USA beschlagnahmen zivilen Tanker aus Venezuela in internationalen Gewässern: Freiheit der Schifffahrt in Gefahr

11. Dezember 2025von 3,4 Minuten Lesezeit

Die USA haben mittlerweile 81 Menschen auf Schiffen in der Karibik unter dem Vorwand des Kampfes gegen Drogenhandel ermordet. In einem Akt der Piraterie hat das US-Militär nun einen Tanker aus Venezuela gekapert.

Die Streitkräfte der USA landeten am 10. Dezember auf einem zivilen Tanker in internationalen Gewässern und beschlagnahmten das Schiff, das venezolanisches Öl für den Export transportierte. Aufnahmen zeigten schwer bewaffnete Soldaten, die auf das Schiff abstiegen. Die US-Generalstaatsanwältin Pam Bondi erklärte zu der Operation: „Heute haben das Federal Bureau of Investigation, die Homeland Security Investigations und die United States Coast Guard mit Unterstützung des Kriegsministeriums einen Beschlagnahmungsbefehl für einen Rohöltanker vollstreckt, der für den Transport von sanktioniertem Öl aus Venezuela und dem Iran verwendet wurde.“

Bondi behauptete, das Schiff sei „wegen seiner Beteiligung an einem illegalen Ölversandnetzwerk zur Unterstützung ausländischer Terrororganisationen“ ins Visier genommen worden. Quellen in den Vereinigten Staaten haben die Behauptungen, der Tanker sei auf dem Weg in den Iran gewesen, der selbst ein wichtiger Ölexporteur ist, weitgehend bestritten und berichtet, dass das Schiff stattdessen auf dem Weg nach Kuba gewesen sei.

Helicopter Lands American Personnel on Venezuelan Tanker on December 10
Hubschrauber landet amerikanisches Personal am 10. Dezember auf venezolanischem Tanker

Die gezielte Bekämpfung venezolanischer Schiffe ist keineswegs ein Einzelfall, da westliche Marinen, insbesondere die der Vereinigten Staaten, zivile Fracht aus feindlichen Staaten beschlagnahmt haben, um Druck auf deren Wirtschaft auszuüben. Ein bemerkenswertes Beispiel war die Bekämpfung iranischer Öltanker Ende der 2010er Jahre, deren Öl von der US-Marine beschlagnahmt und anschließend ohne Entschädigung an den Iran verkauft wurde.

Ein weiteres Beispiel war die Beschlagnahmung des nordkoreanischen Frachtschiffs Wise Honest durch die US-Marine und dessen anschließender Verkauf, dessen Erlös von den Vereinigten Staaten einbehalten wurde. Das U.S. Naval Institute schlug 2020 vor, Söldner anzuheuern, um chinesische zivile Schiffe auf ähnliche Weise anzugreifen, falls sich die Beziehungen weiter verschlechtern sollten.

Seit 2022 werden auch russische Zivilschiffe häufig von westlichen Streitkräften in internationalen Gewässern geentert, was das Land dazu veranlasst hat, seine Marineeinsätze zu verstärken, um Schiffe vor Angriffen zu schützen. Frankreich kaperte Anfang Oktober einen Öltanker aus Benin. Angeblich handelte es sich um ein Schiff der russischen „Schattenflotte“, vollgestopft mit Drohnen. Allerdings mussten die Behörden den Tanker kurz danach still und leise wieder freigegeben.

Die Praxis, zivile Schiffe anzugreifen, ist nach wie vor illegal, und Kritiker dieser Maßnahmen bezeichnen sie häufig als Piraterie. Und zwar nicht nur nach internationalem Recht und Seerecht, sondern auch nach US-Recht, wie Judge Andrew Napolitano in seinen Videos immer wieder erklärt.

Die Vereinigten Staaten und viele ihrer strategischen Partner in der westlichen Welt haben versucht, den Druck auf Venezuela zu maximieren, mit dem ausdrücklichen Ziel, dessen demokratisch gewählte Regierung zu stürzen. Der beträchtliche Ressourcenreichtum des Landes, seine engen strategischen Beziehungen zu China und die wachsende Zusammenarbeit venezolanischer und chinesischer Unternehmen im Ölsektor gelten als die wichtigsten Faktoren, die diese Kampagne vorangetrieben haben.

