Putin skizziert Friedensbedingungen

30. Mai 2025von 3,3 Minuten Lesezeit

Zahlreiche russische Quellen haben am Mittwoch Berichten zufolge die Bedingungen Wladimir Putins für eine Beendigung des Ukraine-Kriegs bekannt gegeben, die sich gegenüber denen vor Beginn des Konflikts im Jahr 2022 kaum geändert haben.

Den Informanten zufolge will der Kreml-Chef eine schriftliche Zusage des Westens, dass die Ukraine niemals der NATO beitreten wird, die Beendigung der Osterweiterung des Bündnisses, die Aufhebung der Sanktionen, die Freigabe russischer Vermögenswerte und den Schutz der russischsprachigen Bevölkerung der Ukraine in einer Nachkriegssituation.

Die Reaktionen des US-Deep-States kommentiert Tucker Carlson in seiner Morning Note so:

„Die leidenschaftlichsten Russland-Falken in Washington wollen davon nichts hören, aber diese Forderungen sind völlig vernünftig. Amerika spielte mit dem Gedanken an eine Gewalt, die zur Auslöschung führen könnte, als die Sowjetunion in den 60er Jahren nur wenige Kilometer vor seiner Küste Atomwaffen stationierte, und das heutige Moskau hat ebenso das Recht, sich durch die Möglichkeit der Einrichtung von Abschussbasen der NATO an seinen Grenzen bedroht zu fühlen.

Wenn dieser Bericht zutreffend ist und Putin den Krieg wirklich beenden wird, wenn seine Gegner die genannten Forderungen erfüllen, dann ist die Fortsetzung des Krieges die Schuld des Westens.“

Verschiedene US Medien wie die New Xork Post berichten über die Liste mit Forderungen für die Beendigung des Krieges in der Ukraine, der russische Präsident Wladimir Putin vorgelegt hat – und diese sind fast unverändert gegenüber denen, die er vor mehr als drei Jahren vor Beginn seiner brutalen Invasion gestellt hatte.

Der im Vorjahr mit solider Mehrheit wiedergewählte Staatschef will eine schriftliche Erklärung der westlichen Staats- und Regierungschefs, dass sie den Beitritt der Ukraine zur NATO nicht zulassen werden – eine rote Linie für das Sicherheitsbündnis, dessen Charta vorsieht, dass jedes Land beitreten kann, wenn es von den Mitgliedstaaten einstimmig angenommen wird, wie drei russische Quellen am Mittwoch gegenüber Reuters erklärten.

Putin will außerdem, dass die NATO eine weitere Osterweiterung ablehnt und auch Georgien und Moldawien den Beitritt zum Bündnis verwehrt.

Zu den Bedingungen des russischen Präsidenten Wladimir Putin für die Beendigung des Krieges in der Ukraine gehört laut Berichten die Forderung, dass westliche Staats- und Regierungschefs schriftlich versprechen, die NATO nicht weiter nach Osten auszuweiten. Die mündlichen Versicherungen die dem damaligen Präsidenten der Sowjetunion Michael Gorbatschow gegeben wurden, wurden bekanntlich sehr rasch gebrochen.

Außerdem will er, dass der Westen die Sanktionen gegen sein Land aufhebt, obwohl Putin in mehreren Reden erklärt nicht nur nicht damit zu rechnen, sondern sogar westlichen Firmen den Zutritt in den russischen Markt verwehren zu wollen. Das soll dem Schutz der russischen Unternehmen dienen, die mit Produkten und Dienstleistung an die Stelle der westlichen Firmen getreten sind, die wegen der Sanktionen ihre Geschäfte in Russland schließen mussten.

Zwei weitere Bedingungen – die Freigabe russischer Vermögenswerte und der Schutz der russischsprachigen Bevölkerung der Ukraine – sind laut Reuters ebenfalls wichtige Forderungen.

„Putin ist zu Frieden bereit, aber nicht um jeden Preis“, sagte eine hochrangige russische Quelle mit Kenntnis der Denkweise der Kreml-Spitze gegenüber Reuters.

Eine russische Quelle sagte, wenn Putin erkennt, dass er einen Friedensvertrag zu seinen Bedingungen nicht erreichen kann, werde er den Ukrainern und den Europäern durch militärische Siege zeigen wollen, dass „der Frieden morgen noch schmerzhafter sein wird“.

