
Kurzfristige Exposition gegenüber 5G-Strahlung verändert menschliches Blut
Die neue 5G Technologie ist Voraussetzung für ein flächendeckendes Netz mit hohen Datendurchsatz, der für die totale Digitalisierung benötigt wird. Sie wird deshalb von der EU massiv gefördert, weil sie angeblich alternativlos und gefahrlos ist. Beides ist offenbar unrichtig.
Immer mehr Studien zeigen nun, dass insbesondere die neue 5G-Technolpogie mit gesundheitlichen Gefahren verbunden ist. Über einige Studien und die Pläne der EU hat TKP hier, hier und hier berichtet. Eine am 15. Februar in Biomedicines erschienene Studie beschäftigt sich nun damit, wie sich eine kurzzeitige Exposition gegenüber 5G-Hochfrequenzstrahlung (RF-EMR) bei verschiedenen Frequenzen auf menschliches Blut auswirkt, wobei der Schwerpunkt auf Erythrozyten (roten Blutkörperchen) liegt. Die aufgedeckten Auswirkungen könnten einen erheblichen Einfluss darauf haben, wie wir mit der Schnittstelle zwischen Technologie und menschlicher Gesundheit umgehen.
Die Arbeit von Nikolino Žura et al trägt den Titel „Short-Term In Vitro Exposure of Human Blood to 5G Network Frequencies: Do Sex and Frequency Additionally Affect Erythrocyte Morphometry?“ (Kurzzeitige In-vitro-Exposition von menschlichem Blut gegenüber 5G-Netzfrequenzen: Beeinflussen Geschlecht und Frequenz zusätzlich die Erythrozytenmorphometrie?).
Der unsichtbare Einfluss: Was ist RF-EMR?
Hochfrequente elektromagnetische Strahlung (HF-EMR) ist eine Form nichtionisierender Strahlung, die in drahtlosen Kommunikationsgeräten, einschließlich Mobiltelefonen, WLAN-Routern und Rundfunkantennen, weit verbreitet ist. Mit der raschen Einführung des 5G-Netzes, das sich durch seine unterschiedlichen Frequenzen (700 MHz, 2500 MHz und 3500 MHz) auszeichnet, untersuchen Wissenschaftler mögliche gesundheitliche Auswirkungen, insbesondere im Zusammenhang mit der Zell- und Molekularbiologie.
Im Gegensatz zu früheren Generationen mobiler Kommunikationstechnologien verwendet 5G höhere Frequenzen, was die Wahrscheinlichkeit biologischer Einflüsse gegenüber älteren Technologien erhöht. Die Studie befasst sich mit der Frage, wie diese Frequenzen das Blut auf mikroskopischer Ebene beeinflussen könnten, was für das Verständnis der umfassenderen physiologischen Folgen von entscheidender Bedeutung ist.
In dieser umfassenden Untersuchung setzten Forscher menschliche Blutproben in vitro drei bekannten 5G-Frequenzen aus: 700 MHz, 2500 MHz und 3500 MHz. Die Expositionsdauer war kurz – nur zwei Stunden –, um realistische, alltägliche Expositionsszenarien zu simulieren. Sie bewerteten die Auswirkungen auf das komplette Blutbild (CBC), die Thrombozytenaktivierung und die Erythrozytenmorphologie.
Komplettes Blutbild, Thrombozytenaktivierung und morphologische Veränderungen
Überraschenderweise zeigte die Studie keine signifikanten Veränderungen bei den CBC-Parametern, einschließlich der Leukozyten- (weiße Blutkörperchen), Erythrozyten- (rote Blutkörperchen) und Thrombozytenzahl. Auch die Thrombozytenaktivierung, die für die Blutgerinnung und die allgemeine kardiovaskuläre Gesundheit von entscheidender Bedeutung ist, zeigte nach der Exposition keine unmittelbaren Veränderungen.