Der militärische Druck auf Venezuela hat seit September erheblich zugenommen. Ende November begann der Flugzeugträger USS Gerald Ford der US-Marine mit Flugoperationen in der Karibik, nachdem die Trägergruppe in die Region verlegt worden war. Die an Bord befindlichen F-18E/F-Kampfflugzeuge sollen Angriffe auf venezolanische Ziele simuliert haben.

Die US-Luftwaffe hat strategische Interkontinentalbomber vom Typ B-52H Stratofortress und B-1B Lancer für simulierte Angriffe und Bomber Attack Demonstrations über der Karibik eingesetzt, wobei die Flugzeuge seit Mitte Oktober mehrere Machtdemonstrationen in der Region durchgeführt haben. Venezuela hat mit eigenen Machtdemonstrationen reagiert, bei denen vor allem die von Russland gelieferten S-300VM-Luftabwehrsysteme und Su-30MK2-Kampfflugzeuge zum Einsatz kamen.

Quelle


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21 Kommentare

  1. Fritz Madersbacher 12. Dezember 2025 um 16:20 Uhr - Antworten

    „Halbe Wahrheiten sind die schlimmsten Lügen“ (Georg Christoph Lichtenberg)
    Wer wissen will, wie die Freunde des Möchtegern-Friedensnobelpreisträgers in Europa ticken, sollte sich den in einem Kommentar verlinkten Artikel durchlesen, den das österreichische Boulevard-Blatt „Exxpress“ vom deutschsprachigen Onlinemedium Nius des ehemaligen „Bild“-Chefschmierers übernommen hat.
    Diese ticken nicht anders als die EU-Politiker, über die sie gern herfallen, das Hirn voller überheblichem, kolonialistisch-imperialistischem Dreck, bereit, jedes Verbrechen zu rechtfertigen. Natürlich, wir sind im Westen aufgewachsen und entsprechend konditioniert, können oft Indoktrination nicht mehr von Realität unterscheiden, glauben daher jeden Unsinn. Die Strafe dafür sind „Pandemie“-Inszenierungen, Kriegstreiberei, Kriege, schlußendlich ein Europa im wirtschaftlichen, gesellschaftlich-kulturellen Niedergang, aus dem auch imperialistische Gewaltanwendung gegen andere Völker und Länder keinen Ausweg bieten, vielmehr den Untergang beschleunigen wird.
    Es wird möglicherweise versucht werden, den zum Bösewicht stilisierten venezolanischen Präsidenten im Stil „We came, we saw, he died“ zu ermorden, aber das schafft nur den nächsten Märtyrer, der ein weiterer Sargnagel für die imperialistische Barbarei wird …

  2. Der Zivilist 12. Dezember 2025 um 7:54 Uhr - Antworten

    nach dem ersten Krimkrieg, der Royal Navy stand bereits der zweite Opium Krieg bevor, um die Einkünfte aus China zu sichern, einigten sich die Teilnehmer in Paris, auf Piraterie künftig zu verzichten. Nun macht die Ukraine, wohl mit britischem support, im Schwarzen Meer wieder auf Piraterie und die USA, die sich an keine Regel hält, praktiziert sie schon länger. Und dazu der Sermon, daß die US Navy die Freiheit der Seefahrt sichere und die Handelsrouten schütze. Haha.

  3. Daisy 12. Dezember 2025 um 7:13 Uhr - Antworten

    „Der Tanker habe für ausländische Terrororganisationen Öl verschifft. Er sei für den Transport von sanktioniertem Öl aus Venezuela und dem Iran genutzt worden, schrieb Justizministerin Pam Bondi auf der Plattform X. Bondi zufolge steht der Öltanker seit mehreren Jahren unter Sanktionen der Vereinigten Staaten. Die Soldaten hätten nun einen Beschluss zur Beschlagnahme vollstreckt.“

    „An der Übernahme des Tankers waren nach Angaben Bondis die Küstenwache, das FBI und das Heimatschutzministerium beteiligt, mit Unterstützung des Verteidigungs(Anm.: „Kriegs-„)ministeriums…“

    „Aus Sicht von UN-Menschenrechtsexperten verstößt Trumps Regierung damit gegen das Völkerrecht.“ Und? Was ist die Konsequenz?

    Wozu aber soll das gut sein? Wos bringts?

