
Grüner Blackout in Spanien: Was genau geschah
Die Fantasie des „klimaneutralen“ Europas führte nun zum ersten großen Blackout. Dieser war sogleich von historischer Größe. Dabei gingen auch aufgrund von spezifischen Faktoren die Lichter aus.
Das überschüssige Solarenergie der wesentliche Hintergrund des Blackouts in Spanien war, das bestreitet nur noch die spanische Regierung. Auch Mainstream-Journalisten wie Javier Blas, dessen Spezialgebiet bei Bloomberg Energiepolitik ist, sagte am Dienstag bereits: „Das ist der erste große Stromausfall in der Ära des grünen Stroms.“ Willkommen im Zeitalter der grünen Blackouts.
Der Nuklearingenieur und Energieberater Mark Nelson teilte am Dienstagnachmittag eine Analyse, die mittlerweile mehr als eine Million Mal gelesen wurde. Sie kommt von einem Spanier, der in Stromübertreibung und -verteilung tätig ist. Er bleibt zwar anonym, analysiert den Stromausfall allerdings präzise. Der Text wurde ursprünglich auf Spanisch verfasst, liegt Englisch vor. Hier die deutsche Übersetzung:
Was am 28. April passiert ist, hat einen gut gelegenen Ursprung: den Korridor Aragón-Katalonien, der eine der wichtigsten Stromlinien Spaniens ist. Dort befindet sich nicht nur der von unseren Solar- und Windparks im Nordosten erzeugte Strom, sondern auch der Strom, den wir aus Frankreich importieren. Dieser internationale Verbund ist zwar schwach (er kann nur 3 % unseres Bedarfs decken und liegt damit weit unter dem für die EU geltenden Minimum von 10 %), aber in Stresszeiten ist er für das Gleichgewicht des Netzes unerlässlich.
- Mayer, Dr. Peter F.(Autor)
Um 12:32 Uhr gab es in diesem Korridor zwischen Aragón und Katalonien einen elektrischen Schock („electric shock“). Was genau bedeutet „Erschütterung“? Es bedeutet, dass der Strom, der durch diese Leitungen floss, plötzlich und ungewöhnlich stark zu schwanken begann und innerhalb kürzester Zeit anstieg und abfiel.
Eine solche abrupte Schwankung kann drei Hauptursachen haben:
- Ein Relais oder ein Transformator auf dieser Stromlinie erkennt einen anormalen Strom- oder Spannungsfluss (höher oder niedriger als erwartet) und schaltet automatisch ab, um einen Brand oder eine Zerstörung zu vermeiden. Dies wird als „Öffnen“ eines Relais oder Schalters bezeichnet: Es springt und unterbricht den Stromfluss, um sich selbst zu schützen.
- Die enorme Konzentration erneuerbarer Energien hat in diesem Gebiet (hauptsächlich Solar- und Windenergie) eine elektrische Resonanz erzeugt: Elektronische Wechselrichter, die den Strom synchronisieren, können manchmal untereinander verstärkt werden, wenn sich eine kleine Spannungsänderung (z. B. aufgrund von Wolken, starkem Wind oder einer kleinen Störung) wie ein Echo auf alle Geräte ausbreitet und weitreichende Schwingungen verursacht.
- dass ein falscher Steuerbefehl (versehentlich oder durch einen Angriff) von den SCADA-Systemen gesendet wurde, wodurch die Stromerzeugung mehrerer betroffener Anlagen abgeschaltet oder reduziert wurde. Diese Möglichkeit ist noch nicht bestätigt, wird aber untersucht.
Sicher ist, dass als Folge dieser Erschütterung die Verbindung zu Frankreich zusammengebrochen ist: Wir waren genau zum ungünstigsten Zeitpunkt isoliert, als die Halbinsel externe Unterstützung zur Stabilisierung benötigte.
Ohne diese französische Hilfe begann die Frequenz des Halbinselnetzes (die immer genau 50 Hz betragen sollte) schnell abzufallen. Die Frequenz ist wie der Herzschlag des Netzes: Fällt sie zu stark ab, verstehen die Systeme, dass der Patient (das Netz) kollabiert und schalten sich automatisch ab, um sich nicht selbst zu zerstören. So wurden in nur fünf Sekunden die Solar- und Windkraftanlagen abgeschaltet – die sehr empfindlich auf Frequenzschwankungen reagieren -, 15 GW Leistung gingen plötzlich verloren (60 % des gesamten zu diesem Zeitpunkt erzeugten Stroms), und das Netz kollabierte unter dieser Last: Es brach vollständig zusammen und zeigte der Redeia-Plattform (REE) landesweit „0 MW“ an. Das bedeutet nicht, dass alle Turbinen physisch abgeschaltet waren, sondern dass es keinen Generator gab, der mit der üblichen Frequenz von 50 Hz synchronisiert war. Wir hatten praktisch ein Land ohne Strom.