Es wurden jedoch tiefgreifende Veränderungen in der Morphometrie der Erythrozyten – der Form, Größe und Membranintegrität der roten Blutkörperchen – festgestellt.
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700-MHz-Exposition:
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Deutliche Zunahme der Erythrozytengröße, der Membranrauheit und der Rundheit.
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Stärkere morphologische Veränderungen bei den Erythrozyten von Frauen im Vergleich zu denen von Männern.
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2500-MHz-Exposition:
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Erhöhter Konturindex und verringerte Festigkeit der Erythrozyten, insbesondere bei Frauen.
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3500-MHz-Exposition:
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Deutliche Zunahme der Unregelmäßigkeit der Erythrozytenkontur, verringerte Festigkeit und verminderte Elongation – wiederum deutlich bei Frauen.
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Diese Ergebnisse unterstreichen eine kritische Geschlechterungleichheit, bei der weibliche Erythrozyten eine erhöhte Empfindlichkeit gegenüber RF-EMR aufweisen.
Die Auswirkungen der Erythrozyten auf die Gesundheit
Erythrozyten sind für den Sauerstofftransport im Körper unerlässlich, und ihre Verformbarkeit – ihre Fähigkeit, ihre Form zu ändern – ist entscheidend für eine effiziente Zirkulation durch winzige Kapillaren. Wenn Erythrozyten ihre normale bikonkave Form verlieren und kugelförmiger oder rauer werden, wie in dieser Studie zu sehen ist, nimmt ihre Fähigkeit, Sauerstoff effizient zu transportieren, ab.
Warum ist die Form so wichtig?
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Erhöhte Membranrauheit: Dieser als Echinocytose bekannte Zustand weist auf oxidativen Stress hin, der die Zellalterung beschleunigen und die Lebensdauer der Erythrozyten verkürzen kann.
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Vergrößerung und Rundung: Diese Merkmale können die Fähigkeit der Erythrozyten beeinträchtigen, reibungslos durch enge Gefäße zu gelangen, was möglicherweise zu einer verminderten Sauerstoffversorgung des Gewebes und einer beeinträchtigten Zellfunktion führt.
Die beobachteten morphologischen Störungen deuten darauf hin, dass eine kurzzeitige HF-EMF-Exposition zu Störungen des Zytoskeletts führen könnte, d. h. das innere Gerüst der Zelle, das ihre Form und mechanische Integrität aufrechterhält, wird beeinträchtigt.
Mögliche langfristige Auswirkungen auf die Gesundheit
Die Studie ist ein wichtiges Warnsignal: Während das unmittelbaren Blutbild und die Thrombozytenwerte unbeeinträchtigt zu sein scheinen, könnte der mikroskopische Strukturschaden an den Erythrozyten kumulative Folgen haben. Eine chronische Exposition gegenüber 5G-HF-EMR könnte angesichts dieser morphologischen Veränderungen theoretisch das Risiko für Erkrankungen erhöhen, die mit einer Beeinträchtigung des Blutflusses und oxidativem Stress in Verbindung stehen, wie z. B. Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder chronische Erschöpfungssyndrome.
Ein interessantes Untersuchungsfeld würde auch das Zusammenwirken von Exposition gegenüber 5G-Hochfrequenzstrahlung und Infraschall von Windrädern darstellen. TKP hat kürzlich über die Erkenntnisse der Fachärztin Dr. Ursula Maria Bellut-Staeck berichtet, die zeigt, dass der Infraschall auf die Blutgefäße wirkt durch die sogenannte „endotheliale Mechanotransduktion“ die den „ungestörten Ablauf lebenswichtiger Funktionen wie Wachstum, Blutdruckregulation, Entzündungsablauf und Embryogenese“ negativ beeinflussen können.
Erhebliche Unterschiede bei den Geschlechtern
Interessanterweise hebt die Studie geschlechtsspezifische Anfälligkeiten hervor:
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Die Erythrozyten von Frauen zeigten eine größere morphometrische Empfindlichkeit. Eine plausible Erklärung bezieht sich auf hormonelle Unterschiede, die die Fluidität und Widerstandsfähigkeit der Erythrozytenmembran beeinflussen.
