
Dr. Wodarg’s „Paketchen“
Dr. Wodarg, langjähriger Bundestagsabgeordneter und ehemaliges Mitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarates, zuständig für Fragen der Sicherheit, Medizin und Gesundheit, war am 20. Mai auf Apolut zur Sendung „Im Gespräch“ (1) eingeladen und hat Markus Fiedler ein Interview gegeben, das mich sehr anregte, über die „Virenfrage“ weiter nachzudenken.
Dr. Wodarg war bezüglich der Aufklärung, die ein Durchschauen der Corona-Inszenierung ermöglichte, von Anfang an ein sehr wichtiger, breit anerkannter Fachmann – bis März 2020 war er dies auch öffentlich. Dann aber, nach dem Erzwingen der Einheitsmeinung wurde er vehement angegriffen. Er gewann jedoch an Glaubwürdigkeit und öffentlichem Gewicht, allerdings vorerst nur mehr in der Gegenöffentlichkeit.
Gibt man in Google Trends „Wolfgang Wodarg“ und das Jahr 2020 ein, so zeigt die Analyse der Suchmaschine, dass an seinen Aussagen in sehr vielen Ländern das allerhöchste Interesse bestand: In der Bewertungsskala zwischen Null und Hundert stand er in der dritten März-Woche, also in jener Zeit, in der die Pandemie-Angst-Maschinerie weltweit zuschlug im Vergleich (2) zu „Christian Drosten“, der immerhin DAS stimulierende „wissenschaftliche“ Gesicht der „Pandemie“ war auf dem Wert „100“ des öffentlichen Interesses.

Dr. Wodarg’s kurzfristiger enormer Widerhall in der breiten Öffentlichkeit galt, über den deutschen Sprachraum hinaus für viele europäische Länder, und auch für Kanada, die USA, Brasilien und selbst für Südafrika und viele weitere Länder. Man kann es leicht selbst nachprüfen, indem man bei einer entsprechenden Recherche auf Google Trends beispielsweise die Kategorie „weltweit“ eingibt. (3)
Es sah für mich in der dritten Märzwoche 2020 kurz wie ein Scheidepunkt aus, ob die, mit massiver Angstpropaganda gestützte Pandemie-Erzählung durchkommen wird, oder ob sie an den Argumenten profunder Wissenschaftler und Praktiker scheitern würde.
Wie wir leidvoll erfahren haben, hat eine Phalanx, bestehend aus Pharmaindustrie, ungewählten Milliardären, einer tief gelenkten WHO, und auch von Medienkonzernen, Hochschulen, Politikern und Militärs und schließlich auch Höchstgerichte eine erfolgreiche Machtentfaltung auf der Grundlage von Angst-Propaganda, Lügen, Befehlen, Gängelung und Gewaltanwendung betrieben, großteils jenseits jeder Spur einer Anerkennung von grundlegenden Menschenrechten und Volkssouveränität. Bis heute steht diese Phalanx, auch wenn sie sukzessive arg unter Beschuss einer langsam wachgerüttelten Öffentlichkeit kommt.
Höchst qualifizierten Wissenschaftlern wurde das Wort entzogen und jeder lächerlich gemacht und der geistigen Vogelfreiheit ausgeliefert, wenn er es wagte, sich nicht der mörderischen „Rettungs“-Phalanx zu beugen, deren Propaganda und Zwangsmaßnahmen in ein Impfkampagne mündeten, die das gerade Gegenteil von Schutz der Gesundheit vor gefährlichen Viren darstellte. (4) Nicht wenige wurden von Polizeistoßtrupps heimgesucht oder auf Demonstrationen abgeführt, ihre Berufslaufbahn ruiniert und von Gerichten, die sich willfährig ins Narrativ einfügen, eingesperrt, wie Michael Ballweg, Dr. Reiner Füllmich und andere.
Ich veröffentlichte damals auf Rubikon einige Artikel, angeregt vor allem durch die Aussagen von Prof. Sucharit Bhakdi, Prof. John Ioannidis, Dr. Stefan Hockertz, Swiss Policy Research, dem Corona-Ausschuss und eben auch Dr. Wodarg, sowie auf der Grundlage eigener Recherchen. So kam ich auch mit Dr. Wodarg kurz in Mail-Kontakt. Als ich nun dem Interview auf Apolut lauschte, schrieb ich angeregt durch das Gesagte an Dr. Wodarg, um mich als Laie zu dem Thema, „gibt es Viren“ zu äußern – oder vielleicht besser gesagt, gibt es Viren in der Form, wie sie uns durch den pharmazeutischen Komplex dargestellt werden. Ich las aus den Äußerungen von Dr. Wodarg in diesem Interview, eine Art Neudefinition heraus und sprach ihn in meinem Schreiben darauf an. In einer kurzen Antwort auf meinen Brief schlug Dr. Wodarg vor, meinen Kommentar zu veröffentlichen, was ich mit Unterstützung von TKP hiermit tue:
Sehr geehrter Herr Dr. Wodarg,
Ihr Interview mit Markus Fiedler auf Apolut ist mir sehr bemerkenswert erschienen und hat mich ausgesprochen bereichert.
Ja, 9/11 und der „Corona-Terror“ haben miteinander zu tun. Bei beiden Angst-Ereignissen gingen Verantwortliche verbrecherisch mit Menschenleben um, um das Ziel von Machtgewinn und/oder Bereicherung zu erreichen.
Bei Corona kommt dazu, dass die Betreiber uns gezeigt haben, dass „öffentliche“ Wissenschaft häufig, weil profitgetrieben, völlig obsolet ist und der Zustand „öffentlicher“ Wissenschaft nicht mehr das Geringste mit den einstigen Zielen einer „Aufklärung“ zu tun hat.
