Implosion der EU-Wasserstoffprojekt-Pipeline noch bevor Knallgas entstehen konnte

6. April 2025von 4,2 Minuten Lesezeit

Die EU setzt statt auf Erdgas auf Wasserstoff. Das Gas ist extrem teuer in der Herstellung und hoch gefährlich in der Verwendung. Es ist auch bei Transport und Speicherung extrem aufwändig und kostspielig. Kein Wunder die EU-Projekte nicht vom Fleck kommen.

Laut der der Gas-Verordnung der EU vom Mai 2024 sollen die Leitungen für Erdgas beseitigt werden und teils durch Wasserstoff ersetzt werden. Die Sache ist allerdings extrem kostspielig und technisch mehr als aufwändig. Das Wasserstoffmolekül H2 ist extrem flüchtig, brennbar und explosiv sowie zerstörerisch für Leitungen selbst bei Stahl. Wissen darüber fehlt allerdings bei EU-Bürokraten mit einer Ausbildung in Genderwissenschaft.

Wasserstoff, H, ist das kleinste Atom überhaupt, es besteht gerade mal aus einem Proton und einem Elektron. Die Atome verbinden sich sofort zu einem H2-Molekül, das ebenfalls das kleinste und flüchtigste existierende Molekül ist.

Molekularer Wasserstoff (H2) ist etwa 14,4-mal weniger dicht als Luft. Der Siedepunkt liegt bei minus 252 °C, der Transport als Flüssigkeit entfällt somit wegen des hohen Energieverbrauchs zum Kühlen. Um ihn überhaupt vernünftig transportieren zu können, muss durch starkem Druck das Volumen erheblich verkleinert werden. Entweicht er, so entsteht anders als bei allen anderen Gasen durch die Expansion keine Abkühlung, sondern Hitze und mit Sauerstoff Knallgas.

Einige thermodynamische Eigenschaften (Transportphänomene) sind aufgrund der geringen Molekülmasse und der daraus resultierenden hohen mittleren Geschwindigkeit der Wasserstoffmoleküle (1770 m/s bei 25 °C) von besonderer Bedeutung. Wasserstoff besitzt bei Raumtemperatur das höchste Diffusionsvermögen. So diffundiert Wasserstoff durch Materialien wie Polyethylen und glühendes Quarzglas. Ein sehr wichtiges Phänomen ist die außerordentlich hohe Diffusionsgeschwindigkeit in Eisen, Platin und einigen anderen Übergangsmetallen, da es dort dann zur Wasserstoffversprödung kommt. In Kombination mit einer hohen Löslichkeit treten bei einigen Werkstoffen extrem hohe Permeationsraten auf. Hieraus ergeben sich  technische Probleme beim Transportieren, Lagern und Verarbeiten von Wasserstoff und Wasserstoffgemischen.

Der „grüne“ Wasserstoff wird damit so teuer, wie die Grünen insgesamt.

Untersuchungen der in Großbritannien ansässigen Westwood Global Energy Group, einem führenden Unternehmen im Bereich der Energiemarktanalyse, haben ergeben, dass weniger als ein Fünftel der Wasserstoff-Pipeline der EU bis 2030 online sein würde, wenn keine dringenden Änderungen vorgenommen werden.

Nach Ansicht der Energieexperten müssten drei kritische Bereiche in europäischen Wasserstoffprojekten angegangen werden: Politische Rahmenbedingungen, Finanzierungsmechanismen und nachfrageseitige Mandate.

Am 1. April berichtete das auf Energiemärkte spezialisierte Forschungs- und Beratungsunternehmen, dass „Europa trotz großer Ambitionen und erheblicher Finanzierungszusagen seine Ziele für die Wasserstoffproduktion bis 2030 wahrscheinlich nicht erreichen wird“.

Die Untersuchung ergab, dass „nur 17 Prozent der geplanten Projektpipeline der EU ohne Marktinterventionen umgesetzt werden dürften“.

