.
Die Regierung Venezuelas amnestierte kurz vor der Operation Gefangene, um US-Druck abzumildern, was auf eine defensive Haltung hinweist, nicht auf Kooperation oder Auslieferung.
Kein Hinweis auf Veränderung der Situation
Der vielleicht wichtigste Grund, warum der Vorgang weder Verrat noch freiwillig war, ist die Tatsache, dass Außenminister Rubio zugab, dass sich in der Situation in Venezuela nach der Entführung des Präsidenten nichts geändert habe, und dass die neu eingeschworene Präsidenten alles andere als eine Marionette Trumps sein wird. Und dass Trump inzwischen von „wir regieren Venezuela“ umgeschwenkt ist auf neue Drohungen, weitere Luftangriffe gegen das Land zu fliegen, und außerdem Kuba, Mexiko, Kolumbien und den Iran gleich zu behandeln. Ebenso wie Grönland übrigens.

Anscheinend ist, obwohl sich seine Prahlerei „wir regieren Venezuela“ in Luft aufgelöst hat, ihm der Erfolg seiner Geheimdienste und von Delta Force so in den Kopf gestiegen, dass er nun kein Halten mehr kennt. „Wer ist als nächstes dran“.
Gründe für Verrat oder Freiwilligkeit
In einem Substack-Beitrag wird von einem anonymen Autor ganz gut klingende Begründung geliefert. Da wird ein Foto gezeigt, wie Maduro locker nehmen einem Agenten steht und sich mit erhobenen Daumen fotografieren lässt (Siehe Titelbild). Angeblich zeige das eine Entspanntheit, die nicht zu einer Entführung passe. Dabei gibt es viele Interpretationsmöglichkeiten für ein solches Verhalten.
Dann wird auf einen Artikel in The Telegraph verwiesen. Darin wird die Verschwörungstheorie erklärt, dass die Viezpräsidentin Venezuelas mit Trump kooperieren würde, und dabei geholfen habe, Maduro auszuliefern. Angeblich habe ein ehemaliger kolumbianischer Vizepräsident erklärt:
„Sie haben ihn nicht abgesetzt, sie haben ihn übergeben. Ich bin absolut sicher, dass Delcy Rodríguez ihn übergeben hat. Sie beginnen, alle Informationen, die wir haben, zusammenzustellen und sagen: ‚Oh, das war eine Operation, bei der sie ihn übergeben haben‘.“ Nichts als Hörensagen und Meinungen, keine Fakten.
Statt darüber zu spekulieren, ob es Verrat oder Freiwilligkeit war, die zu der Entführung führte, sollten die Qualitätsmedien vielleicht besser darüber nachdenken, wie man einen außer Rand und Band geratenen US-Präsidenten wieder einfängt.
„Der vielleicht wichtigste Grund, warum der Vorgang weder Verrat noch freiwillig war, ist die Tatsache, dass Außenminister Rubio zugab, dass sich in der Situation in Venezuela nach der Entführung des Präsidenten nichts geändert habe, und dass die neu eingeschworene Präsidenten alles andere als eine Marionette Trumps sein wird…..“
Was soll das für ein „Grund“ sein? Beweisen tut das nichts.
Für mich ist dieser ganze Artikel sehr „fischig“ und wenn ich lese, Maduro wollte unbedingt im Westen sein „Exil“ antreten, dann erinnert mich das mehr an die klassische Projektion westlicher Spindoktoren, die ihre ignorante Selbstherrlichkeit nicht mehr verbergen können. Wer würde ausgerechnet in einem Land leben wollen, das bei seinem Sturz & Entmachtung mitwirkte, ihn als „Diktator“ bezeichnet, etc?
Ich würde dem Autor empfehlen sein Augenmerk auf einen Umstand zu richten, den er bislang in all seinen „Analysen“ mit keinem Wort erwähnte, den ich aber für zentral halte: die verschiedenen Gruppen an „stark bewaffneten“ Bevölkerungsteilen bzw. paramilitärischer Verbände wie zB die kolumbianische FARC.