Nun gibt es im Hintergrund sehr wohl weiterhin ernstzunehmende Wissenschaft, aber sie setzt sich nur durch, wo nicht das Geldmachen im Vordergrund steht, oder wo sie geduldet – und manchmal auch noch gefördert wird – obwohl sich keine Drittmittel lukrieren lassen.
Worum es mir geht ist:
Die „Virusfrage“
Ich bin nicht vom Fach, hab mich auch nicht detailliert damit beschäftigt. Als es mit Corona los ging, habe ich mir aber das Buch von Karin Mölling, „Supermacht des Lebens“ (5) zugeführt. Später bin ich auch auf das Argument rund um Stefan Lanka (6) und Engelbrecht/Köhnlein (7) gestoßen, es gäbe gar keine wissenschaftlichen Beweise für Viren.
Da ich die Sache nicht entscheiden konnte und auch nicht die Zeit hatte, mich intensiv damit zu beschäftigen, war für mich die Frage in Schwebe.
Nun bin ich in diesem Apolut Interview auf Ihre Formulierung gestoßen, dass es sich bei „Viren“ um
„Pakete mit genetischen Informationen, die verschickt werden“
handelt,
„innerhalb des Menschen und außerhalb des Menschen und auch nicht nur zwischen Menschen, sondern auch zwischen allem was lebt, werden diese kleinen eingewickelten genetischen Informationen, RNA oder DNA, die werden in der Biologie als Kommunikationsmittel benutzt“. (8)
Diese Formulierung ließ mich aufhorchen, denn sie beleuchtet, wie mir vorkommt, die Definition neu. Und das erscheint mir von großer Wichtigkeit.
Das Virus-Bild der Virologen und aller Kohorten, die mit diesem Bild Geld und Gewinn machen wollen, (9) ist das eines Feindes, der uns in regelmäßigen Pandemien überfällt. Da ist er, der Angst-Feind a’la jenen Terroristen, die angeblich die Ursache des schrecklichen Ereignisses 9/11 waren, bei dem zwei Flugzeuge in die Twin-Towers rasten und 3.000 Menschen ums Leben kamen. Wir können aber wissen, dass die Gebäude wie bei einer Sprengung in sich zusammenfielen – und zwar auch ein Gebäude, bei dem es gar keine Flugzeugeinwirkung gab! In beiden Fällen, Twin-Towers und Viren sehen wir, wie der Feindaufbau mit scheinbaren oder auch tatsächlichen Terroristen erfolgt.
Dr. Stefan Lanka sagte in der im Interview angesprochenen Coronausschuß-Sitzung 90, (10) in der es um „die Virenfrage“ ging, die Viren würden von der Virologie – die ja auch Sie treffend kritisieren – wie Terroristen gesehen. Da ist was dran. Dieses Konzept braucht man, um einen „Angst-Terror-Bereicherungs-Macht-Markt“ für die Pharmaindustrie und andere aufzubauen. Wenn man nun darauf hinweist, dass wissenschaftliche Beweise für die Existenz solcher „Terroristen“ nicht existieren, weil wissenschaftliche Standards nicht eingehalten werden, und ersatzweise mit Hilfe von Computerprogrammen und zauberhaften Zugaben in Nährlösungen ETWAS konstruiert wird, so ist das – falls diese Kritik zutrifft – genauso richtig, wie wenn man sagt, es waren nicht jene die Terroristen, die die Twin-Towers zum Einsturz im freien Fall gebracht haben, die offiziell angegeben werden. Diese Aufdeckungsarbeit scheint mir wertvoll, auch wenn im Zuge dieser vielleicht von den Aufklärern selbst immer wieder Fehler gemacht werden sollten.
Nun gibt es unter anderem Ihre Erfahrung als ehemaliger Amtsarzt und angewandter Facharzt für Öffentliches Gesundheitswesen, dass
Ansteckung ein gängiges Phänomen
ist. Gewiss, um diese Frage kommen wir nicht herum. Andererseits gibt es viele Versuche, die Ansteckung erzwingen wollten und die scheiterten, wie das Beispiel zeigte, als man 1918 US-Gewaltverbrecher mit der Spanischen Grippe infizierte, was das Zeug hergab, aber keiner von denen ernsthafte Symptome einer Krankheit zeigte. (11) Oder, es gibt die Kurven, die zeigen, dass historisch die ansteckenden Krankheiten zurückgingen, bevor die jeweiligen Impfungen breit eingeführt wurden. (12) Und vieles andere mehr!
Und dann gibt es für mich, der ich mich diesem Thema, wie schon gesagt, vergleichsweise wenig gewidmet habe vor allem Karin Mölling (13), die mir zeigte, dass unser Körper zu mindestens 50 Prozent aus „Viren“ aufgebaut ist (Seite 158), dass unser Immunsystem von „Viren“ geschaffen wurde (S. 186), dass die „Viren“-Welt, die sie vorfindet „eine freundliche Welt ist, mit viel gegenseitiger Hilfe“, die „soziales Verhalten“ zeigt (S. 195). Das ist das genaue Gegenteil von böswilligen Viren-Terroristen, die das Menschheitsgeschlecht in regelmäßigen Pandemien überfallen, um die Menschen tendenziell auszurotten, wenn sie Bill Gates und Konsorten nicht mit Impfungen retten würden (und dabei Reichtum akkumulieren). Wohl nicht umsonst wurde Karin Mölling gleich zum Beginn der brutalen Gleichschaltung als „gefährlich“ gebrandmarkt. (14)
Spaltung unter äußerem Druck
Es ist typisch, dass politische Bewegungen, die sich auf eine neue Sichtweise der Welt berufen im Gegenwind der alten gesellschaftlichen Macht und Praxis sich allzu leicht vom Gegner aufsplitten lassen. Der Corona-Ausschuss ist leider ein Beispiel dafür geworden, so sehr er hervorragende Arbeit geleistet hat.