Der Bericht stellte fest, dass die europäische Pipeline „unter Druck“ stehe, und verwies auf „regulatorische Verzögerungen, erhöhte Kosten und eine schwache Nachfrage“, die alle den Fortschritt behindern.

Bis Ende 2024 wurden in der EU 23 Wasserstoffprojekte mit einer Leistung von 29,9 GW gestoppt oder abgesagt, und die Forscher stellten fest, dass sich im Vereinigten Königreich eine ähnliche Entwicklung abzeichnete.

Westwood schätzte dort die potenzielle Lieferreichweite bis 2030 auf nur 1 bis 24 Prozent seiner Wasserstoffpipeline, was die erheblichen Defizite in den Bereichen Politik, Finanzierung und Nachfrage unterstreicht.

Jun Sasamura, Wasserstoffmanager bei Westwood, sagte in einer Pressemitteilung: „Die Kluft zwischen Anspruch und Wirklichkeit im europäischen Wasserstoffsektor wird immer größer.

„Ziele sind zwar notwendig, aber sie werden unerreichbar bleiben, wenn sich die politische Landschaft nicht weiterentwickelt. Insbesondere für Großbritannien besteht ohne eine schärfere Koordinierung und einen klareren nachfrageorientierten Ansatz die Gefahr, ins Hintertreffen zu geraten.“

In einem optimalen Szenario könnten bis zu 70 Prozent der derzeitigen Wasserstoffpipeline der EU verwirklicht werden – vorausgesetzt, die geplanten Rahmenbedingungen werden effektiv entwickelt und umgesetzt.

Im Jahr 2024 wurden mehrere hochkarätige „grüne“ Wasserstoffprojekte in Europa gestrichen, darunter die mehr als 3 Milliarden Euro teure Norwegen-Deutschland-Pipeline von Equinor, die nach dem Ausbleiben langfristiger Zusagen aufgegeben wurde.

Das 250-MW-Projekt Aukra Hydrogen Hub von Shell, ebenfalls in Norwegen, wurde aufgrund schwacher Marktbedingungen und mangelnder Nachfrage aufgegeben, obwohl ein Umstieg auf grünen Wasserstoff geplant war.

Im Vereinigten Königreich wurde das Projekt Cavendish (1,3 GW) aufgrund technischer und wirtschaftlicher Herausforderungen gestoppt, während das Colombus-Projekt des belgischen Unternehmens Engie (75 MW) aufgrund steigender Kosten und unsicherer Nachfrage eingestellt wurde, was sich auf die Ambitionen im Bereich synthetischer Kraftstoffe auswirkte.

Während die EU-Finanzierung weiterhin stark war, behinderten laut dem Bericht weiterhin hohe Produktionskosten (etwa 4,60 €/kg für grünen Wasserstoff gegenüber etwa 0,46 €/kg für „grauen Wasserstoff“) und ein unterentwickelter Markt den Fortschritt.

Jeder Tag der weiteren Fortführung des Irrsinns-Projekt schadet die Wirtschaft der EU-Länder noch mehr.

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

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9 Kommentare

  1. Jurgen 7. April 2025 um 11:45 Uhr - Antworten

    Ja, genau, Wasserstoff ist nicht die Zukunft, sondern ein Holzweg! Wasserstoff kann man nur innerhalb eines Prozesses gebrauchen, nicht jedoch in einer zentralen Verteilstruktur. Die Verluste rund um Wasserstoff sind immens, bei Elktrolyse, bei Verwendung alternativen Stroms, beim Transport über Leitungen, beim Gefahrenpotential (Versicherungen), bei den nur mangelhaft daran angepassten Brennsystemen, usw.