Um ein völlig totes Netz wieder in Gang zu bringen, braucht man vor allem eines: Kraftwerke, die schwarz, d.h. ohne Energiezufuhr von irgendwoher, anlaufen können. Spanien hat fünf große Wasserkraftwerke ausfindig gemacht, die dazu in der Lage sind. Allerdings, und das ist eine der großen Nachlässigkeiten, die jetzt ans Licht kommen, wurden drei dieser fünf Gruppen durch eine von der Verwaltung beaufsichtigte Unternehmensentscheidung für planmäßige Wartungsarbeiten gestoppt. Nur zwei waren betriebsbereit. Dadurch war die Wiederherstellung viel langsamer und schwächer, als es bei einem normalen Notfallplan der Fall sein sollte.
Das Ergebnis ist, dass nach fast 10 Stunden nur 35 % bis 40 % der nationalen Versorgung wiederhergestellt waren.
Die Situation offenbart ein sehr ernstes Grundproblem:
Spanien ist nach wie vor eine Energieinsel: Es verfügt nur über eine Devisenkapazität von 3 % im Vergleich zu seinem Gesamtbedarf.
Das Netz hängt in hohem Maße von den variablen erneuerbaren Energien ab, die bei einer Instabilität schnell abgeschaltet werden.
Der Mangel an physikalischen Trägheitsreserven (d. h. große rotierende Massen wie Wärmekraftwerke oder klassische Hydraulik) verhindert die Dämpfung von Störungen.
Und eine schlechte Instandhaltungsplanung führt dazu, dass nicht genügend hydraulische Massen vorhanden sind, um auf eine Krise zu reagieren.
Die wahrscheinlichsten Ursachen sind nach den derzeitigen Daten folgende:
Eine Kombination aus technischem Versagen beim Schutz oder bei der Synchronisierung, ergänzt durch einen schwerwiegenden Mangel an Betriebsvorhersage und Wartung (Wahrscheinlichkeit ≈ 40 %).
Die Möglichkeit eines vorsätzlichen cyber-physischen Angriffs bleibt in der Analyse (geschätzte Wahrscheinlichkeit ≈ 25 %).
Andere Faktoren wie menschliches Versagen, punktuelle atmosphärische Phänomene oder gemischte Ursachen runden den Rest ab.
Kurz gesagt: Eine erste Erschütterung am empfindlichsten Punkt des spanischen Netzes – dem Korridor Aragón-Katalonien, dem Tor zu Europa – hat die Halbinsel isoliert und verwundbar gemacht. Das Netz war nicht in der Lage, seinen eigenen Bedarf zu decken, da es weder über ausreichend Unterstützung, noch über stabile physische Reserven, noch über genügend hochfahrbare Kraftwerke verfügte, die schwarz waren. Drei von fünf Wasserkraftwerken waren außer Betrieb, als sie am dringendsten benötigt wurden.
Aus diesem Grund gingen in Spanien innerhalb von fünf Sekunden die Lichter aus.
Das Magazin ZeroHedge, eine Stimme aus den USA, blickt so auf Europa: „Großartige Arbeit, westliche Liberale, auf eurem irrsinnigen Marsch zum Netto-Null-Energieverbrauch, der in der Implosion eines Teils des europäischen Stromnetzes gipfelte. Währenddessen baut China rekordverdächtige Mengen an Kohle- und Kernkraftkapazitäten auf. Es ist fast so, als ginge es bei der gesamten grünen Bewegung darum, das Wachstum zu bremsen – und in einigen Fällen scheint es sich um Sabotage zu handeln, die durch schiere Dummheit angetrieben wird.“
Schulversager in der Politik
Schul-Physik
https://de.wikipedia.org/wiki/Erster_Hauptsatz_der_Thermodynamik
–> EnergieSchulversager braucht niemand
Schul-Physik
https://de.wikipedia.org/wiki/Erster_Hauptsatz_der_Thermodynamik
–> Energie kann nicht erneuert werden
https://de.wikipedia.org/wiki/Zweiter_Hauptsatz_der_Thermodynamik
–> Wärme immer von warm zu kalt
–> IPCC lügt mit Wärmepuffer
Taucher, Technik-, Physik-Studium
https://de.wikipedia.org/wiki/Henry-Gesetz
https://eike-klima-energie.eu/2023/11/19/die-widerlegung-des-menschengemachten-das-henry-gesetz/
„wurden drei dieser fünf […][schwarzstartfähigen Wasserkraftwerke] für planmäßige Wartungsarbeiten gestoppt“
Dumpfbacken am Werk!
Da das ganze „grüner Strom für alle“ EU gewollte Sabotage ist, war das sicher nur ein erstes „Vorkosten“ auf das was noch kommt!.
Viel Glück wenn man gerade auf den OP Tisch liegt und danach eine Rundumversorgung benötigt…
Auch hier im Artikel befinden sich wieder zahlreiche technische Fehler.
Zum Beispiel, ein Relais oder Transformator erkennt gar nichts. Sensoren oder Schutzschalter „erkennen“ etwas und lösen eine automatische Abschaltreaktion aus.
