Projekt „Sky Shield“ gefährdet Österreich

14. September 2025von 4,1 Minuten Lesezeit

Die False-Flag-Geschichte mit den Drohnen in Polen wird in Österreich genutzt um Werbung für den Kauf von Luftabwehrraketen und einen defacto Beitritt zur NATO zu werben. Dieses so genannte Sky Shield ist militärisch wertlos, der beste Schutz vor Angriffen ist und bleibt die Neutralität – parlamentarische Petition unterzeichnen!

In den Kriegen in der Ukraine und denen, die Israel derzeit gegen Gaza, Libanon, Syrien, Tunesien, Irak, Iran und den Yemen führt, ist klar erkennbar wie wenig wirksam die Luftabwehr-Technologie der USA und der NATO mittlerweile geworden ist. Mit der Technologie, die dem angeblichen Aggressor Russland zur Verfügung steht, lassen sich die modernsten US-Systeme mühelos ausschalten. Selbst der Iran brachte von 12 Raketen gegen den riesigen US-Luftwaffenstützpunkt in Katar 50% durch. Als der Iran im 12 Tageskrieg gegen Israel moderne Raketen mit Hyperschalltechnologie einsetzte, stieg die Durchdringungsquote auf 90%

Russland zerstört die modernsten US-Patriot Abwehrsysteme jeweils nach dem Eintreffen in der Ukraine. Es steht mittlerweile eine Vielzahl von Hyperschall-Raketen und -Marschflugkörpern zur Verfügung. Dazu kommt die ballistische Mittelstreckenrakete Oreschnik (Nüsschen), die mit Mach 14 einkommt, gegen die es keinerlei Abwehrmöglichkeit gibt.

Wer glaubt, dagegen etwas unternehmen zu können, sollte sich zuerst bei Fachleuten informieren. Zum Beispiel bei Yuval Baseski, Vizepräsident von Israels Rafael Advanced Defence Systems, dem führenden Rüstungskonzern in Israel.

Baseski hat Pläne zur Entwicklung einer Verteidigungsfähigkeit gegen Angriffe mit Hyperschallwaffen vorgestellt und betont, dass dies das Unternehmen und die israelischen Streitkräfte dazu gezwungen habe, ihren Ansatz zur Raketenabwehr zu überdenken.

Hyperschallraketen läuten eine neue Ära der Luftverteidigung ein“, sagte Baseski zu der neuen Herausforderung und warnte, dass traditionelle Ansätze zur Raketenabwehr gegen solche Ziele nicht wirksam seien. „Jedes heutige Luftabwehrsystem basiert darauf, schneller als das Ziel zu fliegen. Dieses Prinzip gilt jedoch nicht für Hyperschallraketen. Um ein Objekt abzufangen, das sich mit Mach 10 bewegt, bräuchte man eine Abwehr, die sich mit Mach 30 bewegt, was in der Atmosphäre aufgrund der Reibung unmöglich ist“, erklärte er. Stattdessen schlug er ein „Zonenverteidigungsmodell“ vor, bei dem mehrere Abfangraketen bestimmte Gebiete abdecken und Bedrohungen bekämpfen, sobald sie in diese Gebiete eindringen.

Und hier ein Posting der offenbar eher unbedarften vom Bauernbund kommenden österreichischen Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP):

Tanner glaubt einen „Schutzschirm schaffen“ zu können, das Projekt erreicht aber das genaue Gegenteil. Derartige Installationen wären, falls es jemals zu einem Angriff auf Österreich oder über Österreich hinweg kommen sollte, das allererste Ziel. Die Truppen von Russlands Vorgänger Sowjetunion haben am 26. Oktober 1955 Österreich verlassen, was ich mit eigenen Augen am Schwarzenbergplatz gesehen habe.

Russland ist Garant für die im Staatsvertrag festgeschriebene Neutralität. Österreich kämpfte zuletzt sogar mit Russland gegen Napoleon ab 1813, was zum endgültigen Sieg 1814/1815 führte.

Neutralität und freundschaftliche diplomatische Kontakte zu allen Seiten sind der beste Schutz gegen Angriffe – dafür würde Österreich allerdings fachlich kompetente Außenminister benötigen, die sich an die Vorgaben der Verfassung halten.

