
Kritik an verpolitisierter Klimawissenschaft: CO2 macht reich aber nicht warm
Die Wissenschaft wird seit einigen Jahrzehnten immer mehr verzerrt, teils bis in ihr Gegenteil, um der „Inversionsmatrix“ dienlich zu sein. Wir erleben es hautnah in zwei wichtigen Bereichen, nämlich Medizin und Klima, wo Wissenschaft zur Durchsetzung der globalen Governance namens der herrschenden globalistischen Eliten eingesetzt wird.
In einem Forschungsartikel von Demetris Koutsoyiannis et al mit dem Titel „Unsettling the settled: simple musings on the complex climatic system“ (Das Festgefahrene ins Wanken bringen: einfache Überlegungen zum komplexen Klimasystem) wird erläutert, wie mit Veränderungen wissenschaftlicher Terminologie Politik gemacht wird. Und zwar geht es um Begriffe wie „Treibhausgas“ und „Treibhauseffekt“. Kommentatoren zu früheren TKP-Artikeln haben immer wieder darauf hingewiesen, dass die Atmosphäre kein Treibhaus ist. In der wissenschaftlichen Literatur werden dafür die englischen Begriffe Greenhouse (GH) und Greenhouse Effect (GHE) verwendet.
Eingeführt wurden diese Begriffe erst von Poynting (1907), der den Begriff GHE für planetarische Atmosphären verwendete, obwohl er dafür von Very, 1908, kritisiert wurde. Für die allgemeine Verwendung wurde der Begriff GHE in Bezug auf planetarische Atmosphären in den 1960er Jahren von der NASA populär gemacht (Samuelson, 1965; Wildt, 1965).
Damit gelang es, ein dynamisches, nichtlineares und von vielen Rückkopplungen gekennzeichnetes atmosphärisches Geschehen in ein statisches Treibhaus einzusperren und der üblichen linearen Modellierung zugänglich zu machen. Übrigens genau das Gleiche, was in der Medizin gemacht wird, um das ständig im Fluss befindliche Universum der Viren, Bakterien, Fungi und anderen Pathogenen sowie dem ebenfalls ständigen Änderungen unterworfenen Terrain der Immunsysteme der linearen Modellierung zugänglich zu machen. Erstmals geschehen im Flexner Report der Rockefeller Foundation, der Polio von Viren stammend behauptete und damit der linearen Modellierung zugänglich machte, die dann Impfung als wirksames Gegenmittel etablierte.
Aber zurück zu den Treibhäusern. Die Einführung dieser statischen Betrachtungsweise war gut geeignet, um CO2 in den Mittelpunkt zu stellen. Tatsächlich wird der CO2 Gehalt in den Treibhäusern sogar erheblich erhöht, denn das ist der wichtigste Treiber des Pflanzenwachstums. Bei 0,1 Volumenprozent (1000 ppm) wachsen Pflanzen um 45% schneller als bei den 0,042 Volumenprozent (420 ppm) der freien Atmosphäre.
Seit den späten 1970er Jahren hat sich die Verwendung von GHE jedoch dahingehend geändert, dass es eng mit Kohlendioxid (CO2) und dessen Emission in die Atmosphäre durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe in Verbindung gebracht wird, aber auch, dass dies katastrophale Auswirkungen auf das Klima, die Wirtschaft und alle Aspekte des Lebens hat (Murray, 1979; Bernard Jr, 1980; EXXON, 1982; Gribbin, 1982; Barth und Titus, 1984; US-Repräsentantenhaus, 1984; Bolin et al., 1986; Gay, 1986).
Die Forscher schlagen eine andere, besser geeignete Begrifflichkeit vor, die die physikalischen Prozesse abzubilden in der Lage ist:
Aus wissenschaftlicher Sicht ist eine klare Terminologie unerlässlich …. Streng wissenschaftlich betrachtet ist die Antwort auf die Frage, ob wir in einem Treibhaus leben, negativ: Die Erdatmosphäre funktioniert nicht wie ein Treibhaus. Eine einfache Rückbesinnung auf die Definition eines Gewächshauses (eine Konstruktion, die dazu dient, die Temperatur und Luftfeuchtigkeit der Umgebung im Inneren zu regulieren) reicht aus, um dies zu erkennen, auch wenn Effekte, wie sie der Begriff GHE zu beschreiben vorgibt, auf der Erde ebenso vorhanden sind wie auf anderen Planeten des Sonnensystems mit Atmosphäre….