  2. Dr. Rolf Lindner 6. April 2025 um 19:43 Uhr - Antworten

    Nach dem Prinzip der Lambdasonde könnte Energie durch den Einsatz von sauerstoffionenleitenden Festelektrolyten im industriellen Maßstab erzeugt werden. Der einfachste Weg wäre die Nutzung der elektrochemischen Potentialdifferenz zwischen sauerstoffarmen Abgasen und Luft in entsprechenden Elektrolytzellen. Bestehende technische Probleme sind die hohe Betriebstemperatur und die Verwendung von Platin als Elektrodenmaterial. Das Problem des Elektrodenmaterials ist seit langem durch die Verwendung von elektronenleitenden Oxiden gelöst worden. Das Problem der hohen Betriebstemperatur kann durch die Optimierung des Elektrolytmaterials minimiert werden. Die Minimierung der Wärmeverluste durch eine geeignete Wärmedämmung sollte kein technisches Problem darstellen. Das Verfahren hätte den Vorteil, dass in erster Linie keine Herstellung, Reinigung und Transport von gefährlichen Energieträgern notwendig wären. Denkbar sind spezielle Lösungen zur Erhöhung der Energiedichte durch die Verwendung von reinem Stickstoff und reinem Sauerstoff, wobei die entsprechende Trennung der Luft von der Zelle selbst durchgeführt werden könnte und eine Form der Speicherung überschüssiger Energie wäre. Mehrere Institute forschen auf diesem Gebiet, aber eine industrielle Anwendung scheint es nicht zu geben. Eine industrielle Nutzung des Prinzips würde sicherlich eine verstärkte Suche nach Quellen für chemische Elemente wie Zirkonium, Yttrium und andere auslösen.

    Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)

  3. hansgb-42 6. April 2025 um 18:19 Uhr - Antworten

    In den 70er Jahren wurde mit einem BMW ein Versuche mit Wasserstoff durchgeführt. Nach etwa 100 Km musste ein Ölwechel durchgeführt werden weil am Boden der Ölwanne anstatt Öl Wasser in die Beweglichen Teile im Motor gepumt wurde. Wie will man bei großen Gasturbienen den heisen Wasserdampf von den Turbienenlager vernhalten.

  4. triple-delta 6. April 2025 um 18:11 Uhr - Antworten

    Diese ganzen politischen Projekt bekommen doch nur deshalb so phantastische Bezeichnungen, damit der gemeine Bundesmichel beeindruckt das Denken einstellt. Denn letztendlich dienen alle nur dem Umleiten von Steuergeldern in private Taschen. Schließlich ist der Staat das Machtinstrument der herrschenden Klasse und das sind nicht die Bürger.

  5. bekir 6. April 2025 um 17:24 Uhr - Antworten

    Die USA sind aus dem Paris-Abkommen ausgestiegen und Trump sagt demonstrativ
    „drill, baby drill“ – mehr fossile Energie fördern, um die (Verbraucher-)Preise erträglich zu halten.

    Allerdings hatte schon Biden vor zwei Jahren für Alaska ein Projekt genehmigt, das auf 50 Jahre angelegt ist, also auf die jetzt ins deutsche Grundgesetz geschriebene „Klimaneutraliätt für 2045“ pfeift:
    „Joe Biden genehmigt umstrittenes Öl-Projekt in Alaska
    Grünes Licht für die Förderung von rund 600 Millionen Barrel Öl – obwohl Biden im Wahlkampf versprochen hatte, keine weiteren Bohrungen zuzulassen. Dementsprechend groß ist das Entsetzen bei Umwelt- und Klimaschützern“,
    https://www.dw.com/de/us-präsident-joe-biden-genehmigt-umstrittenes-öl-projekt-in-alaska/a-64976199

    Das Biden-Team hatte die Sache heuchlerisch heruntergespielt, als wäre es eine Ausnahme (so wurden z.B. nur drei der ursprünglich fünf für das „Willow“-Projekt beantragten Förderzonen genehmigt) – obwohl nichts darauf hindeutete, dass man bei Bedarf skrupellos weitere „Ausnahmen“ hätte folgen lassen.
    Auch im deutschen Mainstream hat man beschwichtigt und beschönigt – der deutsche Michel sollte ja sowohl Klima- als auch Biden-gläubig bleiben.