  4. Jan 12. Dezember 2025 um 1:30 Uhr - Antworten

    Merz sagt sich gerade jetzt, er könnte die Panzer im Krieg gegen Russland vielleicht mit Öltankerpiraterie betreiben. Eine bekannte Firma erstellt gerade eine Machbarkeitsstudie für 37 Mio. Leyen hat ihm den Kontakt gegeben.

    • Daisy 12. Dezember 2025 um 6:57 Uhr - Antworten

      Pirates of the Caribbian…;-)
      Nun, unklar ist, was der Tanker getan haben könnte, außer Öl zu transportieren, um die Beschlagnahmung zu rechtfertigen. Das Öl will man behalten, sagt Trump. Da es in internationalem Gewässer stattfand, ist es ein internationales Verbrxchen…geht das durch, könnten sich andere ein Beispiel nehmen und man hat dann mal einen Seekrieg und ist zurück in Zeiten von Francis Drake – Öltanker werden in Zukunft überfallen und sollten daher eskortiert werden. Der Schnorrer macht das im Schwarzen Meer ja auch schon so, bloß zerbombt man dort die Tanker und das Öl rinnt aus (und richtet einen Umweltschaden an). Wenn es sonst keinen Grund gibt, will man die Einkünfte Venezuelas mindern, um dort rascher einen Volksaufstand zu provozieren?

  5. Fritz Madersbacher 11. Dezember 2025 um 22:03 Uhr - Antworten

    In einem Artikel vom 5. Januar 2022 beleuchtete Daniel Larison, leitender Redakteur beim angesehenen „The American Conservative“, die verbrecherische US-Sanktionspolitik, begonnen unter dem Möchtegern-Friedensnobelpreisträger, gegen Venezuela. Er bezog sich dabei auf den venezolanischen, durchaus Maduro-kritischen Ökonomen Francisco R. Rodríguez:

    „In a new study published today as part of the Sanctions and Security Research Project, I argue that U.S. economic sanctions toward Venezuela – which, in contrast to those of other nations, block the country’s access to export and financial markets – have played a crucial role in limiting the country’s access to foreign exchange, contributing to a collapse of 72 percent in the country’s per capita income – the equivalent of four Great Depressions and the largest contraction ever documented in Latin America. Aggregate data show that oil production contracted after every U.S. decision to tighten sanctions, while detailed analysis of the evolution over time of output of oil-producing firms shows that companies with access to credit prior to sanctions suffered disproportionately from U.S. executive orders barring access to capital markets. According to econometric estimates presented in the study, U.S. sanctions are responsible for at least half of the decline in Venezuela’s oil production since 2017, depriving the country of the foreign currency revenue needed to import essential goods and sustain its economy“

    Larison schließt daraus:
    „Starving an economy of its capacity to purchase goods to promote regime change is cruel, inhuman, and contrary to international law. It is the modern equivalent of siege warfare – the attempt to starve cities into submission, which today is considered a war crime. The deliberate targeting of civilian populations should have no place in the foreign policy of a civilized nation.
    The people suffering from the sanctions are under no illusions about who is responsible for their added hardship, and they naturally oppose the policy that is strangling them. According to Rodriguez, “76 percent of Venezuelans oppose U.S. oil sanctions, while 53 percent have a negative view of Biden.”
    Biden’s willingness to let this bankrupt and evil policy continue is a black mark on his record. This was a Trump-era policy that he inherited, so it would not have been that difficult for him to repudiate Trump’s policy at the beginning of his term“
    („The Cruel Farce of U.S. Regime Change Policy in Venezuela – The use of broad sanctions against entire populations is inherently malign and must be brought to an end“, by Daniel Larison, Jan 05, 2022, „Antiwar.com“)

    Vielleicht lassen wir Leute zu Wort kommen, die etwas von der Sache verstehen, bevor wir die üblichen Vorurteile und Falschmeldungen der bekannt wahrheitsliebenden westlichen „Qualitäts“-Medien reproduzieren bzw. nachbeten, die jedes imperialistische Verbrechen rechtfertigen …

  6. VerarmterAdel 11. Dezember 2025 um 18:21 Uhr - Antworten

    Ja irgendwie muss der Ölpreis ja steigen.