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Die Erythrozyten von Männern wiesen eine bemerkenswerte Rauheit der Membran auf, aber weniger Formverzerrungen, was möglicherweise auf Unterschiede in der Membranlipidzusammensetzung oder der durch Testosteron beeinflussten Proteindynamik des Zytoskeletts zurückzuführen ist.
Diese geschlechtsspezifische Unterscheidung unterstreicht die Bedeutung personalisierter Ansätze für das Verständnis und die Minderung von RF-EMR-Risiken.
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5G Strahlung ???
Es ist doch einfach MIKROWELLE, also der Frequenzbereich, der von den H²O Molekülen am besten absorbiert wird, aus denen wir zu 70% bestehen. Darum waren die Frequenzen auch frei, weil durch die Absorption durch die H²O Moleküle die Reichweite klein ist, was aber wiederum günstig ist für Zellen.
Die Absorption durch die H²O Moleküle der Luft führt nicht gerade zu global warming, aber zu urban warming. Die FfF Gretas kochen also nicht nur ihr Hirn, sie erwärmen auch die Luft der Städte, in denen sie chatten & influencen.
Ab 1000 µW/m2 Strahlungsflussdichte beginnt im menschlichen Organismus oxidativer Stress (=Vorstufe zu Krebs). Ein Smartphone mit aktiviertem WLAN/NFC-Modus emittiert im Nahbereich 70.000 bis 300.000 µW/m2.
– relativ unabhängig von der Höhe der Frequenz. 5G nützt bislang auch Frequenzbänder alter Standards (2G/3G/4G). Neu und daher gesundheitlich möglichweise wirksamer ist hingegen die viel komplexere Modulation der 5G Wellen.
Es lohnt sich, für daheim ein einfaches Breitbandmessgerät zu kaufen. Man wird sich wunder, was alles an geräten unnötig strahlt. Vieles kann man ausschalten u. damit für Minimierung der Strahlung sorgen. Z.B. immer wenn möglich, Flugmodus auf Handy u. Laptop einschalten, Bluetooth, WLAN etc aus. Am besten per Kabel ins Internet gehen. Ist superstabil und 100% strahlungsfrei.
Weiß jemand wie man herausfinden kann, ob der nächste Handymast bereits mit 5G sendet? Gibt es vertrauenswürdige Grenzwerte, also ab welcher Intensität in Abstand X eine Gefährdung eintritt?
Wichtig sind ebenso die SAR-Strahlungswerte von Handys/Smartphones, die anscheinend nur mehr im I-Archiv (tinyurl.com/2rbcfb5t) zu finden sind, in der Schweiz gibt es nicht nur wesentlich geringere Grenzwerte (tinyurl.com/2sjfpv2h, tinyurl.com/mtzkm7tc), hier sind auch (noch) die SAR-Werte (handystrahlung.ch/sar.php) aufzufinden und die 3G/4G/5G Netze sind hier (netztest.at/de/Karte) für Austria einsehbar.
