Klimaangst der Sonnenleugner von 1980 bis 2024

10. Oktober 2024von 5,7 Minuten Lesezeit

Demnächst werden wieder Scharen von Privatflugzeugen zur „Klimakonferenz COP29“ nach Baku düsen um über die Reduzierung von CO2 zu reden. Um die gewünschten Maßnahmen zu unterstützen, spielen die Medien wieder die Panikorgel. Dazu dient ein Bericht eines Waldforschers einer US-Universität, der vor unwissenschaftlichen und falschen Behauptungen nur so strotzt.

Angeblich hätten von 35 „planetaren Vitalzeichen“dem Report zufolge bereits 25 einen besorgniserregenden Rekordwert erreicht. Mit der aktuellen Politik steuere die Welt auf eine Erhöhung der globalen Durchschnittstemperatur um 2,7 Grad Celsius bis 2100 zu. Um so eine Behauptung aufzustellen muss man schon ein hartnäckiger Sonnenleugner sein. Obwohl eine ganze Reihe von Sonnenzyklen in der astrophysikalischen Fachliteratur bekannt sind, wird so getan als ändere sich die Sonne nicht. Tatsächlich zeigen aber die starken Änderungen der durchschnittlichen Temperaturen im Laufe der Zeit um bis zu 12 Grad den enormen Einfluss der Sonne.

Dieser wirkt durch Veränderungen der Sonne-Erde-Entfernung, der Sonnenaktivität mit der Variabilität der Zahl der Sonnenflecken und der Fluktuation des solaren Magnetfeldes, das wiederum starken Einfluss auf die Wolkenbildung und damit über die Veränderung der Albedo auf die Temperatur hat. Eine lineare Fortschreibung des Temperaturzuwachses bis 2100 ist astrophysikalischer Schwachsinn.

Wenig erstaunlich ist der Bericht des Waldforschers William J. Ripple von der Oregon State University (USA) ist im fachlich eher weit entfernten Journal „BioScience“ erschienen. Weitere Autoren kommen vom berüchtigten Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK), nämlich Johan Rockström und Stefan Rahmstorf. Wiedergegeben werden die Behauptungen von Ripple & Co natürlich von Regierungs– und Konzernmedien, teilweise sogar mit wilder Aufmachung wie zum Beispiel hier:

Und so macht zum Beispiel der ORF Propaganda, der in der URL des Titels fälschlicherweise den Begriff „Science“ verwendet:

„Schon seit einem halben Jahrhundert werde die globale Erwärmung korrekt vorhergesagt, schreibt das Team. „Trotz dieser Warnungen bewegen wir uns immer noch in die falsche Richtung, die Emissionen fossiler Brennstoffe sind auf ein Allzeithoch gestiegen“, mahnen die Forschenden, die zahlreiche Studien ausgewertet haben.“

Und kurzer Faktencheck zeigt, dass diese Behauptung entweder von völliger Unwissenheit geprägt ist, oder einfach eine ungenierte Lüge ist. Oder beides. Das zeigt uns nämlich ein kurzer Blick auf die Behauptungen aus dem Jahr 1980:

Ein Bericht von CBS News aus dem Jahr 1980 sagt voraus, dass große Teile der USA infolge der Verbrennung fossiler Brennstoffe unter Wasser stehen und die Sommer um 9 °C/16 °F wärmer werden. 🤡

Das bedeutet: Auf Wiedersehen, Miami … Auf Wiedersehen, Boston, Auf Wiedersehen, New Orleans … Das bedeutet, dass wir das Bootfahren am Fuße des Kapitols genießen können.“

Eine Verdoppelung des Kohlendioxidgehalts wird dazu führen, dass die Augustmonate [9 °C/16 °F wärmer] sind als die heutigen Sommer.“

Veränderungen dieser Größenordnung werden höchstwahrscheinlich tiefgreifende Auswirkungen auf die Landwirtschaft, auf alle Aspekte der Energienutzung und -erzeugung und … die Landnutzung haben.“

Ein Wissenschaftler drückte die Dringlichkeit des Treibhauspotenzials in biblischen Begriffen aus und verwies auf die Warnung, die Noah im Alten Testament erhielt.“

Nichts von dem was damals vorhergesagt wurde ist eingetroffen, ganz im Gegensatz zur Behauptung „seit halben Jahrhundert werde die globale Erwärmung korrekt vorhergesagt“.

Das dynamische Duo der Klimaschwindler, Al Gore und John Kerry, sagte voraus, dass die Polkappen bis 2013 verschwunden sein würden:

John Kerry ist „Klimabotschafter“ der US-Regierung, seine Tochter Vanessa Chefberaterin der WHO für „Klimafragen und Gesundheit“. Al Gore war einst Vizepräsident von Bill Clinton und danach aussichtsreicher Bewerber um die Präsidentschaft.