Der frühere Mandatar und Klubobmann der Liste Pilz und langjähriger Konsumentenschützer Peter Kolba hat eine Petition im Parlament eingebracht:

Der Nationalrat wird ersucht,

1) zum Neutralitätsgesetz klarzustellen, dass es sich um ein Grundprinzip der österreichischen Verfassung handelt und eine Änderung daher auch einer Volksabstimmung bedarf;

2) die Bundesregierung zu beauftragen, im EU-Rat bei Fragen der „Gemeinsamen

Außen- u Sicherheitspolitik (GASP)“ bzw in Fragen der Landesverteidigung bzw in Fragen von Ausgaben zur Aufrüstung auf dem Prinzip der Einstimmigkeit zu beharren und gegen neutralitätsgefährdende Beschlüsse ein Veto einzulegen;

3) die Bundesregierung zu beauftragen, das Beitrittsgesuch der Bundesministerin für Landesverteidigung zum deutschen Projekt „Sky Shield“ zurückzuziehen;

4) die Außen- und die Verteidigungsministerin im Sinn des§ 2 Abs 1 Truppenaufenthaltsgesetz im Hinblick auf Österreichs Neutralität und seine außenpolitischen Interessen zu beauftragen, während des Krieges in der Ukraine keine Genehmigungen zur Durchfuhr von Waffen und Militärmaterial sowie Truppen oder für Überflüge über Österreichs Luftraum – insbesondere für die NATO – zu erteilen.

5) die Bundesregierung aufzufordern, eine aktive Friedenspolitik zur Beilegung von militärischen Konflikten (Ukraine, Naher Osten, …) zu betreiben.

Unterstützen kann man diese Petition hier:

https://www.parlament.gv.at/gegenstand/XXVIII/BI/24

Neutralität Österreichs sichern! (24/BI)


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Konter gegen neuen Angriff auf Österreichs Neutralität

5 Kommentare

  1. Fritz Madersbacher 14. September 2025 um 13:52 Uhr - Antworten

    Das Muster ist mittlerweile geläufig:
    es wird eine Gefahr an die Wand gemalt, und dann wird Geld en masse beim Fenster hinausgeworfen, werden die Menschen geschädigt und zur Kasse gebeten und Massnahmen gesetzt, die die Wirtschaft des Landes behindern und schädigen. Bei der Schwindelpandemie war der pharmakologisch-industrielle Komplex der Nutzniesser, bei der Kriegstreiberei gegen Rußland ist es der militärisch-industrielle Komplex. Beide Moloche haben eine Fünfte Kolonne im Land, die ihre Interessen wahrnehmen.

    „Ratingagentur senkt Ausblick für Österreich“ heißt es heute, 14/09/2025, in der „Tiroler Tageszeitung“. „Ursache seien das hohe Haushaltsdefizit, die steigenden Staatsschulden und die schwachen Wirtschaftsaussichten“. Überall fehlen die Mittel, für Kinderbetreuung und Schulen, die Pensionen werden gekürzt. Aber wir sollen „die Zähne zusammenbeißen“ dafür, dass die Neutralitätsschwindler und NATO-Quislinge mitmachen dürfen an den längst gescheiterten Kriegsplänen ihrer Oberherren in EU und NATO. Noch schlimmer: wir sollen die Neutralität Österreichs dafür opfern. Die „Qualitäts“-Medien versuchen mit dem Gekläff ihrer Kriegsköter die Stimmung dafür zu schaffen …

  2. Christoph Bodner 14. September 2025 um 13:44 Uhr - Antworten

    Natürlich ist die Neutralität weiterhin der richtige Weg für Österreich. Aber die NATO-Doktrin ist wie ein vergifteter Schnaps, den schon viele Regierungsverantwortliche getrunken haben. Offenbar löst dieses Gift wahnhafte Angststörungen aus und blockiert das logische Denken.

  3. Nurmalso 14. September 2025 um 11:30 Uhr - Antworten

    Österreich ist och so das letzte Loch. Österreich kann man doch gar nicht mehr ernst nehmen.
    Österreich ist nur noch ein vasallengetreuer Anhängsel.

  4. Jan 14. September 2025 um 10:54 Uhr - Antworten

    Für große Projekte steht viel Geld für Lobbying und „Überzeugungsgeld“ bereit. Darüber darf man sich nicht zu sehr ärgern. Schlimmer ist, dass man große Geister nicht aufkommen lässt, eine Firma, die in Eigeninitiative eine Antwort auf Hyperschallraketen vorschlägt, wäre dem Gelächter ausgesetzt. Und dass Frau Tanner oder Herr Babler einen entsprechenden Nachdenkauftrag vergeben, ist auszuschließen!

    Österreich ist 1919 zerbrochen, die Ukraine ist jetzt zerbrochen und Deutschland ist gerade im Prozess zu zerbrechen, Frankreich und Großbritannien stehen ebenfalls auf tönernen Füßen. Das ist der Lauf der Dinge und man muss nicht alles mittun.

  5. therMOnukular 14. September 2025 um 10:49 Uhr - Antworten

    Der Krieg ist längst geplant und fix vorgesehen – auch in Österreich, auch von Österreichern.

    Ich werde allerdings nie einer davon sein.
    Und für so viel korrupte Dummheit wie diese „Politik“ fehlen mir langsam die Worte. Absolut geisteskrank.

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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