Russische Delegation bestätigt Gespräche mit USA in Riad

21. März 2025von 1,5 Minuten Lesezeit

Die Verhandlungen zwischen den USA und Russland über den Krieg in der Ukraine sollen in Saudi-Arabien fortgesetzt werden, mit einer russischen Delegation unter der Leitung eines hochrangigen Geheimdienstoffiziers und eines ehemaligen Diplomaten.

Der russische Senator Grigory Karasin kündigte am Freitag an, dass eine russische Delegation am 23. März zu Gesprächen mit den USA nach Riad reisen und am 25. März zurückkehren werde, wie RIA Novosti berichtete.

Karasin und Sergey Beseda, ein Berater des Direktors des Föderalen Sicherheitsdienstes (FSB), Alexander Bortnikov, werden die Delegation leiten.

Die Gespräche auf Expertenebene sind für den 24. März in Saudi-Arabien geplant.

„Wir haben am Montag einen Arbeitstag“, sagte Karasin und bestätigte, dass die russische Delegation am Sonntag nach Saudi-Arabien fliegen und ‚am Dienstag zurückkehren‘ werde.

Am Dienstag bestätigte Steve Witkoff, dass die Gespräche über einen Waffenstillstand im andauernden Krieg zwischen Russland und der Ukraine am Sonntag in Dschidda, Saudi-Arabien, wieder aufgenommen werden sollen.

In einem Interview für Fox News, das nach einem ausführlichen Telefongespräch zwischen Trump und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin geführt wurde, gab Witkoff bekannt, dass die Verhandlungen am Sonntag in Dschidda beginnen würden.

Die US-Delegation bei den Gesprächen wird von Außenminister Marco Rubio und dem Nationalen Sicherheitsberater Mike Waltz geleitet, wobei Witkoff nicht näher darauf einging, mit wem sie sich während der Gespräche treffen würden.

Dieses Treffen folgt auf den Besuch des russischen Außenministers Sergej Lawrow und des Kreml-Beraters Juri Uschakow in Riad im vergangenen Monat.


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3 Kommentare

  1. Varus 21. März 2025 um 11:16 Uhr - Antworten

    Ich bin gespannt, ob die diesmal Trump erklären können, dass er aus dem Krieg aussteigen muss – die Ukro-Woken unterstützen und „neutralen Vermittler“ spielen, Beides geht nicht. Im Bösen Medium habe ich heute gelesen, dass Westeuropa eine Kolonialexpedition von 10.000 Mann (m/w/d) vorbereitet hat, die sich als „Friedenstruppe“ einmischen sollte – die Russen betrachten es durchaus als hybride Kriegserklärung auch an die USA. Ich hoffe, auch das wird Trump verstehen können – sicher ist es nicht. Alles mit Rubios Sabotage zu erklären, kann nicht endlos ziehen.

    • Varus 21. März 2025 um 11:34 Uhr - Antworten

      In dem Artikel „Russland und USA vereint gegen europäische Friedenstruppen“ wird u.a. angesprochen, dass die Banderas genau jede Vereinbarung brechen. Letzte Nacht schon wieder – trotz Energieinfrastruktur-Waffenruhe haben die Banderas beim Rückzug die Gas-Messstation bei Sudscha in die Luft gejagt. Wird Trump die Problematik verstehen oder einzig daran denken, ob er die Infrastruktur für russische Energieexporte nach Westeuropa übernehmen kann?

    • Jan 21. März 2025 um 13:53 Uhr - Antworten

      Noch gelten die nationalen Verfassungen, auch wenn man vieles nicht mehr einklagen kann. Da steht zB bei den Deutschen, dass Angriffskriege strafbar sind. Nun erklärt die Außenministerin ständig, dass wenn ein Land das nicht einmal das Nachbarland Deutschlands ist, in einen kriegerischen Konflikt gerät, dieser Gegner bis nach Paris durchmarschieren wird, so man ihm nicht mit einem verbotenen Angriffskrieg zuvor komme.

      Da wären wir wieder bei der Umbenennung: Friedenstruppe statt Angriffskrieg! Gemeint ist dasselbe: ein Siegfrieden über Russland.

      Das aber ist ein Himmelfahrtskommando und wird nicht ohne Kollateralschaden abgehen. ABER DIE DEUTSCHEN HABEN SICH DAS GERADE GEWÄHLT!

      Die brauchen das.

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