
Ein Anti-Trump als Papst
Schon am zweiten Tag kam die vatikanische Konklave zu einer Entscheidung: Ein US-Amerikaner dürfte den Kurs von Franziskus fortführen, und die Kirche womöglich noch tiefer in tagespolitische Frage verstricken.
Kardinal Robert Prevost ist Leo XIV. und das neue Oberhaupt der katholischen Kirche. Die Wahl dauerte nur zwei Tage und ging damit äußerst schnell. Mit Prevost folgt, wie bereits erwartet, keine „konservative Restauration“, sondern der „Woke Pope II“. Er könnte sich sogar als noch liberaler und als politischer Papst erweisen als sein Vorgänger Franziskus.
Die NY Post widmete Leo einen Artikel in dem Internetposts, vor allem Tweets, gesammelt sind, die Trump kritisieren. Das Urteil der Post: „Der neue Papst verbrachte Jahre damit, Kritik an Trumps Politik zu retweeten.“ Besonders begeistert zeigen sich sogenannte „Atheisten“ und Westler, die wohl schon länger aus der katholischen Kirche ausgetreten sind: Jetzt gibt es einen Anti-Trump.
Als Beispiel sei hier Martin Gak genannt, der „über ein Jahrzehnt Rundfunk-Vatikanist“ gewesen ist:
„Prevost ist ein Mann mit der gleichen ideologischen, theologischen und politischen Ausrichtung wie Franziskus. In mancher Hinsicht vielleicht sogar noch liberaler. Er ist ein Mann, der sich für Synodalität, eine inklusive Kirche, Minderheitenrechte, den Schutz von Migranten, kurzum eine arme Kirche für die Armen einsetzt, wie Franziskus es selbst formulierte. […] Das Gegengewicht, das er der amerikanischen Trumpoputinistischen Internationale bieten könnte, ist enorm. Und er kann direkt von der Kanzel sprechen. Es ist schwer zu begreifen, wie groß die politische Geste ist, die das Kardinalskollegium gerade angeboten hat, und welche Auswirkungen sie haben könnte. […] Es gibt viele Gründe, aufgeregt und hoffnungsvoll zu sein. Und ich sage das als Atheist und als Jude.“
Die Kritik an Franziskus war kaum, dass er sich für Frieden (ist das nicht das Mindeste, das man von einem Papst erwarten kann?) und für Arme einsetzte. Die Kritik war stets, dass sich die Kirche, statt die christliche (ewige) Wahrheit zu bewahren, zu behüten, zu beschützen, in zeitgenössische weltliche Debatten einmischt. Sei das bei Homosexualität und Transgenderismus, beim Klimawandel oder bei der Migration. Glaubt man Gak und anderen liberalen Beobachtern, wird Leo noch eines draufsetzen. Manche schreiben bereits (etwas scherzhaft) die Rückkehr der Investiturkontroverse herbei.
Wie Leo seine Zeit am Heiligen Stuhl wirklich gestalten wird, wird freilich erst die Zeit zeigen. Mit 69 Jahren ist er ein junger Papst. Er könnte durchaus 20 Jahre Zeit haben, um die katholische Kirche zu prägen und weiter zu „reformieren“.
Als Kardinal positioniert sich Prevost jedenfalls immer deutlicher als Trump-Kritiker. Erst im Februar teilte er einen Artikel des National Catholic Reporter. Dazu postete er auch den Titel des Artikels: „JD Vance liegt falsch: Jesus fordert uns nicht auf, unsere Liebe zu anderen zu bewerten“. Die Autorin kritisiert dabei eine Aussage von Vizepräsident JD Vance, in der er zuerst die Liebe zur eigenen Familie, dann zum Nachbarn, zur Gemeinschaft und darüber hinaus das Wort spricht. Eine „hierarchische Sicht auf Liebe“, die Vance mit der „Ordnung der Nächstenliebe“ argumentiert hält der Artikel dagegen, die Lehren Jesu solche Hierarchien ablehnen. Der Ordnung von Vance, die freiwillig weltlich implizit die Migrationsfrage thematisiert, wird das Konzept der „Bedingungslosen Liebe“ entgegengehalten, liebe auch (ja, besonders) den Fremden und deine Feinde.
Du sollst Dir kein Bild von Gott machen. Ein Statthalter Gottes mit Allmachtsfantasien, der Gott vermenschlicht, ist demnach gegen die Bibel. Kein Wunder, dass bei so viel Verarsche und Abzocke, auch über Steuer, das ehemals gläubige Volk rasant rasch am austreten ist. Auch die Kirche stinkt am Kopf zuerst, das hat sie mit dem Fisch gemein…
Jesus ist tot und lebte danach als „Schattenmann“ weiter.
