Getestet und getötet: Vogelgrippe in Australasien angekommen

17. Dezember 2024von 5 Minuten Lesezeit
In diesem Jahr wurde gemeldet, dass in Geflügelfarmen in mehreren australischen Bundesstaaten die „hochpathogene Vogelgrippe“ entdeckt wurde. Laut der australischen Regierung wurden „alle infizierten Betriebe in Victoria, Neusüdwales und der Hauptstadtregion Canberra geräumt“. Mit anderen Worten: In diesen Einrichtungen wurden Massenschlachtungen durchgeführt.
Es war nur eine Frage der Zeit, bis die „Vogelgrippe“-Panik auch Neuseeland erreicht. Und tatsächlich machte sie Anfang des Monats Schlagzeilen. Auf einigen Geflügelfarmen wurde ein Test auf ein angebliches „Virus“ durchgeführt, der bei einigen positiv ausfiel. Die Reaktion? Insgesamt 160.000 Hühner wurden auf einer Farm in Otago gekeult.

Obwohl die „Vogelgrippe“ auf der Südhalbkugel der Erde relativ neu ist, ist sie in Europa und Nordamerika bereits ein bekanntes Thema. Unser Buch Virus-Wahn wurde erstmals 2007 von meinen deutschen Co‐​Autoren veröffentlicht. Dort warnten sie davor, dass neue „Tests“ wie der PCR‐​Test dazu verwendet werden, um den Anschein neuer Krankheitsausbrüche zu erwecken. In den letzten Jahrzehnten wurden einige wenige positive Tests als Vorwand genutzt, um hunderte Millionen Vögel zu schlachten. Die trügerische Schlussfolgerung ist, dass sie alle „infiziert“ waren oder das Risiko einer Infektion bestand, obwohl nichts dergleichen nachgewiesen wurde.

Niemand bestreitet, dass Vögel krank werden können, aber genau wie bei Menschen gibt es verschiedene Gründe dafür, wie sich Krankheiten entwickeln. Wenn jedoch ein Test eingeführt wird und die Virusjäger eintreffen, kann die Illusion eines Ausbruchs entstehen. Dieses Phänomen wurde bereits in meinem Artikel „Wie man Zahlen für die Pandemieindustrie erzeugt“ für die Leser von Canberra Daily beschrieben:

Selbst in der medizinischen Welt ist ein ›Fall‹ nicht dasselbe wie eine klinische Diagnose oder eine Krankheit. Im Allgemeinen basiert eine klinische Diagnose auf Symptomen (was der Patient berichtet), Anzeichen (was der Arzt physisch feststellt) und manchmal auf Labortestergebnissen. Die Definition eines Falls kann im engeren Sinne ›Krankheitsfall‹ bedeuten, aber im weiteren epidemiologischen Sinne bedeutet sie einfach ›die Kriterien für die Einstufung einer Person als Fall‹. Mit anderen Worten: Ein Fall ist, was immer sich der Erfinder darunter vorstellt.

Die meisten Medienberichte erwecken den Eindruck, dass es sich bei der „Vogelgrippe“ um eine spezifische Einheit handelt. Biosecurity NZ warnt jedoch vor einer Vielzahl von Anzeichen, darunter plötzlicher Tod, Schwäche, Atembeschwerden, Durchfall, Appetitlosigkeit oder ein ungewöhnlicher Rückgang der Eierproduktion. Jeder, der sich schon einmal um Geflügel gekümmert hat, weiß, dass dies keine neuen Probleme sind und es oft schwierig ist, ihre genauen Ursachen zu bestimmen. Vögel reagieren im Allgemeinen empfindlich auf Umweltgifte – daher die historische Verwendung des „Kanarienvogels im Kohlebergwerk“.

Ein weiterer Grund für diese offensichtlichen Ausbrüche sind die intensiven landwirtschaftlichen Praktiken. Die Otago‐​Farm galt als „Freilandhaltung“, da die Hühner Zugang zu einem Außenbereich hatten. Bei etwa 40.000 Vögeln in jedem Stall ist es jedoch nicht verwunderlich, dass es Missverständnisse im Zusammenhang mit der lockeren Definition von „Freilandhaltung“ gibt. Die Menschen wissen möglicherweise auch nicht, dass „Freilandhaltung“-Vögel in der Regel Arzneimittel wie Antibiotika und Impfstoffe erhalten.

Ein weiterer Aspekt der „Vogelgrippe“-Mythologie ist die Behauptung, dass »sie« auf die menschliche Bevölkerung überspringen könnte. Wie wir in Virus‐​Wahn berichteten, sollte der angebliche „H5N1‐​Stamm“ im Jahr 2005 angeblich bis zu 150 Millionen von uns töten.