Dieses Twitter Posting der schwedischen Aktivistin alterte ziemlich rasch, sie löschte es zwar, aber das Netz vergisst nichts. In diese Kategorie der „top climate scientists“ fallen auch Ripple und die Herrschaften Rockström und Rahmstorf vom PIK.

Unter dem wilden Bild des bunten Konzernmediums findet sich folgende Passage:

„Ein großer Teil der Lebensgrundlagen auf unserem Planeten ist gefährdet“, sagt einer der Autoren, der Ökologe William Ripple von der Oregon State University. „Wir befinden uns bereits mitten in einem abrupten Klimawandel, der das Leben auf der Erde in einem Maße gefährdet, wie es die Menschen noch nie erlebt haben.“ Wir haben die Grenzen der Belastbarkeit der Erde überschritten und auf unserem Heimatplaneten für klimatische Bedingungen gesorgt, „die bedrohlicher sind als alles, was selbst unsere prähistorischen Verwandten erlebt haben“.“

Eine kurze Recherche hätte der Redakteurin zum Beispiel gezeigt, dass die Vergletscherung in den Alpen noch immer stärker ist, als meistens in den letzten 11.000 Jahren gegenwärtigen Interglazialzeit des Holozäns. Das zeigen uns zum Beispiel die Funde im Bereich der Ötzi-Ruhestätte oder die Bergung einer riesigen Zirbe, die vom Pasterzengletscher 1014 freigegeben wurde, sowie der Name Pasterze, der im slawischen „Viehweide“ bedeutet. Die Slawen siedelten seit dem 7 Jahrhundert in der Karantanien genanten Gegend und benutzen offenbar den Hang wo jetzt noch ein Gletscher ist in der mittelalterlichen Warmzeit als Schaf- oder Ziegenweide.

Von österreichischen Forschern wurden in den Alpen noch viel andere Funde gemacht, die klar zeigen, dass es in den Alpen lange Zeiträume noch erheblich wärmer war als jetzt, wie in der Grafik zu sehen. Nach der mittelalterlichen Warmzeit wurde es anlässlich des Grand Solar Minimum, genannt „Maunder Minimum“ zwischen 1645 und 1715 erheblich kälter. Seither erfolgt Erwärmung, kurz unterbrochen durch das Dalton Minimum zwischen 1800 und 1850. Diese Einflüsse der Sonne werden einfach geleugnet.

Wir wissen aus Messungen der Wolken durch Satelliten, dass die Albedo abgenommen hat und damit mehr Strahlungsenergie von der Sonne die Erdoberfläche und die Meere trifft. Die kurzwellige, energiereiche Sonnenstrahlung dringt Hundert Meter tief in Ozeane und Wasser am Land ein. Die langwellige Gegenstrahlung durch die Treibhauseffekte von Wasserdampf und den Spurengasen hat dagegen nur eine Eindringtiefe von 0,01 mm in Wasser. Die aktuelle Erwärmung kommt also von der Sonne und der Reduzierung der Wolkenbedeckung. Das wurde gemessen und das ist in jeder Naturwissenschaft das einzig entscheidende Kriterium. CO2 spielt dabei keine Rolle.


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10 Kommentare

  1. Wolliku 11. Oktober 2024 um 7:47 Uhr - Antworten

    Die Klimakatastrophe nimmt in der Klimakirche von Gore und Kelly immer wildere Formen an. Wie selbst t-online im Video zeigt, ist sogar im Iriqui-See im Süden Marokkos erstmals seit 50 Jahren wieder Wasser. Es regnet sogar da, wo es eigentlich nicht regnen soll. Jetzt erwischt es schon Wüsten-Seen. Der Saharaforscher Stefan Kröpelin sagt ähnliches aus der südlichen Sahara. Das Problem: wird es feuchter, entstehen Wolken, wird es wieder kühler, die Albedo steigt, die Erde ergrünt, die Photosynthese macht mit H2O und CO2 und Sonnenlicht dummes Zeug, was wir Ökologen Leben nennen. Schlimmer wird’s nimmer. Es wird eher wieder wie früher.

  2. triple-delta 10. Oktober 2024 um 15:22 Uhr - Antworten

    Saudi-Arabien plant einen Ski-Komplex, in dem ganzjährig Ski gefahren werden kann. Das soll zu 1,8 Milliarden Tonnen CO2 führen. Da können ja die deutschen Firmen ihre nicht mehr benötigten CO2-Zertifikate hin verkaufen.

  3. Der Zivilist 10. Oktober 2024 um 15:14 Uhr - Antworten

    Die Macht der Psychopathen, da ist schwer gegen anzukommen.

  4. Glass Steagall Act 10. Oktober 2024 um 12:54 Uhr - Antworten

    Geleugnet wird von den Klimalügnern auch, dass wir vor etwa 65 Mio. Jahren eine um ca. 15 Grad höhere Durchschnittstemperatur hatten! Dagegen sehen die für 2100 prognostizierten bzw. erfundenen 2,7 Grad wie ein laues Lüftchen aus. Aber wahrscheinlich haben die Dinosaurier nur zuviel gefurzt.