    In den USA sind die Regierungen (Trump wie Biden) also nicht bereit, dem Volk Wohlstandsverluste zuzumuten, um dem in den USA erfundenen Klima-Märchen Tribut zu zollen.
    Man wird das ganze Märchen doch wohl nicht eigens fürs Ausland erfunden haben, um deren Energiehunger und Entwicklung zu hemmen (also um selber die Nummer eins zu bleiben)?
    In Sachen Militär darf die CO2-Lastigkeit sowieso nicht einmal erfasst werden, was den USA als militärisch aktivstes Land am meisten nützt – und von den ach so klimasensiblen Europäern nicht kritisiert wird, denn sie verfallen gerade selber einem Giga-Rüstungsrausch, der keinen Plan B kennt.

    Der pensionierte Physikprofessor und „Klima-Realist“ Gerd Ganteför fragt jetzt im Interview mit Jasmin Kosubek:
    Wie viel Ideologie steckt in der Klimabewegung?

    Ganteför hat einen Plan B und sogar ein Buch darüber geschrieben. Sein sog. „Senkenmodell“ werde von Klimaforschern als (naturwisschenschaftlich) richtig bezeichnet aber er dürfe / solle es nicht verbreiten, weil es die Panik abmildert und so die politische Durchsetzbarkeit drastischer Klima-Maßnahmen gefährde – und den Profit der Krisengewinnler, denn mit der Energiewende (rekordhohe Strompreise in Deutschland etc.) verdienen sich manche eine goldene Nase.
    Zudem fischen in Deutschland Parteien mit dem Angstszenario nach Stimmen. Es gehe also um Macht und Geld.

    Diese Übersteigerung gebe es speziell in Deutschland – in anderen Ländern lasse man sich Angriffe auf die eigenen Lebensgrundlagen nicht bieten, so z.B. die Gelbwesten in Frankreich.
    In Deutschland sei es offensichtlich möglich, die Menschen so zu ideologisieren, dass sie auch große Opfer hinnehmen.

    In Deutschland werden gerne irgendwelche Südsee-Inselkönige gezeigt, die den „Norden“ anklagen.
    „Wahr“ als deren ureigenste Motivation sind vermutlich die damit damit verbundenen lukrativen Geld-Forderungen, die ihnen irgendwelche Klima-Spindoktoren (Aktivisten als dem Norden?) schmackhaft machen.

    Ganteför hat Kontakte in die tropisch heißen Länder Thailand und Malaysia. Dort sorgt man sich um die Umwelt in Hinblick auf Plastik-Verschmutzung etc. Die deutsche Sorge um zwei Grad Erwärmung kann man hingegen überhaupt nicht verstehen; er wurde gefragt:
    Warum kommt ihr im Winter zu uns, wo es ein Vielfaches wärmer ist als nur zwei Grad?

    Inhaltlich ist Ganteförs scharfe Kritik für TKP-Leser nichts Neues – interessant wird sie aber dadurch, weil sie aus dem Munde eines Mannes kommt, der überzeugt ist, dass es seit 1850 einen Klimawandel gebe, für den der Mensch zu 100 Prozent verantwortlich sei.

    Mit seinem Senken-Modell kann er darlegen, dass wir in Sachen Erwärmung viel mehr Zeit haben, als die Paniker uns weismachen wollen. Mit seinem Glauben an den stetigen (und schnellen?) CO2-Anstieg seit 1850 zeigt er aber, dass er Markus Fiedlers Argumentation (siehe:
    https://tkp.at/2025/03/26/dokumentierte-messungen-zeigen-im-jahr-1820-war-der-co2-anteil-der-luft-so-hoch-wie-heute/ )
    nicht verstanden hat, obwohl er schon mal vor Kameras mit ihm diskutiert hat. Vermutlich hat er Fiedlers Argumentation gar nicht näher betrachtet, weil er insoweit das Keeling-Narrativ unkritisch und fest verinnerlicht hat. Detailreiche Argumente gegen Fiedlers detailreiche Darlegungen waren nämlich ausgeblieben.