Die Katholen sollen endlich das geraubte Vermögen an die Armen der Welt verteilen und sich dann schleichen. Sie gehen mir hochgradig am Arsch mit ihrem Gutmenschengetue. Interessant finde ich ja das Omen… knapp bevor der weiße Rauch aufstieg, kotzte eine Möwe eine hinige Ratte aufs Dach neben den Schlot. Das war ein Zeichen! Überhaupt gehen mir alle Religionen – besonders die von „da unten“ – auf die Nerven…
Trump bricht angeblich wegen Manipulationsbedenken die Beziehungen zu Israels Präsident Netanjahu ab. Dass Netanjahu ihn steuert und als Narren behandelt, verletzt sein Ego. Das wäre jedoch mal positiv. Trump will keinen Krieg mit dem Iran, Netanjahu spuckt ihm immer wieder in die Suppe, indem er einfach mal so Bomben abwerfen lässt, während man mit dem Iran verhandelt. Mit den Houthis hat Trump einen Waffenstillstand erreicht, und Trump drängt auf humanitäre Hilfe für die Gazabewohner, die nur noch jeden 2. 3. Tag eine Mahlzeit erhalten. Netanjahu hungert sie regelrecht aus und will das nicht einstellen.
Das war aber nichts…
US-Präsident Donald Trump kündigte die Einstellung der Angriffe der Vereinigten Staaten auf die Huthi-Terroristen im Jemen an, nachdem die vom Iran unterstützte Gruppe »zugestimmt habe, die Unterbrechung wichtiger Schifffahrtswege im Nahen Osten einzustellen«, so die Nachrichtenagentur Reuters.
Die Huthis scheißen allerdings auf die Vereinbarung und machen weiter…
Unmittelbar nach Trumps Ankündigung gab die Terrormiliz auf einem ihrer Social-Media-Kanälen die Fortsetzung ihrer Angriffe auf Israel bekannt: »Wir sind entschlossen, unsere Operationen zur Unterstützung Gazas fortzusetzen, unabhängig davon, welche Opfer uns das kostet«, schrieb das Medienbüro des Huthi-Gouverneurs von Dhamar.
OK, so hat sich das entwickelt. Das war auch Netanjahu, der das Abkommen gebrochen und damit Trump sabotiert hat…
„Gleichzeitig erklärte Oman, dass zwischen Washington und den Houthis tatsächlich eine Einigung über einen „Waffenstillstand auf See“ erzielt worden sei. Jemenitische Rebellen haben erklärt, sie würden die Schifffahrtswege im Roten Meer nicht angreifen. Das Waffenstillstandsabkommen wurde am Wochenende von Steve Witkoff ausgehandelt.“
„Es stellte sich heraus, dass Israel daraufhin klarstellte, dass es mit den Houthis nichts vereinbart hatte und auch nichts vereinbaren würde, und daraufhin jemenitisches Gebiet bombardierte, was bei der Führung der jemenitischen Gruppe für Empörung und neue Drohungen sorgte.„
Als Staatschef kann Leo seinen Staat mit Muslimen vollstopfen – mit Dichte wie in Walled City in Hongkong passen auf 44 Hektar vielleicht 30-50 Tausende rein. Da wäre ich gespannt auf die weitere Entwicklung – der Bau am Petersplatz wird wohl zur Moschee? Was macht man nicht alles für bedingungslose Liebe…
Wie viele Millionen Migranten möchter er pro Jahr ?
Ganz viele, ganz jung und männlich, direkt in den Vatikan geliefert.
😢😢😢
Ein „politischer“ Pabst ist so wie ein „Machine-Gun-Preacher“, also ein Paradoxon für das, wofür er eigentlich stehen sollte! Was will ein solcher Pabst seinen Schäfchen vermitteln? Wie man sich politisch in weltliche Angelegenheiten einmischt und Politik betreibt oder wie man nach biblischen Maßstäben leben sollte? (Johannes 18, Vers 36)
Religion sollte immer etwas Privates sein und sich aus Politik heraushalten und still sein. Das gilt für alle Religionen. Die obersten Institutionen der Religionen sollten dezentralisiert werden, und Altare wieder in die Stuben der Gläubigen getragen werden wo sie privat zelebriert werden können.
Dann erst sehe ich in D die Religionsfreiheit gegeben, denn ich fordere mein Recht auf Freiheit von religiösen Bevormundern.
PS: die Klimasekte zähle ich auch dazu, denn das hat mit Wissen nichts mehr zu tun , nur mit Glauben. Ich merke dies regelmäßig in Gesprächen. Wer die Welt verändern will sollte bei sich anfangen, die tuen solche Leute gerade nicht. Ich wünsche ein schönes Wochenende ;)
Ein amerikanischer Papst ist ein Papst der westlichen Staaten und nicht mehr.
Möglicherweise der letzte Papst.
Alles, aber wirklich alles geht zur Zeit auf volle Eskalation auf dieser Erde. Und so auch die katholische Kirche.