Die ukrainische Führung hat den Westen jedoch aufgefordert, Putins Versöhnungsbekundungen nicht zu glauben und verwies dabei auf die Strategie des Kremls, die Bitten von Präsident Trump hinauszuzögern und alle von den USA geforderten Maßnahmen zu verweigern, um seine Friedensbereitschaft zu demonstrieren.


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21 Kommentare

  1. triple-delta 30. Mai 2025 um 20:24 Uhr - Antworten

    Putin weiß, dass der Westen seine Forderungen nie erfüllen resp. entsprechende Verträge einhalten wird. Aber er hält sich streng an das Prozedere, was er ja schon beim Anschluß der 4+1 Gebiete getan hat. Das darf im Westen nur kein Medienkonsument mitbekommen, denn dann würde ja die ganze Putindenunziation zusammenbrechen.

  2. cwsuisse 30. Mai 2025 um 19:49 Uhr - Antworten

    Im wesentlichen sind die russischen Bedingungen bereits seit dem 14. Juni 2024 bekannt. Ich halte diese Bedingungen für moderat.

  3. Sting2 30. Mai 2025 um 12:35 Uhr - Antworten

    Selenskijs droht Russland mit Reaktion auf Angriffe auf die Ukraine

    „Das wird es geben.Angriffsdrohnen, Abfangraketen, Marschflugkörper und ukr. Ballistik sind Schlüsselelemente“, sagte er in einer Abendansprache.

    Dass die russischen Angriffe ihrerseits bereits Gegenschläge sind, als Reaktion auf die Drohnenangriffe der Ukraine auf russische zivile Gebäude und Passagierflughäfen, hat Selenskij dabei vergessen zu erwähnen. 

  4. Sting2 30. Mai 2025 um 11:47 Uhr - Antworten

    Ukrainische Delegation in Berlin – Dinner mit »Asow«-Faschisten

    https://www.jungewelt.de/artikel/500706.ukrainische-delegation-in-berlin-dinner-mit-asow-faschisten.html

    Ukrainische Delegation zu Besuch im Bundestag. Mit dabei: Bekennende Bandera-Anhänger und Hitler-Bewunderer

    Und im Bundestag wurden dieser Tage „wackere Soldaten der heldenhaften Ukraine“, Asow-Faschisten inklusive, zum Kaffeekränzchen geladen,

    Die Initiative kam von – wem auch sonst? – der Fraktion der Oliven, für die neben der Vize-Fraktionschefin Brugger etwa deren „Waffenexperte“ Hofreiter dort aufschlug.

    Da iast den GRÜNEN die VERPESTUNG der UMWELT 6 DAS KLIMA keinen Pfifferling wert !!

    Aber auch Roderich – den Krieg nach Russland tragen – Kiesewetter war da:

    Den „Qualitätsmedien“ war das keine Meldung wert, und auch die Gastgeber vermieden jegliche, sonst übliche Jubelei auf Twittter/X sowie Fotos von der Nummer…

  5. Daisy 30. Mai 2025 um 9:32 Uhr - Antworten

    Sogar Kellogg sieht das ein.
    „Keith Kellogg zeigt Verständnis für Russlands Forderung nach einem Stopp der Nato-Osterweiterung. Trump sei bereit, über entsprechende Sicherheitsgarantien zu sprechen.“
    Er könne auf Anhieb vier weitere NATO-Staaten nennen, die das auch unterschreiben wûrden. Auch sei die NATO-Mitgliedschaft der Ukraine vom Tisch.
    https://www.berliner-zeitung.de/news/trump-gesandter-russische-bedenken-wegen-nato-erweiterung-nachvollziehbar-li.2329210

    • Varus 30. Mai 2025 um 10:42 Uhr - Antworten

      Trump müsste die stets gleichen Bedingungen seit Jahren kennen – bei den Grenzen gibt es nur minimale Aktualisierungen. Putin sagte bereits im Sommer 2024: Krim + 4 Oblasti – vielleicht kommen ein paar Dörfer bei Charkow, Kupiansk und Sumy hinzu, der aktuellen Frontlage entsprechend.