Was wäre zB, wenn sich bislang solcherart Milizen schlicht über die jüngste Bewaffnung (zb Manpads) gefreut hatten, aber keinen Grund sahen, für Maduro ihr Leben zu riskieren – und nun solcherart Milizen einen gemeinsamen Grund haben, es für das Land zu tun?
Kein Mensch auf Erden hat derzeit einen Überblick, wie all diese Gruppen zu diesem Thema (und auch zueinander) stehen, wie sie sich entscheiden werden. Solche Gruppen können ganz leicht zu jenen gehören, die eine USA kaufen kann, sie können aber auch das Gegenteil sein und erst recht „trotzig“ antiamerikanisch.
Da gibt es also noch viel viel mehr Möglichkeiten, als der Autor hier „analysiert“.
Kommentar von https://x.com/FWarweg/status/2008143634386890982. Demanch wurden wesentlich mehr als 40 Menschen getötet, wie zuerst angenommen wurde.
Das gesamte Sicherheitspersonal von #Maduro, welches sich aus rund 60 Personen zusammensetzte und je zur Hälfte aus🇻🇪&🇨🇺 Kräften bestand, wurde nach aktuellem Wissenstand bei dem völkerrechtswidrigen US-Angriff auf die Residenz von @NicolasMaduro getötet.
Laut offiziellen 🇨🇺Angaben wurden dabei allein 32 Kubaner durch US-Truppen getötet. Kubanische Sicherheitskräfte waren seit Anfang der 2000er Jahre auf Bitten der 🇻🇪 Regierung in den Schutz von Präsident und Minister involviert.
Ein Großteil der Getöteten geht wohl nicht auf direkte Feuergefechte sondern vorherigen gezielten Beschuss & Bombardierung durch US-Flugzeuge und Kampfhubschrauber zurück. Konkretere Einzelheiten werden wir wohl nie erfahren. Ebenso wenig, ob es wirklich keinerlei Verluste auf US-Seite gab…
Das gesamte Sicherheitspersonal des Präsidenten eines souveränen Staates zu eliminieren/ermorden, der die USA in keiner Weise zuvor angegriffen hat, ist in der Form tatsächlich ein Novum und Bruch mit allen etablierten zwischenstaatlichen Regeln.
Das vornehmliche Beschweigen und oft sogar Bejubeln dieses eklatant völkerrechtswidrigen Angriffs gegen eine souveräne Nation vor allem aus der libertär-konservativen Ecke spricht Bände über deren tatsächlichen Esprit was Völkerrecht, Souveränität und Nichteinmischung in innere Angelegenheiten angeht.
Wenn es die scheinbar „Richtigen“ trifft, entpuppt sich das „Libertäre“ als pure Fassade von @Steinhoefel
bis @JMilei
…
Gerade das wäre extrem wichtig und könnte in die Debatten in den USA einfliessen. Ich glaube nicht, dass die Deltas 60 Sicherheitskräfte ohne eigene Verluste t@ten können – man nahm doch hoffentlich gut geschulte Leute. Andererseits haben auch die Deltas keine übernatürliche Kräfte wie in den Marvel-Filmen.
Bei Gelegenheit – Böses Medium berichtet heute auch, dass der US-Diktator den kürzlichen banderistischen Angriff auf Putins Residenz komplett leugnet – trotz übergebener Beweise wie aus den Überresten einer Drohne geborgene Zielkoordinaten. Woanders habe ich gelesen, dass bei der Aktion die CIA geholfen haben soll.
Wenn alle 91 Drohnen abgeschossen wurden, dann ist die russische Luftabwehr doch nicht so schlecht und die CIA doch nicht allmächtig. Ach so, wenn der US-Diktator gerade Kuba droht – hat ihm jemand von der Schweinebucht erzählt?
Piraten sind böse, sagt Jack Sparrow. Sie sind so gemein…nicht traurig sein.
Naja, ich zB bin nicht doppelmoralisch, denn ich habe ja den Angriff Russlands auf die Ukraine auch nicht kritisiert, obqwohl das völkerrechtlich auch nicht in Ordnung war. Auch Trump spielte nicht den Moralischen.