    Aber wir wissen ja, warum um das Klima gelogen wird. Weil man den Bürger mit inszenierter Angst seine Freiheit aufgeben lassen möchte! Er soll sich schuldig fühlen und Zugeständnisse zu seiner Freiheit machen! Er soll das Gegenteil tun, was die selbsternannten Eliten machen. Er soll auf sein Auto verzichten, nicht mehr in den Urlaub fliegen dürfen und alles finanzieren, was gut für die Eliten ist! Auf der anderen Seite haben diese aber alle Privilegien für sich selbst beansprucht! Nämlich ihre Superyachten, ihre Privatflugzeuge und ihre Megavillen. Sie dürfen alles das tun, was sie dem Bürger verbieten!

    Das erinnert mich immer wieder an eine Karikatur, auf der fette reiche Bonzen am gefüllten Tisch voll leckerer Speisen sitzen und sich ihre fetten Bäuche vollschlagen. Daneben kriecht ein armer dürrer Mann am Boden und bettelt um etwas Nahrung. Die Bonzen geben ihm keinen Krümel ab und sagen aber, du sollst verzichten, weil du sonst zu fett wirst.

    • OMS 11. Oktober 2024 um 9:51 Uhr - Antworten

      „Quod licet Iovi, non licet bovi“ – „Was dem Jupiter erlaubt ist, ist dem Ochsen nicht erlaubt“
      Darum liebe Klimahysteriker, auf zum Jupiter, ihr werdet dort gebraucht. Wir Ochsen bleiben lieber auf der kochenden Erde!

  5. 1150 10. Oktober 2024 um 12:50 Uhr - Antworten

    @fritz madersbacher,

    zuviel wissen stresst die klimasektenanhänger, man erinnere sich an den schwedische thunfisch.
    alles, was mit ein mit müh‘ und not erworbenes weltbild übersteigt, endet in lebenslanger überforderung

  6. Patient Null 10. Oktober 2024 um 12:38 Uhr - Antworten

    Das Schornsteinbild sagt schon alles. Man muss ein Bild schon extrem verfremden damits so aussieht.
    Das gleiche gilt fürs ARD Wetter wo 1 Grad wärmer mittlerweile schon tiefrot gefärbt wird damits mehr Eindruck macht.
    Eigentlich müsste sowas ne Abmahnuung wegen Irreführung kriegen, aber das sind ja die Guten.

  7. Fritz Madersbacher 10. Oktober 2024 um 12:05 Uhr - Antworten

    „… der Name Pasterze, der im slawischen „Viehweide“ bedeutet. Die Slawen siedelten seit dem 7 Jahrhundert in der Karantanien genanten Gegend und benutzen offenbar den Hang wo jetzt noch ein Gletscher ist in der mittelalterlichen Warmzeit als Schaf- oder Ziegenweide“
    Sie haben dafür offenbar ein lateinisches Wort entlehnt, nämlich ‚pastor‘, „Hirte“. Kärnten war bis in die Spätantike bzw. bis ins frühe Mittelalter Teil der römischen Provinz Noricum …

  8. Sabine Schoenfelder 10. Oktober 2024 um 11:57 Uhr - Antworten

    Entgegen dem Spruch, „nur Ziegen meckern ständig“ 😁, möchte ich zunächst einmal auf die erstklassige Arbeit des Blogbetreibers hinweisen und ein ganz großes DANKE SCHÖN 🥰 übermitteln.
    Aufklärung, Vernunft, Fakten und eine unbeirrbare Intelligenz 👍 helfen uns die Koordinaten der Menschlichkeit, der unabhängigen Wissenschaft, des klaren Verstands AUFRECHT zu erhalten.
    Das CO2-Narrativ ist eine der wichtigsten „Stützen“ der global angelegten Transformation hinein in eine Diktator der Planwirtschaft, heute Stakeholder-Kapitalismus genannt, sowie der digitalen Kontrolle und der Menschenreduktion. 🤮
    Es gibt keine Klimaerwärmung. Im Gegenteil. 4000 Kälterekorde in jüngster Vergangenheit, ein sich abkühlendes Meer, kalte Sommer und noch kältere Winter in Europa, den USA und im Osten a u c h, 👉 müssen mit agitativen Überdimensionierungen kompensiert werden…..
    Die Menschen werden propagandaresistent und spüren in Realität auch keine Hitzewelle.
    Wettertote „erfrieren“ …und Hitzetote sind eine Erfindung des genudgten Mainstreams.
    Objektive Wissenschaft wird, zusammen mit Frieden, desavouiert und in die Nazi-Ecke gepackt. 😖
    Überall entsteht Widerstand, 👍gegen inszenierten IRRSINN. Gut so.

    • 1150 11. Oktober 2024 um 20:20 Uhr - Antworten

      @sabine,

      dem angesprochenen dank möchte ich mich auf diesem wege gerne anschliessen

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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