    Witzigerweise ist bei Fiedler der CO2-Anstieg sogar noch „schneller“ als bei Keeling – zwar nicht unterm Strich der letzten 200 Jahre, aber in deren Verlauf: aufgrund mehrfachen Pendelns zwischen dem Minimal- und dem Maximal-Wert (280 und 420 ppm) muss die Fiedler-Kurve im gleichen Zeitraum „mehr Weg zurücklegen“.
    Denn Keeling und Ganteför kennen kein Pendeln, bei ihnen geht es geradlinig von unten (anno 1850) nach oben und nur noch nach oben. Das was sie für schnell und daher menschengemacht halten, ist bei Fiedler noch schneller und gerade dadurch NICHT menschengemacht!

  6. cwsuisse 6. April 2025 um 17:13 Uhr - Antworten

    Die Wissenschaftsferne der EU – Bürokraten ist tödlich für die europäischen Volkswirtschaften. Das in jeder Beziehung irrsinnige Wasserstoffprojekt steht sinnbildlich für die Implosion der EU – Volkswirtschaften.

  7. Der Zivilist 6. April 2025 um 15:48 Uhr - Antworten

    Alles kein Problem, Deutschland speichert & transportiert den Wasserstoff in grünen Zeppelinen !

    Hauptsache teuer, sonst können die Habgieren doch nix ‚verdienen‘ !

  8. Jan 6. April 2025 um 14:41 Uhr - Antworten

    „Ein sehr wichtiges Phänomen ist die außerordentlich hohe Diffusionsgeschwindigkeit in Eisen, Platin und einigen anderen Übergangsmetallen, da es dort dann zur Wasserstoffversprödung kommt.“

    Woraus machen wir dann die Tanks? Bei 800bar Druck?

    „Der Siedepunkt liegt bei minus 252 °C, der Transport als Flüssigkeit entfällt somit wegen des hohen Energieverbrauchs zum Kühlen. Um ihn überhaupt vernünftig transportieren zu können, muss durch starkem Druck das Volumen erheblich verkleinert werden.“

    Der Energieverbrauch für diese Verdichtung und Kühlung liegt bei 30% der im Tank gespeicherten Energie.

    Zum Thema gibt es einen alten, aber hörenswerten Beitrag mit dem legendären Motorenentwickler Prof. Indra: „Wasserstoff wird a nix!“ – Prof. Fritz Indra über H2 als direkte Energiequelle im Auto.

    • Oekologe 7. April 2025 um 9:07 Uhr - Antworten

      Ich habe zwar keine Ahnung von dem Thema, vermute jedoch aufgrund der verfügbaren Infos, dass Wasserstoff wohl keine grossflächige Anwendung im Verkehrsbereich erfahren wird.

      Hier steht beim/vom Jan: „Zum Thema gibt es einen alten, aber hörenswerten Beitrag mit dem legendären Motorenentwickler Prof. Indra: „Wasserstoff wird a nix!“ – Prof. Fritz Indra über H2 als direkte Energiequelle im Auto.“
      Aber: Wasserstoffautos sind bereits auf dem Markt und fahren! Sie nutzen Brennstoffzellen, die Wasserstoff in elektrische Energie umwandeln, um den Elektromotor anzutreiben. Hier sind einige Beispiele:

      Toyota Mirai: Ein bekanntes Modell mit einer Reichweite von etwa 650 km.

      Hyundai Nexo: Bietet eine Reichweite von rund 666 km und ist ebenfalls sehr beliebt.

      Honda Clarity Fuel Cell: Ein weiteres Modell, das in bestimmten Regionen verfügbar ist.

      Man sagt die Technologie sei vielversprechend, aber die Infrastruktur, wie Wasserstofftankstellen, ist noch begrenzt. Besonders in Ländern wie Japan, Kalifornien und Deutschland gibt es Fortschritte bei der Verfügbarkeit von Tankstellen.

      Also was nu?

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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