Trumps Vorgehen ist schon ungewöhnlich. Aber wie gesagt, Venezuela wurde immer mehr zu einem US-feindlichen Stützpunkt umgewandelt. Was machen die Kubaner dort? Da gibt es ähnliche Motive wie sie Russland wegen der NATO hat. Es ist eine Gefahr für Amerika. Da der Donbass auch sehr viel Lithium im Boden birgt, könnte man zudem Russland auch unterstellen, es nur wegen der Bodenschätze getan zu haben und wegen des Schwarzmeerzugangs. Mach ich nicht. Aber das wird auch vermutet.
Weder hat das russ. noch das chin. noch das iranische Militär in der US Hemisphäre was zu suchen. US Firmen haben zudem dort viel investiert. Russland stand davor, seine Oreschniks dort aufzupflanzen. Es ist eine klare Bedrohungslage gegeben, die an die Kuba-Krise erinnert. Maduros Regierung wird weltweit nur von wenigen Ländern anerkannt – eben von China, Russland usw., die dort Interessen haben.
Trotzdem meine ich, solches Vorgehen ist moralisch betrachtet unsauber…bzw. skurril. Sowas hat auch noch keiner gemacht. :-)
Interessant – das Vermietertagebuch hat guten Grund, anzunehmen, dass Maduro mit Trump gedealt hat. Er kann ihm zB dabei helfen, den Wahlbetrug 2020 aufzuklären. Es gab nämlich auch einen Deal zw. Maduro und Biden (durfte seine Straftäter nach Amerika schicken, im Gegenzug half er mit Dominion).
Das sind natürlich Spekulationen, doch bei Raue auf sehr hohem Niveau.
YT Vermietertagebuch
Interview mit US-Agent: Der wahre Grund für Venezuela-Angriff löst Erdbeben aus!
Das wäre eine Bombe :-)
Juri Podoljaka schreibt auf Telegramm, dass im US-Senat und im Kongress wieder über eine Resolution abgestimmt wird, die Trump Kriegsabenteuer in der Karibik verbietet (maschinell übersetzt): „… Im Senat sind die Chancen, die Resolution zu verabschieden, sehr real, im Repräsentantenhaus sind die Chancen geringer: Im Dezember scheiterte ein ähnlicher Text der Resolution dort minimal – 211 gegen 213, dann wurde die Trump-Regierung von einem Demokraten und abweichenden Republikanern unterstützt. Das Weiße Haus wird darum kämpfen, diesen kleinen Vorteil zu erhalten, auch wenn es nicht einfach sein wird: Laut Abgeordneten überzeugte Rubio vor der Abstimmung die Senatoren, dass „niemand Venezuela bombardieren wird“, und einige Wochen später, während der Kongress im Urlaub war, folgte die Operation. Das heißt, Kongressabgeordnete fühlen sich getäuscht. …“
Dann werden die jetzt auf den Betrug reagieren und eine Quittung ausstellen? Womöglich wartet Frau Rodriguez darauf – wenn es passiert, kann sie beliebig hart verhandeln und Trump kann keinen Unfug treiben.
Dennoch hätte man einige Soldaten mit Manpads (davon gibt es mindestens 5000 im Land) um den Präsidentenpalast positionieren können, öfter Stellungen wechseln. Solche Verteidigung kann man nicht ausschalten – sie hätte anfliegende Hubschrauber dezimiert. Viel Reaktionszeit braucht man nicht – wenn man einen Hubschrauber merkt, grob zielen und abdrücken – den Rest erledigt die Rakete selber.
In den 1990ern in Mogadischu haben simple Milizen mit Raketen die US-Hubschrauber dezimiert, übrigens auch die Delta Forces: https://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_von_Mogadischu Wie ich im Artikel lese, die Milizen nutzten sogar viel primitivere Panzerabwehrraketen – auch die haben gereicht, wenn man bloß überhaupt schießen will.
Manpads. Darüber hatte ich mir auch den Kopf zerbrochen. Aber die LÖsung ist eigentlich einfach. Die CIA-Agenten vor Ort wissen wo die Typen mit den Manpads sind. Und die werden diese Stellen sicher am BODEN absichern. Das war in Afghanistan nicht möglich.