Sich mit der Kritik der „Virenleugner“ gewissenhaft zu beschäftigen, erscheint mir wichtig, weil sie vielleicht doch zu Recht den Finger in die Wunde der von Geldgier getriebenen Wissenschaft legt.
Ihre „Neudefinition“ erscheint mir dabei sehr hilfreich! Wenn wir von „Gen-Paketchen“ ausgehen, die sowieso immer eine, größtenteils positive Rolle spielen, dann können sich alle „Corona-Kritiker“ wieder treffen, die erkannt haben, dass die Terror-Welt nur aufgebaut wird, um einem Bereicherungs- und Machtzweck zu dienen.
„Gen-Paketchen“ – eine Neudefinition?
Die „Viren-Leugner“ bestreiten gewiss nicht, so nehme ich an, dass es diese „Gen-Paketchen“ gibt. Und wohl auch nicht, dass es „springende Gene“ (Karin Mölling, S. 155) gibt, und erklärter Maßen auch nicht, dass es Phagen gibt. Aber sie wenden sich gegen die Unwissenschaftlichkeit, die die Pharmaindustrie ALS KONZEPT braucht, um alle ihre Ergebnisse in jene Richtungen steuern zu können, die sie für eine erfolgreiche Vermarktung unter Angstbedingungen braucht. (Ich verallgemeinere hier jetzt in der Kürze der Argumentation stark, aber es soll den Kern der Sache klar machen. Gewiss gibt es auch andere Ergebnisse von Forschung, die brauchbar sind. Insofern steht, oft aber nur im Verborgenen, das Wissenschaftskonzept der Aufklärung noch).
Befreiend ist in diesem Zusammenhang auch Ihre Ablehnung der Vorstellung, dass „kleine eingewickelte genetische Informationen“, die irgendwo „freigesetzt“ wurden, sich in wenigen Wochen rund um die Welt ausbreiten können. Und ich füge ironisch hinzu: Und dann überall die Hochhäuser zu spontaner Selbstsprengung zwingen 😊.
Ich habe ihre Äußerungen als einen Schritt in diese Richtung wahrgenommen, dass die ganz grundsätzliche Kritik am Viren-Konstrukt sehr wohl eine gewisse Berechtigung hat. Ich hörte auch mit großem Respekte ein „Entschuldigung“ heraus, dass sie damals „ärgerlich“ geworden sind („das tut mir leid, ich hätte ein bisschen geduldiger sein müssen“). Umgekehrt scheint die Kritik an einer vielleicht zu dogmatischen Argumentation von Dr. Lanka und Mitstreiter, wohl auch in gewisser Weise berechtigt. Auch war deren Verhalten bei dem Coronaausschuss nach einer Weile von einer erstaunlichen Aufgebrachtheit gekennzeichnet („Griff ins Klo“). Aber andererseits ist ein Beharren auf wissenschaftliche Standards kein Dogmatismus, sondern essentielle Notwendigkeit!
Aber nochmal: Es herrschte und herrscht noch immer enormer Druck seitens jener Leute, die den Terror aufbauen, sei es bei „Islamisten“, sei es bei „Viren“, sei es bei „Hassrednern“ oder sei es bei „Verschwörungstheoretikern“. Stets tun sie es aus reinem Machtbedürfnis heraus und geben ihr Möglichstes, Tabus aufzubauen, die offene Diskussion zu verunmöglichen, „falsche“ Äußerungen zu verdammen usw. Wie gesagt, Spaltung in politischen Bewegungen hat sehr oft mit diesem äußeren Druck zu tun.
Spaltung auch, weil man die Welt neu sehen muss!
Und dann hat diese Spaltung aber auch damit zu tun, dass man die Welt neu sehen will – und muss, um das Übel bekämpfen zu können. Wobei aber diese neue Welt keineswegs eindeutig und klar ist. Ganz zu Recht weisen Sie darauf hin, dass die Komplexität schier unendlich groß ist:
„da reicht ein dickes Buch nicht aus“,
um diese Komplexität und die Kaskaden von gegenseitigen Beeinflussungen innerhalb der Prozesse zu beschreiben. Vielmehr sagen Sie, finden Sie
„wirklich diesen Spruch gut, der da sagt, it’s irreducible complexity of live. Also ihr könnt euch noch so anstrengen ihr Menschen, ihr armseligen Kreaturen, das was es da gibt an Leben, das könnt ihr nie richtig erfassen.“
Auch Karin Mölling formuliert:
„Das meiste im Buch des Lebens ist unbekannt“ (S. 157)
Da ist also vor allem Neuland, unbekanntes Land. Und man will ja vom Fach-Idiotentum zu einer ganzheitlichen Betrachtung kommen. (15)
Wie gesagt, ich habe mich, und kann mich mit „der Virenfrage“ auch gar nicht als Fachmann beschäftigen, aber „kollektive“ Prozesse der Erkrankung können vielleicht noch anders erklärt werden, als bloß mit Hilfe von „Viren-Terroristen“. Mir kommt vor, zum Beispiel Prof. Christian Schubert, mit seiner Psychoneuroimmunologie (16), zeigt da noch andere Möglichkeiten. Und gewiss ist er nicht alleine, insbesondere, wenn man in unserer längst nicht mehr „artgerechten“ menschlichen Zivilisation das „Gesetzt vom Minimum“ und das „Gesetz vom Maximum“, wie es Dr. Michael Nehls formuliert (17) voraussetzt, und man versteht, dass es sowohl auf Ernährung, als auch auf Bewegung, als auch auf mentale Haltung, als auch auf menschliche Gemeinschaft und auf Gemeinschaft mit der Natur ankommt, um ein gutes Leben für alle zu ermöglichen.
