Indien: Anstieg plötzlicher Todesfälle bei Covid-Geimpften

16. Juni 2025von 5,2 Minuten Lesezeit

Offizielle Daten zeigen, dass das Land einen Anstieg der Todesfälle im Zusammenhang mit Nebenwirkungen der Covid-Impfung wie Schlaganfällen, Blutgerinnseln und Herzstillstand verzeichnet. Das zeigt eine neue Studie aus Indien.

Die Ergebnisse wurden der Studie von Abin Kulathunkal Rajan et al mit dem Titel „Serious adverse events following immunization and predictors of mortality associated with COVID-19 vaccination in India: a secondary data analysis of nationwide causality assessments“ (Schwerwiegende unerwünschte Ereignisse nach Impfungen und Prädiktoren für Mortalität im Zusammenhang mit COVID-19-Impfungen in Indien: eine Sekundäranalyse landesweiter Kausalitätsbewertungen) wurden in der Fachzeitschrift Therapeutic Advances in Vaccines and Immunotherapy veröffentlicht.

Die Studie untersucht schwerwiegende unerwünschte Ereignisse nach der Impfung (AEFI) im Zusammenhang mit Covid-Impfstoffen in Indien. Die Forscher analysierten offizielle Regierungsdaten, aus denen die Sterblichkeitsraten, Verletzungen, Behinderungen und der Impfstatus der Bevölkerung hervorgehen.

Interessanterweise ist Indien jedoch eines der wenigen Länder, das während der Massenimpfkampagne keine mRNA-Impfungen eingeführt hat. Die indische Behörden verweigerten den Pharmariesen Pfizer und Moderna wie im Februar 2021 berichtet die Zulassung, sodass die mRNA-Impfstoffe dort nie verwendet wurden. Man setzte vielmehr auf Covishield, ein Adenovirus-Vektorimpfstoff von AstraZeneca, und den inaktivierten Virusimpfstoff Covacin, einer Eigenentwicklung der indischen Firma Bharat Biotech.

Während ihrer Studie nutzte das Forscherteam Berichte des Nationalen AEFI-Ausschusses der indischen Regierung. Die Studie konzentriert sich auf Berichte zur Kausalitätsbewertung, die vom Ausschuss des indischen Ministeriums für Gesundheit und Familienfürsorge veröffentlicht wurden.

Die Forscher gaben an, dass sie Trends bei schwerwiegenden unerwünschten Ereignissen im Zusammenhang mit Impfstoffen identifizieren und Faktoren ermitteln wollten, die die Sterblichkeit der betroffenen Personen vorhersagen.

Sie analysierten insgesamt 2708 gemeldete schwerwiegende unerwünschte Ereignisse nach Impfungen (AEFI).

Zu den gemeldeten AEFIs gehörten Todesfälle und potenziell tödliche Reaktionen wie Herzstillstand und Blutgerinnsel.

Langzeiterkrankungen wie Krebs, die wahrscheinlich zu weiteren Todesfällen geführt haben, wurden jedoch nicht erfasst.

Dennoch zeigen die Daten steigende Sterblichkeitsraten bei denjenigen, die Covid-Impfungen erhalten haben.

Die Studie ergab, dass insbesondere bei Männern Herz-Kreislauf-Schäden in einem engen Zusammenhang mit impfstoffbedingten Todesfällen standen.

Diese Ergebnisse werfen einige ernsthafte Fragen zur Überwachung der Impfstoffsicherheit in Indien auf.

Die Studie wertet Berichte über schwerwiegende AEFI vom Beginn der Impfkampagne im Januar 2021 bis Mai 2023 aus.

Nachfolgend sind die wichtigsten Datenquellen und Studienparameter aufgeführt:

  • Analysierte Daten: 2708 schwerwiegende AEFI-Meldungen, klassifiziert nach Alter, Geschlecht, Impfstofftyp, Saisonalität und geografischem Ort.

  • Kausalitätsbewertungskategorien: Impfstoffbedingte Reaktionen, Impffehler, zufällige medizinische Ereignisse und nicht klassifizierte Fälle.

  • Statistische Methoden: Logistische Regressionsmodelle wurden verwendet, um unabhängige Prädiktoren für die Sterblichkeit zu identifizieren.

  • Primärer Endpunkt: Tod oder Genesung nach einer schwerwiegenden AEFI-Episode.

Covishield (Adenovirus-Vektorimpfstoff von AstraZeneca/Oxford) war für 69,8 % der AEFI-Fälle verantwortlich.

An zweiter Stelle folgte Covaxin (inaktivierter Virusimpfstoff von Bharat Biotech) mit 12,8 %.