      Wozu hysterisiert Trump also auf Truth Social? Pepe Escobar dazu:

      „… Wie kann man einen diplomatischen Prozess mit einer so narzisstischen, unzuverlässigen Persönlichkeit führen, die Wutanfälle wie ein Vierjähriger wirft? …“

      • Daisy 30. Mai 2025 um 12:02 Uhr

        Pepe Escobar, der Vordenker von Varus, dessen Legionen verloren gingen… Er ist halt ein Trumphasser wie Sie. Hier gibts eh auch genug von der Sorte, zB die Adventisten des echten Sozismus, die hoffen, dass Putin die Sowjetunion wiederrichtet. Wurst!

        Trump ist jedenfalls keinesfalls schuld an diesem Krieg und auch nicht daran, dass er nicht endet. Klar soweit?

        Trump bietet Putin das a!les schon seit Monaten an, sogar hätte er die gesamte Ukraine haben können, aber Putin will noch mehr Oblasti erobern. Er meinte damals, Selenski sei nicht legitimiert. Darauf wollte Trump Selnski loswerden. Aber das genügte Putin immer noch nicht… Er liebäugelt ja auch mit Odessa. Schon seit Zarin Katherina russisch, was? Putin meinte vor einigen Tagen auf die Frage, wann er fertig sei: Bis alle Gebiete erobert sind, in denen Russen leben und Russland als Heimatland empfinden. Ja! Das war mal eine klare Auskunft. Vermutlich leben auch in den USA Russen…..

      • Varus 30. Mai 2025 um 12:38 Uhr

        Trump ist jedenfalls keinesfalls schuld an diesem Krieg und auch nicht daran, dass er nicht endet. Klar soweit?

        Hat er nicht die Lieferungen mal für wenige Tage gestoppt, dann aber wieder aufgenommen? Klar soweit?

        Erst kürzlich brachte TKP einen Artikel über das westliche Provozieren dieses Kriegs – vorbereitet auch in den Jahren 2017-2020, als ein gewisser Trump im Weißen Haus saß.

        Für Trump-Hardcore-Anbeter ist die leiseste Kritik an einem der Aspekte gleich Blasphemie. Was für Sekte… Ich halte übrigens nichts vom Sozialismus, aber von exzessiver Prahlerei auch nicht. Russlands Bedingungen in jetziger Form waren bereits im Sommer 2024 bekannt, wie auch die Zusammenhänge um die Banderas. Niemand hat Trump zum Prahlen gezwungen, alle Probleme binnen 24 Stunden zu lösen – jetzt hysterisiert er, wenn er merkt, dass dies nicht geht.

    • Varus 30. Mai 2025 um 16:52 Uhr - Antworten

      Auch der ehemalige US-Marine Brian Berletic (aus unabhängigen Medien sehr bekannt) bezweifelt in einem Interview, dass Trump überhaupt den Frieden will – jetzt wird die Maske abgenommen und die imperiale Biden-Politik fortgesetzt.

      • Daisy 30. Mai 2025 um 17:48 Uhr

        Man sucht eine Ausrede, warum man selbst mit dem Krieg nicht aufhören will. Sind Sie blauäugig? Habs Ihnen schon 1.000x erklärt: Trump verliert die Geduld mit Putin. Putin muss endlich aufhören damit! Das ist das, was ich schon die ganze Zeit befürchte, wenn Putin ihn weiterprovoziert, wird Trump neue Sanktionen gegen Russland verordnen und die Ukraine mit neuen Waffen beliefern. Er will damit noch ca. zwei Wochen warten. Dann wird man weitersehen. Trump vertraut Putin nicht mehr. Er hätte die Städte nicht bombardieren und dabei Kinder txten sollen. Das braucht er gar nicht als „Vergeltungsschlag“ á la Netanjahu hinzustellen. Es war ein Anflug von Hochmut, sonst nichts!

        Sie haben sich offenbar erwartet, dass Trump Putin hilft, die 4 Oblaste in der Ukraine zu erobern, indem er Bidens Programm stoppt und die Ukraine „blind“ macht, indem er keine Geheimdienstdaten mehr weitergibt. Da Putin das nur dazu nützt, um noch mehr Gebiete zu erobern, macht Trump das nicht. Russland ist mit den Schwarzmeergebieten immer noch nicht fertig. Er hat erst 70%. Und obwohl er nur im Schneckentempo weiterkommt, will er drei weitere Oblaste und Pufferzonen im Ausmaß von 2/3 zu 1/3 (4 Oblaste + Krim) erobern? Habs Ihnen schon vorgerechnet. Bei diesem Tempo ist Russland 2O35 damit fertig.
        Trump schaut garantiert nicht mehr lange zu. Das dann so zu drehen, als hätte er das von Anfang an so gewolkt, Trump wolle gar keinen Frieden, ist eine Chuzpe der Sonderklasse!