Für Österreich gibt es auch noch ein (senderkataster.at), die Ermittlung der lokalen Strahlungswerte sind jedoch sehr umständlich und vage, oft sogar veraltet, je nach Standort sind mehrere Sender (mehrere Stationen!) vor Ort, die jeweils zw. 120 bis 900 Watt abstrahlen, daher sind die lokalen Strahlungswerte in etlichen Großstädten auch besonders hoch. Hinzu kommen noch alle Rundfunk (UKW, DAB/DAB+) sowie alle terrestrisch digitalen TV-Sender (DVB-T2 die mit je 5-6 kW/Kanal senden!) inkl. die Gesamtsumme aller Handys/Smartphones und WLAN-Router, die permanent unsere Gehirnzellen zunehmend weichkochen, was man ja als Spiegel auch in der politischen Entwicklung gut sehen kann …
Möchte man je nach Standort genaue Strahlungswerte (frq.rtr.at/de/, netztest.at/de/Karte) ermitteln, müsste sich jeder Interessierte selbst ein Messgerät kaufen, sonst bleibt es meist vage und wird eher verharmlost wie z. B. hier (fmk.at/mobilfunk-messreihen) gut nachzulesen ist, ansonst hat jeder Netzbetreiber seine eigene (GSM, UMTS, LTE, 5G) Netzabdeckkarte, wie hier z. B. die von „Drei Mobile“ (tinyurl.com/6d3jjt6x) oder hier nur für 5G (nperf.com/de/map/5g) zu sehen ist, was bereits wie ein gigantisches EMS-Krebsgeschwür auf der Weltkarte erscheint, deren schädlichen Nachwirkungen langfristig zweifellos zu erwarten sind …
Danke, ich hatte vergessen zu erwähnen, dass ich in Deutschland wohne.
Ein Spektrum-Analyzer (6 GHz) zeigt die Frequenzen, kostet aber mehrere tausend Euro.
Mit einem Software based Radio geht das viel günstiger. Der HackRf kann zwischen 1 Mhz bis 6 GHz scannen und auch die HF-Leistung messen. Zusammen mit PortaPack hat man einen mobilen Hacker. PortaPack H2m mit HackRf kostet bei Banggood 164 Euro.
Der H3 ist nicht Mayhem kompatibel! Der verbesserte H4m wäre noch empfehlenswerter wird aber bei Banggood nicht angeboten.
Hört sich alles nicht sehr einfach an.
Das wird noch lange niemanden kümmern – und das Ehepaar Mobilfunk bzw. 5 G, 6 G etc. zusammen mit den Impfungen eignet sich so perfekt für die Vertuschung und Leugnung von immer mehr Krebsfällen (die man dann „behandeln“ kann), warum sollte man dieses „Erfolgsmodell“ jemals wieder abschaffen?
Auch hier wird alles getan, die Leute anzulügen und beschwichtigen. Außerdem wollen sie doch ihren „Spaß“, der nur mit all dieser Strahlung möglich ist. Wir sind in der Abwärtsspirale – wie sehr werden die jetzt kommende Generation zeigen, die mit all den Giften und Schäden schon aufwächst. Wenn die erst alle mit 20 bis 30 schön Krebs bekommen, wird man immer noch sagen – alles Zufall und wir kennen die Ursachen nicht.
Wer darüber länger nachdenkt, wird verrückt…
Weitere fachlich fundierte Informationen zur Wirkung von HF-Strahlung gibt es hier (hcfricke.com/emf/) und ich hoffe sehr, dass hingegen solche zukunftsweisenden HF-Technologien (justpaste.it/schappeller) keine solche gefährlichen Strahlungen abgeben werden, welche dann jedes Leben betrifft …
Im Mobilfunk wirken die gleichen Mechanismen wie in Big Pharma. Nicht umsonst war Mobilfunk für viele Jahre einer der wichtigsten Kunden bei Anzeigen. Es war komplett unmöglich, kritische Berichte zu bringen. tkp war eines der wichtigen Portale, auf denen man auch über Gefahren informiert wurde.
Wir haben in der Geschichte das Konzept des „homo economicus“ entwickelt, des Menschen, der rational entscheidet. Dieser Mensch scheint nicht mehr zu existieren. Menschen glauben, eine Injektion schütze, obgleich der Hersteller selbst sagt, das geht nicht. Die Deutschen haben gerade einen Mann zum Kanzler gewählt, der einen Krieg gegen Russland befürwortet, weil es genug Frieden am Friedhof gäbe. Als die Ungeimpften die Impfbefürworter schützen wollten, wurden sie aggressiv angegangen. Irgendetwas stimmt nicht. Die Entschuldigung als Opfer von Propaganda ist nach fünf Jahren ein wenig schal.
Es macht schon Sinn, nach anderen Ursachen zu suchen.