  7. Daisy 11. Dezember 2025 um 16:51 Uhr - Antworten

    Naja, das ist auch Piraterie. Schmuggel bekämpft man nicht mit Soldaten, sondern mit der Polizei. Das ist eine Frechheit. Venezuela ist allerdings ein Stützpunkt von Amerikafeinden und -Hatern nicht unweit der US-Grenze. Es wird von Kuba, Russland, China und dem Iran unterstützt. Russland hat dort einen Militärstützpunkt errichtet, der für die USA ähnlich unangenehm ist wie die NATO in der Ukraine.

    Es wäre das Vernünftigste, Maduro tritt zurück bzw. stellt sich Wahlen, um eine weitere Eskalation zu vermeiden. Denn offenbar wird ein Regime-Wechsel angestrebt.

    Maduro genießt wenig Rûckhalt in der Bevölkerung. Nur etwa 20% unterstützen ihn. Die wirtschaftliche Lage ist schlecht, die Inflation sehr hoch usw. Doch eine US-Einmischung wünscht man sich auch nicht. Wie wärs mit Neuwahlen mit internationaler Beobachtung?

    • Jakob 11. Dezember 2025 um 17:30 Uhr - Antworten

      Maduro soll also den Provokationen von den USA nachgeben.
      Die USA mischen sich in die Politik eines anderen Landes ein, agieren mit kriminellen Methoden und dann soll der Präsident dieses Landes gehen?
      Den USA soll also ein weiterer Staatsstreich durchgehen?
      Ist doch absurd!

    • Varus 11. Dezember 2025 um 21:06 Uhr - Antworten

      Es wäre das Vernünftigste, Maduro tritt zurück bzw. stellt sich Wahlen, um eine weitere Eskalation zu vermeiden. Denn offenbar wird ein Regime-Wechsel angestrebt.

      Maduro wurde ja in Wahlen gewählt. Könnte Trumpissimus Trump sich gleichzeitig Neuwahlen stellen, ob er Presidente der Estados Unidos verbleiben soll?

      • Daisy 12. Dezember 2025 um 0:31 Uhr

        Sie sind leider in dem Fall nicht gut informiert. Maduro hat offensichtlich geschwindelt wie sonst bei den Kummerln und den „Demokraten“ allgemein üblich, weswegen er ja so unbeliebt ist.

        Sogar Wikipedia beschreibt das wie folgt:
        In Venezuela fand am 28. Juli 2024 eine Präsidentschaftswahl statt, bei der der seit 2013 amtierende Präsident Nicolás Maduro für eine dritte Amtszeit antrat. Als aussichtsreichster Gegenkandidat galt Edmundo González, nachdem die eigentlich vorgesehene Präsidentschaftskandidatin der Opposition, María Corina Machado, von politischen Ämtern ausgeschlossen wurde. Die von der Regierung kontrollierte Wahlbehörde gab gefälschte Ergebnisse bekannt und behauptete einen knappen Sieg Maduros. Die Opposition und unabhängige internationale Organisationen dokumentierten massive Unregelmäßigkeiten. Viele Staaten und Organisationen erkannten das Wahlergebnis nicht an, darunter die Europäische Union und die Organisation Amerikanischer Staaten. Mitte August forderten auch mehrere internationale Verbündete Maduros, die Wahl zu wiederholen. Proteste gegen die Wahl wurden von der Regierung niedergeschlagen, in den darauffolgenden Wochen wurden demonstrierende Menschen getxtet und Tausende festgenommen. Der Oppositionskandidat, Edmundo González, musste im September 2024 nach massiver Einschüchterung durch das Maduro-Regime das Land verlassen.

        Daher dankt er am besten ab oder er stellt sich Neuwahlen unter internationaler Beobachtung. Trump hat nicht geschwindelt. Im Gegenteil. Ihm wurde die Wahl 2020 gestohlen. Klar soweit?

      • Daisy 12. Dezember 2025 um 0:32 Uhr
      • Varus 12. Dezember 2025 um 10:17 Uhr

        Aber klar doch – bei jedem Gegner des „Wertewestens“ können die Wahlen nur gefälscht sein und sollten am besten unter westlicher Aufsicht stattfinden. Im unserdemokratischen Wertewesten läuft hingegen alles demokratisch und frei wie in Rumänien oder Moldau. Kürzlich in Ludwigshafen wurde nur zufällig der AfD-Kandidat von der Wahl ausgeschlossen.
        Klar soweit?