Mit dieser Begrifflichkeit werdene die physikalischen Prozesse – also dynamische Abläufe – zugänglich und sichtbar gemacht, an Stelle der mechanistischen, linearen Modellierung von IPCC und UNO:
Aus Gründen der wissenschaftlichen Klarheit und Genauigkeit schlagen wir vor, den Begriff „Treibhausgas” durch „strahlungsaktives Gas” (RAG) zu ersetzen, das Wasserdampf (WD) und nicht kondensierende strahlungsaktive Gase (NC-RAGs) umfasst. Wir schlagen außerdem vor, den Begriff GHE durch „atmosphärischer Strahlungseffekt“ (ARE) zu ersetzen. ARE ist der Einfluss von RAGs auf den Energiehaushalt in der Atmosphäre durch Absorption, Emission und Streuung von Strahlung sowohl im kurzwelligen (KW) als auch im langwelligen (LW) Spektrum. Diese Prozesse beeinflussen den Energiefluss zwischen der Erdoberfläche, der Atmosphäre und dem Weltraum. Während der Begriff GHE oft in erster Linie mit der Speicherung von Wärme in Verbindung gebracht wird, berücksichtigt ARE ausdrücklich alle Strahlungswechselwirkungen in der Atmosphäre. Er vermeidet die irreführende Analogie zum Treibhaus und ist besser auf einen wissenschaftlichen Rahmen anwendbar, der sowohl KW- als auch LW-Strahlung berücksichtigt.
▪ CO2 trägt nur etwa 4–5 % zum Treibhauseffekt bei, während Wasserdampf und Wolken 95 % beitragen.
▪ Von diesen 4–5 % des Treibhauseffekts, die auf CO2 zurückzuführen sind, können nur 4 % den menschlichen Aktivitäten (d. h. den Emissionen fossiler Brennstoffe) zugeschrieben werden. Somit können etwa 96 % der 4 % des Beitrags von CO2 natürlichen Prozessen zugeschrieben werden.
„WV [Wasserdampf] und Wolken (für die WV verantwortlich ist) dominieren den ARE [atmosphärischen Strahlungseffekt], während CO2 nur 4–5 % dazu beiträgt. Außerdem machen anthropogene CO2-Emissionen nur 4 % der Gesamtmenge aus, wobei der überwiegende Teil (96 %) natürlichen Ursprungs ist. Darüber hinaus deuten die Beweise darauf hin, dass Temperaturänderungen vor den Änderungen der CO2-Konzentration auftreten, was die Annahme in Frage stellt, dass CO2 die Temperatur beeinflusst.
▪ Wie aus Abb. 10 der Studie hervorgeht, kann nicht nachgewiesen werden, dass die beobachteten Veränderungen der atmosphärischen CO2-Konzentration einen Einfluss auf die Messungen der langwelligen Strahlung hatten, geschweige denn auf die Oberflächentemperaturen.

Eine hypothetische Verdopplung der CO2-Konzentration [NC-RAGs, oder nicht kondensierende strahlungsaktive Gase] „führt zu einem Temperaturanstieg von null“.
„Während die Rolle von CO2 in der Photosynthese aus biochemischer Sicht wichtig ist, ist ihr Beitrag zum Oberflächenenergiehaushalt vernachlässigbar.“
„Der beobachtete Anstieg des CO2-Gehalts in der Atmosphäre [von 300 ppm auf 420 ppm] hat den ARE [atmosphärischer Strahlungseffekt oder Treibhauseffekt] in keiner erkennbaren Weise verändert.“
Über die Veränderungen des CO2 Gehaltes der Atmosphäre als Folge von Schwankungen der Temperatur gibt es viele Nachweise, die in Studien wie jene des japanischen Forschers Dai Ato veröffentlicht wurden. Der jährliche CO2-Zyklus enthält 330 Gigatonnen CO2 aus ozeanischen Quellen, 440 Gigatonnen aus terrestrischen Quellen und 37 Gigatonnen durch von Menschen verursachten Emissionen in den letzten Jahren gemäß Daten von NASA und IEA. Das von allen Quellen emittierte CO₂ wird in der Photosynthese und von den Land- und Meerestieren, die davon profitieren, genutzt. Darüber hinaus wurde in einer neueren Studie insbesondere über thermisch induzierte CO2-Emissionen aus der Bodenatmung in tropischen Gebieten berichtet [Salby et al,].
Und diese Menge an CO2 verbleibt im Durchschnitt gerade einmal vier Jahre in der Atmosphäre, bevor die einzelnen CO2 Moleküle im Meer, Pflanzen oder anderen Prozessen aufgenommen werden, wie selbst die UNO Organisation IPCC zugibt und wie Koutsoyiannis (2024) ausführt.