Zu dieser Zeit behauptete das Friedrich‐​Loeffler‐​Institut in Deutschland, Beweise für das „hochansteckend“ und pathogene Virus zu haben. Mein Co‐​Autor Torsten Engelbrecht veröffentlichte 2006 einen Artikel, in dem er den Mangel an solchen Beweisen aufzeigte: Das „Virus“ basierte auf nachgewiesenen genetischen Sequenzen und die Fallzahlen stützten sich auf die abgeleiteten PCR‐Tests.

Zwei Jahrzehnte später hat sich nichts geändert. Im Mai dieses Jahres wurde meine Kollegin Christine Massey irrtümlicherweise zu einem Online‐​Rundtischgespräch zum Thema H5N1 eingeladen, das von Theresa Tam, der Chief Public Health Officer von Kanada, geleitet wurde. Wieder einmal konnten wir aufdecken, wie die unsinnige „Vogelgrippe“-Geschichte für die Öffentlichkeit vorbereitet wurde. Mein Ehemann, Dr. Mark Bailey, hat kürzlich in diesem Radiointerview erklärt, wie diese Pseudo‐​Ausbrüche inszeniert werden.

Es ist heute wichtiger denn je, dass die breite Öffentlichkeit auf die fragwürdigen wissenschaftlichen Grundlagen dieser Ereignisse aufmerksam gemacht wird. Wie Mark und ich in unserem neuesten Buch The Final Pandemic (Die letzte Pandemie) warnen:

Die Menschheit wird von ›Pandemien‹ angegriffen, aber nicht aus den Gründen, die die Mainstream‐​Medien darstellen. Dieses Buch untersucht die Behauptungen über angebliche ›ansteckende‹ Krankheitsausbrüche wie COVID‐​19. Dabei soll mehr Licht auf das geworfen werden, was sie sind, oder vielleicht noch wichtiger, was sie nicht sind. Der Glaube, dass uns Keime aus der natürlichen Umwelt (oder einem Labor) angreifen, hat die Mehrheit der Bevölkerung dazu gebracht, sich mit Ausgangssperren, Einschränkungen der Bürgerrechte, beispielloser Zensur in Friedenszeiten und mehr Impfstoffen abzufinden. Wenn jedoch die grundlegenden wissenschaftlichen Erkenntnisse offengelegt werden und man versteht, wie die Fälle entstehen, sieht keine ›Pandemie‹ mehr wie die andere aus.

Es gibt keine Anzeichen dafür, dass diese Ereignisse nachlassen werden, egal ob sie Menschen oder Tiere betreffen. Angeblich geht es um die öffentliche Gesundheit, aber in Wirklichkeit kommt der Nutzen vor allem der wachsenden Pandemie‐​Industrie zugute. Der Grund, warum wir unser Buch The Final Pandemic genannt haben, ist, dass es an Ihnen liegt, ob Sie sich an diesen Machenschaften beteiligen wollen.

Bild „Hühnerstall – Die Alm – Rodenberg“ by JaBB is licensed under CC BY-NC-ND 2.0.

Die in diesem Artikel geäußerten Ansichten spiegeln nicht unbedingt die Ansichten der fixen Autoren von TKP wider. Rechte und inhaltliche Verantwortung liegen beim Autor.

Dr. Sam Bailey ist eine medizinische Autorin und Gesundheitspädagogin aus Neuseeland. Zu ihren Büchern gehören Virus Mania, Terrain Therapy und The Final Pandemic. Sie veröffentlicht auf ihrem Substack-Blog. Der Text erschien zuerst auf Englischin der Canberra Daily, dann auf Deutsch zuerst mit freundlicher Genehmigung der Autorin bei MagMa – Magazin der Masse.


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Ein Kommentar

  1. Glass Steagall Act 17. Dezember 2024 um 12:41 Uhr - Antworten

    Der Mensch versucht immer mehr die Natur zu beherrschen. Dabei kommen immer verrücktere Maßnahmen zustande, die letztlich immer eine Verschlimmerung produzieren. Anstatt das Leben natürlich weiter laufen zu lassen, kommen Verbote, Ausgangssperren, Impfkampagnen und zig unsinnige lebenseinschränkende Maßnahmen! Dabei wird überall etwas gestrichen, nur niemals der Profit!

    Mit der Massentierhaltung ist es ähnlich. Aufgrund des Profits werden zuviele Tiere auf einem Fleck gehalten. Die daraus resultierenden Probleme werden mit Medikamenten bekämpft, die weitere Probleme schaffen. Gäbe es keine Profitsucht, gäbe es auch keine Massentierhaltung und auch keine Probleme in diesem Sektor! Und die Vogelgrippe müsste nicht einmal erwähnt werden.

    Nicht die Vogelgrippe ist das Problem, sondern wie der Mensch handelt und lebt!

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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