Die russischen Impfstoffe Sputnik V und Corbevax wiesen weitaus weniger gemeldete AEFI-Fälle auf.

Die Studie ergab, dass 1 % der schwerwiegenden AEFI-Fälle zum Tod führten. Die Forscher stellten fest, dass dies eine erhebliche Zahl von Todesfällen war.

58,9 % der AEFI-Fälle erforderten einen Krankenhausaufenthalt, aber die Patienten erholten sich wieder.

Ältere Menschen (60+) hatten laut den Daten das höchste Sterberisiko durch Impfstoffe.

Männer hatten eine deutlich höhere Sterblichkeitsrate als Frauen.

AEFI-Fälle, deren Ursache als „unbestimmt/nicht klassifiziert” angegeben wurde, hatten eine fünfmal höhere Sterblichkeitsrate als kategorisierte AEFIs – ein beunruhigendes Ergebnis.

Von den Auswirkungen auf die Organsysteme waren die Herz-Kreislauf-Systeme am stärksten betroffen.

Neurologische und gastrointestinale Komplikationen wiesen trotz ihrer Schwere deutlich niedrigere Sterblichkeitsraten auf.

In erster Linie gibt die hohe Rate der „nicht klassifizierten” Fälle Anlass zu großer Sorge. Schockierende 28,8 % der schwerwiegenden AEFI-Fälle wurden als „unbestimmt/nicht klassifizierbar” eingestuft. Diese Fälle wiesen jedoch die höchste Assoziation mit Mortalität auf.

Diese unklare Kausalität ist ein wichtiges Warnsignal und wirft ernsthafte Bedenken hinsichtlich der Überwachung der Impfstoffsicherheit und der diagnostischen Genauigkeit in Indien auf.

Wenn fast ein Drittel der schweren Fälle ungeklärt bleibt, wie können die Gesundheitsbehörden dann Risiken wirksam mindern?

Ein weiteres Warnsignal ist der alarmierende Anstieg kardiovaskulärer Komplikationen.

Die Dominanz kardiovaskulärer AEFIs (31,3 %) – und ihre bedeutende Rolle bei der Sterblichkeit – steht im Einklang mit den weltweiten Bedenken hinsichtlich impfstoffbedingter Myokarditis und thrombotischer Ereignisse.

Besonders besorgniserregend ist der hohe Prozentsatz nicht klassifizierter AEFI-Fälle – wenn die Kausalität in diesem Ausmaß nicht ermittelt werden kann, untergräbt dies das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Überwachung der Impfstoffsicherheit.

Hier die Zusammenfassung aus der Studie

Die Studie analysierte Daten aus 2708 Berichten über schwerwiegende Nebenwirkungen, die bis Mai 2023 vom National AEFI Committee in Indien geprüft wurden. Die Studie ergab, dass viele schwerwiegende Nebenwirkungen entweder zufällig auftraten (45 %) oder nicht klassifizierbar waren (29 %). Die meisten dieser Meldungen stammten von Personen, die den Impfstoff Covishield erhalten hatten (70 %), während weniger Meldungen von Personen kamen, die Covaxin erhalten hatten (13 %). Von den gemeldeten schwerwiegenden Nebenwirkungen führten 42 % zum Tod, während 59 % zu einem Krankenhausaufenthalt, aber zur Genesung führten. Die häufigsten Nebenwirkungen betrafen das Herz (31 %), gefolgt vom Atmungssystem (13 %) und dem Nervensystem (13 %). Alter und Geschlecht waren wichtige Faktoren, wobei ältere Erwachsene und Männer ein höheres Risiko für schwerwiegende Folgen hatten. Die Studie ergab auch, dass Frauen, jüngere Menschen und Personen mit bestimmten Arten von Nebenwirkungen ein geringeres Sterberisiko hatten. Darüber hinaus wiesen schwerwiegende Nebenwirkungen, die in Nord- und Westindien sowie im Winter gemeldet wurden, andere Muster auf als in anderen Regionen und zu anderen Zeiten. Insgesamt zeigt die Studie, dass ein höheres Alter, das männliche Geschlecht, nicht klassifizierte Nebenwirkungen und solche, die das Herz-Kreislauf-System betreffen, mit höheren Sterblichkeitsraten verbunden sind. Sie unterstreicht die Notwendigkeit einer sorgfältigen Überwachung von Personen, die nach der Impfung schwerwiegende Nebenwirkungen zeigen, insbesondere von Personen mit erhöhtem Risiko.

In Zukunft müssen die indischen Impfbehörden die Transparenz verbessern, die Sicherheitsbewertungen in Echtzeit verstärken und die Impfpolitik anpassen, um die am stärksten gefährdeten Personen zu schützen.