Zum Beispiel in Bergamo, wo es ja tatsächlich einen lokalen Peak an Verstorbenen gegeben hat, war es, wie Sie betonen, auch eine Todesursache, dass man die Betreuungspersonen pflegebedürftiger Personen durch die Maßnahmen zwang, abzureisen. Ich glaube, ich würde auch auf der Stelle sterben, wenn ich sehr alt bin, an all diese Angstszenarien glaube, mit Maske alleine zu Hause bin, ohne Hilfe, und dann kommen die „Retter“ mit weißen Ganzkörperanzügen und „Kampfmasken“ herein und nehmen mich mit ins Spital, um mich an die Beatmungsmaschine zu schnallen.
Kann man sich vorstellen, dass zig-Tausende Virenforscher unwissenschaftliche Methoden anwenden?
Ja, das kann man sich heute (leider) sehr leicht vorstellen! Wenn das Scheinwissenschaftliche, in dem, sich stets nach Gewinn umschauenden, öffentlichen Pharmakauderwelsch, zum Standard wird, dann wird das ohne weiteres geschehen können, dass unwissenschaftliche Methoden zur „allgemeinen“ Anerkennung gelangen und „keiner“ merkt es. (18) Kann das auch bei ausgesprochen kritischen Biologinnen wie Dr. Ulrike Kämmerer sein? Das ist wohl sehr unwahrscheinlich. Kann es aber sein, dass jene, die „positiv“ die Existenz von Viren bejahen, etwas ganz anderes meinen, als die Kritiker der Virentheorie? Etwas, das sich, wie Sie, Herr Dr. Wodarg, zeigen, ganz leicht anders definieren lässt, ohne den „negativen“ Virus-Begriff verwenden zu müssen?
Sind „Viren“ denkende, zielgerichtete Wesen?
Wie wenig „die Wissenschaft“ versteht, das unbekannte Neuland wissenschaftlich neutral zu betrachten, sieht man daran, dass ständig dem Virus sprachlich ein „Wollen“ oder „Sollen“ unterstellt wird. Ein im Grunde totes Gen-Konglomerat (das jedoch mit anderen Gen-Konglomeraten in Wechselwirkung treten kann) „will“ auf uns überspringen, „sucht“ sich seinen Weg, „‚soll‘ eine neue RNA abwehren (K.M. S.2010), „muss einen Eindringling zerstören (K.M. S. 212), betrachtet es als „fast keinen Aufwand, um aus einem integrierten Retrovirus einen antiviralen Abwehrmechanismus zu entwickeln“ (K.M. S. 215), usw. Es ist ja völlig offensichtlich, dass eine mehr oder weniger unlebendige Ansammlung von Molekülen kein eigenes „Wollen“ oder „Sollen“ besitzen kann, was ja ein absichtsvolles Denken voraussetzen würde.
Auch bei Ihnen wird der Phage sprachlich zu einem selbstbewussten „Geschäftsführer“, der die anderen anweist, das Quorum einzuhalten. So erheiternd die Passage des Interviews ist, und wie sehr auch ihre Aussage metamorphisch zutreffen mag: Woher, so fragt man sich, hat diese halbtote Welt von Genstückchen bloß die Fähigkeit solche außerordentlichen strategischen und taktischen Aufgaben zu meistern? 😊
Solange wir die Sprache nicht anders einsetzen können, zeigt das, wie Sie eben zu Recht darauf verweisen, dass wir kaum eine wirkliche Ahnung haben, und uns nur Hilfskonstruktionen mit viel nur scheinbar „wissender“ Phantasie zurechtzimmern. (19)
Teleologische Sprachwahl bei der Zurückweisung teleologischer Sichtweisen.
Der Hinweis auf die „Irreducible Complexity“ wird ja von stur mechanistischen Denkern scharf kritisiert. Wikipedia beschreibt, wie Kenneth R. Miller (ein solcher Kritiker), die diesbezügliche Behauptung von Prof. Michael Behe, der die Irreducible Complexity Theorie untermauert, „widerlegt“, indem er zeigt, dass Teile einer Mausfalle ja auch für andere Zwecke eingesetzt werden können, also eben nicht im Sinne ihres eigentlichen Zwecks. Bezüglich der Mausefalle hatte Behe argumentiert, dass ja eine Mausefalle schwerlich durch Zufall entstehen wird. Wikipedia formuliert dann in Anlehnung an Kenneth R. Miller (20) eine Kritik an dieser „teleologischen Sichtweise“:
„Der Sinn dieser Reduktion [des eigentlichen Zweckes einer Mausefalle] besteht darin, dass in der Biologie die meisten oder sogar alle Komponenten bereits vorhanden waren, als es notwendig wurde, eine Mausefalle zu bauen.“
Ha ha ha, kann man nur sagen: Mehr als diese teleologische Sprachwahl, die eine zielgerichtete, zweckorientierte Vorgansweise voraussetzt, geht kaum noch: „Als es notwendig wurde, eine Mausfalle zu bauen“, um einen „Sinn“ zu erfüllen. Wer hat bestimmt, dass „es notwendig wurde“? Wer hat den Sinn eingeimpft? Der Kritiker R. Miller bedient sich exakt der Sprach- und damit Denkelemente, die er verurteilen will! Es ist offensichtlich, dass die Sprache verrät, wie sehr sich die Katze in den eigenen Schwanz beißt! [Am Rande: Ich vertrete keine religiös-teleologische Haltung, aber ich sage, wir müssen anerkennen, wie wenig wir wissen und wie sehr alles Leben, alle Natur ein Wunder ist, das wir größtenteils nicht verstehen, in dem aber offensichtlich erstaunlich viele Dinge höchst zweckdienlich und scheinbar zielgerichtet ineinandergreifen]
Kurzum, wenn so Vieles sich unserer klaren Erkenntnis entzieht, dann können die Einen, die fürchterlichen, aggressiven, um die Welt springenden Viren-Terroristen aus dem Nichts entstehen lassen (wobei sie wohl die Regeln der Wissenschaft brechen müssen, um das zu tun), und die Anderen sich trefflich zu streiten beginnen, weil so Vieles nur Spekulation sein kann und auch wir Kritiker lieber doch altes, aber möglicherweise zu Unrecht als gesichert betrachtetes Terrain unter den eigenen geistigen Füßen haben, und daher von den alten Theorien nicht ganz Abschied nehmen wollen.