        Aber Sie haben ja oben schon behauptet, Trump ist schuld am Ukraine-Krieg und er ist schuld, dass er nicht endet. Und MIR halten ausgerechnet Sie sektoides Verhalten vor? Nicht zu fassen!

      • Fritz Madersbacher 30. Mai 2025 um 21:22 Uhr

        @Daisy
        30. Mai 2025 um 17:48 Uhr
        „Trump schaut garantiert nicht mehr lange zu“
        Was will er dann machen? Das Beste wäre, seine europäischen Vasallen zur Raison zu bringen, aber das verhindern seine Falken im eigenen Land …

  6. Daisy 30. Mai 2025 um 9:05 Uhr - Antworten

    Einiges kann nur Zug um Zug gehen. Das meiste hat ihm Trump schon im Februar angeboten, auch die Rûckgabe russ. Gelder. Aber natûrlich nur bei Friedensbereitschaft und Einigung auf einen Plan.
    Und warum hat Putin so lange gebraucht, seine Wünsche zu „skizzieren“? Na?

    Eines ist gewiss. Die EU wird die selbstschädigenden Sanktionen gegen Russland nie beenden, geschweige denn das geraubte Geld wieder hergeben. Die EU gehorcht dem Deep State und der möchte allem Anschein nach Deutschland zerstôren. Mörz möchte die Nordstream Pipelines für immer zuspxrren, wenns sein muss, noch eine Sprengung durchführen lassen. Und dass Russen Minderheitenrechte erhalten würden, zB auch im Baltikum, kann man auch vergessen, nicht in Selenskis Female Dog EU.

    Georgien und Moldawien sollen nicht der NATO beitreten dürfen. Das wäre wünschenswert. Aber was gibt Putin dafür? Dass er die Ukraine NICHT in diesem Schneckentempo weiterhin erobert? Auch das russische Militär ist in Wahrheit erschöpft. Wenn Putin weitermacht, wird es immer mehr Überfälle auf Russland geben und Vergeltungen mit Oreschniks auf Berlin? GB + F schicken jetzt ihre Soldaten in die Ukraine. Putin kônnte den Amis einen Min eraliendeal anbieten…

    Nichts liest man in Putins „Skizze“, wie er sich die Grenzsicherung vorstellt. Die Pufferzonen, die er jetzt einrichten môchte, müsste er ebenso erobern wie die Schwarzmeer-Oblaste. Meiner Ansicht nach müssten das Soldaten tun, die ein UN-Mandat haben. GB und F haben keins.

    • Daisy 30. Mai 2025 um 9:08 Uhr - Antworten

      Putin braucht Trump. Er hätte ihn öfter sollen, um ihn zu informieren, und er hätte ihn längst mal persônlich treffen sollen.

      • Daisy 30. Mai 2025 um 9:09 Uhr

        anrufen fehlt… bin mal wieder zu schnell unterwegs :-)

      • Varus 30. Mai 2025 um 11:51 Uhr

        Das muss man als Immobilienhai nicht wissen, doch es gibt einen magischen Weg, wie man informiert bleiben kann: LESEN! Putin und Peskow erzählen so oft etwas den Medien, dass jeder alles mitkriegen kann – wenn man nur will.

      • Daisy 30. Mai 2025 um 12:24 Uhr

        Trump hat viel zu tun im Ggs. zu Ihnen. Er kann nicht den ganzen Tag in Foren abhängen, RT und un cut news lesen wie Sie, um von Escobar zu erfahren, dass er wie ein vierjähriger Zornpinkel und ein Narzisst sei. Oje, was für eine wichtige Information das ist. Der „Immobilienhai“… wow, neidig? Machen Sie es ihm nach, wenn Sie meinen, gescheiter zu sein.