Deswegen schrieb ich, man müsste oft den Standort wechseln – die CIA kann nicht ständig alles lokalisieren. In einer Stadt kann man sich nicht schlechter verstecken als in afghanischen Bergen. Die CIA-Agenten am Boden können in einer feindlichen Stadt nicht uneingeschränkt agieren.
Sogar der Secret Service verfügt über Manpads im Weißen Haus.
Jemand zitierte hier Berichte über 32 tote Kubaner, die im „heftigen Kampf“ gefallen sein sollen – wenn es Infanterie-Nahkampf war, glaube ich nicht, dass kein Delta erwischt wurde. Wohl eher verschweigt Trump es? Berichte über US-Verluste würden US-Politiker schlagartig ausnüchtern.
Das überzeugt mich gar nicht. Von einem „Überraschungsangriff“ kann ja gar keine Rede sein. Trump hatte bereits in seiner ersten Amtsperiode gedroht, militärisch gegen Venezuela vorzugehen. Man musste also damit rechnen, dass irgend etwas derartiges passieren wird. Gerade weil der CIA die Fähigkeit besitzt, solche Schurkenstücke durchzuführen, hätte man den Präsidenten besonders schützen müssen. Gegenwehr scheint es aber auch nicht gegeben zu haben. Da geht es nicht nur um Luftabwehr, sondern auch um die Bekämpfung von den gelandeten Einheiten, die Maduro verhaftet haben.
Es ist nicht vorstellbar, dass sowas funktioniert, ohne Kooperation auf Seiten der Angegriffenen. Man wird sehen, inwieweit Delcy Rodríguez involviert war. Natürlich muss sie sich nun kämpferisch geben, doch das könnte auch nur Show sein. Aber wenn Trump sagt “we run Venezuela” und “we’re in charge”, dann geht zumindest er davon aus, dass die US-Imperialisten alles unter Kontrolle haben. Kinder und Narren sagen bekanntlich (manchmal) die Wahrheit. Auch wenn Delcy Rodríguez nicht direkt involviert war, wird sie Trump vermutlich alle Wünsche erfüllen (daher ist Machado mehr als entbehrlich – sie würde das Spiel nur stören). Es bleibt ihr sowieso nichts anderes übrig, da Venezuela von keiner Seite Hilfe erwarten kann. Er bekommt so vermutlich das Öl ohne einen langen Krieg – und das ist das Wesentliche. Strategisch jedenfalls recht geschickt angelegt. Man wird sehen, ob die Rechnung aufgeht. Das wird vielleicht ein Modell für künftige Raubzüge…..
Seh ich genau so…dass Rodriges jetzt auf empört spielt, ist vermutlich Show. Muss sie ja, denn wie schat dass denn aus? Und dass Maduro nicht beschützt wurde, ist belegt.
Wenn es so klappt, ist es mir lieber, als es entsteht noch ein Krieg. Aber Russland kann nicht und China will vermutlich nicht. Man hat das sicher aich im Vorfeld berücksichtigt. Fast könnte Trumps langes Hin und Her beim Ukrainekonflikt auch damit zu tun gehabt haben. Russland wird dadurch ja blockiert.
Je nach dem eigenen Standort – wenn Trump dort involviert wird und auch noch im Inland mächtig Ärger kriegt (darunter mit MAGA mit dem Versprechen, den Kriegen fernzubleiben) – dürfte es ihn von anderen Kriegsabenteuern woanders abhalten. Kein Widerstand in Venezuela, dafür aber ein Krieg in Iran? Oder doch noch am Dnepr mit Eskalation-Potential?
Naja, solange er es mit solchen Blitzüberfällen macht, sind die MAGA-Leute eher stolz. Denn das war schon eine beachtliche Leistung der Delta Force und des Geheimdienstes.
Sie haben keinen Krieg mit Venezuela angefangen.
Aber, wenn ich sehe, wie sich Lindsay Graham über diese Sache freut, wird mir schlecht. Trump schaut sehr auf ihn hinab, trotzdem, sowas sehe ich nicht gern, dieses kriegsvernarrte Amöbengehirn.
Ich hoffe, es stimmt, dass die gedealt haben, dann soll Russland sich jetzt endlich mal sputen und auch so ein Manöver hinlegen.