Wie Sie sagen, sind sprachliche Definitionen von großer Wichtigkeit.
Aber man muss sich nicht alle Begriffe aufoktroyieren lassen. Auch darauf verweisen Sie. Ich muss mich als beschuldigter „Verschwörungstheoretiker“ nicht verteidigen und kann stattdessen betonen, dass ich Theoretiker bin, das heißt, aus der Erkenntnis der Welt Theorien entwickle, wie wir es alle mehr oder weniger (gekonnt) tun. Und, dass es Verschwörungen großer Zahl gibt, weil Mächtige und Milliardäre beständig die Regeln der Demokratie mit Füßen treten.
So wenig, wie wir uns auf den Begriff „Verschwörungstheoretiker“ einlassen müssen, müssen wir uns auf den Begriff „Viren“ einlassen. In dem Sinn: Gehen wir raus aus dem Versuch uns zu rechtfertigen und lassen wir die Rechtfertigung der Virustheorie hinter uns, genauso, wie wir den Rechtfertigungszwang gegenüber angeblichen Verschwörungstheorien klar zurückweisen sollten.
Verwenden wir in Zukunft also Ihre hervorragende Definition, ohne am Begriff des Virus festzuhalten. Der Begriff Virus wurde missbraucht, er ist nicht notwendig. Die freundlichen „Pakete mit genetischen Informationen, die verschickt werden“ erscheinen mir als die viel bessere Definition.
In diesem Sinn, danke für Ihre Ausführungen und ich hoffe, dass ich mit meinem Beitrag ein paar Fragen angesprochen habe, die Sie auch interessiert haben.
Mit herzlichen Grüßen, Bertram Burian
Quellen und Anmerkungen
(1) Apolut – „Im Gespräch“ vom 20.5. 2025: Dr. Wodarg bei Markus Fiedler: https://apolut.net/im-gespraech-wolfgang-wodarg/
(2) Bei der Eingabe in Google Maps ergeben sich allerdings verschiedene Ergebnisse, je nachdem ob man „Wolfgang Wodarg“ und „Christian Drosten“ als Suchbegriff eingibt, oder ob man „Wolfgang Wodarg, ehemaliger Bundestagsabgeordneter“ und „Christian Drosten, deutscher Virologe“ eingibt. Im zweiten Fall ist Christian Drosten leicht „vorne“, aber keineswegs in allen Ländern. Wenn man diese Recherche durchführt, muss man sich vergegenwärtigen, dass „Wolfgang Wodarg“ einen Begriff der Gegenöffentlichkeit darstellte, während „Christian Drosten“ ein Begriff des alles beherrschenden, vehement von tausenden Zeitungen, Sendern und Portalen erzwungenen öffentlichen Denkens war. Trotzdem lag Dr. Wodarg zeitweise weit vorne. Meine Interpretation: Die Öffentlichkeit sucht intuitiv die Wahrheit, bis sie weg manipuliert wird. Das Ringen um die Öffentliche Meinung ist von allergrößter Bedeutung!
(3) Google Trends: https://trends.google.com/trends/explore?date=2020-01-01%202020-12-31&q=Wolfgang%20Wodarg,Christian%20Drosten
(4) Vergleiche unter anderem: Mag. Nadia Danneberg: Tote lügen nicht!: Geimpft + geschädigt + gestorben + TOTgeschwiegen, 2024 und: TOTE LÜGEN NICHT! Der politische und medizinische Amoklauf!, 2025
(5) Karin Mölling: Supermacht des Lebens, CH Beck Verlag, 2015
(6) Dr. Lank und andere:
https://apolut.net/m-pathie-marvin-haberland/
https://wissenschafftplus.de/cms/de/wichtige-texte
https://www.wissen-neu-gedacht.de/interviews
(7) Torsten Engelbrecht, Dr. Med. Claus Köhnlein: Virus-Wahn, Lahnstein Verlag, 9. Auflage 2020
(8) Min 04:26
(9) Vgl. u.a.:
-
Dr. Gerd Reuther: https://tkp.at/?s=Reuther&orderby=relevance&order=DESC&post_type=post
-
Peter C. Götzsche: „Tödliche Medizin und organisierte Kriminalität, Wie die Pharmaindustrie das Gesundheitswesen korrumpiert“ Riva Verlag 2015, 3. Auflage 2021
-
Mary Holland und Zoey Otoole: “Schildkröten bis ganz nach unten – Wissenschaft und Mythos des Impfens“ ISBN: 978-3-9823567-8-5, printed by Amazone-Distribution 2023
-
Gerd Reuther: „Hauptsache krank? Ein neuer Blick auf die Medizin in Europa“ Engelsdorfer Verlag 2023
Zitat von Seite 134:
„Die Wissenschaft, die als neue Heilsautorität quasi-religiöse Funktionen erfüllt, wurde im 20. Jahrhundert immer stärker durch die Interessen von Geldgebern korrumpiert. … Zunehmende Kontrolle durch die Pharmaindustrie bedingt eine Themenselektion nach finanziellen Ertragsaussichten. Viren und fehlerhafte Gene werden anstelle von Umweltfaktoren zu Krankheitsursachen erklärt, weil antivirale Medikamente und Genmanipulationen an den Mann und die Frau gebracht werden sollen.“
(10) Corona-Ausschuss Sitzung 90: https://odysee.com/@Corona-Ausschuss:3/Andrew-Kaufman-Stefan-Lanka-sitzung-90-de:4
(11) The ranker: “How Prisons Handled The Spanish Flu”
https://www.ranker.com/list/how-prisons-handled-spanish-flu/megan-summers
Und:
Gina Kolata: “The Story of the Great Influenza Pandemic of 1918 and the Search for the Virus That Caused It” Farrar, Straus and Giroux Verlag, 2011
(12) Siehe:
-
Torsten Engelbrecht, Dr. Med. Claus Köhnlein: Virus-Wahn, Lahnstein Verlag, 9. Auflage 2020
-
Mary Holland und Zoey Otoole: “Schildkröten bis ganz nach unten – Wissenschaft und Mythos des Impfens“ ISBN: 978-3-9823567-8-5, printed by Amazone-Distribution 2023
(13) Karin Mölling: Supermacht des Lebens, CH Beck Verlag, 2015
(14) Nach einem Interview mit der Virologin Prof. Dr. Karin Mölling am 14. März 2020 musste der Sender RadioEins-RBB sich öffentlich entschuldigen – auf wessen Druck auch immer! Die „Entschuldigung“ nahm er vor, indem er die wissenschaftlich höchst fundierte Professorin belehrte und sie als zynisch und verharmlosend darstellte.