Image by Malte Reimold from Pixabay
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Auf die „Gefahr“ hin, mich zu wiederholen: Das Weltklima zu verstehen, ist so und so eine Anmaßung, die sich ab einer gewissen Entwicklungsstufe nur das vereinte Fachidiotentum ohne Genierer traut. Ein paar Ebenen darunter rede ich halt über das Wetter. Nichts ist interessanter. Oder das Mikroklima. In den Städten wird es – so zumindest der „Hausverstand“ – zu einem beträchtlichen Teil durch Klimaanlagen produziert. Welche wiederum durch die klimageförderte „MobileHome“Bauweise im Campingstil (statt zB: dicken und doch durchlässigen Holzstämmen) notwendig wurden. Der praktische Vergleich zwischen alten und neuen Gemeindebauten macht Sie recht sicher. Und die Klimanlage steht dabei paradigmatisch nicht nur für den neuen gemeinen Bau, aber auch für die neue beschränkte Bürgerlichkeit der Gated Communities: „Ich mach mir meine eigenen vier Wände schön kühl, während ich die Stadt aufheize.“ Ist es dasselbe Klientel, das für puren Immo-Sondermüll bereit ist, astronomisch inflationierte Preise zu zahlen, während über Jahrhunderte bewährte Bausubstanz dem Verfall preisgegeben wird? Wie überall steht hinter den Däumlingen eine wissende und meist ziemlich zynische Industrie in dunkelstem Schwarz…
Dass wir als sauerstoffverbrauchende Lebewesen existieren, haben wir dem Ausscheiden von Kohlenstoff aus dem Kreislauf von Pflanzenwachstum und Pflanzenverrottung zu verdanken, indem ein enormes Pflanzenwachstum in die Bildung von Lagerstätten von fossilem Kohlenstoff mündete. Das derzeitige Pflanzenwachstum ist nicht ansatzweise in der Lage solche Lagerstätte zu bilden, weil es am CO2 in der Atmosphäre mangelt. Ergo muss der CO2-Gehalt einst deutlich höher gewesen sein. Es wird behauptet, dass zu der Zeit, als die Fotosynthese begann, die Strahlkraft der Sonne 30 % niedriger war. Das trifft jedoch nicht auf die Zeit der Bildung der Kohlenstofflagerstätten zu. So muss eigentlich jedem Menschen klar sein, dass ein weitaus höherer CO2-Gehalt in der Atmosphäre zu einer Art Explosion des Lebens führte und nicht zum von Klimaparanoikern fantasierten Untergang.
Undwieviel Prozent der vier Prozent der vier Prozent entfallen auf Deutschland?
Dafür wir ein ganzes Land ruiniert?
Dieselbe kollektive Dummheit, Hystery, Gleichgültigkeit und Feigeit der Bevölkerung wie bei C. ud seinen Vorgängern.
Kernkraft hat weltweit einen Anteil von ca. 4% am Energiemix, Wind & Solar gemeinsam etwa ebenfalls. In Deutschland mag letzteres nach Investitionen von über 650 Mrd EUR auf 15% gestiegen sein. Russland hat die Öffnung der intakten Röhre von Nordstream angeboten, Deutschland höhnisch abgelehnt, da man sich nicht von einem Kriegsgegner abhängig machen wolle – der Gedanke, dass Verflechtung Krieg vermeidet, geht der aktuellen Führung ab.
Angenommen, Deutschland und die deutsch geführte EU würden vom Klimanarrativ abrücken – wieviel Öl und Gas könnte man dann in Deutschland oder Europa finden? Wieviel Investitionen würde man benötigen, um von 15% auf 100% oder von 4% auf 100% zu skalieren? Könnte die Volkswirtschaft Deutschland das stemmen?
Der Energiemangel ist ein wenig hausgemacht, aber vielmehr eine geologische Folge. Man hätte sich schon vor Jahren einen Langfristpartner suchen müssen, mit dem man gegenseitige Abhängigkeiten etabliert – so wie China mit Iran. Aber das wäre Rrächtss!!!
Deutschland trägt etwa 2,2% Anteil am weltweiten CO2-Ausstoß!
China 23%
USA 15,5%
Indien 5,1%
Russland 4,9%
Brasilien 4,1%
usw.
Selbst wenn wir in ein paar Jahren 0% ausstoßen würden, ist das gleich nichts!
Wie man sieht, wird der Bürger in Deutschland von der Politik betrogen!
Natürlich reicht eine Nullemission nicht. Deutschland müsste zur Kompensation der Mehremission anderer Länder CO2 massiv verbuddeln.
Undwieviel Prozent der vier Prozent der vier Prozent entfallen auf Deutschland?
Dafür wir ein ganzes Land ruiniert?
Dieselbe kollektive Dummheit, Hystery, Gleichgültigkeit und Feigeit der Bevölkerung wie bei C. ud seinen Vorgängern.
So, wie wir unsere Demokratien nicht mehr durch Wahlen reparieren können, so kann man auch den Wissenschaftsbetrieb durch neue Begrifflichkeit und Aufklärung nicht mehr der Korruption & Verzerrung entreißen.
Wenn sich etwas ändern soll, so braucht es daher zunächst einmal breites Bewusstsein für das Problem und seine Folgen. Davon sind wir noch ein gutes Stück entfernt….