Schnorrlenski hat schon wieder seine Mannschaft ausgetauscht. Anscheinend wird er jetzt immer paranoider…seit er gesehen hat, wie man das macht… ;-)
…..😂. Gerade lobte ich noch die Meinungsfreiheit, die hier herrscht und befinde mich damit direkt in der „Moderation“….
Ich muss mich auch für die Meinungsfreiheit bedanken… ;-)
Manchmal dauert es länger. Es gibt hier einen Filter, weswegen ich fieles valsch schreibe..zB Tsenzuhr.
Viel Text für ein relativ überschaubares Procedere. Natürlich ging Maduro nicht freiwillig. Seine subventionierte Clique, seine sozialistischen Kampfgenossen, – Rodriguez Bruder ist zufällig Präsident der Nationalversammlung – 😂, hat längst die solide Basis an verläßlicher Korruption v er l o r e n, die eine Diktatur zum Machterhalt dringend benötigt.
Wer viele Menschen außer Landes jagt, befindet sich selbst bald in einem Netz undurchsichtiger Kollegen, die, scheinbar vertraut, längst für den „mächtigen“ Feind arbeiten.
Ob Kommunisten oder Kapitalisten, die Methoden zum Machterhalt sind immer die gleichen. Propaganda, Korruption, Gewalt.
Qua dieser ideologischen Aufteilung werden Strukturen des Gegeneinanders geschaffen und bedient, die uns alle auf Spaltprodukte sich angeblich feindlich gegenüberstehender Ideologien reduzieren.
Stellt sich doch die Frage, wer hier tatsächlich mit Verstand arbeitet. Die Masse ist denkfaul, und wird mit aller politischer Gewalt dumm gehalten…..und natürlich ist es für die USA von Vorteil, wenn der Wert des Petro-Dollars nicht an Einfluß verliert und Ölquellen im Interesse der USA fließen….
Ebenso wie Taiwan und Nordkorea die Stärke Chinas symbolisieren.
Ich weiß, daß tkp sich dem sozialistischen Gedankengut freundschaftlich verbunden fühlt und DENNOCH kritische Auseinandersetzungen im Kommentarbereich ermöglicht. Das ist auch auf den „kritischen“ Blogs nicht selbstverständlich.
Dafür meinen höchsten Respekt.
Trump hat einen schweren Fehler begangen. Maduro hat seine Entführung überlebt. Bis jetzt hat jeder Präsident der USA solches vermieden. Denn jetzt hat Trump Maduro an der Backe, muss für seine Sicherheit sorgen und zusehen, wie es ein gericht findet, dass diesen verurteilen will. Es gibt Ideen, die sind einfach nur saublöd.
US-Spione in Venezuelas Hauptstadt Caracas, Elitesoldaten und ein live zugeschalteter Präsident – die Gefangennahme des venezolanischen Staatschefs Nicolás Maduro verlief nach US-Angaben wie ein Agentenkrimi, schreibt die Epoch Times.
Nach Angaben Trumps bereiteten die US-Streitkräfte die Festnahme Maduros monatelang akribisch vor. Sie hätten dafür sogar das Gebäude nachgebaut, in dem sich Maduro aufhielt.
Insgesamt wird das als sehr heldenhafte geschickte Aktion dargestellt… ich glaube aber eher, Maduro ist freiwillig mitgegangen.
Link folgt…
https://www.epochtimes.de/politik/ausland/wie-im-agentenkrimi-so-verlief-die-festnahme-maduros-a5349135.html
Der US-Vorgehen basierte laut Jeffrey Sachs himself bereits vor diesem bombastifantastisch steinhöfelichem Kidnapping “on legal grounds that would fail a first-year law student”. Unsere Impfpflichtlerin und mit einem Meister ausgezeichnete Außenministerin Beate Meinl-Reisinger fragte nach eigenem großmannseuropäischem Bekunden “in meinem Haus” (also nicht der aufgehenden Sonne, sondern der Rechtsabteilung des Ministeriums) nach, ob das denn wirklich dem Völkerrecht widerspricht. Das Haus bestätigte das, zu Sohenmanns Felix‘ Glück. Man möge “ihr” Haus anregen, seiner aktuellen Regentin auch Mister Sachs Beurteilung inklusive Friedensnobelpreisobamas Executive Order 13692 aus dem Jahre 2015 zu übersetzen. Oder kennen die Europadamen diese Rechtsvorlage schon bestens und nutzen sie im Rahmen ihrer angeblich von Donaldos Disneyland ach soo getrennten, „die westlichen Werte“ hochhaltenden Filiale längst? Ich frage für einen notorisch rhetorischen Freund.