Am Vortag hatte sich RadioEins erlaubt, die emeritierte Professorin und Direktorin des Instituts für Medizinische Virologie an der Universität Zürich zu interviewen und sie mit u.a. diesen Sätzen zu Wort kommen zu lassen:
„Das, was jetzt passiert in der Welt, ist eine der Situation nicht angemessene Angstmacherei. … Ich bin auch gegen die Schließung von Schulen, Kindertagesstätten und so was, da bin ich dagegen. Die Kinder sind am besten in der Schule aufgehoben – am besten auch in der Ganztagsschule und in Sportvereinen. Man soll nicht alles abwürgen. Das ist nicht richtig, weil man die Infektion sowieso gar nicht verhindern kann – im Gegenteil, sie bleibt dann in den Wohnzimmern, in den Familien hängen. … Ehrlich gesagt: Ich fühle mich als Virologin bei meiner Ehre gepackt“.
RadioEins-RBB vom 15.3.2020: https://web.archive.org/web/20200315092104/https://www.radioeins.de/programm/sendungen/die_profis/archivierte_sendungen/beitraege/corona-virus-kein-killervirus.html
RadioEins-RBB vom 14.3.2020:
(15) Friedrich Engels sprach dieses Problem im „Antidühring“ schon vor 147 Jahren mit diesen Worten an:
„Für den Metaphysiker sind die Dinge und ihre Gedankenabbilder, die Begriffe, vereinzelte, eins nach dem andern und ohne das andre zu betrachtende, feste, starre, ein für alle Mal gegebene Gegenstände der Untersuchung. Er denkt in lauter unvermittelten Gegensätzen: seine Rede ist ja, ja, nein, nein, was darüber ist, ist vom Übel. Für ihn existiert ein Ding entweder, oder es existiert nicht: ein Ding kann ebenso wenig zugleich es selbst und ein andres sein. Positiv und negativ schließen einander absolut aus; Ursache und Wirkung stehen ebenso in starrem Gegensatz zueinander. Diese Denkweise erscheint uns auf den ersten Blick deswegen äußerst plausibel, weil sie diejenige des sogenannten gesunden Menschenverstandes ist. Allein der gesunde Menschenverstand, ein so respektabler Geselle er auch in dem hausbackenen Gebiet seiner vier Wände ist, erlebt ganz wunderbare Abenteuer, sobald er sich in die weite Welt der Forschung wagt; und die meta- physische Anschauungsweise, auf so weiten, je nach der Natur des Gegenstandes ausgedehnten Gebieten sie auch berechtigt und sogar notwendig ist, stößt doch jedes Mal früher oder später auf eine Schranke, jenseits welcher sie einseitig, borniert, abstrakt wird und sich in unlösliche Widersprüche verirrt, weil sie über den einzelnen Dingen deren Zusammenhang, über ihrem Sein ihr Werden und Vergehen, über ihrer Ruhe ihre Bewegung vergisst, weil sie vor lauter Bäumen den Wald nicht sieht. Für alltägliche Fälle wissen wir z.B. und können mit Bestimmtheit sagen, ob ein Tier existiert oder nicht; bei genauerer Untersuchung finden wir aber, dass dies manchmal eine höchst verwickelte Sache ist, wie das die Juristen sehr gut wissen, die sich umsonst abgeplagt haben, eine rationelle Grenze zu entdecken, von der an die Tötung des Kindes im Mutterleibe Mord ist; und ebenso unmöglich ist es, den Moment des Todes festzustellen, indem die Physiologie nachweist, dass der Tod nicht ein einmaliges, augenblickliches Ereignis, sondern ein sehr langwieriger Vorgang ist. Ebenso ist jedes organische Wesen in jedem Augenblick dasselbe und nicht dasselbe; in jedem Augenblick verarbeitet es von außen zugeführte Stoffe und scheidet andre aus, in jedem Augenblick sterben Zellen seines Körpers ab und bilden sich neue; je nach einer längeren oder kürzeren Zeit ist der Stoff dieses Körpers vollständig erneuert, durch andre Stoffatome ersetzt worden, so dass jedes organisierte Wesen stets dasselbe und doch ein andres ist. Auch finden wir bei genauerer Betrachtung, dass die beiden Pole eines Gegensatzes, wie positiv und negativ, ebenso untrennbar voneinander wie entgegengesetzt sind, und dass sie trotz aller Gegensätzlichkeit sich gegenseitig durchdringen; ebenso, dass Ursache und Wirkung Vorstellungen sind, die nur in der Anwendung auf den einzelnen Fall als solche Gültigkeit haben, dass sie aber, sowie wir den einzelnen Fall in seinem allgemeinen Zusammenhang mit dem Weltganzen betrachten, Zusammengehen, sich auflösen in der Anschauung der universellen