        Putin hat die Zivilbevölkerung in mehreren ukr. Städten bombardiert und begründet dies im Nachhinein damit, dass Kiew zuvor einen Hubschrauber von ihm mit Drohnen beschossen und beinahe getroffen hat? Das interessiert Trump nicht. „Die haben angefangen“ etc. wie im Sandkasten. Putin braucht nicht so herumzuballern, wenn er zuvor noch Trump versprochen hat, Friedensverhandlungen mit der Ukraine führen zu wollen. Das verstehen Sie nicht, ich weiß.

      • Varus 30. Mai 2025 um 12:44 Uhr

        Trump hat viel zu tun im Ggs. zu Ihnen.

        Ich habe durchaus auch was zu tun – dieses Jahr kriege ich von der Firma wieder den Bonus für besondere Leistungen (und die haben nichts mit der Politik zu tun). Zum Job Trumps gehört, gut informiert zu sein, immerhin geht es um die Zukunft von Millionen Leuten. Wenn er dafür zu doof ist, ist er glatte Fehlbesetzung.

      • Daisy 30. Mai 2025 um 13:23 Uhr

        Er ist bestimmt besser informiert als Sie und ich.

        Sehen Sie, Sie selbst hwbenngesagt, Sie wünschen sich kein rasches Ende des Krieges:

        Varus
        20. Mai 2025 um 14:42 Uhr – Antworten
        „ZDF-Experte erleichtert: “Die gute Nachricht” sei, dass der Ukraine-Krieg weitergeht“

        Für mich ist nicht so sehr schnelles Ende wichtig, sondern möglichst schmachvolle Niederlage der westlichen Wokeness, damit diese endlich auf dem Müllhaufen der Geschichte landet. Wahlen in den EUdSSR-Ländern alleine reichen dafür möglicherweise nicht – wie neulich in Rumänien, wo das Imperium sich doch noch irgendwie an die Macht mogeln konnte.

        Würde Russland sofort kapitulieren, wie sich das Westeuropas Popanze mit Schnorrlensky mit Lindsey Graham vorstellen, wäre das fatal.
        Hier zu finden:
        https://tkp.at/2025/05/20/die-grenzen-der-vermittlung-trumps-politik-im-ukraine-konflikt/#comments

        Ich glaube, wir brauchen da nicht weiterzureden.
        Die Wokeness wird von Putin am Leben gehalten, indem er Trump provoziert. Das ist das, was Sie nicht verstehen.

  7. Nurmalso 30. Mai 2025 um 8:41 Uhr - Antworten

    Lieber Jurist Herr Putin,
    ein mündlicher Vertrag ist genauso viel Wert wie ein schriftlicher Vertrag. Die Klausel, dass nur Vertragsänderungen in schriftlicher Form gelten, sind vor Gericht unwirksam. Denn wie wir gerade gelernt haben, ist ein mündlicher Zeuge genauso viel wert wie eine schriftliche Abmachung.
    Fazit: Wenn ihr Vertragspartner nicht zahlen will, dann bekommen Sie auch kein Geld und vor Gericht werden mündliche Zeugen bestochen für Falschaussagen.
    Das kann ich Ihnen als Handwerker mit über 30 Jahren Berufserfahrung auf dem deutschen Markt versichern.
    Eine schriftliche Zusage vom Westen keine Natostaaten vor russischer Grenze zu bilden ist nutzlos. Suchen Sie bitte andere Wege, um das russische Volk vor Bedrohungen zu schützen.

    • cwsuisse 30. Mai 2025 um 19:52 Uhr - Antworten

      @ Nurmalso: Die mündliche Zusicherung gab es bereits, nur heute will sich niemand im Westen mehr daran erinnern. Vladimir Putin weiß im Übrigen, dass die Zusicherungen von USA/EU das Papier nicht wert sind, auf dem sie geschrieben wurden. Trotzdem ist ein Schriftstück schön für das zukünftige „Zentrale Museum des großen vaterländischen Krieges gegen die NATO“.

    • Fritz Madersbacher 30. Mai 2025 um 21:29 Uhr - Antworten

      @Nurmalso
      30. Mai 2025 um 8:41 Uhr
      Es ist so, wie Sie „als Handwerker mit über 30 Jahren Berufserfahrung“ schreiben. Auf vertragsbrüchige Gegenüber kann man sich nicht verlassen: „Die politische Macht kommt aus den Gewehrläufen“, leider …

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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