Kommentar des US-Comedian Lee Champ: https://x.com/LeeCamp/status/2007873790244528580
Der WAHRE Grund für Trumps Maduro-Entführung – Es ist nicht, was Sie denken 🚨
[Dies ist ein Repost meiner Kolumne von vor einigen Wochen, in der ich den WAHREN Grund für Trumps Maduro-Entführung und seinen Angriff auf Venezuela erkläre.]
Wenn man einen Artikel der New York Times liest, fragt man sich in den ersten Absätzen meist, ob heute „Bring-dein-Kind-mit-zur-Arbeit-Tag“ ist und ob das Kind sich in den NYT-Büros ausgebüxt und es geschafft hat, auf der Flucht eine Kolumne zu veröffentlichen. Dieses Gefühl rührt von der seltsamen Mischung aus Ignoranz und Naivität her, die von jeder NYT-Seite trieft. Manchmal hält man es für meisterhafte Manipulation, aber meistens bleibt man bei glasiger Unwissenheit.
In seinem heutigen Artikel über Trumps psychologische Operation gegen Venezuela versucht David E. Sanger herauszufinden, warum Trump (oder der nationale Sicherheitsapparat als Ganzes) so handelt. Es ist fast schon amüsant, Sangers Gedankenkarussell zu beobachten. (Sie sind offensichtlich krank und übergewichtig und haben keinen einfachen Zugang zu Ozempic.) (…)
Sanger beginnt:
„Der Präsident bestätigte eine wenige Stunden zuvor veröffentlichte Exklusivmeldung der New York Times, wonach er die CIA heimlich autorisiert hatte, verdeckte Operationen im Land durchzuführen. Diese Operationen sind Teil einer US-Kampagne gegen Nicolás Maduro, den autoritären Machthaber, der sich dort an die Macht klammert.“
Ich werde die Propaganda in diesem Satz, die so tut, als würde Maduro „an der Macht klammern“, weitgehend ignorieren, obwohl er tatsächlich weitaus mehr Stimmen erhält als der Mann, den die USA einst zum Präsidenten Venezuelas erklärten (Juan Guaidó), der insgesamt null Stimmen erhielt. …Lassen Sie mich nachsehen – Ja, er hat immer noch null Stimmen erhalten. Außerdem sind venezolanische Wahlen weitaus legitimer als US-Wahlen, die größtenteils mit intransparenten, streng geheimen Wahlmaschinen durchgeführt werden, deren Verantwortlichkeit der eines einäugigen Blackjack-Dealers mit sechs Fingern an der rechten Hand in einer Hinterhofgasse gleicht. Aber gut, tun wir einfach so, als ob Maduro an der Macht festhält.
Sanger versucht dann verzweifelt (man spürt förmlich, wie seine Synapsen vor Erschöpfung qualmen), herauszufinden, warum Trump Venezuela putschen (zerstören) will.
„Um den Kokainfluss zu stoppen?“
Er verwirft diese Idee, da er richtigerweise feststellt, dass Venezuela nicht die Quelle für US-Drogen ist und Trump sich ohnehin nicht für Drogen interessiert.
Sanger fragt als Nächstes:
„Um die Demokratie wiederzubeleben?“
Vielleicht, schlussfolgert er. Aber wenn die USA versucht haben, die Demokratie in anderen Ländern wiederherzustellen, war das meist ein großer Fehler, sagt er. Ehrlich gesagt ist es das Niedlichste, was ich je von einem erwachsenen Mann gelesen habe, der für eine angesehene Zeitung schreibt und immer noch glaubt, die USA hätten sich jemals auch nur im Geringsten um Demokratie gekümmert, weder im Inland noch im Ausland. Man kann ihn sich förmlich vorstellen, wie er diesen Artikel tippt, während er einen Teddybären im Arm hält und am Daumen nuckelt, nicht wahr?