Wechselwirkung, wo Ursachen und Wirkungen fortwährend ihre Stelle wechseln, das was jetzt oder hier Wirkung, dort oder dann Ursache wird und umgekehrt. Alle diese Vorgänge und Denkmethoden passen nicht in den Rahmen des metaphysischen Denkens hinein. Für die Dialektik dagegen, die die Dinge und ihre begrifflichen Abbilder wesentlich in ihrem Zusammenhang, ihrer Verkettung, ihrer Bewegung, ihrem Entstehen und Vergehen auffasst, sind Vorgänge wie die obigen, ebenso viel Bestätigungen ihrer eignen Verfahrungsweise. Die Natur ist die Probe auf die Dialektik, und wir müssen es der modernen Naturwissenschart nachsagen, dass sie für diese Probe ein äußerst reichliches, sich täglich häufendes Material geliefert und damit bewiesen hat, dass es in der Natur, in letzter Instanz, dialektisch und nicht metaphysisch hergeht. Da aber die Naturforscher bis jetzt zu zählen sind, die dialektisch zu denken gelernt haben, so erklärt sich aus diesem Konflikt der entdeckten Resultate mit der hergebrachten Denkweise die grenzenlose Verwirrung, die jetzt in der theoretischen Naturwissenschaft herrscht und die Lehrer wie Schüler, Schriftsteller wie Leser zur Verzweiflung bringt.“
https://marx-wirklich-studieren.net/wp-content/uploads/2013/07/engels-anti-d.pdf Seite 20
(16) Dr. Christian Schubert, Psychoneuroimmunologie: http://www.christian-schubert.at/ ; http://www.christian-schubert.at/blog/
(17) Dr. Michael Nehls: https://michael-nehls.de/
Vergleich u.a. auch: Rüdiger Dahlke: „Mindfood“ Scorpio Verlag, 2022
(18) Stanford-Professor John Ioannidis in der Süddeutschen Zeitung, 2016: „Klinische Forschung ist oft falsch und nutzlos“.
ORF: Dimensionen, am 4.9.2024: „John Ioannidis: Das Gewissen der Wissenschaft“.
22. Juni 2016: https://www.sueddeutsche.de/wissen/klinische-forschung-oft-falsch-und-nutzlos-1.3046050
(19) Hier noch ein Beispiel: Just, als ich Ihnen diesen Brief schreibe, geht beim ORF diese Meldung durch den Äther: Der Genetische Code des Axolotl, ein in Mexiko lebender Schwanzlurch, dem Gliedmaßen nachwachsen können, wurde geklärt. Die Journalistin fragt:
„Doch woher wissen die Zellen an welcher Stelle welches Körperteil nachgebildet werden soll? Ob Sie etwa einen Daumen, oder doch einen kleinen Finger nachbilden sollen?“
Weiter heißt es in dem Beitrag:
„Diese Frage war bis vor kurzem noch offen. Das Team rund um den Biologen und gebürtigen Briten Leo Otsuki hat den Code nun geknackt. Wir haben herausgefunden, wie sich die Zellen gegenseitig ein Signal senden, um zu kommunizieren, was an welcher Stelle nachwachsen soll. Wir freuen uns sehr über diese Entdeckung, denn die Frage, wie Gliedmaßen nach einer Verletzung mit der richtigen Struktur nachwachsen, hat die Wissenschaft seit mehr als 200 Jahren beschäftigt. Das Signal wiederum wird von einem neu entdeckten Protein ausgelöst. Dieses Protein erfüllt eine Art Gedächtnisfunktion und sorgt dafür, dass auch nach dem Verlust eines Armes oder Beines nicht vergessen wird, was hier eben noch war und nun wieder nachwachsen muss.“
Beiträge dieser Art gibt es in der heutigen veröffentlichten Wissenschaft viele und niemand scheint sich zu fragen, wie denn ein Protein eine zielgerichtete „Gedächtnisfunktion“ haben könne und bewusst, wenn es gebraucht wird, Signale ausschickt, um gezielt zu kommunizieren, um zu bewerkstelligen, dass ein Körperteil nachwächst… Alles scheint so logisch und endlich sei alles aufgeklärt… Aber bei näherer Betrachtung können wir nur sehen, dass wir kaum etwas verstanden haben!
Quellen:
https://oe1.orf.at/player/20250522/794988/1747891341300
https://www.nature.com/articles/s41586-025-09036-5
(20) Wikipedia zur „Irreducible Complexity“-Theorie: https://en.wikipedia.org/wiki/Irreducible_complexity
Die in diesem Artikel geäußerten Ansichten spiegeln nicht unbedingt die Ansichten der fixen Autoren von TKP wider. Rechte und inhaltliche Verantwortung liegen beim Autor.
Bertram Burian, Jahrgang 1954, war Lehrer und interimistischer Direktor an einer Wiener Neuen Mittelschule.
Unsere Arbeit ist spendenfinanziert – wir bitten um Unterstützung.
Folge TKP auf Telegram oder GETTR und abonniere unseren Newsletter.