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4 Kommentare

  1. Dorothea 16. Juni 2025 um 13:37 Uhr - Antworten

    Wann endlich sprechen die Ärzte endlich Klartext? Erst kürzlich wollte ein Krankenhaus meine junge Nichte mit einer „Venenentzündung“ nach Hause schicken. Dabei handelte es sich um eine Thrombose im Unterschenkel. Eine nochmalige Untersuchung fand erst durch die Beharrlichkeit der Mutter statt. „Ist ja nur eine leichte Thrombose!“
    Noch dazu wurde die junge Frau schon einmal, vor über einem Jahr, wegen einer Thrombose im Achselbereich operiert. Erkennt man da nicht gleich den Zusammenhang, im Zeitalter der elektronischen Patientenakte?

    Übrigens, dreimal geimpft für ein gelbes Armband.

  2. Jan 16. Juni 2025 um 10:19 Uhr - Antworten

    Man wird sich fragen müssen, welche Mechanismen hier wirken, denn die Fehler der mRNA-Plattform können es nicht sein. Außerdem stellt sich die Frage nach der Gefährlichkeit der russischen und chinesischen Produkte, die wohl auf einer ganz ähnlichen Technik basieren.

    • W. Baehring 16. Juni 2025 um 20:36 Uhr - Antworten

      Zitat: “Man wird sich fragen müssen, welche Mechanismen hier wirken, denn die Fehler der mRNA-Plattform können es nicht sein“.
      Welche „Fehler der mRNA-Plattform“ meinen Sie, „die es NICHT sein können“?

      Ich will versuchen, es für uns alle (mich eingeschlossen!) „populärwissenschaftlich“ zu erklären, indem ich ausnahmsweise mal Wikipedia zuhilfe nehme:
      Die Vektor-Plattform von AstraZeneca (im speziellen Fall „Covishield“, ein Adenovirus-Vektorimpfstoff) verwendet im Gegensatz zur mRNA-Plattform von Biontech/Pfizer und Moderna KEINE Lipid-Nanopartikel (LnP) als Transportvehikel für die fremde Spike-RNA, sondern ein modifiziertes Affen-Virus (das Schimpansen-Adenovirus) als Transportvehikel für die fremde Spike-DNA (!)
      Es wird also statt einer Transfektion durch LnP (mRNA-Plattform) eine Infektion durch das modifizierte Affen-Virus (Vektor-Plattform) vorgenommen.
      In einem zusätzlichen Zwischenschritt innerhalb der infizierten Zelle (bzw. deren Zellkern) wird aus dieser DNA-Vorlage zunächst mRNA erstellt (Transkription), die dann aus dem Zellkern transportiert und im Cytoplasma von Ribosomen der Zellen als Bauplan verwendet wird (Translation).
      (Letzterer Schritt entspricht also genau dem Vorgang bei mRNA-„Impf“-Stoffen, bei denen mit der „Impfung“ der Bauplan aber als LnP-umhüllte mRNA direkt in die Zelle gelangt).
      Das nun in der Folge hergestellte Spike-Protein bzw. Teile dessen werden danach von den infizierten Wirtszellen an ihrer Zelloberfläche präsentiert. Dadurch wird eine Immunantwort gegen das Spike-Protein provoziert sowie auch gegen die Zellen, die es an ihrer Oberfläche präsentieren.

      Resultat:
      Die durch den Virus-Vektor infizierten Zellen der Vektor-Plattform werden im Zuge der Immunreaktion gegen scheinbar „kranke“ Zellen, die körperfremde Proteine präsentieren, genauso zerstört wie die von der LnP transfizierten Zellen der mRNA-Plattform.

      Und damit haben wir bei der Virus-Vektor-Plattform prinzipiell das gleiche „impf“ –induzierte, autoimmune, systemische Schadensbild wie auch bei der mRNA-Plattform.
      Der „Kardinalfehler“ ist also bei beiden Plattformen der Gleiche.

  3. Gabriele 16. Juni 2025 um 9:45 Uhr - Antworten

    In Indien wird man zumindest anders mit diesem Wissen umgehen als hier… sie werden sich nicht Augen und Ohren zuhalten. Nicht umsonst ging es auch den ärmsten dort noch besser, als den Betuchten, weil sie die traditionelle Medizin in Anspruch nahmen (Ayurveda, Ernährung, Verhalten). Die Klügeren „Reichen“ gingen zu den großartigen Homöopathen dort. Alles nachzulesen in meinen Artikeln hier zum Thema Homöopathie in Indien während Corona. Diese Kliniken hatten fast keine Toten zu verzeichnen, obwohl niemals „Intensivstation“ nötig war, nur einfache Sauerstoffgabe… und eben das richtige Mittel.

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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