        Ist Trump bereit, sich asap unter russisch-chinesisch-iranischer Aufsicht neu wählen zu lassen? Wenn nicht – und ab in den Knast mit dem Piraten-Chef.

      • Daisy 12. Dezember 2025 um 10:47 Uhr

        Varus, Maduro ist wie Honecker vollkommen „demokratisch“ gewählt worden.

        Trump hat wie gesagt nichts zu scheuen. Die „Demokraten“ schon eher. Er würde zum jetzigen Zeitpunkt jedoch wohl verlieren, weil die MAGA-Bewegung langsam ungeduldig wird. Doch bewiese das keine Wahlmanipulation. Im Falle Maduros ist das jedoch ohne Zweifel so gewesen. Er ließ ja auch Oppositionspolitiker abmurxen usw., ganz typisch à la Honecker…macht das Trump? Nö, jedoch hat man man auf ihn Attentate verübt, guess who it was…
        Ich bin im Westen aufgewachsen und habe daher keinen Hass auf Amerika. Aber wie Sie wissen mag ich auch die Russen. Ich bemühe mich, objektiv zu sein. Maduro wird bald zurücktreten.

      • Varus 12. Dezember 2025 um 12:10 Uhr

        Maduro ist wie Honecker vollkommen „demokratisch“ gewählt worden.

        Ob es Piraterie begründen kann? Verstehe ich richtig, dass man in Rumänien oder Ludwigshafen beliebig klauen darf?

      • Daisy 12. Dezember 2025 um 16:42 Uhr

        Das ist natürlich nicht gerechtfertigt und das sagte ich auch nirgends. Mein Anliegen ist es, dass ein Krieg vermieden wird. Venezuela wird nicht gegen die USA gewinnen, auch wenns diesmal ein Stellvertreterkrieg von Russland und China etc. werden sollte…;-)
        Wenn er gscheit ist, haut er rechtzeitig ab, denn Donald hat es ernsthaft auf ihn abgesehen.

  8. Charles M. Schulz 11. Dezember 2025 um 15:37 Uhr - Antworten

    Wobei ich zum Thema Venezuela immer das „große Bild“ vermisse.:
    Wie konnte es soweit kommen das so ein ehemal prosperierendes, rohstoffreiches Land so verarmt?
    Was ist historisch die Rolle der Usa, Weltbank etc.
    Wie stehen die restlichen südamerikanischen Länder zu Venezuela?
    Was macht die Brics?…

  9. Fritz Madersbacher 11. Dezember 2025 um 15:32 Uhr - Antworten

    „Die Vereinigten Staaten und viele ihrer strategischen Partner in der westlichen Welt haben versucht, den Druck auf Venezuela zu maximieren“

    Inzwischen wird fast jeden Tag eine neue, meist mörderische US-amerikanische Provokation gemeldet, begleitet vom widerlichen Geschwätz des Möchtegern-Friedensnobelpreisträger an der Spitze dieses Schurkenstaates. In dieser Angelegenheit herrscht große Einigkeit im westlichen Lager, einer Horde von Banditen, wie die Nobelpreisvergabe an eine venezolanische Kollaborateurin des westlichen Imperialismus zeigt …

  10. Stunning Greenhorn 11. Dezember 2025 um 14:24 Uhr - Antworten

    Inzwischen berichtet heute.at bereits zum dritten oder vierten Mal von einem 28-jährigen Knallfrosch in Floridsweiler, der seinen Ferrari per Kran auf seiner Terrasse geparkt hat. Hin und wieder gibt es holzschnittartige Artikel über Putin, den mörderischen Kremlpatron und sein barbarisches Schlachtfest in der Ukraine sowie fast täglich hetzerische Berichte über den Missbrauch des besten Sozial- und Gesundheitssystems der Welt (deutlich zu erkennen an der in der EU einmaligen Impfpflicht), damit wir wissen, was wir gut finden und wen wir hassen sollen. Kein Wunder, dass kaum jemand Überblick hat und die die Bruchstücke ins Gesamtbild einsetzen kann. Läuft!

  11. Jakob 11. Dezember 2025 um 14:02 Uhr - Antworten

    Irgendeinen „regelbasierten“ Vorwand finden die USA immer um ihre Terrorakte zu rechtfertigen. Hoffentlich wird die nicht regelbasierte restliche Welt entsprechend reagieren.

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