WHO: Insiderhandel mit Angst – Diagnose Systemversagen: Dr. Wodargs Abrechnung in Koblenz
Wodarg zum Covid-Jubiläum: Laborursprung ist Unsinn
Wodarg im EU-Parlament zur WHO-Reform
Über die Entartung der WHO und anderer internationaler Organisationen – Wolfgang Wodarg
Sehr spannend. Hierzu auch die Forschungen von Dr Thomas Cowan, der in Laborversuchen verschiedene Virengebilde im Fleisch nachgewiesen hat, das mit keinen, kleinen, mittleren und hohen Dosen von Antibiotika „behandelt wurde“.
Je mehr Arzneimittel verabreicht wurden, desto höhere(schnellere) Zerfallerscheinungen und größere Varietät an Virengebilden war unter dem Mikroskop zu beobachten.
Der Nachweis eines isolierten Covidvirus aus einem Patienten wurde meines Wissens bis 2023 nicht erbracht.
Ein Virus zu isolieren ist ein Nachweis seiner Existenz, so die ehemalige wissenschaftliche Grundfeste.
Andereseits sprachen mache Ärzte in den Usa davon, dass jede neue Variante mehrheitlich andere ethnische Gruppe „befiel“, was wiederum auf eine Manipulation via crispr-Technologie hindeuten kann.
Solange nicht alle internen Dokumente- auch Gespräche – aller beteiligten Gruppen in Politik, Wissenschaft, Geheimdiensten und Medien bekannt sind, haben wir kein vollständiges Bild von dem, was wirklich lief und läuft.
Ein gutgemeinter, aber langatmiger Artikel. Tatsächlich werden wissenschaftliche Erkenntnisse ähnlich utilisiert, in einer interessengeleiteten Gesellschaft, wie normale Nachrichten. Bestimmte Teile werden fokussiert, dienen bestimmten Narrativen, oder werden gecancelt, da sie ganze Industriezweige finanziell beeinträchtigen oder vernichten würden…Lieber kreiert der skrupellose Gewinnmaximierer oder Machtstrebling selbst Notsituationen, in welchen seine vorhandene Ware reißenden Absatz findet. Pandemien, Kriege, Klimaerwärmung….🤮😖
In diesem Zusammenhang wird das Virus, noch unzureichend erforscht, als schreckliche Bedrohung verkauft. Tatsächlich gäbe es uns heute nicht ohne Viren und Bakterien. Sie sind Allrounder und wir tragen sie kiloweise mit uns herum. Unser Körper, unsere Welt lebt zwischen Angriff und Ausgleich. Alles andere hätte sie und uns längst zerstört. Unser Immunsystem, auch noch in vielerlei Hinsicht ein Rätsel, schützt uns. Es lebt, schult sich ständig, agiert und reagiert, und wie alles auf dieser Welt gedeiht es am Besten unter optimalen Bedingungen. ❤️ Seien wir gut zueinander. 🤝🥂
@ AUTOR et al. – laut „HochSchul-Virologie“ beherbergt der SUPER-Organismus MENSCH – also jeder einzelne – u.a. geschätzte „3 8 0“ Billionen (Tsd.Mrd.) VIREN und „3 8“ Bio. BAKTERIEN (allein im Darm „1,2“ Kilogramm) !?! – und wären Viren groß wie Sand-Körner, bildeten sie eine „15“ (fünfzehn) KILO-Meter dicke Schicht um den GLOBUS (ges. Troposphäre) – bei Bakterien wären es noch „andert-halb“ !?! – Quellen in „spektrum.de“ – April u. Dezember „20-20“ !!!)
. . . und Dr. Wodarg et al. habe Ich schon längstens auf „meinen“ hiesigen“ InfoPost unter Artikel „Sorgten US-Biolabore…“ (so ins Suchfeld / Mai ’23 / Update in ’24) pers. hingewiesen !?!
Der „Globale Lockdown“ (Shutdown / Standby / Sechs Wochen vor 29. April ‚ 20 !!!)) war „zwingend“ notwendig, weil sich der in „1998“ entdeckte sog. „Zivilisations-Killer“ (Mehr-Kilometer-Asteroid „Object 1998 OR 2“) „erst wieder“ ab Mitte März ’20 beobachten und berechnen ließ !?! – Grundsatz: – Da DRAUSSEN läuft NICHTS auf SCHIENEN – !?! – bei Unklarheiten gern „hier“ Fragen stellen ;-)
Ich weiß nicht, krank oder gesund scheint mir mehr eine Energiefrage zu sein. Ist der Fluß blockiert, wird man leicht krank. Schiebt man den Fluß an, geistig, bleibt man gesund. Schließlich zwingt die Lebensenergie sogar die tote Materie dazu, lebendig zu sein, die physische Körpermaterie, die aber sofort zu zerfallen beginnt, wenn der Funke fort ist…
Genetische Strukturen einer Gattung „Viren“ zuzuordnen, resultiert aus der (jeder Wissenschaft innewohnenden) Notwendigkeit, Beobachtetes oder Erforschtes zu benennen, in Zusammenhänge einzuordnen, zu klassifizieren etc. Das beinhaltet immer eine gewisse „Willkür“, die das Denken auch in eine „falsche“ Richtung lenken kann. Solche zwangsläufig vorhandene „Grauzonen“ und Unschärfen lassen sich leider grob missbräuchlich für (Profit-)Zwecke verwenden, wie zuletzt die „Pandemie“-Inszenierung vorgeführt hat …
Eine andere Sicht auf Viren müsste man aus der Biologie heraus beschreiben und nicht aus dem Blickwinkel der Geschichte.
Man muss auch bei Dr. Wodarg nicht mit allem einverstanden sein, was er auftischt. Die Frage bei Viren dürfte immer und überall sein, wie unser „Milieu“ auf sie reagiert. Und man kann auch nicht jeden, der oder die mit Krankheit reagiert bloß sagen: Pech gehabt. Mir ist die ganze Diskussion langsam „zu hoch“.
Realitätsfern.