Das nächste ist, Photovoltaikanlagen sind generell ein Problem, da diese Spannung (Gleichspannung) über Frequenzumformer an die Netzfrequenz angepasst werden müssen. Dabei kann es zu zahlreichen Problemen kommen, wenn z.B. der Regelkreis nicht ordnungsgemäß funktioniert oder auch die Halbleiter beschädgit werden, z.B. durch Überhitzung. Siliziumhalbleiter halten nur eine Sperrschichttemperatur von maximal 700 °C aus, sollte diese langristig erreicht werden oder auch kurzfristig überschritten werden, brennen die Sperrschichten durch und es kommt zum Kurzschluss/Erdschluss. Das Ergebnis ist spektakulär.
Auch wird die Synchronität mit der Netzfrewuenz dadaurch erreicht, dass diese Frequenzumformer Netzgeführt sind. Das bedeutet, kommt es aufgrund einer instabilität (zu hohe Spannung oder zu niedrige) zu einer Änderung der Netzfrequenz, nimmt auch der Netzgeführte Frequenzumformer diese Frequenz an und verschlimmert diese Situation auch noch, es kommt zu massiven Ober-/Unterschwingen der Netzfrequenz im unteren und oberen Frequenzbereichen. Dadurch können auch ganze Transformatoren regelrecht explodieren.
Ich denke, soetwas ist geschehen, es kam zu einem übermässigen Einspeisen, dadurch stieg die Netzfrequenz über die zulässige Toleranzschwelle, vermutlich gegen Mittag.
Dann erfolgte der Eingriff der Sicherheitssysteme und schaltete nach der Reihe Anlagen weg. Dadurch sank die Spannung ab, die Netzfrequenz fiel unter die untere Toleranzschwelle und es wurden Kundenanlagen weggeschaltet. Damit war der Blackout nicht mehr auzuhalten.
Es ist ein Wunder, dass nicht Transformatoren explodierten. Wenn es so weit kommt, können ganze Regionen bis zu einem Jahr ohne Storm sein. Es dauert alleine bis zu 6 Monate, bis ein Tranformator dieser Leistung gebaut ist. Diese kosten auch Millionen Beträge.
Da sind die Spanier und Portogiesen noch einmal mit einem blauen Auge davon gekommen.
Die eigentliche Frage ist nun, hat Europa daraus gelernt? Oder wollen wir weiter diesen „grünideologischen“ Irrweg gehen, der noch viele ähnliche Blackouts produzieren wird?
Interessant wäre noch der wirtschaftliche Schaden in Euro, der dadurch in Spanien entstanden ist. Den muss man noch auf die teure grüne Energie draufschlagen!
Die Schwarzstartfähigkeit erreicht man, wenn alle nach einem Blackout alle E-Geräte sofort vom Strom nehmen. Also Lichtschalter aus, Stecker ziehen etc. Denn sobald die versuchen, wieder hochzufahren, macht das auch große Probleme, dass alles noch eingeschaltet ist und daher sofort viel Strom verbraucht, wodurch das System wieder kollabiert.
Da die Green Comicals in der Ä-Uh weiterhin meinen, a) alles auf Strom umstellen zu müssen (alles smart) und b) dieser nur aus Sonnen- und Windenergie gewonnen werden darf, muss man mit regelmäßigen Blackouts rechnen. Der spanische hat viel Schaden angerichtet, wirtschaftlich, aber natürlich hat er auch Menschenxpfer gekostet. Diese Mehrkosten werden die Stromkonzerne in Zukunft halt auf die Stromgebühren drauflegen.
Ferner empfehle ich das Porta Potti Campingklo. Es hat einen hohen Sitz und Wasserspülung. Nimmt man Bio-Sanitärflüssigkeiten, kann man es sorglos ins Gebüsch entleeren. Gut ware es ferner, einen Bach in der Nähe zu haben oder einen Brunnen…..alles andere ist primär, würde Krankl sagen. Lebt der noch?
Oder man könnte auch sagen, die Löcher sind die Hauptsache an einem Sieb…
Vielleicht ist die Klima-Religion bald vorbei – Böses Medium zitiert heute Peskow: „Unsere Pflicht ist es, zu gewinnen“. Vor ein paar Tagen brachte man dort einen Artikel über Spatzen in der Hand, doch die Russen haben sich wohl für die Taube entschieden – dann muss wohl der Woke Westen kapitulieren.
Estland droht zwar gerade, „bis zu einer Kompanie“ zu schicken – ungefähr so viel schafft eine FAB3000 in einem Rutsch. Aus dem Klima-Dschihad wird wohl nichts.
„auf eurem irrsinnigen Marsch zum Netto-Null-Energieverbrauch…“
Also man kann davon halten was man will. Aber dieses Ziel wurde an dem Tag zu 100 Prozent erreicht.
Es gibt noch die zweite (viel wahrscheinlichere) Möglichkeit der Blackouts – Dunkelflauten auf großen Gebieten, wenn es weder Wind noch Sonne gibt. So ganz groß ist Westeuropa geographisch nicht – so kann es durchaus passieren, dass es die Dunkelflaute gleichzeitig praktisch überall gibt.
Mit den Abschaltungen anderer Kraftwerke müssten auch solche Blackouts irgendwann kommen. Dann hilft kein automatisches Solarzellen-Abschalten – einfach Niemand hat Strom.