Dann weist er darauf hin, dass unsere eigenen Geheimdienste sagen: Nein, Maduro schickt keine bösen Männer, um die USA zu sabotieren. Was also könnte der wahre Grund für Trumps beginnenden Krieg gegen Venezuela sein?
In diesem Artikel kann Sanger (natürlich) die wahren Gründe nicht herausfinden (oder enthüllen), warum Trump (und jeder US-Präsident seit George W. Bush) Venezuela härter angegangen ist als fast jedes andere Land in Lateinamerika.
Hier ist der wahre Grund:
Das Petrodollar-System. Ohne (zumindest) einen Wirtschaftskrieg gegen Venezuela würde der US-Dollar zusammenbrechen. Venezuela hat mehr Öl als jedes andere Land der Welt. Aber es geht nicht nur darum, dass die USA dieses Öl wollen. Wäre das der Fall, würden sie mit Maduro einen Deal aushandeln, den er angeboten hatte, falls die USA die Kriegshandlungen beenden würden. Damit die USA unbegrenzt Geld drucken können (für Dinge wie unsere Billionen-Dollar-pro-Jahr-Todesmaschine), muss der US-Dollar die globale Reservewährung bleiben. Und dafür muss der Petrodollar stark bleiben. Und dafür müssen fossile Brennstoffe weltweit weiterhin in US-Dollar gehandelt werden. Würde Venezuela die volle Förderung seiner riesigen Ölreserven erlaubt, würde ein Großteil (wenn nicht alles) in anderen Währungen verkauft werden. Das würde dem Petrodollar erheblichen Schaden zufügen. Außerdem würde Venezuela, ein sozialistisches Land, zu einem der reichsten und mächtigsten Länder der Welt werden.
Beides ist für die herrschenden Soziopathen des US-Imperiums entsetzlich.
Jeder mit etwas Verstand kann das mit ein bisschen Lektüre herausfinden. Die Autoren der New York Times haben nicht viel Verstand … aber vielleicht schreiben ja ihre Kleinkinder diese Artikel. In diesem Fall werde ich meine Kritik halbieren.
Ja, es geht u.a. auch um den US-Dollar und um den Iran. Amerika braucht die Kontrolle über venezolan. Öl, damit durch die Schließung der Straße von Hormuz keine Engpässe entstehen.
In allen Medien entscheiden mehr oder weniger direkt die Anzeigenabteilungen, die das Blatt finanzieren, sagen wir höflich: die Verlagsleute. Ob die Chefredakteure das merken oder nicht. Der alte Urban sprach vom Verstärkereffekt der Medien.
Während sich TKP erfolgreich eine Nische durch Zusammentragen der interessantesten Positionen erobern konnte, über den wirtschaftlichen Erfolg wollen wir nicht spekulieren, müssen große Flagschiffe anders segeln. Man schaue, was Bild oder Krone schreiben!
Während TKP-Leser die letzten verbliebenen Intellektuellen anzieht, die von TAZ, FAZ und Spiegel geflüchtet sind, ist die NYT so eine Art Standard in größer. Deren Leser sind nicht so offen, die glauben das nur von sich!
Die Leute wollen ihre eigene vorgefasste Meinung bestätigt wissen. Die Kunst ist, die alternative Sicht so zu verpacken, dass sie verdaulich wird.
Wieviel Aufrufe haben die coronakritischen Blogs, teilweise „wenige einzelne“, obwohl es um Fachbewertungen geht, die über Leben und Tod entscheiden. So kann man kein großes Publikumsblatt führen. Nicht einmal die Ärzte lesen das!
Florian Machl hat das Problem kürzlich derart gelöst, dass er über die „Antifa-Terroristen“ der Vulkangruppe geschimpft und sie als Mörder bezeichnet hat und danach deren komplettes Bekenner- aka Begründungsschreiben abgedruckte. Köstlich!